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Abschied eines Helden

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Bioniclemaster724
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Legends of Idekria, Story #9
Takanuva steht kurz vor der Vollendung seiner Aufgabe im Idekria-Universum. Er hat die Maske des Lichts gefunden und begibt sich auf die Suche nach Takua, um sie ihm zu geben und damit seine Bestimmung wahr werden zu lassen. Doch wie wird er es schaffen in sein eigenes Universum zurück zu kehren?

Takua starrte in den Nachthimmel. Jedes Mal, wenn er die Nachtwache übernehmen musste, starrte er in den Himmel. Er wusste, dass es gegen die Regeln verstieß, doch er konnte nicht anders. Das Licht der Sterne zog ihn an wie ein Magnet. Diese kleinen glänzenden Lichter. Er hatte das Gefühl er kannte sie alle, jedes einzelne Licht. Kavas Toa-Stern überstrahlte sie alle, wie Takua sich doch wünschte, dass es mehr solche Sterne dort oben gab. Vor vielen Jahren gab es noch ein Dutzend dieser Toa-Sterne, doch nach und nach erloschen sie alle und jedes Mal hatte es Takua traurig gemacht, wenn ein Stern erlosch. War es wieder so weit? War ein weiteres Jahr vergangen? Es musste so sein, denn dieser rot leuchtende Stern kam nur ein Mal im Jahr vorbei und heute sah er ihn wieder. Etwas an diesem Stern war anders, das wusste Takua. Er sah anders aus, sein Licht fühlte sich anders an. Fast so, als würde es leben. Nie hatte er jemandem davon erzählt, dass er diesen Stern seltsam fand, doch er wurde dieses Gefühl nicht los. Dieser Rote Stern... was steckte dahinter? Oder... darin?

"Siehst du schon wieder in die Sterne?" fragte eine Stimme, die Takua wohl bekannt war. Der Matoraner zuckte zusammen und drehte sich zu dem Matoraner um, der gekommen war, um ihn abzulösen.

"Antalya, bitte... verr..."

"Ich verrate dich nicht, aber das ist das letzte Mal. Sollte ich dich nochmal erwischen, dann muss ich etwas sagen. Glaub mir, ich tue es nicht gerne, aber du hast hier eine Aufgabe und es ist wichtig, dass wir sie erledigen. Wir wollen nicht, dass soetwas wie damals nochmal passiert." erwiderte Antalya.

"Ja, ich weiß. Der Angriff der Dunklen Jäger kam sehr überraschend und wir waren nicht vorbereitet, aber daran war keiner Schuld."

"Takua, das ist keine Schuldfrage. Wir hätten alle anders reagieren müssen. Aber das ist jetzt egal. Die Sterne sind heute Nacht besonders hell, habe ich das Gefühl." sagte Antalya.

"Ja, außergewöhnlich hell. So hell habe ich sie noch nie gesehen. Und dieser seltsame rote Stern ist zurück. Ich frage mich, was das für ein Stern ist." sagte Takua.

"Roter Stern? Welcher rote Stern? Ich sehe dort nichts."

"Der Rote Stern dort oben, siehst du ihn nicht? Der Stern, der rechts über Kavas Toa-Stern fliegt. Er ist klar und deutlich zu sehen." sagte Takua.

"Du solltest jetzt nach Hause gehen, vielleicht siehst du schon Dinge, die gar nicht da sind. Dort oben steht nämlich nur ein einziger besonderer Stern und das ist Kavas Toa-Stern." sagte Antalya und klopfte Takua auf die Schulter. Verwirrt kehrte der Matoraner um und verließ seinen Wachposten. Wieso konnte Antalya diesen gewaltigen Stern nicht sehen, der so hell und rot leuchtete wie kein anderer. Konnte tatsächlich nur er diesen Stern sehen? Plötzlich spürte Takua etwas, eine... wärme, die seine rechte Schulter traf. Sie fühlte sich an wie Sonnenstrahlen an einem warmen Tag. Er drehte sich um und sah ein kleines flackerndes Licht in der Ferne, das ihn lockte näher zu kommen. Wie hypnotisiert lief Takua auf das Licht zu. Es wurde immer größer und plötzlich bewegte es sich mit hoher Geschwindigkeit zu den Außenbezirken von Kanoya. So schnell er konnte, rannte Takua dem Licht nach, bis dieses in einer verlassenen Lagerhalle verschwand. Bevor er dem Licht in das Lagerhaus folgte, zog er sein Schwert. Er schloss das Tor hinter sich und blickte sich um. Seine Augen waren schon an die Dunkelheit gewöhnt, deshalb konnte er gut sehen und das helle Licht der Sterne übernahm den Rest. Er sah eine dunkle Silhouette in der Mitte des Lagerhauses stehen, die einen undefinierbaren Gegenstand in der Hand hielt.

