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Prolog

Es ist bereits ein Jahr vergangen, seit Makuta Teridax besiegt und Takanuva der neue große Geist wurde. Viele Toa und einige Glatorianer, welche zusammen mit einigen Agori in das Matoraner-Universum umsiedelten, beseitigten die letzten Rahkshi und Exo-Toa. Die Wiederaufbauarbeiten des Matoraner-Universums liefen auf hochtouren.


Kapitel 1: Mysteriöse Vorfälle

Metru Nui, eine Stadt, in der die meisten Einwohner im Matoraner-Universum lebten. Zudem wurden hier die meisten Reperaturen durchgeführt, da während des Bestimmungskrieges doch viel verwüstet wurde. Matoraner von Überall und Agori waren sehr mit den Reperaturarbeiten beschäftigt, auch ein AV-Matoraner namens Kareel. Er war ein Matoraner mit handwerklichen Geschick. Kareel bildete zusammen mit seinem neuen Freund Berix ein gutes Team. Beide arbeiteten zusammen in Ta-Metru an einem Schmelzofen, damit bald wieder neue Masken geschmiedet werden konnten. Diese Reperaturen waren anstregend, aber Berix und Kareel konnten den Schmelzofen vor Sonnenuntergang fertigstellen. Müde gingen beide nach Hause. Als sie da ankamen, trauten sie ihren Augen nicht. Es wurde eingebrochen. Entsetzt gingen Kareel und Berix rein. Die komplette Einrichtung wurde verwüstet. "Himmel, wer würde denn sowas machen?", fragte Berix seinen Freund. Er antwortete: "Ich weiß nicht. Anfangs dachte ich, es währen Rahkshi gewesen, aber die wurden ja von den Toa und Glatorianer vernichtet." "Das stimmt. Diese großen Roboter waren das auch nicht. Die würden ja nicht durch die Tür passen." Kareel nickte. Während Berix anfing aufzuräumen, untersuchte Kareel die Schäden. Die Möbel wurden wohl mit etwas gegen die Wand geschlagen, denn bei einigen sind Spuren von Einschlägen zu finden. Das Wesen scheinte etwas zu suchen. Aber was? Plötzlich klopfte es an der Tür. Berix zog sein Schwert und Kareel seine Axt und positionierten sich links und rechts an die Tür. Sie nickten sich gegenseitig zu. Der Av-Matoraner sprang aus seiner Deckung, bereit zum Angriff. Doch da erblickte er ein bekanntes Gesicht. "Berix, alles in Ordnung, es ist Kiina", sagte er und steckte seine Waffe weg. Berix tat es ihm gleich und kam auch aus seiner Deckung, um Kiina zu begrüßen. "Gut, dass ich euch beiden treffe, Jungs. Ich muss mit euch über etwas reden.", sprach Kiina zu den beiden. "Darf ich reinkommen?" Kareel und der Agori traten von der Tür zur Seite, um ihrer Freundin einlass zu gewähren. Die Glatorianierin betrat das Haus und erblickte die Verwüstung. Sie drehte sich zu Kareel und Berix um und sprach: "Ihr fragt euch bestimmt, was hier geschehen ist." Die beiden Freunde nickten. Kiina fuhr fort: "Nun, laut einigen Zeugen währe es ein Rakhshi gewesen." "Aber das kann doch nicht sein.", unterbrach Kareel sie. "Wie jeder weiß habt ihr alle Rahkshi erledigt. Dazu gibt es keine Makuta mehr, die diese Dinger erschaffen könnten. Außer vielleicht Miserix. Aber er ist auf unserer Seite." Die Glatorianerin machte ein besorgtes Gesicht und antwortete: "Ich weiß. Aber die Zeugen sagten, dass der Schemen des Einbrechers einem Rahkshi ähnelte. Darüber hinaus hat es gezischelt." Kareel schüttelte nur den Kopf. Ein Rahkshi-ähnliches Wesen bricht grundlos in ihr Haus ein und verwüstet alles. Wieso? Sie haben nichts besonderes. "Wurde etwas gegen den Einbrecher unternommen, Kiina?", fragte Berix sie, welche als Antwort nickte. "Die Zeugen haben glücklicherweise schnell um Hilfe gerufen, um den Einbrecher zu fassen. Toa Narak, ein Toa des Lichts, eilte herbei. Zwar konnte dieses Wesen entkommen, aber Narak nahm die Verfolgung auf. Wir können nur abwarten."

Zur selben Zeit verfolgte Narak mit seinem Gleiter das besagte Wesen. Es war verdammt schnell. So schnell, dass es sogar die Meere überwinden konnte. Narak ließ es aber nicht aus den Augen. Er fragte sich, wohin dieses Ding floh. Als wollte man seine Frage beantworten erblickte Narak kurz darauf einige Ruinen von Destral. Der Flüchtling raste durch die zerstörten Gebäude und verschwand plötzlich in einer der Ruinen. Während Narak einige Meter von der Ruine landete, berichtete er mit eine Funkgerät seine Kollegen auf Metru Nui, denn er spürte etwas unheimliches in der Ruine. Er stieg aus, schnappte sich seinen Lichthammer und näherte sich dem Eingang, worin der Flüchtling sich verkrochen hat. Je näher er dem Eingang kam, desto kälter wurde es. Vorsichtig schaute er in die Ruine rein. Narak erkannte eine lange, dunkle Treppe, die runter in die Dunkelheit führte. Er ging einige Stufen runter. Mit seinen Elementarkräften erschuff Narak eine Lichtkugel, die ihm als Fackel diente. Narak ging die Stufen runter bis zum Ende der Treppe. Er drehte sich um. Narak konnte den Ausgang nicht mehr erkennen. Er musste sich wohl Tief unter der Erde befinden. Nun erstreckt sich vor dem Toa des Lichts ein langer, dunkler Gang. Vorsichtig ging er weiter, seine Waffe fest in der Hand, bereit für jede Überraschung. Der Gang schien kein Ende nehmen zu wollen. Endlich kam Narak aus dem Gang raus und betrat einen großen Raum. Der Einrichtung nach schien dieser Raum ein altes Labor der Makuta gewesen zu sein. Er erblickte viele Instrumente und einen Behälter. Er näherte sich ihm und untersuchte ihn. Er wurde von innen aufgebrochen. Anscheinend ist etwas entkommen. Bei näherer Betrachtung bemerkte Narak, dass dieses Wesen, welches sich darin befunden hatte, vor kurzem ausgebrochen sein muss. Plötzlich hörte er ein zicheln hinter sich. Narak drehte sich um und schlug gleich zu. Etwas wich seinen Angriff aus. Als der Toa sich dieses Etwas genauer ansah, erkannte er, dass er einem Rahkshi gegenüber stand. Der Rahkshi feuerte einige Blitze auf Narak, aber er konnte den Angriffen ausweichen. Nun ergriff er die Chance zur Offensive. Durch die Maske der Telekinese schlug er den Rahkshi mehrfach gegen die Wände, um auf diese Weise großen Schaden an seinem Gegner zu verursachen. Der Rahkshi wollte wieder eine Attacke starten, aber Narak ließ dies nicht zu. Er zog mit seiner Maskenkraft den Gegner zu sich und schlug ihn mit seinem Hammer fest zu. Der Angriff war stark genug, um den Rückenpanzer des Rahkshis zu zertrümmern und den Kraata dabei zerquetschen. Die Hülle des Gegners prallte gegen die Wand und blieb regungslos auf dem Boden liegen. Der Sieg ging an Narak. "Ein Rahkshi weniger, um dem man sich Sorgen machen muss.", sagte er. Plötzlich hallte durch den Raum ein kaltes Lachen. Der Toa des Lichts schaute sich um. Niemand außer den Überresten des Rahkshi und einigen alten Instrumenten war nichts zu sehn. "Komm raus, Feigling!", rief Narak. Das Lachen hörte nicht auf. Der Toa sah sich in alle Richtungen um. Irgentwo muss der Kerl sein. Das Lachen verebbte "Endlich, nach so langer Zeit!" Auf einmal erschien eine Schattenhand, die sich Narak näherte. Er feuerte mehrere Lichtstrahlen auf sie, aber die Geschosse flogen durch die Hand hindurch, ohne eine Wirkung zu erzielen "Oh, verdammt. Nichts wie weg!", dachte er sich. "Du kommst hier nicht mehr raus!" hallte es durch den Raum. Narak erblickte den Gang, aus der er das Labor betreten hatte. Er rannte los, allerdings baute sich vor dem einzigsten Ausweg eine Feuerwand auf. Narak bremste ab. Er erkannte schnell, dass diese Feuerwand aus schwarzen Flammen bestand, welche gefährlicher als normale Flammen waren. Narak sahs in der Falle. "Wenn ich sterben muss, dann wenigstens nicht kampflos!", brüllte er. Mit all seiner Kraft entfesselte er einen Licht-Novablast. Völlig erschöpft sank Narak zu Boden. Er sah sich um. Die schwarze Feuerwand und die Schattenhand sind verchwunden. Er freute sich auf den Sieg. Er rappelte sich auf und ging ausgelaugt in die Richtung des Ausgangs. "Du hast dich zu sehr verausgabt, Toa des Lichts!", ertönte die kalte Stimme wieder. Narak dachte: "Wie kann das sein? Der Angriff hätte dieses Schattenwesen vernichten sollen." Plötzlich griff etwas nach seinen Beinen. Narak schaute herab. Zwei Schattenhände hatten ihn erfasst und zogen ihn in die Dunkelheit. Er versuchte sich, zu befreien, aber vergebens. Narak wurde von den Schatten verschlungen.

