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Die Chroniken der Macht 1.jpg

Dies ist Teil 1 der Chroniken der Macht.

Prolog

Freunde, die ihr hier versammelt seid, hört noch einmal die Legende von BIONICLE.

In einer Zeit vor unserer Zeit lebten wir auf der friedlichen Insel, die wir zu Ehren des Großen Geistes Mata Nui nannten. Doch es blieb nicht von Dauer, da ein Schatten unsere Insel heimsuchte. Er versuchte uns mit seinen gefährlichen Rahi Bestien zu unterjochen. Die Prophezeiung erzählte von 6 mutigen Toa, die uns vor seinem Joch befreien. Wir warten schon 1000 Jahre auf ihre Ankunft, aber der Schatten zog immer weiter über das Land. Wenn jedoch alles Licht erloschen und die Geschichte zu Ende zu sein scheint, ist es erst der Beginn...

Kapitel 1: Weggeschwemmte Helden

Es herrschte Chaos auf Mata Nui. Die Turaga erzählten von ihrer Ankunft. Die Matoraner glaubten ihren Worten, aber durch die ständigen Angriffe Teridax´ mit seinen Rahis und die von ihm ausgelösten Naturkatastrophen wurden die Matoraner schon bald skeptisch. Mata Nui wurde zwar in tiefen Schlaf versetzt doch er spürte die Not auf Mata Nui und sandte die 6 zur Rettung kommenden Toa in ihren Toa-Kanistern zur Insel. Sie verfehlten jedoch die Insel und landeten im Meer und weilten dort für 1000 Jahre.

Als die Toa Kanister nun schon nahe bei Mata Nui waren herrschte ein Tornado vor der Küste Ta-Koro´s. Da der Tornado im Meer war erzeugte er einen rießigen Strudel. Der Strudel erfasste die Toa und sie gelangten in eine Meeresströmung.Diese war so groß, dass die Toa bis zur untersten Spitze der südlichen Inseln gelangten.

Kapitel 2: Abkommen der Weisen

Während die Toa in der Strömung waren eskalierte die Lage auf Mata Nui. Teridax ließ den Tornado so stark abkühlen,dass er die Lavaflüsse und selbst den Lavasee Ta-Koro´s regelrecht einfror. Die Stadt wurde verwüstet, doch zum Glück kamen keine Bewohner zu Schaden, da Kapura den Tornado durch ein Teleskop sah und die Stadt nach Le-Koro evakuirte.

Den Matoranern reichte es. Was zu viel ist,ist zu viel. Daher versammelten sich die Turaga und besprachen,wie es weitergehen soll. Sie waren verzweifelt,aber Turaga Matau erwähnte schließlich die Toa-Steine. "Wenn die Toa schon nicht zur Hilfe kommen,machen wir uns eben welche". "Nein! Zu gefährlich!", erwiderte Turaga Nuju. Matau wieder:"Hast du eine andere Idee?" Es kam jedoch keine Antwort und so gingen sie in ihre jeweiligen Koros zurück und fragten bei den Matoranern nach einem Freiwilligen. Es meldeten sich Agni,Kailani,Taiki,Pekka,Midak und Kokkan.

Kapitel 3: Besprechung

Die 6 Matoraner trafen die Turaga später in Le-Koro beim Baum des Glaubens in Turaga Matau`s Hütte. Sie sagten zu ihnen,dass die Toa-Steine in jedem Koro und Wahi versteckt waren, diese aber jedoch von Rahis bewacht wurden. Teridax hatte natürlich schon vorausgesehen,dass eines Tages jemand auf die Idee kommt, die Steine zu holen. Jeder Matoraner bekam zur Verteidigung einen Dolch und einen Kohlii-Schild. Kailani fragte die Turaga, wieso sie nicht schon vorher jemanden geschickt haben. Turaga Whenua antwortete:"Keiner war bisher mutig genug,diese Aufgabe anzunehmen". "Oder dumm genug",dachte sich Pekka. Er war wahrscheinlich der Einzige,der sich fürchtete. Pekka machte das nur,da sich sonst keiner gemeldet hat und es einer ja machen musste. Es wurde ebenso der Anführer besprochen. Es sollte Agni sein,da er der mutigste war und gute Strategien entwickeln konnte.

