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Dark Mirror Cover Prototype

Die Bruderschaft der Toa

Viro öffnete die Augen. Er sah, dass er scheinbar in einer Art Wüste gelandet war. Er stand mühselig auf, denn alle Knochen taten ihm weh. Neben ihm lagen völlig zerfetzt die Fesseln von Vastara. Doch da bemerkte er es: Er hatte seine Gestalt verändert! Er war nun ein Stückchen größer, doch auch bemerkte er das irgendwas nicht stimmte. In ihm war ein unbekannter Schatten etwas böses. Als er sich in diese Ödnis ein wenig umsah, bemerkte er wo er war: An den Ausläufern von Po-Metru. „Alles nur wegen diesem verdammten Gesikk!“ rief er und sein Echo kam zurück. Er stapfte wütend durch den hohen Sand in Richtung Stadt. Dort war alles leer. Doch nach kurzer Zeit sah er schon einen Toa auf sich zukommen. Dieser fragte: „Wer bist du?“ „Ich bin Toa Viro, der Toa des Eises.“ antwortete Viro. „Kenn ich nicht. Aber egal, du wirst erst mal zu unserer Anführerin Tuyet gebracht. Solange werde ich dich betäuben.“ sagte der Toa. „Was...Nein!“ sagte Viro, doch schon bekam er einen Hieb in den Bauch. Erst passierte garnichts, doch dann kam die Müdigkeit über ihn: Er wurde bewusstlos.

Als er wieder Aufwachte, fand er sich in einem Zimmer wieder. Eine blaue Toa stand neben ihm. „Hallo Viro.“ sagte sie, „Ich bin Toa Tuyet, die Anführerin von Metru Nui. Wir alle sind zusammen die Bruderschaft der Toa.“ Erst jetzt bemerkte Viro, das hinter Tuyet drei Toa standen, unter ihnen auch der, der ihn hierher gebracht hatte. „Das sind Toa Devon, Toa Onurem und Toa Skorpi.“ sagte Tuyet. „Mich kennt er bereits, vermute ich.“ sagte Skorpi. „Wir wollten dich gerne in die Bruderschaft der Toa aufnehmen, bevor du dich den falschen anschließt.“ redete Tuyet weiter. „Klar doch. Ich kann gerne bei eurem Team dabei sein.“ antwortete Viro. „Oh,“ sagte die Toa, „wir sind nicht bloß ein Team. Komm mit auf den Balkon, ich zeige dir unsere Anhänger. Skorpi, zeig ihm den Weg.“ Skorpi und Viro gingen einen Flur entlang, durch eine Tür. Als sie dann draußen auf dem Balkon standen, musste Viro heftig Staunen: Legionen von kampfbereiten Toa standen dort.

Der erste Kampf

Dephiza und Vastara lagen vor der riesigen Schmelze in Ta-Metru. Ein Haus in ihrer nähe brannte. Dephiza wachte zuerst auf, stand auf und sah sich um. Sie waren an diesem heißen Ort umzingelt von einer ganzen Gruppe Toa, die ziemlich fies dreinblickten. Jetzt stand auch Vastara auf. „Wo sind wir hier?“ fragte sie. „Wie ich aus den Gebäuden schließen kann, sind wir hier in Ta-Metru. Ich frage mich nur, wie wir hierher gekommen sind.“ antwortete Dephiza. Plötzlich kam laut prustent und auf Knien Garrzo aus dem brennenden Gebäude. Doch erst als er vollständig zu sehen war, erkannte Dephiza, das er keine Beine mehr hatte! Garrzo rieb sich die Augen, blickte sich um und sagte: „Wo...oh nein. Das kann doch nicht sein! Dephiza! Vastara! Ihr dürft diesen Toa nicht vertrauen! Sie sind böse! Ich kenne dieses Universum! Hier haben die Toa die Macht!“ Kurz darauf sackte er zusammen. „Garrzo...“ wollte Vastara sagen. Doch einer der Toa hatte seinen Rhotuka-Werfer gezogen, richtete ihn auf Vastara. Die Wucht des Rotors riss sie um, und die Kraft paralysierte sie. Dephiza lud ihr Schwert auf und schoss einen Blitz nach dem anderen auf die Toa. Ein paar traf sie auch, doch die Überzahl an Treffern, die sie einsteckte, war zu groß. Irgendwann hatte sie keine Kraft mehr und sackte zusammen. Verschwommen nahm sie wahr, wie ein paar Toa sie fest packten und wegtrugen.

