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Siehe auch:
Story (Nathanael1711)

Der vierte "Adventures"-Teil.

Prolog

Was bisher geschah...

In dieser Parraleldimension hat Teridax schon vor langer Zeit seinen Plan vergessen, was dazu führte, das die Bruderschaft der Makuta zerbrach und einzelne Makuta über die Inseln herrschten, die ihnen einst zugeteilt worden waren. Um die Herrschaft der Makuta ein wenig einzudämpfen, wurden die sechs Toa Mata erweckt. Jeder von ihnen ging seinen eigenen Weg, auf seinen Makuta aufzupassen, einige schlitterten in einen Krieg hinein, während andere sogar heirateten.

Die Rivalität zwischen zwei erst kleineren Makuta-Organisationen, der Bruderschaft des Makuta unter Führung von Antroz und dem Bündnis der zwei Inseln unter Führung von Chirox und Spiriah konnte von den beiden hier verantwortlichen Toa Mata nicht eingedämmt werden, was später verheerende Folgen haben sollte.
Als nämlich die Dunklen Jäger - eine Kopfgeldjäger-Organisation - herausfanden, dass sechs mächtige Artefakte existieren, planten sie, diese Stück für Stück von den Orten zu holen, wo sie beschützt wurden. Also reiste Der Schattige, der Anführer, mit einer Großen Armee nach Artakha - wo eines der Artefakte, eines, mit dem man durch die Zeit reisen konnte, war - und griff diesen Ort an.
Als das beim Bündnis der zwei Inseln bekannt wurde, reiste eine kleinere Armee unter Führung des Obersten Generals, der unter dem Decknamen "Der Eisige" bekannt war, nach Artakha, tötete den Schattigen (und zerstörte damit die Oranisation der dunklen Jäger) und beschützte sie Insel.
Als nun die Bruderschaft der Makuta davon erfuhr, dass das Bündnis der zwei Inseln sich "international" einmischte, griffen sie deren Inseln (es waren natürlich weit mehr als zwei) an und entfachten damit den legendären 3000-jährigen Krieg...

Die folgende Geschichte spielt 503 Jahre nach dem Ausbruch dieses Krieges, auf der Insel Stelt, die gerade von den Truppen des Bündnisses der zwei Inseln eingenommen wird...

Kapitel 1: Entführung

Die Schlacht um Stelt war eine große Schlacht, doch nicht immer bedeckt sie die ganze Insel, einige Teile waren immer - wenn sie auch in Ruinen lagen - ruhig. Ein einsamer Onu-Matoraner wanderte hier durch die Trümmer, scheinbar auf der Suche nach etwas, als ihm auf einmal ein riesiges Monster gegenüberstand.
Bima stolperte zurück. So etwas hatte er noch nie gesehen: Ein Wesen, das komplett organisch, aber von Stacheln übersät war - und es spuckte auch noch Feuer!
Er war froh, dass das Monster ihn nicht gesehen hatte - auf der anderen, ihm gegenüberliegenden Seite lag scheinbar das Gesicht - und versteckte sich hinter einer halben Wand von einem Haus, dass dem Krieg zum Opfer gefallen war
. Hier konnte er in eine Grube - wahrscheinlich ein Krater - hineinsehen, in der sich zwei verängstigte Po-Matoraner befanden. Und das Monster kam auf sie zu!