Kapitel 2: Die Suche

Zwei Tage sind schon nach dem Einbruch vergangen. Kareel und Berix hatten immernoch einige Sorgen, dass so etwas wieder passieren könnte, aber Kareel dachte sich: "Wer wäre so dumm und würde zwei Mal in das gleiche Haus einbrechen?" Auf dem Weg zur Baustelle lauschte er einigen Matoranern, wie sie über einen Vermissten sprachen. Er hörte genauer hin. "Ich sage dir, er ist vor zwei Tagen das letzte Mal gesehen worden. Zuletzt war er auf Destral. Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu, dass ein Toa des Lichts einfach so verschwindet.", sprach ein Ko-Matoraner: Kareel näherte sich ihm und fragte: "Verzeihung. Ich habe das Gespräch eben mitbekommen. Ein Toa des Lichts ist seit zwei Tagen verschwunden?" Der Ko-Matoraner nickte. "Ja. Narak war hinter irgenteinem Einbrecher her. Aber seit dieser Mission ist er verschwunden." Kareel verfiel in gedanken. Etwas stimmte nicht. Erst ein mysteriöser Einbruch ohne eine Spur von Gründen, nun ein vermisster Toa. Er drehte sich zu Berix um. Kareel meinte, dass sie Narak finden mussten, weil er ja diesen Einbrecher jagte. Berix meinte: "Mag sein. Aber ist es da draußen nicht irre gefährlich? Ich mein, irgentwas ist da draußen." "Mag sein", antwortete Kareel, "aber wir können ihn doch nicht alleine lassen." Berix hatte bedenken darüber. Man konnte schon sehen, dass er Angst hatte, Kareel hatte aber Verständnis für seinen Freund. Sie haben entschlossen, dass Kareel auf die Suche geht und Berix in Metru Nui bleibt, falls es da Neuigkeiten geben soll. Der Av-Matoraner ging zum Kolloseum, um mit dem Rat der Turaga zu sprechen. Beim Rat angekommen sprach Kareel: "Geehrte Turaga. Ich habe gehört, dass Narak vermisst wird. Ich würde mich bereit erklären, nach ihm zu suchen." Nuju ergriff das Wort: "Bist du Sicher? Ich meine, weil es bestimmt sehr gefährlich sein wird." Kareel nickte. "Gut, aber du solltest nicht alleine gehen. Etwas scheint da draußen zu sein, das sogar ein Toa nicht gewachsen sein kann. Ich würde empfehlen, eine kleine Truppe zusammenzustellen..", sprach Whenua. Vakama meinte: "Ich finde, dass Hahli und Pohatu ihn begleiten sollten." Alle Turaga wahren mit der Besetzung einverstanden. Kareel bedankte sich vielmals, verließ den Ratssaal und machte sich für die kommende Suche bereit. Nach einer halben Stunde trafen sich Kareel und Hahli mit Pohatu an seinem Rockoh T3. Zusammen begannen sie mit der Reise nach Destral. Kareel kam es so vor, als hätte der Flug Stunden gedauert, aber endlich kamen sie an ihr Ziel an. Kaum gelandet begannen sie mit der Suche. Das Trio durchsuchten viele der Ruinen fanden aber nichts, bis Hahli diebeiden anderen zu sich rief. Scheinbar hatte sie etwas entdeckt. Pohatu und Kareel eilten zu ihr. "Jungs, seht euch das an." Sie deutete auf ein zerstörtes Wrack. "Das ist Naraks Gleiter. Wer oder was hat es so stark beschädigt?" Pohatu wusste keine Antwort. Der Av-Matoraner betrachtete sich den zerstörten Gleiter genauer. Er sprac: "Ich glaube nicht, dass dies ein Rahi gewesen ist. Seht ihr diese Schäden dort? Das sind Spuren, die nur eine Klinge verursachen kann." Pohatu meinte: "Dann ist dieses Etwas, was sich Narak geschnappt hat, also bewaffnet? Na Prima." Sie wandten sich vom Wrack ab. Irgentwo musste Narak ja sein. Aber nirgends war eine Spur von ihm. Sie hatten überall nachgesehen. Der einzigste Ort, der nicht durchsucht wurde, war das,was am Ende der Treppe auf sie wartete. Sie wussten nicht, was sie da unten erwartet, aber vielleicht war Narak da unten und brauchte hilfe. Kareel erzeugte mit seinen Lichtkräften eine kleine Lichtkugel. Zusammen stiegen sie die Stufen herab. Sie folgten diesen Weg, bis sie am Ende in einer großen Halle ankamen. "Ein altes Labor der Makuta, nehm ich an. Seht euch die Instrumente an. Aber es ist zerstört. Eine Explosion glaub ich." Pohatu ging auf etwas zu, als er plötzlich über etwas stolperte. "Alles in Ordnung?", rief Hahli. Pohatu rappelte sich auf, klopfte den Staub ab und antwortete: "Ja, Ich bin nur über etwas gestolpert." Er sah sich das Objekt an. "Leute, ich habe Naraks Hammer gefunden." Hahli und Kareel eilten zu Pohatu und betrachteten sich das Fundstück. Narak war hier. Aber wo ist er nun? Das Trio sah sich um. Kareel näherte sich einem zerstörten Behälter, während die beiden Toa andere Stellen überprüften. Er entdeckte ein verstaubtes Schild. Er entfernte den Belag, bis das Schild lesbar wurde. "Projekt Chaos. Was ist das?" fragte sich Kareel. Auf einmal wurde es kälter als zuvor und der ganze Raum wackelte. Pohatu rief "NICHTS WIE RAUS HIER!" Die Drei rannten schnell aus dem Labor, noch bevor alles einstürzte. "Wie konnte das passieren?", fragte Hahli. Ihre beiden Begleiter wussten keine Antwort. Plötzlich ertönte eine kalte Stimme: "Sucht ihr euren Freund? Ihr werdet euch schon bald zu ihm gesellen." Die beiden Toa, aber auch Kareel, machten sich kampfbereit. Sie konnten dieses Wesen nicht finden. Nicht mal aus der Richtung, aus der sie gekommen sind war was zu entdecken. "Wo ist Narak?", rief Hahli. Die mysteriöse Stimme antwortete nicht. "Ich frage dich nochmal: Wo ist Narak?" Auf einmal leuchteten an der Wand rote Augen auf. "Euer Freund gibt es nicht mehr. Ich habe mich um ihn gekümmert! Und nun.... seit ihr an der Reihe!" antwortete die Stimme, die scheinbar zu den roten Augen gehören. Pohatu murmelte zu seine Gefährten, dass sie alle verschwinden sollten, da die Sache brenzlig wurde. "Ihr kommt hier nicht mehr raus!", grummelte die Stimme. Die Augen leuchteten auf. Um sie herum schien eine Form zu entstehen. Diese Form wurde immer dunkler und hebt sich von der Wand ab. Das Trio nahmen Distanz, als sich dieses Wesen materialisierte. Diese Masse befreite sich von der Wand und nahm seine entgültige Gestalt an. Dieses Wesen drehte sich zum Trio um. "Fliehen..... ist Sinnlos. Ihr könnt mir nicht entkommen.", sprach es. "Niemand entkommt Eisev, dem Makuta des Chaos!"

Kapitel 3: Vorgeschmack des Chaos

"Na toll, das hat uns gefehlt. Ein weiterer böser Makuta.", sagte Pohatu trotzig zu Eisev. Dieser reagierte aber nicht und näherte sich langsam den dreien. Pohatu, Kareel und Hahli wollten den sogenannten Makuta des Chaos weiter auf Abstand halten. "Leute, ich finde, wir sollten raus aufs offene Gelände!", schlug Kareel vor. Pohatu und Hahli nickten. Die Toa des Wassers gab ein Befehl zum rennen, und alle eilten zum Ausgang. Nach wenigen Schritten tauchte plötzlich vor ihnen Eisev auf und versperrte ihnen den Weg. Das Trio bremste ab. "Für seine Größe ist dieses Ding verdammt schnell.", meinte Hahli. Eisev näherte sich wieder mit langsamen Schritten auf sie zu. Pohatu ergriff die Initiative und griff mit seinen Protostahlpropeller, die er zu Bohrern geformt hatte, den Makuta an. Als ob es Gedanken lesen konnte wich Eisev den Angriffen aus. Kareel griff die Gelegenheit am Schopf und rannte los. Eisev wollte nach dem Matoraner greifen, aber Pohatu griff ihn weiter an, was seine Aufmerksamkeit auf ihn zog. Kareel huschte zwischen den beiden Kämpfern hindurch und rannte nach draußen. Der Makuta ließ das nicht zu und nahm die Verfolgung auf, indem er sich mit dem Schatten verschmolz und hinter dem Av-Matoraner hinterher eilte. Hahli sagte: "Er scheint hinter Kareel her zu sein! Ihm nach!" Die beiden Toa rannten dem Av-Matoraner zur Hilfe. Kareel war endlich aus der Dunkelheit heraus. Er erblickte den Rockoh T3 und wollte lossprinnten. Aber er kam nicht von der Stelle. Etwas griff nach seinen Beinen. Beim hinsehen erkannte Kareel eine Schattenhand. Er wehrte sich, aber der Schatten war stärker. Der Av-Matoraner feuerte einen Lichtstrahl auf den Schatten. Die Hand ließ los und Kareel entfernte sich mit schnellen Schritten vom Schatten, in Richtung Flugmaschine. Er hatte es fast geschafft. Auf einmal huschte der Schatten, der nach ihm gegriffen hatte, an ihm vorbei und formte sich zu Eisev, der Kareel den weg versperrte. Er lachte. "Du denkst, du könntest entkommen? Netter Versuch! Nun... Stell dich deinem Schicksal!" Eisev streckte seine rechte Hand aus, aus der eine Schattenhand schnellte und Kareel fassen wollte. "KAREEL, LAUF WEG! ES IST HINTER DIR HER!", hörte er hinter sich Hahli rufen. Er war starr vor Angst und konnte sich nicht rühren. War dies sein Ende? Er schloss die Augen und zuckte zusammen. Da hörte Kareel plötzlich ein Geräuch, als würde etwas auf was metalliges aufprallen. Er öffnete die Augen. Die Schattenhand verschwand und Eisev taumelte etwas. Der Av-Matoraner drehte sich um und erblickte Pohatu, wie er eine Steinkugel erschuf und wie einen Fußball auf den Makuta schoss. Dieser Schuss traf sein Ziel mitten ins Gesicht. Der Widersacher taumelte weiter. Plötzlich erschien Hahli an Kareels Seite. Sie schnappte sich ihn und eilten zum Rockoh T3. Der Toa des Steins setzte seinen Angriff fort, um Zeit zu erkaufen. Hahli startete die Maschine. "Was ist mit Pohatu? Wir können ihn nicht einfach hier lassen! Dieses Ding wird ihn töten!", sagte Kareel zur Fahrerin. Sie antwortete: "Ich weiß, was ich tue." Hahli hob mit Pohatus Maschine ab. Der Toa des Steins schoss eine weitere Steinkugel auf Eisev. Dieser aber ließ sich das nicht mehr gefallen, wehrte den Angriff mit einer Lichtlanze ab und teleportierte sich weg. Er war erstarrt. Ein Makuta, der Lichtkräfte einsetzen konnte? Aber Makuta haben doch nur Schattenkräfte. Auf einmal hörte er hinter sich ein Flüstern: "Für deine Einmischung wirst du bezahlen!" Pohatu schaute hinter sich. Eisev hat sich hinter ihn teleportiert. Der Makuta schlug mit seiner Faust in den Rücken seines Opfers. Pohatu schrie vor Schmerz. Diese Pain war schlimmer als alles andere, was er jemals erlebt hatte. Er brach zusammen. Eisev lachte triumphierend. Er erhob seine rechte Hand und öffnete sie. Mit einem Lichtblitz erschien eine Sense ihr. Eisev sprach: "Nun, Toa, STIRB!" Er holte zum Schwung aus. Pohatu fürchtete um sein Leben. Plötzlich wurde Eisev vom Rockoh T3 gerammt und umgeworfen. Kareel und Hahli griffen nach ihrem Freund, luden ihn auf sein Gefährt und flohen von Destral. Eisev stand langsam auf und sah zu, wie die drei entkamen. "Wir werden uns wiedersehen!" Hahli und Kareel flogen zusammen mit dem verletzten Pohatu so schnell wie möglich zurück nach Metru Nui. Dort angekommen brachten sie den Toa des Steins schnellstmöglich in ein Krankenhaus. Die dortigen Matoraner taten ihr bestes, um Pohatu zu behandeln. Viele Stunden vergingen. Kareel und Hahli warteten ab. Da kam eine Ga-Matoranerin auf sie zu. Sie sprach: "Gute Neuigkeiten: Die Behandlung war ein Erfolg. Pohatu geht es besser." Kareel fragte, ob man ihn sehen kann. Die Ga-Matoranerin nickte und führte Hahli und Kareel zu Pohatu. "Pohatu, man sagt, dir geht es besser." sprach die Toa Mahri zu ihm. Pohatu sah zu ihr auf unt antwortete: "Ja, mir gehts besser. Ein Glück konnte man mir helfen." Kareel ergriff das Wort: "Was ist den geschehen? Dieses Ding schlug dir einmal in den Rücken und du schriest, als hätte man dir ein Schwert in den Rücken gerammt." Der Toa schwieg kurz. "Nun," fing er an, "dieser Angriff von Eisev war nicht ohne. Die Ärzte meinen, es gab keine äußerlichen Schäden oder Verletzungen. Aber irgentwie konnte dieser Makuta mit einem Angriff mir innere Verletzungen zufügen. Er scheint sehr mächtig zu sein." "Das schlimmste daran ist aber, er ist immernoch da draußen. Und aus irgenteinem Grund war er hinter Kareel her.", sprach Hahli. "Und wir wissen, er hat Narak getötet." Kareel sagte: "Er hat Narak nicht einfach getötet. Dieser Eisev muss ihn absorbiert haben." Die beiden Toa sahen den Av-Matoraner verdutzt an. Hahli fragte ihn, wie er sich da so sicher sein kann. Kareel antwortete: "Als wir beide auf Pohatus Maschine saßen, habe ich beobachtet, dass dieser Eisev eine Lichtlanze eingesetzt hat, um einen Angriff abzuwehren. Zudem, er wollte Pohatu mit einer Sense umbringen und mich wollte er mit dieser Schattenhand ergreifen." Die Ärztin kam rein und bat Kareel und Hahli, den Patienten nun in Ruhe zu lassen. Die beiden verabschiedeten sich von Pohatu und machten sich auf den Weg zum Rat der Turaga. Die Diskussionen im Ratsaal über die Ereignisse in Destral waren voll im Gange. "Dieser Eisev scheint eine große Gefahr für das Matoraner-Universum zu sein.", sprach Nokama. Tume meinte: "Nicht nur, dass er Narak absorbiert und Lichtkräfte benutzen kann, er hat auch Pohatu schwer zu schaffen gemacht." Nuju und Whenua besprachen etwas. Vakama wollte soeben etwas sagen, als plötzlich von draußen Explosionen und Schreie zu hören waren. Kareel und Hahli sahen sich an, und eilten nach draußen.

