Fandom

ToWFF

„Battle Field 2185 „Mary Ann Gorast“

598Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion10 Teilen

Battle Field 2185 „The Agori Empire“

Seit Anbeginn der Zeit berichtet eine Legende das Bara Magna, Aqua Magna und der Mond der beide Planeten umkreist, einst ein großer Planet waren. Auf diesem gedieh das Leben und die Mutter aller Kulturen wurde dort geboren. Doch erzählen die Legende weiter das die Kultur der Arroganz und dem Hochmut verfiel. Werte wie Freundschaft und Liebe, Verständnis und Leben mit der Natur gerieten in Vergessenheit. So strafte das Schicksal die Bewohner von Spherus Magna in dem es den Planeten zerbrechen ließ. Aus einem Planeten wurden drei. Und erst wenn sich die Welten wieder zum alten Gewandelt hätten, würde das Schicksal die Planeten wieder zusammen führen. Doch dies ist nur eine Legende die den Kindern erzählt wird wenn sie nicht artig waren. In Wahrheit fand die Wissenschaft schon früh heraus das die drei Welten immer schon existiert hatten und nichts auf die Katastrophe aus den Legende hin wies. Doch wenn eine Legende, eine Geschichte über mehre Jahrhunderte erzählt wird, so hinterlässt sie Spuren. Aus der Legende werden Träume, aus Träumen entwickeln sich Wunschvorstellungen und aus diesen wird eine Besessenheit. Und aus dem Kindertraum das drei Planeten wieder eine werden kann wurde ein Ziel das die Welt verändern sollte. Wenn auch nicht so wie es die Legende erzählte;

„Mania Spherus Magna“

Das Jahr 2185; Bara Magna, eine blühende Welt mit Reichtum und Wohlstand. Die Technik auf dem höchsten Stand und ein Zeitalter der Wissenschaft. Doch dies war nur die eine Seite der Medaille. Gleichzeitig aber kostet der Wohlstand und die Technik dem Planeten Tag für Tag Unmengen an Ressourcen. Und wenn sich daran nichts änderte würde Bara Magna nicht mehr lange die Welt bleiben die sie ist. Schon jetzt strebte die Wissenschaft Wege an wie Bara Magna geschont werden konnte. Doch nicht so wie es sich viele Umwelt bewusste Agori erhofft hatten. Die Erforschung anderer Planeten erreichte einen Höhepunkt. Doch das Herz der interplanetaren Wissenschaft konzentrierte sich auf das Finden neuer Rohstoffquellen. Und so begann die Expansion ins Weltall. Auf vielen Welten entstanden Forschungszentren und Anlagen zum Abbau von Rohstoffen. Konvois von schweren Raumkreuzern brachten und bringen jeden Tag Megatonnen Rohstoffe aus allen Teilen des bekannten Universums nach Bara Magna. Und vor fünf Jahren auch noch von der Nachbar Welt Aqua Magna. Doch die Ureinwohner des Planeten leisteten Widerstand gegen den Agori Konzern der dort den Rohstoff Abbau betrieb. Trotz militärischer Sicherheitskräfte verlor der Konzern Meter für Meter Boden unter den Füßen. Und schließlich musste er sich nach einer katastrophalen Niederlage ein für alle Mal von Aqua Magna zurück ziehen. Der Fall hätte nach der Heimkehr der Überebenen ein Ende haben können, doch der Konzern ließ den Verrat und die Erniedrigung nicht auf sich sitzen. Er nutzte seinen Einfluss auf die Politik aus damit diese eine neu gegründete elitäre Organisation mit der Aufklärung des Verrats beauftragte. Bewusst das diese keine Gnade mit den Ureinwohnern kannten, wenn sie von den Details des Verrats und der letzten großen Schlacht erfahren würden. Was mit zwei Bergungsmissionen begann sollte bald ungeahnte Ausmaße annehmen. Sowohl auf Aqua Magna als auch auf Bara Magna.

C Cover Battle Field 2185 „Wahrheit oder Pflicht“.JPG

“Wahrheit oder Pflicht?“

Mary Ann Gorast stand im Hangar des Landungsschiffes. Gegen den Beschluss der sechs Sergeanten hatte sich die Agori mit einem Battle Walker Prototypen nach Aqua Magna fliegen lassen. Niemandem hatte sie informiert, nicht mal Karl Zahni. Sich dessen Bewusst sah sie keine andere Wahl zu testen wie weit man mit einem Battle Walker gehen konnte. Jetzt, zu dieser Sekunde würde eine automatische Nachricht an ihre Kameraden geschickt, damit diese ihr folgen konnten. „Sergeant-in Mary Ann Gorast meldet sich ab vom Dienst,“ diktierte sie dem Bordcomputer, „wenn sie mich finden, werden sie mich nicht mehr bestrafen können.“ Mit dem Satzt, „wenn sie mich gefunden haben, werden sie mich hoffentlich verstehen,“ beendete sie ihre Abschiedsrede. „Setzt mich an dieser Position ab,“ befahl sie dem Agori aus dem Hangar Personal. Das Landungsschiff ging tiefer bis es nahe genug über dem Boden schwebte um den Battle Walker abzusetzen. Langsam stieg es wieder in die Höhe und ließ den Battle Walker zurück. Tief in ihrem Herzen kämpfte sie mit ihren Gefühlen. Obwohl sie eine hervorsagende Ausbildung genossen hatte, schien sie den Kampf gegen ihre Gefühle zu verlieren. Der Läufer schritt über die Ebene auf die Schlucht zu. „Warum hast du dich nur zu solch einer Tat hinziehen lassen,“ sprach sie leise und blickte auf ein Kette deren Anhänger aufgeklappt war, „warum hast du dich von ihm nur überreden lassen?“ Eine Träne lief über das Gesicht der Agori, für alle Augen unter dem Helm verborgen. „Nun bist du nicht mehr unter den Lebenden,“ weinte sie ganz leise, „doch bald werden wir wieder vereint sein.“ Mary Ann hielt den Walker an und blickte in die Schlucht hinein. Es wimmelte zwischen den beiden Steilwänden nur so von den Kreaturen die vor fünf Jahren die Exo Suits nieder gemacht hatten. Jetzt würde sie testen wie lange ein Battle Walker standhalten würde. Die Sprungdüsen der Kriegsmaschine aktivierten sich und katapultierten diese weit nach vorne in die Luft. Kurz vor dem auftreffen schaltete sie auf gegen Schub so das die Düsen den Fall abfingen. Sachte setzte die Maschine auf und die Agori stand unweit einer der Kreaturen. Diese begannen langsam aber dann immer schneller unruhig zu werden. Mary Ann hätte viele der Wesen erschießen können, doch brauchte sie dies nicht zu testen, aber hielt die Maschine die Wuchtigen Schläge und Stöße der Hammerköpfe aus?

