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Im Schatten der Apokalypse

Die Stadt der Geister

Kategorie: Epos

Siehe auch:
"Im Schatten der Apokalypse"

Autor: Jadekaiser


Inhalt: " Im Schatten der Apokalypse " ist eine Nebenhandlung der Bionicle Hauptgeschichte

und findete findet im geheimen statt, so das diese Ereignisse vor den Augen des Ordens von

Mata Nui verborgen bleiben. Das Geschehen in " Die Stadt der Geister " findet paralel zu den

Ereignissen des 2. und 3. Bionicle Films statt.


Bionicle im Schatten der Apokalypse


Kapitel I „ Die Stadt der Geister „


Die Ankunft

Ein kalter Nebel hüllte den Ort wie ein alles abdeckendes Tuch ein. Eine eisige Stille lag in der Luft. Die 6 Toa warteten in ihrem Versteck bis der Nebel nachließ und ein Blick auf die verlassenen Gebäude zuließ. Vor langer langer Zeit musste hier Wohlstand und Reichtum geherrscht haben, doch davon war nichts mehr geblieben. Die Häuser waren längst verfallen, die großen Hangar und Roboter Manufakturen nur noch verlassene Schatten einer glorreichen Vergangenheit. Die Gruppe verließ ihr Versteck und ging vorsichtig auf die Landebahn zu. Keiner sprach ein Wort. Alle 6 Toa blickten sich noch einmal an und trennten sich auf in 3 Gruppen. Jeder wusste um was es ging und wie wichtig es war.


Kailani blieb vor dem Hangar stehen und blickte in den langen, dunklen Raum. Nicht außer ein leises Grollen und Tappen war zu hören. Sie drehte sich zu Seite um, „Ich glaube das hier doch noch etwas lebt!“ Levihka sicherte noch einmal ihre zusätzliche Kniegelenkpanzer bevor sie Kailani antwortete, „Nur ist dieses Leben wohl kaum mehr einem Schutz wert !“ Ohne sich etwas anmerken zu lassen schritt sie auf Kailani zu und positionierte sich rechts neben ihr. Das Grollen wurde jetzt immer deutlicher und bedrohlicher. „Was wird das wohl sein?“ fragte sie. „Das erfahren wir noch früh genug.“ sprach Kailani Knapp und lud die Hydro - Harpune durch. Levihka streckte beide Cordak Blaster nach vorn und sah kaltblütig in den verdunkelten Raum. Das Grollen war einem wütenden Gebrüll und Fauchen gewichen. Der Feind würde bald in Reichweite sein.


Die vierbeinigen Kreaturen donnerten auf sie zu. Die Waffen feuerten ihre Begrüßung in die Spinax Meute. Nach dem der erste Mob zu Schrott geschossen war stürmte Levihka nach vorn auf einen umgestürzten Container zu. Im Sprung weiter feuernd zeigte das Display des ersten Cordak an das die Munition bald verschossen war. Levihka setzte den Kampf nun mit Schwert und nur einem Cordak fort. Mit gezielten Salven und Hieben fegte sie die Kreaturen dahin. Die Spinax waren besiegt doch deren zwei Treiber nicht. Die Geschosse des Maxilos Roboters sausten auf Kailani zu. Diese wich einige Schritte nach links so das die Geschosse sie verfehlten und erwiderte das Feuer. Der auf der Schulter befestigte Cordak Blaster ging in flammen auf und zwang den Maxilos zum Nahkampf.


Levihka schleuderte ihr Schwert auf einen der Maxilos. Die Klinge bohrte sich zwischen die stählerne Schulter und den Hals. Der Maxilos viel nach hinten. Levihka setzte ihrem Schwert nach und sprang mit ihrem Cordak feuernd auf den fallenden Maxilos. Der zweite hatte indes Kailani erreicht und schlug mit seinem Feuerschwert nach der Toa. Kailani parierte den Schlag, stach ihre Hydro – Harpune in die Brust des Roboters und löste den Schuss. Funken, Schrauben und Kabel traten aus dem Ausschuss im Rücken bevor der Maxilos zusammen sackte. Kailani warf Levihka einen prüfenden Blick zu. Dies versetzte dem Maxilos, den sie zu Fall gebracht hatte den Gnadenschuss. Beide Toa setzten den Weg in den Hangar fort.


