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Bionicle Story 4: Strong Brander

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Toa Brander.jpg

"Bionicle Story 4: Strong Brander" ist ein Epos und handelt davon, wie Toa Brander nach der Steinplatte sucht.

Prologe

Ein Monster ohne Ziel und Weg kann gefährlich sein. Sehr sogar. Es schlängelt sich durch das Universum und richtet Schaden an! Es wäre eine Katastrophe, würde es so geschehen.
"Geh, zerstöre, meine kleine! Verschaff mir Zeit zum Ausbruch."
Ein Monster, groß und gefährlich, hat die macht seinen Meister zu befreien...
Es gelingt ihr. Karzahnis Monster ist frei und bewegt sich langsam auf die Insel zu, die Karzahni am meisten hasst...
"Zerstöre sie, sie alle! Im richtigen Moment werde ich die Grube verlassen und niemand wird mich mehr aufhalten... Bis die Zeit reif ist... werde ich schon da draußen sein..."

Kapitel 1: Die Wasserstraße

Brander rennt. Rennt vor einem wütenden Kikanalo weg.
Ich kannte mich immer mit Rahis aus, warum renn ich dann vor einem so putzigen Ding weg?, dachte Brander.
Als Matoraner war er immer abenteuerlustig und hatte sich mit Rahi angelegt. Er hätte auch gerne die wütende Arthaka-Bullen aus Le-Metru verscheucht, wäre ein anderer Matoraner nicht schon dagewesen.
Brander sprang auf den Rücken des Kikanalos. Wie ein Stier wollte das Rahi seinen Reiter vom Rücken wegkriegen. Doch der Toa lies nicht nach. Brander saß erst drei Minuten auf dem Kikanalo, als es schlapp machte. Es lag sich hin und winselte. Brander gefiel das gar nicht.
"Ach komm, schon, wie wäre es mit noch 'ner Runde? Nein?! Dann geh ich halt weiter!"
Der Toa des Feuers wäre nur zu gerne durch Metru Nui auf dem Rücken seines "neuen Freundes" geritten. Doch Brander hatte eine Mission: Eine legändere Steinplatte zu finden, die zusammen mit den anderen zwei, die seine Freunde Agni und Aodhan suchen, kombinieren. Dann zeigt sie den Weg zur Maske der Zeit, die sie verloren hatten, als sie die Zeit zurückstellten.
Brander wollte in Ga-Metru, dem Dorf des Wassers, suchen. Eigentlich mag er das Dorf überhaupt nicht. Doch eine große Steinplatte konnte an diesem weisen Ort sein. Brander hat fast die Grenze zum Dorf erreicht. Aber er war enttäuscht, als er sie erreichte: Er sah nur Wasser. Mengenweise Wasser. Keine Brücken oder sonst etwas! Lag das Dorf etwa mitten im Wasser? Brander wusste es nicht, er war dort auch nie. Er konnte auch nicht schwimmen und hat sowieso Angst vor Wasser. Eigentlich ist es nur die Angst, dass Wasser seine Elementarkraft, das Feuer, löschen könnte. Man könnte zu ihm "Feigling" sagen, doch es wäre ihm egal. Den Po-Matoranern würde es nicht besser gehen, wenn sie ins Wasser plumpsen. Er sah sich um. Und zu seinem Glück sah er ein Boot. Er rannte dorthin und sah eine Ga-Matoranerin im Boot.
"Ähm - könnte ich mir das Boot ausleihen?", fragte Brander fröhlich.
"Ausleihen?", nach dem einen Wort folgte ein Lachen. "Hihi, noch nie was von der Wasserstraße gehört?"
"Äh..."
"Ach Toa! Mein Job ist es andere nach Ga-Metru zu bringen. Mit dem Boot hier. Also, steig rein und wir -besser gesagt ich- rudere los."
Gesagt getan. Brander stieg ins Boot und die Matoranerin ruderte los. Etwa in der Mitte der Wasserstraße lag ein dichter und gruseliger Nebel über dem Wasser.
"Übrigens, mein Name ist Nixie. Wie ist deiner?"
Brander wollte nichts sagen. Nixie hatte eine düstere Aura. Ist sie vielleicht eine Wahrsagerin? Brander wusste es nicht und sagte: "Hafu, Toa des Feuers."
"Nett, nett!"
Brander sagte weiter nichts. Vielleicht hätte er doch nicht lügen sollen. Wenn Nixie eine Wahrsagerin wäre, dann könnte sie es rausfinden, dass Brander anders heißt. Doch er schwieg weiter. Schließlich sind sie angekommen und der Nebel hatte sich bereits gelöst.
"Ach ja, und der Nebel-"
"-ist immer da", beendete Nixie.
Branders Magen fühlte sich komisch an. Er wollte nur weg von Nixie...

