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Existenzkampf Cover

Prolog

Fhekia lief. So schnell, wie es ihre Füße erlaubten. Es ging um ihr Leben. Eine Gestalt mit einer geladenen Waffe folgte ihr, diese auf sie gerichtet. Es würde bald losgehen, das wusste sie. Erst würde sie nur den Lärm der waffe hören, dann würde sich ein Schmerz durch ihren Rücken ziehen und sie würde fallen. Noch heute. War das ihre Bestimmung? Durch eine Maschine, die aus einer anderen Welt stammte, getötet zu werden? Nein. Noch nicht. Nicht heute.
Sie sah sich im Rennen um. Überall waren Regenrinnen, die an den Häusern der Stadt befestigt waren. Ohne weiter nachzudenken machte sie einen Satz darauf zu. Das Metall an ihren Händen war eiskalt, denn edraußen fror es. Doch zum denken hatte sie keine Zeit, ihr Überlebenssinn hatte die Kontrolle über ihren Körper. Rasend schnell zog sie sich an der Rinne hoch, wärend um sie die ersten Bitze des Gewehres in die Mauer einschlugen. Schnell schwang sie sich auf ein Fensterbrett, und sprang nach oben. Gerade noch bekam sie den Rand eines Balkons in die Hände. Mühselig zog sie sich am Geländer hoch, hob die Beine auf den Terassenboden und ließ sich schnell fallen, als unter ihr die nächsten Energien einschlugen. Sie atmete kurz durch. Es hatte viel Kraft gekostet. Doch als sie das Geräusch von einem nahenden Verfolger, der ebenfalls am Haus emporkletterte, hörte, reagierte sie wieder. Schnell sprang sie auf, und trat die Balkontür ein, und es schepperte gewaltig. Mit einem Sprung war sie im Haus. Roboter, die das Haus bewohnten, eilten plötzlich herbei, und einer griff nach dem Telefon. Blitzschnell griff Fhekia nach einer Scherbe und zerschlug damit das Gerät. Sie stürmte an den Bewohnern vorbei, wissend, das ihr Verfolger nun nah war.
Sie jagte die Treppen hinab, und wäre mehr als einmal fast gestolpert. Unten angekommen trat sie die Tür auf, und ein kühler Luftzug kam ins Haus. Sie lief wieder auf die Straße. Ein fataler fehler. Zwölf schwer bewaffnete Einheiten der Hero Factory standen vor ihr. Die Waffen auf sie gerichtet.

Kein Entkommen?

Sie musste schnell reagieren. Zuerst die Lage überschauen: Zwölf Leute, die Waffen auf sie gerichtet, hinter ihr die Tür, aus der Zivilisten kamen. Falls man sie als Zivilisten bezeichnen konnte. Schnell hatte sie die Entscheidung getroffen. Sie sprang in die Luft, vollführte ein Rückwärtssalto und landete hinter den Hausbewohnern. Die "Polizei" wagte es nun nicht, von weitem zu schießen. Also liefen sie los, um sich durch den Eingang zu quetschen. Fhekia rannte unterdessen die Treppe wieder hoch, die sie eben erst hinunter gekommen war. Die hechtete durch den Türrahmen, und wieder schossen Energieblitze knapp hinter ihr in das Holz.
Plötzlich sah sie, noch auf dem Boden liegend, einen schwarz gepanzerten Fuß auf ihr Gesicht zurasen. Und sie konnte nicht ausweichen. Die Rüstung des Schuhs und die Wucht des Trittes raubten ihr die Sinne. Erst wurde es rot, dann dunkel, und schließlich lag sie betäubt man Boden.
Als sie wieder erwachte, lag sie gefesselt in einem dunklen Raum. Vor ihr stand derjenige, der sie verfolgt hatte. Er hatte eine schwarze Rüstung, und sein Feuerschwert hatte er sich auf den Rücken geschnallt. Seine Augen leuchteten dunkelrot, ebenso wie die wenigen anderen Teile seiner Rüstung. Er grinste sie böse an. Neben ihm stand eine weitere Person; sie wirkte um einiges Freundlicher. Er trug eine braune Rüstung, dazu einige orangene Färbungen. Er hatte eine schwere Waffe an seinem Arm, eine von denenm die Fhekia so sehr verabscheute. Sie waren fest am Arm angesetzt, und hatten einen schier entlosen Vorrat an Munition. Doch was ihre Aufmerksamkeit am meisten auf sich zog, war die Weiße neben ihm.
Sie trug einen schönen Helm, und ebenfalls eine endlos-Munition-Waffe. Der Panzer überdeckte alle Merkmale, dennoch erkannte sie, dass es sich um eine Frau handelte. Sie erkannte Teile ihres Gesichts unter dem Helm. Nun sprach allerdings der schwarze:
"Sprich, du Monster. Wo sind die Schlüsselsteine versteckt?"
Sie Schlüseelsteine waren besondere Gegenstände. Setzte man alle sechs zusammen, so ergab sich das Symbol der Ignika. Setzte man diese nun in den Eingang des Codrex ein, öffnete er sich. Deshalb durfte sie nicht anwtorten. Sie sah ihren Gegenüber einfach nur unvermittelt an. Ohne Vorwarnung schlug der "Hero" ihr ins Gesicht. Der Schmerz war heftig. Der Handschuh ihres gegenübers war schwer gepanzert.

