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Eara-Saga 1:Ankunft

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Ankunft ist der erste Teil der Eara Saga und gehört zu den Eara-Legenden.



Kapitel 1: Ankunft

Der Rahkshi stand direkt vor ihm, aber er wusste mit nur einer Bewegung seiner Waffe war der Kampf entschieden.
Er rannte ohne Ziel er wollte einfach von dort weg. "Wach auf! Wach auf!" Er wich den Strahlen zweier Rahkshi des Plasmas aus und feuerte zurückt. Dann spürte er Wasser er sank tiefer und tiefer. Dunkel. "Wach auf! Wach auf!"
Toku öffnete die Augen. "Wo bin ich? Wer bist du?"
Vor ihm stand ein Matoran. "Du lagst am Strand, bewusstlos, und du hast gesprochen", stotterte er, "ich bin Maliko."
"Toku", das ist mein Name. Sonst kann ich mich an nichts anderes erinnern!" Maliko half ihm auf:"Ich kam auch hierher und weiß nicht wie. Nur meinen Namen kannte ich." "Wo sind wir?", fragte Toku.
"Ich weiß es nicht",sagte Maliko mehr zu sich selbst. Toku sah sich um. Er lag an einem Strand und außer diesem und einem riesigen Wald konnte er nichts sehen. Neben ihm lag eine Disk und zerstörte Überreste von etwas das er nicht kannte. "Wer ist das", neben Maliko stand ein weiterer Matoran.
"Ich bin Roru", sagte er und deutete dann auf Maliko, "wir haben uns auch erst getroffen. Ich kam auch hierher und wusste nichts außer wer ich bin."
Der Le-Matoran Toku musterte die beiden anderen Matoran. Roru war ein Po-Matoran und wirkte sehr kräftig. Er trug eine gelbe Kakama. Maliko war hingegen ein Ko-Matoran und trug eine Kanohi Akaku. Toku war zwar erschöpft und verwirrt über das was passiert war, doch er beschloss das Beste aus der jetzigen Situation zu machen. Deshalb sagte er:"Kommt, lasst uns den Ort hier mal etwas genauer ansehen!"
Fest entschlossen gingen die drei in den Wald. Toku nahm die Disk mit, denn auch Roru und Maliko hatten eine Disk dabei und irgendwie mussten sie sich vor Gefahren verteidigen können...

"Wir laufen jetzt schon ewig in diesem öden Wald", beschwerte sich Roru. Toku blieb stehen. "Was machst du da? Wir haben doch erst vor kurzem eine Pause gemacht", rief der Po-Matoran aufgebracht. "Seid still ich hab w...", weiter kam er nicht denn in diesem Moment kam eine Disk auf Toku zugeflogen die ihn getroffen hätte, wenn Maliko nicht seine Disk dazwischen geworfen hätte. So prallten die Bambuswaffen an einander und fielen harmlos zu Boden. Toku hob Malikos Disk auf um sie ihm zu geben. Als er aufblickte sah er vor sich einen weiteren Matoran.

