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Bearers of Destiny ist eine Kurzgeschichte der 1. Idekria-Story von Bioniclemaster724 und berichtet von der Vergangenheit der Toa Nuva. In dieser Kurzgeschichte wird von dem Aufenthalt der Toa Nuva in Karda Nui berichtet, als sie noch Toa Mata waren.


Hydraxon verschwand sehr schnell und lies die Toa in der Wüstenlandschaft zurück. Die Toa sahen nichts als Sand in ihrer Umgebung, doch in der Ferne sahen sie einen riesigen Steinkegel, der sich mit der Spitze voran in den Boden gebohrt hatte. Pohatu benutzte seine Kanohi Kakama um schnell zu dem Stalagtiten zu kommen. Sofort kehrte er zurück und informierte die Toa darüber, dass er dort Anzeichen von Leben entdeckt hatte. Die Toa gingen zusammen zu dem Stalaktiten und klettrten langsam hoch. Pohatu führte die Gruppe an, wurde jedoch von Lewa überholt, der seine Miru einsetzte. Lewa schwebte sanft nach oben und beobachtete dabei seine, sich abrackernden, Freunde. Plötzlich wurde er auch den Kopf geschlagen und stürzte wie ein Stein nach unten. Sofort schoss eine Sandsäule aus dem Boden, die Pohatu erschuf, und Lewa auffing. Der bewusstlose Toa wurde von Onua getragen, und schließlich kamen die Toa an dem Felsvorsprung an, von dem aus Lewa niedergestreckt wurde. Dort sahen sie einen Goldenen Matoraner, der schnell die Flucht ergriff.

"Bleib stehen!" Sagte Tahu "Wir sind keine Feinde!"

"Wie kann ich euch das glauben?" Fragte der Matoraner, "Viele seltsame Rahi haben das gesagt, obwohl ich nicht wusste wie, aber sie haben uns angegriffen, nachdem wir ihnen unser Vertrauen gaben!" erwiederte der Matoraner wütend.

"Sprechende Rahi?" Fragte Pohatu verwundert, als er einen Schatten über sich kreisen sah. Er blickte hinauf und sah eine Horde Nivawk-Vögel über ihnen kreisen.

"Beweist euer Heldentum, besiegt diese Rahi! Dann werden wir euch vertrauen!" Sagte der Matoraner und ging weg. Die Toa machten sich sofort an ihre Aufgabe. Tahu schoss durch sein Feuerschwert eine gigantische Feuerlawine, die über die Rahi hereinbrach wie eine Welle. Onua und Pohatu warfen mit Steinen nach den Rahi, woraus sich Lava bildete. Kopaka külte die Rahi ab, und als sie wieder frei in der Luft schwebten flohen sie.

"Das wäre geschafft!" Sagte Pohatu.

"Stimmt", sagte Gali und zeigte auf einen Rahi der sich Pohatu schnell näherte. Durch eine seltsame Essenz schaffte es der Avohkah die anderen Toa außer gefecht zu setzten und sich nur Pohatu zu widmen.

"Du wirst mich nicht besiegen!" Fauchte der Toa des Steins und warf den Avohkah um. Dann rannte er schnell auf ihn zu und streckte dabei seine Hand aus. Als er den Avohkah traf wurde dieser Meterweit weggeschleudert. In diesem Augenblick konnten die anderen Toa wieder aufstehen, und hinter Felsen erschienen mehrere Goldene Matoraner.

"Im Namen von uns Av-Matoranern danke ich euch für diese Noble Tat." Sagte der Matoraner von vorhin. "Sagt uns, wie heißt ihr?" Fragte er weiter.

"Wir sind Toa! Die Toa Mata. Zusammen kann uns nichts aufhalten!" Sagte Tahu. "Und wer bist du?"

"Mein Name ist, Takua." erwiederte der Matoraner stolz.

* * *

Kopaka war langweilig. Seit Wochen kämpften das Team und er schon gegen die Avohkah, doch sie kamen immer wieder und schienen jedes Mal stärker zu werden. Er saß auf einem der vielen Stalaktiten und beobachtete, was in dem Dorf der Av-Matoraner vor sich ging. In der Ferne sah er, wie Toa Tahu den Matoranern die Anweisung gab, die Verteidigung zu verbessern. Der letzte Angriff der Avohkah lag gerade hinter ihnen und für gewöhnlich würde es einige Tage dauern, bis erneut ein Angriff stattfand. Seltsamer Weise verschwand pro Woche mindestens ein Av-Matoraner spurlos. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht! dachte Kopaka und stand auf, dann drehte er sich um, um zu den anderen zurückzukehren und sah, dass hinter ihm eine seltsame Gestalt stand.

"Wer bist du!" sagte Kopaka, während er einen Schritt zurück ging und sein Eisschwert zog.

