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Deus Ex Obscuritas "Jäger und Sammler"

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DEUS EX OBSCURITAS

Liberate Temet ex Obscuritas "Jäger und Sammler"


„Evolution der Vorox“


Phase 1; Vom Glatorianer zur Bestie

Der Kernkrieg trieb uns in die Wüste und wir mussten lernen in einer unwirklichen Welt zu überlebenden. Wir verloren langsam unsere alte Gestalt, wir verloren unseren Verstand. Bald glichen wir mehr einer Bestie und unser Leben wurden von Instinkten geleitet. Wir waren nur noch Tiere und mussten das Leben in der Zivilisation meiden.

Phase 2; Die Vorox und das Hordika Virus

Als wenn dem nicht genug war folgte eine Katastrophe der nächsten. Ein finsteres Erbe der großen Wesen befiel unsere Peiniger doch uns konnte es nichts anhaben. Bald baten uns die, welche uns einst verachteten um Hilfe. Wir erwiderten diese um das Virus zu vernichten und uns gleichermaßen an unseren Peinigern zu rächen. Nach dem dies getan war lebten wir wieder unter den Agori und somit auch wieder in der Zivilisation.

Phase 3; Von der Bestie zur perfekten Kampfmaschine

In den Jahren begannen wir uns neu zu entwickeln. Die Krallen an Stelle der Füße blieben uns, auch unser Stachelschwanz und unser insektenhafter Kopf. Doch wir hatten wieder Hände und konnten sprechen, auch liefen wir aufrechter. Jetzt sprechen, lesen und schreiben wir. Benutzen Werkzeuge, Fahrzeuge und tragen Kleider. Doch neben dem Verstand blieben uns noch die Instinkte die uns in der Wüste überlebenden ließen.



Cover Jager und Sammler.JPG


Es ist die Angst vor der Dunkelheit die uns am Leben erhält.
Es ist die Angst vor der Dunkelheit die unser Instinkte schärft.
Es ist die Angst vor der Dunkelheit die uns das Kämpfen lernen ließ.

Prolog: Checkpoint Alpha

Wir sind jetzt neun Monaten und sieben Tagen in dieser Welt aus Dunkelheit und Schatten. Hier herrschen die Schreie der Opfer und das Gebrüll der Bestien. Die Fresslaute wenn sie ihre Beute zerreißen und gierig verschlingen. Wie sie durch die Zeugnisse einer legendären Ära streifen. Wenn sie denen nachstellen die es nicht an die Oberfläche schafften. Noch drei Monate und wir können wieder nach Hause. Doch genau jetzt bekommen wir die Missionen, die gefährlicher sind als alle anderen zu vor. Womit haben wir das Verdient? Neun Monate in der Unterwelt und jetzt dies. Wenn das Schicksal uns gnädig ist, wird es uns gelingen, die letzten Proben zu beschaffen und die letzten Artefakte zu finden. Wir möchten hier weg, zu lange schon leben wir in diesem Alptraum.

Dragosh Paleon und Shiva De Stephano
Sonntag den 07.09.100.000 n.n.Z

Nach dem die Zeskfähe das Textdokument geschlossen hatte aktivierte sie den Nachrichtenmodus. Damit das Gerät auf Empfang stand. Dragosh verließ das Zimmer um einen Blick auf die Straße zu werfen. Am Tage war es relativ ruhig zwischen den Ruinen und den Fahrzeugwracks. Die Visorak zeigten sich erst mit der Abenddämmerung. Die Hordika verließen ihre Verstecke nur in der Dunkelheit und von den Rahkshi war seit Wochen keiner mehr zu sehen gewesen. Eine trügerische Ruhe die von einem Moment zum anderen in absolutes Chaos übergehen konnte. Die zwei Zesk hatten es schon viel zu oft erlebt. Die Straße war leer und kein Lebewesen zu sehen. Dann erschien ein Matoraner, einer von denen die es nicht an die Oberfläche geschafft hatten. Nun erschienen die ersten Hordika und es wurden immer mehr. Ob der Matoraner entkommen konnte, wussten sie nicht. In diesen Ruinen kämpften sie selbst ums Überleben. Da es kaum etwas essbares gab, wurden sie von Bara Magna regelmäßig mit Lebensmitteln, Ausrüstung und Munition versorgt. Dazu mussten sie aber bestimmte Orte auf suchen. Diese versteckten Kammern, die sogenannten Checkpoints, waren über Metru Nui verteilt. Insgesamt gab es vier dieser Checkpoints, Alpha, Beta, Gamma und Delta. Neben einem Lagerraum befanden sich dort auch eine kleine Kommunikationseinrichtung. Über diese erhielten die zwei Zesk die Missionen. Jedes mal ein Marsch der nicht ungefährlich war. Doch an diesem Sonntag den 07.09.100.000 n.n.Z passierte nichts. Keiner der Überlebenden war zu sehen und auch keine Bestien. Der optimale Tag um die Checkpoints ab zu gehen und kontrollieren. „Wie sieht es mit unseren Lebensmitteln aus?“ fragte Shiva, „reichen sie noch für diesen Monat?“ Dragosh nickte und füllte den Wasserkocher mit frischem Wasser aus einem Kanister, „wir haben noch Essen und Trinken für zwei Monate.“ In diesem Moment piepte der Computer, eine neue Nachricht ging ein. Auf dem Bildschirm erschienen einige Sätze mit roter und schwarzer Schrift.

