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DEUS EX OBSCURITAS

Liberate Temet ex Obscuritas "Fürchte die Dunkelheit"
„Evolution der Vorox“
Phase 1; Vom Glatorianer zur Bestie

Der Kernkrieg trieb uns in die Wüste und wir mussten lernen in einer unwirklichen Welt zu überlebenden. Wir verloren langsam unsere alte Gestalt, wir verloren unseren Verstand. Bald glichen wir mehr einer Bestie und unser Leben wurden von Instinkten geleitet. Wir waren nur noch Tiere und mussten das Leben in der Zivilisation meiden.

Phase 2; Die Vorox und das Hordika Virus

Als wenn dem nicht genug war folgte eine Katastrophe der nächsten. Ein finsteres Erbe der großen Wesen befiel unsere Peiniger doch uns konnte es nichts anhaben. Bald baten uns die, welche uns einst verachteten um Hilfe. Wir erwiderten diese um das Virus zu vernichten und uns gleichermaßen an unseren Peinigern zu rächen. Nach dem dies getan war lebten wir wieder unter den Agori und somit auch wieder in der Zivilisation.

Phase 3; Von der Bestie zur perfekten Kampfmaschine

In den Jahren begannen wir uns neu zu entwickeln. Die Krallen an Stelle der Füße blieben uns, auch unser Stachelschwanz und unser insektenhafter Kopf. Doch wir hatten wieder Hände und konnten sprechen, auch liefen wir aufrechter. Jetzt sprechen, lesen und schreiben wir. Benutzen Werkzeuge, Fahrzeuge und tragen Kleider. Doch neben dem Verstand blieben uns noch die Instinkte die uns in der Wüste überlebenden ließen.


Cover Auf verlorenem Posten.JPG


Es ist die Angst vor der Dunkelheit die uns am Leben erhält.
Es ist die Angst vor der Dunkelheit die unser Instinkte schärft.
Es ist die Angst vor der Dunkelheit die uns das Kämpfen lernen ließ.

Prolog:

Wir sind jetzt neun Monaten und sieben Tagen in dieser Welt aus Dunkelheit und Schatten. Hier herrschen die Schreie der Opfer und das Gebrüll der Bestien. Die Fresslaute wenn sie ihre Beute zerreißen und gierig verschlingen. Wie sie durch die Zeugnisse einer legendären Ära streifen. Wenn sie denen nachstellen die es nicht an die Oberfläche schafften. Noch drei Monate und wir können wieder nach Hause. Doch genau jetzt bekommen wir die Missionen, die gefährlicher sind als alle anderen zu vor. Womit haben wir das Verdient? Neun Monate in der Unterwelt und jetzt dies. Wenn das Schicksal uns gnädig ist, wird es uns gelingen, die letzten Proben zu beschaffen und die letzten Artefakte zu finden. Wir möchten hier weg, zu lange schon leben wir in diesem Alptraum.

Dragosh Paleon und Shiva De Stephano
Sonntag den 07.09.100.000 n.n.Z

Nach dem die Zeskfähe das Textdokument geschlossen hatte aktivierte sie den Nachrichtenmodus. Damit das Gerät auf Empfang stand. Dragosh verließ das Zimmer um einen Blick auf die Straße zu werfen. Am Tage war es relativ ruhig zwischen den Ruinen und den Fahrzeugwracks. Die Visorak zeigten sich erst mit der Abenddämmerung. Die Hordika verließen ihre Verstecke nur in der Dunkelheit und von den Rahkshi war seit Wochen keiner mehr zu sehen gewesen. Eine trügerische Ruhe die von einem Moment zum anderen in absolutes Chaos übergehen konnte. Die zwei Zesk hatten es schon viel zu oft erlebt. Die Straße war leer und kein Lebewesen zu sehen. Dann erschien ein Matoraner, einer von denen die es nicht an die Oberfläche geschafft hatten. Nun erschienen die ersten Hordika und es wurden immer mehr. Ob der Matoraner entkommen konnte, wussten sie nicht. In diesen Ruinen kämpften sie selbst ums Überleben. Da es kaum etwas essbares gab, wurden sie von Bara Magna regelmäßig mit Lebensmitteln Ausrüstung und Munition versorgt. Dazu mussten sie aber bestimmte Orte auf suchen. Diese versteckten Kammern, die sogenannten Checkpoints, waren über Metru Nui verteilt. Insgesamt gab es vier dieser Checkpoints, Alpha, Beta, Gamma und Delta. Neben einem Lagerraum befanden sich dort auch eine kleine Kommunikationseinrichtung. Über diese erhielten die zwei Zesk die Missionen. Jedes mal ein Marsch der nicht ungefährlich war. Doch an diesem Sonntag den 07.09.100.000 n.n.Z passierte nichts. Keiner der Überlebenden war zu sehen und auch keine Bestien. Der optimale Tag um die Checkpoints ab zu kontrollieren. „Wie sieht es mit unseren Lebensmitteln aus?“ fragte Shiva, „reichen sie noch für diesen Monat?“ Dragosh nickte und füllte den Wasserkocher mit frischem Wasser aus einem Kanister, „wir haben noch Essen und Trinken für zwei Monate.“ In diesem Moment piepte der Computer, eine neue Nachricht ging ein. Auf dem Bildschirm erschienen einige Sätze mit roter und schwarzer Schrift.

Neue Missionen erteilt!
Neue Lebensmittel, Munition und Spezialausrüstung eingetroffen!
Finden sie sich im Checkpoint Alpha ein, Code 7439.

Die Zesk legten die Rüstungen an, luden das Scharfschützengewehr und die Pistole. Dragosh holte einen Raketenwerfer aus der Rüstkammer. Dazu zwei Metallkoffer die er auf den Tisch stellte. Nun öffnete er den einen und lud zwei Geschosse in die Waffe. Die kleinen Raketen aus dem zweiten Koffer schob er in sein Munitionskit. „Ich hoffe der Tag ist wirklich so ruhig wie er den Anschein macht,“ bemerkte Shiva während sie vier Inferno und vier Splittergranaten aus der Rüstkammer holte, „das letzte mal ging es fast schief.“ Sie traten leise durch den Flur in die Garage. Die Furno Bikes mit Beiwagen waren die einzigen Fahrzeuge, die den beiden Zesk zur Verfügung standen. Daher wurden sie nur in Notfällen verwendet oder dem Warenwechsel zwischen dem Versteck und den Checkpoints. Das nach außen hin herunter gekommene Tor öffnete sich und die zwei Maschinen fuhren rasch auf die Straße. Die Automatik schloss es wieder und die Fahrt begann. Checkpoint Alpha lag am Rand von GA Metru. Mit den Furno Bikes war es ein Weg von etwas über zwei Stunden. Zu Fuß aber einen ganzen Tag. Checkpoint Alpha wurde in den Ruinen des großen Tempels eingerichtet, so das er gut zu erreichen war aber dennoch sehr gut versteckt. Die zwei Zesk fuhren an den Ruinen des Universitätsgeländes vorbei. Manche Gebäude waren teilweise eingestürzt und andere ganz. Zwischen den Schutthügeln und Stahlträgern immer wieder die Netzte der Visorak. Im Schatten der verfallenen Häuser waren einige Hordika zu erkennen. Doch am Tage griffen sie nur an, wenn man in ihre unmittelbare Nähe kam. Shiva und Dragosh blieben in der Mitte der Fahrbahn und die Hordika nahmen sie nicht war. Doch konnte sich das aber auch sehr schnell ändern. Die mutierten Toa und Rahi waren unberechenbar. Die Visorak ließen sich da besser einschätzen und stellten daher eine geringere Bedrohung da. Zum anderen waren die Hordika weit aus Zahlreicher.

Nachwort;

Zum Nachtmittag erreichten sie die Ruine des großen Tempels. Die Bikes fuhren über einen gut getarnten Weg in den Runden Raum. Dragosh gab den Code ein und eine Platte in der Mitte des Raumes hob sich und gab den Fahrstuhl in den Keller frei. Sie hatten Checkpoint Alpha erreicht. Nun verluden sie schnell die neue Munition, die Lebensmittel und Spezialausrüstung. Zu guter Letzt traten sie vor den Computer und fuhren ihn hoch. Auf dem Bildschirm erschienen drei neue Missionen.

Kapitel 1: Fire, Flesh and Blood "Feuer, Fleisch und Blut "

Shiva und Dragosh beendeten den Computer und fuhren aus dem Checkpoint. Das automatische Sicherheitsprogramm schloss das Versteck wieder. Die Zeks hatten gerade die Brücke hinter sich gelassen, welche den Tempel mit der Insel verband, als sie ein lautes Donnern hörten. Es war immer wieder zu hören, wie in einem ungleichmäßigen Rhythmus und es kam näher. Nicht schnell aber auch nicht langsam. Die Zwei sahen dem Geräusch nach und erblickten kleine Rauchsäulen. Die mit dem komischen Rhythmus aufstiegen und sich wieder auflösten. „Das ist einer der Schrottfresser,“ bemerkte Dragosh und prüfte die anderen Straßen aufmerksam, „der Lärm lockt jeden Hordika und Visorak in einem Kilometer Umkreis an.“ Shiva nickte während sie die ersten Bestien mit den Augen suchte. „Die Enklave sollte mal ihre Fahrzeuge durch denken,“ meinte die Zesk leise, „aber so ziehen sie die volle Aufmerksamkeit auf sich und wir können unbemerkt zu unserem Versteck zurück kehren.“ Aus den Schatten der Ruinen und Schutthügel wankten die ersten Hordika auf die Straße. Die Horde mutierter Kreaturen steuerte auf den Lärm zu, den der Schrottfresser verursachte. Erst als kein Hordika mehr zu sehen war, traten die Zesk auf das Gaspedal. Sie wollten noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder im Versteck sein. Die Furno Bikes rasten die Straße hinauf und an einigen Nachzüglern vorbei. Die Hordika bemerkten sie doch die Motorräder waren zu schnell für die Bestien. Doch so langsam wurde es dunkel und es würde nicht lange dauern, bis es auf den Straßen von den Hordika nur so wimmelte. Mit dem letzten Tageslicht erreichten sie ihr Versteck und waren vorerst in Sicherheit. Von draußen waren die immer mehr werdenden Hordika zu hören. Eine unruhige Nacht begann und die Zesk bezogen ihre Verteidigungspositionen. Nächtliche Angriffe der Hordika würden nicht lange auf sich warten lassen. In jeder Nacht griffen die Bestien das Haus an, daran hatten sich Shiva und Dragosh in den Monaten gewöhnen müssen.

Das nach Außen marode wirkende Gebäude hielt den nächtlichen Angriff stand. Denn im inneren hatten die Zesk mit der Zeit etliche Umbauten vorgenommen. Darunter das Ersetzen der Fenster durch engmaschige Gitter. Das Verstärken der Tür und das Anbringen von Überwachungssystemen. Sollten alle Stricke reißen, gab es noch die Maschinenkanonen welche gut versteckt um das has herum aufgestellt waren. Über das Überwachungssystem konnten die Zesk die Waffen steuern oder es der Automatik überlassen. Da die Hordika die Fenstergitter nicht abreißen und die Tür nicht aufbrechen konnten, zogen sie sich langsam zurück. Sie würden jetzt eine Ruine nach der anderen vornehmen. Die zwei Zesk blieben aber Wachsam. Diese Welt mit all ihren Kreaturen war unberechenbar und trotz all der Technik sehr gefährlich. Um selbst in der Nacht auf Jagt zu gehen musste man eben besonders Wachsam sein. Shiva blickte zu Dragosh herüber, „wir müssen einen besseren Platz finden, wenn wir die zwölf Visorak knacken wollen.“ „In den Ruinen der Maskenschmieden,“ schlug Dragosh vor und zielte auf die Straße, „das Areal hat nur noch zwei Zuwege und die können wir mit den MAK III Maschinenkanonen absichern.“ Ein einzelner Hordika wankte an dem Haus vorbei und wühlte in einem Schutthügel auf der anderen Straßenseite. Der rote Punkt wanderte über den Rücken der Kreatur. Der Zesk hielt den Finger am Abzug und wartete ab wie sich der Hordika weiter verhielt. Das mutierte Etwas kramte weiter und warf vereinzelt Steine auf die Straße. „Was sucht der da?“ fragte Shiva leise, „hat der dort etwa eine Beute versteckt?“ Das Rascheln, Knacken hallte bis ins Hausinnere. Dazwischen wie Steine oder Metallteile auf den Asphalt aufschlugen. Jetzt sahen die Zesk einen Moment lang weg. Der Hordika zog unter den Resten des Schutthügels einen übel zugerichteten Matoranerkörper hervor. Die Leiche wies neben unzähligen Bissspuren auch erste Verwesungsprozesse und Rostspuren auf. Der Matoraner lag demnach schon länger dort. „Widerliche Bestien!“ fauchte Shiva und würgte, „diese Hordika sind entsetzlich!“ Dragosh nickte nur und betätigte den Abzug seiner Waffe. Das Inferno Projektil durchschlug den Rücken des Hordikas. Die Kreatur riss ihre Arme nach oben bevor das Projektil im Körper explodierte. Drei vier Mal schlug der Hordika auf die Flammen, die aus seinem Leib austraten, bevor er noch vorne umfiel. In den nächsten Stunde blieb es ruhig doch die ungleichmäßigen Schritte weiterer Hordika waren bereits zu hören. Zumal die Zesk auch auf ihre instinktive Wahrnehmung zurück griffen. Hier unten erwies sich letzteres manchmal besser als die technischen Mittel die ihnen zu Verfügung .standen.

