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Adventures 6 Cover

Teil 6 der Adventures-Reihe.

Prolog

In dieser Paraleldimension hat Teridax schon vor langer Zeit seinen Plan vergessen, was dazu führte, das die Bruderschaft der Makuta zerbrach und sich schließlich in zwei Makuta-Organisationen aufteilte. Das führte dann zum legendären 3000-jährigen Krieg, in den auch die Toa auf beiden seiten verwickelt waren. Schließlich kam es zum Massaker von Karzahni, bei dem Toa Tahu alle Anwesenden tötete, die nicht schon vorher gestorben waren, und damit sogar seine eigenen Leute verriet. Doch allen anderen erzählte er andere Geschichten...

Diese Geschichte spielt etwa 3 Jahre nach dem Massaker und handelt davon, wie der "Dunkle König" aufsteigt und im Universum die Macht übernimmt.

Kapitel 1: Pläne und Erinnerungen

Die dunkle Gestalt sah Vultraz noch einmal tief in die Augen.
"Also bist du dir hundertprozentig sicher?", fragte sie.
"Natürlich.", entgegnete Vultraz, "Sie ahnen absolut nichts davon."
"Gut." Die Gestalt lehnte sich wieder zurück. "Ich würde gerne wissen, wen ich damals besiegt habe, wenn es nicht Krika war..."
"Vielleicht war es ja gar kein Makuta."
"Doch, das war er ... da bin ich mir ganz sicher. Er wollte aber entweder mir oder Antroz nicht zeigen, wer er war ..."
"Aber Antroz war einige Sekunden danach tot!"
"Man kann sich nie sicher sein. Ich kenne viele Personen und Kreaturen, die sich aus den unglaublichsten Situationen befreit haben ... vielleicht dachte er, dass Antroz möglicherweise noch eine Chance hätte."
"Ich werde dann gehen ... eure Hoheit."
"Natürlich, Vultraz."

Vultraz tappte aus dem Raum, und der Gastgeber wandte sich dem Fenster zu. Dort unten lag Metru Nui, die erste von ihm eingenommene Stadt. Er erinnerte sich noch genau daran ... nachdem er innerhalb von zwei Tagen ganz Karzahni unter seine Kontrolle gebracht hatte, hatten seine Armeen - die mittlerweile "Armee des Feuers" genannt wurde, weil der ehemalige glühende General sie anführte, alle Wege nach Metru Nui für Feinde blockiert. Dann waren sie - nur zwei Wochen nach dem Tod von Antroz, Chirox und dem Eisigen - über das silberne Meer nach Metru Nui gefahren, wo man scheinbar gerade dabei gewesen war, riesige Energie-Schutzschilde aufzubauen. Allerdings waren sie nur im Tal des ewigen Flüsterns in Po-Metru schon fertiggestellt gewesen, und so war auch dies bis heute der einzige Stadtbezirk, der nicht unter der Herrschaft des König stand - Des Dunklen Königs.

Kapitel 2: Überfall

Toa Lesovikk und König Krika waren bereits im Planungsraum, als General Mazeka eintraf.
"Was gibt es?", fragte er, "Etwas ernstes?"
"Oh ja, etwas sehr ernst-schlimmes.", antwortete Lesovikk, "Schau-Sieh auf dieser Karte."
"Eine Flotte?", fragte Mazeka verduzt.
"Richtig.", antwortete König Krika, "Morgen ist sie in Canta Nui."
"Canta Nui!", stieß Mazeka aus, "Also wollen sie die letzte große Handesstadt an der Ostküste auch noch dem Erdboden gleichmachen?"
"So scheint es.", meinte Lesovikk, "Der Dunkel-Feurige König will uns offen-scheinbar nur Schaden zufügen, uns aber nicht zerstör-vernichten. Wieso bloß?"
"Vielleicht ... weiß er, dass es hier ist.", vermutete Krika leise.
"Das Vahivoya-" begann Mazeka, aber Krika unterbrach ihn.
"Wir müssen es woanders verstecken."
"Aber wo?"
"Nicht wo, Mazeka ... wann."