Kapitel 2: Der Weg zum Wissen

Brander schritt durch Ga-Metru. Es ist ein friedliches Dorf voller kleiner Straßen, unter denen Wasser ist. An den Seiten sind Hütten und Türme. Das Dorf war mit Matoranerinnen übersäumt. Manche saßen in Booten, genau wie Nixie, andere liefen nur umher und die meisten standen an Wänden und kritzelten was hinein oder lasen andere Kritzelein. Es könnte sein, dass die "Kritzler" was von der Steinplatte gehört haben. Brander ging zu einer Dreiergruppe, die an einer Hüttenwand standen.
"Ähm - Hallo ihr da!"
Drei Köpfe starrten nun Brander an. Es war unheimlich ihren Blick zu treffen.
"Weiß einer von euch was von 'ner Steinplatte?", Brander hatte sich schlecht ausgedrückt. "Einer großen, alten und weisen. Zeigt Informationen für 'ne kleine Schnitzeljagd?" Und nun war es Brander, der die Matoranerinnen unheimlich anstarrte.
Einer rührte sich. "Nicht direkt, aber Hahli weiß sehr viel über solche Dinge."
"Und wo ist diese Hahli?", fragte Brander ungeduldig.
"Hmmm... Ich vermute sie ist bei dem Kliff der Stille. Der ist hinter den Grauen Wasserfällen. Ich würde aber durch die 'Fährte der Schlange' fahren, denn neben dem Wasserfall ist ein Takea-Nest."
Brander fasste zusammen, obwohl er so aussah, als wenn er nichts verstanden hätte: "Also. Wasserfall ist schon mal null. Also 'Fährte der Kliffschlange'-"
"'Fährte der Schlange'", berichtigte die Matoranerin.
Brander achtete nicht auf sie und setzte fort: "Die Fährte also nehmen und dann is' man da?"
Alle drei nickten. "Aber sei vorsichtig! Die Fährte der-"
"Ja, ja, ja! Ist alles gut! Ich muss los!" Brander wollte nur schnell machen und achtete deshab nicht auf die Warnung.

Kapitel 3: "Die Fährte der Schlange"

An vielen Matoranern und Hütten vorbei suchte Brander eine Bootsstelle. Selbst wenn er schon nach ein paar Sekunden bei einer Schnitzeljagd aufgeben würde, würde er bei seiner Mission nicht so schnell aufgeben. Und zu seiner Erleichterung sah Brander eine große Bootsstelle. Sein Herz sprang vor Freude auf und ab. Er rannte sofort dort hin. Ihm wurde noch leichter ums Herz: Es war sogar ein Minihafen! Schnell fixierte Brander die Boote. Er brauchte das Größte. Nun weiß er aber, dass die Ga-Matoranerinnen es nicht gerne sehen, wenn man einfach in ein fremdes Boot reinspringt. Deshalb will, nein muss, Brander jemand fragen. Aber hoffentlich keine, die so drauf ist wie diese Nixie, dachte er.
Der Toa sah eine angelnde Matoranerin. Er ging zu ihr und fragte.
"Ähm - Dürfte ich mir ein Boot ausleihen?"
"Natürlich. Welches willst du?", kräckzte die Matoranerin.
"Das Größte. Un-"
"Zehn Fische", unterbrach sie.
"WAS?! Ich werde doch nicht einfach zehn Fische für dich fangen! ich bin Toa Brander!" Er wusste, dass er zu weit gegangen ist. Doch sein Herz wurde jetzt leichter als eine Feder.
"Na gut. Dann nimm das Kleinste. Das ist umsonst."
Brander schaute sich das kleinste Boot an. Es war nicht zu klein und Brander passte es. Als er schon losspurtete, rief die Matoranerin ihm hinterher.
"Aber besser wär's, wenn du doch eine Kleinigkeit fürs Boot gibst. Nur 'ne Kleinigkeit?"
Brander wusste nicht was er sagen sollte. Er machte komische geräusche, als ob er einen kurzschluss bekommen hätte. Dann griff er ins Wasser, nahm einen Fisch, schmiss ihn neben der Matoranerin hin, sprang ins Boot und ruderte so schnell wie möglich los.
Wenn ich meine Mission geschafft habe, dann komme ich hier nie wieder hin!, schrie brander in Gedanken.