Rasch zielten sie in die Richtung aus der sich die weiteren Hordika näherten. Die Bestien witterten Blut und Fleisch bereits aus großer Entfernung. Ob die Mutationen auch Körperwärme oder den Herzschlag wahrnahmen, wussten die Zesk nicht. Doch reichte nur eine kleine offene Wunde um ganzen Hordika Meuten an zu locken. Das bizarre Knurren der Hordika verriet das es viele waren. Ganz egal welche Lebensform das Virus befiel, sie mutierten zu etwas Monströsem. Die Meute erreichte die Leiche des Matoraners und viel über diese her. Eine erschaudernde Mischung von Fresslauten, zerreißenden Kabeln und Schläuchen. Die verkommenden Kreaturen wussten genau wo sie die wenigen organischen Teile fanden. Dragosh spielte mit dem Gedanken die MAK´s zu aktivieren. Doch an Stelle dessen winkte er Shiva zu sich. „Bringe mir den Raketenwerfer,“ flüsterte er leise, „ich brauche etwas mehr Feuerkraft, so lange sie fressen, bemerken sie uns nicht.“ Shiva kam mit der schweren Waffe zurück und zielte auf die Meute. Die Explosion riss die Hordika im Zentrum in Stücke. Die anderen wurden von der Feuerwalze verschlungen. Die wenigen überlebenden Hordika ergriffen die Flucht. Langsam rückte die Morgendämmerung näher und wieder eine Nacht wäre überstanden. Am Montagmorgen den 08.09.100.000 n.n.Z kehrte wieder Ruhe ein. Neben der Ruine lagen die verbrannten Skelette der Hordika. Die einen oder anderen Rauchfäden schlängelten sich in den Himmel wo sie sich auflösten. Shiva und Dragosh stellten die Ausrüstung für die erste Mission zusammen. Denn jetzt bot sich die Gelegenheit, dies weit gehend ungestört zu erledigen.

Kapitel 2: Animal trapping "Fallen stellen"

Ziel der Zwei war die alte Luftschiffwerft in LE Metru. Neben den wissenschaftlichen Gerätschaften nahmen sie auch zwei MAK III Maschinenkanonen mit. Auf dem Weg stießen sie nur auf wenige Hordika. Wieder erwies sich das Tageslicht als nützlicher Helfer. Eine massive Mauer umgab das Gelände mit seinen zwei großen Hallen und dem Landeplatz. Anders als die meisten Gebäude in Metru Nui war die Luftschiffwerft nicht ganz so stark beschädigt worden. Die Gebäude standen noch und die Mauer war weitgehend intakt. Dragosh sah sich das Tor an und positionierte dort die erste MAK III. Diese programmierte er rasch und befestigte das Magazin. Ein kurzes Aufblinken bestätigte die Schussbereitschaft der Waffe. Shiva untersuchte in der Zwischenzeit das erste Gebäude. Die Zesk witterte die vier Hordika sofort nach dem sie die Tür geschlossen hatte. Die Bestie kauerte in der Nische unter der Treppe. Sie schnüffelte um her und nahm etwas lebendiges war. Kein Matoraner oder irgend ein anderes kleines Rahi. Auch kein Toa oder Wesen mit Elementarkräften. Ein fremdes und ihm unbekanntes Lebewesen. Der Hordika schnüffelte in der Luft herum um seine Beute zu finden. Er spürte deren Anwesenheit, aber nicht wo sie sich aufhielt. Ein kurzes Knacken und der Hordika sank zusammen. Die anderen drei Kreaturen tötete sie auf gleiche Art. So das kein Tropfen Blut vergossen wurde. „Im anderen Lagerhaus haben sich drei dieser Biester verkrochen,“ erklang es aus dem Headset, „habe sie erledigt und die Luft ist rein.“ Jetzt nahmen die Zesk die Gemäuer genauer unter die Lupe. Außer eingeschlagenen oder eingeworfenen Fenstern, sowie wie aufgebrochene Türen wiesen die Hallen keine Schäden auf. Die Hordika schienen weit fortgeschritten zu sein, als sie die Luftschiffwerft angegriffen hatten. Sie schienen mit technischen Geräten wohl nichts mehr anfangen zu können, nicht mal sie zu erkennen. Nur deshalb waren die Fahrzeuge und Maschinen nicht von ihnen zerstört worden. Zwischen beiden Hallen befand sich die Garage der Schlepper. Die Fahrzeuge waren wie alles andere auch von Staub und Spinnengeweben bedeckt. Doch sahen sie voll funktionsfähig aus. Die Zesk sahen sich die Schlepper noch einmal genauer an. Danach den Brückenkran der Garage. Das rechte Fahrzeug stand direkt vor dem Tor, das linke neben der Treppe zum Büro. „Die Schlepper sehen n och funktionsfähig aus,“ bemerkte Shiva optimistisch, „mal sehen ob wir auch den Kran in Gang bekommen.“ „OK,“ erwiderte Dragosh und sah auf die Steuerkabine unter der Brücke, „ich schaue mal was ich tun kann, kümmere du dich um die Schlepper.“ Die Zesk nickte und sprang leichtfüßig auf die Ladefläche des rechten Fahrzeugs. Sie musterte die Winde und schätzte die Länge des Stahlseils ab. Dragosh kletterte auf den Brückenkran und knackte die Tür zur Steuerkabine. Innen sah er sich um. Die Scheiben waren eingeschlagenen worden und der Sitz aus der Halterung gerissen. Überall an den Wenden befanden sich Flecken einer silbernen Flüssigkeit, mit auf dem Boden eine große Lache.

Der Zesk wusste das die Matoraner und Toa silbernes Blut hatten. Er versuchte sich den verzweifelten Kampf vor zu stellen. Wie sich der Toa oder Matoraner versuchte sich gegen einen oder sogar mehrere Gegner zu wehren. Die Blutspritzer an der Wand ließen auf mehre Angreifer schließen. Die mit primitiven Waffen, Krallen oder Zähne ihrem Opfer brutal zugesetzt hatten. Dies schloss die Visorak aus, denn sie verschleppten ihre Beute unverletzt in die Nester über der Stadt. Dieses Opfer wurde von den Hordika angegriffen, getötet und aufgefressen. Dragosh blickte von der Kabine nach unten. Dort sah er eine weitere silbrige Blutlache von der eine Spur aus der Garage führte. Dies ließ auf den weiteren Verlauf des Dramas schließen. Die Hordika hatten ihre Beute nicht hier oben zerrissen. Sie warfen sie aus der Kabine und schliffen sie fort. Zu allem Übel war dabei der Schlüssel abgebrochen. So dass der Zesk den Kran kurzschließen musste um die Maschine zu starten. Shiva untersuchte den Schlepper und fand den Schlüssel. Die Zesk startete das Fahrzeug und ließ die Winde abrollen. Das Seil mit dem Haken zog sie aus der Garage bis etwa vier Meter hinter dem Tor. Dabei hielt sie in der einen Hand immer ihre Pistole schussbereit und ließ die Umgebung nicht aus den Augen. Aus der Garage hörte sie das Quietschen des Brückenkrans, dessen Laufkatze langsam über die Schienen von links nach rechts rollte. Gefolgt von dem Surren des Seils als der Haken sich senkte. Nun wandte sich Shiva dem Rolltor zu. Wäre es geschlossen gewesen, hätten die Hordika das Gebäude nicht betreten und die Arbeiter überrennen können. Der Zesk hatte die ganzen Blutlachen auf dem Boden gesehen und auch die Spritzer an den Wenden. Hier fand ein fürchterliches Gemetzel statt. Für einen Moment glaubte Shiva die Schreie der Opfer und das Brüllen und Fauchen der Angreifer zu hören. Sie hatte in den neun Monaten so manche Angriffe miterleben müssen und wusste wie grausam die Hordika sein konnten. Die Zesk erinnerte sich an einen Matoraner der durch die Krallen und Zähne der Bestien fürchterlich verstümmelt wurde. Die Zesk konnten einige der Hordika vernichten und den Rest der Horde durch eine Inferno Granate schließlich vertreiben. Der Matoraner erklärte ihnen mit seinen letzten Worten, dass er wenn er den Verletzungen erläge, selbst zu einem Hordika werden würde. Er bat die Zesk ihn zu erschießen und danach zu verbrennen. Dragosh und Shiva hatten die Bitte ausgeführt und sich zurück gezogen.

Die Garage war jetzt fertig präpariert nun waren die Lagerhäuser dran. Die Zesk luden mehre dünnere Stahlseile auf eine Palette und zogen diese mit einem Hubwagen in das erste Lagerhaus. Unter permanenter Wachsamkeit legten sie das Seil, beginnend im großen Lager über die zweite Etage, bis zu dem großen Silo. Dragosh prüfte noch einmal die Länge. „Genau passend,“ teilte er über das Headset mit, „befestige dein Ende am Silo.“ Nun zog er die Palette zum anderen Lagerhaus. Shiva platzierte zeitgleich die Sprengsätze an den hinteren Stützen des Silos. So vollzogen sie es auch bei dem anderen. Die notwendigen Maßnahmen zur Erfüllung der ersten Mission waren jetzt abgeschlossen. Nun galt es Fallen auf zu stellen. Denn egal welcher Feind in der Dunkelheit kommen würde, er wäre zahlreich. In der Theorie hatten Dragosh und Shiva mehre Visorak obduziert. Doch entsprachen die Computermodelle wirklich den echten Spinnenwesen? Auch brauchte es etwas Zeit um die Giftdrüsen zu finden und entfernen. Zeit die sie nur hatten, wenn sie die anderen Feinde lange genug hinhalten konnten. So teilten sich die Zesk auf. Shiva positionierte die zweite MAK III auf dem Balkon der Garage. Von dort aus konnte der Betriebshof komplett unter Beschuss genommen werden. Dragosh verteilte Minen auf dem ganzen Gelände. Des weiteren versah er die Flutlichter der Luftschiffwerft mit Fernschaltern. Es waren nicht mehr alle Flutlichter intakt, doch genug um den Großteil des Geländes zu beleuchten. Die Hordika schienen Licht zu fürchten oder was auch immer, zumindest mieden sie es. Ob die Visorak Licht fürchteten wussten die Zesk nicht, nur das die Spinnenwesen tagsüber in ihren Nester blieben. Außerhalb des Geländes verteilte Dragosh die Inferno Minen und stellte die Fernzünder ein. Jetzt waren auch die Fallen so weit vorbereitet. In dem Büro der Garage richteten sie ihr Versteck ein. Es war jetzt später Nachmittag und es würde nicht mehr lange dauern bis die Dunkelheit anbrach. Dann würde ihre Jagd beginnen. Wenn alles gut ging würden sie die Jäger bleiben. Wenn nicht würden sie zu den Gejagten werden. „Ich hoffe das diese Mission es wert ist,“ bemerkte Dragosh als es langsam aber sicher dunkel wurde, „wenn nicht, haben wir uns umsonst dieses Risiko eingegangen.“ Shiva nickte und sah Dragosh in die Augen, „neun Monate waren wir nur Kameraden, was wäre wenn wir ab jetzt auch Freunde sind?“ „Freunde?“ meinte Dragosh und sein bekümmertes Gesicht wich einem seichtem Lächeln, „ja Freunde, die wäre der richtige Zeitpunkt.“ Jetzt ruhten die Augen der Zesk auf der Straße vor dem Tor. Die ersten Schatten waren zu sehen, das schreckliche Leben in Metru Nui erwachte.