Bevor Bima irgendetwas tun oder sagen konnte, stand auf einmal wie aus dem Nichts ein Toa des Eises vor dem Monster und schlug es im Überraschungsmoment mithilfe einiger Eis-Splitter zu Boden, wo dieses ohnmächtig liegen blieb.
Jetzt kam Bima in die Grube hinunter und sah sich den Toa des Eises an, welcher wiederum weniger auf ihn als auf das Monster auf dem Boden achtete, das sich ja möglichrweise wieder bewegen könnte.
„Ähm, Toa?“, fragte Bima, „Ich kenne dich nicht.“
Der Angesprochene merkte erst jetzt, das Bima da war und lächelte ihn dann freundlich an. „Ich bin Kopaka, einer der Toa vom Bündnis der zwei Inseln. Du musst Bima sein, der kleine Matoraner, der zusammen mit unseren Anführer, dem Eisigen, den nördlichen Teil des Südkontinents zurückerobert hat, nicht wahr?“
Bima nickte. „Und was ist das für eine Wesen?“
Kopaka zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Ich war gerade zufällig unterwegs, als ich die beiden Matoraner sah.“ Dabei zeigte er auf die Po-Matoraner, nur um zu merken, das diese tot am Boden lagen und über ihnen ein Wesen von der Größe eines Toa stand, das eine Kanohi Jutlin trug.
„Ganz ruhig.“, sagte es sanft. „ich bin nicht hier, um euch beide zu töten oder etwas in der Richtung. Ich wollte nur sehen, wie es meinem kleinen Gonk geht. Und wie ich sehe, geht es ihm nicht gut.“ Es zeigte auf das ohnmächtige Monster.
„Nun“ sprach es nun weiter, „Bevor wir vortschreiten, stelle ich mich kurz vor: Mein Name ist ‚Der dunkle König’ oder auch Rexo Kraahkan, was der matoranische Begriff dafür ist. Und euch zwei nehme ich mit.“
„Nun warte Mal“, begann Kopaka, „Du hast gerade zwei Matoraner getötet!“
Der König hörte auf zu grinsen. „Das ist die Tragik des Lebens. Hättest du sie nicht ‚gerettet’, würden sie noch leben, denn ich wollte meinen Gonk eigentlich wieder in die Zukunft mitnehmen. Nun denn, wie dem auch sei…“
Beim letzten Satz packte er Kopaka so schnell, das der sich nicht wehren konnte, und warf ihn rechts von ihm in die Trümmer - nur das er nicht aufschlug. Er war einfach - weg. Dann sah Bima, dass es ein Zeitriss war, der dort in der Luft schwebte, und das Kopaka mitten darein geworfen war. Ohne Umschweife sprang Bima hinterher - er wollte nicht auch so geworfen werden - und bemerkte bald, dass ihm auch der König und sein ‚Gonk’ gefolgt waren.

Kapitel 2: Der Namenstag

Kailani und Skorpion, zwei Kämpfer, die seit dem Beginn des Krieges dabei waren und ebenfalls viele mutige Schlachten ausgefochten hatten, befanden sich momentan in einem kleinen Raum im ehemaligen Hauptquartier von Stelts Herrschern - Nun war hier ihr Gebiet. Der Anführer dieser Schlacht, Toa Kyoptax, trat vor und gab einige Neuigkeiten bekannt.
„Zu unserem Bedauern müssen wir mitteilen, dass der Matoraner Bima und der Toa Kopaka seit heute morgen vermisst werden. Zuletzt wurden sie gesehen in den Trümmern der Schlacht, die letzte Woche bei unserem Eintreffen tobte. Wir fanden an dieser Stelle zwei Po-Matoraner, die beide tot waren. Einen konnten wir noch kurz wieder beleben, und er sagte aus, ein riesiges Monster habe die beiden angegriffen und sei von Toa Kopaka besiegt worden. Als sich Kopaka dann einem Matoraner, der grade kam - wir schätzen, es war Bima - zuwandte, seien die beiden von hinten von irgendetwas erstochen worden. Kurz nach unserer Befragung starb der Po-Matoraner.“
Kailani und Skorp tauschten verwirrte Blicke. Was mochte das gewesen sein? Ein übrig bleibender Stelter vielleicht? „Aber wir haben auch gute Neuigkeiten!“, fuhr Kyoptax fort, „Heute ist nämlich Namenstag!“
Nun ging ein Murmeln in den Reihen der Kämpfer um. Namenstag? Wer hatte daran schon gedacht?
„Nun, leider haben wir keine Geschenke für euch“, meinte Idyaq, ein Toa aus Odina, der gemeinsam mit Kyoptax diese Operation - oder besser Schlacht - organisierte, „Aber natürlich werden wir einigen mutigen Kämpfern unter uns neue Namen verleihen, für ihre Verdienste im nun schon 500-jährigen Krieg!“
Nun brach wieder ein Tuscheln aus.
Kyoptax übernahm das Wort. „Wir bitten nach vorne: Den ehrwürdigen Toa Onua von Artakha, die überaus mutige und geschickte Matoranerin Kailani und den eisharten, aber freundlichen Toa Kiani!“