Neue Missionen erteilt!
Neue Lebensmittel, Munition und Spezialausrüstung eingetroffen!
Finden sie sich im Checkpoint Alpha ein, Code 7439.

Die Zesk legten die Rüstungen an, luden das Scharfschützengewehr und die Pistole. Dragosh holte einen Raketenwerfer aus der Rüstkammer. Dazu zwei Metallkoffer die er auf den Tisch stellte. Nun öffnete er den einen und lud zwei Geschosse in die Waffe. Die kleinen Raketen aus dem zweiten Koffer schob er in sein Munitionskit. „Ich hoffe der Tag ist wirklich so ruhig wie er den Anschein macht,“ bemerkte Shiva während sie vier Inferno und vier Splittergranaten aus der Rüstkammer holte, „das letzte mal ging es fast schief.“ Sie traten leise durch den Flur in die Garage. Die Furno Bikes mit Beiwagen waren die einzigen Fahrzeuge, die den beiden Zesk zur Verfügung standen. Daher wurden sie nur in Notfällen verwendet oder dem Warenwechsel zwischen dem Versteck und den Checkpoints. Das nach außen hin herunter gekommene Tor öffnete sich und die zwei Maschinen fuhren rasch auf die Straße. Die Automatik schloss es wieder und die Fahrt begann. Checkpoint Alpha lag am Rand von GA Metru. Mit den Furno Bikes war es ein Weg von etwas über zwei Stunden. Zu Fuß aber einen ganzen Tag. Checkpoint Alpha wurde in den Ruinen des großen Tempels eingerichtet, so das er gut zu erreichen war aber dennoch sehr gut versteckt. Die zwei Zesk fuhren an den Ruinen des Universitätsgeländes vorbei. Manche Gebäude waren teilweise eingestürzt und andere ganz. Zwischen den Schutthügeln und Stahlträgern immer wieder die Netzte der Visorak. Im Schatten der verfallenen Häuser waren einige Hordika zu erkennen. Doch am Tage griffen sie nur an, wenn man in ihre unmittelbare Nähe kam. Shiva und Dragosh blieben in der Mitte der Fahrbahn und die Hordika nahmen sie nicht war. Doch konnte sich das aber auch sehr schnell ändern. Die mutierten Toa und Rahi waren unberechenbar. Die Visorak ließen sich da besser einschätzen und stellten daher eine geringere Bedrohung da. Zum anderen waren die Hordika weit aus Zahlreicher.

Nachwort;

Zum Nachtmittag erreichten sie die Ruine des großen Tempels. Die Bikes fuhren über einen gut getarnten Weg in den Runden Raum. Dragosh gab den Code ein und eine Platte in der Mitte des Raumes hob sich und gab den Fahrstuhl in den Keller frei. Sie hatten Checkpoint Alpha erreicht. Nun verluden sie schnell die neue Munition, die Lebensmittel und Spezialausrüstung. Zu guter Letzt traten sie vor den Computer und fuhren ihn hoch. Auf dem Bildschirm erschienen drei neue Missionen.


Missionreport 316-A

Sekundärziele;

Mission I: "Venomglands" Beschaffen sie je zwei Giftdrüsen der 6 Visorak Arten.

Mission II: "Talonhunter" Beschaffen sie je eine der 42 Kraata Arten.

Mission III: "Eatingtools" Beschaffen sie je eine der 48 Krana Arten.

Missionsstatus; Stufe V

Für die Ausführung der Missionen erhalten sie das nötige Laborgerät. Zusätzlich wird die Rüstkammer um 6 MAK III Maschinenkanonen erweitert.

Primärziel;

Einen umfangreichen Bericht über die Zustände in Objekt 3112 "Mata Nui". Besonderer Schwerpunkt auf die tragenden Strukturen und Matoraner die es nicht auf die Oberfläche schaften. Wie viele es sind, wie sind sie organisiert und wie schützen sie sich?

Missionsstatus; Stufe IV

Kapitel 1: Fire, Flesh and Blood "Feuer, Fleisch und Blut "