“Drei Wochen nach der Bergung und Beginn der Ermittlungen;“

Im Besprechungsraum der Militärpolizei begann jeder den Stand seiner Ermittlungen zu präsentieren. Den Beginn machten Randy Shrike und Preston Stormer. Mit knappen Worten beschrieben sie den genauen Schaden an der Verbindungseinheit und der Vernetzungskammer. Wer welche Kammer verwendet hatte und wann welche abgeschaltet wurde. Mit dem Ergebnis das jene Verdächtigen auch tatsächlich über diese Vernetzungskammern mit ihren Glatorianern verbunden wurden. Aber nur zwei von Dreien. „Wir haben verschiedene Blutspuren in der Verbindungseinheit finden können,“ erklärte Dr. Randy Shrike, „eine, die kleinere stammt von einer Toa.“ „Wir können nicht sagen wer sie ist,“ fuhr Dr. Preston Stormer fort, „aber nach den Videoaufzeichnungen der Innen- und Außenkameras zu urteilen, handelt es sich um jene Toa die an der Seite von Takua in der Schlacht gekämpft hatte.“ „Die zweite Blutspur, die größere, stammt von Professor Dr. Helryx Gruber,“ beschrieb Dr. Shrike, „demnach muss sie schwer verwundet worden sein.“ „Da uns ihr Glatorianer bekannt ist, und er nicht auf den Aufnahmen gesichtet wurde,“ übernahm Preston wider das Wort, „gehen wir davon aus das sie zum Zeitpunkt der Schlacht nicht mehr am Leben war.“ Stacy Watson und Natalie Breez legten ihre psychologischen Gutachten vor. Und ein Verhaltensmuster trat etwa zeitgleich, nach vorsichtiger Einschätzung, bei jedem der drei Verdächtigen auf. Sie hatten eine gravierende Änderung in ihren Wesenszügen durch gemacht und ab diesem Tage an schien sogar der geplante Verrat nicht mehr dem ursprünglichen Ziel zu folgen. Und besonders die Entwicklung von Takua bestätigte die Vermutungen in dem Gutachten. „Wir vertreten die Ansicht,“ sprach Natalie Breez, „das Dr. Hendrik Lhikan und Professor Dr. Helryx Gruber dem Konzern schaden sollten, sie konnten für ihr Vorhaben schließlich auch Takua gewinnen.“ „Dann passierte etwas,“ übernahm Stacy Watson das Wort, „das ihre Lebenseinstellungen grundlegend verändert hat und sie ihr wahres Ziel vergessen ließ.“ „Dieser Veränderung folgte erneut eine weitere,“ führte Natalie weiter aus, „diese löste die Grundlagen aus, für das was in der Schlacht vor fünf Jahren gipfelte.“

Ihr alle habt deutlich mehr heraus finden können als ich,“ gab Dunkan Bulk zu, „aber meine Ermittlungen waren auch nicht so erfolglos.“ „Wie es aussieht steckt der schwarze Lotus dahinter,“ stellte der Kommissar feste, „die Beweise sind definitiv ausreichend.“ „Doch drängt sich mir die Frage auf,“ meinte der Agori, „das der Schutz der Toa und der Umwelt von Aqua Magna nur eine Tarnung gewesen ist.“ „Das ursprüngliche Ziel muss ein anderes gewesen sein,“ betonte der Kommissar mit entschlossener Stimme, „und unsere Verräter haben dem nach nicht nur den Konzern verraten!“ „Sie verrieten auch den schwarzen Lotus,“ beendete Dunkan Bulk seinen Stand der Ermittlungen.

„Nachwort“

Vier Tage waren zwischen der Taktische Besprechung im U M P Hauptgebäude vergangen, als Dunkan Bulk den Sergeanten der Roxtus Marines Terry Dax, zu sich in sein Büro geladen hatte. Beide Agori hielten sich nicht an irgend eine Förmlichkeit, im Büro herrschte ein freundschaftliches Du und Du. „Also wenn die bekannten Verräter auf Auqa Magna sich auf Dr. Hendrik Lhikan, Professor Dr. Helryx Gruber und diesen Takua beschränken,“ sprach der Sergeant, „und ihre Leute meinen das diese Helryx bereits vor der Schlacht gefallen ist, bleibt nur noch einer von dreien übrig!“ „Wie?“ bemerkte der Kommissar und sah Terri Dax an, „wie so nur noch einen?“

“Ich habe ihn zum Ende der Bergung einer der Blackboxen erschossen,“ erklärte Sergeant Terri Dax, „er warf sich zwischen mir und einem Toa namens Vakama!“ Kommissar Dunkan Bulk weitete die Augen, „sie haben Dr. Hendrik Lhikan erschossen?“ „Ja,“ bestätigte der Sergeant und gab die Minidisk mit den Aufzeichnungen der Helmdatenbank dem Kommissar, „zu diesem Zeitpunkt war er kein Glatorianer mehr, er war ein Toa mit Leib und Seele!