Zu Onua schritt Kyoptax zuerst, „Natürlich werden wir einem alten Gesicht wie dir keinen Komplett neuen Namen verleihen, Onua -- Nein, vielmehr bekommst du von uns einen Titel oder Anhängsel. Wir nennen dich ab heute … Onua Nui, Onua der Große!“
Die Menge unten klatschte, aber niemand jubelte, dafür waren die Zeiten zu schlecht.
Als nächstes kam Toa Kiani dran. „Dem eisigen Kiani, der aber schon so viele gerettet und für so viel gutes gekämpft hat -- dir verleihen wir den neuen Namen Koplaini!“
Dann kam Kailani. „Dir, Kailani - es ist das letzte Mal, dass du bei diesem Namen genannt wirst - verleihen wir für deinen Kampfgeist, den du hast, obwohl du nur ein Matoraner bist und kein Toa wie die meisten von uns -- den Namen, der „Geist“ bedeutet -- Mata!“<br< Mata strahlte. Den alten Namen hatte sie sowieso nie gemocht, und jetzt hatte sie einen neuen! Einen Moment war sogar Bimas wahrscheinlicher Tod vergessen.

Kapitel 3: Wiederkehr

Skorpion, Mata und Koplaini schritten am nächsten Tag weitab von der noch tobenden Schlacht durch die Trümmer an der Stelle, wo man Bima zum letzten Mal gesehen hatte, und unterhielten sich über alle möglichen Dinge.
„Was meint ihr?“, fragte Koplaini, „Ob wir, wenn wir Stelt unterworfen haben, Odina erobern können -- was das Kriegsende bedeuten könnte?“
„Ich denke nicht“, meinte Mata, „Wir waren schon einmal so weit, wisst ihr noch?“
„Oh, ja“, fiel es Skorpion ein, „Vor 250 Jahren oder so, als wir in der dritten Schlacht von Olda Nui gesiegt hatten -- uns fehlte nur noch die Tren Krom Halbinsel.“
„Aber dann haben sie Unterstützung von den südlichen Inseln bekommen und den gesamten Nördlichen Kontinent ratzfatz erobert. Krika und seine Familie mussten nach Metru Nui fliehen…“, fuhr Koplaini fort. „Immerhin haben wir Metru Nui seit 300 Jahren fest in der Hand!“, murmelte Mata, „damals, als die Barraki aus unerklärberen Gründen verschwanden …“