"Dann wäre ja alles besprochen", sagte Turaga Vakama schließlich." Das wird ein großes Abenteuer für euch. Denn diese Mission wird sicherlich nicht eure letzte. Ihr werdet viel erleben und euch vielem entgegenstellen. Manchmal sogar euch selbst. Ihr werdet nicht immer einer Meinung sein. Angst könnte euch von eurer Bestimmung abbringen. Ihr müsst dem standhalten und dem Größen Geist treu bleiben. Denkt darum immer an die 3 Tugenden". Alle riefen darauf:"Einigkeit!Treuepflicht!Bestimmung"! Nach dem Treffen ging jeder Matoraner in sein Koro zurück und suchte nach seinem Toa-Stein.

Kapitel 4: Kailani

Jeder hatte sein Abenteuer selbst zu bestreiten und jedes Abenteuer hatte ihre eigene kleine Geschichte.

Kailani fand ihren Toa-Stein am Grund des Wassers von Ga-Koro. Dort war das Wasser trüb und dunkel. Aber es waren genug Lichtfische im Wasser, sodass sie etwas sehen konnte. Als Kailani den Stein aus einer kleinen Ritze im Boden holte, schwamm plötzlich ein Takea-Hai, der seinen Schwarm verloren hatte, auf sie zu. Kailani bemerkte ihn zuerst nicht. Erst dann,als der Rahi den Schild von Kailani, den sie am Rücken trug, rammte. Er wollte sie gegen die Felsen drücken, doch Kailani gelang es sich vom Schild zu befreien und rutschte nach hinten. Der Hai rammte dann gegen die Felsen und wurde unter den Steinen begraben. Danach tauchte sie wieder auf und kehrte nach Ga-Koro zurück.

Kapitel 5: Kokkan

Kokkan suchte im immer schneienden Gebiet des Mount Ihu in Ko-Wahi.

Nach einem langen Fußmarsch hörte er ein knacksendes Geräusch und blieb stehen. Der Matoraner sah um sich,doch es war nichts. Als er seinen nächsten Schritt machte brach der Boden ein und Kokkan landete in einer Höhle. Er richtete sich wieder auf und sah den Toa-Stein. Der Matoraner weckte jedoch den großen Eisaffen aus seinem Winterschlaf. Der Affe schrie auf und stürmte auf Kokkan zu. Kokkan sprang zur Seite und versuchte ihn zu beruhigen.Er sah auch keinen Sinn ihn zu besiegen. Kokkan war der Typ, der rein aus seinem Instinkt handelte und meistens so auch das Richtige tat.Obendrein war er sehr philosophisch und poetisch.

"Hey! Ich will dich nicht besiegen! Hörst du mir eigentlich zu"!? Kokkan wich immer weiter aus und der Rahi ermüdete schließlich. Er brach zusammen und lag am Boden. Der Kopf war direkt vor Kokkan. "Du kannst mich vielleicht nicht verstehen,aber du siehst ja wohin sowas führt. Bewahre deine Ruhe,sie ist kostbar". Der Affe verstand seine Worte aber teilweise und brachte ihn dann zum Eingang der Höhle. Der Eisaffe legte sich wieder schlafen und Kokkan ging nach Ko-Koro.

Kapitel 6: Pekka

Die Motara-Wüste Von Po-Wahi war zwar nur bloßes Ödland, doch Pekka hatte sonst überall nachgesehen und so blieb ihm nichts anderes übrig. Die Sonne prallte unaufhörlich auf den Sand, aber Pekka konnte sich zumindest mit dem Schild vor der Sonne schützen. Er marschierte schon seit Stunden ziellos umher. "Wieso habe ich mich nur darauf eingelassen? Hier gibt es ja nur Sand und einen wolkenlosen Himmel und...Moment. Was ist das"? Pekka sah etwas in der Ferne." Eine Höhle! Endlich ein Ort wo man rasten kann"! Er rannte auf die Höhle zu, als kurz vor dem Eingang ein Nui-Jaga auftauchte. "Nicht du auch noch". Pekka wäre am liebsten weggerannt,aber ihm blieb keine Wahl. Er musste kämpfen.

Der Nui-Jaga versuchte immer wieder auf Pekka einzustechen, traf ihn aber nicht. Einmal hätte der Rahi ins Schwarze getroffen. Pekka konnte jedoch mit seinem Kohlii-Schild blocken. Der Stachel blieb aber stecken und als der Nui-Jaga den Schwanz zurückzog schleuderte er Pekka direkt in die Höhle. Der Schild löste sich zwar,aber man konnte ihn, da er beim Aufprall in 2 Hälften zerspalten wurde, nicht mehr benutzen. Der Matoraner hatte Angst als der Nui-Jaga in die Höhle kam und versteckte sich. Dann dachte er sich aber:"Was mach ich da eigentlich? Komm schon Pekka. Du bist kein Weichei. Du wirst dich ihm stellen. Ich bin kein Weichei, ich bin kein Weichei". Er hatte schließlich seinen Mut zusammengenommen und überlegte sich einen kleinen Plan.

