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Die Chroniken der Wächter Buch 1

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Wächter der Nacht

Die Chroniken der Wächter Kapitel Übersicht Cover.JPG

„Custos ad Noctis“

Ein jeder kennt die Geschichten über die Welt des Lichts und die Welt der Schatten. Und die meisten meinen das dies nur Märchen sind um andere zu erschrecken oder ihnen Alpträume zu bereiten. Doch ist dieser Alptraum nur eine verkannte Realität welche niemand wahr haben will. Genauso wie den Tatbestand das die Welt des Lichts und die Welt des Schattens eins sind und es nur auf den richtigen Zeitpunkt ankommt. Die Angst vor der Dunkelheit, so wie manche es nennen, ist das was uns am Leben hält. Es stärkt uns, zeigt uns die Gefahren und gibt uns relativen Schutz vor dem Bösen was in der Dunkelheit lauert. Doch manchmal gibt es Kräfte die dem Schatten der Nacht ein Gesicht verleihen. Diese Schatten gab es auf jeder Welt, auf jedem Planeten und in allen Epochen. Und immer gab es ausgewählte Geschöpfe die dafür ausgesehen waren, sich diesen Schatten zu stellen. Jede Epoche hatte ihren Namen für diese wenigen Krieger die sich zwischen dem Licht und der Dunkelheit bewegten. Heute nennen sie uns „die Wächter der Nacht“ oder „Hüter des Gleichgewichtes“ und jene die unsere Aufgabe nicht verstehen;

„Todeshändler“

Der Schatten kam der Atmosphäre immer näher. Wie eine Stecknadel erschien der Koloss im Vergleich zu dem Planeten den er umkreiste. Der schwere Raumkreuzer setzte seinen Kurs fort und umkreiste Agua Magna weiter. Schier endlose Wassermassen bedeckten den Planten und trugen so zu seinem Namen bei. Mit jedem Meter kam das Raumschiff der Atmosphäre näher. Die Gegenschubdüsen aktivierten sich und eine kurze Vibration fuhr durch Koloss aus dunklem Stahl. Eine Luke öffnete sich und drei Objekte schossen nach einander ins All. Nun drehte der Raumkreuzer ab und entfernte sich wieder von Aqua Magna. Die drei Objekte drangen in die Atmosphäre ein und rasten weiter auf die Oberfläche des Meeres zu. Das Metall der Außenhülle begann zu glühen und die Kapseln zogen einen leuchtenden Schweif durch den Nachthimmel. Die Wasseroberfläche kam immer näher und schäumte auf als die Kapseln sie durchbrachen. Die Kegel sanken weiter in die Tiefe und mit jedem Meter wurde es dunkler. Die Wassermassen drückten auf die Außenhaut welche den Druck auf das mechanische Skelett übertrug.

Der Tiefenmesser zählte weiter, 800, 825, 850, 900,....... Bei genau 1.000 Meter Tiefe erwachte das Innenleben der Kapsel zum Leben. Der kleine Raum füllte sich langsam mit Licht und ein starker Ruck fuhr durch den Metallkegel. Bei einer Tiefe von 1.200 Metern kam er zum Stillstand. Langsam begann die Kapsel wieder auf zu steigen. Das Licht des Mondes, das durch die Wasseroberfläche schien, wurde wieder stärker. Erneut schäumte das Wasser auf als die Körper aus den Wellen auftauchten. Sachte trieben die Kapseln mit der schwachen Strömung auf den Strand zu. Sie wippten mit den Wellen auf und ab bevor sie im nassen Sand zum liegen kamen. Mit einem leisen Zischen öffneten sich die Kapseln und Dampf entschwand in den Nachthimmel. Nun entstiegen drei Gestalten aus den Stahlkegeln und verschwanden in der Dunkelheit.

Der Vollmond stand mitten am Himmel als drei Gestalten auf die Felswand zu schritten. Die drei Todeshändler wussten genau wo und wonach sie suchen mussten. So war der Schalter schnell gefunden und der Code eingegeben. Eine Felsplatte schob sich nach rechts auf. Jetzt war ein tiefer Schacht zu sehen über den eine Leiter in die Tiefe führte. Nach einander verschwanden die drei Gestalten in dem Schacht und die Felsplatte schloss sich wieder. Die Leiter führte mehre Hundert Meter in die Tiefe. An bestimmten Stellen waren Nummern zu lesen. Auch waren Schweißnähte zu erkennen. Die Leiter endete in einem mittelgroßen Raum mit nur einem Fenster in der einzigen schmalen Tür. In der einen Ecke waren drei einfache Betten aufgestellt und in der anderen stand ein Schreibtisch. Auf diesem lag ein verstaubtes Notizbuch und einige vertrocknete Kugelschreiber. All dies und der Staub verdeutlichte das dieser Raum schon sehr lange nicht mehr benutzt worden war. Die einzige Frau des Trios wandte sich dem Schreibtisch zu und schlug das Notizbuch auf. Nach dem die Todeshändlerin das Papier vom Staub befreit hatte las sie den Eintrag auf der letzten Seite.