Quietschend öffnete Igni die Tür. Kakama trat als erste in den Raum der Roboter Manufaktur und feuerte Sechs Leuchtraketen in den Raum. In Sekunden erhellte der Raum und gab sein düsteres Innenleben preis. Eine kaum überschaubare Zahl an fremdartigen oder halbmutierten Wesen erwachte. Waren diese biomechanischen Individuen einfach nur billige Kämpfer der Makuta oder war da irgendwas katastrophal daneben gegangen. Die Kreaturen stürmten auf die beiden Toa zu. Kakama rannte ihnen mit Cordak Salven entgegen. Igni schritt ruhig die Stufen hinab und zog sein Schwert. Wild feuernd und tretend bahnte sich Kakama einen Weg durch die Gegner. Auf der Treppe teilte Igni gekonnte Schwerthiebe auf die Gegner aus. Kakamas vorankommen fand ein Ende durch das auftauchen einer größeren noch deformierteren Kreatur. Diese musste wohl schon vor der Mutation ein biomechanisches Durcheinander gewesen sein.


Die massigen Hieben und Tritten versuchte es die Toa zu treffen. Doch Kakama konnte immer wieder ausweichen. In der zwischen Zeit hatten die anderen Kreaturen Igni umlagert. Die einzige Möglichkeit für ihn war nun der Einsatz seiner Elementarkräfte. Eine Druckwelle fegte durch die Kreaturen und brachte sie für immer zum Schweigen. Igni rannte durch den Raum auf Kakama zu. Das massige Etwas drosch weiter in Richtung seiner Kabalistin. Dabei gelang es dieser unter der Kreatur hindurch zu rollen und das Schwert tief in die Hüftgelenke zu treiben. Das biomechanische Konstrukt stieß einen Schrei aus und fuhr mit den Armen in die Höhe. Igni nutzte die Gelegenheit und zog seine Klinge von unten nach oben über die ungeschützte Brust des Monsters. Die Kreatur bewegte sich noch zwei Schritte und dann viel sie um. Beide Toa wollten gerade die Energieladungen ihrer Schwerter abschalten als sie merkten das die Wand auf einmal Risse bekam.


Beide entfernten sich von der Wand und blickten in die darauf folgende Staubwolke. Ein weiteres Wesen von der Größe eines Titans hatte den Raum betreten. Diese Kreatur war alles andere als verunstaltet. Ein Wesen welches entfernt an den Makuta von Metru Nui und einem Kardadrachen erinnerte trat aus der Staubwolke hervor. Igni feuerte sofort 3 Schüsse aus seinem Volitak Blaster ab. Die Kreatur schritt auf ihn zu. In einer schnellen Bewegung huschte Kakama zwischen die Läufe der Kreatur und versetzte ihr Schnitte an den protostahl Hacken. Das Wesen drehte sich zu ihr um und schlug mit Krallen und Schweif nach ihr. Dem Schweif wich sie mit einem Sprung aus. Doch das Monster traf und schleuderte sie mit der Faust davon. Kakama rollte einige Meter über den Boden. Sie rappelte sich wieder auf und blickte hinter sich. Igni feuerte einen Plasmakern auf das Monster ab. Kakama wartete bis das Geschoss sie überholt hatte und rannte los.


Mit großer wucht schlug es in das Wesen ein. Die Explosion riss Metallplatten von der Brust der nach hinten fallenden Kreatur. Kakama nahm Anlauf und sprang mit einer Umdrehung in der Luft auf das Monster. Der Aufprall und der Stich ins Schaltzentrum beendeten alle Funktionen des Monsters. Die Toa durchsuchten den Raum nach brauchbaren Hinweisen und verließen ihn danach. Die Stahltür öffnete sich und Igni und Kakama traten wieder ins Freie. Der Hof oder die Lagerfläche oder für was auch immer diese offene Platz genutzt wurde, gab einen freien Blick auf das Herz des alten Fabrikkomplexes. Aus der Ferne wirkte die Säulen Allee rein und unschuldig.