Kapitel 1: “Das Buch“

Dunkan Bulk betrat die große Bibliothek von Atero. Er staunte nicht schlecht als er die Wände erblickte an dem zu beiden Seiten Regale angebracht waren. Über Zehn Reihen pro Regal und um an die letzte zu kommen, musste man eine Leiter nehmen die auf schienen lief. Eine Schiene am Boden und die andere an der Decke. Und in diesem Labyrinth sollte er Kommissar William Furno finden? Neben einer der Leitern stoppte er einen Angestellten, „wo finde ich einen Herr William Furno?“ „Direkt über ihnen,“ antwortete eine andere Stimme, „einen Moment bitte.“ Dunkan Bulk ging bei Seite so das William von der Leiter steigen konnte. Beide Agori nahmen um einen der Lese Tische platz und begannen sich zu unterhalten. „Ich habe von Hauptbüro erfahren das sie auch an dem Aqua Magna Fall arbeiten,“ fragte Bulk und sah kurz nach links und nach rechts, „ich würde gerne mit ihnen in meinem Büro sprechen.“ Zwanzig Minuten später in Dunkans Büro. „Ich arbeite nicht direkt am Aqua Magna Fall,“ erklärte William Furno, „doch gibt es eine Verbindung zu dem Aqua Magna Drama.“ „Was untersuchen sie noch mal,“ erkundigte sich Bulk, „und welche Verbindung gibt es?“ „Untersuche den Mord an Jellinek Bruko,“ fuhr William fort, „er schrieb ein Buch über Aqua Magna.“ „Wegen einem Buch hat man den alten Agorie erstochen?“ bemerkte Dunkan überrascht, „hat er etwas falsches Geschrieben?“ „In gewisser Weiße ja,“ bestätigte Furno, „er hatte die Erzählungen diese Dume verarbeitet und veröffentlicht.“ „Dieser Dume war doch dieser blinde Passagier der mal mit einem Protodermis Frachter nach Atero kam?“ meinte Dunkan. William nickte, „und dieser Dume erzählte Jellinek Bruko einige mysteriöse Dinge über Aqua Magna.“ „Hat der Mord die Veröffentlichung verhindern können?“ wollte Bulk wissen. „Nein,“ entgegnete Furno, „er machte das Buch richtig populär.“ „Hast du einen Verdacht wer der Mörder war?“ fragte Bulk, „oder einen Täterkreis?“ „Sogar beides,“ lächelte William, „ich weiß wer die Mörderin ist und warum sie es getan hat.“ „Lass hören,“ sprach Dunkan nach dem er seinem Gast einen Becher Kaffee eingeschenkt hatte, „und mach es nicht so spannend.“ „Wie sie früher zum Zeitpunkt des Mordes hieß weiß ich nicht,“ begann William, „aber heute trägt sie den Namen Mary Ann Gorast.“ „Und sie gehörte zu einem Geheimbund,“ beendete der Kommissar, „der das Herz von Aqua Magna schützen wollte.“ „Geheimbund, schützen wollte?“ murmelte Dunkan Bulk verwirrt, „das Herz von Aqua Magna?“ „Das haben meine Ermittlungen ergeben,“ meinte Furno und wirkte ebenfalls etwas irritiert, „was diese Leute aber mit dem Herz von Aqua Magna meinen weiß ich auch nicht.“ „Ach ja,“ viel es William ein, „der Geheimbund wurde von einem Privatdetektiv enttarnt.“ „Und weiter?“ bemerkte Bulk und trank aus seinem Becher einen kräftigen Schluck. „Alle Mitglieder bis auf Drei nahmen sich das Leben,“ erwiderte William, „diese drei waren die Mörderin die heute Mary Ann Gorast heißt, Dr. Hendrik Lhikan und Professor Dr. Helryx Gruber.“ „Danke mein Freund,“ strahlte Dunkan Bulk, „jetzt ergibt alles einen Sinn.“

Die Überlebenden des Geheimbundes schlossen sich dem schwarzen Lotus an, überlegte der Kommissar, dieser möchte aus irgend einem Grund dem Konzern schaden. So schleuste ein Helfer des schwarzen Lotus Dr. Hendrik Lhikan und Professor Dr. Helryx Gruber in den Konzern ein, erweiterte Bulk seine Gedanken, durch diesen gelangten sie beide nach Aqua Magna. An stelle den Konzern einfach zu sabotieren, dachte der Agori weiter, wie es der schwarze Lotus gewollt hatte, setzten die beiden ihr wahres Ziel in die Tat um. Wenn auch nicht ganz so wie sie es geplant hatten. Aber welche Rolle spielte Mary Ann Gorast nach dem Mord und warum blieb sie auf Aqua Magna? Das war es, schoss es Dunkan durch den Kopf, sie war das Auge und Ohr für Lhikan und Helryx. Zudem konnte sie der Militärpolizei eine falsche Fährte legen. Eine davon bestand darin, sich dem schwarzen Lotus zu entledigen. Denn dieser stellte jetzt eine Bedrohung da. Für Dunkan Bulk erschien jetzt alles klar. Selbst die Gefahr um zukommen hatte das Wissenschaftler Paar mit eingeplant. Die wahre Aufgabe sollte Takua übernehmen. Aber was war dieses Herz von Aqua Magna was Takua mit den Toa als Verbündete beschützen sollte? Der Agori schlug das Buch auf, dessen Veröffentlichung Mary Ann Gorast verhindern sollte. Dunkan las die Einleitung;

Seit Anbeginn der Zeit berichtet eine Legende das Bara Magna, Aqua Magna und der Mond der beide Planeten umkreist, einst ein großer Planet waren. Auf diesem gedieh das Leben und die Mutter aller Kulturen wurde dort geboren. Doch erzählen die Legende weiter das die Kultur der Arroganz und dem Hochmut verfiel. Werte wie Freundschaft und Liebe, Verständnis und Leben mit der Natur gerieten in Vergessenheit. So strafte das Schicksal die Bewohner von Spherus Magna in dem es den Planeten zerbrechen ließ.

Der Kommissar übersprang einige Zeilen und las dann wieder ab dem nächsten Absatz weiter;

Aus einem Planeten wurden drei. Und erst wenn sich die Welten wieder zum alten Gewandelt hätten, würde das Schicksal die Planeten wieder zusammen führen. Doch dies ist nur eine Legende die den Kindern erzählt wird wenn sie nicht artig waren.

Diesem Absatz folgten einige Worte die der Autor zu der Geschichte äußerte;

So wurde es mir als Kind auch immer Erzählt. Doch seit dem ich jeden Tag der mir Möglich ist mit diesem Fremden verbringe glaube ich das an der Geschichte doch etwas dran ist. Der Fremde kam mit einem Raumfrachter nach Atero, nach seinen Worten war er ein Turaga und stamme aus der Stadt Metru Nui. Zu beginn hielt ich seine Erzählungen für spannend aber wissenschaftlich nicht haltbar. Nun nach dem der Fremde verstorben ist und ich alle seine Aussagen noch einmal sorgfältig durchdacht habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen das einige dieser Erzählungen tatsächlich Hand und Fuß haben.