Bevor die drei weiterreden konnten, traten drei Soldaten von Krikas Leibwache ein. Sie kamen hinüber zum Tisch.
"Da möchten sie drei Personen sprechen, König."
"Wer?"
"Ihre Namen kennen wir nicht. Aber sie kommen vom Feuer-König."
"Wo sind sie?"
"Sie stehen vor ihnen."
Bevor Krika reagieren konnte, verwandelten sich die drei in eine Gruppe von Soldaten-Toa aus dem Heer des Königs, von denen jeder eine Matatu trug. Einer von ihnen holte ein Gerät heraus, das ein Loch entstehen ließ - und zwar direkt unter Krika, der sofort hineinfiel. Dann sprangen die drei Toa hinein, und das Loch war verschwunden.
Mazeka wandte sich an Lesovikk.
"Was in Mata Nuis Namen war das?"
"Ein Dimensionsloch", antwortete Lesovikk. "Die sind nun schon viel-weit weg von hier."


Kapitel 3: Eine lange Geschichte

Hahli wachte auf. Wo war sie? Schnell rappelte sie sich von dem Bett auf, auf dem sie scheinbar gerade geruht hatte. Zwei Gestalten betraten darauf ihr Zimmer.
„Wo bin ich?“, fragte Hahli jetzt laut, „Warum bin ich nicht mehr in meinem Haus? Wer sind Sie?“
Einer der beiden setzte sich zu Hahli.
„Ich werde es dir erklären: Mein Name ist Kyoptax. Kennst du diesen Namen?“
„Ja“, antwortete sie, „Aber der war ein Toa, und-“
„Ich bin es, glaub mir.“
Jetzt veränderte sich die Gestalt des Fremden auf einmal und er sah aus wie Toa Kyoptax, den Toa-General aus dem 3000-jährigen Krieg.
„Toa Kyoptax? Aber wie-?“
„Ich erkläre es dir.“ Begann Kyoptax zu erzählen, „Stück für Stück.“

Und so begann er auch: Er erzählte wie er nicht in dem Nova-Blast gestorben, sondern mit Bima und den anderen von dem Tahu aus der Zukunft 4000 Jahre in die Vergangenheit gebracht worden war. So fanden sie sich auf einmal vor demselben Gebäude wieder, das aber keine Kriegsschäden erlitten hatte und auch sonst vollkommen intakt und neu aussah. Der Zukunfts-Tahu hatte schnell seine Artefakte weggesteckt, und dann hatten sie sich aufgemacht zur Küste, wo sie sich aufmachen wollten nach Stelt…

„Wieso nach Stelt?“, fragte Skorpion, „Wieso reisen wir nicht einfach wieder in unsere Zeit zurück und bringen uns dort in Sicherheit?“
„Weil es hier sicherer ist“, antwortete der Zukunfts-Tahu, „Es wird noch 1000 Jahre dauern, bis dieser verdammte Krieg ausbricht, also droht uns hier keine Gefahr.“
„Und wieso unbedingt nach Stelt?“, fragte Tonuv, „Warum gehen wir nicht irgendwo anders hin?“
„Wir werden an einen Ort gehen, der in 4000 Jahren sicher sein wird. Dann werden wir in unsere Ausgangszeit zurückreisen.“

Kapitel 4: Im Falle eines Falles

„Und so reisten wir nach Stelt. Wir gingen bis zum Palast des Herrschers – ich glaube, der damalige Glühende General hat uns sogar aus dem Fenster gesehen – und dann öffnete er einen neuen Zeitspalt. Wir schritten hindurch und hatten die Ruinen von dem vor uns, das wir Sekunden vorher noch intakt gesehen hatten. Durch diese Ruinen kletterten wir dann, bis wir den Weg nach unten gefunden hatten – und diese Stadt fanden.“ Nun stand Kyoptax auf und riss das Fenster auf. Dahinter sah man die Stadt unter Stelt.

„Und wieso bin ich hier?“, fragte Hahli.
Kyoptax setzte sich wieder zu ihr.
„Bevor der Zukunfts-Tahu uns durch den Spalt in unsere Zeit zurückschickte sagte er uns einerseits, dass er jetzt seinen „eigenen Fehler“ korrigieren werde. Sollte er scheitern, würden wir das daran merken, dass alles so ist wie es vorher war. Wenn dem so wäre, sagte er, dass es nur eine Person gäbe, die tatsächlich gesehen hat, was auf Karzahni passiert ist, und die davon berichten kann. Die einzige Person, an der wir überprüfen können, ob der König wirklich nicht rechtmäßig im Amt ist. Die beweisen kann, dass er seine eigenen Leute getötet hat. Und … alles war wie vorher. “
Jetzt verstand Hahli noch etwas anderes.
„Während dieser Ereignisse … da tauchte ein anderer Tahu aus einem Zeitspalt auf … aber die Makuta töteten ihn…“


Kapitel 5: Metru Nui

Fasziniert hielt Tahu die kleine Kreatur in seinen Händen.