Kapitel 4: Angriff auf Metru Nui

Draußen angekommen mussten Hahli und Kareel mit ansehen, wie Metru Nui von Rahkshi angegriffen wurde. Einige Toa und Glatorianer bekämpften sie. " Was sind das für Rahkshi? Sie sehen anders aus als die während des Bestimmungskrieges.", sagte Hahli. Sie hatte Recht, diese Rahkshi hatten längere Arme und waren stacheliger. Ihre Rückenklappe war weiß, aber ihr Kopf war Schwarz. Zudem war der Rest ihrer Farben in einem Schwarz-Weiß-Schema. Ihre Stäbe sahen nicht wie normale Rahkshi-Waffen aus. "Das sind keine normalen Rahkshi", dachte Kareel. Der Av-Matoraner analysierte die Angreifer auf ihre Verhaltensweisen. Sie kämpften wilder als andere Rahkshi. Auch schienen sie weitaus stärker und zäher zu sein, denn selbst wenn sie etwas einstecken mussten kämpften sie weiter. Auf einmal wurde auf Hahli geschossen. Glücklicherweise wurde sie nicht getroffen. Sie sah in die Richtung, woher der Angriff kam. Einer der Rahkshi kam zusammen mit einigen Artgenossen direkt auf sie zu, einer der Enden seiner Waffe auf die Toa des Wassers gerichtet. Hahli befahl Kareel, sich in Sicherheit zu bringen. Dieser Rahkshi lud in seinen Stab Energie und feuerte wieder einen Strahl auf sie. "Dieser Strahl... etwas stimmt nicht...", dachte Kareel. Auf einmal bemerkte er, wie einer der Angreifer auf ihn zurannte. Der Av-Matoraner machte einige Schritte zurück, zückte seine Axt und wartete auf einen günstigen Moment ab. Der Rahkshi war fast bei ihm. Immer fester wurde der Griff an seiner Waffe, die Muskeln immer angespannter. Das Monster streckte seine Hand aus, doch Kareel schlug mit aller Kraft gegen sie. Der ganze Unterarm des Rahkshi flog weg und blieb einige Meter auf dem Boden liegen, aber der Angreifer ließ sich davon nicht beeindrucken. Er zichelte wild und wollte mit seinem Stab, den er mit seiner anderen Hand hielt, zuschlagen. Noch ehe er zuschlagen konnte, wurde er eingefroren. "Das war knapp", sagte eine vertraute Stimme hinter den Av-Matoraner. Kareel drehte sich um und erblickte Kopaka. Dieser näherte sich seinem gefrorenen Ziel und zerschlug ihn in mehrere Splitter. Der Toa des Eises meinte: "Verschwinde lieber! Hier geht es heiß her!" Kareel nickte und rannte los. Er fragte sich, warum diese Wesen Metru Nui angriffen. Kareel entfernte sich weit genug von der Schlacht, bis er nicht mehr konnte und in einem Wohngebiet in Le-Metru ankam. Etwas beunruhigte den Av-Matoraner. Es war wie ausgestorben. Vielleicht wurden alle evakuiert. Doch da sah Kareel in einer engen Seitengasse einen schwarzen Schatten vorbei huschen. Kareel ging einige Schritte zurück. Immer wieder schaute er sich um. Da erblickte er wieder den Schatten, wie dieser sich ihm rasch näherte. Kareel erfasste wieder seine Axt und machte sich bereit. Endlich trat das Wesen ins Licht. "Berix? Was machst du hier?", fragte Kareel seinen Freund, der völlig aus der Puste sich vor ihm hinkniete und nach Luft schnappte. "Ich..... lass dich.... nicht in Stich, Freundchen...", schnaufte er. Kareel half Berix auf die Beine, nachdem er sich etwas erholt hatte. "Sag mal, was sind das für Viecher, die hier Unruhe anstiften? Die erinnerin mich an diese Dinger mit dem Hitzeblick vor einem Jahr." Kareel erklärte, während sie zu den Transportröhren unterwegs waren, kurz und knapp, dass es sich bei den Angreifen sich um eine neue Art von Rahkshi handelte. Nach einer kurzen Zeit erreichten sie endlich die Hauptstation für die Röhren. Als die beiden Freunde niemanden sahen, der feindlich gesonnen war, eilten sie schnell zum Gebäude. Berix wollte die Tür öffnen, aber er schaffte es nicht. Anscheinend war sie verschlossen. Kareel wollte mit seiner Waffe die Tür einschlagen, als es plötzlich kälter wurde. Dem Av-Matoraner lief ein Schauer über den Rücken. Genau das gleiche passierte wenige Augenblicke, bevor sich Eisev zeigte. Da ertönte auch seine kalte Stimme: "Endlich.... sehen wir uns wieder, Matoraner!" Kareel sah sich um. Nirgends war Eisev zu sehn. "Schlau von dir, zu fliehen. Aber vergebens. Niemand entkommt Eisev!", fuhr der Makuta fort. Berix fragte Kareel: "Bist du dem bösen Typen nicht schon einmal entkommen?" Auf einmal formten sich vor den beiden Freunden Schatten, bis sie die Gestalt von Eisev annahmen und dieser vor ihnen stand. Der Makuta sah zu den beiden herunter. Berix wollte sein Schwert ziehen, aber plötzlich schlug Eisev nach ihm. Der Agori wurde gegen die Wand geschmettert und brach dann am Boden zusammen. Kareel eilte zu Berix. Er konnte zum Glück feststellen, dass er nur ohnmächtig wurde. Er sah hoch zu Eisev und brüllte: "WAS WILLST DU VON MIR?" Eisev fragte kalt: "Was ich will?" Ohne eine Antwort zu geben streckte Eisev seine rechte Hand. Aus ihr schoss eine Schattenhand, die nach Kareels Hals packte und würgte. Der Makuta näherte sich langsam den Av-Matoraner, während er ihn mit seinen Kräften von den Füßen hob. Er lachte finster. Kareel wehrte sich gegen den Griff, aber ohne Erfolg. Als Kareel dachte, dass alles vorbei sei, konnte er auf einen der Dächer einige Gestalten erkennen, aber wegen der Sonne konnte er sie nicht identifizieren. "Lass den Matoraner sofort runter!!", befahl einer der Gestalten, die mit seinem Schwert auf Eisev zeigte. Eisev streckte seine linke Hand aus und feuerte mehrere Lichtsalven auf diese Einmischer, doch sie wichen den Angriffen aus. Einer von ihnen sprang vom Dach und schleuderte eine Feuerwelle nach Eisev. Der Makuta entgegnete diesen Angriff mit einer Schattenwand. Der Angreifer stürmte auf Eisev zu. Kareel konnte erkennen, dass Tahu einer der Gestalten war. Eisevs Aufmerksamkeit war so auf Tahu gerichtet, dass eine der anderen Gestalten sich Kareel und eine dritte sich den bewusstlosen Berix schnappten und sie in Sicherheit brachten. Kareel erkannte die beiden Retter, denn es waren Gresh und Ackar. Die beiden Glatorianer setzten den Matoraner und den Agori etwas abseits vom Kampfschauplatz ab. Gresh nickte Ackar zu und eilte Tahu zur Hilfe. Eisev stellte fest, dass Tahu ihn nur abgelenkt hatte, um den Av-Matoraner zu retten. "Nun gut. Da ihr meine Beute abgenommen habt, werde ich euch alle vernichten!", grummelte Eisev. Er streckte seine beiden Hände von sich auseinander und konzentrierte sich. Mit einem Lichtblitz hielt der Makuta zwei Sensen.Er sah zu seinen Gegner und machte sich kampfbereit. Gresh erschien auf dem Kampfschauplatz und assistierte Tahu. Zusammen stürzten sie sich auf Eisev. Er holte mit einer seiner beiden Sensen Schwung und schlug nach Tahu, der aber dank seiner Kanohi-Maske den Angriff abwehren konnte. Gresh nutzte die Gelegenheit und schlug mit einen seiner Klingen auf Eisevs Kopf. Als wäre nichts passiert, drehte sich der Makuta zu ihm um und fragte: "Ist das alles, was du drauf hast?" Mit seiner zweiten Waffe schlug Eisev nach Gresh, der aber parierte. Aus irgenteinem Grund wurden Gresh und Tahu immer schwächer. Sie drückten die Sensen von sich weg und sprangen einige Meter nach hinten. "Verdammt, was war das?", fragte Gresh. Eisev lachte. Tahu rief zu Gresh: "Aus irgenteinem Grund scheint er uns entkräften zu können. Nun da wir uns aus seiner Reichweite befinden, kommen unsere Kräfte zurück." Der Makuta schaute ihn an. "Ach, und du hast das selbst herausgefunden? Für wahr, diese Höllensensen können meine Gegner schwächen. Mutran ließ sie für mich von den Nynrah-Geistern anfertigen, als er mich erschuf. Euer Ende ist gekommen!" Er stürmte auf Tahu und Gresh zu und wollte sie erschlagen, als er plötzlich von einem Windstoß zurückgeworfen wurde. "Lass meine Freunde in Ruhe. Verstanden, Kumpel?", sagte der Neuankömmling. Tahu war froh, denn Lewa ist zusammen mit Kiina und Onua zur Unterstützung gekommen. Eisev sah sich seine fünf Kontrahenten an. Er lachte böse. Auf einmal leuchtete seine Kanohi Kraakhan auf. "ERHEBT EUCH!", brüllte der Makuta. Die Toa und Glatorianer bereiteten sich auf den Kampf vor, allerdings griff Eisev nicht an. Ackar, der immernoch bei Berix und Kareel war, rief zu seinen verbündeten: "VORSICHT LEUTE, HINTER EUCH!" Die Helden drehten sich um. Sie erkannten, wie sich ihre eigenen Schatten sich und ihre Waffen gegen ihre Träger erhoben.