Lauren konnte es nicht mehr sehen. Ihr Teamchef, Scott Blast, nutzte immer heftigerere Methoden, um die Wahrheit aus der Matoranerin herauszuprügeln. Außerdem schwitzte sie in der Rüstung unerträglich. Sie war mehrere Stunden unterwegs gewesen, um die Angriffe auf die besetzte Stadt zu verhindern. Sie endschuldigte sich schnell bei dem Anführer ihrer Gruppe und ging. Sie musste zunächst einen langen Flur durchqueren, dann eine Treppe hochsteigen und dann doch den neu angebauten Fahrstuhl benutzen, da die Treppe gerade saniert wurde. Diese verdammte "Stadt", wenn man sie so nennen durfte, war so unmodern. Alles musste neu eingebaut werden.
Dann endlich kam sie an ihr Zimmer. Schnell kramte sie ihren Schlüssel aus ihrer Sicherheitstasche, dann öffnete sie die Tür. Ihre Tür war ebenfalls eine von den alten Versionen: Sie funktionierte nich mit aus Metall gegossenen Werkzeugen, mit der man über einen seltsamen Mechanismus die Tür öffnen konnte.
Sie schloss die Tür hinter sich ab. Man konnte ja nie wissen. Danach legte ihre Rüstung ab. Erst den Brustpanzer, wonach sie ein erleichterndes Gefühl spürte; Die Panzer waren schlecht zugeschnitten und meistens billig produziert. Wie aus Ironie hies es trotzdem in dem Werbeslogan, dass nur die beste Panzerung verwendet werden würde. Klar. Für tausende Leute.
Als sie die Rüstung endlich abgelegt hatte, sah sie an sich herunter. Überall Schweißflecken. Ekelhaft. Sie ging nun zum Badezimmer, öffnete die Tür, trat ein, und schloss sie hinter sich. Die Dusche funktionierte noch; des öfteren floss das wasser nicht anständig, manchmal auch garnicht. Nun zog sie sich aus, öffnete ihren Zopf und warf die schmutzigen sachen in den Wäscheeimer. Sie schritt in die Dusche und ließ das Wasser laufen. Obwohl es kalt war, fühlte es sich sehr wohltuend an. Ihre Haut war geschunden und verschwitzt, nun wurde endlich all der Dreck weggespült.
Nach zwanzig Minuten war sie erst fertig. Da fiel ihr auf, dass sie ihre Sachen draußen vergessen hatte, und ging erst mal so aus dem Badezimmer. Wie so oft, klopfte es in dieser sehr unpassenden Situation an die Tür. Schnell griff sie irgendwelche Sachen, die in dem Kleiderschrank hingen und zog sie sich über. Es klopfte noch einmal. Sie nahm wieder den Schlüssel, öffnete die Tür und sah einen Sicherheitsoffizier der Hero Factory vor sich stehen. Er meldete: "Notfall! Die Gefangene ist geflohen! Ihre Bewacher sind verletzt worden, und sie hat eine Wache überwältigt und ihr die Waffen abgenommen! Lauren Spike, sie werden hiermit aufgefordert, sofort zu helfen!