***

Brander treibte zusammen mit dem Boot auf dem großen Meer von Ga-Metru. Er lag auf dem rücken im Boot und sah hinauf auf den wolkenlosen Himmel. Nur wenige Wolken waren zu sehen.
Eine Schlange, dachte Brander, ja eine Wolkenschlange. Plötzlich verdunkelten viele Wolken den Himmel. Ein grauer Schleier legte sich über das Meer. Und wellen klatschten gegen Branders Boot. Sie wurden immer größer und es fing an zu regnen. Es donnerte und blitzte. Jetzt drehte sich brander ganz schnell. Um ihm herum wurde alles schwarz und dann...
...fand er sich in einer Wasserhöhle wieder. Die äne waren mit Leuchtsteinen verziert. Brander fasste sich am Kopf. Er tat ihm weh. Er saß immer noch in seinem kleinen Boot. Hatte jedoch das Gefühl, dass das Boot kleiner geworden ist.
Unter sich, sah der toa Schatten und sich etwas bewegen. Und auf einmal stand er vor zwei Matoranern, die streiteten. Der eine haute dem anderen die Maske weg... dann sah er wieder den Maskenabschläger, wie er ein Rahi einem po-matoranischem Rahi-Farmer dereckt vor der Nase klaute und es dann schikanierte... nun war der selbe böse Matoraner im Bild, wie er einen anderen Matoraner von hinten angriff...
"NEEEIIIIN!!!!!"
Brander ruderte mit seinem schweren Kopf zum Ufer, nahm einen Leuchtstein und schmiss ihn ins Wasser. Die Erinnerungen waren nicht mehr in seinem Kopf. Er wusste, wem die erinnerungen gehörten: Ihm selber. Er wusste nicht wie, aber irgendwie kamen ihm alle bösen Bilder seines Lebens wieder in den Kopf. Alles war er. Er hatte Tiribomba die Maske abgeschlagen, Ally die Rahi geklaut und... seinem aller besten Freund Agni angegriffen.
Brander ist so wütend auf sich selber. Er bereut es. Langsam löste sich die Höhle auf und Brander war wieder auf dem Meer. Er hatte gar nicht bemerkt, dass er in der "Fährte der Schlange" war.
Waren die plötzlich kommenden Erinnerungen Zufall? Hatte es was mit diesem mysteriösen Ort zu tun? Brander hatte keine Ahnung.
Doch jetzt konnte er froh sein. Er hatte das "Kliff der Stille" erreicht...