Shiva und Dragosh beendeten den Computer und fuhren aus dem Checkpoint. Das automatische Sicherheitsprogramm schloss das Versteck wieder. Die Zeks hatten gerade die Brücke hinter sich gelassen, welche den Tempel mit der Insel verband, als sie ein lautes Donnern hörten. Es war immer wieder zu hören, wie in einem ungleichmäßigen Rhythmus und es kam näher. Nicht schnell aber auch nicht langsam. Die Zwei sahen dem Geräusch nach und erblickten kleine Rauchsäulen. Die mit dem komischen Rhythmus aufstiegen und sich wieder auflösten. „Das ist einer der Schrottfresser,“ bemerkte Dragosh und prüfte die anderen Straßen aufmerksam, „der Lärm lockt jeden Hordika und Visorak in einem Kilometer Umkreis an.“ Shiva nickte während sie die ersten Bestien mit den Augen suchte. „Die Enklave sollte mal ihre Fahrzeuge durch denken,“ meinte die Zesk leise, „aber so ziehen sie die volle Aufmerksamkeit auf sich und wir können unbemerkt zu unserem Versteck zurück kehren.“ Aus den Schatten der Ruinen und Schutthügel wankten die ersten Hordika auf die Straße. Die Horde mutierter Kreaturen steuerte auf den Lärm zu, den der Schrottfresser verursachte. Erst als kein Hordika mehr zu sehen war, traten die Zesk auf das Gaspedal. Sie wollten noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder im Versteck sein. Die Furno Bikes rasten die Straße hinauf und an einigen Nachzüglern vorbei. Die Hordika bemerkten sie doch die Motorräder waren zu schnell für die Bestien. Doch so langsam wurde es dunkel und es würde nicht lange dauern, bis es auf den Straßen von den Hordika nur so wimmelte. Mit dem letzten Tageslicht erreichten sie ihr Versteck und waren vorerst in Sicherheit. Von draußen waren die immer mehr werdenden Hordika zu hören. Eine unruhige Nacht begann und die Zesk bezogen ihre Verteidigungspositionen. Nächtliche Angriffe der Hordika würden nicht lange auf sich warten lassen. In jeder Nacht griffen die Bestien das Haus an, daran hatten sich Shiva und Dragosh in den Monaten gewöhnen müssen.

Das nach Außen marode wirkende Gebäude hielt den nächtlichen Angriff stand. Denn im inneren hatten die Zesk mit der Zeit etliche Umbauten vorgenommen. Darunter das Ersetzen der Fenster durch engmaschige Gitter. Das Verstärken der Tür und das Anbringen von Überwachungssystemen. Sollten alle Stricke reißen, gab es noch die Maschinenkanonen welche gut versteckt um das has herum aufgestellt waren. Über das Überwachungssystem konnten die Zesk die Waffen steuern oder es der Automatik überlassen. Da die Hordika die Fenstergitter nicht abreißen und die Tür nicht aufbrechen konnten, zogen sie sich langsam zurück. Sie würden jetzt eine Ruine nach der anderen vornehmen. Die zwei Zesk blieben aber Wachsam. Diese Welt mit all ihren Kreaturen war unberechenbar und trotz all der Technik sehr gefährlich. Um selbst in der Nacht auf Jagt zu gehen musste man eben besonders Wachsam sein. Shiva blickte zu Dragosh herüber, „wir müssen einen besseren Platz finden, wenn wir die zwölf Visorak knacken wollen.“ „In den Ruinen der Maskenschmieden,“ schlug Dragosh vor und zielte auf die Straße, „das Areal hat nur noch zwei Zuwege und die können wir mit den MAK III Maschinenkanonen absichern.“ Ein einzelner Hordika wankte an dem Haus vorbei und wühlte in einem Schutthügel auf der anderen Straßenseite. Der rote Punkt wanderte über den Rücken der Kreatur. Der Zesk hielt den Finger am Abzug und wartete ab wie sich der Hordika weiter verhielt. Das mutierte Etwas kramte weiter und warf vereinzelt Steine auf die Straße. „Was sucht der da?“ fragte Shiva leise, „hat der dort etwa eine Beute versteckt?“ Das Rascheln, Knacken hallte bis ins Hausinnere. Dazwischen wie Steine oder Metallteile auf den Asphalt aufschlugen. Jetzt sahen die Zesk einen Moment lang weg. Der Hordika zog unter den Resten des Schutthügels einen übel zugerichteten Matoranerkörper hervor. Die Leiche wies neben unzähligen Bissspuren auch erste Verwesungsprozesse und Rostspuren auf. Der Matoraner lag demnach schon länger dort. „Widerliche Bestien!“ fauchte Shiva und würgte, „diese Hordika sind entsetzlich!“ Dragosh nickte nur und betätigte den Abzug seiner Waffe. Das Inferno Projektil durchschlug den Rücken des Hordikas. Die Kreatur riss ihre Arme nach oben bevor das Projektil im Körper explodierte. Drei vier Mal schlug der Hordika auf die Flammen, die aus seinem Leib austraten, bevor er noch vorne umfiel. In den nächsten Stunde blieb es ruhig doch die ungleichmäßigen Schritte weiterer Hordika waren bereits zu hören. Zumal die Zesk auch auf ihre instinktive Wahrnehmung zurück griffen. Hier unten erwies sich letzteres manchmal besser als die technischen Mittel die ihnen zu Verfügung standen.