Als Dephiza wieder aufwachte, fand sie sich in einer Zelle wieder. Die Zelle war klein und roch ekelig, Außerdem war es sehr dunkel. Nur ein kleines Fenster war eingelassen, wodurch Licht ins Zimmer fiel. In diesem kleinen Licht konnte sie erkennen, das Vastara immer noch bewusstlos auf dem alten Boden lag. In einer Ecke saß Garrzo, der auch einige Brandwunden aufzeigte. Er blickte sie finster an. „Weißt du, wir hätten sie nicht verfolgen sollen. Dieses dunkle Portal macht einen nur immer dunkler. Sieh dich doch mal an! Du hast dich verändert.“ sagte Garrzo. Tatsächlich bemerkte jetzt auch Dephiza das sie sich verwandelt hatte. Sie hatte nun ein Schild am Arm und ihre Schützer waren anders. Außerdem hatte sie am Hinterkopf eine Art von Zopf. „Wir sind hier in dem Nebenuniversum DARK MIRROR. Wenn wir hier je wieder rauswollen, müssen wir das Portal wieder finden. Aber da gibt es noch drei Probleme: Erstens: Wir sind hier Gefangen. Zweitens: Wir müssen Viro und Gesikk finden. Drittens: Das Portal könnte überall sein: Selbst tief unten im Ozean.“

Die Infizierte Kanohi

Gesikk schwamm bewusstlos in den Gewässern von Ga-Metru. Als er erwachte, erschreckte er sich heftig, paddelte wild mit den Armen bis er endlich etwas festes zum greifen bekam. Doch er war nicht gerade glücklich damit, denn er hatte sich auf den Rücken eines Genonaks gesetzt. Das Genonak sprang hoch, worauf Gesikk wieder ins Wasser geschleudert wurde. Doch damit nicht genug: Das Genonak kam auf ihn zu. Es hatte anscheinend Hunger. Gessik schwamm schnell los, doch er war zu langsam. Doch da aktivierte er seine Jetpacks und flog in die Luft. „Woher habe ich denn die?“ fragte sich Gesikk. Scheinbar wurde er von diesem Portal verwandelt. Und auch Gesikk hatte nun etwas Schattiges an sich, denn er würde nie einem Rahi etwas zuleide tun. Doch als er jetzt in der Luft war, lud er seine neue Lanze auf und lies einen grünen Laserstrahl aufblitzen, der das Genonak an der Kehle traf. Es pendelte hin und her, machte ein komisches Geräusch und fiel leblos ins Wasser. Gesikk flog einige Meter bis zu einer Wasserbrücke Ga-Metrus, landete dort und ging darüber bis zum Festland. Kurz davor machte er jedoch eine Entdeckung: Im Wasser lag etwas rötlich Schimmerndes. Aus Neugier hob er das Ding aus dem Wasser, und es war ein Wunder das er es nicht sofort wieder zurück warf. Es handelte sich um eine Kanohi Miru, die über und über mit Rost bedeckt war, sodass man die originale Farbe nicht mehr erkennen konnte. Außerdem war an einer Seite noch ein Stück abgebrochen. Plötzlich überkam Gesikk eine Übelkeit und er fiel Kopfüber ins Wasser. Doch anstatt das trübe Meerwasser zu sehen, sah er zwei Gestalten. Die Eine sagte: „Keine Sorge Gesikk, du bist sich bei uns Aufgehoben. Wir versorgen dich auch mit Luft. Aber wir müssen dir etwas sagen: Das dunkle Portal liegt am Grund des Gragon Sees, der unter einer Eisschicht bedeckt ist. Diese infizierte Maske des Schwebens trug einst Lewa, Toa der Luft, bis dieser fiel. Doch wir haben seine Maske gerettet und sie mit einem Fluch belegt, dass man mit ihr unverwundbar ist. Trage sie, und du wirst wieder den Weg zurück finden!“ Und dann verschwammen die beiden, Gesikk bekam keine Luft mehr und sprang prustend aus dem Wasser. Halb im Wasser sah er seine Kanohi an, und dachte nach: „Wenn ich sie Aufsetzte bin ich unverwundbar und kann wieder zurück. Aber was ist dann mit Vastara? Ich kann doch ohne sie nicht weggehen!“