Die Bibliothek

Kantai und Takafu hatten das Ende der Säulen Allee erreicht. „Stopp!“ sprach Kantai, und verwies auf eine zusammen gekauertes Wesen. Dieses erwachte und schrie. Bald hatten sich noch andere dieser fliegenden Wesen eingefunden und griffen an. Beide Toa teilten sich die Aufgaben. Der eine mit den Cordak Blastern hielt die Monster in Schacht während der andere zum Gebäude rannte. Kantai lauschte nach dem er die Türen geschlossen hatte, noch war das Feuern des Cordak Blasters zu hören und Takafu am leben. Hastig eilte Kantai auf die Bücherregale zu. Doch ein Schatten zeichnete sich an den Fenstern ab. Kurz bevor er die Regale erreichte brach eines der geflügelten Wesen durch das Fenster. Kantai blickt zu dem Wesen und dann zur Tür. Takafu sprang in den Raum. „Such du das Buch!“ schrie er, „ ich beschäftige dieses Vieh.“ Das Wesen donnerte auf Takafu zu. Auf seinem Weg ließ es nicht unversehrt. Bänke, Pulte oder Säulen brachen unter der Kraft des Wesens.


Die 22 mm Geschosse des Cordak schadeten dem Wesen merklich wenig. Aber Takafu musste warten bis sein Bruder das Buch gefunden hatte. Erst dann konnte er die Raketen abfeuern. Das Provozier- und Ausweichspiel mit dem Wesen gestaltete sich immer gefährlicher. Kantai suchte so schnell er konnte. Immer mal wieder musste er hören das sein Bruder von dem Wesen weg geschleudert wurde. Doch immer gab dieser dann ein Lebenszeichen. Endlich, dachte Kantai. Er hatte das Buch gefunden.

Er steckte es in seinen Rückenfach und griff zu seinem Laser – Sniper. „Ich habe das Busch!“ schrie er. Takafu war froh dies zu hören. „Schieß dem Vieh in den Rücken!“ rief er Kantai zu. Dieser erwiderte die Forderung prompt. Das Wesen streckte sich vom Schmerz verzehrt und gab den vorderen Torso frei. Takafu wartet bis sein Bruder aus dem Fenster gesprungen war und löste die Abzüge. 12 Raketen suchten und fanden ihr Ziel. Die Explosion war heftig. Nur so gerade schaffte Takafu den Sprung aus der Tür ins freie.


In den Ruinen

Kakama und Igni hatten den Hof überquert. Vor einem länglichen, halb rundem Gebäude blieben sie stehen. Von der Aufschrift des U förmigen Eingangs war nicht mehr lesbar. Vorsichtig gingen die Toa hinein. Es waren keine Geräusche zu hören. Igni verschoss 6 Leuchtkörper. Nach dem der Raum erhellt war, setzten die Toa die Suche fort. Der Raum war leer, nicht einmal Bänke oder Stühle, gar nichts. Am nördlichen Ende des Raumes befand sich ein weitere U Bogen, diesmal ohne Türen. Igni und Kakama traten näher heran und blickten die Treppe hinunter. Abermals feuerte der Toa Leuchtkörper ab. Die Finsternis wich und gab einen Bahnsteig frei. Beide Toa wussten genau das hier eine Station einer Magnetbahn war. Sie schritten die Treppe hinab und untersuchten den Bahnsteig.


Am Anfang der Säulen Allee trafen Levihka und Kailani auf Kantai und Takafu. „Lasst uns hier verschwinden!“ sagte Levihka. „Die Bruderschaft Makutas ist auch schon hier.“ „Wir können noch nicht gehen,“ murmelte Kantai, „auch wenn wir uns hier schon zu lange aufhalten.“ Kailani zählte durch. Igni und Kakama waren noch nicht wieder da. Sie blickte auf ihre Amulett. Alle 6 Kristalle leuchteten noch. „Ok! Suchen wir die beiden“. Die 4 Toa luden ihre Waffen durch und setzten sich in Bewegung. Da sie nun auch eine große Freifläche überqueren mussten blieben sie zusammen. „Dieser Ort hier ist die Hölle!“ sprach Takafu leise. Nichts außer ihrer Schritte war zu hören. Dennoch hatte sich die Stille ja schon als trügerisch heraus gestellt. So waren die 4 Toa schließlich froh als sie das Gebäude auf der anderen Seite erreicht hatten. Kantai blickte prüfend in eines der Fenster. „Da gehen wir besser nicht rein.“ flüsterte er, „da drinnen wimmelt es nur so von toagroßen Viechern.“ Die Toa beschlossen das man dennoch was tuen müsse. Also umgingen sie das ganze Gebäude und hinterließen überall Sprengsätze.