Kapitel 4: Die Matoranerin und der Stab

Brander ruderte hastig zum Ufer. Er stieg aus und stand an einem Ort, von dem er nichts weiß. Er ging die Küste entlang. Das "Kliff der Stille" war überhaupt nicht mit Ga-Metru zu vergleichen. Es gab keine Hütten und auch nirgendwo Wasser unter den straßen. Alles war wie auf einer verlassenen Insel. Es gab einen Strand und einen hohen Berg, der wohl die ganze Insel einnimmt.
Brander ging zum Berg. Der goldene Sand lag nicht mehr unter seinen Füßen. Unter ihm war jetzt Gras. Brander wollte nicht den Berg hochklettern, sondern eine Runde (und damit auch auf der Insel) eine runde ziehen.
Er schritt los. Ein Viertel war geschafft, als er eine Brücke sah, die zu einer weiteren kleinen Insel führte. Dem Toa blieb nichts anderes übrig. Er überquerte die Brücke. Und nun sah er vor sich ein halbes Dutzend Matoranerinnen, die auf Baumstämmen saßen und eine weitere Ga-Matoranerin, die vor einer felswand stand, einen stab in der hand hielt und wahrscheinlich unterichtete.
"Feuer, Stein, Wasser, Erde, Eis und Luft - Die sechs Elemente werden, werden, zu der großen, großen, Er-lö-sung", sagte die unterrichtende Matoranerin. Dabei sagte sie das letzte Wort sehr auseinanderziehend und langsam.
Brander schritt durch die Reihen von Baumstämmen und ging auf die Matoranerin zu.
"Du bist Hahli, oder?"
"Ja, Toa", antwortete sie.
Die anderen Matoraner hörten gespannt zu. "Lass uns unter vier augen sprechen, es ist wichtig." Und die beiden gingen ein paar Schritte abseits von Hahlis Klasse.
"Also, ich suche eine große Steinplatte. Sie enthält Informationen für eine große Maske. Ich frage dich, ist sie hier?"
Hahli runzelte die Stirn. "Hm- Lass mich mal kurz nachsehen." Sie griff in ihre tasche, die sie dabei hatte und kramte, bis sie eine kleines Büchlein mit komischen Zeichen rauszog. sie blätterte und fand die Stelle, die sie suchte. Sie las:
"Im Dorf des Wassers, im weisen Dorf, ist etwas voller Wissen verborgen. Etwas großes. Das Gegenstück zum Stab des Wissens.
Das Gegenstück ist versteckt im Herzen, im großen Herzen...
Sue hatte zu Ende gelesen und Brander hatte nichts kapiert. Er zog ein fragendes Gesicht.
"Toa, zu deiner Information: Ich weiß, was du meinst. Viele haben dannach gesucht. Doch keiner ist lebend von seiner Suche zurückgekehrt."
"Klingt etwas unwahrscheinlich, Hahli. Mein Freund Agni hat mir gesagt, dass man schon ein mal dannach gesucht hat, bloß man hat nichts gefunden und derjenige ist lebend zurückgekehrt."
Hahli beachtete ihn nicht. "Also. Ich würde gerne mitkommen", Brander nickte, "nur musst du bei mir Unterricht nehmen, weil es könnte zu vielen Rätseln kommen, die-"
"UNTERRICHT?! MUSS DAS SEIN?!"
Hahli schaute ihn düster an. Brander schluchzte, was wohl "na gut" bedeutet. (Für Hahli vielleicht) "Außerdem. Ich hab das gegenstüch zu der Steinplatte." Sie zeigte Brander den Stab, den sie hielt. Er war golden und hatte eine Krone an seinem Ende und hatte Inschriften, die Brander nicht lesen konnte. Doch er begriff, dass der Stab sie weiterhelfen könnte.
"Also", begann Hahli, "Im Buch steht 'Im Herzen, im großen Herzen' . Wir werden klären, was das bedeutet. Jetzt gleich!", fügte sie hinzu, als Brander schon den Mund aufmachen wollte.
Sie gingen wieder in Hahlis Klasse. "Matoranerinnen! Heute bekommt ihr einen neuen Mitschüler, darf ich vorstellen, TOA BRANDER!"