Doch da wurde ihr Gespräch durch einen Riss, der sich mitten in der Luft auftat, gestört. Heraus purzelte ein Toa, den die drei nicht identifizieren konnten, und hinter dem Riss glaubten sie etwas, das an das Innere eines Palastes erinnerte, ausmachen zu können. Doch da war er auch schon wieder zu.
Keuchend rappelte sich der Toa auf. So eine Maske wie seine hatten die drei noch nie gesehen, und auch der Rest von ihm sah ganz anders aus als die anderen Toa, die er bisher getroffen hatte. „W- Wer seid ihr?“, stammelte er, „I - Ihr kommt mir bekannt vor …“
„Ich bin Mata, Früher hieß ich Kailani. Das da sind Koplaini - früher Kiani - und Skorpion.“
Der Toa nickte, dann blickte er zurück und sah entsetzt in Richtung des verschwundenen Risses. „Wo ist denn Bima?“
„Bima?“
„War er bei dir? Bist du …“
„Ja, ich bin Kopaka.“, murmelte der Toa des Eises, „Ich war gemeinsam mit Bima in der Zukunft und wurde gerade mit ihm zuückgeschickt … aber wo ist er?“
„Wo wart ihr denn?“
„Wann wart ihr denn?“
„Wir -Wir sind ins Metru Nui der Zukunft in etwa - äh … etwa 3.000 Jahren oder so“, keuchte Kopaka, „Und dort regierte ein sogenannter dunkler König… der hatte uns vorher auch mitgenommen. Nun … nachdem - nachdem er uns ein bisschen dort leben lassen hat, hat er uns w- wieder zurückgeschickt … wo ist Bima bloß?“
In diesem Augenblick öffnete sich ein Zeitriss und ein Turaga in einem edlen Gewand schritt heraus. Es schien ein Turaga der Erde zu sein, aber seine technischen Bestandteile und Maske waren - wie schon Kopakas - den verwirrten Umstehenden gänzlich unbekannt. Selbst Kopaka schien ihn nicht zu erkennen, kniff dann jedoch die Augen zusammen, dachte scheinbar kurz nach und fragte dann leise:
„Bima?“

Kapitel 4: Pläne

Der Turaga lächelte.
„Ja, so hieß ich, oder … jetzt heiße ich wieder so.“
„Was ist denn gewesen?“, fragte Kopaka, „Wieso bist du nicht mit mir zurückgekommen?“
„Das ist eine lange Geschichte.“, meinte Bima, „Und ich werde dir viel davon erzählen, Kopaka … aber längst nicht alles. Dann … würde die Geschichte komplett durcheinanderkommen.“
„Wie bist du ein Turaga geworden?“, fragte Mata, „Warst du ein Toa?“
„Nein, Kailani-“
„Mata“, sagte Mata stolz, „So heiße ich jetzt.“
„Also, Mata, in der Zeit, in der ich mich aufhielt, war es üblich, bestimmten Matoranern, die in ihrem Leben bereits viel erreicht hatten ein Turaga-Ähnliches Aussehen zu geben. Ich bin kein echter Turaga.“
„Aber …“, Kopaka blickte auf Bimas mechanische Bestandteile, „du musst ja mindestens 5000 Jahre dort geblieben sein!“
„7000, um genau zu sein“, lächelte Bima.

„Hm“, meinte Kyoptax beim Auf- und Abschreiten. „Du sagst also, du kommst aus der Zukunft, du weißt wie der Krieg ausgehen wird, und du weißt wer von uns sterben und wer leben wird.“
„Ja.“, antwortete Bima freundlich, „So ist es.“
„Dann erzähle uns doch die ganze Geschichte.“
Bima überlegete kurz, dazu schloss er die Augen.
„Nicht heute.“, meinte er dann, „denn morgen … kommen die Truppen aus Karzahni - Icarax hat sie heimlich wiedervereint - und werden Stelt zurückerobern. Wir sollten von hier gehen.“
„Warum nicht kämpfen?“, fragte Idyaq, „Wir können doch nicht aufgeben!“
„Das müssen wir sogar.“, entgegnete Bima, „Es sind einfach zu viele für uns. Sie werden die Schlacht gewinnen.“
„Wohin sollen wir denn fliehen?“, fragte eine Toa der Elektrizität, die stets in der Nähe von Kyoptax und Idyaq zu sehen war, um auf dem neusten Stand zu sein.
Bima lächelte wieder. „In den Untergrund.“

Kapitel 5: Einzug

„Im- Was?“, fragte Skorp verduzt nach.
„Im Untergrund.“, wiederholte Bima, „in den verzweigten Gängen unter den Straßen befinden sich auch Unterkünfte für uns.“
„Wir wussten gar nicht dass es die gibt“, meinte die Toa der Elektrizität.
„Das liegt daran, dass sie im Untergrund sind. Und zwar sehr tief.“