Kapitel 2: Neue Freunde und Feinde

Der Matoran sah die drei eindringlich an. "Wer seid ihr?" "Dasselbe könnten wir dich auch fragen",entgegnete Maliko. Der Unbekannte ignorierte ihn:"Wie kommt ihr hierher? Es lebt hier außer mir niemand."
"Wissen wir nicht. Unsere Erinnerungen wurden ausgelöscht." Der fremde Matoran sprach weiter:"Ihr solltet euch mir anschliesen", sagte er gebieterisch. "Wieso?",fragte Tolku verwirrt. "Weil ich auf diese Insel kam und hier als erstes war. Das heißt ich bin der Herrscher dieser Insel." "Was du kamst auch hierher ohne zu wissen wie", Toku war überrascht über das Verhalten des Fremden, "vielleicht sollten wir uns wirklich verbünden und gemeinsam nach Antworten suchen." "Nein! Das werden wir nicht ihr werdet euch mir anschliesen oder ich werde euch vernichten", schrie der Matoran aufgebracht und hielt seine Disk bereit. "Warum hast du uns eigentlich vorhin angegriffen?", mischte sich Roru ein. "Weil ihr unerlaubt auf meiner Insel seid und ich werde euch auch wieder angreifen wenn ihr euch mir nicht unterwerft. Also ihr habt die Wahl." "Das ist doch keine Lösung!",versuchte Maliko die Situation zu beruhigen, "Wie heißt du eigentlich?" "Milos und doch das ist eine Lösung!" Minos war anscheinend überhaupt nicht in der Stimmung sich zu beruhigen.
Er nahm seine Disk und schleuderte sie auf Toku. Dieser konnte in letzter Sekunde zur Seite springen. Die Disk prallte gegen einen Baum. Maliko schnappte sich Milos` Disk und warf sie gegen einen Ast, der abfiel und auf Milos zu fallen drohte. Milos sprang zurück um dem Ast auszuweichen. Die drei Matoran rannten sofort so schnell sie konnten davon. Erst als sie ihn hinter sich nichtmehr sahen blieben sie keuchend stehen. "Was sollte das denn!", fragte Roru. "Weiß ich nicht. Aber ich denke er wird nicht aufhören, bis wir tun was er will. Wäre es nicht viel sinnvoller zusammen zu arbeiten, statt uns zu bekämpfen?", entgegnete Toku.
"Machen wir uns um den erstmal keine Sorgen. Zu dritt werden wir mit ihm schon fertig. Lasst uns weitergehen. Entschlossen liefen die drei Matoran weiter. Immer tiefer in den Wald...

Andernorts

Turaga Dume blickte misstrauisch auf die steinerne Tafel. "Das könnte eine Falle sein!" "Das glaube ich nicht.",entgegnete Tahu Nuva. "Der Große Geist möchte das wir diese Reise antreten. Dann werden wir das auch tun",sagte Pohatu entschlossen. Die Toa Nuva machten sich bereit um eine lange Reise anzutreten von der sie vielleicht nie wieder zurückkehren würden...

Kapitel 3: Zeichen

Milos lief wütend und erschöpft durch den Wald. Er hielt ausschau nach den anderen. Sie durften ihm diese Insel nicht einfach so wegnehmen. Er hatte ein Recht darauf hier zu herrschen. Aber war das wirklich so? Sollten sie wirklich lieber zusammen arbeiten, statt sich zu bekämpfen? Jedenfalls würde Milos auf Neuankömlinge warten. Er hielt seine Augen offen ob er jemand anderes durch das Gestrüpp sah. Seine Augen waren besonders gut. Das lag daran dass er ein Matoran des Plasmas war, deren Augen immer besonders gut waren. Plötzlich sah der Matoran etwas. Eine Gestalt lag bewusstlos auf dem Boden.

"Was ist das?", fragte Roru. Toku sah es auch. Eine Höhle, doch nicht irgendeine, sondern ein sonderbare. Sie hatte einen Großen Eingang über den Zeichen gemeißelt waren und wirkte auf Toku irgenwie geheimnisvoll. "Lass uns das mal ansehen", sagte Toku trotz allem. "Du meinst wir sollen da reingehen.", stotterte Maliko, "Niemals!"
"Doch! Da könnte etwas wertvolles drin sein", entgegnete Roru zuversichtlich. "Na gut."
Die Matoran betraten die Höhle. Am Eingang befanden sich Leuchtsteine von denen sich jeder einen nahm. "Bist du dir sicher das wir hier etwas finden?", fragte Maliko. "Das ist nicht irgendeine Höhle. Habt ihr die Schriftzeichen am Eingang gesehen? Hier war jemand vor uns", sagte Roru. "Meinst du Milos?", fügte Toku hinzu. "Nein das glaube ich nicht. Das muss schon viele Jahre vor uns gewesen sein." "Na, wenn du meinst Baumeister.", murmelte Maliko und warf dem Po-Matoran eine nicht ganz glaubwürdigen Blick zu. "Sackgasse", brummte Toku enttäuscht, "Das darf doch nicht wahr sein!" Fragend blicken sich die drei Matoran um. In diesem Augenblick hörte Toku ein Geräusch. Es klang wie Metall,dass sich nach jahrelangem Schlaf zum ersten mal bewegte. Es war unterirdisch. Dann gab es eine Erschütterung der Erde, die die Matoran fast von den Füßen riss, und sie wussten mit was sie es zutun hatten. Sie waren umzingelt von vier Nui-Jaga.