Kapitel 5: Unterricht bei Hahli

Brander hatte seine erste Unterrichtsstunde bei Hahli. Fast immer, wenn Hahli was sagte, machten seine Mitschüler "Ohhhh" und "Ahhhh". Hahli war wohl eine gute Lehrerin.
Weil es Branders erster tag bei Hahli ist, wollte er keine Langeweile zeigen, selbst wenn er sie gerade hat. Brander träumte gerade. Er flog über Ga-Metru. Doch plötzlich sagte eine Stimme: "Lernt das zu Morgen UND DU AUCH, BRANDER!" Der Toa wachte auf und sah Hahli vor sich, wie sie rot anlief. Man könnte sagen, dass sie ein Ta-Matoraner wäre, so rot ist sie geworden.
Die anderen verließen gerade die Klasse, da sprach Hahli zum gelangweilten Brander: "Toa, du musst diese Steinplatte finden. Und dafür musst du bei mir Unterricht nehmen. Anders geht es nicht."
Hahli drehte sich um und ging zur Steintafel. Brander schrie ihr nach: "Den ganzen Tag vor 'ner Wand rumhocken und lesen. Was gibt's Schöneres? Ich weiß! Sich langweilen!" Brander wusste, dass er Hahli beleidigt hatte.
"WAS?!"
"Nein, so meinte ich ee nicht. Hahli, hör zu. Ich bin nicht ans Lernen gewöhnt", sagte Brander nun traurig und wollte mit diesem Satz sich bei Hahli entschuldigen.
Doch Hahli antwortete nicht mit "Na gut", sondern befiehl ihm ernst: "Morgen. Treffpunkt Klasse. Gehen zu Berg. Und bring etwas mit, was mit Wissenschaft zu tun hat!"
Brander wollte sagen: "Sitzieren wir nun Takea-Haie?", doch er wusste, es wäre wieder eine Beleidigung. Also ging Brander ohne ein Wort zu verlieren aus der leeren Klasse. Er wollte nicht wieder zum Dorf zurückkehren, denn das war ein zu grausamer und "blöder" Weg für Brander. Brander suchte sich Holz, machte daraus ein Zelt und ein Lagerfeuer, als es dunkel wurde, und schlief ein, ohne an die Hausaufgabe für Hahli zu denken: Etwas wissenschaftliches mitnehmen.

***

Es wurde allmählich Morgen. Die Sonne ging auf und Brander stand auf und reckte sich.
"Morgen Brander!", sagte eine Stimme.
Erschrocken stand der Toa auf und sah Hahli vor sich. "Schon die Hausaufgabe erledigt?"
"Was für 'ne...", begann er. Doch dann fiel es ihm ein. "Ähm - Ja, natürlich."
Hahli lächelte. Dann sehen wir uns im Unterricht! Tschau!"
Wie konnte Brander das vergessen? Er ging aus dem Zelt und fixierte den ganzen strand. Nichts Wissenschaftliches. Er ging zum Berg. Auch nichts. Er ging in eine Höhle des Bergs rein und sah was leuchten. Ohne nachzusehen, was das ist, nahm Brander es sich und prustete zu Hahlis Klasse, selbst wenn der noch gar nicht angefangen hatte. Das Leuchtende versteckte er in einer Tasche. Brander sah zu seinem Erstaunen Hahli.
"Brander. Es ist mir keine Überraschung. Der Unterricht fällt für alle aus, außer für dich", begann sie und Brander stöhnte, was Hahli aber ignorierte. "Und das aus gutem Grund. Wir machen uns nämlich auf die Suche nach Hinweisen für die Steinplatte."

