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DEUS EX OBSCURITAS

Liberate Temet ex Obscuritas "Jäger und Sammler"


„Evolution der Vorox“


Phase 1; Vom Glatorianer zur Bestie

Der Kernkrieg trieb uns in die Wüste und wir mussten lernen in einer unwirklichen Welt zu überlebenden. Wir verloren langsam unsere alte Gestalt, wir verloren unseren Verstand. Bald glichen wir mehr einer Bestie und unser Leben wurden von Instinkten geleitet. Wir waren nur noch Tiere und mussten das Leben in der Zivilisation meiden.

Phase 2; Die Vorox und das Hordika Virus

Als wenn dem nicht genug war folgte eine Katastrophe der nächsten. Ein finsteres Erbe der großen Wesen befiel unsere Peiniger doch uns konnte es nichts anhaben. Bald baten uns die, welche uns einst verachteten um Hilfe. Wir erwiderten diese um das Virus zu vernichten und uns gleichermaßen an unseren Peinigern zu rächen. Nach dem dies getan war lebten wir wieder unter den Agori und somit auch wieder in der Zivilisation.

Phase 3; Von der Bestie zur perfekten Kampfmaschine

In den Jahren begannen wir uns neu zu entwickeln. Die Krallen an Stelle der Füße blieben uns, auch unser Stachelschwanz und unser insektenhafter Kopf. Doch wir hatten wieder Hände und konnten sprechen, auch liefen wir aufrechter. Jetzt sprechen, lesen und schreiben wir. Benutzen Werkzeuge, Fahrzeuge und tragen Kleider. Doch neben dem Verstand blieben uns noch die Instinkte die uns in der Wüste überlebenden ließen.



Cover Jager und Beute.JPG


Es ist die Angst vor der Dunkelheit die uns am Leben erhält.
Es ist die Angst vor der Dunkelheit die unser Instinkte schärft.
Es ist die Angst vor der Dunkelheit die uns das Kämpfen lernen ließ.

Prolog: "Wir sind jetzt die Jäger!"

Wir bleiben heute Nacht im Checkpoint,“ bemerkte Dragosh während er den Computer auf der Kommunikationskonsole hoch fuhr, „mach bitte die Betten fertig.“ Shiva nickte und verschwand im hinteren Zimmer. Anders als in ihrem Versteck war im Checkpoint nichts improvisiert. Die Betten brauchten nur aus der Wand geklappt werden und es gab eine kleine vernünftige Küche. Der Checkpoint verfügte sogar über eine Dusche. Die Zesk klappte erst ihr Bett auf und dann das für Dragosh. In einem zweiten Fach befanden sich die Kissen und Bettdecken. Das Militär hatte sich wirklich Gedanken gemacht. Es war noch immer kein Hotelzimmer, doch wesentlich angenehmer als ein Zelt oder ein Feldbett. Nach dem sie die Betten gemacht hatte, trat sie an die kleine Küche heran. Kurze Zeit später stieg der Geruch von frisch aufgebrühtem Kaffe auf. Dragosh blickte auf den Bildschirm und überlegte was er schreiben sollte. Zu erst tippte er den Code für den Missionsstatus ein. Auf dem Bildschirm erschien ein kleines Feld mit roten Fragezeichen. Die Finger des Zesk tanzten über die Tastatur;

Missionreport 316-A 1

Datum; Mittwoch 10.09.100.000 n.n.Z

Sekundärziel I „Venomglands“; Mission I erfolgreich abgeschlossen. Je zwei Giftdrüsen jeder Visorak Art stehen zur Abholung bereit.

Mit der Entertaste schloss er das Feld und gab den Code für das Nachrichtenfeld ein. Nach wenigen Sekunden erschien ein größeres Feld mit grünen Fragezeichen. Wieder dachte der Zesk kurz nach. Was könnten sie noch brauchen? Vielleicht einen Dritten Mann? Auf jeden Fall zwei weitere MAK III, mehr Inferno Granaten und zwei oder drei Lafetten. Dragosh formulierte die Anfrage noch ein mal in seinem Kopf, dann tippte er ein;

Ausrüstung: 2 MAK III, 2 Lafetten,

Munition: 4 Einheiten MAK III „Hell Fire“, 4 Einheiten MAK III „Standard“, 2 Einheiten Inferno Projektile, 8 Einheiten „Hell Fire“ Minen und 10 Einheiten Inferno Projektile.