Kapitel 4: Tenuro

Hastig holte Toku seine Disk hervor. Die anderen taten es ihm gleich. Dann begannen sie die Rahi abzuwerfen. Gemeinsam gelang es ihnen eines der vier zu besiegen, danach wurde Toku von einem heftigen Schwanzhieb getroffen und fiel zu Boden. Neben sich nahm er wahr, dass es seinen Freunden nicht besser erging. Alle drei verloren, warteten sie auf den entgültigen Schlag, der sie töten würde. Doch es geschah anders. Der Boden erzitterte. Die Nui-Jaga schreckten auf und flohen aus der Höhle. Verwirrt blickte Toku sich um. Vor ihm stand ein Onu-Matoran, der mit seiner Disk eine kleine Steinlawine ausgelöst hatte, die die Rahi in die Flucht schlug. Der Matoran kam auf sie zu. "Danke", murmelte Maliko und die anderen beiden taten es ihm gleich. Der Onu-Matoran machte eine abwehrende Handbewegung:"Ihr müsst mir nicht danken. Ich bin irgendwie auf diese Insel gekommen, hab mein Gedächtniss verloren und keiner war auf der Insel. Ihr seid also die ersten die ich treffe. Mein Name ist Tenuro." Maliko, Toku und Roru stellten sich ebenfalls vor. Darauf erzählten sie ihre Geschichte die der von Tenuro schrecklich ähnlich war. "Vielleicht sollten wir zusammenarbeiten", schlug Toku vor. Tenuro war begeistert:"Würde mich freuen!"
"Es gibt jedoch noch einen weiteren Matoran der auch hierher kam. Er hat versucht uns zu töten, weil wir uns ihm nicht unterwerfen. Glücklicherweise sind wir entkommen aber es war knapp. Wir sollten gewarnt sein", erzählte Roru.
Tenuro schien diese Warnung jedoch nicht aus der guten Laune zu bringen, denn er rief munter:"Zu viert werden wir mit dem schon fertig, oder was meint ihr?" "Ja", entgegneten die anderen drei, obwohl sich Toku dabei nicht so sicher war.