Kapitel 5: Ist alles verloren?

Die fünf Helden machten sich bereit im Kampf gegen ihre Schattenebenbilder, allerdings waren diese genauso stark. Eisev beachtete die Kämpfenden nicht mehr und drehte sich zu Kareel um, ließ die Höllensensen verschwinden und ging auf ihn zu. Ackar zückte sein Flammenschwert und stellte sich dem Makuta in den Weg, doch dieser schlug den Glatorianer einfach aus dem Weg. Eisev streckte seine rechte Hand aus, um nach den Av-Matoraner zu greifen. Er sprach: "Endlich komme ich einen Schritt näher.... zur ultimativen Macht!" Kareel griff nach seiner Axt und schlug gegen Eisevs Arm. Der Angriff verfehlte sein Ziel nicht, aber die Panzerung des Makuta war zu stark, als dass die Axt den Arm zerteilen würde. Nur ein ganz kleiner Kratzer war zu sehn. Kareel war starr vor Angst. Wie kann man so einen Gegner aufhalten? Die Toa und Glatorianer wollten Kareel zur Hilfe eilen, doch ihre Schattendoppelgänger verwickelten sie ständig in Kämpfe, so dass sie keine Chance zum Eingreifen hatten. Die Hand packte Kareel am Hals und drückte zu. Eisev hob den Matoraner hoch, sah im ihn die Augen und sagte: "Nun stell dich deinem Schicksal!" Der Makuta begann, Kareel zu absorbieren. Plötzlich hörten sie ein gewaltiges Brüllen, fast wie von einem Drachen. Die Erde bebte. Etwas großes schien sich beim Kampf beteiligen zu wollen. Eisev ließ sich nicht weiter ablenken und führte die Absorbtion durch. Als er dachte, Endlich sein Ziel erreicht zu haben, schlug plötzlich eine riesige Pranke ihn zu Boden. Während des Aufpralls ließ der Makuta Kareel los, worauf er floh. Wütend über diesen Vorfall wollte der Feind sich aufrappeln, doch zwei riesige echsenartige Klauen drückten ihn zu Boden. Eisev sah sich seinen Angreifer an. Es war ein großes, drachenähnliches Wesen mit einer ungewöhnlichen Maske. Es grummelte: "So, du bist also der neue Makuta, der hier alles und jeden terrorisiert! Und ich dachte, mit Teridax sind alle bösen Makuta vernichtet worden." Eisev antwortete verachtend: "Tja, da hast du dich getäucht. Mutran erschuf mich in einem Geheimlabor . Und mit seinem Fall erwachte ich aus meinem Schlaf." Der Makuta des Chaos zog seine Beine an und trat seinen Angreifer weg, um sich zu befreien. Er rappelte sich auf und beschwor seine Höllensensen. Sein Widersacher begab sich auch in eine Kampfhaltung. Beide standen sich gegenüber. Die Luft brannte förmlich, ein Kampf der Titanen stand bevor. Währenddessen kämpfen Lewa, Onua, Tahu, Gresh und Kiina immernoch gegen ihre Schattendoppelgänger. Egal was sie taten, die Doppelgänger kannten jeden ihrer Schritte und konterten diese aus. Da hatte Kiina einen Geistesblitz. Sie sprang von ihrem Doppelgänger weg und kämpfte gegen den von Tahu. Es hatte den anschein, als ob die Glatorianerin den Tahu-Doppelgänger besiegen konnte. Die anderen Kämpfer taten es ihr gleich und wechselten ihre Gegner. Endlich hatten sie eine größere Chance und konntne schlussendlich ihre Feinde überwältigen und besiegen. Allerdings gab es keine Zeit für Freude, der eigentliche Gegner war ganz in ihrer nähe und kämpfte gegen ein Drachenwesen. "Was zum Geier..... Miserix hilft uns!", sprach Lewa. Der vor kurzen zu Boden geworfene Ackar rappelte sich auch, rannte zu Berix, schnappte sich ihn und brachte ihn in weg vom Kampfschauplatz. Der Av-Matoraner entfernte sich auch von den beiden Titanen. Bei so einem Kampf wurde oftmals viel zerstört. Miserix und Eisev standen sich angespannt gegenüber. Eisev griff als erster an und schlug mit einer seiner Sensen auf Miserix. Trotz der Größe des Drachenwesens konnte er flink ausweichen und einen schnellen Konter antworten. Der Makuta des Chaos blockte den Angriff mit seinem Unterarm ab. Miserix startete eine weitere Attacke auf Eisev, doch dieser wich einfach aus, worauf er gegen Miserix Torso trat. Zwar zuckte Miserix etwas zusammen, ließ sich aber nicht beeindrucken. Der böse Makuta wollte Miserix mit beiden Sensen angreifen, allerdings fing Eisevs Gegner die Angriffe ab. Plötzlich bemerkte das Drachenwesen, dass seine Kraft ihn verließ. Tahu rief: "Pass auf, diese Sensen enziehen jedem seiner Feinde die Kräfte. Auf Distanz haben sie aber keine Wirkung!". Er drückte die beiden Waffen seines Feindes von sich weg und sprang zurück. Tatsächtlich, Miserix' Kräfte regenerierten sich wieder. Eisev schaute leicht genervt zum Toa des Feuers und sprach: "Ich hasse es, wenn jemand die Überraschung ruiniert. Zeit zu Sterben!" Eisev konzentrierte seine Licht- und Schattenenergie und feuerte einen Chaosblitz auf Tahu, welcher seine Kanohi Hau einsetzte, um sich abzuschirmen. Der Angriff war dennoch sehr stark, dass Tahu gegen die nächste Wand schleuderte und durch sie hindurchkrachte. Die Toa und Glatorianer schauten zum Loch, aus der Tahu mühsam herauskletterte. "Man, was für ein Angriff. Der hatte es in sich." sagte er, während er sich etwas Staub abklopfte.Miserix brüllte auf, stürmte auf Eisev und schaffte es tatsächtlich, die beiden Sensen aus seinen Händen zu reißen. Er warf die beiden Waffen zu den Toa und Glatorianer mit dem Befehl, sdafür zu sorgen, dass Eisev sie nicht so leicht wieder bekommt. Doch der Makuta des Chaos lachte: "Denkt ihr wirklich, ich bin auf die beiden Sensen angewiesen?" Eisev zog plötzlich von seinem Rücken zwei weiße Kurzschwerter und stellte sich wieder zum Kampf. Miserix griff erneut an, doch Eisev wehrte den Angriff mit Leichtigkeit ab und setzte zum Gegenangriff an. Mit einer der Klingen schlug er nach Miserix, welcher aber den Angriff um Haaresbreite ausweichen konnte. Eisev trat Miserix erneut gegen seinen Torso. Irgentwie war dieser Angriff stärker als zuvor, denn Miserix krachte hart gegen eine Wand und fiel zu Boden. Er schüttelte sich etwas und brummte: "Was ist denn jetzt los? Woher nimmt er diese Kraft?" Eisev näherte sich seinem Widersacher und antwortete ihm: "Während meine Höllensensen, die eine Inkanation der Finsternis darstellen, andere schwächen können, sind meine beiden Lichtklingen das Gegenteil von ihnen. Diese durch Licht getränkte Waffen verstärken meine Kräfte! Wenn ich könnte würde ich mich bei diesem Toa, den ich absorbierte, bedanken... aber des geht ja nicht mehr. Wie dem auch sei. MACH DICH AUF DEIN ENDE GEFASST!" Eisev erhob seine beiden Waffen und speiste sie mit seinen beiden Elementarkräften, um somit eine gewaltige Chaosklinge zu erzeugen. Er holte schwung, aber Miserix rollte sich zur Seite, so dass der Angriff ins leere ging. Mit seinem Schweif peitschte er gegen Eisevs Füße und brachte ihn aus dem gleichgewicht, so dass er fiel. Seine Chaosklinge verlor Energie und wurde wieder zu seinen beiden Lichtklingen. Miserix gab den anderen den Befehl zu flüchten, da Eisev zu mächtig war. Und so flohen alle vom Kampfschauplatz. Eisev stand auf und grummelte: "Ihr könnt immer nur fliehen, aber das wird euch nichts nützen. Das Chaos ist allgegenwärtig!" Mit diesen Worten verschmolz Eisev mit den Schatten und verschwand.