Kapitel 3: Venomglands "Giftdrüsen"

Zu erst erschienen die Hordika und zogen als wankende Meuten durch die Straßen. Die ein oder andere Meute suchte auch das Gelände der Luftschiffwerft auf, zog aber unverrichteter Dinge weiter. Hier gab es wohl nichts mehr zu holen. Die Visorak ließen sich in den ersten Stunden der Nacht noch nicht blicken. Dafür wurden die Hordika mit jeder Stunde mehr. Jetzt zeigte sich wieder einmal die schreckliche Vielfalt dieser Kreaturen. Manche waren einmal ein Matoraner, andere ein Toa und wieder andere ein Rahi. Ein besonders bösartiges Exemplar, dass sich eine Weile auf dem Gelände umsah, wies noch immer die Merkmale eines Feuerbären auf. Wenn gleich die monströsen Mutationen deutlich überhand nahmen. Jetzt wandten sich die Augen des Biestes nach oben in den Himmel. Ein gleichmäßiges Knacken und Rascheln war zu hören. Erst leise und dann immer deutlicher. Der Feuerbär Hordika ergriff die Flucht und verschwand in den dunklen Straßen. Die ersten Spinnenwesen setzten auf dem Boden auf und es wurden immer mehr. Bald war der ganze Hof und die Kreuzung voller Visorak. Sie schwärmten aus für ihre nächtliche Jagd. Den Zesk kam ein wahrhaft erschreckender Gedanke hoch. Was wenn sich diese Invasion an vielen Teilen der Stadt gleichzeitig abspielten? Die ersten Geräusche ließen auf Kämpfe schließen. Nicht die Schreie von Opfern die um ihr Leben kämpften sondern das Gebrüll zwei Raubtiere die um ihr Revier stritten. Die Hordika und Visorak lieferten sich Straßenschlachten in der Dunkelheit, ein entsetzliches Schauspiel für die zwei Zesk. In all den neun Monaten hatten sie so ein Gemetzel nicht miterleben müssen. Doch jetzt mussten sie zusehen um zwölf Visorak zu erlegen. Gegen Mitternacht erreichte der Krieg der Bestien seinen Höhepunkt und fand nun auch auf dem Gelände der Luftschiffwerft statt. Widerliches Geschrei und gequältes Kreischen über all. Zorniges Knurren und lautes Fauchen wo da s Auge hin sah. Zähne und Krallen die sich in biomechanische Körper bissen oder schnitten. Silbernes Blut besudelte den Boden in strömen. Die Zesk rangen mit der Übelkeit und mit ihrem Verstand. Sie mussten zu sehen, auch wenn es ihre Nerven und Mägen auf eine Zerreißprobe stellte. Jetzt näherte sich ein Vohtarak der halb geöffneten Garage. Jetzt musste alles schnell gehen. Shiva zielte und schoss. Dragosh eilte aus dem Gebäude und befestigte das noch zuckende Spinnenwesen an dem Haken der Schlepperwinde. In dem brutalen Gewühl blieben die Zesk noch unbemerkt. So konnte die Winde den Vohtarak unbehelligt in das Gebäude ziehen. Bald folgte ein Roporak und kurz danach ein Suukorak. Noch immer schienen die zwei Zesk in diesem Revierkampf nicht relevant zu sein.

Gegen zwei Uhr Morgens hatten sie einen zweiten Vohtarak, Roporak, Suukorak und den ersten Keelerak. Eine halbe Stunde später den zweiten und die noch fehlenden Boggarak. Noch war das Glück auf der Seite von Dragosh und Shiva. Jetzt fehlten nur noch zwei Oohnorak. Gegen vier Uhr waren auch diese erlegt worden. Die Sprengsätze unter den Silos explodierten. Die schweren Behälter kippten um und zogen die Spinnenwesen in die Gebäude. Doch war es jetzt mit dem Unbemerkt bleiben vorbei. Erst explodierten die Sprengsätze vor dem Gelände. Das grelle Licht trieb die Kreaturen aus einander. Die Explosionen rissen sie auseinander und das Feuer setzte sie in Brand. Die erste Welle der Bestien ergriff die Flucht. Nun zündeten sich die Minen im Hof nach einander. Die zweite Welle zog sich unter hohen Verlusten zurück. Die zwei MAK III zerschossen die wenigen Hordika die sich noch im Gelände und vor dem Tor befanden. Mit dem ersten Tageslicht war das Gemetzel vorbei. Es kehrte wieder Ruhe ein. Die Zesk verbarrikadierten alle Türen um sich nun dem zweiten Teil der Visorak Mission zu zuwenden. Mit einem Gerät, dass sie mit der neuen Lieferung erhalten hatten, nahmen sie sich ihre Beute vor. Sorgfältig schnitten sie erst den Metallkörper auf und arbeiteten sich an Kabeln, Schläuchen und Flüssigkeitsbehälter vorbei. Jetzt erreichten sie die Kammer mit den biologischen Organen. Der bitter süße Geruch trat aus dem Spinnenwesen und Shiva musste kurz würgen. Doch setzte sie die Arbeit sorgfältig fort. Gegen Mittag waren die ersten sechs Giftdrüsen entfernt worden und in den dafür vorgesehenen Behältern. Nun waren die anderen sechs an der Reihe. Auf dem Gelände waren vereinzelt Hordika zu hören. Sie kamen um sich an den Resten des nächtlichen Gemetzels zu laben. Den Geräuschen nach, zogen sie die Körper oder Leichenteile fort. Denn Fresslaute waren nicht zu hören. Gegen Nachmittag hatten die Zesk alles erledigt. Zeit das Gelände zu verlassen und wieder ihr Versteck auf zu suchen. Noch so eine Nacht brauchten sie vor erst mal nicht. Mit den zwölf Behältern in den Laborkits und den beiden MAK III rannten sie so schnell ihre Füße sie trugen. Mit dem Einbruch der Dunkelheit erreichten sie ihr vertrautes Versteckt. Sie waren vorerst wieder in Sicherheit. Diese Nacht war die erste wirklich Ruhige. Der Grund lag klar auf der Hand. Sowohl die Hordika als auch die Visorak hatten sich selbst so stark bekämpft, dass ihre Zahl gravierend abgenommen haben musste. Diese Art des Revierkampfes hatte es in den ersten neun Monaten noch nicht gegeben. Dennoch waren die Kreaturen immer noch sehr Zahlreich.

Dragosh war als erster wach geworden und trat an Shivas Feldbett heran. Die Zesk hatte sich im Schlaf zusammen gezogen wie ein Phötus im Mutterleib. Manchmal schien sie ihre Finger zu zählen. Ihr Kissen war durchnässt und wirkte wie zusammen gewrungen. „Es ist der Mittwochmorgen der 10.09.100.000 n.n.Z,“ weckte Dragosh seine Kameradin, „und wir sind unverletzt und bei bester Gesundheit.“ Shiva wachte auf und griff sofort nach seiner Hand. „Ich hatte einen Alptraum,“ stammelte sie und drückte die Hand fester, „dieser Ort ist schrecklich und seine Bewohner noch schlimmer.“ „Ja,“ bestätigte der Zesk und drückte Shiva an sich, „ich hatte ebenfalls große Angst.“ „Doch ist dies erst der Anfang,“ sprach Shiva etwas beruhigter, „von den anderen Objekten müssen wir noch mehr beschaffen.“ Die Zesk saßen am Tisch und starrten auf die zwölf Behälter. In einer Honigfarbenden Flüssigkeit schwammen die Giftdrüsen der Visorak. „Wo zu brauchen sie die Organe?“ überlegte Shiva laut, „es gibt genug Gifte die dem Militär zu Verfügung stehen.“ „Ich denke,“ meinte Dragosh und zog eines der Gefäße mit der Giftdrüse eines Suukoraks zu sich, „es geht nicht um das Gift sondern um das Hordika Virus.“ „Einige imperiale Wissenschaftler gehen davon aus,“ meinte der Zesk mit gerunzelter Stirn, „das es der Auslöser des Hordika Virus ist.“ „Andere wiederum sind der Ansicht,“ beendet Dragosh seinen Satz, „das es die Elementarkräfte schuld an der Mutationen tragen.“ „Wenn also die Giftdrüsen dazu beitragen,“ lächelte Shiva wieder völlig vergnügt, „letztere These zu entkräften, dann hat sich das Risiko gelohnt.“ „Wenn nicht,“ gab die Zesk zu bedenken, „haben wir das Virus wieder nach Bara Magna gebracht.“ „Wir sollten uns noch mal erkundigen,“ schlug Dragosh vor, „wer den Auftrag gegeben hat.“ „Dazu müssen wir wieder zum Checkpoint Alpha gehen,“ bestätigte Shiva zuversichtlich, „das sollten wir auch tun.“ Die Zesk rüsteten sich und musterten die Straße vor dem Haus. Rasch fuhren sie mit den Furno Bikes aus der Garage. Diese schloss sich wieder und sie rasten los. Auf halbem Weg hielten sie die Maschinen. Denn laut knallend und Rauch prustend kündigte sich der Schrottfresser an. Der abstrakt anzuschauende Straßenzug der Enklave schlängelte sich langsam über die Hauptstraße. In seinem Schatten bewegten sich einige Hordika. Sie griffen das Konstrukt immer mal wieder an, doch ohne irgend einen Erfolg. Von oben schossen die Matoraner primitiv anmutige Feuergeschosse auf die Bestien. „Welche Strecke fahren die eigentlich noch mal mit diesem Teil?“ fragte Dragosh und zuckte mit den Schultern, „ich meine nur die Hauptstraße hoch und wieder runter.“ „Die fahren auch die große Metru Route,“ erinnerte sich Shiva, „von Ta Metru in einem großen Kreis nach Ga Metru.“ „Wir sollten denen folgen,“ schlug der Zesk vor, „heute nicht aber ein anderes mal.“ „Warum auch nicht,“ erwiderte Shiva und startete ihr Furno Bike, „ist ja auch Teil unseres Primärziels.“ Die beiden Zesk traten auf das Gas und ließen den Schrottfresser hinter sich.

Kapitel 4: We are now the Hunters! "Wir sind jetzt die Jäger!"

Wir bleiben heute Nacht im Checkpoint,“ bemerkte Dragosh während er den Computer auf der Kommunikationskonsole hoch fuhr, „mach bitte die Betten fertig.“ Shiva nickte und verschwand im hinteren Zimmer. Anders als in ihrem Versteck war im Checkpoint nichts improvisiert. Die Betten brauchten nur aus der Wand geklappt werden und es gab eine kleine vernünftige Küche. Der Checkpoint verfügte sogar über eine Dusche. Die Zesk klappte erst ihr Bett auf und dann das für Dragosh. In einem zweiten Fach befanden sich die Kissen und Bettdecken. Das Militär hatte sich wirklich Gedanken gemacht. Es war noch immer kein Hotelzimmer, doch wesentlich angenehmer als ein Zelt oder ein Feldbett. Nach dem sie die Betten gemacht hatte, trat sie an die kleine Küche heran. Kurze Zeit später stieg der Geruch von frisch aufgebrühtem Kaffe auf. Dragosh blickte auf den Bildschirm und überlegte was er schreiben sollte. Zu erst tippte er den Code für den Missionsstatus ein. Auf dem Bildschirm erschien ein kleines Feld mit roten Fragezeichen. Die Finger des Zesk tanzten über die Tastatur;

Missionreport 316-A 1

Datum; Mittwochmorgen der 10.09.100.000 n.n.Z

Sekundärziel I „Venomglands“; Mission I erfolgreich abgeschlossen. Je zwei Giftdrüsen jeder Visorak Art stehen zur Abholung bereit.

Mit der Entertaste schloss er das Feld und gab den Code für das Nachrichtenfeld ein. Nach wenigen Sekunden erschien ein größeres Feld mit grünen Fragezeichen. Wieder dachte der Zesk kurz nach. Was könnten sie noch brauchen? Vielleicht einen Dritten Mann? Auf jeden Fall zwei weitere MAK III, mehr Inferno Granaten und zwei oder drei Lafetten. Dragosh formulierte die Anfrage noch ein mal in seinem Kopf, dann tippte er ein;

Ausrüstung: 2 MAK III, 2 Lafetten,

Munition: 4 Einheiten MAK III „Hell Fire“, 4 Einheiten MAK III „Standard“, 2 Einheiten Inferno Projektile, 8 Einheiten „Hell Fire“ Minen und 10 Einheiten Inferno Projektile.