Kapitel 5: Wichtige Entscheidungen

"Was ist das", staunte Maliko. Die vier Matoran waren weitergelaufen und nun an einen rießigen Vulkan gekommen. "Ich war hier bereits", erwiderte Tenuro, "das ist einer von mehreren Vulkanen hier auf der Insel." "Mehrere?", stöhnte Roru. Daraufhin fragte Toku knapp:"Aktiv?"
"Ich weiß es nicht. Woher denn auch. Ich schätze schon, aber sicher bin ich mir nicht." Kurz standen sie schweigend da bis Toku das Schweigen brach:"Vielleicht sollten wir hochgehen?", schlug er vor. "Niemals!", rief Maliko sofort, "so etwas mache ich nicht noch einmal mit!" "Ich glaube zwar nicht, dass das gefährlich ist", beruhigte Tenuro ihn, "aber wir sollten es nicht ausprobieren und außerdem, was würden wir dort wichtiges finden?" Toku gab nach, wenn auch nicht ganz begeistert. "Wir sollten uns einen sicheren Ort suchen, es wird bald dunkel", brachte Roru ein. So begannen sie sich ein kleines Lager am Waldrand zu bauen, Feuer zu machen und saßen nun zusammen am Lagerfeuer. Plötzlich waren Stimmen zu hören. Zuerst schenkte Toku ihnen keine Beachtung, doch als Roru aussprang wünschte er sich er hätte es schon zuvor erwähnt. Die Matoran schnappten sich ihre Disks, zum Kampf bereit. Dann kamen drei Gestalten auf sie zu. Toku erkannte Milos und zwei weitere Matoran, die er noch nie zuvor sah. Darunter ein Matoran des Pflanzenlebens und ein Ba-Matoran. Schweigen trat ein, bis Milos sprach:"Habt ihr eure Meinung geändert?" "Nein", erwiderte Roru entschlossen. Milos lächelte, dann gab er seinen Gefährten ein Zeichen zum Angriff. Disks flogen durch die Lüfte und Toku musste ausweichen. Die gegnerischen Angriffe waren weitaus koordinierter als die von Toku und seinen Freunden, die lediglich auswichen und ziellos warfen. Toku wollte auf Milos zielen, wurde jedoch selbst getroffen und fiel zu Boden sofort rappelte er sich wieder auf. Überrascht erkannte er, dass Maliko und Tenuro bereits die Flucht ergriffen haben. Dann kam ihm auch die Idee, dass Flucht der einzig sinnvolle Weg sei. Aus diesem Grund gab er Roru ein Zeichen. Der Po-Matoran war ein guter und stolzer Kämpfer, deshalb willigte er nur widerwillig ein und die beiden rannten ihren Freunden hinterher. Sie wichen noch einigen Disks aus, aber glücklichweise machten die Feinde keine Anstalt sie zu verfolgen. Toku ärgerte sich, als er sah,dass sie es sich in ihrem Lager bequem machten. Schnaufend blieben die vier stehen. "Warum haben sie gesiegt?", fragte Tenuro erschöpft. "Sie gehorchen Milos als ihren Anführer. Er gibt ihnen Befehle und plant die Angriffe", antwortete Maliko, "Ich denke wir brauchen auch einen Anführer."

Kapitel 6: Wenn zwei sich streiten...

Gebannt starrte Toku auf das Lagerfeuer. Sie waren gerade mit Glück Milos und seiner Gruppe entkommen und hatten sich nun ein neues Lager gebaut. Jetzt war es an der Zeit einen Anführer zu wählen. Toku wusste nicht wer das sein sollte. Er stellte sich vor er wäre Anführer, aber würde er auch die anderen führen können. Er glaubte nicht,dass er sich eignete. Wer dann? "Also gut", unterbrach Roru seine Gedanken, "wer wird jetzt Anführer?" Schweigen trat ein.
"Einer muss es doch machen!", rief Maliko, doch alle waren sich sicher, dass sich keiner dazu eignete. "Vielleicht ist jemand anderes dazu bestimmt und wir müssen ihn erst noch finden?", stellte Tenuro fest. "Dann soll er sich aber schnell zeigen", raunte Roru, "nächstes Mal haben wir vielleicht nicht mehr so viel Glück." Die anderen stimmten zu. "Ich bin müde. Wir sollten schlafen", redete er weiter.