Kapitel 6: Die Höhle

Brander wurde es nun leichter ums Herz, wie an dem tag, als er zu Hahli wollte.
"Ich habe dich schon mal auf diese Wörter hingewiesen: 'Im Herz, im großen Herz' . Ich habe gesagt, dass ich sie dir gleich erklären werde. Du hast aber geschlafen im Unterricht. Deshalb erkläre ich sie dir nochmal: Also. Damit muss wohl das Herz von Ga-Metru gemeint sein. Bevor du fragst, was es ist, sage ich es dir. Es ist ein Turm. Er ist voller geheimer Inschriften. Er liegt wirklich im Herzen Ga-Metrus. In der Mitte. Um ihn herum ist erstmal eine hundertmeterweite Wasserstraße und dann kommt das Dorf. Dort muss wohl die Steinplatte sein. Aber man weiß es nicht genau. Um sicher zu gehen, gehen wir erst auf Hinweissuche. Komm! Wir gehen zu der Höhle, von der ich dir erzählt habe!"
Das alles wurde für Brander sehr schnell abgespult. "Und was ist mit der hausaufgabe?"
"Hihi. Nur, damit du für meine anderen Schüler keine 'Besonderheit' bist und nichts mitbringen sollst, habe ich dir es aus Spaß gesagt. Ich hoffe, du hast es erkannt, den Spaß?"
Brander wurde etwas peinlich. "Ähm - ja. Ich hab's erkannt."
Hahli lächelte und beide marschierten zur Höhle. Brander würde gerne einfach zu dieser mitte loslaufen und die Steinplatte holen. Doch er will nicht schon wieder Hahli verletzten und muss sich das halt gefallen lassen.
Beide sind bei der Höhle angekommen. Sie betraten sie und sahen das helle Leuchten der Leuchtsteine an den Wänden. Hahli nahm sich einen und ging etwas tiefer in die Höhle rein. Hahli hielt den Stein nun näher an die Wand. Brander folgte ihr, doch sie hielt ihn zurück. Hahli fixierte die Wand ganz genau, als ob da etwas steht.
"Was ist denn da, Hahli?"
Die Matoranerin antwortete nicht. Sie nahm ihren stab des wissens und presste ihn gegen die Wand. Für brander geschah nichts. Doch Hahli sprang auf und johlte.
"Toa, das war der größte Hinweis überhaupt!! Wir müssen schleunigst zur Mitte!!!"
Brander wusste immer noch nicht, was los ist. Hahli nahm ihn am Arm und zerrte ihn aus der Höhle. Beide stiegen ins nächste Boot, was sie sahen und ruderten los, zur sogenannten Mitte...