Gnade dem der hier seinen Dienst fristen muss, denn hier ist man im wahrsten Sinne auf sich alleine gestellt. Ich war zehn Jahre hier und jeder Tag war eine Qual. Beobachten und Notieren, was zu Essen stehlen oder sich wieder einer dieser Teufeleien stellen. Diese Welt hier unten ist der Wahnsinn von rücksichtslosen Wissenschaftlern die sich über alle Grenzen hinaus wagen mussten. Jetzt haben sie das geschaffen das unseren Kindern in den Gruselgeschichten vorgelesen wird wenn sie nicht artig waren. Doch diese Maschine ist der wahr gewordene Alptraum und um einiges schlimmer als die Geschichten die wir erzählen. Diese Künstliche Welt wird ihrem Namen in aller Hinsicht gerecht, dies ist;

„Die Unterwelt“

Die Chroniken der Wächter Kapitel 1; Cover “Orcus“.JPG

Custos ad Noctis Kapitel 1; "Orcus"

Die Chroniken der Wächter Kapitel 2; Cover “Explicatio“.JPG

Custos ad Noctis Kapitel 2; "Explicatio"

Die Chroniken der Wächter Kapitel 3; Cover “Exterminatus“.JPG

Custos ad Noctis Kapitel 3; "Exterminatus"

Epilog:

Der Raumkreuzer entfernte sich von dem Planeten. Moon blickte aus dem Panoramafenster auf Aqua Magna herab. „Ich wünsche euch da unten alles gute in eurem neuen Leben,“ flüsterte sie kaum hörbar, „ich hoffe ihr werdet es genießen können.“ Das Mädchen verließ die Bordkantine und schritt auf das Zimmer des Kommandanten zu. Auch wenn sie mich heute entlassen, dachte sie sich, habe ich das richtige getan. Unschuldige zu bestrafen nur dann wenn es unausweichlich ist, wiederholte sie in ihrem Kopf und in der Sache gab es schließlich einen anderen weg. Diesen Weg war Moon gegangen und dafür würde sie einstehen. „Fräulein Bloodgood,“ erklang es aus der Sprechanlage, „bitte eintreten.“ Mit gehobenem Haupt trat das Mädchen in das Zimmer. „Ich habe ihren Bericht gelesen und ich muss sagen,“ betonte der Agori in Uniform streng, „das ich mir sorgen machen muss.“ „Das man sie in irgend einem dieser öden Labore verlegt,“ fuhr der Kommandant jetzt mit freundlicher Stimme fort, „ich fände es Schade wenn sie ihre Rüstung gegen einen Laborkittel tauschen würden.“ „Ich habe eine Bitte an sie,“ flüsterte der Agori leise, „behalten sie den Teil des Berichtes über die Toasteine zurück, unsere Wissenschaftler sind für so ein Wissen noch nicht bereit.“ „Ja Sir,“ strahlte Moon und salutierte, „vielen dank für ihren Rat, ich werde mich daran halten.“ Wieder in ihrem Zimmer schlug sie die Mappe auf. Moon suchte den Absatz über die Toasteine und las ihn noch einmal. „Die Toa Steine können nicht nur aus einem Matoraner einen Toa machen,“ wiederholte sie ganz leise, „sie können auch einen Toa zurück zu in einen Matoraner verwandeln.“ „Ja, das können sie wenn man weiß wie es geht,“ flüsterte sie in ihr Kopfkissen, „wenn man weiß wie es geht.“ Lanius saß in der Badewanne und dachte nach. Wie oft hätte man Leben bewahren können und es nicht nehmen müssen? Warum musste erst diese junge Todeshändlerin zeigen das es auch andere Wege gab. Wissen konnte gefährlich sein oder sogar verboten. Aber verbotenes Wissen konnte auch zu einem guten Zweck genutz werden. Jetzt brauchten die zukünftigen Todeshändler keine Toa mehr zu töten. Man konnte sie mit den Toasteinen wieder zu Matoranern werden lassen. Warum kam in den elf Generationen der Todeshändler niemand auf diese Idee? Warum erst heute und warum eine sechzehnjährige Agori?