"Und das funktioniert tatsächlich?", fragte er den Überbringer, "Wenn ich das Teil in Energie-Protodermis werfe, entsteht daraus ein Krieger, der mir völlig untergeben ist?"

"In der Tat", bestätigte der Matoraner mit Namen Skraka, "Wir haben es bereits mit einer kleinen Menge Protodermis ausprobiert ... und es hat geklappt."

"Was geschah mit dem Ergebnis?"

"Soll ich es holen lassen?"

"Das würde mich sehr erfreuen, Skraka."

Der Wissentschaftler drehte sich um und bewegte sich in Richtung Ausgang, als der König ihm noch einmal hinterherrief.

"Skraka! Wissen Sie, woran mich das erinnert?"

"An die Kraata und die Rahkshi?"

"In der Tat."

"Nun, wir haben eine Kraata eingefangen und schließlich herausgefunden, wie es geht."

"Sehr gut. Und jetzt holen sie ihn."

Tahu sah dem Onu-Matoraner lächelnd nach. Sehr gut, dachte er sich, ich habe die wichtigste Stadt des Universums und bald die treuste Armee des Universums. Und zu guter Letzt...

Er ging hinüber zu der großen Tür, die auf den Hof des Palastes führte, den Tahu von den Matoranern und übrigbleibenden Vahki der Stadt dort im Kolosseum hatte bauen lassen, wo früher nur ein riesiger Platz gewesen war. Tahu fand es so viel praktischer, denn dieser Platz wurde ohnehin nicht gebraucht (für Sportkämpfe gab es Arenen in jedem Metru), und trotzdem konnte er durch ein paar Gänge bis zum Turm gehen, den auch Turaga Dume und seine Turaga-Vorsitzenden früher genutzt hatten, um sich in Privatgemächer zurückzuziehen oder den Matoranern etwas anzusagen. Nur sein Thronsaal und ein paar neue Einrichtungen befanden sich im neuen Gebäude und der kleine, runde Innenhof (ca. 30 m Durchmesser), in den Tahu jetzt marschierte, hatte eine ganz besondere Funktion.

In der Mitte des Hofes befand sich König Krika.

Kapitel 6: Überfall

Der Matoraner Nuhrii hatte schon lange in der Armee des Glühenden Generals - des jetzigen Königs - gekämpft und führte heute, bei dem Angriff auf Canta Nui, sogar einen Trupp von 50 Soldaten an. Er blickte auf das Deck. Alle waren bereit.

Aus Nuhriis Funkgerät rauschte es, dann meldete sich der oberste General der Flotte.

"An alle: In zwei Minuten sind wir da. Captains, stellt sicher, dass eure Truppen bereit sind." Nuhriis Truppen waren bereits seit einer Viertelstunde bereit.

"Nochmal an alle: Das erste Schiff legt jetzt an." Nun drehte sich Nuhrii um und erblickte Canta Nui, wo bereits ein Hafengebäude anfing, zu brennen.

Immer mehr Schiffe legten jetzt an, aber die Einwohner von Canta Nui hatten einen Vorteil.


Lesovikk sprang aus dem Fenster der Regierungsfestung von Canta Nui auf die offene Straße. Selbst er als Toa würde die Horden aus brutalen Matoranern nicht aufhalten können. Er verstand einfach nicht, warum die Armee des Generals immer noch so stark war - schließlich waren alle Rahkshi gestorben, als ihr Erschaffer Antrotz das Zeitliche gesegnet hatte. Das einzige, was die Armee war, waren rund 500 Matoraner und 100 übernommene Vahki aus Metru Nui, und die Hälfte der Armee war gerade hier.

Eigentlich müssten wir es doch mit ihnen aufnehmen können, dachte Lesovikk, als er in Richtung Hafen rannte, in dieser Stadt leben schließlich etwa 300 Matoraner und noch ein paar weitere Wesen.