Igni und Kakama liefen den Magnet Schienen nach als sie an der Oberfläche eine starke Erschütterung spürten. Sie setzten ihren Weg in die Dunkelheit fort. Nach ca. 34 Minuten laufen endete die Bahnstrecke. Hier war entweder der Anfang oder das Ende dieser Magnetbahn Linie. Das Bahnhofsgebäude glich dem anderen bis ins Detail, war lediglich in einem besseren Zustand. Die Toa verließen es und blickten suchend um sich. Die Gebäude in diesem Teil der verlassenen Stadt waren nicht so beschädigt als in dem Anderen. Dies verbesserte die Stimmung dennoch nicht wirklich. Kein Lebewesen war zu sehen. Plötzlich war ein Rauschen zu hören. Kakama und Igni blickten in den Himmel. „Fliegende Kreaturen!“ schrie Igni. Beide Toa setzten den Bestien mit ihren Cordaks ein schnelles Ende.


Ihre brennenden Fracks hinterließen eine trostlose Dekoration im verlassenen Nichts. Am ende der Straße blieben die Toa stehen. Aus der Ferne sahen sie wie einige andere Toa, für sie unbekannte gegen mutierte Spinax und fliegende Kreaturen kämpften. Schnell erkannte Igni das diese so keine Chance auf ein Überleben hatten. „Sie an wie planlos sie um sich schlagen und schießen!“ stellte Kakama fest. „Komm wir helfen ihnen.“ antwortete Igni. Kakama nickte. Die Toa auf der Verkehrsinsel waren verzweifelt. Sie waren machtlos gegen so eine Übermacht. Plötzlich hörten sie Schüsse und Explosionen.


Als erstes stürzten die fliegenden Kreaturen als brennende Klumpen vom Himmel. Gefolgt von einem Zischen und klirren von Stahl. Die 3 Toa sahen entsetzt zu wie die Schah der Bestien dahin geschrottet wurde. Ob es die Angst oder der Neid war wussten sie nicht. Nach nur kurzer Zeit waren alle Bestien vernichtet, Igni und Kakama gingen auf die anderen 3 Toa zu. Weder ein Dank oder ein ähnliches Wort erklang. „Wie können 2 das Schaffen was 8 nicht schaffen konnten?“ fauchte die Toa des Wassers. „Wie lange seit ihr jetzt Toa?“ fragte Kakama zurück. „Etwa 30 Jahre.“ antwortete die Toa des Wassers barsch, „Aber ihr habt noch nicht geantwortet!“


Ach so, stimmt,“ lachte Igni leise, „ genau 3.000 Jahre Toa Erfahrung!“ Die 3 jungen Toa waren Sprachlos. Ohne weitere Worte zu wechseln verschwanden sie in einer der Straßen. Igni und Kakama setzten ihren Weg fort. Sie folgten den Straßenverlauf bis er an einer Querstraße endete. Vor ihnen auf der anderen Straßen Seite stand eine Kathedrale und rechts neben dieser ein Krankenhaus oder Labor. „Sieh mal einer an!“ lachte Kantai, „da ist ja unser Anführer.“ Igni grüßte die anderen 4 und fragte: „Alles so weit in Ordnung?“ Die anderen schüttelten den Kopf. Kantai und Takafu berichteten von dem großen fliegenden Vieh, was ihnen in der Bibliothek aufgelauert war und dem Kampf mit ihm. Dennoch war Igni froh das seine Brüder guter Laune waren und das Buch gefunden war. Die 6 Toa entschlossen sich kurz und knapp erst mal die Kathedrale unter die Lupe zu nehmen. Diese Gebäude hatten oft den letzten Überlebenden Zuflucht ermöglicht. Vielleicht war es diesmal auch wieder so. Schon vor dem Gebäude zeichnete sich an, dass es gleich wieder laut werden würde. Von den umliegenden Häusern und Türmen erhoben sich fliegende Kreaturen. „Kantai und Kailani!“ sprach Igni, „Ihr geht vor in die Kathedrale!“ Die beiden Toa rannten los.