"Deine Waffen werden gegen mich nichts ausrichten können. Ich bin der Herrscher dieses Universums. Ich verfüge über Wissen, das du dir nicht einmal vorstellen kannst." sagte die Gestalt. Sie sah aus wie die Mischung eines Kane-Ra-Bullen, eines Avohkah und einem Av-Matoraner, jedoch noch ein bisschen bizarrer.

"Warum würde der Herrscher des Universums mit mir Kontakt aufnehmen?" fragte Kopaka skeptisch und lud sein Schwert mit Elementarer Energie auf. Der angebliche Herrscher des Universums lachte, was sich keinesfalls schön anhörte. Kopaka war es nun genug und er schoss einen Eisstrahl, doch dieser erzielte nicht den gewünschten Effekt, da er durch die Kreatur, die offensichtlich eine Illusion war, hindurchflog.

"Du willst wissen wieso ich mit dir spreche?" fragte die Illusion, hinter der sich niemand anders als der Verstand von Tren Krom befand.

"Ja, das würde ich gerne wissen!" sagte Kopaka mit einem Hauch von Zorn in der Stimme.

"Du und dein Team, ihr seid die Träger der Bestimmung." sagte Tren Krom.

"Was genau soll das bedeuten?" fragte Kopaka irritiert.

"Ganz einfach. Als dieses Universum erbaut wurde, wurde ich als sein Herrscher eingesetzt, solange der wahre Herrscher noch nicht bereit war über das Universum zu herrschen. Ebenfalls wurden sechs Wächter dieses Herrschers geschaffen, oder sollten geschaffen werden. Die Großen Wesen gaben Artakha die Aufgabe die sechs Beschützer des Großen Geistes - die Träger der Bestimmung - zu kreiren und ihr seid es." sagte Tren Krom.

"Aber wenn das wahr ist, wieso erzählst du mir dann soetwas? Ich meine, wir sind nicht deine Beschützer." sagte Kopaka.

"Wahrlich, an mich haben die Großen Wesen nicht gedacht. Ich habe überhaupt keine Beschützer. Aber meine Zeit der Herrschaft ist fast vorbei und ich habe noch eine Aufgabe zu erfüllen, die mir von den Großen Wesen gegeben wurde." sagte Tren Krom.

"Und was ist das für eine Aufgabe und wieso kommst du damit zu mir?" fragte Kopaka.

"Weil nur die Träger der Bestimmung die Höhle des Großen Geistes betreten können. Es ist ein unsichtbares Sigel, das nur von diesen sechs Toa durchbrochen werden kann. Karda Nui muss frei sein, damit Mata Nui das Universum regieren kann, doch im Moment wird Karda Nui von den Av-Matoranern und den Avohkah bewohnt." erklärte Tren Krom.

"Sag mir einfach was mein Team und ich tun sollen." sagte Kopaka.

"Vernichtet die Lichtquelle, die die Avohkah erschafft. Sie befindet sich am Eingang der Höhle des Großen Geistes. Ihr müsst einen Weg finden das unsichtbare Schild, das die Höhle umgibt, zu zerstören und ihr müsst die Av-Matoraner von hier wegschaffen." sagte Tren Krom. "Wenn ihr das erledigt habt begebt ihr euch in das Zentrum von Karda Nui. Dort befindet sich eine gewaltige Kuppel. Nimm diesen Stein." sagte Tren Krom und überreichte Kopaka den Schlüsselstein. "Mit diesem Stein wirst du den Codrex öffnen können. Ihr müsst euch in die sechs Toa-Kanister begeben, die sich im Inneren befinden und warten bis ihr gebraucht werdet." sagte Tren Krom. Kopaka wollte protestieren, doch irgendetwas an Tren Kroms Ausstrahlung hinderte ihn daran und im nächsten Moment war Tren Krom nicht mehr da.

* * *

Pohatu flog durch die Luft und landete weich auf dem sandigen Boden von Karda Nui. Tahu landete direkt neben ihm, wohingegen Onua in eine ganz andere Richtung geschleudert wurde. Aus dem Augenwinkel sah Pohaut, wie sich Gali mit ihren Haken an einem der Avohkah festhielt. Es war schmerzhaft zuzusehen, denn die Avohkah waren so hell, dass man nicht sehen konnte wie sie eigentlich aussahen.

"Ich könnte Hilfe gebrauchen!" schrie Lewa, der gerade einen Tornado erschuf. Tahu sprang auf und kombinierte seine Kräfte mit Lewa, um einen Feuertornado zu erschaffen. Währenddessen stand auch Pohatu auf und presste die einzelnen Sandkörner zu einem gewaltigen Stein zusammen, den er auf den Avohkah schleuderte, an dem sich Gali festhielt.

"Solange diese Avohkah-Quelle intakt ist, werden unsere Kräfte nichts ausrichten können!" sagte Onua und klopfte den Sand von seiner Rüstung. Pohatu sah ihn fragend an. "Wir müssen dieses Schild auf irgend eine Weise vernichten können!" sagte Onua.