Rasch zielten sie in die Richtung aus der sich die weiteren Hordika näherten. Die Bestien witterten Blut und Fleisch bereits aus großer Entfernung. Ob die Mutationen auch Körperwärme oder den Herzschlag wahrnahmen, wussten die Zesk nicht. Doch reichte nur eine kleine offene Wunde um ganzen Hordika Meuten an zu locken. Das bizarre Knurren der Hordika verriet das es viele waren. Ganz egal welche Lebensform das Virus befiel, sie mutierten zu etwas Monströsem. Die Meute erreichte die Leiche des Matoraners und viel über diese her. Eine erschaudernde Mischung von Fresslauten, zerreißenden Kabeln und Schläuchen. Die verkommenden Kreaturen wussten genau wo sie die wenigen organischen Teile fanden. Dragosh spielte mit dem Gedanken die MAK´s zu aktivieren. Doch an Stelle dessen winkte er Shiva zu sich. „Bringe mir den Raketenwerfer,“ flüsterte er leise, „ich brauche etwas mehr Feuerkraft, so lange sie fressen, bemerken sie uns nicht.“ Shiva kam mit der schweren Waffe zurück und zielte auf die Meute. Die Explosion riss die Hordika im Zentrum in Stücke. Die anderen wurden von der Feuerwalze verschlungen. Die wenigen überlebenden Hordika ergriffen die Flucht. Langsam rückte die Morgendämmerung näher und wieder eine Nacht wäre überstanden. Am Montagmorgen den 08.09.100.000 n.n.Z kehrte wieder Ruhe ein. Neben der Ruine lagen die verbrannten Skelette der Hordika. Die einen oder anderen Rauchfäden schlängelten sich in den Himmel wo sie sich auflösten. Shiva und Dragosh stellten die Ausrüstung für die erste Mission zusammen. Denn jetzt bot sich die Gelegenheit, dies weit gehend ungestört zu erledigen.

Kapitel 2: Animal trapping "Fallen stellen"

Ziel der Zwei war die alte Luftschiffwerft in LE Metru. Neben den wissenschaftlichen Gerätschaften nahmen sie auch zwei MAK III Maschinenkanonen mit. Auf dem Weg stießen sie nur auf wenige Hordika. Wieder erwies sich das Tageslicht als nützlicher Helfer. Eine massive Mauer umgab das Gelände mit seinen zwei großen Hallen und dem Landeplatz. Anders als die meisten Gebäude in Metru Nui war die Luftschiffwerft nicht ganz so stark beschädigt worden. Die Gebäude standen noch und die Mauer war weitgehend intakt. Dragosh sah sich das Tor an und positionierte dort die erste MAK III. Diese programmierte er rasch und befestigte das Magazin. Ein kurzes Aufblinken bestätigte die Schussbereitschaft der Waffe. Shiva untersuchte in der Zwischenzeit das erste Gebäude. Die Zesk witterte die vier Hordika sofort nach dem sie die Tür geschlossen hatte. Die Bestie kauerte in der Nische unter der Treppe. Sie schnüffelte um her und nahm etwas lebendiges war. Kein Matoraner oder irgend ein anderes kleines Rahi. Auch kein Toa oder Wesen mit Elementarkräften. Ein fremdes und ihm unbekanntes Lebewesen. Der Hordika schnüffelte in der Luft herum um seine Beute zu finden. Er spürte deren Anwesenheit, aber nicht wo sie sich aufhielt. Ein kurzes Knacken und der Hordika sank zusammen. Die anderen drei Kreaturen tötete sie auf gleiche Art. So das kein Tropfen Blut vergossen wurde. „Im anderen Lagerhaus haben sich drei dieser Biester verkrochen,“ erklang es aus dem Headset, „habe sie erledigt und die Luft ist rein.“ Jetzt nahmen die Zesk die Gemäuer genauer unter die Lupe. Außer eingeschlagenen oder eingeworfenen Fenstern, sowie wie aufgebrochene Türen wiesen die Hallen keine Schäden auf. Die Hordika schienen weit fortgeschritten zu sein, als sie die Luftschiffwerft angegriffen hatten. Sie schienen mit technischen Geräten wohl nichts mehr anfangen zu können, nicht mal sie zu erkennen. Nur deshalb waren die Fahrzeuge und Maschinen nicht von ihnen zerstört worden. Zwischen beiden Hallen befand sich die Garage der Schlepper. Die Fahrzeuge waren wie alles andere auch von Staub und Spinnengeweben bedeckt. Doch sahen sie voll funktionsfähig aus. Die Zesk sahen sich die Schlepper noch einmal genauer an. Danach den Brückenkran der Garage. Das rechte Fahrzeug stand direkt vor dem Tor, das linke neben der Treppe zum Büro. „Die Schlepper sehen noch funktionsfähig aus,“ bemerkte Shiva optimistisch, „mal sehen ob wir auch den Kran in Gang bekommen.“ „OK,“ erwiderte Dragosh und sah auf die Steuerkabine unter der Brücke, „ich schaue mal was ich tun kann, kümmere du dich um die Schlepper.“ Die Zesk nickte und sprang leichtfüßig auf die Ladefläche des rechten Fahrzeugs. Sie musterte die Winde und schätzte die Länge des Stahlseils ab. Dragosh kletterte auf den Brückenkran und trat durch die Reste der Tür in die Steuerkabine. Innen sah er sich um. Die Scheiben waren eingeschlagenen worden und der Sitz aus der Halterung gerissen. Überall an den Wenden befanden sich Flecken einer silbernen Flüssigkeit, auf dem Boden eine große Lache.