In der Höhle war es sehr dunkel, sodass man nur Umrisse grob erkennen konnte. Pekka schlich sich leise an und immer wenn der Rahi in seine Richtung sah, bewegte er sich nicht. Pekka war dann schließlich nah genug. Jetzt konnte er seinen Plan durchsetzen. Er stach dem Nui-Jaga in seine einzige verwundbare Stelle, in den Bauch. Der Rahi hatte große Schmerzen und floh aus der Höhle und grub sich in den Sand ein. "Da hast du´s Nui-Jaga! Du kannst es mit mir nicht aufnehmen! Mit Pekka"!!! Pekka rastete noch eine Weile in der Höhle,doch dann sah er den Toa-Stein. "Da bist du ja". Er nahm ihn an sich und sah ihn sich ein wenig an. Nach einer Weile machte er sich schließlich nach Po-Koro auf.

Kapitel 7: Midak

In der Großen Mine von Onu-Koro suchte man vergeblich nach dem Toa-Stein. Midak half natürlich mit. Es fanden sich Berge von Lichtsteinen, aber es war weit und breit kein Toa-Stein zu sehen. "Puh. Ich mach mal eine Pause. Wenn ihr etwas gefunden habt, gebt mir bitte Bescheid. Bis später". Midak ging darauf an die Oberfläche in seine Hütte. Onepu klopft später an die Tür. Midak wachte aus seinem Nickerchen auf. "Gähn. Ich komm ja schon... Hallo Onepu. Hast du etwas gefunden"? "Allerdings. Wir sind auf einen Hohlraum gestoßen". Der Matoraner schnappte seinen Dolch und seinen Schild und ging zur Großen Mine zurück." Gib mir einen Lichtstein Onepu". Es war dunkel in der Höhle, doch in der Mitte leuchtete etwas hervor. Es war der Toa-Stein. "Na endlich". Midak rannte auf den Stein zu, als der Boden einstürzte.
Onepu rief:"Midak,alles in Ordnung"!?
"Das gibt eine Beule,aber sonst ist alles in Ordnung".
"Nicht bewegen!Wir ziehen dich rauf!"
Es wäre ohnehin nicht möglich gewesen. Midak war in einem länglichen, schmalen Loch, aus dem er nicht herausklettern konnte.

Midak hörte auf einmal ein Geräusch,das immer näher kam. Plötzlich kam ein Unterirdischer Wurm zum Vorschein und er zog den Matoraner in die Tiefe. Der Wurm wollte ihn fressen, doch er konnte Midak nicht erwischen, da er auf seinem Rücken war.Er überlegte, wie er ihn besiegen sollte und da kam ihm eine Idee. Unterirdische Würmer sind blind und konzentrieren sich auf ihr Gehör. Midak schlug also seinen Dolch mehrere Male gegen seinen Schild und erzeugte ein lautes Geräusch. Der Wurm hielt dieses Geräusch nicht lange aus und so grub er sich schnell nach oben. Sie kamen schließlich an die Oberfläche. Der Wurm schüttelte Midak ab und verschwand spurlos in den Gängen." Das wird dir eine Lehre sein. Leg dich nie mit einem Matoraner wie mir an". Midak ging dann wieder in die Große Mine zurück. Die anderen waren traurig,dass sie Midak "verloren" hatten.
Onepu sagte:"Hätten wir gleich gehandelt,wäre ihm nichts passiert.Seufz...Midak".
"Mir ist gar nichts passiert".
"Midak! Jag mir nie wieder so einen Schrecken ein! Wir haben geglaubt du wärst tot"!
"Tja,was soll ich sagen".
"Naja,schön,dass du wieder da bist".
Midak ging zurück in seine Hütte und machte zur Erhohlung noch ein kleines Nickerchen.

Kapitel 8: Taiki

Taiki durchquerte den Dschungel von Le-Wahi. Die Taku sangen ihre Lieder in den Baumkronen und die Gukko streiften über den Himmel". Muss fliegen schön sein. Sich in die Lüfte schwingen und frei sein. Aber wo bin ich?Unten, wo ich durch Schlamm trotte". Er träumte stets zu fliegen. Taiki flog zwar manchmal mit einem Gukko, aber er war sich sicher, dass es nicht dasselbe ist, wie wenn man selbst fliegt. Er sah die ganze Zeit immer wieder in den Himmel, dass er garnicht sah, was in seiner Umgebung passierte.