"Woher willst du das wissen? Vielleicht ist es uns unmöglich dieses Schild zu zerstören!" sagte Gali, die jetzt neben Onua landete.

"Tren Krom hätte uns diese Aufgabe nicht gegeben, wenn er gewusst hat, dass wir dieses Schild nicht vernichten können!" sagte Onua. Kopaka nickte und stimmte Onua zu.

"Richtig. Tren Krom hat gesagt, dass nur wir dazu in der Lage sind, weil wir dazu bestimmt sind. Lenkt die Avohkah ab!" befahl Kopaka. Ohne groß zu widersprechen taten die Toa was Kopaka ihnen aufgetragen hatte, während er selbst dorthin rannte, wo er das unsichtbare Schild vermutete. Dann nahm er eine Hand voll Sand und schleuderte sie in die Richtung. Mitten in der Luft prallten sie ab, wodurch Kopaka wusste, wo sich das Schild befand. Langsam ging er darauf zu und berührte es. Plötzlich sah er sich in einer gänzlich fernen Welt.

Wo bin ich? dachte Kopaka. Er befand sich in einer Vision, die ihm das Energieschild gab. Er sah den Kampf seiner Freunde in der Vogelperspektive, als plötzlich alles Hell wurde. Als das Licht verblasste befand er sich auf einer einsamen Insel, erneut in der Vogelperspektive und sah sechs Gestalten an einem Strand kämpfen und eine siebte, die sie beobachtete. Diese siebte Gestalt war schön anzusehen, da ihre goldene Rüstung in der hellen Sonne schimmerte wie Schneekristalle in der Sonne leuchteten, doch die Pracht dieser Rüstung war bei weitem stärker als die Pracht aller Schneekristalle im Universum.

Plötzlich wurde es wieder hell und Kopaka fand sich auf einer kleinen Insel wieder, die er gut überschauen konnte. Die Insel war kaum größer als einen Kilometer und am Horizont sah er ein großes Schiff auf die Insel zukommen, doch dann wurde es wieder hell. Als das Licht dieses Mal verschwand, befand sich Kopaka wieder in der Vogelperspektive und starrte auf eine Stadt, die komplett in Dunkelheit gehüllt war. Dann wurde es wieder hell und es war so als würde Kopaka neben sich selbst stehen - in Karda Nui. Plötzlich wusste Kopaka was zu tun war. Der Toa des Eises sah sich um. Überall um ihn herum lagen leblose Avohkah und dazwischen kämpften seine Freunde. "Ich hab die Lösung!" schrie Kopaka und sperrte einen Avohkah in einem Eisblock ein, der gerade Lewa angreifen wollte.

"Wir sind gerade beschäftigt!" sagte Onua. Kopaka rannte auf seine Freunde zu und trieb sie alle zusammen.

"Einigkeit! Unsere Bestimmung hat uns hierher geführt. Nun ist es Zeit für den nächsten Schritt, die Einigkeit. Wir können nur gewinnen, wenn wir zusammen arbeiten. Das Schild, das die Höhle umgibt kann durch unsere vereinten Elementarkräfte durchbrochen werden!" sagte Kopaka. Tahu wurde hellhörig und fasste einen Entschluss. Er erschuf einen großen Feuerstrahl, der die Avohkah kurz aufhielt.

"Zu der Höhle!" rief der Anführer der Toa Mata und die anderen folgten seiner Anweisung. Was nun geschah, geschah ziemlich schnell. Die Toa vereinten ihre Kräfte und zerstörten das unsichtbare Schild, dieses absorbierte zuvor jedoch die Kräfte der Toa und schleuderte sie in einem gebündelten Strahl auf das Nest der Avohkah, das dadurch zerstört wurde. "Das wäre geschafft." sagte Tahu erschöpft.

"Und nun zum unangenehmen Teil." sagte Kopaka und sah zu den Stalaknitendörfern. "Wir müssen die Av-Matoraner überreden ihre Heimat zu verlassen und in eine ungewisse Zukunft zu starten." sagte Kopaka.

"Und danach?" fragte Pohatu.

"Dann kommt der letzte Schritt - unsere Treuepflicht. Wir werden lange warten müssen, bis wir wieder gebraucht werden, doch wir haben eine Pflicht gegen über Mata Nui und diese werden wir erfüllen." sagte Kopaka.

"Ich hätte nie gedacht, dass unser Abenteuer so endet..." sagte Lewa.

"Das ist nicht das Ende. Das ist der Anfang von vielen großen Abenteuern." sagte Kopaka.

"Woher willst du das wissen?" fragte Lewa.

"Sagen wir es so... ich war dabei."

Erfahre wie es mit den Toa Mata weitergeht in: The buried Ones!

Charaktere

Toa Mata
Andere


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