Kapitel 6: Der Friedhof der Erinnerung

Einige Zeit später in einem Versteck erholten sich die Toa, Glatorianer, Miserix und Kareel nach der Begegnungmit Eisev. Berix kam wieder zu bewusstsein. Miserix grummelte: "Was zum Teufel ist dieses Ding? Für ein Makuta ist er zu übermächtig." Kareel klärte das Drachenwesen über Eisev auf. Nachdem er alles erfahren hatte, stampfte Miserix einmal kräftig auf den Boden und brüllte: "Mutran, dieser elende Mistkerl. Wenn er nicht schon tod wäre würde ich ihm persönlich die Bedeutung des Wortes "Schmerz" beibringen." Tahu und Gresh versuchten, den Makuta zu beruhigen, aber es erwies sich als schwerer als es den anschein hatte. Kareel fragte ihn, wieso er so erzürnte. Miserix antwortete impulsiv: "Nun, kleiner Matoraner. Als ich damals von Teridax gestürzt und in dieses verdammte Gefängnis gesteckt wurde, erfuhr ich von Krika, dass Mutran ein Projekt durchführte, um eine ultimative Lebensform zu erschaffen. Ein Wesen, dass Licht und Finsternis vereint. Er wusste wohl, dass niemand es aufhalten kann..." Tahu ergriff das Wort: "Also, dass Eisev stark ist besteht kein Zweifel. Ich vermute aber, dass er nicht mal seine komplette Macht eingesetzt hat. Denn wenn er so mächtig ist, wieso hat er uns nicht gleich umgebracht?" Keiner wusste wieso. Kareel dachte nach. Selbst das mächtigste Wesen kann besiegt werden. Das beste Beispiel war Teridax. Wenn sie doch bloß die Ignika hätten, sie wäre eine wahrhaftig mächtige Waffe gegen Eisev, doch sie befand sich im anderen Roboter, den Mata Nui kontrollierte. Da kam ihm eine Idee. "Leute", sagte er, "Eisev ist künstlich erschaffen worden. Vielleicht finden wir irgentwo eine Schwachstelle." Miserix grübelte, doch er antwortete darauf: "Stimmt, jetzt wo du es sagst. Vielleicht finden wir in einigen alten Aufzeichnungen etwas, was Eisev davon abhält, das Matoraner-Universum zu erobern. Aber wie sollen wir nach Destral kommen? Bestimmt lauert er da draußen auf uns!" Gresh meinte, dass sie es versuchen mussten, irgentwie zur Insel zu kommen. So entwickelten die Helden einen Plan. Stunden später verließen alle ihr Versteck und brachen nach Ga-Metru auf, um mit Booten nach Destral zu reisen. Die Stadt war zu größten Teil verwüstet. Das Gespann konnte ohne Zwischenfälle in den nächsten Stadtteil eilen. Für Berix war das alles zu ruhig. Er vermutete, dass sie in einen Hinterhalt geraten. Sie hatten fast den Hafen erreicht. Plötzlich tauchte eine Horde von diesen neuen Rahkshi auf, die sie umzingelten. Miserix brüllte auf, stürmte gerade aus und überrann einige von ihnen. Die anderen schlüpften durch die Lücke und rannten dem Makuta hinterher. Hin und wieder mussten sie einige Angriffe abwehren, aber schließlich erreichten sie den Hafen doch. Miserix gab ein Zeichen, worauf Berix, Kareel, Kiina, Lewa und Onua einen der Boote bestiegen und sich davon machten, während die anderen die Rahkshi aufhielten. Nachdem das Boot einige Meter zurücklegte, konnte Kareel noch erkennen, dass sich nun Eisev ins Kampfgeschehen hinzufügte und seine Kräfte mit den von Miserix messte, bevor die Distanz zu groß wurde. Die Flüchtlinge segelten viele Stunden über das Meer. Für Kareel kam es wie eine Ewigkeit vor, als Lewa endlich Land sehen konnte. Endlich hatten sie Destral erreicht. Es war immernoch ein trostloses Feld voller Ruinen. "Also, wo sollen wir nun Anfangen?", fragte Lewa. Kareel antwortete: "Ich würde zwar gern das Labor untersuchen, wo wir Eisev zum ersten Mal begegnet sind, aber dieses ist eingestürzt...." Onua meinte nur darauf: "Lasst das nur meine Sorge sein. Ich kümmere mich darum!" Der Av-Matoraner war froh, dass Onua dabei war. Denn kurze Zeit später gingen sie die Stufen herunter zum besagten Labor. Vor dem Schutt knackte der Toa der Erde kurz mit seinen Händen und fing sofort darauf an, die Erde mit seinen Kräften zu absorbieren. Somit wurde das Labor wieder freigelegt. Leider war vieles wegen dem Einsturz zerstört. Die Gruppe suchte in den Überresten nach etwas hilfreichen, aber vieles war unbrauchbar geworden. Kiina machte plötzlich eine Entdeckung. Es war eine Datendisk. Zwar war sie leicht zerkratzt, aber sie konnte Informationen über Eisev enthalten. Nur wo konnten sie die Daten abrufen? Lewa machte den Vorschlag, die anderen Ruinen zu durchsuchen, ob irgentwas gäbe, ihr Ziel zu erreichen. Alle waren einverstanden. Es verstrich einiges an Zeit, doch schließlich konnen sie eine Einrichtung mit funktionierenden Geräten ausfindig machen. Kareel legte die Datendisk in den Computer ein. Gespannt schauten alle auf den Bildschirm. Plötzlich erkannten sie ein Bild. Mutran war zu erkennen, auch wenn das Bild etwas verzerrt war. "Erster Bericht über Projekt Chaos. Seit langem versuche ich, zwei gegensätzliche Elemente zu vereinen. Es wird sich als schwierig herausstellen, aber ich habe einige Theorien aufgestellt, um es zu schaffen." Plötzlich gab es einige Bildstörungen, doch dann verlief der Bericht wieder normal. "Bericht 9. Ich mache Fortschritte. Durch das Verbinden einiger Schattenegel und Gene eines Av-Matoraner konnte ich endlich Licht und Finsternis in ein Wesen vereinen." Wieder entstanden einige Bildstörungen. Kareel fragte sich, von wem Mutran die Gene genommen hat. Da trat Onua auf einmal gegen den Computer, bis der Bericht fortgesetzt wurde. "Bericht 15. Projekt Chaos entwickelt sich prächtig. Langsam nimmt es Gestalt an. Ich lies von den Nynrah-Geistern zwei Sensen bauen, damit meine Schöpfung später an meiner Seite kämpfen kann." Noch einmal entstanden Bildstörungen, bis wenige Sekunden mit Mutrans Berichten weiter ging. Diesmal war das Bild seht verzerrt und die Sprache lückenhaft. "Beri..... Chaos ist fast vollendet....... Karda Nui, um Entst........ verhindern. Leider konnte ich nicht alle Fe....... zum Glück fast unbesiegbar.......... Kanohi Ignika und das Holanja-Relikt vernichten....." Die Störungen wurden immer stärker. "Das Holanja-Relikt? Was zum Teufel ist das schon wieder?", fragte Lewa. Onua antwortete: "Turaga Whenua hat mir mal gesagt, dass dieses Holanja-Relikt in der Lage wäre, Elementarkräfte zurückzuschleudern. Vielleicht ist dies das Rästels Lösung, um Eisev den gar auszumachen. Wir müssen seine Angriffe auf ihn zurückwerfen. Leider ist das Relikt nur eine Legende und niemand weiß, wo sich dieses Relikt wirklich gibt." Kareel schaute zu Onua hoch: "Wenn Mutran was von diesem Relikt wusste.... vielleicht hat er oder einer der anderen Makuta es gefunden. Vielleicht ist es hier auf Destral!" Kiina meinte, dass sie besser keine Zeit verlieren sollten. Lewa fragte aber, wo sie suchen sollten. Wenn Miserix hier wäre, hätte er bestimmt nützliche Infos sagen können. Berix dachte kurz nach, bis ihm eine Idee kam: "Wenn ich ein so mächtiges Artefakt besitzen würde, würde ich es an einem Ort verstecken, wo man nur sehr schwer rankäme. Wir sollten mal die Festung der Makuta erforschen. Ich finde, das wäre ein gut gesichterter Ort für das Holanja-Relikt." Die beiden Toa, die Glatorianerin und Kareel stimmten überein. Sie verließen alle die Einrichtung und brachen zur Makuta-Festung. Sie war nicht schwer zu finden, da sie die größte Ruine auf ganz Destral war. Diese Festung war ein schauriger Ort. Der Wind heulte durch jede Ritze, keine Pflanze wuchs in der nähe der Mauern. Die Gruppe durchschritten die Tore. Innen war es finster. Mit seinen Lichtkräften erhellte Kareel die verlassenen Gänge. Nichts und niemand war zu sehen. Sie gingen weiter, bis sie wohl in das Innerste der Festung kamen. Es war ein gewaltiger Raum. Überall konnte man Sitzplätze erkennen. Dies musste wohl der Ratssaal gewesen sein. An einer gegenüberliegenden Wand entdeckte Kareel einen großen Steinring, welcher in die Wand eingemeißelt wurde. Um diesen Ring hingen einige verrostete Masken. "Was hat dies zu bedeuten?", dachte er sich. Die Gruppe sah sich im Ratssaal um. Überall waren aber nur Staub, Steine und Trümmer zu finden. Der Av-Matoraner sah sich weiter den Steinring an. Aus irgenteinem Grund wurden die Masken um diese Form herum aufgehangen. Vielleicht war dies ein Hinweis. Berix fand plötzlich einen etwas sonderbaren Stein. Er war Blutrot und mit sehr alten Runen beschriftet. Der Agori ging mit diesem Stein zu seinem Freund. Plötzlich glühten die leeren Augen der Masken auf, je näher sich Berix dem Steinring näherte. Den Anderen entging dieses Ereignis nicht. "Berix, was hast du da?", fragte der Av-Matoraner und ging auf ihn zu. Berix zeigte Kareel den verzierten Stein, während dieser sich den Gegenstand genauer anschaute. Kareel nahm den Stein und näherte sich dem Gebilde an der Wand. Je näher der Gegenstand den Steinring kam, umso heller glühten die Augen der Masken auf. Onua meinte, dass es da irgentein zusammenhang gab. Kareel stand nun direkt an der Wand und untersuchte sie, während er den Stein in der hand hielt. Auf einmal bemerkte er, dass die Wand nicht aus Stein, sondern fast wie Wasser zu sein schien. "Leute, dieser Steinring hier muss sowas wie ein Portal sein.", rief Kareel seinen Freunden zu. Vorsichtig berührte er die Wand. Tatsächtlich, er konnte durchgreifen. Etwas musste sich dahinter befinden. So trat er durch den Steinring. Berix wollte hinterher, aber er knallte nur gegen massiven Stein. Kiina sprach. "Anscheinend hat Berix eine Art Portalstein gefunden. Seht ihr die Masken da? Sie glühen nicht mehr, seit Kareel hindurch ging." Lewa fügte hinzu: "Egal wo er ist.... er muss sich nun alleine Durchschlagen. Wir können ihn nicht helfen, nur das Portal selbst können wir absichern." Plötzlich hallte eine nur allzu vertraute Stimme durch den Raum: "Selbst wenn er Erfolg hat.... sein Schicksal ist besiegelt. Genauso wie euers!" Nachdem Kareel das Portal durchschritten hatte, fand er sich in einer sonderbaren Welt wieder. Diese Welt war wohl ein endlos groß scheinender Raum. Weit hinaus konnte er nur etwas wie Sternennebel ausfindig machen. Der Matoraner sah sich um. Er erkannte so etwas wie Asteroiden, die durch diesen Raum schweben. Doch da stockte ihm der Atem. Es waren keine Asteroiden. Es waren Bruchstücke von Orten, in den Kareel mal war. Er konnte auf einem der Fragmente sein Haus und die Nachbarschaft auf Metru Nui erkennen, auf einem anderen entdeckte er Teile von Karda Nui und an einer anderen Stelle sogar Destral. Er schaute sich auf dem Bruchstück um, wo Kareel landete. Es sah aus wie die Überreste des Labores, wo er zusammen mit Pohatu und Hahli auf Eisev gestoßen sind. Überall konnte Kareel die Stimmen aller Personen und Wesen hören, die er jemals begegnete. Was in aller Welt ist das für ein Ort? Der Matoraner ging einige Schritte weiter. Diese Dimension soll woll alle verrückt machen, die hier was suchten, denn es war ein überaus merkwürdiger Ort. Wieso konnte er überall Sachen aus der Vergangenheit sehen? Vielleicht war dieser Raum ein Ort aller Erinnerungen, die man hatte. Kareel ließ sich nicht weiter davon beirren. Wo konnte das Relikt sein?