Geheimnisse

Da Lauren keine Lust hatte, wieder die enge Rüstung anzuziehen, griff sie nach der normalen Rüstungs-Kleidung, mit denen jeder ausgestattet war. Zuvor hatte sie den Boten weggeschickt und die Tür hinter sich geschlossen. Nun warf sie wieder die Kleidung, die sie provisorisch angezogen hatte, in ihren Kleiderschrank zurück. Sie nahm sich ihre neuen Sachen, und zog sie sich schnell über. Nun ergriff sie ihren Eisblaster und ein Energieschwert. Damit lief sie wieder auf den Gang hinaus. Die Tür ließ sie versehentlich offen stehen.
Sie eilte die Treppe herunter, ungeachtet, dass sich überall Werkzeuge und Absperrbänder befanden, und gelangte schließlich wieder auf den Hauptflur. Sie musste nun überlegen, wo die Matoranerin hin verschwunden war. Die Hauptflure würden sicherlich von Wachbots abgesucht werden, und das große Haupttor war zu offensichtlich. Wahrscheinlich würde sie die Notausgänge nehmen, wo sich die Bots nicht aufhielten. Zusätzlich wäre es schlau, wenn sie den einzigen Gang, der zurzeit Abgeserrt war, benutzen würde. Welchen, wusste Lauren nicht genau. Sie rannte zur nächsten Schaltkonsole und suchte kurz. Schließlich fand sie ihn: Er war direkt neben dem Gefängnisblock. Dort musste sie sein. Also stürmte Lauren die Gänge entlang zu dem gesperrten Notausgang.
Sie nahm das Absperrband hoch, und ging unterdurch. Leise bewegte sie sich nun durch den dunklen Gang. Eine kleine Taschenlampe, die sie an ihrer Schulter befestigt hatte, erleuchtete nun. "Dumme Automatische Rüstung!", dachte sie und knipste die Lampe wieder aus. Das Licht würde sie sofort verraten. Stadtdessen setzte sie ihre Nachtsichtbrille auf und und schlich weiter.
Doch die komplette Suche war umsonst. Stunden verbrachte sie damit, die dunklen Gänge zu durchsuchen. Doch nirgendwo konnte sie die Entflohene finden. Missmutig kehrte sie in Richtung des Zimmers zurück, in denen der Missionsverteiler saß. Sie klopfte an, und trat auf das "Herein"-Zeichen ein. Sie berichtete ihm, dass sie keinen Erfolg hatte, und ihr wurde zu ihrer Überraschung ebenfalls mitgeteilt, dass selbst die anderen der Suchmission, sowie auch die Bots die Matoranerin nicht gefunden hatten.
Der Commander hatte ihr für den Rest des Abends freigegeben. Ein wenig enttäsucht über deb Fehlschlag ihrer Mission, aber auch müde, schlurfte sie in ihr Zimmer zurück. Aufgrund ihrer Müdigkeit bemerkte sie nicht einmal, dass sie die Tür offen gelassen hatte. Sie schloss sie einfach hinter sich ab und wollte sich auf ihr Sofa setzen.

Doch dort saß bereits jemand. Veränstigt, geschunden und mit kaputter Rüstung saß, ein wenig zusammengesunken, Fhekia, die Gefangene. Fhekia sah sie an. "Bitte," wisperte sie, gleichzeitig zitternd am ganzen Leib, "verrate mich nicht. Dein Anführer ist grausam. So grausam. Bitte, tu mir nichts. Auch wir haben verdient, zu leben!". Mit dem letzten Satz brach sie in Tränen aus. Ein wenig erschreckt legte Lauren ihre Waffen beiseite, und setzte sich neben sie. "Hab keine Angst. Ich behalte dich erstmal hier, aber ausliefern kann ich dich ersmeinmal nicht."
Sie erwartete eine Antwort. Doch das kam nicht. Fhekia setzte sich auf und küsste sie. Verdutzt starrte Lauren sie an. Woher wusste sie...? Dann flüsterte sie ihr ins Ohr: "Ich habe Sachen von dir gelesen, deine Tagebücher, deine geheimen Offenbarungen. Ich weiß, wie du bist."

Fhekia lächelte sie an. Dann griff sie nach Laurens Kleidung, und zog sie ihr vom Leib. Doch Lauren ließ sich nicht beirren. Vielleicht wusste diese Fremde, wie sie war, aber auf so etwas würde sie sich nicht einlassen. Sie stieß die andere mit den Füßen weg, nahm ihre Waffe und richtete auf sie. Diese Matoranerin war einer der vielen, die so viele Roboter getötet haben. Und sie hatte ihre Geheimnisse gelesen. Jetzt wollte sie sich auch noch an ein Mitglied der Hero Factory ranmachen!
Fhekia lag immernoch benommen am Boden, und in der Zeit konnte Lauren sich wiede ihre Kleidung und dann ihre Rüstung anziehen. Mit der Multifunktionalen Eiskanone zielte sie auf die Matoranerin und zwang sie, ihr zu gehorchen. Sie kramte aus einer ihrer Taschen Handschellen hervor, dann fesselte sie damit die andere und führte sie ab. Noch Heute würde sie zum Chef gebracht werden.