Dunkan legte ein Blatt Papier zwischen die Seite und klappte das Buch zu. Ich werde diesen Schmöker an Natalie und Stacy weiter geben, dachte sich der Kommissar, die können damit mehr anfangen. Nach dem er den beiden Kriminalpsychologinnen das Buch gegeben hatte fuhr er noch einmal zum Hauptverwaltungsgebäude des Konzerns. Dort befand sich auch das Labor. Preston Stormer und Randy Shrike begleiteten den Kommissar. Im Labor des Konzerns trafen sich die Ermittler mit den Wissenschaftlern die auf Auqu Magna gearbeitete hatten und den Planeten verlassen mussten. „Sie haben den Planeten abgescannt um die Protodermis Quellen zu finden,“ begann der Kommisaar, „ist ihnen dabei noch etwas ungewöhnliches aufgefallen?“ „Ja, ist uns,“ antwortete einer der Wissenschaftler, „unter dem Kontinent Mata Nui muss sich ein gigantisches Erzvorkommen befinden.“ „Warum wollte der Konzern dieses Erz nicht abbauen?“ erkundigte sich Bulk, „auch qualitative Erze bringen einen hohen Preis.“ „Das ist richtig,“ meinte der zweite Wissenschaftler, „doch ist dieses Erz zum einem sehr tief im Kontinent verborgen und es ist in einer festen Form.“ „Erze in fester Form?“ erkundigte sich Randy Shrike, „das ist nicht möglich!“ „Doch, die Scanner bestätigten es,“ versicherte der andere Wissenschaftler, „die Maschinen arbeiten einwandfrei.“ „Ok, gab es sonst noch etwas das ungewöhnlich war?“ wollte der Kommissar wissen. „In der Tat gibt es unter Mata Nui etwas das noch ungewöhnlicher ist als das verfestigte Erz,“ meinte der Wissenschaftler und schickte einen Assistenten einen Projektor holen, „es gibt eine ganze reihe Höhlen und Tunnel unter Mata Nui.“ „Was ist daran ungewöhnlich?“ fragte Preston Stormer, „Höhlensystem gibt es doch fast auf jedem Planeten.“ „Zum einen ist es die Tiefe in der sie liegen,“ erklärte der andere Wissenschaftler, „und ihre Anordnung.“ Der Assistent kam mit dem Projektor zurück und schalte die Maschine ein. „Hier sehen sie ein dreidimensionales Modell von Aqua Magna,“ beschrieb der Wissenschaftler und verwies auf einige Punkte des Models, „und nun zu dem Höhlensystem.“ Der Agori gab etwas auf der Tastatur des Projektors ein. Auf dem Modell erschien nun das Abbild des Höhlensystems. „Das kann doch nicht war sein,“ staunte Randy, „dieses Höhlensystem ergibt ein Wesen das an einen Toa erinnert!“ „Unsere Techniker vertreten die Ansicht das sich unter der Insel eine riesige Maschine befindet,“ sprach der andere Wissenschaftler mit einem nachdenklichen Gesicht, „doch dieser Theorie können wir nicht mehr nach gehen, denn Grund kennen sie bestimmt!“ Wieder im Büro des Kommissars hatte sich die ganze Ermittlungsgruppe versammelt. „Und was hat das alles mit unserem Fall zu tun?“ meinte Preston Stormer, „gut unter Mata Nui befindet sich ein Höhlensystem das wie ein Toa angeordnet ist, na und?“

Dieses Höhlensystem wird in dem Buch von Jellinek Bruko beschrieben,“ sprach William Furno, „und deshalb wurde er brutal ermordet.“ „Also haben die Agori des Geheimbundes ebenfalls davon erfahren,“ mischte sich Natalie ein, „aber sie mussten etwas heraus gefunden haben was es auf einmal zu beschützen gab.“ „Und ich glaube auch zu wissen was,“ holte Randy aus und sein Gesicht wirkte beunruhigt, „die Protodermis wird von diesem Höhlensystem produziert:“ „Warum sollte ein Höhlensystem eine energische Substanz produzieren,“ lächelte Natalie und grinste freundlich, „du übertreibst etwas!“ „Nein,“ überlegte Preston und berief sich auf ein Kapitel aus dem Buch, „wenn dieses Höhlensystem wirklich ein riesiger Roboter ist, muss er durch irgend etwas und irgend wen erhalten werden:“ „Und dieses Irgendwas ist die Protodermis?“ fragte die Kriminalpsychologin, „das ist jetzt doch ein schlechter Scherz oder?“ „Es ist kein schlechter Scherz,“ sprach Dunkan Bulk, „in diesem Buch was auf den Erzählungen eines fremden Wesens, das uns Agori ähnlich sah, wird auch von einem Toa Vakama gesprochen.“ „Und diesen Vakama gibt es wirklich?“ brummte Natalie aufmüpfig, „dieser Fall steigt euch wohl zu Kopf!“ „Sehe dir das an,“ sprach der Kommissar und schaltete den Computer ein, „dies ist die Aufzeichnung der Helmkamera des Sergeanten Terry Dax.“ „Doch vorher lese diesen Absatz des Buches,“ bemerkte William Furno, „es beschreibt den, den du sehen wirst.“ Dreimal las sich die Kriminalpsychologin die Beschreibung bevor sie sich die Aufnahme ansah. Sie wurde blass und bekam kein Wort mehr heraus. „Ich denke das unsere Ermittlung hiermit abgeschlossen ist,“ sprach Dunkan Bulk, „und wir wissen jetzt was zu tun ist.“ „Wie ich das jetzt sehe,“ stellte William Furno fest, „müssen alle Toa die auf der Oberfläche geboren wurden, samt der Fauna die nicht schwimmen oder fliegen kann, evakuiert werden!“ „Und das wird wohl nicht ganz so einfach sein,“ gab Preston zu, „wir müssen sie alle praktisch festnehmen lassen und mit Gewalt umsiedeln.“ „So sehe ich das auch,“ stimmte Randy Shrike zu, „denn sie werden uns nicht glauben und auf keinem Fall freiwillig gehen wollen.“