Zusätzliche Anfragen: Bitten um einen dritten Mann, dies ist für den weiteren Verlauf der Mission dringend notwendig.

Mit der Entertaste schloss der Zesk auch dieses Feld und klickte auf das Versenden Symbol. Nachrichten erfolgreich verschickt und Missionreport 316-A 1 gespeichert, erschien auf dem Bildschirm. Nun fuhr Dragosh den Computer wieder herunter und schaltete die Kommunikationskonsole ab. Nun trat er in das hintere Zimmer wo Shiva an dem kleinen Tisch saß. „Wir sind ausgebildete Kampfmaschinen,“ sprach der Zesk, „uns steht eine erstklassige Ausrüstung zu Verfügung und wir verfügen über den natürlichen Instinkt eines Raubtieres.“ „Wir sind die perfekten Jäger,“ fuhr Dragosh fort, „warum haben wir uns neun Monate nur versteckt und bei Tage nur beobachtet?“ „Weil wir uns hier unten noch nicht auskannten,“ meinte Shiva und zuckte mit den Schultern, „wir kannten unser Revier noch nicht.“ „Doch jetzt kennen wir es,“ stellte Dragosh feste und er lächelte, „wir kennen jeden Winkel dieser Stadt und auch unsere Feinde.“ „Worauf willst du hinaus?“ fragte Shiva und nippte an ihrem Becher Kaffee, „das ist kein Grund unnötige Risiken ein zugehen.“ „So meinte ich das auch nicht,“ erwiderte Dragosh mit zuversichtlicher Stimme, „ich bin nur der Meinung wir sollten jetzt umdenken.“

Nachwort:

„Der Zesk zeigte auf das Scharfschützengewehr und die Rüstung die an der Wand lehnte. Danach auf die Pistolen und blickte Shiva wieder tief in die Augen. „Wir sind jetzt die Jäger!“ sprach er und lächelte, „lange genug waren wir nur die Sammler!“

Kapitel 5: Shadow Warrior „Schattenkrieger“

Shiva dachte über die Worte ihres Kameraden nach. Dragosh hatte recht. Die Zesk erinnerte sich an das Gemetzel vor der Luftschiffwerft und das sie ab dieser Nacht deutlich weniger Hordika begegnet waren als den Monaten zuvor. Dies ließ nur zwei Schlüsse zu, die Bestien waren zu gierig oder aber die Zahl der Beute nahm ab. Letzteres schien durch aus zutreffend zu sein, denn die Matoraner der Enklave schienen äußerst Wehrhaft zu sein. Der Schrottfresser war der beste Beweis für diese Theorie. Welchen Zweck der Straßenzug erfüllte, fragten sich die Zesk schon länger. Für ein Transportmittel war er aus ihrer Sicht zu langsam. Vielleicht diente er der Enklave dazu nach anderen Überlebenden zu suchen. Diese Verwendung erschien Dragosh und Shiva als passender. Doch welche Rolle spielte er in der Reduzierung des Hordika Bestandes? Die lauten Geräusche lockten die Bestien an und die Matoraner schossen auf sie. Doch waren die Waffen der Enklave nicht sonderlich effizient. Doch mit der Zeit trug auch das zu den sinkenden Zahlen der Hordika bei. Da die Bestien die Matoraner, ihre Beute, nicht erreichen konnten. „In vier Stunden wird es Dunkel,“ bemerkte Shiva und sah auf ihre Rüstung, „was hältst du von einer kleinen Aufwärmübung?“ „Gute Idee,“ grinste Dragosh und legte seine Rüstung an, „mal sehen wie viele sich hier in der Nähe herumdrücken.“ Die zwei Zesk schlichen aus dem Checkpoint und suchten sich jeder einen sicheren Aussichtspunkt. Ihr Jagdinstinkt verriet ihnen, dass sich zwölf Hordika in der unmittelbaren Nähe befanden. Sie hielten sich in den Ruinen, Nischen und Hinterhöfen auf, dort wo das Tageslicht nicht alle Winkel erreichte. Wo sie Schatten fanden um sich in diesem zu versteckten. Das wussten die Zesk durch viele Beobachtungen. Zum anderen waren sie Elitesoldaten, die neben ihrer Hauptausbildung auch die zum Einzelkämpfer und zum Agenten absolviert hatten. Somit waren sie auch exzellente Schattenkrieger.

Die Zesk aktivierten das Tarnsystem der Rüstungen und pirschten auf die andere Straßenseite. Sie hielten vor dem großen Haus mit Innenhof und Vorgarten. Der linke Teil des Gebäudes war eingestürzt so wie Teile der kleinen Mauer um das Grundstück herum. Die offene Ecke ermöglichte den Blick in zwei kleine Räume, in denen sich aber keiner der Hordika befand. Auf dem Grundstück mussten sich mindestens vier dieser Bestien aufhalten. Die Zesk nickten sich zu und teilten sich auf. Shiva kletterte über den Schutthügel in das Haus und Dragosh schlich in den Vorgarten. Zwischen der Garage und dem Haus zierten die Überreste eines Steinbogen den Durchgang. In diesem verbarg sich ein Hordika vor dem Tageslicht. Die Bestie schnüffelte herum und witterte etwas. Es war ein Lebewesen was in der Nähe sein musste, doch der Hodika konnte es nicht sehen. Plötzlich wurden die Arme der Kreatur nach links und rechts gegen die Wand gedrückt. Doch war kein Angreifer zu sehen, nur die verschwommene Umrisse von irgend etwas. In der nächsten Sekunde stieß etwas auf Kopfhöhe vor und bohrte sich in das linke Auge des Hordika. Nur noch zuckend rutschte er an der Wand hinab und kippte zur Seite um. Shiva durchsuchte den dritten Raum ohne auf eine der Kreaturen zu stoßen. Erst in der Dachgeschosswohnung wurde sie fündig. Der Hordika stand nahe der Tür zum Balkon, der zum Innenhof ausgerichtet war. Sie machte es sich einfach. Die Zesk nahm etwas Anlauf so das sie die Bestie aus der Rolle heraus schleudern konnte. Auf diese Weise beförderte sie den verwirrten Hordika auf den Balkon. Nun versetzte sie ihm einen harten und gezielten Tritt gegen den Brustkorb. Dragosh lächelte als er den Hordika vom Balkon stürzen und auf dem Innenhof aufschlagen sah. Ein dritter Hordika wurde indes von dem Blut dessen, der im Durchgang lag angelockt. Die Bestie beugte sich um sich an seinem toten Artgenossen zu laben. Doch dazu kam er nicht mehr. Etwas unsichtbares zog ihm die Beine weg und er fiel auf den Bauch. Dann folgte ein Druck auf dem rechten und linken Oberarm. Gefolgt von einem Stich in den Hinterkopf. Shiva hatte das Haus weiter untersucht und in der recht großen Küche den zweiten Hordika ausgemacht. Die Zesk sah sich noch einmal um und entdeckte eine heraus gerissenen Schublade. Der Hordika hörte das leichte schrammen auf dem Boden und drehte sich um. Die Kreatur sah aber nichts außer eine Schublade die in der Luft schwebte. Nun flog diese auf den Hodika zu und traf ihn. Die Bestie wankte erzürnt auf die Anrichte zu. Nur wenige Sekunden später spritzte silbernes Blut gegen die Wand und die Bestie sackte zusammen. Sofort sprang Shiva aus dem Fenster auf den Gehweg wo Dragosh auf sie wartete.

Hast du die Päckchen da gelassen?“ fragte er zufrieden, „es wird gleich dunkel.“ „Alle Päkchen sind verteilt,“ bestätigte Shiva mit einem finsteren Grinsen, „lass uns jetzt aber unsere Aussichtspunkte aufsuchen.“ „Ja ich möchte das nächtliche Spektakel lieber aus der Ferne erleben,“ meinte Dragosh vergnügt, „hast du auch genug Magazine dabei?“ Shiva nickte und kletterte auf eine kaputte Statue und entsicherte das Scharfschützengewehr. Dragosh lag auf der vom Tempeldach übrig gebliebenen Hälfte. Nun brach die Nacht herein. Der Matoraner lag in seinem Versteck und behielt das Haus im Auge. Immer mehr Hordika sammelten sich dort. Mal fiel einer um und die Anderen fielen über den Kadaver her. Was war da los? Der Enklave war es nicht entgangen, dass es in Metru Nui Besucher gab, die ebenfalls ein Problem mit den Hordika hatten. Stand dies aber mit den Geschehnissen auf diesem Grundstück in Verbindung? Die Zahl der Kreaturen hatte weiter zu genommen. Es mussten jetzt einige Hundert sein. Die Dreißig, welche auf mysteriöse Weise einfach umfielen, nicht mitgezählt. Der Matoraner wollte selbst etwas dazu beitragen, so legte er eine Schneidedisk ein und schoss. Ein sauberer Schuss, der einem der Hordika den Kopf vom Rumpf trennte. Ein zweiter schnitt einer Kreatur die Beine ab. Ein dritter Schuss halbierte einen Hordika oberhalb der Hüfte. Nun hörte der Matoraner einen lauten Knall dem eine Druckwelle folgte. Ein grelles Licht verschlang das Grundstück und als es nach ließ, stand das Haus, der Innenhof und Vorgarten in Flammen. Jetzt wurde es ihm mulmig und er rannte aus seinem Versteck davon. „Oh nein,“ brummte der Matoraner, „dass hat mir gerade noch gefehlt.“ Eine Gruppe Hordika hatte ihn gewittert und die Verfolgung aufgenommen. Zu allem übel kamen auch welche aus den Ruinen vor ihm. Wenn dies seine letzte Nacht sein sollte, dachte der Matoraner, dann werde er aber den einen oder anderen Hordika mitnehmen. Jetzt wusste er gar nicht mehr weiter. Vor ihm wurden die Bestien von etwas Unsichtbarem nieder gemacht und die hinter ihm brachen zusammen oder wurden umgeworfen. Waren es etwa diese Besucher? Oder standen die Geister der Toa ihm bei?

Kapitel 6: Visitors "Besucher"

Bald war nur noch ein Hordika am Leben. Er wankte mit schnellem Fuße davon doch weit kam er nicht. Etwas traf und durchschoss den Schädel der Kreatur, sie fiel auf der Stelle um. Der Matoraner rieb sich die Augen als neben ihm ein Wesen aus dem nichts erschien. Es schälte sich einfach so aus dem nichts. Es hatte den Körperbau eines Matoraners, doch an Stelle eines Fußes Krallen. Es hatte einen Schwanz an dessen Ende ein großer Stachel wuchs. Dieser glich einer gebogenen Klinge. Das Wesen hatte einen Kopf wie eine Makutamaske. Vier Augen und Zangen wie ein Insekt. Doch sah es nicht bedrohlich aus. Es wirkte überraschend Freundlich. Doch genauso Fremd wie das Wesen selbst war seine Rüstung und die Waffen die es trug. So ein Gewehr hatte der Matoraner noch nie gesehen. Komische Kreaturen war er gewohnt, doch Waffen wie diese und so eine Rüstung auch nicht. „Was sind sie?“ fragte der Matoraner und sah zu wie jetzt ein zweites Wesen aus dem nichts erschien, „was wollen sie hier?“ Das eine Geschöpf mit eleganten weiblichen Züge musterte den Matoraner ohne zu antworten. Das Andere suchte die toten Hordika ab und sammelte Wurfmesser wieder ein. „Wir sind Freunde,“ antwortete das Wesen freundlich und mit einer mädchenhaften Stimme, „wir sind Besucher in dieser Welt.“ „Wer sind sie?“ wollte das Wesen jetzt wissen, „nennen sie mich Shiva.“ „Mein Name ist RM 29,“ erwiderte der Matoraner höflich, „danke das sie mein Leben gerettet haben.“ „Gern geschehen,“ sprach das andere Wesen, „wir wissen das ihr Matoraner seit und die Hordika euch nach stellen.“ „Mein Name ist Dragosh,“ stellte sich das zweite Wesen vor, „ihr braucht euch nicht vor uns zu fürchten.“ „Was für eine Kraft besitzt ihr?“ wollte der Matoraner wissen, „hat euch der große Geist diese Gabe geschenkt?“ „Was für eine Kraft?“ wiederholte das weibliche Wesen und blickte den Matoraner Schulter zuckend an, „wir besitzen keine Elementar oder Maskenkräfte.“ „Ihr könnt euch unsichtbar machen,“ entgegnete der Matoraner verwirrt, „das ist eine Elementar oder Maskenkraft!“ „Nicht da wo wir her kommen,“ erklärte ihm das männliche Wesen, „es ist eine technische Entwicklung.“ „Eure Welt muss weit fortgeschritten sein,“ meinte RM 29 traurig, „wenn ihr so eine Technik bauen könnt.“ „Wes wegen seit ihr hier?“ wollte der Matoraner wissen, „ihr tötet unsere Feinde, doch nicht unseres Überlebens wegen.“ „Ihr wart das in der Luftschiffwerft,“ fuhr RM 29 fort, „oder nicht?“ „Warum habt ihr die Visorak in den Hallen aufgeschnitten?“ beendetet der Matoraner enttäuscht, „warum seit ihr hier?“ Die beiden Wesen standen da, sahen ihn an doch antworteten sie nicht. „Wir sind hier weil unsere Welt uns geschickt hat,“ sprach das weibliche Wesen nachdenklich, „doch warum wir Teile aus den Monstern dieser Welt beschaffen sollen, wissen wir auch nicht.“ „Ihr solltet jetzt gehen Herr Matoraner,“ bemerkte das männliche Wesen leise, „es können neue Hordika oder auch Visorak erscheinen, geht jetzt besser!“ Kaum war der Satz zu ende gesprochen, wurden die Geschöpfe wieder unsichtbar und verschwunden.