Mein Schädel brummt,“ beklagte sich der Matoraner und fasste sich an den Kopf, „was ist passiert und wo bin ich?“ Er torkelte benommen zum Wasser und stürzte sich in das kühle Nass. „Was?!“ schrie der Matoraner auf als er sein Spiegelbild erblickte, „wieso bin ich wieder ein Ma,...ein Matoraner?“ „Das können wir dir auch nicht sagen,“ lächelte eine hübsche junge Matoranerin aus Ga Koro, „aber wir sind jetzt wieder das was wir einmal waren.“ „Nokama?!!“ stammelte der Matoraner, „ich dachte wir,....“ Nokama schüttelte den Kopf, „ach Matau, nicht gleich Ohnmächtig werden.“ Vakama saß neben Whenua im Sand. „Ich weiß nicht was ich von alle dem halten soll,“ meinte der Matoraner, „es ist alles so seltsam.“ „Ich habe gehört das ein Schmied in Ta Koro gesucht wird,“ lächelte Vakama und stand auf, „ich sollte mich dort mal melden.“ „Jetzt beginnen wir wieder ein neues Leben,“ bemerkte Whenua, „und irgend wie scheint sich unsere Bestimmung doch erfüllt zu haben.“ Vakama kam gerade rechtzeitig in Ta Koro an, um die erste Ansprache des neuen Dorfältesten zu hören. Nach dem ende der Feierlichkeiten besuchte Vakama das neue Dorfoberhaupt. „Norik?!“ entglitt es dem Matoraner, „du bist kein Rahaga mehr!“ „Ja,“ grinste Norik und bot Vakama eine Tasse Tee an, „ich bin jetzt ein Turaga, wie meine Brüder und meine Schwerter.“ „Habt ihr auch diese große Lücke in euren Erinnerungen?“ erkundigte sich Vakama neugierig. „Ja, das haben wir,“ erwiderte Norik, „doch wir leben wieder in Frieden und Wohlstand mit all den Matoranern.“ „Das ist war,“ bestätigte Vakama zufrieden, „und ich freue mich auf mein neues Leben.“ „Was hast du vor?“ wollte Turaga Norik wissen, „ ich muss mich in mein neues Amt einarbeiten.“ „Ich werde eine Reise machen,“ überlege Vakama und lächelte zufrieden, „ich möchte die Insel Mata Nui besser kennenlernen.“ „Ich werde Nokama, Whenua, Nuju, Matau und Onewa besuchen,“ freute sich der Matoraner, „und dann werde ich wieder das tun was ich am besten kann!“ „Eine Gruppe Helden anführen?“ bemerkte Turaga Norik. „Nein,“ meinte Vakama und zog einen Hammer aus seinem Beutel, „ich werde wieder Masken schmieden.“

Nachwort:

Ein mancher meint das es nur einen Weg gibt ein bestimmtes Problem zu lösen. Ohne Gnade alles aus zu löschen. Den Tod unter den Feind bringen und dies im Namen der Rechtschaffenheit. So geschah es elf Generationen lang. Und dennoch folgten die Todeshändler seit je her einem Prinzip das besagte;

„Nur wer Leben gegeben hat, darf auch Leben nehmen!“

In den elf Generationen vor mir beschränkte sich dieser Grundsatz darauf das nur der oder die Agori den Dienst im Namen der 1.000 Jährigen Bruderschaft antreten durfte, wenn er oder sie das genetische Erbe an einen nächsten weiter gegeben hat. Kurz gesagt durfte nur ein Vater oder eine Mutter für die Bruderschaft zur Waffe greifen. Ja so wurde es seit der Gründung der Bruderschaft von einer in die andere Generationen weiter gegeben. Auch ich habe mein Erbe weiter gegeben auch wenn ich erst sechzehn bin, laut dem Gesetzen Bara Magnas zu jung für eine Schwangerschaft. Doch die 1.000 Jährige Bruderschaft beruht auf einem eigenen Gesetzt in dem man ab dem sechzehnten Lebensjahr als Vollwertig oder anders gesagt Erwachsen gilt. Ein altes Relikt einer alten Geheimgesellschaft. Und niemand in dieser wird nie daran denken das alt bewerte auf zugeben.Und niemand dachte bis her daran das man auch auf eine andere Weise Leben geben kann.

„Manchmal bedarf es dem Zufall oder dem Schicksal, wie manche es auch nennen. Warum nicht auch neue Wege gehen wenn sich damit doch auch die alten Ziele verfolgen lassen?“

Es ist Zeit um zu denken und einen neuen Weg ein zuschlagen. Zu mindestens das was taktische Wesenszüge im Namen der Rechtschaffenheit betrifft. Denn wer an einem bestimmten Punkt nur ein wenig mehr Gnade walten lässt, natürlich nur wenn es die Situation zulässt, der gibt Leben. Derjenige oder diejenige hat unter Umständen mehr Leben gegeben als jene die durch das flüchtige Vergnügen einer Nacht ihr Erbe weiter gaben. Fortsetzung hier.

Gezeichnet;
Moon Bloodgood
Todeshändlerin der 1.000 jährigen Bruderschaft
genannt
Deep Core Soldiers

Hauptrollen:

Soundtrack:

Underworld - Vampire Connected04:32

Underworld - Vampire Connected

Underworld - Heavens A Lie05:05

Underworld - Heavens A Lie

Underworld Music Video03:21

Underworld Music Video

Blow Me Away (Underworld)03:24

Blow Me Away (Underworld)

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