Nach einer Zeit stolperte er über eine Wurzel von einem Baum. "Au.Seufz,ich sollte mehr aufpassen und weniger träumen. Hey,was ist das"? Taiki sah etwas leuchtendes, dass in ein wenig Schlamm eingegraben war. "Der Toa Stein! Haha! Das nenn ich Schicksal"! Der Matoraner drehte sich auf den Rücken und sah in den Himmel. Jetzt waren aber nicht nur Gukkos am Himmel. Etwas flog direkt auf ihn zu. "Was zum...AHH"! Taiki wich schnell aus, denn dieses etwas war ein Nui-Rama. Der Rahi versuchte ihn zu packen. Taiki ließ sich aber nicht erwischen. Doch schließlich schnappte er den Matoraner und flog mit ihm hoch in die Luft. Der Nui-Rama erwischte jedoch nur den Schild, sodass Taiki sich mit nur einer Hand an ihn festhalten konnte. Auf einmal flog ein Gukko unter ihnen herbei. Taiki ließ den Schild los und er landete direkt auf en Rücken des Gukko´s. Danach trugen sie einen Kampf in der Luft aus. Der Nui-Rama ließ den Schild los und ging zum Angriff über. Der Matoraner sprang plötzlich von dem Gukko. Der Rahi packte Taiki und der Matoraner rammte seinen Dolch direkt in sein Auge,worauf er abstürzte. Der Gukko konnte Taiki aber noch retten und so flogen beide nach Le-Koro mit dem Toa-Stein im Gepäck.

Kapitel 9: Agni

Ta-Wahi wurde von Agni völlig abgesucht, also suchte er in den Ruinen Ta-Koro´s. Der Tornado hatte der Stadt ganz schön zugerichtet. Alle Mauern waren eingestürzt und lagen am Boden. Selbst das Kohlii-Stadion war nicht mehr wiederzuerkennen. Es lagen überall nur die Steine herum. Es war schwer etwas zu finden. Agni räumte die Steine zur Seite. Plötzlich sah er, dass ein kleines Loch im Boden war. Ein Ziegel löste sich dort heraus. Nachdem er alles freigelegt hatte, führte eine Treppe in die Tiefe. Der Matoraner folgte ihr. Am Ende angekommen fand er sich in einem mit Fackeln beleuchtetem Raum wieder. Am Ende dieses Raumes war auf einem Altar der Toa-Stein.

Kein Rahi. Weit und breit keine hungrige Kreatur. Da war jedoch etwas anderes. Eine schwarze Gestalt. Hatte aber mit einem Rahi keinerlei Ähnlichkeiten. "Wer und was bist du"? "Mach dir darüber keine Kopfzerbrechen. Nimm den Toa-Stein". Nach dieser etwas merkwürdigen Aussage verschwand auf einmal die Gestalt. "Seltsam... Naja, wenigstens hab ich den Toa Stein". Er ging die Treppe wieder hinauf und machte sich nach Le-Koro auf.

Kapitel 10: Verwandlung

Jeder hatte nun seinen Toa-Stein und sie waren bereit für die Verwandlung in Toa. Alle 6 Matoraner sind in ihren Koros zurückgekehrt und nach einer sehr erfreulichen Begrüßung der Turaga bekamen sie den Auftrag, zu den Suvas zu gehen. Dort wird es stattfinden. Da Ta-Koro aber zerstört wurde, somit auch der Ta-Suva, musste Agni seinen Toa-Stein in den Le-Suva legen. "Ich leg meinen zuerst rein",sagte Taiki. "Nein, ich.Ich bin der Anführer und darum darf ich als erster",erwiderte Agni. "Nein, ich!". "Ich"! "Ich"! "Ich"! "Ich"!... Zum Glück waren Turaga Vakama und Turaga Matau dabei, jeder andere Turaga war auch bei seinem Suva, und Vakama sagte:"Streitet jetzt bitte nicht wegen so einer Kleinigkeit. Wenn ihr Toa seid und euch wegen sowas streitet, werdet ihr kein gutes Toa-Team. Taiki darf zuerst." "Na gut..." murmelte Agni.