Infiltration

Béryl kroch durch den Luftschacht. Sie musste ihren Leuten das Signal für den Angriff geben. Behutsam darauf achtend, bloß kein Geräusch zu machen, bewegte sie sich langsam vorwärts. Ihr goldenes Haar war zusammengebunden, damit es im Kampf nicht im Weg war. Ein Teil ihrer Rüstung war ebenfalls golden, doch am meisten war es grau. Die anderen hatten immer behauptet, es sei zu protzig und zu auffällig, jedoch hatte sie nur einmal einen Unfall, und das lag nicht an der Farbe der Rüstung. Es war jener Tag gewesen, an dem sie ihr Gedächnis verloren und somit auch ihren richtigen Namen vergessen hatte. Ein kleines Andenken an jenen schicksalshaften Tag hatte sie noch an sich: Ihre Kanohi und eine hälfte ihres Brustpanzers waren nurnoch ein dunkles Gold, da die Stoffe des Sprengstoffes, der gelegt wurde, mit dem Gold ihrer Rüstung reagierten und es nun verunreinigten.
Leise kroch sie weiter. Dann endlich hatte sie das Luftgitter erreicht, und sie sah nach unten. Im Gang stand niemand. Er war komplett leer. Das war beinahe perfekt. Sie schnitt mit einem Laser ein Loch in das Gitter und tat den Rausschnitt auf den "Boden". Danach schwang sie sich, an den Rändern festhaltend, behutsam auf den Boden.
Doch ihr Glück sollte nicht lange währen. Gerade als sie auf dem Boden aufsetzte, kam ihr jemand entgegen. Dieser jemand trug eine schwarz-dunkelrote Rüstung, und in der Hand ein doppeltes Feuerschwert. Als er sie entdeckte, feuerte er sofort Salven in ihre Richtung. Jedoch hatte er auf die Schnelle nicht zielen können, deshalb gingen alle Energieblitze in die Wand und verkohlten Teile davon. Da Béryl keine Waffen dabei hatte, musste sie so ums Überleben kämpfen. Sie warf sich auf den glattpolierten Boden, und schlitterte zu den Füßen des Heroes. Sie packte die metallenen Füße und zog sie zu sich. Ihr gegenüber wurde somit aus dem Gleichgewicht gebracht und knallte hart auf den Boden. Sie sprang hoch, trat auf seine Hand und nahm die Waffe in die Hand. Der andere musste sich geschlagen geben.

Doch es kam noch jemand: Lauren Spike mit der gefangenen Fhekia. Als sie die beiden entdeckte, ihren Anführer Scott Blast und eine goldhaarige, unbekannte Agori, reagierte sie nicht sofort. Diese Chance nutze die andere aus. Sie streckte sie mithilfe der erbeuteten Waffe nieder, und Fhekia konnte mit immernoch gefesselten Händen entfliehen. Nun bewusstlos blieb Lauren auf dem Boden liegen.

Béryl und Fhekia liefen schweigend den Gang entlang. Sie mussten in den Reaktorraum, und die Stromversorung unterbrechen. Das würde den am Boden des riesigen, von der Höhlendecke abgebrochenen Stalaktiten wartenden Toa und Glatorianern, darunter Certavus, das Signal zum Angriff geben. Kurz darauf wäre die Station ein einziges Schlachtfeld und sicher bald wieder in ihrer Hand. Dann würden sie nach und nach die anderen Stalaktiten zurückerobern, bald würde ihnen wieder ganz Karda Nui gehören.
Mit der Waffe des Heroes zerschnitt sie Fhekias Fesseln, dann trat sie die Tür zum Reaktorraum ein und schritt in den Raum.

Das Zeichen

Sie standen in dem Raum, und dieser wurde sofort von ihnen verriegelt. In dem Raum hielt sich zu ihrem Glück niemand auf. Zumindest niemand, den sie sehen konnten. Hinter einer größeren Maschine stand Greg Duster, der das Eintreten der Fremden bemerkte und auch mitbekam, wie die Tür verriegelt wurde. Nicht damit rechnend, dass es sich um Eindringlinge handelte, Schaute er um die Ecke. Sofort zog er seinen Kopf zurück: Die Gestalten waren deutlich zu erkennen. Es handelte sich um eine Matoranerin und eine Agori, die eine hatte silbernes Haar, das zu einem Zopf gebunden war, außerdem eine komplett weiße Rüstung. Sie war kleiner als er, wie es üblich für einen Matoraner war. Die neben ihr hatte ebenfalls zusammengebundene, goldene Haare, und ihre Rüstung war eigentlich Grau, bis auf die Maske, ein paar Stellen an den Armen und Beinen, und ihrem Brustpanzer. Greg wusste sofort, was sie hier wollten. Der Reaktor für die Stromversorgung befand sich direkt im kleinen Nebenraum. Sie würden ihn zerstören wollen. Er musste handeln. Sofort.
Er sprang hinter der Maschine hervor, und aktivierte seine Waffe. Blitze aus reiner Energie schossen aus der Spitze und trafen die beiden. Überrascht reagierten sie zu spät, denn er kam schon auf sie zugesprungen. Die Weiße wich aus, während die andere stehen blieb und mit einer Waffe, die seinem Team-Anführer Scott Blast gehören musste, auf ihn schoss. Auch er konnte ausweichen. Aber nun stellte sich für ihn ein weiters Problem da: Die Waffe war sehr gut; würde sie den Matoranern in die Hände fallen, würden diese ihre Technik kopieren und würden ihnen sicher militärisch ebenbürtig sein. Also kämpfte er eher defensiv: Den Strahlen ausweichend, und gleichzeitig auf die andere zukommend. Dann schlug er mit seinem gepanzerten Handschuh zu.