RM 29 rannte so schnell er konnte zu einer versteckten Tür. Den Rest des Weges setzte er in einem schmalen Tunnelsystem fort. Über dieses konnten die Mitglieder der Enklave fast alle ehemaligen Stadtzentren Metru Nuis erreichen. Das er von einem seiner unsichtbaren Beschützern verfolgt wurde, daran dachte der Matoraner nicht. Während Shiva direkt RM 29 folgte, tat Dragosh es auf der Straße. Er ging dem Signal seiner Gefährtin nach. In den ersten Morgenstunden erreichte der Matoraner die Festung. Dort hatte man ihn schon vermisst und so wurde er freudig erwartet. Sofort suchte RM 29 den Turaga auf. Wortgewand berichtete er von der nächtlichen Beobachtung. Von den Ereignissen im Haus bis zu der Explosion. Dann von seiner Flucht und der Rettung durch die komischen Geschöpfe. „Sie sind nicht die ersten Besucher aus der Fremden Welt,“ meinte der Turaga und wirkte nicht besonders erfreut, „vor deiner Zeit bei uns wurde [[Wächter der Nacht |das Kolosseum]] von den ersten Besuchern zerstört.“ „Sie haben damals Roodaka und Keetongu getötet,“ fuhr der Turaga fort, „die Toa Metru, die damals selbst Hordika waren und Sidorak nahmen sie mit.“ „Einige Zeit später erschienen andere Besucher, die so ausgerüstet waren wie die ersten,“ beendete der Turaga besorgt, „sie setzten eines der U Bahn Systeme in Brand und und richteten in einem Gewerbegebiet viel Schaden an.“ „Sie haben auch zur weiteren Verwüstung der Kathedrale beigetragen,“ fügte ein alter Matoraner hinzu, „nun haben sie uns diese Monster geschickt.“ „Aber eine Sache darf nicht vergessen werden,“ gab der Turaga zu bedenken, „diese Besucher haben dabei auch immer viele unserer Feinde vernichtet.“ RM 29 verließ das Haus des Turagas und suchte seine eigene kleine Hütte auf. Was er gehört hatte, gab dem Matoraner mehr Fragen auf als erwartete Antworten. Er aß rasch eine spärliche Mahlzeit und schloss sich dem Trupp an, der mit dem Schrottfresser nach Ta Metru aufbrechen wollte. Shiva folgte noch immer unsichtbar dem Matoraner und schlich hinter dem abstrakten Straßenzug aus der Festung. Eines musste die Zesk zugeben, die Matoraner wussten mehr als sie zu gaben. In einer Ruine nahe der Festung traf sie wieder auf Dragosh. Die zwei Zesk zogen sich zum Checkpoint Alpha zurück. Auf ihrem Weg töteten sie noch einige Hordika und kehrten unversehrt heim. „Was hast du in der Festung erfahren können?“ wollte Dragosh wissen, „ist es für uns relevant oder nicht?“ „Schwer zu sagen,“ überlegte Shiva laut, „die Matoraner wissen von den vorherigen Einsätzen der Bruderschaft.“ „Was genau wissen sie darüber?“ hakte der Zesk nach. „Nur das sie die gleiche Rüstungen trugen wie wir,“ sprach die Zesk, „und die gleichen Waffen einsetzten.“ „Nun gut,“ erwiderte Dragosh und lächelte, „dass ist für uns nicht relevant, doch sollten wir unsere Nachbarn regelmäßig besuchen.“ Shiva nickte ein verständlich.

Missionreport 316-A 3

Datum; Donnerstag der 11.09.100.000 n.n.Z

Primärziel; Bericht über die Zustände in Objekt 3112 „Mata Nui“

Die Zahl der Matoraner, welche die Oberfläche nicht erreichen konnten, beträgt zur Zeit etwa 300 Männer und Frauen. Dazu etwa 70 bis 85 Kinder. Sie sind in einer Gruppe organisiert, die sich „die Enklave“ nennt. Sie leben in einem befestigten Dorf an der Grenze Ga Metrus. Der optische Zustand ist erbärmlich, doch hält die Mauer einiges aus. Auch verfügt das Dorf über fließend Wasser. Die Ernährung ist spärlich, scheint aber ausreichend zu sein. Die Enklave verfügte darüber hinaus über dampfbetriebene Fahrzeuge und primitive Nah- und Fernkampfwaffen. Das Gesamtbild Metru Nuis entspricht dem Zerstörungsschema 3. So wie nach einer Welle leichterer Erdbeben oder mittlerem Flächenbombardements. Dazu Verfallserscheinungen wie sie für verlassen Städte üblich sind. Eine Bilderdatei mit 150 Aufnahmen füge ich dem Bericht zu.

Besondere Anmerkung;

Einige Mitglieder der Enklave scheinen über früher Einsätze der Bruderschaft Bescheid zu wissen. Der Turaga des Dorfes beschrieb einige Ereignisse aus den uns bekannten Einsatzakten. Auch können sie sich an die Rüstungen und Waffen erinnern. Der Turaga und einige der Matoraner müssen die Todeshändler gesehen haben. Mit den verbesserten Rüstungen können sie aber nichts anfangen.

Nach dem Shiva mit dem Bericht fertig war, lud sie die Bilder und Videoaufzeichnungen vom Headset in den Computer und hing sie an den Bericht. Nach dem sie alles gespeichert hatte schaltete sie die Kontaktkonsole aus.

Kapitel 7: Hunting Season „Die Jagd ist eröffnet“

Das Shuttle glitt wenige Meter über der Wasseroberfläche. Die Greifanker lösten sich und die große Kapsel setzte auf dem Wasser auf. Während das Shuttle wieder empor stieg und den Planeten verließ, tauchte die Kapsel langsam ab. Der Autopilot steuerte Zielgenau auf sein Ziel zu. Eine von Korallen verkrustete Stelle an der Außenhaut des gigantischen Roboters. Ein Lesegerät der Kapsel verglich die Codes und aktivierte sie. Eine Schott öffnete sich und die Kapsel fuhr hinein. Nach dem sie sich verankert hatte, schloss sich das Schott wieder und das Wasser wurde aus dem Kanal gepumpt. Die Haltevorrichtung schob die Kapsel in die Richtige Position wo sie sich öffnete. Das dreiachsige gepanzerte Fahrzeug fuhr in die Halle und hielt. Nova stieg aus und sah zu wie sich ein weiteres Schott zwischen ihr und der Kapsel schloss. Erst jetzt gab das System den endgültigen Zugang zum Inneren des riesigen Roboters frei. Die Zesk stieg wieder in den aufgerüsteten Gelände LKW und startete den Motor. Die Fracht war sicher verstaut so würde sie auch die Fahrt durch unebenes Gelände gut überstehen. Zum anderen hatten sich die Logistiksysteme der Armee schon in ganz anderen Situationen bewährt. Nun galt es nach Metru Nui zu fahren. Der erste Teil der Strecke war der äußere Wartungs- und Versorgungstunnel, er war den Bewohnern des Roboters nicht bekannt und wies auch keine Schäden auf. Nach einer Stunde fahrt endete der Tunnel in Po Metru. Das Schiebetor war gut im Felsen getarnt. Es öffnete sich und schloss sich wieder nach dem das gepanzerte Fahrzeug hindurch gefahren war. Jetzt sah Nova die ersten Spuren der Katastrophe. Zusammen gebrochene Gebäude und umgestürzte Statuen säumten die linke und rechte Seite. Der LKW zog eine Staubwolke hinter sich her. Die Zesk drückte einen Knopf auf dem Armaturenbrett und wartet auf das Signal. „Po Metro am Freitag den 12.09.100.000 n.n.Z,“ diktierte sie gut gelaunt, „Lilith Nova Freeman ist wohlbehalten in Objekt 3112 "Mata Nui" eingetroffen.“ „Bin auf dem Weg zu Checkpoint Alpha,“ beendete sie und schaltet das Diktiergerät aus. Die Stadtgrenze nach Ga Metru kam immer näher. Vor der Brücke hielt sie den LKW und stieg aus. Die einstige Metropole glich einem Schlachtfeld. Kaum ein Gebäude war unversehrt geblieben. Nova stieg wieder ein und wollte gerade den Motor starten. Ein Hordika hatte sie entdeckt und wankte auf das Fahrzeug zu. Nova schlug die Tür auf so dass diese die Bestie umwarf. Mit einem gezielten Schuss zwischen den Augen setzte sie dem Monster ein Ende. Dann zog die Zesk die Tür zu und fuhr weiter.

Sie überquerte die Brücke, welche nicht Opfer der Katastrophe geworden war und bog auf die Hauptstraße. Vor ihr lief ein langsames Konstrukt aus Metall. Es donnerte wie ein Gewitter und stieß pechschwarze Wolken in den Himmel. Der quietschende, donnernde und Qualmende Schrotthaufen folgte jetzt dem Straßenverlauf. Nova jedoch bog auf den Platz vor der Tempelruine. Jetzt wo sie ihr Ziel erreicht hatte, dachte sie kurz über das komische Fahrzeug nach. Nova warf einen kurzen Blick auf das Display auf ihrem linken Unterarmpanzer. Zwei Punkte verrieten das Dragosh und Shiva irgend wo in der Nähe sein mussten. Ein paar umfallende Hordika bestätigten es. Ihre Freunde waren auf Monsterjagd. Die Zesk entsicherte ihre zweite Pistole und stieg aus dem gepanzerten Lastwagen. Zwei Hordika erblickten sie und wankten auf Nova zu. Jetzt aktivierte die Zesk das Tarnsystem und die Bestien blieben stehen. Sie schnüffelten in der Luft herum und wendeten sich wieder dem Schatten der Ruine zu. Nova kam eine Idee, sie konnte die neuen Projektile testen. Sie schoss und traf zwei mal. Die Bestien zuckten nur kurz zusammen, wankten aber weiter zwischen zwei halb eingestürzten Häusern. Seelenruhig schob die Zesk die Pistolen in die Halfter zurück. Jetzt drückte sie eine Taste und blickte auf das Display. Ein starker Ruck fuhr durch den Körper des Hordikas, dann spritzte eine silberner Blutstrahl gegen die Wand. Von Gier gepackt fiel der Andere nun über ihn her. Das Blut lockte noch weitere Bestien zwischen die Häuser. Jetzt betätigte Nova die Taste ein zweites mal und eine Explosion war zu hören. Zwischen den beiden Ruinen loderten dunkelrote Flammen in den Himmel. „Schön dich zu sehen,“ hörte die Zesk neben sich und ihre Freunde schälten sich aus dem Nichts, „was hast du da mitgebracht?“ „Ein neues und experimentelles Projektil,“ erwiderte Nova nach dem sie Dragosh und Shiva in die Arme geschlossen hatte, „ich dachte mir, dieser Einsatz wäre eine gute Testmöglichkeit.“