Zusätzliche Anfragen: Bitten um einen dritten Mann, dies ist für den weiteren Verlauf der Mission dringend notwendig.

Mit der Entertaste schloss der Zesk auch dieses Feld und klickte auf das Versenden Symbol. Nachrichten erfolgreich verschickt und Missionreport 316-A 1 gespeichert, erschien auf dem Bildschirm. Nun fuhr Dragosh den Computer wieder herunter und schaltete die Kommunikationskonsole ab. Nun trat er in das hintere Zimmer wo Shiva an dem kleinen Tisch saß. „Wir sind ausgebildete Kampfmaschinen,“ sprach der Zesk, „uns steht eine erstklassige Ausrüstung zu Verfügung und wir verfügen über den natürlichen Instinkt eines Raubtieres.“ „Wir sind die perfekten Jäger,“ fuhr Dragosh fort, „warum haben wir uns neun Monate nur versteckt und bei Tage nur beobachtet?“ „Weil wir uns hier unten noch nicht auskannten,“ meinte Shiva und zuckte mit den Schultern, „wir kannten unser Revier noch nicht.“ „Doch jetzt kennen wir es,“ stellte Dragosh feste und er lächelte, „wir kennen jeden Winkel dieser Stadt und auch unsere Feinde.“ „Worauf willst du hinaus?“ fragte Shiva und nippte an ihrem Becher Kaffee, „das ist kein Grund unnötige Risiken ein zugehen.“ „So meinte ich das auch nicht,“ erwiderte Dragosh mit zuversichtlicher Stimme, „ich bin nur der Meinung wir sollten jetzt umdenken.“

Nachwort:

„Der Zesk zeigte auf das Scharfschützengewehr und die Rüstung die an der Wand lehnte. Danach auf die Pistolen und blickte Shiva wieder tief in die Augen. „Wir sind jetzt die Jäger!“ sprach er und lächelte, „lange genug waren wir nur die Sammler!“

Kapitel 1: Shadow Warrior „Schattenkrieger“

Shiva dachte über die Worte ihres Kameraden nach. Dragosh hatte recht. Die Zesk erinnerte sich an das Gemetzel vor der Luftschiffwerft und das sie ab dieser Nacht deutlich weniger Hordika begegnet waren als den Monaten zuvor. Dies ließ nur zwei Schlüsse zu, die Bestien waren zu gierig oder aber die Zahl der Beute nahm ab. Letzteres schien durch aus zutreffend zu sein, denn die Matoraner der Enklave schienen äußerst Wehrhaft zu sein. Der Schrottfresser war der beste Beweis für diese Theorie. Welchen Zweck der Straßenzug erfüllte, fragten sich die Zesk schon länger. Für ein Transportmittel war er aus ihrer Sicht zu langsam. Vielleicht diente er der Enklave dazu nach anderen Überlebenden zu suchen. Diese Verwendung erschien Dragosh und Shiva als passender. Doch welche Rolle spielte er in der Reduzierung des Hordika Bestandes? Die lauten Geräusche lockten die Bestien an und die Matoraner schossen auf sie. Doch waren die Waffen der Enklave nicht sonderlich effizient. Doch mit der Zeit trug auch das zu den sinkenden Zahlen der Hordika bei. Da die Bestien die Matoraner, ihre Beute, nicht erreichen konnten. „In vier Stunden wird es Dunkel,“ bemerkte Shiva und sah auf ihre Rüstung, „was hältst du von einer kleinen Aufwärmübung?“ „Gute Idee,“ grinste Dragosh und legte seine Rüstung an, „mal sehen wie viele sich hier in der Nähe herumdrücken.“ Die zwei Zesk schlichen aus dem Checkpoint und suchten sich jeder einen sicheren Aussichtspunkt. Ihr Jagdinstinkt verriet ihnen, dass sich zwölf Hordika in der unmittelbaren Nähe befanden. Sie hielten sich in den Ruinen, Nischen und Hinterhöfen auf, dort wo das Tageslicht nicht alle Winkel erreichte. Wo sie Schatten fanden um sich in diesem zu versteckten. Das wussten die Zesk durch viele Beobachtungen. Zum anderen waren sie Elitesoldaten, die neben ihrer Hauptausbildung auch die zum Einzelkämpfer und zum Agenten absolviert hatten. Somit waren sie auch exzellente Schattenkrieger.