Das geflügelte Wesen stieß auf Kakama zu, diese antwortete mit zwei Geschossen aus ihrem Cordak Blaster. Getroffen krachte die Bestie einige Meter hinter der Toa zu Boden. Takafu der in der Nähe stand gab dem Monster den Rest. Ein weiteres geriet in das Sperrfeuer von Igni und Levihka. Die Geschosse verwandelten das Monster in einen Schrottregen. Ein drittes Wesen landete vor Kailani und sprang auf sie zu. Doch der Schwerthieb von Takafu brachte es zu Fall. Kailani und Kantai schlossen die Doppeltür hinter sich und durchquerten den Raum. Doch eines der Wesen brach durch das Fenster und schnitt ihnen den Weg ab. „Nicht schon wieder.“ brummelte Kantai. Von draußen waren immer noch Schüsse und Schwerthiebe zu hören. „Dem zeigen wir es!“ sprach Kailani. Kantai nickte. Beide Toa luden ihre Waffen durch. Kantai übernahm das erste Feuer. Das Wesen preschte auf ihn zu. Kailani verschwand hinter einer der Säulen. Das Wesen setzte dem Toa ziemlich zu und traf ihn mit dem Flügel so das her einige Minuten liegen blieb. Kailani feuerte nun in den Rücken der Kreatur. Diese fuhr Schmerz erzürnt um und fauchte die Toa an.


Mit großen Schritten kam es auf die Toa zu. Plötzlich blieb das Monster stehen. Es bäumte sich auf und schrie vor Schmerz. Die bläulich schimmernde Klinge Kantais Schwert trat rechts durch die Stahlbrust des Wesens. Kailani rannte nach vor, sprang und rammte ihr Schwert durch die linke Brust der Kreatur. Das Monster schüttelte sich so das beide Toa von ihm fielen, dann brach es zusammen. „Gut gemacht Schwester.“ hustete Kantai. „Danke du auch!“ lachte Kailani. Beide steckten ihre Schwerter ein und suchten den Boden ab. Auch draußen wurden die Schusswechsel immer weniger. Am Boden hinter dem Altar entdeckten die 2 Toa eine Art Luke am Boden. Diese ließ sich aber nicht von außen öffnen. Kantai ergriff schließlich die rabiate Methode. Nach dem der Staub nach ließ blickte er in den Schutzraum. Etwa 40 Matoraner saßen zusammen Gekauert in einer Ecke. Erst nach einigen Minuten schienen die Matoraner die Toa als solche zu erkennen.


Vor der Kathedrale endeten die Kämpfe. Levihka blickte um sich herum. Über all lagen kaputte biomechanische Monster. Die Tür des Gebäudes öffnete sich und ihre Freunde traten angeschlagen aber ansonsten guter Dinge wieder heraus. „Wo ist Igni?“ fragte Kantai. „Der muss nochmal 3 Toa retten.“ sprach Kakama. Zum Erstaunen der anderen folgten Kailani 40 verängstigte Matoraner. Nach 10 Minuten kam auch Igni wieder. Einen Toa über der Schulter geworfen die anderen und je einem Arm. Die Gruppe setze ihren Weg fort bis sie das Rathaus der Stadt erreicht hatten. „Hier werden wir uns erst mal verschanzen.“ erklärte Kantai. „ immer 3 von uns bleiben hier und halten wache,“ fuhr er fort, „der Rest geht ein Fahrzeug besorgen was für uns alle reicht.“ Alle 6 Toa nickten. Die Matoraner hatten sich gefasst und wieder Mut gewonnen. So das sie auch die Wache mit übernahmen. Igni, Takafu und Levihka brachen auf ein Fahrzeug zu suchen. „Was ist das?“ fragte der Po Matoraner und zeigte auf das runde Objekt.