Nachwort:

„Da hast du recht,“ lächelte Shiva vergnügt, „diese Welt hier ist das optimale Testgelände für technische Spielereien.“ „Wir sind froh dich zu sehen,“ übernahm Dragosh das Wort, „sehr gut das sie dich geschickt haben.“ „Jetzt sind wir zu dritt,“ bemerkte Shiva und klopfte ihren Freunden auf die Schulter, „ich würde sagen, die Jagd ist eröffnet!“

Kapitel 8: Exterminated „Ausgerottet“

Die Zesk standen vor der Kommunikationskonsole und gingen mit Nova noch einmal die einzelnen Details durch. „Wir müssen noch zwei Vorbereitungen treffen,“ erklärte Dragosh zufrieden, „dann können Talonhunter und Eatingtools umgesetzt werden.“ „Das Problem liegt daran das sich in Metru Nui keine Rahkshi und Bohrok aufhalten,“ fuhr er fort, „wir müssen sie anlocken oder eine tiefere Ebene auf suchen.“ „Egal für was wir uns dabei entscheiden,“ beendete der Zesk den Satz, „müssen wir uns den Rücken frei halten.“ „Die Hordika scheinen lose herum irrende Monster zu sein,“ übernahm Shiva das Wort, „sie sammeln sich nur in der Nacht zu großen Horden um zu jagen.“ „Die Visorak sind da anders, sie erscheinen in einem gewissen Rhythmus,“ betonte die Zesk, „als ob sie jemand befielt.“ „Auch überschreiten die Spinnenwesen ein bestimmtes Gebiet nicht.“ Shiva breitete eine Karte aus, genau vom Stadtzentrum von Le Metru aus, hatte Dragosh einen Kreis mit einem Zirkel gezogen. In der Mitte des großen Keises war ein zweiter ein gezeichnet. „Genau über dem kleinen Kreis befindet sich das Nest, irgend wo da oben,“ sprach Shiva, „der große Kreis stellt das Revier da, in dem sich des Nachts bewegen.“ Nun zeigte die Zesk auf ein Grundstück, dessen Umriss grün nachgezeichnet worden war. „Dies ist die Luftschiffwerft von Le Koro,“ bemerkte Dragosh, „von dort aus kann man Teile des Nestes erkennen.“ „Doch bevor wir das Nest angreifen können,“ gab der Zesk zu bedenken, „müssen wir uns den Hordika entledigen, wir müssen diese Bestien ausrotten.“ „Wie viele habt ihr bis jetzt erwischt?“ erkundigte sich Nova neugierig, „ich habe nur wenige gesehen.“ „Wir haben bis jetzt ca. 250 bis 300 Hordika vernichtet,“ erwiderte Shiva, „die Visorak müssen in der einen Nacht auch um die 150 bis 200 zerlegt haben.“ „Also sagen wir ca 500 Hodika wurden ausradiert,“ entgegnete Nova, „doch gibt es immer noch zu viele von denen?“ Dragosh und Shiva nickten bestätigend. Mit dem Einbruch der Dunkelheit legten sich die drei Zesk in ihre Betten. Morgen gab es einiges zu tun, sie mussten frisch und bei Kräften sein. Am Morgen drängte Shiva die Gruppe sich zu beeilen. Die Zesk konnte nicht sagen warum, doch fühlte sie sich im Checkpoint nicht mehr sicher. Nova und Dragosh schüttelten die Köpfe, luden aber den LKW so voll, dass sie selbst nur noch wenig Platz hatten. Auf der Fahrt zum anderen Versteck warf sie immer wieder einen Blick auf die Häuserruinen links und rechts. Die Zesk wollte es nicht war haben, doch ihr Gefühl bestätigte sich. Der LKW erreichte das halbwegs in Schuss gehaltene Haus. Erst nach dem alles ausgeladen war, brach Dragosh sein Schweigen. „Warum sollten wir den Checkpoint so schnell wieder verlassen?“ fragte er mit nachdenklicher Stimme, „was ist los?“ Shiva sah ihn und Nova an, „mir ist etwas komisches aufgefallen.“ „Hier ist alles auf irgend eine Weise komisch,“ entgegnete Dragosh irritiert. „Hol bitte mal deine Karte wo du die Hordika Bewegungen eingezeichnet hast,“ bat Shiva und wirkte nachdenklich, „ich möchte euch etwas zeigen, dass mir erst heute aufgefallen ist.“

Der Zesk rollte die Karte aus und blickte seine Gefährtin fragend an, „was möchtest du uns zeigen?“ „Die roten Kreise zeigen die Gebiete an,“ begann Shiva mit etwas ernsterer Stimme, „wo sich besonders viele Hordika auf hielten und sie sich auch immer wieder sammeln.“ „Die gelben Kreise zeigen die nächtlichen Routen der Kreaturen an,“ fuhr die Zesk fort, „die grünen Kreise die Orte, wo sich nur sehr wenige oder manchmal auch keine Hordika aufhalten.“ Nova und Dragosh warfen jetzt einen genauen Blick auf die Karte. Shiva holte in der Zwischenzeit vier Becher, jeder in einer anderen Farbe. „Jeder dieser Becher hier steht für einen Checkpoint,“ bemerkte die Zesk und stellte je einen Becher auf einen der vier Gebiete mit roten Kreisen, „was seht ihr jetzt?“ „Das die Hordika sich alles andere als planlos durch Metru Nui bewegen,“ stellte Dragosh jetzt feste, „auch sammeln sie sich immer in der Nähe der Checkpoints.“ „Dies lässt auf zwei Dinge schließen,“ gab der Zesk kleinlaut zu bedenken, „dass jemand die Horika Horden kontrolliert und ihre Routen lenkt.“ „Zudem scheint dieser Jemand zu wissen,“ schlussfolgerte der Zesk, „das wir diese Punkte immer wieder aufsuchen.“ „Im schlimmsten Falle,“ fügte Nova hinzu, „gibt es vielleicht einen Verräter in der Einsatzleitung, der die Hordika irgend wie anlockt.“ „Wir müssen alle drei Theorien in den näheren Betracht ziehen,“ meinte Shiva mit gerunzelter Stirn, „genau deswegen müssen wir uns dieser Bestien so schnell wie möglich entledigen.“ „Ja,“ bestätige Nova, „wir müssen jeden Tag so viele Hordika finden und vernichten wie wir können.“ „Eine systematische Ausrottung,“ grinste Dragosh finster, „wir wissen wo sie sind und welche Route sie nehmen, dass muss doch zu irgend etwas nützlich sein.“ „Du sagst es!“ sprachen Shiva und Nova im Chor, „eine systematische Ausrottung aller Hordika!“ „Wo sollen wir beginnen?“ fragte Dragosh zufrieden, „ich würde hier beginnen.“ Der Zesk zeigte auf Ga Metru. „Wir sprengen alle verbliebenen Brücken,“ schlug Dragosh vor, „außer die große Hauptbrücke.“ „So schneiden wir GA Metru von PO und TA Metru ab,“ beendete Dragosh seinen Vorschlag, „so zwingen wir die Hordika ihre Route zu ändern.“ „Als nächstes nehmen wir uns die Brücken vor,“ ergänzte Shiva die Idee, „welche Po Metru, Onu Metru, LE Metru und Ko Metru mit der Kolosseumsinsel verbindet.“ „Das zwingt die Bestien zu einem noch längerem Marsch.“ „Wenn die Hordika dann eine neue Route einschlagen,“ lächelte Nova zufrieden, „kann man sie vielleicht auf einem Metru isolieren.“ Dragosh strich auf der Karte die Brücken durch und zeichnete die neue Route ein. „Das würde funktionieren,“ überlegte Shiva und wirkte zufrieden, „wie viele Einheiten brauchen wir?“

Sechs 3 cbm Container reichen,“ sprach Dragosh, „doch dafür müssen wir zu Checkpoint Alpha zurück.“ „Hin und wieder zurück,“ murmelte Nova vergnügt, „dann mal los es wird bald dunkel.“ Der gepanzerte Geländelaster fuhr hinter den beiden Furno Bikes. Auf dem Weg begegneten ihnen die ersten Hordika. Diese verließen langsam die Verstecke im Schatten. Die Zesk erschossen die eine oder andere Bestie auf ihrem Weg. Dies beschäftigte die anderen ein wenig. Genau mit dem letzten Tageslicht erreichten sie den Checkpoint. Während die Mädels sich um eine kleine Mahlzeit kümmerten, fuhr Dragosh die Kommunikationskonsole hoch. Seine Finger tanzten über die Tastatur;

Missionreport 316-A 1

Datum; Samstagabend der 12.09.100.000 n.n.Z

Sekundärziel II „Talonhunter“; Beschaffen sie je eine der 42 Kraata Arten.

Besondere Anmerkung;

Um die Mission II und III aus zuführen bedarf es der „Extermination“ sämtlicher Hordika. Dafür müssen taktische Vorbereitungen getroffen werden. Mehre Sprengungen an strategisch wichtigen Punkten.

Ausrüstung;

360 Einheiten Minensprengstoff, 90 Einheiten Zünder „Zeit, Fern, Kontakt,“

Nachricht gespeichert und verschickt. Erschien nun auf dem Bildschirm und verschwand wieder. Der Zesk fuhr die Kommunikationskonsole runter und setzte sich an den kleinen Tisch. Zu dritt war er etwas eng doch konnte man noch gut zu dritt essen. „Jetzt heißt es eine gute Nacht und morgen ein paar Hordika fertig machen,“ sagte Nova und zog die Decke hoch, „schlaft gut Freunde.“

Kapitel 9: Executor „Vollstrecker“

Der Tag begann gut und die Zesk nahmen sich ein Gebäude nach dem anderen vor. Die Hordika hatten keine Chance und die Freunde zeigten auch keine Gnade. Getarnt an schleichen, das Genick brechen, Kehlen durchschneiden und in die lebenswichtigen Stellen stechen. Danach die Leichen verbrennen. Gegen Mittag hatten sie das ganze Viertel um Checkpoint Alpha von Hordika gereinigt. An den Ruinen einer Hotelanlage hielten sie inne. Etwa dreißig Hordika lagen tot auf dem Grundstück herum. Sie wiesen große Schussverletzungen auf und ihre Körper wirkten stark deformiert. Die Drei gingen in den Empfangsraum im Chaos der Verwüstung lagen weitere Hordika Leichen. Wieder die gleichen Durchschüsse und Körperdeformierungen. Vor einer der Bestien blieben die Zesk stehen. Der Hordika lag auf dem Bauch, sein Rücken war voller Kratzer und Beulen. Die Spuren von Putz und Dreck waren noch frisch. Zwölf Augen musterten die Wand hinter der Leiche. Dieser Teil der Wand hatte noch Putz an den Wänden. Nur an der Stelle hinter dem Hordika nicht mehr. Genau der Umriss der Kreatur zeichnete sich in den Bruchstellen ab. „Der Angreifer hat den Hordika mit enormer Wucht gegen die Wand geschleudert,“ bemerkte Shiva und fuhr den Wandabdruck mit dem Zeigefinger entlang, „die Bestie schlug zu erst mit dem Rücken auf, , Arme, Beine und Kopf danach.“ Alle Augen wendeten sich wieder dem Hordika zu. Dessen Hinterkopf war durch den Aufprall zertrümmert. Die Drei untersuchten eine zweite Leiche. Diese lag in den Trümmern des Schalters. Diesem hatte der Angreifer das Genick gebrochen, so dass der komplette Halswirbel abgetrennt war. Im Flur fanden sie die dritte Leiche mit besonderen Angriffsmerkmalen. Schon auf dem ersten Blick fiel auf, dass der Hals viel zu lang war. Auf dem zweiten Blick offenbarte sich das ein Teil der Wirbelsäule hoch gerissenen worden war. Die übrigen Leichen wiesen die gleichen Ein- oder Durchschüsse auf, wie die auf dem Parkplatz und Vorgarten. „Wer oder was hat das hier angestellt?“ fragte Nova leise, „ein Zesk oder Agori hat nicht die Kraft dazu, zum anderen scheint dieser Angreifer seinen Gegnern gut zu kennen.“ Die Zesk aktivierten wieder den Tarnmodus. Nun hörten sie Schüsse und das jämmerliche Kreischen eines Hordika. Wieder und wieder halte die Geräuschkulisse eines Gefechtes herüber. „Jetzt oder nie,“ flüsterte Dragosh kaum hörbar in der Sprache der Zesk, „vielleicht kriegen wir diesen Jemand zu Gesicht.“ Die Drei schlichen an die maroden Mauerreste heran als ein Hordika auf sie zu flog. Die Bestie krachte durch die geschwächte Mauer. Rollte über die Wiese und blieb liegen. Sie rückten geduckt näher um mehr vom Geschehen zu sehen. Die Zesk erblickten ein Hordika den etwas im Bauch traf. Eine kurze blaue Explosion war zu erkennen als die Bestie umgeworfen wurde. Irgend wo im Hof war für wenige Minuten eine Gestalt in schwarzer Rüstung zu sehen. Wie sie einen Hordika an seinem Hals packte und hoch hob. Dann wie der Körper der Bestie einmal von einem Knacken begleitet, durchzuckte.