Das Geräusch von aufeinanderklirrendem Metall weckte Toku. Es waren immer wieder kurze klirrende Schläge. Sofort rappelte er sich auf. Als er genau hinhörte erkannte es das es aus dem Wald kam. Zielstrebig ging er in die Richtung der Geräusche. Plötzlich erkannte er durch einen Schatten, dass jemand hinter ihm war. Er erschrak. Erst bei genauerem hinsehen stellte er erleichtert fest, dass es Roru war der ihm gefolgt war. Toku wollte schon etwas sagen, aber Roru brachte ihn mit einer Geste zum schweigen. Gemeinsam liefen sie weiter in die Richtung aus der das Klirren kam. "Dort", flüsterte Roru. Die beiden versteckten sich hinter einem Baum und erkannten zwei Matoran. Es waren weder die anderen, noch einer von Milos` Gefährten. Sie waren beide weiblich. Eine Ga- und eine Ni-Matoranerin, die sich gegenseitig bekämpften. Das aufeinander prallen der Disks erzeugte das seltsame Geräusch. Toku wusste nicht was er sich dabei denkten sollte, aber Roru griff ein:"Halt! Was macht ihr da?" Die Matoran erschraken und starrten Roru an. Toku trat nun auch aus seinem Versteck. "Was wollt ihr?", fragte die eine schnippisch. So begann Roru ihre Geschichte erneut zu erzählen und die Matoran kamen auch, was Toku nicht mehr wunderte, auf die selbe Art an diesen Ort. Als Roru geendet hatte erzählte die Ga-Matoran, die Mira hieß, dass Daxi, die Ni-Matoran, ihr Essen gestohlen habe. Daxi stritt dies jedoch ab und die beiden schienen wieder anzufangen zu streiten. Genervt unterbrach Toku sie indem er den beiden anbot zu ihnen zu kommen. Daxi und Mira nahmen dies dankend an.

Kapitel 7: Falsches Spiel

"Wach auf, Wach auf!", rief Roru, "es ist Morgen"
Gähnend setzte sich Toku auf. Die anderen waren bereits wach. Toku war noch müde der gestrige Tag war lang gewesen. Zwei neue Mitglieder waren der Gruppe beigetreten: Daxi und Mira. Auch wenn sie sich gegenseitig nicht so gut verstanden, kamen sie gut mit den anderen klar. Das freute Toku. Anführer konnten sie jedoch trotzdem nicht werden, das wusste Toku. Die 6 Matoran machten sich nun bereit wieder aufzubrechen. Sie liefen um den Vulkan herum, bis plötzlich eine Stimme ertönte. "Was will den der schon wieder", dachte Toku verärgert. Vor ihnen stand Milos mit 4 weiteren Matoran und neben ihm stand ein Hikaki. Toku blickte die zwei neuen misstrauisch an. "Wer sind die?", Roru deutete auf die Matoran und auf das Hikaki. "Das", entgegnete Milos, "sind meine Gefährten. Ihr hättet auch unter ihnen sein können, aber jetzt ist es zu spät. Ah, ich sehe ihr habt auch Neulinge, dann erkläre ich euch nochmal, dass ihr euch mir anschließen solltet, denn ich war der erste auf dieser Insel." Tenuro hatte Daxi und Mira bereits von Milos erzählt. Gerade als Daxi etwas erwidern wollte rief Mira mutig:"Niemals!"
"Wie du willst, aber deine Freundin ist vielleicht anderer Meinung?"
Zögerlich erwiderte Daxi:"Nein." Milos sprach weiter:"Wir geben euch drei Tage Zeit und dann werden wir kämpfen, bis einer von uns untergeht", schlug er kalt vor.
Toku fand, dass das keine gute Idee war und wollte gerade protestieren, da sagte Daxi:"Einverstanden." Mira kam auf sie zu und schrie:"Was f...!" Gebieterisch hob Milos die Hand worauf das Hikaki einen Feuerball spuckte der Mira traf und wegschleuderte.
"Ihr habt euch entschieden", flüsterte er. Dann wand er sich ab und verschwand dicht gefolgt von seinen Gefährten im Wald.