Kapitel 2: “Der letzte Kampf einer Marine“

Mary Ann Gorast spürte die harten Schläge der Geschöpfe. Der Battle Walker erzitterte immer wieder. Nur mit großer Mühe konnte das Gleichgewichtssystem der Kriegsmaschine die Schwankungen ausgleichen. Ein weiterer Schlag ging auf den Battle Walker ein. Der Hammerkopf hatte die Maschine von hinten im Kniegelenk getroffen. Das linke Bein knickte ab und der Battle Walker sackte nach hinten weg. Nun richtete sich eine der Kreaturen auf und ihre vier Vorderläufe krachten auf den abgeknickten Oberschenkel der Maschine. Der Battlewalker krachte laut zu Boden. Das harte Dröhnen der Schläge und Tritte auf das Cockpit hallten der Agori um die Ohren. Doch diese Naturgewalten waren gar nichts gegen das was dieser Insel bevor stand. Das Schicksal für Mata Nui war Besiegelt worden mit dem ersten Tage an, als der Protodermis Abbau begonnen hatte. Das Glas wurde an den ersten stellen rissig. Doch der Walker hatte bis jetzt schon weit mehr überstanden als es Mary Ann Gorast erwartet hatte. Mit einer der schweren Geschütze feuerte sie einen Warnschuss in die Luft. Die Wesen wichen hastig zurück und bildeten einen Kreis um den zerbeulten Battle Walker. Mit erschreckender Leichtigkeit richtete sich die Maschine wieder auf. Die Kreaturen griffen erneut an. Gleich vier massige Leiber krachten gegen das angeschlagene linke Bein. Das Stahl quietschte und die Hydraulik qualmte als sie den Druck auffing. Mit einem schrillen Pfeifen und lautem Knacken brach eine der Hydraulikelemente. Nun konnte die andere die Wucht des Angriffs nicht mehr abfangen. Auch sie brach und das Bein gab ein für alle Mal nach. Das ganze Innenleben erzitterte als das Cockpit mit dem Rücken auf den Boden aufschlug. Mary Ann blickte auf die Schadensanzeige, das linke Bein wurde durchgehend rot angezeigt und das andere größten Teils Orang. „Niemand darf von dem Geheimnis wissen,“ sprach sie leise zu sich, „sie würden es nie verstehen.“ Die massigen Schädel der Hammerköpfe malträtierten immer aggressiver das stählerne Cockpit. An ersten Stellen waren die Beulen im inneren zu erkennen. „Wir verstanden seinen Wunsch,“ lächelte die Agori und nahm den Anhänger in die Hand, „er wird Leben und das vollbringen für was er bestimmt wurde.“ Das Gelenk auf des zweiten Beines leuchtete auf der Anzeige rot auf und verschwand. Jetzt gab es kein Zurück mehr, das wusste die Agori und lächelte in den Himmel. Die Herde der Kreaturen zogen ab und ließen den demolierten Battlewalker auf dem staubigen Boden zurück. Die Scharniere sind blockiert, erkannte sie auf der Anzeige und auch der Notausstieg war durch tiefe Beulen und andere Deformierungen blockiert. Das ist gut, dachte Mary Ann Gorast, bald sind wir wieder vereint. „Wir konnten es nicht verhindern das sie das Herz von Aqua Magna verletzten,“ lächelte sie zu dem aufgeklappten Anhänger mit dem Bild von Lhikan zu, „doch konnten wir alle Verräter bestrafen.“ Die Agori klappte den Schalter neben dem Bildschirm auf. Der Knopf zur Selbstzerstörung kam der Marine wie der Weg in die Freiheit vor. Sie legte ihren Finger auf den Schalter und sah ein letztes Mal auf das Bild. „Wenn Takua seine Sache gut macht,“ sagte sie mit freudiger Stimme, „dann wird Mata Nui eines Tages aus seinem Schlaf erwachen.“ „Und unser Opfer nicht vergeben gewesen sein,“ „weinte dir Agori mit einem Lächeln im Gesicht, „und ab heute werden wir wieder vereint sein.“

„Möge der Schlafende erwachen!“ rief Mary Ann Gorast, und wir für immer vereint sein!“ Mit Seelenruhe und tiefer Entschlossenheit betätigte sie den Schalter und der Selbstzerstörungsmechanismus begann auf dem Display zu zählen.

Die Kampfhubschrauber der Tesara Marines erreichten die Koordinaten des Battle Walkers. Sie setzten zum Landeanflug an doch sie kamen zu spät. Zu erst explodierten die Geschütze und danach das Cockpit. Mary Ann Gorast gehörte der Vergangenheit an. Sergeant Karl Zahni sah den Marines zu wie sie mit Feuerlöschern die brennende Kriegsmaschine löschten. Mit nachdenklicher Mine stand der Sergeant vor dem Wrack und sah in das völlig ausgebrannte Cockpit. Er nahm den Helm ab und legte diesen auf den Boden. In einer zeremoniellen Bewegung zog er sein Schwert aus der Scheide und steckte es in den Boden. Nun ging er in die Knie und bete ein leises Gebet für die Gefallene. Nach dem er das Schwert zurück gesteckt und den Helm wieder aufgesetzt hatte, wandte er sich an seinen Tech Marine. „Demontiert die Speichereinheit,“ befahl der Sergeant, „dann zerstört ihr das Wrack.“ „Ja, Sir,“ bestätigte der Tech Marine den Befehl und winkte zwei andere Marines zu sich. „Was nun?“ fragte der Science Marine, „warum hat sie das getan?“ „Diese Frage werden wir uns wohl nie beantworten können,“ meinte Karl Zahni immer noch nachdenklich, „und wenn doch würden wir es wohl nicht verstehen.“ Alle Marines zogen sich in den Dragon Typ 4 zurück und der Hubschrauber hob langsam ab. Nach dem er hoch genug gestiegen war betätigte der Tech Marine den Fernzünder. Eine weit größere Explosion verschlang das Wrack. Das Feuer verbrannte alles was noch nicht verbrannt war und die Druckwelle zerriss die stählerne Konstruktion. „Derjenige welcher der sie als Agentin in den Geheimbund eingeschleust hat,“ bemerkte Sergeant Karl Zahni traurig und sah auf das brennende Wrack, „verdient eine Kugel zwischen die Augen.“ „Warum Sir?“ fragte der Pilot. „Weil sie für so eine Mission noch zu jung war,“ erwiderte Karl Zahni, „zu dieser Zeit gab es unsere Einheit noch nicht nur einen Haufen Geheimdienste.“ „Und so weit ich weiß wurde sie mit sechzehn Jahren in den Geheimbund eingeschleust,“ überlegte der Sergeant und fasste sich an die Stirn, „und in diesem Alter ist man Anfälliger auf gewissen Dinge.“ „Nun hat sie den Preis bezahlt für den Fehler anderer,“ entgegnete der Pilot, „das ist wohl kein Einzelfall.“ Der Hubschrauber flog höher in die Wolkendecke. Die Piloten peilten das Landungsschiff an und gingen auf neuen Kurs. „Ab nach Hause,“ sprach Karl Zahni und eine Träne lief über sein Gesicht, „wir haben eine traurige Nachricht zu überbringen.“ Das Landungsschiff kam in Sichtweite und das Schott des Hangars öffnete sich. Der Dragon Typ 4 flog in den Bauch des Landungsschiffes und landete im Hangar. Mit der Speichereinheit schritt der Sergeant zur Brücke wo ihn der Kommandant begrüßte. „Es ist wohl nicht so gelaufen wie erwartet?“ fragte der Agori und musterte das traurige Gesicht des Marines, „sie ist nicht mehr am Leben oder?“ Der Sergeant nickte, „bringen sie mir den Inhalt auf den Schirm.“ Der Kommandant winkte einen der Navigatoren zu sich, „bereiten sie einen Computer vor. Auf dem Bildschirm erschienen die Aufnahmen und der Sergeant sah betrübt zu. Mary Ann Gorast hatte nicht einen Versuch gestartet sich zu wehren. Sie wollte Sterben sie wollte vor den Belastungen in ihrem Inneren fliehen.