Ist es wirklich das was ich sehe?!“ flüsterte Nova nicht besonders erfreut, „da hinten kämpft ein Executor.“ „Deine vier Augen täuschen dich nicht,“ bestätigte Dragosh die Befürchtung, „das was da hinten wütet, ist wirklich ein Vollstrecker.“ „Die Frage ist wer hat ihn geschickt?“ bemerkte Shiva vorsichtig, „das deutet auf etwas anderes hin.“ „Hat das mit unserer Mission zu tun?“ wollte Dragosh wissen, „Lhikan würde niemals einen Executer entsenden.“ „Ja, und die Mehrheit im Rat auch nicht,“ fügte Nova hinzu, „im imperialen Rat stimmt etwas nicht, da vorne wütet der Beweis.“ „Ich kann mir gut vorstellen warum der Vollstrecker hier ist,“ sprach Dragosh mit harter Stimme, „er soll die letzten Toa finden und auslöschen.“ „Eine andere Möglichkeit gibt es nicht,“ gab Nova zu, „denn die Gegenstimmen im Rat fürchten das die Wissenschaftler ihre Thesen entschärfen können.“ „Wir können unsere Mission nicht beenden,“ ärgerte sich Dragosh, „wir können nicht die Hordika, Visorak und den Executer bekämpfen.“ „Wir jagen die Hordika und den Vollstrecker,“ überlegte Shiva, „denn wo die einen sind, ist auch der andere.“ Die Zesk griffen jetzt selbst in den Kampf ein. Wenn der Vollstrecker sie bemerkte, dann im Kampf. Der Hof füllte sich mit immer mehr Leichen. Die Gestalt in schwarzer Rüstung schien die unsichtbaren Mitstreiter zu bemerken. Zwei der sechs Helmaugen schalteten um. Jetzt sah die Gestalt deutlich wer neben ihr kämpfte. Doch es war ihr egal, sie tötete die Bestien einfach weiter. Auch die Zesk entging es nicht. Doch jetzt setzte die Abenddämmerung ein. Dragosh, Shiva und Nova zogen sich zurück. Wieder im Checkpoint Alpha angekommen legten sie sich in die Betten. Sie waren müde und sie mussten jetzt einiges verdauen. Am Montagmorgen den 14.09.100.000 n.n.Z zeigte sich, dass der Vollstrecker die Nacht noch weiter gewütet hatte. Bis an die Grenze nach Ta Metru konnten die Zesk den Spuren folgen. Dann verwischte sich die Spur. Der Vollstrecker musste irgend wo ein Versteck haben, so wie sie war auch er von der Versorgung von außen abhängig. Die Zesk nahmen an, dass er einen anderen Checkpoint als Basis nutzte. Er bezog auch von irgend wem seine Vorräte und Munition. Somit konnte seine Spur durch aus verfolgt werden, bis hin zu dem Auftraggeber. Rasch kehrten sie zum Checkpoint Alpha zurück. Auf ihrem Weg ließen sie keinen Hordika am Leben.

Die nächsten vier Tage und Nächte entwickelten sich zu einem Marathon. Der geforderte Sprengstoff war eingetroffen. Die Zesk begannen eine Brücke nach der anderen zu zerstören. In der Dunkelheit und immer wenn sich auch genug Hordika darauf befanden. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Auch töteten sie die Bestien auf härter und brutalere Weise. Als Köder für den Executer. Damit dieser sie vielleicht ihre Fährte aufnahm. Wenn sie ihnen kopierten, würde er sie vielleicht als Konkurrent oder Gefahr betrachten. Mit Erfolg denn die Gestalt in der schwarzen Rüstung hatte die Verfolgung aufgenommen. Doch zeigte sie sich selbst nicht mehr, nur ihre Taten bestätigten die Nähe. Am Freitag den 18.09.100.000 n.n.Z waren weit über achthundert Hordika auf mehr oder weniger brutale Art ausgelöscht worden. Da ihre Route jetzt stark eingeschränkt war, wurden die Jäger jetzt zu den Gejagten. Die Zesk und der Vollstrecker zeigten sich jetzt von der effizientesten Seite. Die Ausrottung der Kreaturen hatte mit nachhaltigem Erfolg begonnen. Doch noch immer musste der Executer enttarnt werden und sein Auftraggeber auch. Die Hordika wurden kurzzeitig zur Nebensache. Der oder die Person in der schwarzen Rüstung rückte an erster Stelle. Man musste ihr oder ihm doch eine Falle stellen können. Heute versuchten die Zesk ihr Glück. Die Hordika auf dem Fabrikgelände waren eine gute Ausgangsbasis. Die Ruinen und verrosteten Kräne bildeten das perfekte Schlachtfeld für einen Kampf zwischen Titanen. Ein Spielplatz für exzellente Kampfmaschinen. Dazwischen die Hordika als kleine Zwischenübung. Drei gezielte Schüsse und drei Bestien sackten zusammen. Silbernes Blut spritzte aus den offenen Kehlen und ergoss sich auf dem Boden. Der Blutgeruch lockte weitere Hordika an, welche über die noch zuckenden Leichen herfielen. Wieder drei Schüsse und drei weitere Bestien gingen zu Boden. Die erste Bestie wurde von einem schweren Geschoss getroffen und durch die Luft geschleudert. Dann eine Zweite. Der Vollstrecker war jetzt ebenfalls da. Dragosh rannte auf drei Hordika zu. Die Wurfmesser trafen den Linken und Rechten in die Kehle. Den in der Mitte beförderte der Zesk mit einer Wurfrolle in einen umgestürzten Kranausleger. Eine der abstehenden Profile hatte die Bestie durchbohrt. Zwei anderen Bestien folgten ihrer Gier und beugten sich über eine der Leichen. Etwas zog ihnen die Beine weg so das sie mit dem Gesicht auf den Boden aufschlugen. Die Stiche in die Hinterköpfe spürten sie nicht mehr. Wieder ein anderer Hordika wurde von einer unsichtbaren Hand ergriffen. Mit enormer Wucht wurde er in einen Haufen Schutt geworfen. Die Steine flogen um her und der Staub wirbelte auf als der Körper hinein krachte. Vereinzelt zuckend rollte der Hordika an der anderen Seite wieder hinunter. Jetzt folgte ein glatter Durchschuss von der Größe einer Faust. Die Bestie sackte sofort in sich zusammen. Aus einem Fenster der dritten Etage fiel ein kreischender Hordika auf den harten Boden. Die Zahl der Leichen stieg stetig an und die Hordika wurden dennoch mehr. Das ganze Blut musste alle Kreaturen aus dem Viertel anlocken.

Kapitel 10: The Demons „Die Dämonenen“

Das Gemetzel setzte sich fort und es blieb nur wenig Zeit genauer auf den Executer zu achten. Da die Zahl der Hordika stetig zu nahm an stelle ab zunehmen. Doch in einem Moment konnte Dragosh eine weitere beunruhige Entdeckung machen. Ein Vollstrecker war schon gefährlich genug aber zwei waren es erst recht. Denn das was er gerade gesehen hatte ließ auf einen zweiten Executer schließen. Im Checkpoint würde er die Headset Aufzeichnungen noch einmal genauer auswerten müssen. Gegen Mittag löste sich das Gemetzel langsam auf. Es kamen keine Hordika mehr aus der näheren Umgebung hinzu. Die letzten auf dem Gelände starben im Kampf oder versuchten zu fliehen. Doch die Zesk als auch die Vollstrecker streckten die Flüchtenden nieder. Der Lärm der Gefechte erlosch und es kehrte wieder Ruhe ein. Doch von den Vollstreckern keine Spur. Sie zogen sich dem Anschein nach nicht zurück. Ließen sich aber nicht blicken und griffen auch nicht an. Erst als die Zesk sich Checkpoint Alpha näherten, entfernten sich die zwei Punkte von den Displays. Erst in den versteckten Räumen des Checkpoints deaktivierten die Zesk ihr Tarnsystem. „Sie müssen zu zweit gewesen sein,“ war der erste Satz des Zesk zu seinen Gefährtinnen, „da bin ich mir sicher.“ „Ja,“ bemerkte Shiva müde, „selbst ein Executer kann alleine nicht so viel Schaden anrichten.“ Nova nickte nur schweigend und verschwand in der kleinen Küche. Dragosh lud die Aufzeichnungen seines Headsets in den Computer der Kommunikationskonsole. Auf dem Bildschirm erschienen verschiedene Szenen aus dem Kampf vor einer Stunde. An einer Stelle stoppte der Zesk die Videoaufzeichnung und ließ sie dann stark verlangsamt weiter laufen. In dem Moment trat Nova mit drei Bechern Kaffe hinzu und blickte ebenfalls auf den Bildschirm. Die Zesk sahen wie ein Hordika erst von links in die Mitte gestoßen wurde, dann nach einer Drehung gegen die Wand krachte und an dieser zu Boden rutschte. „Der eine Vollstrecker muss den Hordika von der linken Wand weg gestoßen haben,“ deutet Nova die Szene, „der zweite schleuderte die Kreatur gegen die Wand.“ „So verstärken sie die Wucht des Aufpralls,“ schlussfolgerte Shiva, „das macht sie effektiver.“ „Aber eine Sache gibt mir Rätsel auf,“ bemerkte Dragosh mit gerunzelter Stirn, „sie haben uns nicht angegriffen aber sie beobachten uns.“ „Aber außer uns hat niemand Nachrichten über einen Checkpoint nach außen geschickt,“ sprach Nova und nippte an ihrer Tasse Kaffee, „also scheinen sie, zumindest zur Zeit, keine feindlichen Absichten zu haben.“ „Der Kampf gegen die Hordika würde ich jedoch nicht als Hilfe betrachten,“ betonte Shiva mit ernster Stimme, „eher als ein Zufall.“ Die anderen Zesk nickten bestätigend.

In dieser Nacht setzten die Zesk das erste Mal seit ihrem Aufenthalt in Metru Nui eine Nachtwache ein. Die Erste übernahm Dragosh, die Zweite Nova und Shiva die Dritte. Zu recht wie es sich heraus stellte. Die beiden blauen Punkte erschienen auf dem Radar. Natürlich auch wieder etliche rote Punkte. Dragosh schaltete auf die Außenkameras. Die Hordika waren nicht im Sichtfeld. Die blauen Punkte befanden sich auf der anderen Straßenseite. In der ausgebrannten Ruine in der Shiva und er die gezielte Hordika Jagd begonnen hatten. Immer wieder verschwanden die roten Punkte. Das Radarbild verriet dem Zesk das die Vollstrecker jetzt hauptsächlich ihre Scharfschützengewehre einsetzten. Sie kannten die Geschütze mit denen die Checkpoints ausgestattet waren.. Daher kamen sie nicht näher. Die Hordika hatten dies auch gemerkt, denn auch die Kreaturen hielten jetzt größeren Abstand zu den Checkpoints. Vier Stunden lang ging es so, dann übernahm Nova die Wache. Es blieb beim alten, die blauen Punkte verließen ihre Position nicht und ein roter Punkt verschwand und ein neuer erschien. Da draußen herrschte ein Krieg. Nach vier Stunden übernahm Shiva die letzte Nachtwache. Sie beobachtete wie die roten Punkte immer weniger wurden und keine mehr nach kamen. Der Samstag der 19.09.100.000 n.n.Z brach an. Das Tageslicht verdrängte die Dunkelheit und gab die Spuren der nächtlichen Geschehnisse preis. Etwa einhundertfünfzig tote Hordika lagen auf der Straße und dem Gehweg auf linken Seite. Alles saubere Schüsse in eines der Augen oder in die Kehle. Das Vorgehen von exzellenten Scharfschützen. Die drei Zesk traten im Tarnmodus ins freie und verfolgten die blauen Punkte. Dies war der eindeutige Beweis, dass sie es mit zwei Vollstreckern zu tun hatten. In diesem Moment blinkten zwölf kleine blaue Lichter auf. Wenige Sekunden später schälte sich erst die Gestalt in der schwarzen Rüstung aus dem Nichts, danach eine weitere. So wie es aus sah ein Mann und eine Frau. Die Rüstung der Vollstreckerin war in Anthrazit und Schwarz gehalten, die des Vollstreckers komplett in schwarz.