Taiki legte schließlich seinen Toa-Stein in den Suva. Er fing an zu leuchten. Nach der Umwandlung war ein prächtiger Toa zu sehen. "Wow! Jetzt bin ich dran." Daraufhin legte Agni seinen Toa-Stein in den Suva. Auch er fing an zu leuchten und ein zweiter Toa erschien. "Siehst gut aus, Agni". "Du auch Kumpel". Nach ihrer Verwandlung kamen ihre Waffen zum Vorschein. Sie nahmen sie an sich. Turaga Vakama sagte:"Jetzt seid ihr Toa. Unsere Erlöser, die uns vor dem Schatten befreien. Ihr führt hier gute Waffen. Setzt sie Weise ein. Trefft euch mit den anderen Toa im Kini-Nui. Dort wird euer erstes Treffen sein und wir sprechen über eure erste Mission." "Super! Unsere erste Mission",antwortete Taiki. Turaga Matau sagte:"Wir haben den anderen Turaga schon Bescheid gegeben. Macht euch nun zum Kini-Nui auf".

Kapitel 11: Über Stock und Stein

Agni und Taiki machten sich zum Kini-Nui auf. Sie hatten nicht sehr weit zu gehen, aber dennoch war die Reise nicht unspektakulär. Allein schon die Ansicht der rießigen Bäume versetzte Agni immer wieder ins staunen. In Ta-Koro kannte er das nicht und Agni ging nie hierher, da er Teil der Stadtwache war und er immer im Einsatz gewesen ist, da sie unter sehr vielen Rahiangriffen litten. "Wie ist es eigentlich so hier zu leben?" Taiki antwortete,"Naja, unten ist es oft etwas langweilig. Wir haben unser Dorf ja oben in den Baumkronen gebaut und verbringen da auch unsere Zeit. Sonst kannst du hier entspannen und den ganzen Tag in die Wolken sehen wenn dir danach ist." Während er das sagte musste er wieder an´s Fliegen denken. Da kam ihm eine Idee.
"Meinst du ob man mit diesen Schwertern fliegen kann?"
"Vielleicht, aber ich würde mich nicht darauf verlassen."
"Ich versuch´s mal"
"TAIKI NICHT!"

Taiki kletterte schnell an einem Baum hoch. Oben angekommen streckte er seine Arme aus, die Schwerter fest in den Händen. Der Toa stürzte in die Tiefe. Er schien auf den Boden zu fallen, doch kurz davor gleitete er nach oben und flog. "WUUUUHHUUUUUUUUU!!!!" Agni verstummte und sah ihm mit offenem Mund zu bis Taiki durch die Wipfel drang und mit den Gukkos flog. Nach ein paar Minuten landete er wieder.
"Taiki...Du bist geflogen. Wahnsinn!"
"Ich weiß. Für ein paar Minuten fühlte ich mich wie ein freier Gukko. Das war ein unbeschreibliches Gefühl."
"Das glaub ich dir, aber lass uns weitergehen."

Sie hatten nach etwa einer Stunde den Wald hinter sich gelassen und kamen am Fuß des Mangai, einem rießigen Vulkan, an.
"Bist du hier schon eimal gewesen?"
"Einmal..." Agni sah in Gedanken zu dem Vulkan hinauf.
"Ist irgendwas?"
"Nein...nichts..."
Taiki war sich im klaren, dass etwas nicht stimmte, aber er hielt es für eine gute Idee ihn nicht auszufragen. Dennoch machte er sich darüber Gedanken.
Es dauerte nicht lange, dann kamen sie in einer bewaldeten Gegend an, in der sich Kini-Nui befand.

Kapitel 12: Kini-Nui

Es dämmerte leicht bei der Ankunft von Agni und Taiki. Die anderen Toa sind auch schon angekommen. Sie waren nicht mehr wieder zu erkennen. Das spielte jedoch keine Rolle da kaum einer den anderen kannte, bis auf Pekka und Midak. Diese sind schon seit einer langen Zeit befreundet und sie reisten auch gemeinsam wie sie später erzählten. Nach einer kurzen Zeit tauchten auch die Turaga auf und die Besprechung über ihre erste Mission konnte beginnen.