Kapitel 8: Verräter

Ein Geräusch riss Toku aus dem Schlaf. Sie waren vor einigen Stunden Milos begegnet der ihnen drei Tage Zeit gab. Obwohl Daxi's Einwilligung überstürzt war, waren sie zu dem Entschluss gekommen, dass es die beste Lösung war. Zuerst wollten sie sich aber ausruhen, da es schon spät war, bevor sie mit dem Training begannen. Und jetzt wurde Toku von diesem Geräusch geweckt. Er sah sich um. Die anderen schienen nichts gehört zu haben, denn sie schliefen noch. Nur ein Platz war leer. Wo ist Daxi? Toku konnte ihr noch nie vertrauen, deshalb vermutete er, dass sie etwas plante. Was wusste er nicht. Der Le-Matoran verließ das Lager in die Richtung in die auch Daxi verschwunden sein musste. Sie konnte noch nicht weit sein. Er versuchte ihrer Spur zu folgen, bis er sie endlich sah. Toku wollte sie rufen, dann überlegte er es sich jedoch anders und versteckte sich im Gebüsch. Daxi stand allein auf der Lichtung. Sie schien zu warten. Nach einiger Zeit kam jemand zu ihr. Toku war nicht überrascht. "Sehr gut", sprach Milos, "sie werden in dieser kurzen Zeit nicht stark genug werden, nicht wenn du es verhindern kannst." Sie nickte kurz, dann redete er weiter:"Wir werden siegen. Endlich wird die Insel uns gehören." Toku erschrak bei dem Wort "uns". Wollte Milos nicht allein herrschen und nicht mit den anderen, sondern über die anderen? Er musste seine Strategie geändert haben. Das musste Toku Daxi erzählen. Die beiden Matoran verabschiedeten sich und Daxi ging wieder zurück zum Lager. Toku musste vor ihr da sein, damit sie nicht merkte, dass er weg war. Er rannte. Dabei war er wohl zu laut gewesen, denn sie bemerkte ihn und fragte nervös:"Was willst du denn hier?"
"Das selbe könnte ich dich fragen.", erwiderte der Le-Matoran. Dann versuchte er Daxi vor Milos` wahren Absichten zu warnen, doch sie hörte ihm nicht zu. "Wir sind stärker und werden euch von der Insel vertreiben", erwiderte sie nur, "du hast Glück, dass Milos euch Zeit gab. Ich hätte das vielleicht nicht." Sie verschwand darauf in die selbe Richtung in die Milos zuvor verschwunden war. Toku war geschockt über ihr rücksichtsloses Verhalten. Er ging zum Lager zurück. Als er ankam waren bereits alle wach. Sie hatte sein Fehlen bemerkt. Er setzte sich und erzählte ihnen alles.

Kapitel 9: Allein in der Wildnis

Nachdem er geendet hatte kehrte Stille ein. "Kein Wunder", fluchte Mira. Die anderen machten eine Kopfbewegung und gaben ihr Recht. "Wir sollten uns einen Plan überlegen", stellte Maliko fest.
"Habt ihr das Hikaki gesehen?", fragte Tenuro worauf die anderen nickten, "es gehorchte Milos. Vielleicht sollten wir uns auch Rahi zur Verstärkung holen." "Jedenfalls sollten wir uns trennen", meinte Mira.
"Warum?"
"Wir sollten allein trainieren und uns hier in zwei Tagen wieder treffen."
"Ja so machen wir es, wir treffen uns in zwei Tagen hier."

Mürisch trat Toku gegen das Geäst. Er wusste nicht wie sie voran kommen sollten. Ziellos lief er durch den Wald. Mira war zum Strand gegangen, Tenuro und Roru zum Vulkan und er und Maliko sind im Wald geblieben. Einige Zeit später haben sie beschlossen sich auch noch zu trennen. Jetzt war Toku allein. Enttäuscht setzte er sich auf einen Baumstumpf. Er war auf diese Insel gekommen ohne irgendeine Erinnerung und jetzt fragte er sich zum ersten Mal die ein Frage:Was war ich zuvor? Er wünschte sich dies zu wissen. In diesem Moment ertönte ein Summen. Es klang nach einem Rahiangriff, deshalb hielt Toku seine Disk bereit. Jedoch kam kein Rahi. Wieder ertönte dieses Summen. Diesmal Lauter und gequält. Toku rannte in die Richtung aus der er das Geräusch hören konnte und sah nun woher es kam. Ein Nui-Rama lag am Boden, es gab die gequälten Töne von sich und war zu einem Teil unter Steinen begraben. Eine Gerölllawine, vermutete er.
Entsetzt versuchte der Le-Matoran die Steine beiseite zu schieben. Es war anstrengend, doch schließlich gelang es ihm und das Nui-Rama war frei. Fröhlich surrend flog es in der Luft herum. Dann kam es plötzlich auf Toku zu. Dieser hatte nicht mit einem Angriff gerechnet und war zu geschockt um zu reagieren. Aber das Nui-Rama griff nicht an, sondern nahm den Le-Matoran auf den Rücken und flog. Zuerst hatte Toku Angst doch dann genoss er den Flug. Und plötzlich kam ihm eine Hoffnung diesen Kampf zu gewinnen.