Die Zesk aktivierten das Tarnsystem der Rüstungen und pirschten auf die andere Straßenseite. Sie hielten vor dem großen Haus mit Innenhof und Vorgarten. Der linke Teil des Gebäudes war eingestürzt so wie Teile der kleinen Mauer um das Grundstück herum. Die offene Ecke ermöglichte den Blick in zwei kleine Räume, in denen sich aber keiner der Hordika befand. Auf dem Grundstück mussten sich mindestens vier dieser Bestien aufhalten. Die Zesk nickten sich zu und teilten sich auf. Shiva kletterte über den Schutthügel in das Haus und Dragosh schlich in den Vorgarten. Zwischen der Garage und dem Haus zierten die Überreste eines Steinbogen den Durchgang. In diesem verbarg sich ein Hordika vor dem Tageslicht. Die Bestie schnüffelte herum und witterte etwas. Es war ein Lebewesen was in der Nähe sein musste, doch der Hodika konnte es nicht sehen. Plötzlich wurden die Arme der Kreatur nach links und rechts gegen die Wand gedrückt. Doch war kein Angreifer zu sehen, nur die verschwommene Umrisse von irgend etwas. In der nächsten Sekunde stieß etwas auf Kopfhöhe vor und bohrte sich in das linke Auge des Hordika. Nur noch zuckend rutschte er an der Wand hinab und kippte zur Seite um. Shiva durchsuchte den dritten Raum ohne auf eine der Kreaturen zu stoßen. Erst in der Dachgeschosswohnung wurde sie fündig. Der Hordika stand nahe der Tür zum Balkon, der zum Innenhof ausgerichtet war. Sie machte es sich einfach. Die Zesk nahm etwas Anlauf so das sie die Bestie aus der Rolle heraus schleudern konnte. Auf diese Weise beförderte sie den verwirrten Hordika auf den Balkon. Nun versetzte sie ihm einen harten und gezielten Tritt gegen den Brustkorb. Dragosh lächelte als er den Hordika vom Balkon stürzen und auf dem Innenhof aufschlagen sah. Ein dritter Hordika wurde indes von dem Blut dessen, der im Durchgang lag angelockt. Die Bestie beugte sich um sich an seinem toten Artgenossen zu laben. Doch dazu kam er nicht mehr. Etwas unsichtbares zog ihm die Beine weg und er fiel auf den Bauch. Dann folgte ein Druck auf dem rechten und linken Oberarm. Gefolgt von einem Stich in den Hinterkopf. Shiva hatte das Haus weiter untersucht und in der recht großen Küche den zweiten Hordika ausgemacht. Die Zesk sah sich noch einmal um und entdeckte eine heraus gerissenen Schublade. Der Hordika hörte das leichte schrammen auf dem Boden und drehte sich um. Die Kreatur sah aber nichts außer eine Schublade die in der Luft schwebte. Nun flog diese auf den Hodika zu und traf ihn. Die Bestie wankte erzürnt auf die Anrichte zu. Nur wenige Sekunden später spritzte silbernes Blut gegen die Wand und die Bestie sackte zusammen. Sofort sprang Shiva aus dem Fenster auf den Gehweg wo Dragosh auf sie wartete.