"Wer bist du?" fragte Takua mit ernster Stimme. Der Fremde antwortete nicht, sondern hielt den Gegenstand in seiner Hand hoch. "Ich frage nicht nochmal!" schrie Takua und näherte sich. Der Fremde ging einige Schritte zurück, während er einen Gegenstand aus dem Beutel holte, den er in der Hand hielt. Es war eine Maske. "Leg die Maske zur Seite!" brüllte Takua, doch der Fremde hörte nicht. Mit einer schnellen Bewegung richtete er die Maske auf Takua, welche daraufhin begann sehr hell zu leuchten, sodass Takua geblendet wurde. Als Takua wieder sehen konnte, lag die Maske auf dem Boden und der Fremde war weg.

Langsam lief der Matoraner auf die Maske zu und betrachtete sie. Sie kam ihm bekannt vor, doch... woher? Woher kannte er diese Maske? Woher? Plötzlich wurde es ihm klar. Diese Maske sah so ähnlich aus wie die, dieser Toa getragen hatte, der auf Kanoya gefangen genommen wurde und dann ein Gespräch mit Kanoya hatte, der Toa, den Takua zum Hafen geführt hatte. Wie war sein Name nochmal? Dak.. nein, Tak... Taka... Takanuva, ja das war sein Name gewesen. "Takanuva..." flüsterte Takua leise.

"Genau." sagte Takanuva, der nun hinter Takua aufgetaucht war. Erschrocken drehte sich der Matoraner um und sah den großen Toa vor sich stehen. "Ich bin wegen dir zurück gekommen." sagte der Toa des Zwielichts.

"Aber wieso? Wieso hast du nichts gesagt?"

"Niemand soll mitbekommen, dass ich hier bin. Dies ist die letzte Etappe meiner Reise. Kanoya hat mir versichert, dass Brutaka mich finden wird, sobald ich meine Mission beendet habe. Und nun stehe ich kurz vor ihrer Vollendung." erklärte Takanuva.

"Und für die Vollendung deiner Mission brauchst du mich?" fragte Takua.

"Nein, dafür brauchtest du mich. Die Maske, die du in der Hand hälst... setze sie auf."

"Ich bin kein Toa, ich kann diese Maske nicht tragen. Nur dadurch, dass ich sie in der Hand halte spüre ich, dass zu viel Energie in ihr ist. Ich wäre nie in der Lage, sie zu kontrollieren oder auch nur zu tragen." sagte Takua besorgt. "Diese Maske würde mich umbringen, wenn ich sie aufsetzen sollte."

"Vertrau mir. Wir beide, wir sind uns sehr ähnlich. Weißt du noch, was ich dir gesagt habe? Du musst den Mittelweg wählen. Wenn du das Licht, das in dir brennt, nicht sehen kannst. Dann wirst du unweigerlich zu den Schatten gehören. Diese Maske ist dein Weg das Licht immer im Auge zu behalten, egal wie dunkel die Schatten sein mögen. Es wird nicht lange dauern, bis die Wachen da sind. Sie haben das Licht der Maske bestimmt durch die Fenster dieser Lagerhalle gesehen. Du musst dich schnell entscheiden."

"Woher soll ich wissen, ob du die Wahrheit sagst. Ich kenne dich nicht."

"Du kannst es nicht wissen, du musst mir einfach blind vertrauen."

"Blind?" fragte Takua. Dann kam ihm ein Gedanke. Er atmete kurz tief ein und sah Takua dann in die Augen. Was er sah, schockierte ihn. In Takanuvas Augen spiegelte sich das Licht des Roten Sterns, der in diesem Moment hinter ihm am Fenster vorbei flog. Antalya hatte den Stern nicht sehen können, doch dieser Takanuva kann es. Anscheinend gibt es doch etwas, das ihn mit Takanuva verbindet. Vorsichtig setzte Takua die Maske auf und begann hell zu strahlen. Als das Licht wieder erlosch, stand ein Toa dort, wo Takua stand. Takanuva lächelte.

"Vertrauen." sagte Takanuva und lächelte. Plötzlich gab es ein lautes Geräusch. Jemand klopfte laut an die Tür des Lagerhauses und einige matoranische Wachen sprangen durch die Fenster der Lagerhalle, bis die beiden Toa eingekreist waren.

"Hört mir zu! Ich bins! Takua!" versuchte Takua zu erklären, doch Takanuva bedeutete ihm leise zu sein.

"Sie werden dir nicht glauben, das tun sie nie." sagte Takanuva.

"Und was sollen wir jetzt tun?" fragte Takua und sah Takanuva an. Dieser lächelte.