Kapitel 10: Einstige Freunde

Die restliche Zeit trainierte Toku zusammen mit dem Nui Rama, das nicht mehr von seiner Seite wich. Als er sich endlich bereit fühlte, sofern man das sagen kann, machte er sich auf zurück zum Treffpunkt. Sofort sah er, dass etwas nicht stimmte. Einige Hikaki standen etwas abseits zusammen mit Milos und fünf weiteren Matoran, darunter Daxi. Am Treffpunkt erkannte er zuerst Roru, der noch fleißig trainierte. Zu Tokus Überraschung mit einem Nui-Jaga. Auch die anderen hatten Rahi bei sich. Tenuro saß etwas abgelegen bei einem lila Nui-Jaga, während Mira neben einem Tarakava stand. Maliko saß auf dem Rücken eines Muaka und hatte keine Angst. Alle blickten auf, als sie Tour erkannten. "Endlich bist du da", stöhnte Maliko, "in zwei Stunden wird der Kampf beginnen." Er deutete auf Milos` Lager, das etwas abseits lag. "Milos hat einen Matoran mehr als wir und außerdem ist er ein Führer, aber wir haben unsere Rahifreunde und ich glaube nicht, dass diese Hikaki Milos Freunde sind."
"Er hat sie unterworfen.", mischte sich Tenuro ein.
Die restliche Zeit verbrachten die fünf damit noch etwas zu trainieren, ungeduldig und aufgeregt hin und her zu laufen und zu warten.

Milos kam durch das Gestrüpp auf sie zu. Hinter ihm seine kleine Armee, bestehend aus fünf weiteren und, so schätzte Toku, 20 Hikaki. "Es ist soweit", sagte er, "Angriff."
Auf sein Wort kamen die Hikaki auf Toku und seine Freunde zu während sie tödliche Feuerbälle spuckten. Toku wich aus und schwang sich auf Nui-Rama's Rücken. Nui-Rama warf Säurebälle und wich den Feuerbällen aus, während Toku seine Disk auf die Hikaki warf und nach Milos ausschau hielt. Diesen sah er nirgends. In diesem Augenblick schoss ein Feuerball um Haaresbreite an seiner Maske vorbei. Gerade als er sich von dem Schock erholt hatte wurde er von einem weiteren getroffen und fiel von Nui-Rama. Nui-Rama wollte zu ihm herunter kommen, doch die Feuergeschosse machten es ihm schwer. Toku gab ein Handzeichen, dass es allein weiterkämpfen sollte. Dann stand er mühsam auf. Eine Disk schoss an ihm vorbei und traf Mira. Die Ga-Matoran fiel bewusstlos zu Boden. Wütend suchte Toku nach dem Werfer und erschrak als er sah wem er gegenüber stand. Auf einer Anhöhe, flankiert von zwei Hikaki stand Daxi.