Doch in seinem Inneren wusste er, dass sie verlieren würden.

Am Hafen angekommen, sah er sich um: Alles brannte, die Stadtwache von Canta Nui rannte schreiend davon und die Angreifer ... hinterher. Es war schrecklich, er musste etwas tun.

Da traf ihn etwas am Kopf, und er brach zusammen.

Kapitel 7: Der Erste

Tahu folgte Skraka gespannt in Richtung seines Labors in Onu-Metru wo dieser ihm den ersten Krieger erschaffen wollte.

„Wie heißen denn diese Krieger?“, meinte der König.

Skraka blieb kurz stehen und drehte sich um. „Wie? Ich meine – Wie meint Ihr das, Majestät?“

„Es ist eine eigene, neue Spezies, die Sie da erschaffen, Skraka. Sie muss einen Namen haben.“

„Oh, richtig.“ Skraka schien gerade erst aufzufallen, dass dies eine großartige, neue Erfindung war, mit deren Hilfe Tahu das Universum unter seine Kontrolle bringen konnte.

Er wirkte nachdenklich. „Ich werde sie Ryghul nennen.“

„Ryghul? Künstliche Krieger? Wie einfallsreich.“, lachte Tahu.

„Ich kann sie auch anders nennen, Majes-“

„Schon gut, Skraka. Nun zeigen Sie mir, wie Sie Ryghul erschaffen. Kommen Sie.“

So gingen sie die letzten paar hundert Meter bis zu Skrakas privatem Labor, wo drei Assistenten bereits einen durchsichtigen Glas-Kanister mit Energie-Protodermis darin vorbereitet hatten.

„Warum ist es ein Kanister?“, fragte der König.

„Die Kreatur wird ohne technische Bestandteile entstehen. Nach der Verwandlung ersetzen wir die Protodermis sofort mit einer lebenserhaltenen Flüssigkeit.“

Tahu war zufrieden. Dann begannen Skraka und seine Leute auch schon: Zuerst nahmen sie Proben von seinen organischen Bestandteilen, dann taten sie damit irgendwas, indem sie es in verschiedene Fläschchen füllten und mit verschiedenen Flüssigkeiten mixten. Dann gaben sie einer von den kleinen Kreaturen, die Skraka dem König ja bereits gezeigt hatte, das Zeug als Spritze.

„Ist es jetzt soweit?“, fragte Tahu.

„Ja, in der Tat.“ Skraka öffnete den Kanister mit der Protodermis und legte die Kreatur hinein, die augenblicklich begann, sich zu verwandeln. Während Tahu dabei zusah, schlug Skraka gleichzeitig den Deckel wieder zu und gab dann einem Assistenten den Befehl, die Flüssigkeiten auszutauschen. Dies geschah mittels mehrerer Schläuche.

Dann saß da eine kleine, organische Gestalt ohne Rüstung und blickte Tahu an, bereits jetzt bereit, jeden Befehl auszuführen.


Kapitel 8: Geheimnisse

Tahu lachte. "Endlich ist es soweit", keuchte er, "Endlich beherrsche ich Metru Nui. Krika ist tot. Ich habe bald eine Ultra-Treue Armee. Ich bin - unbesiegbar!"

"Bist du dir da so sicher?", flüsterte sich eine versteckte Gestalt ganz in der Nähe selbst zu, "ich denke, ich werde einen Weg finden, dich abzusetzen, mein König..."

Doch es sollte noch mehr Triumphe geben. Tahu wurde mitgeteilt, dass seine Truppen Canta Nui erobert hatten und zwei seltsame Artefakte gefunden hatten – Ein Schwert und ein Schild.

Und wenige Tage darauf hielt er sie in den Händen: Die beiden Vahivoya-Zeitreise-Artefakte.


Lesovikk wachte auf. Über ihm standen zwei Makuta. Sofort rappelte er sich auf und blickte sich um.

Wo war er?

„Lesovikk.“, begann der eine Makuta, der eine Jutlin trug.

„Was wollt ihr von mir? Wo sind wir hier? Wer seid ihr?“

„Ich bin Teridax.“, meinte der andere Makuta, der eine Hau trug, „und das ist Spiriah.“

„Wir haben einen Plan.“


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