Kapitel 7: Neue Hoffnung

Kareel sah sich genau um. Scheinbar ist das Relikt geschickt in den Trugbildern der Vergangenheit versteckt, dass es nicht auffiel. Egal wer das Relikt versteckt hatte, diese Person war sehr gerissen. Der Av-Matoraner untersuchte die Labor-Trugbilder. Allerdings entdeckte er nichts auffallendes. Alles sah so aus, wie er es damals gesehen hatte. Vermutlich musste er alle schwebenden Insel untersuchen, um es zu finden. Kareel machte die nächstgelegene Insel aus, nahm anlauf und sprang rüber. Auch diese Insel untersuchte er gründlich, allerdings fand er auch nichts ungewöhnliches. So untersuchte er jede Insel ab, bis er am Ende zu den Bildern seiner Behausung landete. Er dachte, dass sich das Relikt hier befinden musste, denn es ist die am weit entfernteste Insel. Kareel öffnete die Tür des Hauses und betrat sie. Innen sah es exakt so aus wie in Metru Nui. So eröffnete der Matoraner die Suche und stellte fast das ganze Haus auf den Kopf, aber er fand nichts. Wenn er doch wüsste wie dieses Relikt aussah. Die Suche ging weiter. Kareel öffnete eine der Schubladen eines Schrankes und konnte eine Halskette entdecken. Diese hat er noch nie im Leben gesehn. Selbst wenn diese Halskette Berix gefunden hätte, er hätte es Kareel gezeigt. Das musste es sein, das muss das Holanja-Relikt sein. Kareel griff nach der Halskette und spürte eine große Macht darin. Kein Zweifel, er hat das Objekt gefunden. Nun aber schnell zurück. Der Av-Matoraner legte das Relikt um und rannte in die Richtung, aus die er kam. Mit einem Sprung schaffte er es auf die nächste Insel. Doch da bemerkte er, dass die Entfernungen aller Insel größer wurden. Anscheinend ist dies eine Art Sicherheitsmaßnahme, dass der Finder, nie wieder hier rauskam. Kareel beeilte sich, sprang mit aller Kraft von Insel zur Insel. Mit einem letzten Hechtsprung schaffte er es, den Ausgang zu erreichen und wieder zurück in seine Dimension zu gelangen. Er purzelte durch das Portal und landete wieder im Ratsaal auf Destral. Der Portalstein, den er bei sich Trug, landete unscheinbar neben den Eingang. Der Matoraner rappelte sich auf und rief: "Leute, ich hab es gefunden!" Doch keiner gab ihm Antwort. Er sah sich um. Wo waren die anderen? Von Berix, Kiina, Lewa und Onua war jede Spur verschwunden. Der Ratsaal war so leer und still, dass man eine Stecknadel fallen hören konnte. Aber irgentwas war anders. Es schien ein Kampf statt gefunden zu haben, denn der Raum war total verwüstet. Plötzlich hörte er ein beifallsloses Klatschen aus dem nichts Da hallte einte Stimme von allen Richtungen: "Wie schön, dass du es gefunden hast, kleiner. Aber das Holanja-Relikt wird dir NICHTS bringen." Diese Stimme... so kalt und finster. Es war Eisev. Kareel erschrak und sah sich voller entsetzen um. Trotz Eisevs kollossartigen Größe konnte Kareel den Makuta des Chaos nicht entdeckten. Nur der Matoraner stand in diesem Raum. Da schaute Kareel an die Decke. Tatsächtlich, Da stand Eisev und starrte ihn mit blutroten Augen. "Wo sind meine Freunde?", brüllte Kareel ihn an. Eisev lachte: "Ich hab mich um sie gekümmert. Aber keine Angst, Av-Matoraner. Sie leben noch. Sie sollen dein Ende schon erleben! Sieh dich genau um! Sie liegen überall unter den Trümmern des Kampfes!" Kareel sah die Trümmer genau an. Tatsächtlich, er konnte Onuas linken Arm unter den Trümmern erkennen. Plötzlich sprang Eisev von der Decke, machte einen Salto und landete mit voller Wucht auf seinen Füßen, direkt vor Kareel. Dieser wurde vom Aufprall umgeworfen. Der Makuta streckte seine rechte Hand aus, griff nach dem Holanja-Relikt und riss es von Kareel ab. "Endlich, das Relikt. Ohne dies wirst du mich nicht vernichten können. Nur noch die Ignika kann euch noch retten, aber sie ist nicht in diesem Universum, dank Teridax.", sprach Eisev triumphierend. Er drückte seine Faust, in der die Halskette war, fest zusammen. Plötzlich hörte man knacken und zersplittern aus ihr. Kareel wurde starr vor Angst. Er befürchtete das schlimmste. Als Eisev seine Hand wieder öffnete, fiel das Holanja-Relikt zerstört in heraus. Die Überreste landeten auf den Boden. Kareel konnte es nicht fassen. Ihre einzige Hoffnung, Eisev zu vernichten, wurde von ihm selbst zerstört. Gab es noch Hoffnung? Plötzlich spürte der Av-Matoraner den eiskalten Würgegriff von Eisev, welcher ihn am Hals packte und vom Boden hochhob. Vergeblich versuchte Kareel, sich zu befreien, aber Eisevs Griff lockerte sich kein bisschen. Eisev lachte: "Noch einen letzten Wunsch?" Der Av-Matoraner würgte mit aller Kraft: "Warum..... bist du hinter.... mir her?" Der Makuta antwortete: "Warum? Du weißt es nicht? Ganz einfach, Kareel!" Kareel staunte, das erste Mal nannte Eisev ihn nach seinem Namen. Der Makuta fuhr fort: "Mutran erschuf mich, indem er Gene eines Av-Matoraners mit Schattenegel verband. Nun, ich wurde aus DEINEN Genen erschaffen. Vermutlich erinnerst du dich nicht mehr daran, da mein Erschaffer etwas an deinem Gedächtnis herumgespielt hat. Um deine Frage zu beantworen: wenn ich dich absorbiere, kannst du mir nicht mehr gefährlich werden! Glücklicherweise war die Datendisk, die ihr gefunden habt, so schwer beschädigt, dass du nicht alle Informationen herausfinden konntest." Kareel verstand endlich, warum Eisev ihn jagte. "Also... wenn ich zum.... Toa geworden wäre... dann...", sprach der Av-Matoraner, doch Eisev beendete den Satz: "... hättest du mich vernichten können. Genau. Nur die Maske des Lebens, das Holanja-Relikt, du als Toa und Mutran selbst konnten mir gefährlich werden. Da die zwei Artefakte weg sind, Mutran tot und du nur ein kleiner Matoraner bist.... wie dem auch sei. Wenn ich dich absorbiere, bin ich, Eisev, der unbesiegbare Herrscher über das Matoraner-Universums. Selbst der große Geist kann mir dann nicht das Wasser reichen!" Eisev begann mit der Absorbtion. Kareel wehrte sich, doch er konnte sich nicht befreien. Da hatte er einen Geistesblitz. Etwas, was er noch nicht gemacht hat. Der Av-Matoraner griff nach seiner Axt und schlug mit voller Kraft gegen Eisevs Arm. Der Angriff gelang. Der Makuta lies Kareel vor Schmerz los und warf ihn gegen die Wand. Der Matoraner krachte so stark gegen die Wand, dass er in ihr drin stecken blieb. Eisev schüttelte seinen rechten Arm etwas und stampfte mit raschen Schritten zu seinem Opfer. "Ich weiß zwar nicht, wieso dieser Angriff stark war, aber ist auch einerlei. Alles was du erreichen konntest sind dir ein paar Sekunden mehr, die du noch zu leben hast!" Eisev hatte Recht, der Angriff war etwas stärker als auf Metru Nui, aber um den Makuta des Chaos zu besiegen bedarfte es mehr. Dafür reichten Kareels Kräfte nicht aus. Der Makuta stand direkt vor ihm und drückte Kareels Waffenarm gegen die Wand, so dass er nicht nochmal zuschlagen konnte. Die linke Hand von Eisev verströhmte eine Aura aus Licht und Finsternis. "Nun, Kareel.... dein Ende ist gekommen!", grummelte Eisev. Mit der machterfüllten Hand wollte Eisev nach dem Av-Matoaner greifen, als sich auf einmal unter dem Makuta ein Loch auftat und er drin versank. Das reichte aus, um Kareel zu befreien. Der Matoraner sprang aus den Abdrücken seiner selbst von der Wand und entfernte sich mit großen Schritten von Eisev, der fluchend versuchte, sich zu befreien. Auf einmal brach aus der Erde neben Kareel eine Hand aus der Erde, gefolgt von einem Toa der Erde. "Onua, du lebst.... aber was ist mit den anderen?", fragte der Av-Matoraner. Onua deutete auf das Loch, aus dem er kletterte. Berix, Kiina und Lewa taten es Onua gleich und kletterten auch aus dem Loch. Alle waren wieder vereint, doch die Gefahr nicht gebannt. Voller Zorn brach Eisev aus der Falle heraus und richtete sich vor das Team auf. Er grummelte: "Ok, ihr habt euch alle erholt.... aber nun reichts mir!" Eisev streckte die Arme aus und beschwor mit einem Lichtblitz seine beiden Höllensensen. Alle machten sich kampfbereit. Onua sprach zu Kareel: "Wir werden Siegen. Kareel hat bestimmt das Holanja-Relikt gefunden..." Kareel antwortete aber, dass Eisev es zerstört hat. Lewa sagte verzweifelt: "Dann ist alles verloren... aber wir werden nicht kampflos untergehen!" Kiina und die beiden Toa brüllten einen Schlachtruf und stürmten auf Eisev zu. Kareel beneidete die drei für ihre Tapferkeit, aber er wusste, dass sie es nicht schaffen konnten. Er wollte gerade etwas zu Berix sagen, aber er eilte zu den Überresten des Holanja-Relikts. Der Matoraner eilte hinterher. "Berix, das Relikt wurde zerstört. Es wird uns nicht mehr retten können.", sagte der Kareel zu seinem Freund. Er widerum untersuchte die Fragmente und antwortete: "Spürst du es nicht, Kareel? Diese Überreste.... sie pulsieren vor Energie." Jetzt, wo es der Agori sagte, spürte Kareel es auch. Das Relikt wurde zerstört, aber die Kraft ist immernoch erhalten. Er bückte sich und berührte einen der Splitter. Dieses leuchtete etwas und verblasste wieder. Berix sah seinen Freund an. Kareel nickte und sprach: "Ich weiß nun, was zu tun ist...." Daraufhin nahm er alle Teile des Reliktes. Eisev schaffte es ohne Anstrengung, seine Angreifer einen nach dem anderen zu Boden zu bringen. Er wollte ihnen schon den Todesstoß versetzen, als Kareel seinen Namen rief. Der Makuta sah zu ihm rüber und entdeckte die leuchtenden Fragmente des zerstörten Holanja-Reliktes. Kareel sah ernst in Eisevs Augen und sprach: "Deine Zeit ist gekommen...." Plötzlich wanderte das Leuchten der Teile auf den Matoraner über. Er strahlte hell auf. Er lies die Fragmente fallen und zückte seine Axt. Das erste Mal konnte man Entsetzen an Eisev erkennen. Denn das, was er verhindern wollte, traf ein. Eisev musste zusehen, wie Kareel mit der Kraft des Relikts sich in einen Toa verwandelte. Der letzte Kampf stand bevor.