Unten im Keller des ehemaligen Herrschaftshauses war nichts weiter besonderes, hätte man gedacht. Doch nach einigen Minuten hatte Bima eine Stelle in der Wand gefunden, die er eindrückte. Sie gab sofort nach und die Toa standen vor einer langen Treppe nach unten.
Und dort angekommen, staunten die Angekommenen nicht schlecht - Eine Stadt stand hier unten, die trotz ihrer Unbewohntheit und Verstaubtheit sehr modern aussah.
„Bist du dir sicher, dass hier nichts … lebt?“, fragte die Toa der Elektrizität misstrauisch
„Ja. Ich habe hier schließlich gelebt … für etwa 2000 Jahre.“, antwortete ihr der Turaga.
„Du hast hier gelebt?“, fragte Kopaka, „Hast du dich versteckt?“
„Nun … ja.“, antwortete Bima, „Aber die ganze Geschichte hört ihr heute Abend.“
„Versteckt? Aber wieso, du bist doch-“
„Heute Abend.“, wiederholte der Turaga ruhig, „werden wir das alles klären.“

Die Stadt unter der Erde war allein schon groß, doch die Toa entdeckten immer mehr verzweigte Gänge, die unter der ganzen Insel durch zu gehen schienen. Ein Tunnel schien sogar von der Insel weg zu führen; er war sehr breit, sodass eine ganze Armee durchkommen könnte.
Kyoptax blickte ins Schwarz des Tunnels. „Wo führt er hin?“
Bima blickte auf und schritt langsam zu dem Toa hinüber. Dann kniff er die Augen zusammen, blickte genau in den Tunnel und sagte dann „Metru Nui.“
„Metru Nui?“
„Ja.“, bestätigte Bima, „Es gibt hier Tunnel zu so ziemlich jeder Insel im Universum … Metru Nui … Karzahni … Tren Krom Halbinsel … Südlicher Kontinent … Odina … Artakha …“
„Und keiner kennt diese Höhlensysteme?“
„Nun … Nein. Aber in einigen tausend Jahren werden die meisten sie kennen.“
„Wer hat sie gebaut?“
Bima drehte sich von dem Eingang ab. „Der Bauleiter … warst du, wenn ich mich recht erinnere.“
Bevor Kyoptax noch eine Frage stellen konnte, war Bima hinter der nächsten Windung verschwunden.

Kapitel 6: Bimas Geschichte

„Nun“, sagte Bima, als er sich an das Feuer auf einem Platz in der Mitte der Stadt setzte und die etwa 30 Toa, 20 Matoraner und 50 Skakdi - Alle, die aus der 1000er-Truppe, die Stelt angegriffen hatte, übrig waren - leise wurden, um ihm zuzuhören.
„Nachdem der Dunkle König mich und Kopaka in die Zukunft mitgenommen hatte, zeigte er und „sein“ Metru Nui. Und es war eine prächtige, große Stadt, in der tausende Matoraner und andere Wesen lebten. Solange wir uns auf der Oberfläche aufhielten, war alles so prächtig … nur weiter unten … dort, wo früher die Archive gewesen waren … arbeiteten jetzt die Sklaven. Es waren Skakdi, aufrührerische Matoraner und Toa, alle Arten von intelligenten Rahi … und noch einige mehr, einschließlich seltsamer Wesen, die ich noch nie gesehen hatte.“
Bima sah einmal zu Kopaka hinüber, dann fuhr er fort.
„Wir lebten - glücklicherweise - eher bei der Oberschicht. Sie machten Labortest mit uns, zeigten uns alle Teile der Stadt … und zeigten uns den Rest des Universums.
Zuerst Karzahni … ein Trümmerfeld, nur eine Hochgeschwindigkeits-Röhre, durch die wir ans Meer gelangten, wo eine kleinere Stadt aufgebaut war. Von dort führten Übersee-Röhren auf den Nordkontinent, nach Odina und nach Stelt-Xia-Zakaz. Zuerst machten wir uns auf die Reise zum Nordkontinent, der regiert wurde von Gerka, einem verräterischen Sohn von Gali und Krika. Was dieser Halbmakuta mit seinen Eltern angestellt hatte, weiß ich nicht … es wurde uns auch nicht erzählt.
Weiter reisten wir zur Tren-Krom-Halbinsel, wo erbarmungslos Gorast herrschte, und dann zum Südkontinent, wo alles genau wie in Karzahni aussah. Nur eine Stadt, Mahri Nui, stand noch und war der Knotenpunkt für eine ganze Reihe von Röhrensystemen. Von dort ging es zum Inselkomplex Stelt-Xia-Zakaz - Die drei Inseln waren zusammengewachsen, da man auf allen drei riesige Städte gebaut hatte. Es war hier … ähnlich wie in Metru Nui, nur dass es weniger Oberschicht-viertel und mehr Sklavenviertel gab. Hier regierten die Vortixx und die Ureinwohner von Stelt; die Skakdi wurden unterdrückt. Dann reisten wir über die Röhren zurück nach Karzahni und Metru Nui. Und dann …“, Bima blickte zu Kopaka hinüber, „Dann wollten sie uns zurückschicken. Aber ich … wollte nicht zurück. Ich musste … helfen.“