"Na was wohl? Vertrauen." antwortete der Toa des Zwielichts. Plötzlich öffnete sich unter den beiden Toa ein Dimensionsportal und sie fielen in das Ungewisse. Als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten, standen sie auf einer Klippe und starrten auf die silberne See. Das Sternenlicht wurde vom Wasser reflektiert und mitten darunter befand sich ein rotes Licht. Sie hörten, wie sich etwas hinter ihnen bewegte.

"Sehr pünktlich, muss ich schon sagen." sagte eine Stimme, die Takanuva sofort erkannte. Ein kurzer Freudenschauer fuhr ihm den Rücken herunter, bevor er sich umdrehte.

"Brutaka. Du hast mich gefunden." sagte Takanuva überglücklich.

"Nein, ich habe dich nicht gefunden. Ich habe mich dir jetzt erst gezeigt. Ich wusste die ganze Zeit, wo du bist. Seitdem ich von deiner Ankunft erfahren habe, hatte ich immer ein Auge auf dich. Ich habe gesehen, wie du auf Kanoya gefangen genommen wurdest, ich habe gesehen, wie du nach Olda Nui gereist bist, ich habe gesehen wie du die Toa Hagah unterstützt hast und ich habe gesehen, wie ihr beiden beinahe auf Kanoya getötet worden wärt." erklärte der Titan.

"Und wieso hast du mir nicht ein einziges Mal geholfen? Pouks ist deinetwegen tot, weil du mir... nein uns nicht helfen wolltest!"

"Es ist nicht meine Aufgabe dir zu helfen. Es ist nicht meine Bestimmung. Ich muss dir nicht helfen, denn meine Bestimmung sieht nicht vorraus, dass ich dich in dein Universum zurück bringe." erklärte Brutaka. "Allerdings ist es deine Bestimmung von Brutaka zurück geschickt zu werden und in diesem Fall muss ich wohl diese Aufgabe übernehmen! Dein Universum ist in großer Gefahr, zwar nicht so große Gefahr wie dieses hier, aber du musst sofort aufbrechen. Ich danke dir, dass du Takua geholfen hast, damit seine Bestimmung endlich ihren Anfang finden kann."

"Das heißt, dass du mir helfen wirst?" fragte Takanuva. Brutaka sah ihn kurz an und nickte, kurz darauf öffnete sich ein Dimensionsportal. "Es ist Zeit für mich zu gehen. Ich wünsche eurem Universum nur das Beste und wer weiß, vielleicht kehre ich eines Tages zurück. Es würde mich sehr freuen. Ich war zwar nur kurz hier, aber ich habe Freunde gefunden, die ich gerne wiedersehen würde." sagte Takanuva, während er langsam auf das Dimensionsportal zuging. Plötzlich spürte er, wie jemand sein Handgelenk umklammerte. Er sah sich um, nur um Takua zu sehen.

"Einen Moment noch. Bitte, beantworte mir nur eine Frage: Woher wusstest du alles, was du wusstest? Und warum hast du mir geholfen?"

"Das sind zwei Fragen." sagte Takanuva lachend. "Sagen wir es so, ich kannte jemanden, der war wie du. Doch nun ist er ein Held." sagte Takanuva und verschwand. Das Dimensionsportal schloss sich und enthüllte die Dunkelheit, die dahinter lag. Eine kurze Zeit der Stille folgte.

"Kannst du mich zurück nach Kanoya bringen?" fragte Takua Brutaka. Dieser sah den neu erschaffenen Toa kurz an und begann zu lachen.

"Hast du nicht zugehört? Unser Universum ist in großer Gefahr. Wir brauchen dich jetzt." antwortete Brutaka.

"Wofür? Ich habe keine Erfahrung als Toa, ich weiß nicht, wie ich meine Kanohi benutze, geschweige denn meine Elementarkräfte. Ich bin doch nur ein Matoraner." sagte Takua. Brutaka legte seine Hand auf Takuas Schulter und drehte ihn in die andere Richtung. Der neue Toa des Lichts sah die Silhouette einer großen Stadt in der Finsternis. "Was ist das für eine Stadt? Die Sterne strahlen so unglaublich hell, doch diese Stadt ist wie in Finsternis gebadet. Kein Licht dringt aus ihr heraus." erst jetzt bemerkte Takua, dass ihn der Anblick dieser Stadt schwächte.

"Diese Insel ist eine der wichtigsten im Universum. Man nennt sie Stadt der Legenden, man nennt sie Metru Nui. Es gab einen gewaltigen Krieg vor kurzer Zeit und die Schatten, die dort kämpften, haben sich Metru Nui als ihre neue Heimat ausgesucht. Du musst uns helfen diese Stadt zu befreien." erklärte Brutaka.

"Und wie soll ich das bitte anstellen?" fragte Takua. Brutaka lächelte.

Erfahre wie es weitergeht in: The Buried Ones

Charaktere

Toa
Andere


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