Wir konnten es nicht verhindern das sie das Herz von Aqua Magna verletzten,“ erklang es aus der Computeranlage „doch konnten wir alle Verräter bestrafen.“ Was könnte sie damit gemeint haben, fragte sich der Sergeant, welche Verräter? „Wenn Takua seine Sache gut macht,“ spielte es weiter, „dann wird Mata Nui eines Tages aus seinem Schlaf erwachen.“ „Und unser Opfer nicht vergeben gewesen sein.“ „Wer ist dieser Mata Nui?“ wunderte sich Karl Zahni und die Traurigkeit war wieder dem klaren, sachlichen Denken gewichen, „wie so erwachen?“ Der Science Marine und der Tech Marine schüttelten die Köpfe. Mit dem Satzt „Möge der Schlafende erwachen und wir für immer vereint sein!“ endete die Aufnahme. „Der Schlafende erwachen?“ grübelte der Agori verwirrt, welches Rätsel steckt dahinter?“ „Und wir für immer vereint sein!“ wiederholte Karl Zahni in seinem Kopf, „vereint sein mit wem?“ Das Landungsschiff trat aus der Atmosphäre des Planeten und hielt auf den schweren Kreuzer zu. Auf Bara Magna bereitete die Ermittlungsgruppe die Konferenz vor. Da die Ermittlungen abgeschlossen waren konnte das Ergebnis nun den Sergeanten der U M P mit geteilt werden. Aus all dem Durcheinander konnte ein klarer Zusammenhang geschlossen werden. Nun galt es dies den führenden Köpfen zu berichten. Damit diese ihren Teil der Mission endgültig planen konnten. Es war wichtig das beide Berichte dem Verteidigungsministerium vorgelegt wurden. Nur so war die konkrete Auswertung der Minister möglich und dies war wiederum die Grundlage für eine Einwilligung des Einsatzes. Im Konferenzsaal der U M P hatte Preston alles vorbereitet. Bildmaterial, Berechnungen und zusammen gefasstes Hintergrundmaterial. In dieser Konferenz durfte nichts schief gehen. Für eine junge Marine war dies gleich eine harte Bewährungsprobe. Lariska Lee wurde von der Lanze gewählt, den Platz der gefallen Mary Ann Gorast ein zunehmen. Innerhalb der Lanze und der U M P genoss das Mädchen großes Vertrauen und ihr klarer Verstand wurde hoch geschätzt. Doch würde sie es schaffen sich in so einer komplexen Materie zu bewähren? Sie studierte noch einmal die Mappe mit den gröbsten Informationen und zog sich dann ihren Bleizar über. Aus dem Konferenzsaal hörte sie die ersten Stimmen. Die frisch gebackene Sergeantin trat ein und sah der Ermittlungsgruppe zu wie sie ihre Präsentation vorbereiteten. „Kann ich euch vielleicht etwas helfen?“ fragte sie höflich, „oder aber schon ein paar Fragen los werden?“ „Wenn sie wollen beides,“ begrüßte William Furno mit freundlichem Gesicht, „ich könnte eine dritte Hand gebrauchen.“ „Wie groß ist der Umfang des Höhlensystems?“ erkundigte sie sich während sie dem Kommissar zur Hand ging. „Etwa von der Größe eines schweren Raumkreuzers,“ meinte William, „aber dies ist keine sichere Angabe, die Scanns sind nicht detailliert genug.“ Die Vorbereitungen waren beendet und die übrigen Sergeanten nahmen an dem runden Tisch, in dem sich der Projektor befand, platz. Zudem wurde vor jedem Sitzt ein Bildschirm mit Touchscreen Funktion in der Tischplatte eingearbeitet. Nach einer formellen Begrüßung begann die Konferenz. Ein leichte Anspannung lag im Raum, aus Sicht jedes Beteiligten zu recht.

Kapitel 3: “Die Konferenz“

Dunkan Bulk begann die Konferenz und beschrieb die Zusammenhänge der Personen. „Zu beginn des Dramas zählt der Mord an Jellinek Bruko,“ beschrieb der Kommissar, „dieser hat den sterbenden Dume interviewt und aus dessen Berichten dieses Buch hier geschrieben.“ In knappen Worten ging er noch einmal darauf ein das dieser Dume, der sich als Turaga von Metru Nui bezeichnete, als blinder Pasagier auf einem Raumfrachter nach Atero kam. „Der Inhalt des Buches hatte einen Geheimbund zur Folge der nun das Ziel verfolgte,“ setzte der Kommissar die Erklärung fort, „diesen Mata Nui zu schützen damit er später erwachen könne.“ Auf aus dem Projektor baute sich das Modell von Aqua Magna auf und dem Höhlensystem unter der Insel Mata Nui. Auf den Bildschirmen erschien der Buchauszug der sich mit Mata Nuis Erweckung beschäftigte. „Die Mitglieder des Geheimbundes waren unter anderem Dr. Hendrik Lhikan, Professor Dr. Helryx Gruber und eine junge Frau,“ betonte Dunkan Bulk, „deren echter Name nicht bekannt ist aber dies sich später Mary Ann Gorast nannte.“ „Schließlich wurde der Geheimbund enttarnt,“ fuhr der Kommissar fort, „alle Mitglieder außer die bekannten drei nahem sich darauf hin das Leben.“ „Welche Rolle spielt nun der schwarze Lotus?“ meinte Bulk als nächstes, „das werden sie sich bestimmt jetzt fragen?“ „Nun ja, der schwarze Lotus diente Dr. Hendrik Lhikan und Professor Dr. Helryx Gruber nur als Weg um nach Aqua Magna zu kommen,“ sprach der Agori mit sicherer Stimme, „da dieser aus Gründen die für den Fall nicht mehr relevant sind, dem Konzern zu schaden versuchte.“ „Die zwei sollten im Namen des schwarzen Lotus den Konzern studieren und unterwandern,“ teilte der Kommissar den Anwesenden mit, „doch sie wandten sich ihrem eigenen Ziel zu in dem sie zu nächst den Söldner und Glatorianer Operator Takua für ihr Vorhaben gewannen.“ „Sie nutzen die aggressive Haltung und das Vorgehen des Konzerns aus,“ übernahm William Furno das Wort, „sie zogen die Toa auf ihre Seite und vertrieben den Konzern von Aqu Magna.“ „Damit dieser keine Protodermis mehr abbauen konnte,“ beendete Furno die Erklärung, „eine Substanz die mit der Erweckung eines Wesens namens Mata Nui in Verbindung steht.“ „So viel zu den Zusammenhängen der Personen,“ sprach der Agori, „noch Fragen?“ „Nein, keine Fragen,“ stellte Sergeant Terry Dax feste, „ich möchte nur mitteilen das Dr. Hendrik Lhikan und Mary Ann Gorast nicht mehr am Leben sind.“ „Der Doktor starb durch meine Hand,“ stellte Terri Dax feste, „Mary Ann Gorast begann Selbstmord.“ „So bleibt nur noch dieser Takua übrig,“ bemerkte Sergeant Shady Owens, „und er ist für die Toa zu einem Anführer und Helden geworden.“