Hast du die Päckchen da gelassen?“ fragte er zufrieden, „es wird gleich dunkel.“ „Alle Päkchen sind verteilt,“ bestätigte Shiva mit einem finsteren Grinsen, „lass uns jetzt aber unsere Aussichtspunkte aufsuchen.“ „Ja ich möchte das nächtliche Spektakel lieber aus der Ferne erleben,“ meinte Dragosh vergnügt, „hast du auch genug Magazine dabei?“ Shiva nickte und kletterte auf eine kaputte Statue und entsicherte das Scharfschützengewehr. Dragosh lag auf der vom Tempeldach übrig gebliebenen Hälfte. Nun brach die Nacht herein. Der Matoraner lag in seinem Versteck und behielt das Haus im Auge. Immer mehr Hordika sammelten sich dort. Mal fiel einer um und die Anderen fielen über den Kadaver her. Was war da los? Der Enklave war es nicht entgangen, dass es in Metru Nui Besucher gab, die ebenfalls ein Problem mit den Hordika hatten. Stand dies aber mit den Geschehnissen auf diesem Grundstück in Verbindung? Die Zahl der Kreaturen hatte weiter zu genommen. Es mussten jetzt einige Hundert sein. Die Dreißig, welche auf mysteriöse Weise einfach umfielen, nicht mitgezählt. Der Matoraner wollte selbst etwas dazu beitragen, so legte er eine Schneidedisk ein und schoss. Ein sauberer Schuss, der einem der Hordika den Kopf vom Rumpf trennte. Ein zweiter schnitt einer Kreatur die Beine ab. Ein dritter Schuss halbierte einen Hordika oberhalb der Hüfte. Nun hörte der Matoraner einen lauten Knall dem eine Druckwelle folgte. Ein grelles Licht verschlang das Grundstück und als es nach ließ, stand das Haus, der Innenhof und Vorgarten in Flammen. Jetzt wurde es ihm mulmig und er rannte aus seinem Versteck davon. „Oh nein,“ brummte der Matoraner, „dass hat mir gerade noch gefehlt.“ Eine Gruppe Hordika hatte ihn gewittert und die Verfolgung aufgenommen. Zu allem übel kamen auch welche aus den Ruinen vor ihm. Wenn dies seine letzte Nacht sein sollte, dachte der Matoraner, dann werde er aber den einen oder anderen Hordika mitnehmen. Jetzt wusste er gar nicht mehr weiter. Vor ihm wurden die Bestien von etwas Unsichtbarem nieder gemacht und die hinter ihm brachen zusammen oder wurden umgeworfen. Waren es etwa diese Besucher? Oder standen die Geister der Toa ihm bei?

Kapitel 2: Visitors "Besucher"

Bald war nur noch ein Hordika am Leben. Er wankte mit schnellem Fuße davon doch weit kam er nicht. Etwas traf und durchschoss den Schädel der Kreatur, sie fiel auf der Stelle um. Der Matoraner rieb sich die Augen als neben ihm ein Wesen aus dem nichts erschien. Es schälte sich einfach so aus dem nichts. Es hatte den Körperbau eines Matoraners, doch an Stelle eines Fußes Krallen. Es hatte einen Schwanz an dessen Ende ein großer Stachel wuchs. Dieser glich einer gebogenen Klinge. Das Wesen hatte einen Kopf wie eine Makutamaske. Vier Augen und Zangen wie ein Insekt. Doch sah es nicht bedrohlich aus. Es wirkte überraschend Freundlich. Doch genauso Fremd wie das Wesen selbst war seine Rüstung und die Waffen die es trug. So ein Gewehr hatte der Matoraner noch nie gesehen. Komische Kreaturen war er gewohnt, doch Waffen wie diese und so eine Rüstung aber nicht. „Was sind sie?“ fragte der Matoraner und sah zu wie jetzt ein zweites Wesen aus dem nichts erschien, „was wollen sie hier?“ Das eine Geschöpf mit eleganten weiblichen Züge musterte den Matoraner ohne zu antworten. Das Andere suchte die toten Hordika ab und sammelte Wurfmesser wieder ein. „Wir sind Freunde,“ antwortete das Wesen freundlich und mit einer mädchenhaften Stimme, „wir sind Besucher in dieser Welt.“ „Wer sind sie?“ wollte das Wesen jetzt wissen, „nennen sie mich Shiva.“ „Mein Name ist RM 29,“ erwiderte der Matoraner höflich, „danke das sie mein Leben gerettet haben.“ „Gern geschehen,“ sprach das andere Wesen, „wir wissen das ihr Matoraner seit und die Hordika euch nach stellen.“ „Mein Name ist Dragosh,“ stellte sich das zweite Wesen vor, „ihr braucht euch nicht vor uns zu fürchten.“ „Was für eine Kraft besitzt ihr?“ wollte der Matoraner wissen, „hat euch der große Geist diese Gabe geschenkt?“ „Was für eine Kraft?“ wiederholte das weibliche Wesen und blickte den Matoraner Schulter zuckend an, „wir besitzen keine Elementar oder Maskenkräfte.“ „Ihr könnt euch unsichtbar machen,“ entgegnete der Matoraner verwirrt, „das ist eine Elementar oder Maskenkraft!“ „Nicht da wo wir her kommen,“ erklärte ihm das männliche Wesen, „es ist eine technische Entwicklung.“ „Eure Welt muss weit fortgeschritten sein,“ meinte RM 29 traurig, „wenn ihr so eine Technik bauen könnt.“ „Wes wegen seit ihr hier?“ wollte der Matoraner wissen, „ihr tötet unsere Feinde, doch nicht unseres Überlebens wegen.“ „Ihr wart das in der Luftschiffwerft,“ fuhr RM 29 fort, „oder nicht?“ „Warum habt ihr die Visorak in den Hallen aufgeschnitten?“ beendetet der Matoraner enttäuscht, „warum seit ihr hier?“ Die beiden Wesen standen da, sahen ihn an doch antworteten sie nicht. „Wir sind hier weil unsere Welt uns geschickt hat,“ sprach das weibliche Wesen nachdenklich, „doch warum wir Teile aus den Monstern dieser Welt beschaffen sollen, wissen wir auch nicht.“ „Ihr solltet jetzt gehen Herr Matoraner,“ bemerkte das männliche Wesen leise, „es können neue Hordika oder auch Visorak erscheinen, geht jetzt besser!“ Kaum war der Satz zu ende gesprochen, wurden die Geschöpfe wieder unsichtbar und verschwanden.