Turaga Vakama begann,"Ihr seid also hier. Sehr gut! Dann können wir ja anfangen. Eure erste Mission wird etwas schwierig. Wir wollten euch zwar erst mit einer einfachen testen, aber..." Agni unterbrach,"Wieso testen?" Vakama antwortete," Ihr seht vielleicht aus wie Toa, aber ihr seid deswegen noch keine. Ihr habt Waffen zur Verteidigung, aber ihr müsst mir diesen auch umgehen können. Außerdem müsst ihr das Herz eines Toa haben." Agni schwieg. "Um zum Thema zurückzukehren, wir haben erfahren, dass Teridax einen Anschlag auf Ga-Koro plant.
Turaga Nokama fuhr fort," Das Wasser war die letzten Tage sehr trüb und still. Wie unsere Fischer berichten gibt es kaum Rahis im Wasser. Wir vermuten daher, dass Teridax sie versammelt und dann auf unser Dorf hetzt. Wir wollen also, dass ihr nach Ga-Koro geht und über das Dorf wacht."

Sie besprachen noch ein paar Dinge und jeder Turaga gab dem Toa noch einen Tipp, wie er am besten mit seiner Waffe umgeht und sie trainierten ein wenig. Um mit ihnen aber gut umzugehen müssen sie in ihrer Freizeit wann immer es geht trainieren. Es wurde dunkel und die Besprechung endete. Schlussendlich wünschten die Turaga ihren Toa noch alles Gute und Nokama würde sie in Ga-Koro erwarten. Die Toa übernachteten noch am Kini und brachen im Morgengrauen auf.

Kapitel 13: Der erste gemeinsame Weg

Schnee fiel vom Himmel. Als sie das Gebiet um Kini-Nui verlassen hatten gelangten sie in die ewige Eiswüste von Ko-Wahi. Zielsicher, aber ohne Orientierung trotteten sie lange Zeit im Schnee. Pekka beschwerte sich allmählich:"Wann sind wir denn endlich da? Meine Beine frieren schon fast ein. Agni, weißt du eigentlich wo wir hinmüssen?" "Ja. Immer gerade aus." Agni," sagte Taiki, "sind wir hier nicht schon mal vorbeigelaufen?" "..Du hast recht.." Pekka seuftzte laut. Kokkan sah in der Ferne eine Höhle:"Seht mal. Wir solten durch die Höhle dort drüben gehen." Alle waren einverstanden und gingen hinein.

Der Weg war nach einer Weile von Felsen verschüttet. "Sackgasse." "Nicht mehr lange erwiderte Midak und räumte den Weg mit seinen Klauen frei. Sie konnten nun passieren und der Weg verwandelte sich immer mehr in einen Art Tropfsteinhöhle. "Es kann nicht mehr weit sein. Das Eis fängt hier schon an zu schmelzen", sagte Agni. Nach einer Weile gabelte sich der Weg in 2 Gänge. Pekka sagte:"Na super. Und welchen sollen wir jetzt nehmen?" "Kannst du einmal Ruhe geben! Dein ständiges Geklage geht mir auf die Nerven", fauchte Agni. "Ich bin ruhig wenn du uns endlich hier rausbringst." Kailani unterbrach:"Jungs, hört auf zu streiten." "Der Bergführer nimmt immer den rechten Weg", fügte Midak hinzu. Diesen Weg nahmen sie auch und am Ende war ein riesiger Raum mit einem Wasserfall drin und einer alten Steintafel mit der Aufschrift:

Krieger,
dient dem Licht
findet die hohe Macht
bekämpft die Schatten,
damit Frieden zurückkehrt

Jeder stellte sich nun die gleiche Frage: Welche hohe Macht? Taiki sagte:"Vielleicht ist damit die Kraft unserer Masken gemeint." "Kann sein. Es wäre jetzt am besten, wenn wir weitergehen und später Turaga Nokama fragen, was damit gemeint ist." Alle waren einverstanden und gingen in einen weiteren Tunnel.

Nach einer Zeit war ein Licht am Ende zu sehen. Pekka schrie:"Das muss der Ausgang sein!" Sie rannten auf den kleinen Punkt in der Ferne zu. Doch plötzlich führte ein steiler Abhang hinunter und sie fielen am Ende ins Wasser. Als sie an Land schwammen legten sie sich in den Sand, schnauften durch und erholten sich für einen kurzen Moment. Agni richtete sich auf und fragte:"Was ist das?" Kailani antwortete:"Das ist Ga-Koro. Wir sind da."