Kapitel 11: Der wahre Führer

Daxi starrte ihn an.
"Warum hast du uns verraten?", brüllte Toku.
Sie antwortete nicht, zögerte erst, hob aber dann die linke Hand worauf die Hikaki auf ihn zu kamen.
"Verräter!"
Toku wich den Feuerbällen aus und warf seine Disk nach einem der beiden. Das Hikaki schrie auf und floh dann in den Wald. Toku wandte sich dem zweiten zu. Eine Feuerkugel kam direkt auf ihn zu. Unbeholfen hielt er die Disk dagegen. Das Feuer erlosch und Toku gelang es das zweite Hikaki mit einem geschickten Wurf zu besiegen. Lange blieb ihm jedoch keine Zeit, den Sieg zu feiern, denn Daxis Disk traf ihn und riss ihn von den Füßen. Entschlossen trat die Jo-Matoran vor ihn und holte mit der Disk aus.
Ein schneller, heftiger Hieb traf Daxi und sie fiel mehrere Meter weiter links ohnmächtig zu Boden. Toku sah ehrfürchtig auf zu seinem Retter. Auf dem Rücken eines Kane-Ra's saß ein Ta-Matoran.

Danach entschied sich die Schlacht ziemlich schnell. Der Ta-Matoran half Toku auf und ritt dann zur Spitze ihrer Truppe. Er war der perfekte Anführer und es gelang den Matoran ihre Gegner in die Flucht zu schlagen. Als Milos sah, dass seine Truppen verloren, rannte er davon. Und die anderen hatten ohne ihn auch keine Chance und mussten auch bald die Flucht ergreifen. Erschöpft versammelten sich die Matoran. Zwar waren einige verletzt, aber die Verletzungen waren nicht schlimm.
Tenuro sah den Ta-Matoran verwundert an. Dieser antwortete, obwohl keiner eine Frage gestellte hatte:"Ich bin Kaepa." Außerdem erzählte er wie er an diesen Ort kam. Auf die Art auf die alle anderen auch hierher kamen.
Noch lange redeten die Matoran fröhlich und feierten ihren Sieg.

Epilog

Takanuva blickte hoffnungsvoll auf das Podest.
Endlich waren sie angekommen. Hier war der Ort an dem sie gehen sollten. Aber was war hier? Die sechs Toa Nuva betraten das Podest und Takanuva folgte ihnen. Dann stellten sie sich in einem Kreis auf und sahen nach außen. "Das ist eine Falle!", rief Kopaka. Etwas entfernt standen drei rote Rahkshi. Kopaka holte seine Eisklinge hervor und feuerte einen Eisstrahl auf die Rahkshi. "Das müsste sie erledigen."
Entsetzt sahen die Toa, wie die Rahshi vom Eis getroffen wurden und dann ohne Schaden zu nehmen weiter auf sie zu kamen. Lewa kam Toa Kopaka zur Hilfe, aber bevor der Toa der Luft etwas tun konnte wurde er von einem Schlag, der von irgendwo kam, getroffen und fiel zu Boden.
"Tahu, hinter dir", brüllte Kopaka, während er seine Kanohi Akaku benutzte.
Tahu drehte sich um und feuerte eine Feuerbrunst in die leere. Erst dann sah er zwei Rahkshi verbrannt am Boden liegen.
"Sie sind unsichtbar." Kopaka hatte sich zu Tahu umgedreht um ihn zu warnen. Doch auch wenn er den unsichtbaren Rahkshi hinter sich hätte sehen können, schlug dieser ihn von hinten nieder.
Verzweifelt kämpften die anderen Toa Nuva gegen die Feinde die sie nicht sahen. Auch Gali und Onua wurden getroffen.
Nun gaben sich die letzten drei gegenseitig Deckung, während Pohatu, Takanuva und Tahu ihre Elementarkräfte gegen die unsichtbaren Rahkshi nutzten. Es gelang ihnen sie zu zerstören, doch darauf folgten nur weitere Rahkshi. Einige waren bedrohlich schwarz-rot, aber die meisten waren gelb und Tahu kannte sie von Bara Magna als "Rahkshi des Hitzeblicks".
Die Feinde waren weit in der Überzahl. Pohatu und Takanuva wurden schließlich von Hitzestrahlen getroffen. Nurnoch Tahu blieb übrig. Er hatte keine Chance gegen die Feinde. Und das letzte was er sah war eine Gestalt, obwohl er sich sehr verändert hatte, seit Tahu ihn zuletzt sah, wusste er genau wer es war.


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