Beide hatten ihr Scharfschützengewehr in einer Halterung auf dem Rücken befestigt. Die zwei schweren Pistolen hingen an den Gürteln. Nun nahmen sie die Helme ab. Sie sahen sich prüfend um und wirkten scheinbar enttäuscht. Dragosh überlegte angestrengt ob auch sie ihre Tarnung aufgeben sollten. Da die Gesichter der beiden Agori freundlich wirkten. „Wo sind sie?“ fragte der Agori in schwarzer Rüstung, „wir wissen das sie hier sind und möchten mit ihnen sprechen.“ „Es ist wichtig,“ betonte der Vollstrecker vorsichtig, „es gibt etwas das sie wissen sollten!“ Erst jetzt deaktivierte Dragosh das Tarnsystem seiner Rüstung. Shiva und Nova folgten mit ein paar Sekunden Verspätung. Die beiden Agori grüßten mit einem dezenten Kopfnicken. Die Zesk erwiderten den Gruß und warteten ab. „Wenn es ihnen recht ist,“ sprach der Agori freundlich, „würde ich gerne auf irgendwelche Förmlichkeiten verzichten.“ „Einverstanden,“ willigte Dragosh ein, „hier in der Unterwelt bedarf es nicht irgendwelcher Förmlichkeiten, die sind für öffentliche Anlässe vorgesehenen.“ „Gut,“ meinte der Agori ernst, „ich fasse mich so kurz wie möglich.“ „Zu nächst müssen sie wissen,“ begann der Agori rasch, „dass wir vom Imperialen Rat geschickt wurden, jedoch nicht wegen der Hordika und Visorak.“ „Weswegen seit ihr hier?“ wollte Shiva wissen, „wir haben euch auch nicht angefordert.“ „In den nächsten Tagen werden vier weitere Kämpfer in Metru Nui eintreffen,“ erklärte der Agori mit betroffener Stimme, „diese Vier werden alles töten was ihnen vor die Augen kommt.“ „Dass ist aber noch nicht alles,“ fuhr der Executer fort, „in ein oder zwei Wochen folgen zwei Weitere, die eine Waffe mitbringen.“ „Was für eine Waffe?“ erkundige sich Nova, „sie klingen nicht besonders erfreut.“ „Eine Bombe,“ erwiderte der Agori zu tiefst betroffen, „eine Bombe die so stark ist, dass sie Objekt 3112 "Mata Nui" zerstören kann.“ „Was?!“ entglitt es Shiva und der Zesk lief ein kalter Schauer über den Rücken, „das ist doch niemals die Entscheidung des Rates?!“ „Ist es auch nicht,“ versicherte die Agori, „eine Minderheit im Rat hatte eigene Pläne, um diese zu verhindern sind wir hier.“ „Eine letzte Frage noch,“ bemerkte Dragosh mit ein wenig Skepsis in der Stimme, „wer sind sie beide?“ „Frederic Frost,“ stellte sich der Agori vor, „Executer der imperialen Militärpolizei.“ „Lilith Demon,“ sprach die Agori, „Executer der imperialen Militärpolizei.“ „Mein Namen ist Dragosh, „stellte der Zesk sich vor, „dies sind Nova und Shiva.“ „Wir gehören der Ehrengarde des imperialen Militärs an,“ beendete Dragosh, „wir sollen ein Profil über die Zustände in Metru Nui erstellen.“

Epilog: The Concentration "Der Zusammenschluss"

Eine Sache noch zum Abschluss,“ bemerkte die Vollstreckerin, „der Rat räumt ihnen ein, sich uns an zu schließen, wenn sie es wollen.“ „Nur das sie das wissen,“ beendete die Agori, „wir kommen in zwei Tagen noch einmal hier her, zwischen 14:00 und 15:00 Uhr.“ Dann verabschiedeten sich die Vollstrecker. Sie setzten die Helme wieder auf und aktivierten das Tarnsystem. Zu erst waren noch die Umrisse der etlichen Hexfelder zu sehen, welche sich auf den Rüstungen ausbreiteten. Einen Moment später nur noch die sechs blau leuchtenden Augen. Dann waren die Vollstrecker völlig unsichtbar. Die Zesk verfolgten ihre Schritte über den Display auf ihren linken Unterarmpanzern. Die haben es wirklich nicht eilig, dachte Dragosh, die gehen in aller Ruhe ins Herz des Chaos. Jetzt hatte der Zesk auch die Idee, wo sich das Lager der Executer befand. Sie mussten sich in dem alten Versteckt der ersten Todeshändler einquartiert haben. Das würde auch erklären warum sie in recht kurzer Zeit ohne Fahrzeuge alle wichtigen Punkte Metru Nuis erreichen konnten. Ein weiterer Gedanke war die Tatsache das jemand versuchte das Matoraner Universum, dass Objekt 3112 "Mata Nui" wie es in Bara Magna genannt wurde, zu zerstören. Dragosh wusste das sich der imperiale Rat schon immer gegen Geschöpfe mit Elementarkräften aussprach. Deren Extermination war schon immer ein Ziel des Imperiums gewesen. Doch eine Zerstörung des Lebensraums der Matoraner wurde immer abgelehnt. Doch war dem Zesk auch nicht unbekannt, dass es eine Lobby gab, die sich dafür einsetzte Objekt 3112 zu vernichten. Zwei Befürchtungen hatte ihm der Vollstrecker heute bestätigt. Die erste betraf das Vorhaben der Lobby und das sie die Mittel zu hatten. Die zweite das der Rat durch ein reines Verbot das Schicksal des Matoraner Universums nicht abwenden konnte.

Dragosh wandte sich seinen Gefährtinnen zu, „was meint ihr?“ „Sollen wir unsere ursprüngliche Mission aufgeben und uns den Vollstreckern anschließen?“ Shiva und Nova runzelten die Stirn. „Ich weiß nicht so recht,“ gab Nova zu bedenken, „was die Zwei sagten hört sich schon recht beunruhigend an, doch kann das auch nur eine Finte sein.“ „Vielleicht hat die Lobby sie geschickt damit sie uns von unserer Mission abbringen,“ zog Shiva in Betracht, „von unseren Beobachtungen hängt viel ab, sie sind für den imperialen Rat von größter Wichtigkeit.“ „Ursprüngliche hegte ich diesen Verdacht auch,“ gab Dragosh zu, „doch jetzt nicht mehr.“ „Was hat deine Meinung geändert?“ wollte Nova wissen und wirkte besorgter als zu vor, „du bist doch sonst immer der Skeptiker schlecht hin.“ „Genau,“ stimmte Shiva zu, „wo ist dein gesundes Maß an Mißtrauen geblieben?“ „Klar bin ich den Vollstreckern gegen über äußerst Skeptisch,“ brummte Dragosh und schüttelte den Kopf, „besonders weil sie über diese Dinge so offen sprechen.“ „Aber dennoch haben sie uns noch nicht angegriffen,“ beendete der Zesk, „auch haben sie uns keine Fallen gestellt.“ „Erinnerst du dich an die Tatsache,“ bemerkte Nova ernst, „das sich die meisten Hordika nahe der Checkpoints aufhielten!“ „Wenn das nicht einer Falle recht nahe kommt?!“ meinte Shiva mit harter Stimme, „vielleicht haben ja unsere Vollstrecker irgend welche Sensoren, Sender oder Köder gelegt.“ „Für wie Blind haltet ihr mich!“ fauchte Dragosh wütend und enttäuscht, „ihr beide, die mich gut genug kennen müsstet!“ Shiva und Nova erstarrten auf der Stelle. „Klar habe ich das alles in meine Gedanken einfließen lassen!“ beendete der Zesk traurig und aktivierte sein Tarnsystem während er fort schritt. Nova und Shiva sahen sich lange sprachlos an. Widerwillig mussten sie zugeben, dass sie ihrem Gefährten zu Unrecht Vorwürfe gemacht hatten. Sie kannten Dragosh nun wirklich lange und gut genug. „Es ist diese Umgebung hier,“ ärgerte sich Shiva, „sie lässt einem jeglichen Optimismus mit der Zeit vergessen.“ „Nachts bekommt man kaum ein Auge zu,“ fügte Nova hinzu, „selbst am Tage herrscht nur erdrückende Stille.“ „Dieser Ort hier stellt den Verstand auf eine harte Probe,“ gab Shiva zu, „man muss Stark sein um nicht den Verstand zu verlieren.“ „Ja,“ murmelte Nova leise, „und was wir gerade getan haben zeugt nicht von Stärke.“

Nachwort:

Doch es zeigt auch Stärke wenn man einen guten Freund und Gefährten ermahnt,“ sprach Dragosh und klopfte den Damen auf die Schultern, „genauso ist es Stärke seine Gefühle zu zeigen an statt sie in sich hinein zu fressen.“ „Die Sache ist schon wieder vergessen,“ lächelte der Zesk, „nun sollten wir uns aber wirklich Gedanken machen.“ „Ich bin auch nicht so erfreut darüber,“ meinte Dragosh mit nachdenklicher Stimme, „doch würde ich eine Zusammenarbeit mit den Vollstreckern nicht aus schließen.“ „Zuvor müssen wir aber ein paar Dinge überprüfen, bis Montag den 21.09.100.000 n.n.Z haben wir Zeit,“ beendete der Zesk grinsend, „doch jetzt lasst uns erst mal was essen, ich habe Hunger.“

Hauprollen:

* Die Executer „Vollstrecker“ sind eine Spezialeinheit der Imperialen Militärpolizei. Anders als die normalen Soldaten und Elitegardisten sind die Vollstrecker nicht der Generalität unterstellt. Die Executer dienen alleine dem obersten Militärgericht. Sie kommen im Regelfall nur selten zum Einsatz da es einen außerordentlichen Beschluss des Militärgerichtes voraus setzt. Diese Beschlüsse werden nur in drei Fällen vom imperialen Rat in Betracht gezogen. Wenn die innere Sicherheit gefährdet ist. Der Verdacht auf Verrat und Korruption besteht. Wenn eine zweifelhafte Entscheidung innerhalb des Rates auf 1/3 der Stimmen kommt obwohl sie gegen imperiale Richtlinien verstößt. So z. B. die Zerstörung von Objekt 3112 "Mata Nui". Die Executer werden ebenfalls dafür eingesetzt bestimmte Organisationen zu überwachen. Zu diesen zählen unter anderem die „Deep Core Soldiers“, die „Last Garrison“ und seit kurzem auch Teile des Wissenschaftsausschusses. Welche vom Militärgericht als „die Lobby“ bezeichnet werden.

Soundtrack:

Alien vs Predator OST - 02 Main Theme03:32

Alien vs Predator OST - 02 Main Theme

Alien vs. Predator OST - Alien Fight03:20

Alien vs. Predator OST - Alien Fight

Aliens vs Predator Requiem - Soundtrack Suite07:34

Aliens vs Predator Requiem - Soundtrack Suite

Alien vs Predator OST - 18 The End...or Maybe Not03:30

Alien vs Predator OST - 18 The End...or Maybe Not

The Expendables 2 Soundtrack(Brian Tyler) - (Track01)04:42

The Expendables 2 Soundtrack(Brian Tyler) - (Track01)

5 The Expendables 2 Respect OST04:00

5 The Expendables 2 Respect OST

The Expendables Soundtrack - Mayhem And Finale05:48

The Expendables Soundtrack - Mayhem And Finale

03. Ravens and Skulls (The Expendables Soundtrack) - Brian Tyler04:53

03. Ravens and Skulls (The Expendables Soundtrack) - Brian Tyler

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