Der Zesk wusste das die Matoraner und Toa silbernes Blut hatten. Er versuchte sich den verzweifelten Kampf vor zu stellen. Wie sich der Toa oder Matoraner versuchte sich gegen einen oder sogar mehrere Gegner zu wehren. Die Blutspritzer an der Wand ließen auf mehre Angreifer schließen. Die mit primitiven Waffen, Krallen oder Zähne ihrem Opfer brutal zugesetzt hatten. Dies schloss die Visorak aus, denn sie verschleppten ihre Beute unverletzt in die Nester über der Stadt. Dieses Opfer wurde von den Hordika angegriffen, getötet und aufgefressen. Dragosh blickte von der Kabine nach unten. Dort sah er eine weitere silbrige Blutlache von der eine Spur aus der Garage führte. Dies ließ auf den weiteren Verlauf des Dramas schließen. Die Hordika hatten ihre Beute nicht hier oben zerrissen. Sie warfen sie aus der Kabine und schliffen sie fort. Zu allem Übel war dabei der Schlüssel abgebrochen. So dass der Zesk den Kran kurzschließen musste um die Maschine zu starten. Shiva untersuchte den Schlepper und fand den Schlüssel. Die Zesk startete das Fahrzeug und ließ die Winde abrollen. Das Seil mit dem Haken zog sie aus der Garage bis etwa vier Meter hinter dem Tor. Dabei hielt sie in der einen Hand immer ihre Pistole schussbereit und ließ die Umgebung nicht aus den Augen. Aus der Garage hörte sie das Quietschen des Brückenkrans, dessen Laufkatze langsam über die Schienen von links nach rechts rollte. Gefolgt von dem Surren des Seils als der Haken sich senkte. Nun wandte sich Shiva dem Rolltor zu. Wäre es geschlossen gewesen, hätten die Hordika das Gebäude nicht betreten und die Arbeiter überrennen können. Der Zesk hatte die ganzen Blutlachen auf dem Boden gesehen und auch die Spritzer an den Wenden. Hier fand ein fürchterliches Gemetzel statt. Für einen Moment glaubte Shiva die Schreie der Opfer und das Brüllen und Fauchen der Angreifer zu hören. Sie hatte in den neun Monaten so manche Angriffe miterleben müssen und wusste wie grausam die Hordika sein konnten. Die Zesk erinnerte sich an einen Matoraner der durch die Krallen und Zähne der Bestien fürchterlich verstümmelt wurde. Die Zesk konnten einige der Hordika vernichten und den Rest der Horde durch eine Inferno Granate schließlich vertreiben. Der Matoraner erklärte ihnen mit seinen letzten Worten, dass er wenn er den Verletzungen erläge, selbst zu einem Hordika werden würde. Er bat die Zesk ihn zu erschießen und danach zu verbrennen. Dragosh und Shiva hatten die Bitte ausgeführt und sich zurück gezogen.

Die Garage war jetzt fertig präpariert nun waren die Lagerhäuser dran. Die Zesk luden mehre dünnere Stahlseile auf eine Palette und zogen diese mit einem Hubwagen in das erste Lagerhaus. Unter permanenter Wachsamkeit legten sie das Seil, beginnend im großen Lager über die zweite Etage, bis zu dem großen Silo. Dragosh prüfte noch einmal die Länge. „Genau passend,“ teilte er über das Headset mit, „befestige dein Ende am Silo.“ Nun zog er die Palette zum anderen Lagerhaus. Shiva platzierte zeitgleich die Sprengsätze an den hinteren Stützen des Silos. So vollzogen sie es auch bei dem anderen. Die notwendigen Maßnahmen zur Erfüllung der ersten Mission waren jetzt abgeschlossen. Nun galt es Fallen auf zu stellen. Denn egal welcher Feind in der Dunkelheit kommen würde, er wäre zahlreich. In der Theorie hatten Dragosh und Shiva mehre Visorak obduziert. Doch entsprachen die Computermodelle wirklich den echten Spinnenwesen? Auch brauchte es etwas Zeit um die Giftdrüsen zu finden und entfernen. Zeit die sie nur hatten, wenn sie die anderen Feinde lange genug hinhalten konnten. So teilten sich die Zesk auf. Shiva positionierte die zweite MAK III auf dem Balkon der Garage. Von dort aus konnte der Betriebshof komplett unter Beschuss genommen werden. Dragosh verteilte Minen auf dem ganzen Gelände. Des weiteren versah er die Flutlichter der Luftschiffwerft mit Fernschaltern. Es waren nicht mehr alle Flutlichter intakt, doch genug um den Großteil des Geländes zu beleuchten. Die Hordika schienen Licht zu fürchten oder was auch immer, zumindest mieden sie es. Ob die Visorak Licht fürchteten wussten die Zesk nicht, nur das die Spinnenwesen tagsüber in ihren Nester blieben. Außerhalb des Geländes verteilte Dragosh die Inferno Minen und stellte die Fernzünder ein. Jetzt waren auch die Fallen so weit vorbereitet. In dem Büro der Garage richteten sie ihr Versteck ein. Es war jetzt später Nachmittag und es würde nicht mehr lange dauern bis die Dunkelheit anbrach. Dann würde ihre Jagd beginnen. Wenn alles gut ging würden sie die Jäger bleiben. Wenn nicht würden sie zu den Gejagten werden. „Ich hoffe das diese Mission es wert ist,“ bemerkte Dragosh als es langsam aber sicher dunkel wurde, „wenn nicht, haben wir uns umsonst dieses Risiko eingegangen.“ Shiva nickte und sah Dragosh in die Augen, „neun Monate waren wir nur Kameraden, was wäre wenn wir ab jetzt auch Freunde sind?“ „Freunde?“ meinte Dragosh und sein bekümmertes Gesicht wich einem seichtem Lächeln, „ja Freunde, die wäre der richtige Zeitpunkt.“ Jetzt ruhten die Augen der Zesk auf der Straße vor dem Tor. Die ersten Schatten waren zu sehen, das schreckliche Leben in Metru Nui erwachte.