Kapitel 7: Der Orden

„Nach einem Jahr wollten sie uns wieder nach Hause schicken“, fuhr Bima fort, „Aber ich … hatte zu viel Unheil gesehen … ich hatte das Gefühl, helfen zu müssen, und schlug mich eines Nachts durch, aus dem Haus, in dem wir untergebracht waren. Ich rannte durch die Dunkelheit … und wurde aufgehalten von zwei Toa.“
„Wer waren sie?“, fragte Kyoptax.
„Das werde ich euch nicht erzählen“, antwortete Bima, „Wenn man zu viel von der Zukunft erzählt, können schreckliche Dinge geschehen…“
„Diese Toa brachten mich in einen dunklen Teil der Stadt, wo sie mir erzählten, dass sie zur Untergrundorganisation „Orden von Mata Nui“ gehören. Sie hätten durch ihre Spione am Hof des Dunklen Königs erfahren, dass wir aus der Vergangenheit kamen. Dass ich geflohen war, lobten sie und fragten, ob ich dem Orden beitreten wolle. Ich stimmte zu, und durch Teleportation - ich sage nicht wie - brachten sie mich vor den alten Palast von Stelt. Wir benutzten eine Geheime Tür, um in den Keller zu kommen, von wo wir wiederum zu dieser Stadt gelangten.“

„Hier war die Zentrale des Ordens … und im Laufe der Zeit stieg ich immer weiter auf, von einem Agenten, der in Karzahnis Kneipen hockt und wichtige Gespräche belauscht, zur höchsten Stufe - ich musste politisch aktiv werden und von meiner Position aus spionieren.
Ich legte mir einen neuen Namen zu und wurde dann zuerst auf der Tren Krom Halbinsel aktiv, bis ich so hoch aufgestiegen war, dass ich der Vize von ihrer Majestät Gorast wurde - Was einer der Gründe war, warum die Ordensmitglieder sie schließlich töten konnten.
Ich wurde zum neuen Anführer der Halbinsel und leitete einige Reformen ein, die die Sklavenhaltung verbot und die Demokratie einführte. Schließlich meinte der König selbst, ich solle nach Metru Nui kommen und die Halbinsel meinem Vize überlassen. Und so-“

Doch da hielt er inne. „Die Armeen von Karzahni kommen auf Stelt an. Macht euch bereit!“