Kapitel 14: Sommer, Sonne, Sand, surfen und Training

"Willkommen Toa, willkommen", rief Turaga Nokama ihnen freudig entgegen. "Wie war eure Reise?" Pekka antwortete schnell:"Kalt..." "Sei leise", murmelte Agni Pekka zu. "Was denn? Das war´s ja auch", murmelte Pekka zurück. "Ja, aber man kann doch nicht..." die beiden bemerkten, dass die anderen sie stumm ansahen und schwiegen darauf. Kailani gab darauf eine Antwort auf Nokamas Frage:"Wir haben in einer Höhle eine Steintafel gefunden."
"Eine Steintafel?"
"Ja, wo draufstand, wir müssten die hohe Macht finden. Könnt ihr uns etwas darüber sagen? Ist damit zufällig die Macht unserer Masken gemeint?"
"Die Macht in euren Masken zeigt sich während eurer Reise, aber das ist nur ein Teil davon. Den anderen Teil müsst ihr auf eurer Reise selbst herausfinden."
"Danke für die Auskunft Turaga." Nun waren sie genauso schlau wie vorher. Was für eine Macht müssen sie finden? Wissen sie mit dieser überhaupt umzugehen? All diese Fragen schwirrten ihnen durch den Kopf, aber sie fanden keine Antwort.

Sie gingen schließlich durch das kleine Dorf, dass auf riesigen Seerosen erbaut wurde. Das Dorf war nicht sehr belebt. Es war ein einfaches Hafendorf mit ein paar Fischern, aber dafür war es hier angenehm ruhig. Die Mittagssonne ließ das Meerwasser in einem wunderschönen Glanz erstrahlen. Agni sagte zu seiner Gruppe:"Also. Da es jetzt sinnlos wäre über unsere Masken und so uns den Kopf zu zerbrechen wäre es jetzt am besten wir trainieren in 2 Stunden am Strand, aber in der Zwischenzeit sollten wir uns mal eine kleine Pause gönnen." Die Gruppe war einverstanden und verteilte sich überall: Agni und Midak faulenzten am Strand, Taiki versuchte zu surfen (es war das erste Mal in seinem Leben), Pekka kletterte an den Klippen um der Stadt herum, Kokkan ging in das Dorf und Kailani ging tauchen (ihre Lieblingsbeschäftigung).

Die Zeit verging und die Toa trainierten bis Sonnenuntergang. Als es dunkel wurde gingen sie in ein kleines, schmuckloses Haus, das Nokama für sie bereitgestellt hatte, und versuchten zu schlafen.


Kapitel 15: Sie kommen

Toa Kokkan hatte einen unruhigen Schlaf und wachte schon sehr früh, als noch nicht mal die Morgensonne strahlte, auf. Er schlenderte durch das Dorf. Wie er bemerkte schliefen noch alle. Nun ging er zu dem kleinen Hafen des Dorfes und hielt die Füße ins kalte Wasser. Langsam, aber sicher bemerkte er, dass das Wasser immer unruhiger wurde. Nach einer Weile kam Turaga Nokama aus ihrer Hütte. Sie sah den Toa am Ufer sitzen und gesellte sich zu ihm. "Hast du auch nicht schlafen können Kokkan?"
"Nein Turaga. Ich konnte fast kein Auge zumachen."
"Hattest du auch so ein ungutes Gefühl?"
"Ich habe es auch nach wie vor. Etwas rührt sich da draußen."
"Wecke alle auf. Die Toa sollen sich kampfbereit machen und die Matoraner sollen sich am Strand verstecken."

Kokkan lief zu seiner Hütte und weckte die anderen Toa aus ihrem Schlaf. Nur Pekka wehrte sich und wollte noch schlafen. "Komm schon Kokkan. Die Sonne ist noch nicht einmal aufgegangen." "Bei Sonnenaufgang werden sie hier sein, also steh auf!" Pekka blieb aber nach wie vor liegen. "Wie du willst." Kokkan nahm einen Eimer aus der Hütte, lief zum Wasser und füllte ihn fast bis zum Rand an. Er lief zurück und schüttete das Wasser über Pekka´s Bett. "WAH!!!" Die anderen konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen. "Echt. Tu das nie wieder."

Die Toa standen letztendlich mit ihren Waffen am Ufer und die Matoraner hatten sich am Strand versammelt. Nokama war auch bei ihnen. "Keine Angst, ihr Matoraner von Ga-Koro. Hier seid ihr in Sicherheit. Die Wasserrahi können euch hier am Land nichts tun."