Kapitel 3: Venomglands "Giftdrüsen"

Zu erst erschienen die Hordika und zogen als wankende Meuten durch die Straßen. Die ein oder andere Meute suchte auch das Gelände der Luftschiffwerft auf, zog aber unverrichteter Dinge weiter. Hier gab es wohl nichts mehr zu holen. Die Visorak ließen sich in den ersten Stunden der Nacht noch nicht blicken. Dafür wurden die Hordika mit jeder Stunde mehr. Jetzt zeigte sich wieder einmal die schreckliche Vielfalt dieser Kreaturen. Manche waren einmal ein Matoraner, andere ein Toa und wieder andere ein Rahi. Ein besonders bösartiges Exemplar, dass sich eine Weile auf dem Gelände umsah, wies noch immer die Merkmale eines Feuerbären auf. Wenn gleich die monströsen Mutationen deutlich überhand nahmen. Jetzt wandten sich die Augen des Biestes nach oben in den Himmel. Ein gleichmäßiges Knacken und Rascheln war zu hören. Erst leise und dann immer deutlicher. Der Feuerbär Hordika ergriff die Flucht und verschwand in den dunklen Straßen. Die ersten Spinnenwesen setzten auf dem Boden auf und es wurden immer mehr. Bald war der ganze Hof und die Kreuzung voller Visorak. Sie schwärmten aus für ihre nächtliche Jagd. Den Zesk kam ein wahrhaft erschreckender Gedanke hoch. Was wenn sich diese Invasion an vielen Teilen der Stadt gleichzeitig abspielten? Die ersten Geräusche ließen auf Kämpfe schließen. Nicht die Schreie von Opfern die um ihr Leben kämpften sondern das Gebrüll zwei Raubtiere die um ihr Revier stritten. Die Hordika und Visorak lieferten sich Straßenschlachten in der Dunkelheit, ein entsetzliches Schauspiel für die zwei Zesk. In all den neun Monaten hatten sie so ein Gemetzel nicht miterleben müssen. Doch jetzt mussten sie zusehen um zwölf Visorak zu erlegen. Gegen Mitternacht erreichte der Krieg der Bestien seinen Höhepunkt und fand nun auch auf dem Gelände der Luftschiffwerft statt. Widerliches Geschrei und gequältes Kreischen über all. Zorniges Knurren und lautes Fauchen wo da s Auge hin sah. Zähne und Krallen die sich in biomechanische Körper bissen oder schnitten. Silbernes Blut besudelte den Boden in strömen. Die Zesk rangen mit der Übelkeit und mit ihrem Verstand. Sie mussten zu sehen, auch wenn es ihre Nerven und Mägen auf eine Zerreißprobe stellte. Jetzt näherte sich ein Vohtarak der halb geöffneten Garage. Jetzt musste alles schnell gehen. Shiva zielte und schoss. Dragosh eilte aus dem Gebäude und befestigte das noch zuckende Spinnenwesen an dem Haken der Schlepperwinde. In dem brutalen Gewühl blieben die Zesk noch unbemerkt. So konnte die Winde den Vohtarak unbehelligt in das Gebäude ziehen. Bald folgte ein Roporak und kurz danach ein Suukorak. Noch immer schienen die zwei Zesk in diesem Revierkampf nicht relevant zu sein.