RM 29 rannte so schnell er konnte zu einer versteckten Tür. Den Rest des Weges setzte er in einem schmalen Tunnelsystem fort. Über dieses konnten die Mitglieder der Enklave fast alle ehemaligen Stadtzentren Metru Nuis erreichen. Das er von einem seiner unsichtbaren Beschützern verfolgt wurde, daran dachte der Matoraner nicht. Während Shiva direkt RM 29 folgte, tat Dragosh es auf der Straße. Er ging dem Signal seiner Gefährtin nach. In den ersten Morgenstunden erreichte der Matoraner die Festung. Dort hatte man ihn schon vermisst und so wurde er freudig erwartet. Sofort suchte RM 29 den Turaga auf. Wortgewand berichtete er von der nächtlichen Beobachtung. Von den Ereignissen im Haus bis zu der Explosion. Dann von seiner Flucht und der Rettung durch die komischen Geschöpfe. „Sie sind nicht die ersten Besucher aus der Fremden Welt,“ meinte der Turaga und wirkte nicht besonders erfreut, „vor deiner Zeit bei uns wurde das Kolosseum von den ersten Besuchern zerstört.“ „Sie haben damals Roodaka und Keetongu getötet,“ fuhr der Turaga fort, „die Toa Metru, die damals selbst Hordika waren und Sidorak nahmen sie mit.“ „Einige Zeit später erschienen andere Besucher, die so ausgerüstet waren wie die ersten,“ beendete der Turaga besorgt, „sie setzten eines der U Bahn Systeme in Brand und richteten in einem Gewerbegebiet viel Schaden an.“ „Sie haben auch zur weiteren Verwüstung der Kathedrale beigetragen,“ fügte ein alter Matoraner hinzu, „nun haben sie uns diese Monster geschickt.“ „Aber eine Sache darf nicht vergessen werden,“ gab der Turaga zu bedenken, „diese Besucher haben dabei auch immer viele unserer Feinde vernichtet.“ RM 29 verließ das Haus des Turagas und suchte seine eigene kleine Hütte auf. Was er gehört hatte, gab dem Matoraner mehr Fragen auf als erwartete Antworten. Er aß rasch eine spärliche Mahlzeit und schloss sich dem Trupp an, der mit dem Schrottfresser nach Ta Metru aufbrechen wollte. Shiva folgte noch immer unsichtbar dem Matoraner und schlich hinter dem abstrakten Straßenzug aus der Festung. Eines musste die Zesk zugeben, die Matoraner wussten mehr als sie zu gaben. In einer Ruine nahe der Festung traf sie wieder auf Dragosh. Die zwei Zesk zogen sich zum Checkpoint Alpha zurück. Auf ihrem Weg töteten sie noch einige Hordika und kehrten unversehrt heim. „Was hast du in der Festung erfahren können?“ wollte Dragosh wissen, „ist es für uns relevant oder nicht?“ „Schwer zu sagen,“ überlegte Shiva laut, „die Matoraner wissen von den vorherigen Einsätzen der Bruderschaft.“ „Was genau wissen sie darüber?“ hakte der Zesk nach. „Nur das sie die gleiche Rüstungen trugen wie wir,“ sprach die Zesk, „und die gleichen Waffen einsetzten.“ „Nun gut,“ erwiderte Dragosh und lächelte, „dass ist für uns nicht relevant, doch sollten wir unsere Nachbarn regelmäßig besuchen.“ Shiva nickte ein verständlich.