Es schlugen kleine Wellen ans Ufer und die Hütten bewegten sich langsam auf und ab. Die Sterne am Himmel wurden immer weniger und der Himmel wurde immer heller. Die Morgenröte war schließlich zu sehen.
Im Horizont war das Wasser dunkel und es kam immer näher. "Ich hätte nie gedacht, dass ich ein Toa-Team in eine Schlacht führe. Wir sind vielleicht in der Unterzahl, aber wir werden sie dennoch zurückschlagen. Das ist unser erster gemeinsamer Kampf und es wird nicht unser letzter. Sind alle bereit?" "BEREIT!!!"

Das dunkle Wasser verschwand auf einmal. "Achtung! Sie greifen von unten an!" Mäuler mit scharfen Zähnen durchbohrten die riesigen Seerosen unter ihren Füßen. "Kailani. Lauf schnell an den Strand und schätze in der Ferne ihre ungefähre Zahl ab. Wir versuchen sie etwas aufzuhalten", befahl Agni. "Alles klar." Kailani rannte so schnell sie konnte an den Strand und tauchte ab. Als sie zurückrannte berichtete sie von etwa 50 Takea-Haien. Agni erschrak. Was können sie gegen 50 Takea ausrichten? Doch plötzlich packte ein Hai Agni am Fuß und verschwand mit ihm in der Tiefe. Kailani sprang hinterher. Der Hai zerrte Agni immer weiter nach unten, doch Kailani war ihnen gefolgt und schoß mit ihren Aquastäben einen Wasserstrahl auf den Takea. Agni war gerettet und sie schwammen beide wieder an Land. Dort kämpften sie verzweifelt gegen die Takea weiter

Doch auf einmal wurde es ruhig. „Haben wir sie besiegt“, fragte Taiki. Seine Frage wurde schnell beantwortet, da ein rießiger Takea die anderen verscheucht hat und sie angriff. Der Hai kam auf den Hafen mit einer sehr hohen Geschwindigkeit zu und tauchte unter. „ACHTUNG!!!“ Wie auch die anderen Haie tauchte er von unten auf und sprang hoch in die Luft. Er landete auf dem Dorf und riss es in die Tiefe. Die Toa mussten nun im Wasser weiterkämpfen. Die Bestie kam auf die Toa zu. Kailani schoß verzweifelt Wasserstrahlen auf die Bestie, doch dann kam ihr eine Idee. "Kokkan!" Er schwamm schnell zu ihr. Er nahm seine Eisaxt und hielt sie neben einen von Kailani´s Aquastäben. Sie schoß einen Eisstrahl auf den Rahi worauf er einfror und an die Oberfläche auftauchte. Sie schwammen schließlich an Land und Taiki flog in die Nähe des Eisblocks, in der der Rahi eingeschlossen war. Er erzeugte einen starken Windstoß und der Rahi trieb darauf auf das offene Meer hinaus.

"Wir haben gewonnen", sagte Agni. "Aber um welchen Preis. Unser Dorf ist zerstört", erwiderte Kailani," wo sollen die Matoraner jetzt hin." Turaga Nokama sprach darauf zu den Matoranern:" Wir suchen Zuflucht in Le-Koro! Toa würdet ihr uns zu unserem Schutz begleiten?" Sie waren einverstanden und machten sich auf den Weg. Ein Matoraner blieb wie geschockt stehen und betrachtete den Fleck, auf dem gerade noch das Dorf war. Midak nahm den Matoraner an der Hand und sagte:" Komm, wir müssen los." Der Matoraner kämpfte mit den Tränen. Midak kniete sich zu ihm hin und sagte:" Wir werden das Dorf eines Tages wieder aufbauen, aber wir müssen jetzt wirklich gehen. In Le-Koro bist du sicher. Bitte komm mit." "Na gut", seuftzte der Matoraner und machte sich auch nach Le-Koro auf.

Epilog

Der Eisblock mit dem Takea-Hai in sich begann zu schmelzen und nach ein paar Tagen war er wieder frei. Er schwamm durch das Wasser und vor ihm öffnete sich plötzlich ein schwarzes Portal, in das er hineinschwamm. Er kam in einer großen Höhle an, die zum Teil mit Wasser befüllt war. Ans Ufer kam eine dunkle Gestalt auf ihn zu. "Was hast du zu berichten." Der Hai sprach in seltsamen, kaum verständlichen Geräuschen. "Gut. Du hast Ga-Koro zerstört." Der Takea sprach weiter. "Toa!? Du bist von Toa aufgehalten worden? Wir haben also neue Mitspieler, aber keine Sorge", er streichelte der Bestie an der Schnauze entlang, "Sie werden sich bald wünschen, sie wären nie geboren worden. Sie flüchten also nach Le-Koro...

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