Gegen zwei Uhr Morgens hatten sie einen zweiten Vohtarak, Roporak, Suukorak und den ersten Keelerak. Eine halbe Stunde später den zweiten und die noch fehlenden Boggarak. Noch war das Glück auf der Seite von Dragosh und Shiva. Jetzt fehlten nur noch zwei Oohnorak. Gegen vier Uhr waren auch diese erlegt worden. Die Sprengsätze unter den Silos explodierten. Die schweren Behälter kippten um und zogen die Spinnenwesen in die Gebäude. Doch war es jetzt mit dem Unbemerkt bleiben vorbei. Erst explodierten die Sprengsätze vor dem Gelände. Das grelle Licht trieb die Kreaturen aus einander. Die Explosionen rissen sie auseinander und das Feuer setzte sie in Brand. Die erste Welle der Bestien ergriff die Flucht. Nun zündeten sich die Minen im Hof nach einander. Die zweite Welle zog sich unter hohen Verlusten zurück. Die zwei MAK III zerschossen die wenigen Hordika die sich noch im Gelände und vor dem Tor befanden. Mit dem ersten Tageslicht war das Gemetzel vorbei. Es kehrte wieder Ruhe ein. Die Zesk verbarrikadierten alle Türen um sich nun dem zweiten Teil der Visorak Mission zu zuwenden. Mit einem Gerät, dass sie mit der neuen Lieferung erhalten hatten, nahmen sie sich ihre Beute vor. Sorgfältig schnitten sie erst den Metallkörper auf und arbeiteten sich an Kabeln, Schläuchen und Flüssigkeitsbehälter vorbei. Jetzt erreichten sie die Kammer mit den biologischen Organen. Der bitter süße Geruch trat aus dem Spinnenwesen und Shiva musste kurz würgen. Doch setzte sie die Arbeit sorgfältig fort. Gegen Mittag waren die ersten sechs Giftdrüsen entfernt worden und in den dafür vorgesehenen Behältern. Nun waren die anderen sechs an der Reihe. Auf dem Gelände waren vereinzelt Hordika zu hören. Sie kamen um sich an den Resten des nächtlichen Gemetzels zu laben. Den Geräuschen nach, zogen sie die Körper oder Leichenteile fort. Denn Fresslaute waren nicht zu hören. Gegen Nachmittag hatten die Zesk alles erledigt. Zeit das Gelände zu verlassen und wieder ihr Versteck auf zu suchen. Noch so eine Nacht brauchten sie vor erst mal nicht. Mit den zwölf Behältern in den Laborkits und den beiden MAK III rannten sie so schnell ihre Füße sie trugen. Mit dem Einbruch der Dunkelheit erreichten sie ihr vertrautes Versteckt. Sie waren vorerst wieder in Sicherheit. Diese Nacht war die erste wirklich Ruhige. Der Grund lag klar auf der Hand. Sowohl die Hordika als auch die Visorak hatten sich selbst so stark bekämpft, dass ihre Zahl gravierend abgenommen haben musste. Diese Art des Revierkampfes hatte es in den ersten neun Monaten noch nicht gegeben. Dennoch waren die Kreaturen immer noch sehr Zahlreich.

Dragosh war als erster wach geworden und trat an Shivas Feldbett heran. Die Zesk hatte sich im Schlaf zusammen gezogen wie ein Phötus im Mutterleib. Manchmal schien sie ihre Finger zu zählen. Ihr Kissen war durchnässt und wirkte wie zusammen gewrungen. „Es ist der Mittwochmorgen der 10.09.100.000 n.n.Z,“ weckte Dragosh seine Kameradin, „und wir sind unverletzt und bei bester Gesundheit.“ Shiva wachte auf und griff sofort nach seiner Hand. „Ich hatte einen Alptraum,“ stammelte sie und drückte die Hand fester, „dieser Ort ist schrecklich und seine Bewohner noch schlimmer.“ „Ja,“ bestätigte der Zesk und drückte Shiva an sich, „ich hatte ebenfalls große Angst.“ „Doch ist dies erst der Anfang,“ sprach Shiva etwas beruhigter, „von den anderen Objekten müssen wir noch mehr beschaffen.“ Die Zesk saßen am Tisch und starrten auf die zwölf Behälter. In einer Honigfarbenden Flüssigkeit schwammen die Giftdrüsen der Visorak. „Wo zu brauchen sie die Organe?“ überlegte Shiva laut, „es gibt genug Gifte die dem Militär zu Verfügung stehen.“ „Ich denke,“ meinte Dragosh und zog eines der Gefäße mit der Giftdrüse eines Suukoraks zu sich, „es geht nicht um das Gift sondern um das Hordika Virus.“ „Einige imperiale Wissenschaftler gehen davon aus,“ meinte der Zesk mit gerunzelter Stirn, „das es der Auslöser des Hordika Virus ist.“ „Andere wiederum sind der Ansicht,“ beendet Dragosh seinen Satz, „das es die Elementarkräfte schuld an der Mutationen tragen.“ „Wenn also die Giftdrüsen dazu beitragen,“ lächelte Shiva wieder völlig vergnügt, „letztere These zu entkräften, dann hat sich das Risiko gelohnt.“ „Wenn nicht,“ gab die Zesk zu bedenken, „haben wir das Virus wieder nach Bara Magna gebracht.“ „Wir sollten uns noch mal erkundigen,“ schlug Dragosh vor, „wer den Auftrag gegeben hat.“ „Dazu müssen wir wieder zum Checkpoint Alpha gehen,“ bestätigte Shiva zuversichtlich, „das sollten wir auch tun.“ Die Zesk rüsteten sich und musterten die Straße vor dem Haus. Rasch fuhren sie mit den Furno Bikes aus der Garage. Diese schloss sich wieder und sie rasten los. Auf halbem Weg hielten sie die Maschinen. Denn laut knallend und Rauch prustend kündigte sich der Schrottfresser an. Der abstrakt anzuschauende Straßenzug der Enklave schlängelte sich langsam über die Hauptstraße. In seinem Schatten bewegten sich einige Hordika. Sie griffen das Konstrukt immer mal wieder an, doch ohne irgend einen Erfolg. Von oben schossen die Matoraner primitiv anmutige Feuergeschosse auf die Bestien. „Welche Strecke fahren die eigentlich noch mal mit diesem Teil?“ fragte Dragosh und zuckte mit den Schultern, „ich meine nur die Hauptstraße hoch und wieder runter.“ „Die fahren auch die große Metru Route,“ erinnerte sich Shiva, „von Ta Metru in einem großen Kreis nach Ga Metru.“ „Wir sollten denen folgen,“ schlug der Zesk vor, „heute nicht aber ein anderes mal.“ „Warum auch nicht,“ erwiderte Shiva und startete ihr Furno Bike, „ist ja auch Teil unseres Primärziels.“ Die beiden Zesk traten auf das Gas und ließen den Schrottfresser hinter sich.