Kapitel 7: Das Monster

Es war eine lange Reise zur Mitte. Sie mussten an Ga-Metru vorbei und noch hundert Meter weiterrudern. Doch Hahli und Brander haben es geschafft.
Die Mitte besteht lediglich nur aus einem riesigen Turm und ein paar schmalen Wegen, die über dem Wasser treiben. Diese sind aus Eis und treiben also nicht richtig. Die beiden schauten sich um. Dann aber ging Brander in die Richtung und Hahli in die Richtung. Sie merkten nicht, dass sie sich trennten.
"Tja Hahli. Wir sind also gleich am Ziel." Keiner antwortete. "Hahli? Hahli? HAHLI?!" Es antwortete immer noch keiner. Brander hatte Hahli verloren. Der Toa bewegte sich auf der Stelle. Was sollte er bloß tun? Und nun, ganz plötzlich hörte er ein Schreien. Brander fühlte sich in die Enge gezwängt. Hahli ist wahrscheinlich in Lebensgefahr. Und etwas weiter sah Brander jemanden im schwarzen Umhang rennen. Er folgte dem Wesen im Umhang.
"Hey, WARTE!"
Doch niemand wartete. Brander bekam nicht mal eine Antwort. Und ganz plötzlich war das Wesen verschwunden...
Doch es ist wichtiger Hahli zu finden, als so einem Wesen zu folgen. Brander rannte dort hin, woher das Schreien stammte. Das Schreien kam vom Turm aus. Brander eilte dorthin. Aber... Unter ihm zerbrach die Eisstraße und brander platschte rücklings ins Wasser. Er wedelte mit den Armen. Der toa hasste das wasser und er konnte nicht schwimmen. Nun tauchte das Wesen im Umhang vor Brander auf. Es war eine Matoranerin: Nixie.
Der Toa bemerkte sie. "Nixie, hilf mir, hier ist irgendwas faul und eine Matoranerin ist in Gefahr. Was tust du hier eigentlich?"
Nixie gackerte wie ein Huhn. "Hehe, Toa, wie blind du bist. Ich werde dir erstens auf keinen Fall helfen. Zweitens... bin ich eine treue Dienerin von Karzahni, der bald aus der Grube ausbrechen wird", und jetzt setzte Nixie mit einer honigsüßen Stimme fort, "Und weißt du wie, Toa? Mit seinem Monster, der Schicksals-Schlange!!"
Brander konnte das alles nicht fassen. "Verräterin! Karzahni wird seinen Plan nicht in die Tat umsetzten, denn ich werde dich und seine doofe Schlange aufhalten!"
Nixie gackerte noch lauter. "Soll ich dir noch eine Erklärung schulden, kleiner Baby-Toa? Hehe, wenn du in die Augen der Schicksals-Schlange siehst, werden deine schlimmsten Erinnerungen, für die du dich schämen wirst und beureuen wirst, aufgerufen. Wie ich sagte, wirst du es so doll bereuen, dass du einfrierst oder... stirbst. Und noch was, bevor du deinen Schnuller nimmst, Toa, sage ich dir, dass ich die Schlange steuer. Also, bis dann und vergess bloß nicht den Schnuller zu nehmen, hehehehe!!"
Nixie verschwand wieder. Brander hatte also mit seiner Vermutung recht gehabt. Sie hat etwas böses, aber, dass sie so böse ist, hätte Brander nicht gedacht. Und da noch diese Schlange! Die hat Hahli sicher angegriffen. Hahli könnte jetzt ein Eisklumpen oder tot sein. Und wegen der Schlange bekam Brander bei der Fährte diese Erinnerungen, aber irgendetwas hat die Schlange gestoppt. Der Leuchtstein, den Brander geworfen hat. Das hat sie gestoppt! Brander musste schnell handeln. Er vergaß seine Wasserphobie und klemmte sich an die Eisstraße. Er zog sich hoch und schafft es, wieder festen (eher gesagt eisigen) Boden unter den Füßen zu haben. Er rennt zum Turm. Schneller als ein Le-Matoraner. Und dort sah er unter Schutt und Asche Hahli begraben. Er ging zu ihr hin.
"Hahli, nein, sei bloß nicht tot."
Zu Branders Glück rührte sie sich. "N-Nein, i-ich b-bin nicht t-tot. Bra-ander, nein, S-S-Slange."
"Slange?" Hinter Brander ertönte ein Kreischen. Er drehte sich langam um und sah die riesige Schicksals-Schlange. Nun sah Brander wieder den Maskenabschläger... "NEIN!" Brander schloss die Augen und rannte um den Turm herum. Doch die Schlange folgte ihm und kreischte.
Wie soll ich denn bloß mit der Schlange kämpfen?, dachte Brander. Ist doch egal, sagte eine Stimme in seinem Kopf. Er stimmte der Stimme zu. Mit geschlossenen Augen schoss er einen Feuerstrahl in die Luft. Er traf sogar und da, wo Brander noch alles schwarz sah, erhellte eine verschwommene Schlange. Brander hat es kapiert! Die Schwachstelle der Schlange ist das Feuer und desto mehr Brander sie schwöcht, desto besser wird er sie mit geschlossenen Augen sehen. Brander hatte ein komisches gefühl in sich. Als ob er schweben würde. Er schoss ungefähr zehn Feuersträhle. Kreischen war zu hören. Nun wurde nicht nur die Schlange sichtbarer, sondern auch der Hintergrund. Brander erkannte den blauen Himmel und die weißen Straßen. Die Schlange haute jetzt mit dem Kopf gegen den Turm. Da der aus Schnee besteht, fällt etwas runter. Brander klettert den Turm hoch und schießt gleichzeitig Feuer. Die schlange will ihm an Klettern hindern. Sie stößt immer mit dem Kopf gegen die Schneewand. Brander kletterte und kletterte. Die Schlange schlängelte sich nun um den Turm. Brander schoss Feuer auf sie. Immer wieder war dannach das selbe Kreischen zu hören. Der Toa war nun oben auf einer Plattform angekommen. Dort war eine metallene Tür, auf der für Brander eine unbekannte Schrift steht. Der schlangenkopf ist auch oben angekommen. Der will brander unbedingt fressen. Doch der Toa hat nur Feuer für die Schlange. Brander rennt wieder zu den Schriftzeichen hin.
"Hinter der Tür ist die Steinplatte versteckt. Ach, warum habe ich nur nicht bei Hahli aufgepasst!!" Brander beschuldigte sich selber. Er könnte vor der Wut auf sich selber platzen. Doch das geschah nicht. Ganz plötzlich kam wieder die Schicksals-Schlange und haute den Kopf gegen die Wand. Daraufhin wurde die Schlange bewusstlos. Sie senkte den Kopf hin und her. Gleichzeitig fiel der Schnee, der das Dach bildete, runter. Die Wand wird begraben.
"NEEEEEEIIIIIIIN!!!!!!" Die Steinplatte ist verloren. Brander hat versagt und es hat keinen Zweck die Platte zurückzuholen. Vor noch mehr Wut schleuderte Brander Feuer in alle Richtungen. Diese trafen auch die Schlange, die jetzt tot umfiel und ins Wasser platschte. Der toa sprang vom Turm und er stand vor Hahli.
Er befreite Hahli vom Schutt. Die Matoranerin sah jetzt munterer aus.
"Hahli, ich hab versagt. Es tut mir Leid."
"Toa, nein, das muss dir nicht Leid tun. Ich war doch die, die dich so auf Trab gehalten hat. Es tut mir Leid."
"Red nicht so wie ein Hikaki!"
Hahli atmete auf. "Wenigstens ist die Schlange besiegt."
Jaah. Aber Moment mal. Was is' mit Nixie?"
"Wer ist Nixie?" fragte Hahli so, als ob sie nichts wisse.
Brander stand auf und ging weg vom Turm. Vor ihm war ein Zettel. Dort stand: Macht ist alles. Wer ein Monster steuerte, war mächtig. Doch wenn es fällt, fällt auch der Steuerer...
"Nixie ist tot..." Hinter Brander kam Hahli hergehumpelt.
"Toa, wie wär's mit einer kleinen Bootsfahrt? Nur 'ne kleine!"
Brander nickte traurig.