Missionreport 316-A 3

Datum; Donnerstag der 11.09.100.000 n.n.Z

Primärziel; Bericht über die Zustände in Objekt 3112 „Mata Nui“

Die Zahl der Matoraner, welche die Oberfläche nicht erreichen konnten, beträgt zur Zeit etwa 300 Männer und Frauen. Dazu etwa 70 bis 85 Kinder. Sie sind in einer Gruppe organisiert, die sich „die Enklave“ nennt. Sie leben in einem befestigten Dorf an der Grenze Ga Metrus. Der optische Zustand ist erbärmlich, doch hält die Mauer einiges aus. Auch verfügt das Dorf über fließend Wasser. Die Ernährung ist spärlich, scheint aber ausreichend zu sein. Die Enklave verfügte darüber hinaus über dampfbetriebene Fahrzeuge und primitive Nah- und Fernkampfwaffen. Das Gesamtbild Metru Nuis entspricht dem Zerstörungsschema 3. So wie nach einer Welle leichterer Erdbeben oder mittlerem Flächenbombardements. Dazu Verfallserscheinungen wie sie für verlassen Städte üblich sind. Eine Bilderdatei mit 150 Aufnahmen füge ich dem Bericht zu.

Besondere Anmerkung;

Einige Mitglieder der Enklave scheinen über früher Einsätze der Bruderschaft Bescheid zu wissen. Der Turaga des Dorfes beschrieb einige Ereignisse aus den uns bekannten Einsatzakten. Auch können sie sich an die Rüstungen und Waffen erinnern. Der Turaga und einige der Matoraner müssen die Todeshändler gesehen haben. Mit den verbesserten Rüstungen können sie aber nichts anfangen.

Nach dem Shiva mit dem Bericht fertig war, lud sie die Bilder und Videoaufzeichnungen vom Headset in den Computer und hing sie an den Bericht. Nach dem sie alles gespeichert hatte schaltete sie die Kontaktkonsole aus.

Epilog: Hunting Season „Die Jagd ist eröffnet“

Das Shuttle glitt wenige Meter über der Wasseroberfläche. Die Greifanker lösten sich und die große Kapsel setzte auf dem Wasser auf. Während das Shuttle wieder empor stieg und den Planeten verließ, tauchte die Kapsel langsam ab. Der Autopilot steuerte Zielgenau auf sein Ziel zu. Eine von Korallen verkrustete Stelle an der Außenhaut des gigantischen Roboters. Ein Lesegerät der Kapsel verglich die Codes und aktivierte sie. Eine Schott öffnete sich und die Kapsel fuhr hinein. Nach dem sie sich verankert hatte, schloss sich das Schott wieder und das Wasser wurde aus dem Kanal gepumpt. Die Haltevorrichtung schob die Kapsel in die Richtige Position wo sie sich öffnete. Das dreiachsige gepanzerte Fahrzeug fuhr in die Halle und hielt. Nova stieg aus und sah zu wie sich ein weiteres Schott zwischen ihr und der Kapsel schloss. Erst jetzt gab das System den endgültigen Zugang zum Inneren des riesigen Roboters frei. Die Zesk stieg wieder in den aufgerüsteten Gelände LKW und startete den Motor. Die Fracht war sicher verstaut so würde sie auch die Fahrt durch unebenes Gelände gut überstehen. Zum anderen hatten sich die Logistiksysteme der Armee schon in ganz anderen Situationen bewährt. Nun galt es nach Metru Nui zu fahren. Der erste Teil der Strecke war der äußere Wartungs- und Versorgungstunnel, er war den Bewohnern des Roboters nicht bekannt und wies auch keine Schäden auf. Nach einer Stunde fahrt endete der Tunnel in Po Metru. Das Schiebetor war gut im Felsen getarnt. Es öffnete sich und schloss sich wieder nach dem das gepanzerte Fahrzeug hindurch gefahren war. Jetzt sah Nova die ersten Spuren der Katastrophe. Zusammen gebrochene Gebäude und umgestürzte Statuen säumten die linke und rechte Seite. Der LKW zog eine Staubwolke hinter sich her. Die Zesk drückte einen Knopf auf dem Armaturenbrett und wartet auf das Signal. „Po Metro am Freitag den 12.09.100.000 n.n.Z,“ diktierte sie gut gelaunt, „Nova Freeman ist wohlbehalten in Objekt 3112 "Mata Nui" eingetroffen.“ „Bin auf dem Weg zu Checkpoint Alpha,“ beendete sie und schaltet das Diktiergerät aus. Die Stadtgrenze nach Ga Metru kam immer näher. Vor der Brücke hielt sie den LKW und stieg aus. Die einstige Metropole glich einem Schlachtfeld. Kaum ein Gebäude war unversehrt geblieben. Nova stieg wieder ein und wollte gerade den Motor starten. Ein Hordika hatte sie entdeckt und wankte auf das Fahrzeug zu. Nova schlug die Tür auf so dass diese die Bestie umwarf. Mit einem gezielten Schuss zwischen den Augen setzte sie dem Monster ein Ende. Dann zog die Zesk die Tür zu und fuhr weiter.