Epilog: "Wir sind jetzt die Jäger!"

Wir bleiben heute Nacht im Checkpoint,“ bemerkte Dragosh während er den Computer auf der Kommunikationskonsole hoch fuhr, „mach bitte die Betten fertig.“ Shiva nickte und verschwand im hinteren Zimmer. Anders als in ihrem Versteck war im Checkpoint nichts improvisiert. Die Betten brauchten nur aus der Wand geklappt werden und es gab eine kleine vernünftige Küche. Der Checkpoint verfügte sogar über eine Dusche. Die Zesk klappte erst ihr Bett auf und dann das für Dragosh. In einem zweiten Fach befanden sich die Kissen und Bettdecken. Das Militär hatte sich wirklich Gedanken gemacht. Es war noch immer kein Hotelzimmer, doch wesentlich angenehmer als ein Zelt oder ein Feldbett. Nach dem sie die Betten gemacht hatte, trat sie an die kleine Küche heran. Kurze Zeit später stieg der Geruch von frisch aufgebrühtem Kaffe auf. Dragosh blickte auf den Bildschirm und überlegte was er schreiben sollte. Zu erst tippte er den Code für den Missionsstatus ein. Auf dem Bildschirm erschien ein kleines Feld mit roten Fragezeichen. Die Finger des Zesk tanzten über die Tastatur;

Missionreport 316-A 1

Datum; Mittwoch 10.09.100.000 n.n.Z

Sekundärziel I „Venomglands“; Mission I erfolgreich abgeschlossen. Je zwei Giftdrüsen jeder Visorak Art stehen zur Abholung bereit.

Mit der Entertaste schloss er das Feld und gab den Code für das Nachrichtenfeld ein. Nach wenigen Sekunden erschien ein größeres Feld mit grünen Fragezeichen. Wieder dachte der Zesk kurz nach. Was könnten sie noch brauchen? Vielleicht einen Dritten Mann? Auf jeden Fall zwei weitere MAK III, mehr Inferno Granaten und zwei oder drei Lafetten. Dragosh formulierte die Anfrage noch ein mal in seinem Kopf, dann tippte er ein;

Ausrüstung: 2 MAK III, 2 Lafetten,

Munition: 4 Einheiten MAK III „Hell Fire“, 4 Einheiten MAK III „Standard“, 2 Einheiten Inferno Projektile, 8 Einheiten „Hell Fire“ Minen und 10 Einheiten Inferno Projektile.

Zusätzliche Anfragen: Bitten um einen dritten Mann, dies ist für den weiteren Verlauf der Mission dringend notwendig.

Mit der Entertaste schloss der Zesk auch dieses Feld und klickte auf das Versenden Symbol. Nachrichten erfolgreich verschickt und Missionreport 316-A 1 gespeichert, erschien auf dem Bildschirm. Nun fuhr Dragosh den Computer wieder herunter und schaltete die Kommunikationskonsole ab. Nun trat er in das hintere Zimmer wo Shiva an dem kleinen Tisch saß. „Wir sind ausgebildete Kampfmaschinen,“ sprach der Zesk, „uns steht eine erstklassige Ausrüstung zu Verfügung und wir verfügen über den natürlichen Instinkt eines Raubtieres.“ „Wir sind die perfekten Jäger,“ fuhr Dragosh fort, „warum haben wir uns neun Monate nur versteckt und bei Tage nur beobachtet?“ „Weil wir uns hier unten noch nicht auskannten,“ meinte Shiva und zuckte mit den Schultern, „wir kannten unser Revier noch nicht.“ „Doch jetzt kennen wir es,“ stellte Dragosh feste und er lächelte, „wir kennen jeden Winkel dieser Stadt und auch unsere Feinde.“ „Worauf willst du hinaus?“ fragte Shiva und nippte an ihrem Becher Kaffee, „das ist kein Grund unnötige Risiken ein zugehen.“ „So meinte ich das auch nicht,“ erwiderte Dragosh mit zuversichtlicher Stimme, „ich bin nur der Meinung wir sollten jetzt umdenken.“

Nachwort:

„Der Zesk zeigte auf das Scharfschützengewehr und die Rüstung die an der Wand lehnte. Danach auf die Pistolen und blickte Shiva wieder tief in die Augen. „Wir sind jetzt die Jäger!“ sprach er und lächelte, „lange genug waren wir nur die Sammler!“

Hauprollen:

Soundtrack:

Alien vs Predator OST - 02 Main Theme03:32

Alien vs Predator OST - 02 Main Theme

Alien vs. Predator OST - Alien Fight03:20

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