***

Brander und Hahli waren auf hoher See. Die beiden saßen in einem Boot. Hahli wirkte fröhlich. Doch Brander war grimmig und traurig.
"AH! Herrliches wetter und eine herrliche Bootsfahrt! Was gibt es Schöneres? Die Antwort ist sicher nicht 'sich langweilen'", sagte hahli süßlich. Brander aber war immer noch traurig. Aber dann flüsterte er "im Herzen, im großen Herzen..." und dann vergaß er wieder seine Wasserangst und sprang ins Wasser. Unter dem Meeresspiegel sah er eine Höhle, wo eine Stimme sang: "Im Herzen... Im großen großen Herzen... Brander schwamm in die Höhle und sah vor sich die große Steinplatte! Mit ihr tauchte er wieder auf und zeigte sie Hahli.
"Im Herzen beeutet nicht in der Mitte, sondern man muss sein Herz öffnen. Dann erst kann man die Platte finden!" <br<Es war wie ein Emotionstausch. Nun war Brander der glückliche und Hahli die traurige. "Hahli, wir müssen wieder nach ga-Metru, damit ich wieder zum Großen Tempel kann."
"Aber-" Doch Hahli brach ihr Aber ab, weil Brander schon losruderte.
In Ga-Metru rannte Brander ohne etwas zu sagen zum großen Tempel.
"Auf wiedersehen... Toa Brander..."

Es geht weiter in "Bionicle Story 5: Die Maske der Zeit"


Gresh18s: Story
Saga 1: Matoran Stories | Reise der Toa Metru | Tagebuch eines Verräters | Kohlii | Die Kohlii-Lektion | Der Anfang vom Ende
Saga 2: Tuyets Terror | Ahkmous Terror | Amazing Aodhan | Smart Agni | Strong Brander | Die Maske der Zeit
Saga 3: Begräbnis einer Matoranerin | Karzahnis Schwester | Jäger der Maske | Queen's Kingdom | Karzahnis Story
Saga 4: Vulcanus' Schatz | Neue Verbündete | Endloser Krieg
Das Finale: Das Vermächtnis der Zeit
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