Vereinigung

„Aber warum habe ich mich verwandelt?“ fragte Dephiza. „Das Portal.“ antwortete Garrzo. „Jedes mal wenn du durchgehst, wirst du ein wenig Schattiger. Manche Überliefern sogar, das du am Ende als Makuta herauskommst.“ Garrzo hatte sich mittlerweise aus Überresten anderer Gefangener zwei neue Beine zusammengebaut, die er allerdings zu seiner Enttäuschung nicht benutzen konnte. Nach einiger Zeit hörten sie ein Poltern auf der Treppe, ein Wächter rief Irgendwas, dann drehte sich der Schlüssel im Schloss und die Tür ging knartschend auf. Zu ihrem erstaunen kam Viro herein. „Was??? Ihr???“ staunte er verdutzt. „Was hat euch denn hierher verschlagen?“ fragte er. „Wir wurden von anderen Toa angegriffen, wieso wissen wir nicht.“ antwortete Vastara. „Oha. Naja, mich hat jedenfalls so ein Toa Skorpi zu dieser Anführerin geführt. Ich glaube, sie heißt Tuyet. Jedenfalls weiß ich, das hier etwas nicht stimmt. Aber ich habe auch gute Narichten für euch: Ich weiß, wie ihr hier rauskommt. Ihr folgt mir gleich nach oben, denn ich habe Tuyet gesagt, dass ich eine kleine Erkundungsmission starten werde. Ich habe auch noch 3 Toa der Bruderschaft bei mir, die verlässlich wirken. Vor einiger Zeit habe ich auch Gesikk in Ga-Metru getroffen, denn ich sollte irgendsoein entflohenes Genonak einfangen, was aber als ich ankam schon tot im Wasser trieb. Gesikk konnte mir sagen, wo der nächste Standpunkt vom dunklen Portal ist. Es ist zwar unter Wasser, aber ich konnte einige Kanohi Kaukau entwenden. Also, kommt mit!“ Da Vastara in der Zwischenzeit auch wieder aufgewacht war, konnte sie zusammen mit Dephiza Garrzo hochheben und raustragen. Vor der Tür stand Gesikk, neben ihm noch 2 andere Toa. „Wo ist Toa Onurem?!“ fragte Viro. „Nunja,“ antwortete Skorpi zögerlich, „Er ist nochmal los um uns Ausrüstung zu besorgen...“ „Habe ich ihm nicht ausführlich gesagt, dass er hier bleiben soll?!“ sagte Viro. „Also, er meinte, das er uns bessere Atemgeräte besorgen wollte. Die Kanohi Kaukau könnte man nicht in so einer tiefe verwenden, sagte er.“ antwortete Skorpi. „Naja, ist ja auch nicht so schlimm.“ sagte Viro. So gingen die 4 Toa und Gesikk die Treppe hoch, Garrzo in den Armen. „Wir müssen eine Lösung für Garrzo finden. Am Besten, Wir legen ihn auf diese Liege hier.“ sagte Vastara. Sie legten ihn also darauf. Jetzt war das tragen auch weniger schwer. Vastara, die ein wenig mehr am Rand lief, merkte, das Gesikk irgendwie bedrückt war. Sie kam zu ihm und fragte: „Was ist? Stimmt was nicht mit dem Plan?“ „Doch doch. Aber es ist etwas anderes, was ich hier nicht so sagen kann. Später, Vastara.“ antwortete Gesikk.

Verrat!

Toa Onurem ging den kalten, leeren Gang entlang. Er wusste genau, dass das sein Ende bedeuten könnte. Doch er musste es versuchen: Der Neuankömmling Toa Viro hatte mit Devon und Skorpi einen Plan ausgeheckt. Sie wollten der Bruderschaft drei Toa klauen, und dann abhauen. Viro hatte Tuyet betrogen. Doch würde er merken, was Onurem tat, würde er ihn umbringen. Also musste er sich beeilen. Er war nun am Ende des Korridors angekommen, und er klopfte an die Tür. Jemand rief von drinnen: „Herein.“ und Onurem öffnete die Tür. Dort saß Tuyet an ihrem Schreibtisch. Als er hineinkam, blickte sie auf. „Was gibts?“ fragte sie. „Ein Plan. Dieser Viro will abhauen! Und er will mich, Skorpi und Devon mitnehmen!“ ratterte Onurem runter. „Ganz ruhig, mein Toa-Freund“ sagte Tuyet ganz normal, als ob es sie nicht im Geringsten störe. Drei Toa- wir haben doch Legionen! Aber wenn du willst, schnapp dir irgenwelche Deppen und verbring deine Heldentaten. Geh jetzt, ich muss arbeiten.“ Onurem drehte sich um, er war zornig. Wie konnte sie ihn nur so ignorieren? „Raus jetzt!“ rief sie. Er ging aus dem Zimmer, stampfte wüten den Gang zurück zum Saal. Dort standen noch Toa Zarast und Toa Virtas. „He, ihr beiden!“ rief Onurem zu ihnen hinüber, „Ich bin im Auftrag von Tuyet! Ihr beiden Hirnis kommt mit mir! Wir haben etwas zu erledigen!“ „Is ja gut. Wir kommen ja schon.“ sagte Zarast. Onurem mochte diesen Toa Zarast nicht. Er war mal ein Skakdi gewesen, der fälschlicherweise zum Toa wurde. Und jetzt hing er immer nur mit Virtas rum. Bei dieser kleinen Mission würden die beiden vermutlich umkommen, so hoffte Onurem. „Und ihr sagt zu den anderen kein Wort, ist das klar?!“ fragte er. „Jaaa. Versteht sich doch.“ witzelte Zarast. Also benutzten sie den Lift um nach unten zu kommen, gerade noch Rechtzeitig, denn die anderen Toa bestiegen gerade das Flugschiff. „Oh! Onurem! Deine neuen Atemgeräte sehen aber recht komisch aus!“ rief Skorpi. „Sehr witzig. Tuyet hatte keine mehr, aber ich durfte diese beiden Toa mitnehmen.“ antwortete Onurem. Skorpi sah ihn schief an, ging dann aber ins Schiff. Onurem, Zarast und Virtas folgtem ihm. Viro saß im Cockpit, startete das Flugschiff, und los gings. Die Stützbeine wurden eingeklappt, und das Schiff hob ab.