Sie überquerte die Brücke, welche nicht Opfer der Katastrophe geworden war und bog auf die Hauptstraße. Vor ihr lief ein langsames Konstrukt aus Metall. Es donnerte wie ein Gewitter und stieß pechschwarze Wolken in den Himmel. Der quietschende, donnernde und Qualmende Schrotthaufen folgte jetzt dem Straßenverlauf. Nova jedoch bog auf den Platz vor der Tempelruine. Jetzt wo sie ihr Ziel erreicht hatte, dachte sie kurz über das komische Fahrzeug nach. Nova warf einen kurzen Blick auf das Display auf ihrem linken Unterarmpanzer. Zwei Punkte verrieten das Dragosh und Shiva irgend wo in der Nähe sein mussten. Ein paar umfallende Hordika bestätigten es. Ihre Freunde waren auf Monsterjagd. Die Zesk entsicherte ihre zweite Pistole und stieg aus dem gepanzerten Lastwagen. Zwei Hordika erblickten sie und wankten auf Nova zu. Jetzt aktivierte die Zesk das Tarnsystem und die Bestien blieben stehen. Sie schnüffelten in der Luft herum und wendeten sich wieder dem Schatten der Ruine zu. Nova kam eine Idee, sie konnte die neuen Projektile testen. Sie schoss und traf zwei mal. Die Bestien zuckten nur kurz zusammen, wankten aber weiter zwischen zwei halb eingestürzten Häusern. Seelenruhig schob die Zesk die Pistolen in die Halfter zurück. Jetzt drückte sie eine Taste und blickte auf das Display. Ein starker Ruck fuhr durch den Körper des Hordikas, dann spritzte eine silberner Blutstrahl gegen die Wand. Von Gier gepackt fiel der Andere nun über ihn her. Das Blut lockte noch weitere Bestien zwischen die Häuser. Jetzt betätigte Nova die Taste ein zweites mal und eine Explosion war zu hören. Zwischen den beiden Ruinen loderten dunkelrote Flammen in den Himmel. „Schön dich zu sehen,“ hörte die Zesk neben sich und ihre Freunde schälten sich aus dem Nichts, „was hast du da mitgebracht?“ „Ein neues und experimentelles Projektil,“ erwiderte Nova nach dem sie Dragosh und Shiva in die Arme geschlossen hatte, „ich dachte mir, dieser Einsatz wäre eine gute Testmöglichkeit.“

Nachwort:

„Da hast du recht,“ lächelte Shiva vergnügt, „diese Welt hier ist das optimale Testgelände für technische Spielereien.“ „Wir sind froh dich zu sehen,“ übernahm Dragosh das Wort, „sehr gut das sie dich geschickt haben.“ „Jetzt sind wir zu dritt,“ bemerkte Shiva und klopfte ihren Freunden auf die Schulter, „ich würde sagen, die Jagd ist eröffnet!“

Hauprollen:

Soundtrack:

The Expendables 2 Soundtrack(Brian Tyler) - (Track01)04:42

The Expendables 2 Soundtrack(Brian Tyler) - (Track01)

5 The Expendables 2 Respect OST04:00

5 The Expendables 2 Respect OST

The Expendables Soundtrack - Mayhem And Finale05:48

The Expendables Soundtrack - Mayhem And Finale

03. Ravens and Skulls (The Expendables Soundtrack) - Brian Tyler04:53

03. Ravens and Skulls (The Expendables Soundtrack) - Brian Tyler

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