Kapitel 8: Aufstieg und Fall

Eisev, der Makuta des Chaos, und Kareel, ein neuer Toa des Lichts, standen sich gegenüber. Die Luft war angespannt. "Eisev, für all deine Gräueltaten, die du den Bewohnern des Matoraner-Universums angetan hast, und für den Tod des Toa Naraks wirst du dafür bezahlen! Heute wird dein Terror enden!", sprach Kareel, der seine Toa-Waffe, eine goldene Streitaxt, mit seiner rechten Hand fest umklammerte, bereit für die Angriffe seines Feindes. Dieser grummelte: "Oder dein Leben endet hier... und ich sorge dafür, dass es so geschehen wird!" Plötzlich stürmte der Makuta auf den Toa zu. Kareel konnte den Angriff der ersten Höllensense Eisevs mit seiner Streitaxt parieren, doch der Widersacher hatte noch eine zweite, mit der er auch angriff. In letzter Sekunde konnte der Toa des Lichts ausweichen und etwas Abstand gewinnen. Allerdings ließ Eisev nicht nach, denn er setzte einen neuen Angriff an. Der Held konnte auch diese Attacke abwehren, allerdings spürte er, dass er wegen den Höllensensen schwächer wurde. Kareel versuchte, seine Distanz zu seinem Gegner zu vergrößern, doch Eisev blieb nicht locker. Die Augenzeugen, Lewa, Onua, Kiina und Berix, hatten Eisev noch nie so wild kämpfen sehen. Kaum wurde ein Angriff pariert oder ausgewichen folgte schon der nächste. Pausenlos attackierte der Makuta Kareel, der sich nur verteidigen konnte und dabei nach und nach Kraft verlor. Plötzlich, nach einem Hieb mit einer seiner Waffen, trat Eisev den Toa gegen die Wand. Kareel krachte mit voller Wucht und fiel zu Boden. Von einer Sekunde auf die andere stand der Feind direkt vor ihm. "Zeit zu sterben!", sprach er triumphierend. Eisev holte mit einen der Sensen aus und schlug nach Kareel. Der Toa konnte seine letzten Kräfte sammeln und schlug mit seiner Streitaxt gegen Eisevs Sense. Der Gegenangriff glückte und Kareel konnte die Sense entzwei schlagen. Die Klinge wirbelte durch die Luft und blieb wenige Meter im Boden stecken. Eisev war leicht abgelenkt von diesem Ereignis. Lange genug aber, dass Kareel sich erholen und sich aus seiner Lage befreien konnte. Nun ging er selbst zum Angriff über. Mit einem Rundumschlag mit seiner Waffe traf er Eisevs Panzer und konnte eine Kerbe reinschlagen. Der Makuta sprang nach hinten und warf den Rest seiner kaputten Sense weg. Er brüllte: "Denk nicht, dass du sicher bist..." Er hob seine verbliebende Sense über sich, sprach eine unverständliche Formel aus. Kareel machte sich für etwas schlimmes bereit. Da hörte er etwas seltsames. Fast so, als würden tausend Schreie zu hören. Der Toa des Lichts sah sich um. Die Klinge der Sense, die Kareel entzwei schlug, zuckte etwas und plötzlich flog sie zu seinem Kontrahent. Ein heller Blitz erschien. Kareel erkannte, dass Eisev aus der Klinge seiner ersten Sense und mit seiner zweiten eine große Doppelsense erschuf. Er wirbelte sie ein paar Mal über seinen Kopf und griff erneut Kareel an, worauf er sich verteidigte. Zwar war dies nur eine Waffe, die Eisev jetzt führte, aber sie bestand aus beiden Höllensensen. Kareel bemerkte, wie diese Doppelwaffe stärker an seinen Kräften zehrte als eine einzelne.dieser magischen Waffen. Zu allem Überfluss kämpfte der Makuta mit dieser neuen Waffe noch extremer und noch gefährlicher als zuvor. Kareel musste sich etwas einfallen lassen, bevor er zu schwach wurde. Da hatte er eine Idee. Er lies die linke Hand von siner Streitaxt und schleuderte einen blendenden Lichtstrahl in die Augen seines Gegners, worauf er für kurze Zeit nichts sehen konnte. Der Toa des Lichts nutzte die Gelegenheit, sammelte seine Kräfte wieder und schlug erneut in Eisevs Rüstung. Er schaffte es, eine weitere Kerbe reinzuschlagen. Bevor der Makuta wieder sehen konnte schlug Kareel noch einmal in die Rüstung seines Feindes. Eisev wich nach diesen dritten Treffer zurück. Endlich konnte er wieder sehen und erneut zuschlagen. Mit seiner Doppelsense attackierte er Kareel wieder. Der Toa griff seine Streitaxt fester und schlug zu. Diesmal traf er nicht den Makuta, sondern dessen Waffe und konnte auch diese entzweien. Eisev ließ nicht locker und griff mit dem anderen Ende seiner zerstörten Waffe zu, um Kareel den Todesstoß zu versetzen. Doch der Toa ahnte schon, dass er dies versuchte und wich dem Konter aus. Eisev wurde wütend und feuerte eine Schattenlanze auf den Helden, bevor er reagieren konnte. Doch plötzlich stellte sich Onua mit seinem multiresistenten Schild in den Weg und wehrte den Angriff ab. Kareel richtete sich auf und stürmte an Onua vorbei, direkt auf Eisev zu. Der Makuta feuerte erneut Schattenlanzen auf den Toa des Lichts ab, aber er wich den Angriffen geschickt aus. Kareel sprang, holte mit seiner Streitaxt aus und schlug nach Eisev, der den Angriff mit dem verbliebenden Stück seiner Doppelsense abwehren wollte. Kareels Angriff war stark genug, um die Parade zu durchbrechen und auf Eisevs Panzerung am Arm Schaden zu verursachen. Der Makuta brüllte laut auf vor Zorn, so dass sogar die Erde bebte. Er schubste Kareel weit weg. Eisevs Augen glühten in einer blutroten Aura auf, fast so als würden sie brennen. Er ergriff seine beiden Lichtklingen und stellte sich erneut zum Kampf. Kareel wusste, dass diese Waffen den Makuta des Chaos enorm verstärkten. Zudem war Eisev extrem wütend, was ihn schätzungsweise noch gefährlicher werden ließ. Plötzlich erschien Kareels Widersacher direkt hinter ihm und verpasste ihn einen Tritt in den Rücken, worauf der Held durch die nächste Wand krachte. Kareel rappelte sich auf, doch Eisev ist ihm durch die Wand gefolgt, bereit zum erneuten Angriff. Mit einer seiner beiden Klingen schlug er nach dem Toa des Lichts, doch dieser rollte sich zur Seite. Als ob Eisev diesen schritt vorrausgesehen hätte schoss er einen Chaosblitz auf Kareel, welcher ihn traf und schwer zusetzte. Vom Schmerz gelähmt sah er, wie Eisev über ihn stand und mit einer seiner Klingen auf ihn zeigte. Der Feind hob seine andere Lichtklinge und speiste sie mit Energien seiner beiden Elementarkräften. Er sprach: "Gut gekämpft, Kareel... aber deine Gegenwehr hat dir nur ein paar lausige Minuten des Weiterlebends eingebracht!" Der Held konnte erkennen, wie seine Freunde durch das Loch in der Wand gefolgt sind. Eisev schlug mit seiner energiegeladenen Waffe nach Kareel. Plötzlich raste etwas vorbei und rettete den Toa des Lichts. Der Angriff ging ins Leere. Eisev drehte sich um und erkannte, dass Kareel von jemand gerettet wurde. Er erkannte den Retter, denn es war genau derjenige, der ihn mit Steinkugeln beschossen hatte und daraufhin Eisev selbst einen Chaoshieb in den Rücken verpasste. "Pohatu... wo kommst du den her?", fragte Lewa. Der Toa des Steins half seinen Freund Kareel auf die Beine und antwortete: "Als Metru Nui von diesen merkwürdigen Rahkshi angegriffen wurde, wurde ich rechtzeitig genesen und konnte helfen. Ich konnte auch Miserix und die anderen finden. Ihnen ist zwar übelst zugesetzt worden, aber sie sind am Leben. Von Tahu erfuhr ich, dass ihr nach Destral aufgebrochen seit, um diesen Spinner da aufzuhalten. Du weißt ja, Lewa: Ich helfe meinen Freunden, wo ich kann." Kareel konnte sich endlich wieder bewegen, der Schmerz ließ nach. Eisev sprach zornig: "Ihr habt euch das letzte Mal eingemischt!" Der Makuta des Chaos streckte seine Arme von sich, schloss die Augen und konzentrierte sich. Auf einmal strömten aus seinen beiden Waffen kleine Chaosblitze, die auf den Boden schossen. Die Toa, Berix und Kiina erkannten, dass dort, wo die Blitze trafen, kleine Kraata entstanden. Sie wurden größer. Da formte sich um sie herum ein Körper mit vielen Stacheln, Arme, Beine, Kopf und mit einer Stabwaffe in den Händen. Die Helden erkannten, dass sich diese Wesen in genau diese Rahkshi verwandelten, die Metru Nui angriffen. Eisev öffnete seine Augen wieder und brüllte: "LOS, MEINE CHAOS-RAHKSHI! HALTET DIESE STÖRENFRIEDE IN SCHACH, WÄHREND ICH MICH UM DEN TOA DES LICHTS KÜMMERE!" So attackierten Eisevs Diener die Freunde von Kareel. Nun standen sich die beiden Kontrahenten erneut gegenüber. Eisev griff als erster an, doch Kareel wich der Attacke aus und konterte, allerdings parierte der Makuta ohne große Mühe. Ein erneuter Angriff von Eisev, dem der Toa des Lichts auswich. Kareel versuchte, seinen Feind erneut zu blenden, allerdings fiel Eisev nicht zwei Mal auf den selben Trick rein und wehrte den Lichtstrahl mit seinen Schattenkräften ab. Der Feind ließ mit seinen Angriffen nicht locker und attackierte Kareel weiter, diesmal eine Kombination aus Schwerthieben und Elementarkräften. Der Toa des Lichts hatte alle Hände damit zu tun, den Angriffen auszuweichen. Er spürte auch, dass er langsam müde wurde. Eisev, der von Anfang an mit voller Wut, Hass und Wildheit auf ihn los ging, schien überhaupt nicht müde zu werden. Aber Kareel durfte nicht aufgeben. Ein Zeichen von Schwäche würde seinen Untergang, aber auch den von allen, einläuten. Eisev muss doch irgentwo eine Lücke in seiner Offensive haben. Allerdings griff er zum einen ununterbrochen, zum anderen schnell an. Das machte es nur schwierig, einen gezielten Konter hinzulegen. Es musste einen anderen weg geben. Kareel hatte eine Idee. Er wich einer weiteren Attacke Eisevs aus und rannte zurück in den Ratssaal. Der Makuta teleportierte sich seinem Gegner immer und immer wieder in den Weg, um ihn zu töten, Kareel konnte glücklicherweise den Angriffen entgehen und weiter ins Gebäude fliehen. Schließlich hat er das Ziel erreicht und stand vor dem Steinring. Ein Glück, das Portal in die andere Dimension war noch geöffnet. Die Augen der verrosteten Masken um diesen Steinring glühten noch. Der Toa des Lichts drehte sich zu seinem Erzfeind um. Kareel hoffte, dass sein Plan aufging. Der Makuta raste auf Kareel für einen weiteren Angriff zu. Wieder einmal wich der Toa den Angriffen aus. Nach jeder Attacke lockte Kareel seinen Feind näher an das Portal, bis er mit dem Rücken es fast berührte. Nun musste alles klappen. Der Makuta erhob erneut seine Lichtklinge und schlug nach Kareel. Der Toa schaffte es, sich an Eisev durch eine Ausweichrolle vorbeizuschmuggeln und direkt hinter ihm zu kommen. Endlich hatte der Held seinen Widersacher da, wo er ihn haben wollte. Kareel zog seine Streitaxt, lud sie mit seinen Lichtkräften auf, holte aus und schlug Richtung Eisev. Zwar schaffte der Gegner es, den Angriff abzuwehren, aber der Einschlag war stark genug, um den Makuta durch das Portal zu schleudern. Kareel verlor keine Zeit mehr. Er bündelte seine Energie zu einem Laserstrahl und zerstörte die Wand mitsamt den Steinring. Kareels Plan ging auf. Er hat Eisev in die andere Dimension gesperrt. Endlich, der Alptraum war zu Ende. Der Held erholte sich kurz nach diesem anstrengenden Kampf und eilte zu seinen Freunden, um sie im Kampf gegen die Chaos-Rahkshi zu unterstützen. Genau wie erwartet kämpften die Diener Eisevs weiter gegen die Toa, die Glatorianerin und den Agori. Kareel konzentrierte sich und schleuderte seine Axt wie einen Bumerang auf die Feinde und konnte sie so alle auf einmal vernichten.