Rückkehr zum Portal

Es war ein langer Flug gewesen. Nun endlich waren sie auf einer riesigen Steinplatte in Onu-Metru angekommen. Darunter sollte ja angeblich dieser See sein. Gesikk ging mit den anderen aus dem Fahrzeug, und alle begannen damit, irgendwo nach einem Loch zu suchen. Doch als sie einfach keines fanden, lud Gesikk seine Lanze auf, und bohrte mit einem Laserstrahl ein Loch in die Platte. Das Loch war gerade groß genug, damit sie alle durch passten. Plötzlich rief einer der Toa: „JETZT!“ und da griffen Virtas und Zarast Viro und Dephiza an. Gesikk wirbelte herum und lud seine Waffe auf. Zarast bemerkte dies und fror ihn ein. Vastara lies Garrzo fallen und lief mit Devon auf Zarast zu. Vastara war viel schneller als er und hatte ihn schon bald entwaffnet. Zarast blickte sie an, und sie durchstach ihn kaltblütig mit ihrem Schwert. Er fiel leblos um. Skorpi, Viro und Dephiza hatte zur Zeit mit Virtas zu tun. Dieser war unglaublich schnell und hatte Viro und Dephiza schon zu Boden geschlagen. Doch Skorpi konnte immer mit seinem Schild blocken, und er traf Virtas öfters mit dem Säbel. Irgendwann fiel dieser zu Boden. Und das unglaubliche: Onurem zerlöcherte ihn mit seinem Midak Skyblaster. Vastara hatte in der Zwischenzeit Gesikk enteist und nun hatten sich alle Toa um den Wasserkreis versammelt, Garrzo kniete. „Was sollte das denn?“ fragte Viro. „Irgendwer von uns hat uns Verraten.“ sagte Onurem. „Ja. Und er hat DEINE Mitbringsel dazu veranlasst, das sie uns Angreifen. „Hey! Wollen wir jetzt hier weg oder wollen wir uns Streiten?“ fragte Gesikk. „Ich habe einen Plan: Wir setzten uns gleich alle diese Kanohi auf, und tauchen hinab. Wenn wir unten sind, müssen wir uns alle an der Hand anfassen damit wir in der nächsten Welt nicht so verstreut sind wie wir hier waren. „Ok. Also, viel Glück, Leute!“ rief Viro noch einmal. Jetzt befolgten alle Gesikks Plan, außer er selbst, denn er trug ja seine infizierte Kanohi Miru. Nach einigen Metern wurde es plötzlich kalt, sogar eiskalt. Gesikk blickte sich um, und entdeckte es: Das dunkle Portal. Er bedeutete den anderen mit einem Handwinker das sie herkommen sollten. Sie schwammen nun alle davor. Sie fassten sich an den Händen, aber Gesikk zögerte. Er wusste, das er sie alle noch Schattiger machen würde. Aber es gab keinen anderen Weg. Er packte Skorpis und Vastaras Hand und betrat das Portal. Wieder wurden sie alle hineingezogen. Wieder durchdrang sie der Schatten. Und wieder schlugen sie irgendwo auf, jedoch die ganze Gruppe, den keiner hatte losgelassen.


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