Nun zu dem wissenschaftlichen Teil, meine Herren,“ begann Randy Shrike, „wie es aus den Scannungen des Konzerns und dem Buch zu entnehmen ist, ruht eine große Maschine unter der Insel Mata Nui.“ „Diese Maschine braucht diese Prododermis um zu existieren und aktiviert zu werden,“ beschrieb der Gerichtsmediziner, „das könnte mit dem Erwecken dieses Mata Nuis gemeint sein.“ „So wie es nach der Scannung aussieht,“ fuhr Preston Stormer fort, „ist diese Maschine etwa so groß wie ein schwerer Raumkreuzer.“ „Und auch wird diese Maschine eine Besatzung haben müssen,“ erklärte der Gerichtsmediziner und lud eine Seite mit den Daten über Dume auf die Tischbildschirme, „dieser Dume schien zu dieser Besatzung gehört zu haben.“ „Nun aber zu den Toa zurück,“ betonte der Agori mit überraschend harter Stimme, „so wie meine Kollege und ich das sehen gibt es zwei Arten von Toa.“ „Die einen beherrschen so etwas wie elementare Kräfte, so schreibt es Jellinek Bruko, nach den Worten dieses Dume,“ setzte der Gerichtsmediziner fort, „die anderen verfügen über keine besonderen Kräfte außer das sie mit der Flora und Fauna eine Art Kontakt herstellen können.“ „Letztere sind die, welche wir evakuieren müssen,“ betonte Randy Shrike, „erstere sollten wir vernichten oder gar nicht erst aus dieser Maschine lassen!“ „Ebenfalls müssen wir von jeder Tierart die nicht fliegen oder schwimmen kann,“ fuhr der Agori fort, „Exemplare lebendig einfangen und auf eine andere Insel von Aqua Magna umsiedeln, das gilt übrigens auch für die Toa ohne Elementarkräften.“ „Ich hätte da eine Frage bezüglich der Zerstörung der Maschine,“ warf Sergeant Ares De Saint Clair ein, „ist wirklich nur die Insel Mata Nui betroffen?“ Die beiden Gerichtsmediziner nickten, „die anderen Inseln sind nicht betroffen.“ „Wie können wir die Maschine zerstören ohne in ihr System aus Kammern oder Höhlen eintreten zu müssen?“ wollte Cedric De Sion wissen, „vielleicht, wenn man sie mit einem Computervirus oder der Gleichem infiziert.“ „Was wäre wenn man sie zunächst einmal frei sprengen würde,“ schlug Sergeant Henry Blake vor, „wenn man dann an die Außenhülle heran kommt, zieht man die Maschine ins All.“ „Dort könnte man sie dann durch ein oder mehrere schwere Kreuzer vernichten lassen,“ fuhr der Sergeant fort, „das wäre die sicherste Methode.“ „Das sehe ich auch so,“ stimmte Karl Zahni zu, „oder aber wir prüfen noch einmal die Eigenschaften dieser Protodermis.“

Auf was wollen sie hinaus, Mr. Zahni,“ fragte Shrike freundlich. „Protodermis ist für diese Maschine wie unser Blut für uns,“ überlegte der Sergeant, „wenn man nun die Protodermis verändern, manipulieren könnte, müsste es die Maschine zerstören.“ „Das wäre möglich,“ bestätigten Randy und Preston, „das wäre sogar die beste Lösung!“ „So weit so gut,“ bemerkte Sergeant Terri Dax, „wie entledigen wir uns der Crew dieser Maschine?“ „Wenn sie wirklich über elementare Kräfte verfügen,“ nahm der Agori an, „wäre es nicht sehr ratsam sich auf einen Kampf mit ihnen ein zulassen!“ „Anders käme es,“ überlegte Shady Owens, „man könne die Maschine dazu bringen die Crew zu ermorden, aber wie wäre das zu erreichen?“ „Wenn die Maschine durch eine Art Reaktorexplosion vernichtet würde,“ stellte Randy Shrike feste, „dies ließe sich durch eine Manipulation der Protodermis bewirken.“ „Es gäbe noch eine ganz andere Möglichkeit,“ bemerkte Natalie Breez spontan, „wir können einen Glatorianer und einen Agori mit einander verlinken, richtig?“ „Vielleicht können wir dies auch mit dieser Maschine,“ ergänzte die Kriminalpsychologin, „dann könnte derjenige auch die Maschine steuern.“ „Laut dem Buch handelt es sich um viele Welten die zusammen die Maschine ergeben,“ setzte Stacy Watson fort, „wenn jemand die Maschine steuern kann, könnte er auch die Welten so verändern das die Bewohner, die Besatzung stirbt!“ „Die Idee gefällt mir,“ lächelte Terri Dax, „das würde die Gefahr eines Kampfes mit einem Wesen mit Elementarkräften verhindern.“ „Dann sollten wir dies auch tun,“ bestätigte Henry Blake, „aber dennoch müssen wir vorher die Toa evakuieren!“ „Es gibt da aber etwas das uns zu dem Schluss kommen ließ,“ brachte Natalie in das Gespräch, „es gibt eine Entwicklung in Takuas Wesen, aus dem sich schließen lässt das er Mata Nui nicht mehr wecken will.“ „So wie es sich mit sehr großer Sicherheit beweisen lässt,“ fuhr die Kriminalpsychologin fort, „geht es Takua und den Toa ohne Elementarkräften wirklich nur ihre Umwelt, ihrer Heimat.“ „Das gleiche trifft auch auf Dr. Hendrik Lhikan und Professor Dr. Helryx zu,“ ergänzte Stacy Watson, „sie haben auch die Erweckung Mata Nuis nicht mehr als ihr Ziel angesehen.“ „Auf was wollen sie hinaus?“ fragte Lariska Lee mit freundlicher Stimme, „wirkt es sich auf die Planung aus?“ „Ja, tut es,“ bestätigte die Kriminalpsychologin, „wir dürfen Takua nicht töten, er muss lebendig gefasst werden.“ „Das lässt sich einrichten,“ sagte Ares De Saintclair und lächelte, „aber wie viel Zeit haben wir für die gesamte Mission?“ „Zwei Jahre, denke ich,“ überlegte William Furno und sah kurz zu Dunkan Bulk herüber, „einschließlich der Evakuierung der Toa.“