Béryl durchfuhr ein brennender Schmerz an ihrer linken Hand. Die abgenommene Waffe fiel auf den Boden, und der Hero stand nun, mit seiner Waffe auf sie zeigend, vor ihr. Sie hob langsam die Hände. Dann grinste sie. Hinter dem Feind stand Fhekia, mit einem Maschinenteil bewaffnet, und schlug ihm damit auf den Kopf. Doch zu ihrem entsetzen fiel er nicht um. Er drehte sich nur um und schlug nach der Matoranerin. Diese, ebenfalls verdutzt, wurde mitten im Gesicht getroffen und fiel rücklings um. In dem Moment, als ihr Gegenüber nicht auf sie achtete, griff sie nach der Waffe und streckte den anderen vorläufig nieder. Er lebte zwar noch, aber warum sollte sie ihn jetzt töten? Für die Mission war er nicht wichtig. Sie mussten jetzt einfach nur den Reaktor zerstören.

Sie brach die Tür auf. Niemand zu sehen. Fhekia, noch leicht benommen, ging hinter ihr her. Die Maschine war deutlich zu erkennen: Ein paar Teile an der Wand, dann ein kleines Podest, und darauf die Maschine, mit einem leuchtend blauen Stein oben angebracht. Er war recht klein. Sah garnicht aus, wie ein Reaktor. Trotzdem schritt sie nun darauf zu. Sie hob die mitgenommene Waffe, und ließ sie auf den Stein niederrasen.

Die Wirkung war heftig: Eine Druckwelle warf sie und Fhekia an die andere Wand. Die Explosion des Kristalls zerstörte den Reaktor und alle anderen Maschinen im Raum. Und das komplette Licht des Gebäudes erlosch. Ebenso wie die ganze Elektrik kaputt ging. Das war das Zeichen. Der Angriff würde folgen.

Epilog

Certavus stand nun schon eine Weile mit einigen anderen Toa, Agori und Matoranern unterhalb des riesigen Stalaktiten. Béryl brauchte schon ziemlich lange, länger, als erwartet.
Der Boden war matschig, und Nebel umhüllte das gesamte Team. Als sie hergekommen waren, sah es genauso aus. Hier in Karda Nui sah es immer so aus. Warum bechwerte er sich dann? Ganz einfach. Auf dem Weg waren zwei seiner Krieger gestolpert. Sie hatten eine ganze Kiste mit Sprengstoffen im Sumpf versengt, und waren selbst hineingefallen. Da der Sumpf hohen Anteil an Pit-Mutagen aufwies, waren sie verwundet, schrien vor Schmerzen und mussten von zwei weiteren Kriegern zurückgebracht werden. Das hatte ihn vier Leute und Sprengstoffe gekostet. Vier Leute. Sie konnten ausschlaggebend für ihren Sieg sein. Jetzt bestand noch weniger Hoffnung auf Triumph als zuvor. Trotzdem mussten sie es erledigen.
Dann, nach gefühlten 2 Stunden, kam es endlich. Das Licht erlosch. Das ganze obere Gebäude war still. Certavus befahl seinen Männern mit einem stummen Handzeichen, anzugreifen. Sie holten ihre Spitzhacken aus dem Gürtel, und begannen, an dem Stalaktiten heraufzuklettern. Certavus tat ihnen gleich. Vorher vergerwisserte er sich, dass seine eigenen Sprengstoffe noch vorhanden waren. Die Mission würde ein etwas anderes Ende nehmen, als sein Auftraggeber ihm es befohlen hatte...

Haupt-Charaktere

Hero Factory

Der Widerstand

Fortsetzung: Rache!

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