Kapitel 8: Angriff von unten

Icarax setzte als erstes seinen Fuß auf Stelt, hhinter ihm hunderte von Kriegern.
Dann drehte er sich um.
„Karzahni?“
Sein oberster Untergeneral Karzahni - Sein Sohn, den er nach dem verstorbenen Herrscher des Landes vor Metru Nui benannt hatte - kam zwischen den Kriegern hervor.
„Ja?“
„Warum ist es hier so leer?“, fragte ihn Icarax.
„Ich weiß nicht“, antwortete sein Sohn, „Möglicherweise haben sie einen Hinterhalt vorbereitet … oder sie sind geflohen.“
„Toa fliehen nicht“, meinte Icarax barsch, „Sie sind hier irgendwo.“
Nun wendete er sich dem Kapitän des Schiffes zu, mit dem er gekommen war.
„Geben sie den Befehl, dass die anderen Schiffe die Insel von allen Seiten erobern sollen. So kreisen wir sie ein.“
Der Kapitän nickte und wandte sich um. Icarax und sein Sohn ließen sich beide Flügel wachsen und flogen hoch in die Luft, von wo sie die ganze Insel im Blick hatten. Alles war zerstört, was man von hier gut sehen konnte.
„Dort unten sind Leute!“, meinte Karzahni.
„Das ist das Lager unserer Leute.“, murmelte sein Vater, „Die, die von der Schlacht noch übrig sind“
Jetzt drehte er sich herum und sah zum Meer rings um die Insel, wo sich seine Flotte bereits formierte, um von allen Seiten auf der Insel einzufallen.
„Lass uns in der Mitte der Insel landen“, schlug Karzahni vor, „Beim alten Herrscherpalast des Glühenden Generals.“
Icarax nickte und wollte sich schon auf den Weg machen, als er noch einmal in der Luft stehenblieb und fragte: „Apropos General - Wo ist der eigentlich?“
Sein Sohn zuckte nur mit den Schultern.


Vom höchsten Berg aus konnten die beiden Makuta alles gut überblicken - Aber irgendetwas war faul. Die gesamte Insel war eingenommen, nur von Gegnern war keine Spur. Selbst Icarax wusste keinen Rat.
Doch gerade als er meinte, dass die Toa „Wohl doch geflohen“ seien, bemerkte sein Sohn etwas.
„Ahm - Vater?“
„Was ist?“
„Ist es nicht ein bisschen - heiß?“
Und tatsächlich: Aus dem Boden, auf dem sie standen, begann es scheinbar schon zu rauchen. Icarax schwante böses. In einer blitzschnellen Bewegung sprang er in die Luft, wobei er sich noch Flügel wachsen ließ und immer höher stieg, bis er die Insel nur noch sehr knapp ausmachen konnte. Karzahni flog hinterher, dann blickten beide nach unten. Zuerst geschah nichts.
Dann gab es eine gewaltige Explosion.


Bima schritt aus dem Maschinenraum in der unterirdischen Stadt, ein Lächeln auf dem Gesicht.
„Was geschieht mit denen da oben?“, fragte Kyoptax.
„Oh, ich denke … sie werden herausgefunden haben, wie schnell ein Berg zu einem Vulkan wird.“

Epilog

Etwa 2500 Jahre später... Der Glühende General saß in seiner Festung in Karzahni, als es an die Tür seines Raumes klopfte.
"General?" Es war Karzahni.
"Du brauchst mich nicht 'General zu nennen, Karzahni. Ich heiße Tahu."
"Nun ... Tahu ... ich wollte nur mitteilen, dass Der Eisige auf dem Weg hierher ist."
Tahu blickte ihn an. "Mit einer Armee?"
"Ja", antwortete Karzahni.
Nun lächelte Tahu.

Fortsetzung in Adventures 5: Geburt eines dunklen Herrschers


Nathanael1711: Storys
Saga 1: Die Rebellion

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Saga 2: Adventures

Der Beginn des Krieges | Schlacht um Artakha | Durch die Dimensionen | Schlacht um Stelt | Geburt eines dunklen Herrschers
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Saga 3: Die Reise Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 5

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