Epilog:

Fünf Tage nach der Konferenz; Das Leben in Atero war an diesem Tage in Feststimmung. An den Häusern oder aus den Fenstern hingen die Fahnen einer der militärischen Kräfte. Gestern hatte das Verteidigungsministerium den Einsatz auf Aqua Magna bewilligt und alle Hebel in Bewegung gesetzt. Auf dem Raumhafen standen zwei schwere Kreuzer und das Personal war rund um die Uhr damit beschäftigt Proviant, Medikamente und Container zu verladen. Am Eingang zum Gelände fuhren die Tieflader ein, mit den Fertigbauteilen und mobilen Einheiten für die Basen. Die Bevölkerung betrachte das Schauspiel den ganzen Tag lang. So etwas bekamen die Agori nicht alle Tage zusehen. Besonders die beiden schweren Kreuzer waren ein echter Blickfang. Sie wurden gerade erst fertig gestellt und glichen fliegenden Festungen. Bestückt mit einem Arsenal an modernsten Waffensystemen. Raketenbatterien, Radar- und Zielsuchsysteme und eine Bandbreite schwerer Geschütze. Doch dies war noch nicht alles was den erstaunten Agori geboten wurde. Der Boden erzitterte als die Battle Walker in einem langen Triumphzug durch die Stadt zogen. Ihr Weg führte über den berühmte Hauptstraße der Stadt zum Raumhafen. Die Zahl der gewaltigen Kampfkolosse zählte hundert sechzig Maschinen. An der Spitze bewegten sich die vierzig Mad Cat, grüne Soutwalker von der Größe eines zweistöckigen Hauses. Dahinter vierzig Panzerhaubitzen Panther, gefolgt von vierzig Techwalkern Servitor. Den Schluss machten weitere vierzig Battlewalker Bad Boy, ebenso groß wie ein zweistöckiges Haus. Auf dem Raumhafen sammelten sich zum gleichen Zeitpunkt das Highlight der neuen Kriegsmaschinerie. Zwölf Kolosse aus Stahl, von der Größe eines dreistöckigen Hauses, stapften über die Rampe in den Bauch des schweren Raumkreuzers. Sie glichen Schildkröten mit langen Beinen. Voll gestopft mit der besten Sensortechnik die Bara Magna aufbringen konnte. Wärme- und Kältebild Systeme, Sensoren zum Erfassen von Luft- und Bodenbewegungen. Zielsuchsysteme, Raketen und großkalibrige Bordkanonen. Kurz um eine agile und voll bewegliche Einsatzzentrale. Keiner der Agori fragte nach dem Preis für die brachialen Stahlkonstruktionen. Jeder wusste das die U M P nicht auf staatliche Gelder angewiesen war. Und wenn sie sich so eine Aufrüstung finanzieren konnten, dann war dem eben so.“

Nach dem die letzten Battle Walker über die Rampe im Bauch des Raumkreuzers verschwunden waren folgte das eigentliche Highlight des Tages. Spektakuläre Maschinen waren zwar ein seltener Anblick aber es gab etwas das die Agori noch mehr faszinierte. Die Umzüge der Marines der U M P. Seit der Gründung der Organisation gab es diese Umzüge einmal im Monat. Doch dieses mal gab es in einem Monat den zweiten Umzug. Dieser war um einiges größer als der erste. Noch nie war eine Truppenstärke von achthundert acht Marines durch die Straßen Ateros gezogen. Aus den Fenstern ihrer Häuser, aus den Cafés und Balkonen sahen die Agori zu. Sie jubelten den Streitern ihrer Heimat laut zu, wedelten deren Fahnen oder sangen deren Loblieder. Die ersten zwei Lanzen der Atero Marines, angeführt von den Sergeanten Ares De Saintclair und Cedric De Sion zogen an der Spitze des Zuges. Dahinter folgten die zwei Lanzen aus Tesara, angeführt von den Sergeanten Karl Zahni und Lariska Lee. An dritter Position die zwei Lanzen aus Vulcanus, angeführt durch die Sergeanten James Norrington und Henry Blake. Die zwei Lanzen aus Roxtus, angeführt von den Sergeanten Terri Dax und Shady Owens, bildeten den Abschluss. In der Zentrale der Militärpolizei lagen sechs Seesäcke und Alukoffer im Empfangsraum. Seit mehr als sieben Jahren war Dunkan Bulk im Dienste der Militärpolizei gewesen, doch noch nie auf einem Einsatz auf einem anderen Planeten. Jetzt musste er samt den Mitgliedern der Ermittlungsgruppe mit nach Aqua Magna reisen. Denn sie alle hatten das Geheimnis gelöst und das Verteidigungsministerium hielt es für förderlich das sie den weiteren Verlauf der Mission überwachen und wenn notwendig eingreifen sollten. Keiner aus der Ermittlungsgruppe konnte ablehnen auch wenn ihnen die Möglichkeit geboten worden war. Zu den Ermittlern Dunkan Bulk, William Furno, Natalie Breez, Stacy Watson, Preston Stormer und Randy Shrike kamen zwei weitere Beamten hinzu. Helios Sunshine und Rubi Phillips, zwei Spezialisten für Interkulturelle Fragen und Religion. Die acht Beamten packten ihre Seesäcke und Alukoffer. Gemeinsam unter dem Beifall der Kollegen schritten sie aus dem Empfangsraum, die Treppe hinunter in das gepanzerte Transportfahrzeug. Das Fahrzeug das man dem Spitzennamen Hund gegeben hatte fuhr aus der Festung der Militärpolizei zum Raumhafen. Als letzte Teilnehmer der Mission verschwand das gepanzerte Transportfahrzeug im Bauch des Raumkreuzers.

„Nachwort“

Mit gleichmäßigem Dröhnen hoben die beiden Raumkreuzer langsam ab. Sie wurden immer kleiner und kleiner bis sie in den Wolken verschwanden. Die Giganten aus Stahl drehten sich auf den richtigen Kurs. Erst als sie die Atmosphäre Bara Magnas verlassen hatten, ließen die Kommandanten die Haupttriebwerke starten.

„Fortsetzung folgt in: „Battle Field 2185 „ Petits Animoux  "Kleine Tiere“

Hauptrollen:

Berühmte Sergeanten;
Einheiten der Militärpolizei;

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki