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Willy2

Die Ankunft

Es war ein seltsamer Anblick: Mata Nui war vollkommen zerstört. Die einst schöne Insel war nur noch Trümmer, die im Wasser schwammen. Und überall drumrum war auch nur Wasser. Gesikk, ein gesandter von Bara Magna, sollte hier nach einem Gefangenen Glatorianer suchen, der früher mit einem Erkundungstrupp hier auf die Insel gekommen war, und dann von seltsamen "Toa" gefangen genommen wurde und irgendwo Tief in der Erde versteckt wurde. Da die Insel nun aufgebrochen war, konnte man leicht ins innere eindringen. Alle möglichen Arten von Rahi waren hier: Von Genonaks bis zu Takea Haien, die im Wasser zwischen den Trümmerteilen schwammen. Gesikk sah eine Höhle. Vermutlich keine Höhle eines Genonaks, denn Man konnte ihn als alten Tunnel erkennen. Gesikk ging hinein. Da er vom Element Dschungel und Stein war, konnte er im dunkeln sehen. Er ging immer Tiefer hinein, bis er plötzlich ein krachen hörte und dann ein Sprudeln. Die Höhle lief voll Wasser!!! Er rannte, doch das Wasser war schneller. Es hohlte ihn ein, und sog ihn Tief hinunter. Doch er spürte eine Hand an seinem Rücken die ihn wegzog. Er hatte bereits Wasser in der Lunge, und verlor das Bewusstsein.
Als er erwachte, war er in einer schwach beleuchteten Höhle. Ein kleiner gelber Matoraner blickte in sein Gesicht. "Wer bist du?" Fragte Gesikk. "Ich bin Nagaari" sagte der Matoraner. " ich sah dich in die Höhle hineingehen, und bin dir gefolgt. Als die Flut kam und dich erreichte konnte ich dich gerade noch retten. Ich habe aber auch noch eine Frage: Wer bist du? Was willst du hier? Woher kommst du?" fragte Nagaari. Gesikk antwortete: " Ich bin Gesikk, ein gesander von dem Planeten Bara Magna. Ich wurde von dem Königreich der Skrall entsand um hier einen vermissten Glatorian zu finden." Nagaari: "Ich habe davon gehört, das ein Krieger hier mit drei anderen dunklen Wesen hier erkunden sollte. Aber unsere damaligen Helden, die Toa Nuva, haben seine Begleiter getötet und den "Glatorian" irgendwo unter Mata Nui versteckt. Du musst wissen, früher war diese Insel ein Paradies. Doch Schwärme von Bohrok brannten alles nieder. Dann kam noch dazu, das Mata Nui erweckt worden ist. Das hat alles vollkommen zerstört. Ich kann dir nicht mal sagen, ob der Glatorian noch lebt.

Neue Bekanntschaften

„Ich kann nicht länger hier bleiben.“ sagte Gesikk. „Meine Aufgabe ist wichtig, und du störst mich nur!“ rief er. Er sieß de nahestehende Lampe um, setze einen mächtigen Hieb gegen die Tür sodass sie in ihre Einzelteile zerflog. „Du kleiner Winzling kannst mich eh nicht aufhalten aus diesem Vermoderten „Haus“ zu verschwinden!“ schrie er den kleinen Nagaari an und ging den Höhlengang entlang nach draußen. Da er sich allerdings schon an die Dunkelheit der Höhle gewohnt war, wurde er zunächst geblendet. Als er sich ein wenig später wieder Orientieren konnte, nahm er einen fauligen Geruch war. Im Wasser lag ein toter Takea-Hai, auf dem sich schon kleine Krabben und ähnliches Zeug angesiedelt haben. „Verfluchte Insel!“ schrie er in die Richtung des toten Hais und trat gegen ein Stein, der gegen einen der kleinen Krabben flog. Er stampfte weiter. „Verflucht.“ dachte er. „in meinem Heimatdorf in Roxtus gab es solche Sachen nicht. Keine fauligen Viecher, keine kleinen Nervensägen oder dieses schleimige Pfützen Wasser. Er stampfte wütend weiter, bis er plötzlich ein Geräusch vernahm. Er wirbelte herum und sah eine weiße Gestalt, die ihn finster ansah. „Wer bist du?“ fragte die Gestalt. „Was geht dich das an?“ fragte er zurück und zog seine Klinge. „Oh, da wird jemand gleich schon brutal!“ und auch der weiße nahm seine Waffe. Gesikk sprintete auf ihn los. Er hob seine Waffe, doch der andere war geschickt. Er sprang zur Seite und nahm einen herumliegenden Stein. Diesen schleuderte er gegen Gesikk´s Helm, worauf dieser nach hinten umfiel und gegen einen Stein krachte. Nun nahm die Gestalt seine Waffe und hielt sie an Gesikk´s Hals. „Du hast verloren, Fremder!“ rief er. Doch da packte ihn ein Wasserstrahl und lies ihn drei Meter weit weg fliegen. Eine blaue Gestalt kam von einem Fels heruntergesprungen und rief: „Viro! Du kannst doch nicht einfach andere Angreifen!“ Triefnass stand Viro auf und blickte die blaue wütend an. „Er hat Angegriffen! Ich habe mich nur gewehrt!“ rief er ihr zu. Doch da Gesikk dieses Gespräch zu langweilig fand kroch er unbemerkt hinter einen Felsen. Er nahm einen kleineren Stein, und beobachtete die beiden versteckt. In der zwischenzeit hatte sich Viro umgedreht und ging davon. Das blaue Wesen folgte ihm. Gesikk nahm den Stein fest in die Hand, und warf ihn mit einem gezielten Wurf gegen seinen Hinterkopf. „Aua!“ rief Viro. „Dephiza, willst du dich wirklich mit mir anlegen?!“ schrie er. Gesikk grinste und lief schnell davon.

Der Angriff

Er hatte gerade einmal fünf Meter zurückgelegt, als der Felsen neben ihm zersprang und einige Steine ihn trafen. „Was zum...“ wollte er sagen, doch da hatte ihn schon eine riesige Hand gepackt und ihn hochgehoben. Er blickte in ein merkwürdiges Gesicht. Die Maske die das Ding trug, war halb zerbrochen und mit allen möglichen Teilen wieder zusammengeflickt. In der Brust des Reisen war auch noch ein Loch hineingebrannt, das auch mit mühe aber nur halbherzig zusammengeflickt worden war. Von seiner einen Hand fehlte ein Finger. Ein Bein war wohl mal abgeschlagen worden, denn dort war ein sehr unpassendes Bein angebracht. „Wer bist du halb toter Zombie-Riese denn?“ fragte Gesikk spöttisch. Er bekam keine Antwort sonder wurde losgelassen, worauf er auf dem harten Boden aufschlug. „Halb toter Zombie?!“ rief das Wesen, „Ich bin Axonn, Hüter des Ordens von Mata Nui!“ „Oh, wie interessant“ sagte Gesikk und stand wieder auf. Er blickte Axonn in die Augen und sagte zu ihm: „Weißt du eigentlich wie wenig es mich interressiert wer du bist und was für eine Position du hast? Weißt du wie egal mir das ist?“ fragte er und zog seinen Thornax Werfer. Er nahm eine Thornax Frucht aus seinem alten Beutel, hielt sie Axonn hin und fragte ihn: „Weißt du, was das hier ist? Nein? Das ist eine überreife Thornax Frucht. Sobald sie jemanden trifft, explodiert sie. Willst du sie schmecken?“ fragte er höhnisch und tat die Thornax in seinen Werfer. Axonn blickte ihn missbilligend an. Gesikk drückte ab und die Frucht traf Axonn am Oberarm, dieser schrei auf als sie explodierte und hielt sich mit seinem anderen Arm die Wunde fest. „Dafür“ sagte er, „wirst du bezahlen.“ Axonn packte mit einer Hand den nächstbesten Felsen und schleuderte ihn auf Gesikk. Der konnte sich gerade so noch bücken, sonst wäre er von dem Fels getroffen worden. Darauf das Axonn ihn verfehlt hatte, steigerte sich sein Zorn. Er warf seine Axt nach ihm aber er verfehlte wieder. Nun rastete er aus. Er formte einen Lavaball nach dem anderen und schmiss ihn nach Gesikk, doch dieser war zu schnell und wich immer wieder aus. Der Boden fing bald zu brodeln an und Rauch stieg auf, denn die Lava hatte das Gestein geschmolzen. Gesikk stand nun auf einem unversehrten Felsen und Axonn stand in der Mitte auf einer kleinen Felsinsel inmitten seiner brodelnden Masse. Die kleine Felsinsel versank in langsam in der Lava wie ein Boot mit Loch. Die Lava erreichte Axonns Füße. Dieser schrie auf, doch konnte sich nicht gegen seine eignende Kraft wehren. Gesikk sagte zum Ende: „Tja. So viel Muskeln und doch versinkst du, ohne das ich dich angegriffen habe. „ ,Lebe‘ wohl, Fettklops.“ In seinem tot schrie Axonn noch einmal laut auf, doch nach zwei Minuten war dann Stille. Gesikk ging von dem Schauplatz weg und ging weiter. „Irgendwo muss doch dieser verdammte Glatorian sein!“ dachte er.

Verräter des Ordens

Er war schon eine halbe Stunde unterwegs. Weit und breit nur zerbröselte Steine und Felsplatten. Doch nach einiger Zeit entdeckte er eine Höhle, die eine Aufschrift eingemeißelt oben im Fels hatte. Dort stand: VERRAETER DES ORDENS VON MATA NUI. Gesikk ging hinein. Es war Stockdunkel und man hörte die ganze Zeit ein Tropfen. Gesikk ging tiefer in diese Höhle hinein. Plötzlich stolperte er über etwas: Ein toter Wächter! Gesikk sah sich weiter um. Da er sich jetzt an die Dunkelheit gewöhnt hatte, Sah er noch mehr tote Wächter. „Igitt! Wer hat das den zu verantworten? Und wer wird hier sauber machen?“ dachte er. Da entdeckte er in einer der alten, vermoderten Zellen eine grüne Gestalt liegen, eine Toa des Pflanzenlebens. Er hatte keine große Lust nach dem richtigen Schlüssel zu suchen, also brach er mithilfe seines Säbels das Schloss auf. Die Toa war halb verschüttet, und Gesikk konnte sie nur mit Mühe herausziehen. Er zog sie bis nach draußen, ans helle Tageslicht. Dort legte er sie hin und fühlte ihren Puls. „Sie lebt.“ dachte er erleichtert, „Aber was soll ich jetzt tun? Ich kann sie schecht hier liegen lassen, also gibt es nur eine Möglichkeit: Ich muss diesen Garrzo finden. Der Orden von Bara Magna hat mir ja von ihm erzählt und das er hier ist. Ich gehe ihn suchen!“ entschloss er. Gesikk nahm ein paar herumliegende Stöcker, und band sie mit Seilen zusammen. Die Toa legte er darauf und band sie ebenfalls fest. Doch das war jetzt völlig umsonst, denn er hörte eine Stimme hinter sich. Er drehte sich um und rief: „Hey! Warum müsst ihr alle immer von hinten kommen? Aber halt mal, bist du nicht dieser Garrzo?“ fragte er. „Ja. Und ich habe deine Notlage erkannt. In meinem Versteck können wir sie heilen.“ antwortete Garrzo. „Das dauert doch ´ne halbe Ewigkeit, bis wir da sind.“ sagte Gesikk. „Nein. Ich habe eine Olmak zwischen den Trümmern gefunden.“ antwortete er wieder und packte Gesikk und die grüne Toa. Plötzlich wurde Gesikk der Boden unter den Füßen weggerissen, und alles um ihn herum drehte sich. Wenig später donnerte er auf den Boden von Garrzos Versteck. „Mal sehen, was ich für sie tuen kann.“ sagte Garrzo zu sich selbst und öffnete einen Schrank. Was da alles drin war erstaunte Gesikk sehr. Alle möglichen Arten von Mixturen und sogar Thornax-Frucht teile entdeckt er. „Wow.“ brachte Gesikk hervor.

In letzter Sekunde

Später hatte Garrzo endlich ein Heilmittel gefunden. Die Toa lag nun auf einer Steinernen Liege. Gesikk ging zu ihr hin und fragte Garrzo: „Wann wird sie aufwachen?“ „Jetzt.“ antwortete sie selber. „Oh. Wie heißt du?“ fragte Gesikk sie. „Ich bin Vastara. Aber ich würde auch gerne wissen wer ihr seit und warum ich hier festgebunden bin.“ wollte Vastara wissen. „Ich bin Garrzo, und der der dich gerettet hat heißt Gesikk. Ich habe dir ein Heilmittel gegeben. Aber jetzt sag uns was dich in dieses Gefängnis gebracht hat.“ sagte Garrzo. „Ach, diese Deppen vom Orden von Mata Nui. Sie brauchten für einen Mord einen Täter. Da ich zufällig vor Ort war, wurde ich sofort für schuldig erklärt. Als dann das Erdbeben kam, ist alles eingestürzt. Und warum, Gesikk, hast du mich gerettet?“ fragte sie. „Ähm...naja...ich brauchte einfach jemanden zum...helfen...bei meiner...wichtigen Mission.“ stotterte er.

Am nächsten Tag saßen Gesikk und Vastara schon recht früh draußen und blickten auf das Meer. Die Sonne ging gerade auf, und sie wurden geblendet. Daraufhin standen sie auf und machten einen kleinen Spaziergang. „Du, Vastara, ich muss mit dir reden. Wir müssen schleunigst hier weg, denn ich traue diesen Garrzo nicht.“ sagte Gesikk. „Warum nicht? Hat er etwas getan?“ fragte Vastara. „Nein. Noch nicht. Aber er hat etwas Schattiges an sich.“ antwortete Gesikk. So gingen sie weiter. Auf einmal entdeckten sie etwas: Eine Art Tür, die in den Felsen eingelassen war. Doch diese Tür hatte etwas seltsames an sich: Sie war schwarz und umgeben von Schatten, sodass sich kein Sonnenlicht darin spiegeln konnte. „Merkwürdig. Gucken wir, was dahinter ist?“ fragte Gesikk. „Wenn du willst. Warum nicht?“ antwortete Vastara.

Zur selben Zeit saß Garrzo mit Viro und Dephiza auf einem nahen Felsen. „Was machen die da?“ wollte Viro wissen. „Das“ sagte Garrzo, „ist das dunkle Portal. Wir müssen sie davon abhalten, dort hineinzugehen.“ Und sofort sprangen die drei den Felsen herab. „Gesikk! Vastara! Geht nicht! Ihr werdet die Zeit durcheinander bringen!“ rief Garrzo. „Du kannst uns eh nicht aufhalten!“ schrie Gesikk herüber. In letzter Sekunde, als Gesikk gerade die Tür berühren wollte, fror ihn Viro ein und Vastara wurde von Dephiza davon geschwemmt. „Das ist ja nochmal gut gegangen.“ sagte Viro.

Das dunkle Portal

Vastara stand auf. Sie war sehr wütend auf diese Typen, die Gesikk eingefroren hatten. So lies sie einen Baum wachsen, den sie auf das Eis krachen lies. Gesikk war somit frei. Beide waren nun wutentbrannt. Gesikk griff fest an seinen Stab und schlug auf Viro ein. Jedoch verfehlte er ihn immer, Da dieser sehr wendig war und somit kaum zu treffen. Viro schoss immer wieder aus seinem Midak Skyblaster, doch auch Gesikk konnte parieren. So schien sich der Kampf bis ins endlose zu ziehen. Tavasa hatte Dephiza bereits verwundet, doch diese machte nicht schlapp. Sie schoss immer wieder Blitze auf Vastara. Am Schluss waren beide sehr geschwächt. Doch für das Ende des Kampfes sorgte Garrzo, der Gesikk und Vastara heftig in den Bauch stieß. Beide flogen zurück gegen einen harten Felsen. Sie richteten sich auf, erkannten aber ihre aussichtslose Lage. Mit ihrer letzten Kraft lies Vastara ranken wachsen die Dephiza und Viro fesselten. Vastara packte Viro und Gesikk ergriff Dephiza, und sie berührten die Tür. Sie fühlte den Schatten um sich herum, der sie förmlich durchbohrte. Alles drehte sich. Sie konnte Viro nicht mehr halten und lies ihn los. Nach zwei Minuten verlor sie das Bewusstsein. Garrzo, der noch draußen stand, sprang schnell hinterher, doch er war zu langsam. Das Tor wurde immer kleiner, Und so wurde er ohne seine Unteren Beine ins endlose Schwarz gerissen. Nach kurzer Zeit verlor auch er das Bewusstsein, und er erwachte erst dann wieder als er hart auf einem Boden aufschlug.


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