Epilog: Götterdämmerung

Kareel erklärte allen seinen Triumph über Eisev. Er, Lewa, Onua, Pohatu, Kiina und Berix gingen erschöpft zum Boot, um nach Metru Nui zurückzukehren. Etwas aber lies Kareel grübeln. Eisev wusste möglicherweise, dass er in eine Falle gelockt wurde. Oder hat ihn seine Wut blind dafür werden lassen? Wie dem auch sei, er wurde in die andere Dimension geworfen und das Portal wurde zerstört. Er war nun dort gefangen. Endlich konnten die Freunde das Boot erkennen, mit dem sie auf Destral gereist sind. Alle freuten sich schon, nach Hause anzukommen und die frohe Kunde zu verbreiten. Nur noch wenige Meter, dann gings Heimwärts. Doch da erkannte Kareel, dass sich der Weg vor ihnen krümmte und verzerrte. Die Toa, die Glatorianerin und der Agori blieben abrupt stehen. Diese Anomalie wurde stärker. Plötzlich tauchte eine weiße Hand aus ihr heraus. Der Hand folgte ein Arm und Kareel erkannte, dass dieser Arm Eisev gehörte. Als ob seine Alpträume wahr wurden erschien Eisev mehr und mehr aus der Anomalie, bis er in voller Montur vor den Helden stand. Nachdem er aus der Anomalie komplett herauskam, verschwand sie wieder. Kareel schüttelte den Kopf und flüsterte: "Das kann nicht sein..... wie ist das möglich?" Der Makuta ließ seine Handknöchel und den Hals knacken und lachte sadistisch: "Hast du geglaubt, du kannst mich einfach irgentwo wegschließen? Ich bin in der Lage, Dimensionskrümmungen zu erzeugen, mit denen ich dann zwischen Welten wandern kann. So schnell wirst du mich nicht los, Toa des Lichts!" Erneut zog Eisev seine Lichtklingen. Die Helden machten sich erneut kampfbereit. Der Makuta streckte den linken Arm aus und zersprengte mit einer Chaosexplosion die fünf in alle Richtungen. Der Feind wandete sich zu Kareel und bewegte sich rasendschnell auf ihn zu. Dieser wollte sich aufrappeln, aber Eisev drückte mit seinem Fuß ihn zu Boden. Es war nicht möglich, den Fuß wegzudrücken, da die Kraft von Eisev zu stark war. Eisev erhob seine beiden Lichtklingen und lud sie mit seiner Chaosenergie auf, um wieder die gewaltige Chaosklinge zu erschaffen. Kareel ahnte schon, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat. Doch da bemerkte er etwas entscheidendes. Mit aller Kraft streckte der Toa des Lichts seine linke Hand aus und konzentrierte sich auf die Chaosklinge. Tatsächtlich, Kareel schaffte es, die Lichtenergie aus der Chaosklinge zu absorbieren und sie somit zu entkräften. Eisev entging dies nicht und schlug mit der verbliebenden Finsternisenergie zu. Bevor der Angriff sein Ziel traf schoß jemand eine Lichtkugel auf Eisev, so dass er gewzungenermaßen verfehlte. Der Toa des Lichts erkannte, dass Pohatu mit seinem Cordak-Skyblaster sich einmischte. Kareel nutzte die Gelegenheit, befreite sich und griff zu seiner Axt. Er musste nun Eisev bezwingen, bevor er sich erholen konnte. Kareel mobilisierte seine Energie und seinen ganzen Mut, sprang Eisev zu und verpasste dem Makuta mehrere Schläge in die Rüstung, so dass ein großer Riss drin war. Ohne lange zu fackeln feuerte der Toa des Lichts mit aller Kraft eine verherende Lichtsalve genau durch den Riss in Eisevs Rüstung. Der Angriff traf den Makuta kritisch. Er brüllte vor Schmerz auf, brach zusammen und blieb verstummt auf dem boden liegen. Der Held näherte sich dem reglosen Körper seines Erzfeindes und drückte mit seiner Waffe etwas dagegen. Eisev bewegte sich nicht mehr. Er wurde besiegt. Nun ist der Schrecken wirklich vorbei. Kareel half den anderen auf die Beine. Lewa, Onua, Pohatu, Kiina, Berix und der neue Toa des Lichts, Kareel, reisten zurück nach Metru Nui. Das Chaos hat ein Ende, der Schrecken wurde besiegt. Lewa meinte, dass dies ein guter Grund war, zu feiern und genau das taten sie auch, nachdem sie ihre Heimat erreicht hatten. Diese große Feier dauerte den ganzen Tag an und ging sogar durch die ganze Nacht. Am nächsten Tag halfen alle beim Wiederaufbau der Stadt. Alles ging wieder seinen gewohnten lauf.

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