Der Vahkitransporter

Damit kann ich die Ströme fest stellen!“ antwortete Kakama. „Die Ströme die wichtig für eine erfolgreiche Teleportation sind.“ fuhr sie fort. Tief im endvölkertem Stadtzentrum suchten die anderen 3 ein altes Lager durch. Igni stand vor einem demoliertem Vahkitransporter. „Kriegen wir den wieder hin?“ fragte er Takafu. Dieser untersuchte das Frack gründlich. „Nur die Motoren könnten Probleme bereiten.“ erwiderte Takafu. „Wenn ihr gerade von Problemen redet,“ rief Levihka, „draußen braut sich auch eines zusammen.“ Die beiden Toa liefen zu ihrer Schwester hinaus. Tatsächlich, ein Mopp von deformierten an Robotern oder Piraka erinnernder Individuen näherte sich dem Lagerhaus. Es gab keine Frage, die Wesen hatten sie entdeckt. Es folgte eine mehrere Stunden andauerndes Gefecht bis alle Gegner vernichtet waren. Die Toa wandten sich wieder dem Vahkitransporter zu. „Komm schnell!“ rief Kakama. Kailani eilte herbei und warf einen Blick auf das Messgerät. „Das sieht gut aus!“ Takafu und Igni blickten auf die kleinen Bildschirme der Sender. Haben Koordinaten für sichere Teleportation! Die Toa waren erfreut. Jetzt musste wirklich nur eine Fahrzeug her.


Ich wüsste eine makabere Notlösung.“ kicherte Levihka, „wir leihen uns von unserem grünen neunmal klugem Jammerlappen die Kanohi.“ Igni musste sich ein lautes lachen verkneifen, „Grüner neunmal klugem Jammerlappen, das passt zu dem.“ Takafu viel dazwischen, „Wenn wir die Fähigkeit Schweben seiner Kanohi auf den Vahkitransporter übertragen und verstärken, könnten wir das alte Klappergestell vielleicht lange genug bewegen.“ Igni verglich die Koordinaten, die das Strömungsokular ermittelt hatte mit dem Standort der Lagerhalle und dem des Krankenhauses. Nun ja überlegte er, nach der Luftlinie zu urteilen ist die Lagerhalle näher an den Koordinaten. „Wir holen die Matoraner hier her.“ sprach er und verwies auf das Strömungsokular. „Die Sache ist gefährlich, aber durchführbar!“ antwortet Levihka vorsichtig, „Wenn wir die Monster an einer anderen Stelle beschäftigen und damit von der Verbindungsstraße ablenken, könnte es funktionieren.


Ok, dann machen wir es so!“ sprach Igni, „du und Takafu bleiben hier.“ „Du willst den Rückweg alleine versuchen?“ fragten Takafu und Levihka entsetzt. „Ja das werde ich,“ fuhr er fort, „ihr beide bereitet den Transporter vor.“ Die anderen beiden Toa nickten bedrückt. Igni wusste das seine Freunde diesen Befehl widerwillig befolgten und ihm lieber bei stehen würden. Der Toa des Steins setzte seinen Weg schnell fort. Auch wenn er sich bereit zum Kampf hielt, hoffte er das es nicht zu einem kam. Nach 2 ½ Stunden erreichte er das Krankenhaus. Rasch teilte er Kantai und Kailani die Anweisung zu. Nach dem die Matorananer das Gebäude in Richtung Lagerhalle verlassen hatte trennten er und Kakama sich von den anderen und gingen die Querstraße hoch zu der Verkehrsinsel. Dort war ein größeres freies Feld wo sich gut kämpfen ließ. Kantai und Kailani trieben die Matoaner schnell vorwärts. In der Ferne waren bereits Schüssen und Explosionen zu hören. Die drei jungen Toa waren beinahe ängstlicher als die Matoraner. Takafu und Levihka empfingen die Gruppe am Eingang der Lagerhalle.


Die Kreuzung glich einem Schrottplatz. Über all lagen rauchende oder noch brennende Monsterfracks. Der Plan schien auf zu gehen. Kakakama hatte eine neue Strategie ausgeheckt. Da die meisten Kreaturen aus der linken Seitenstraße kamen brachte sie beide Gebäude links und rechts daneben durch ihre Elemtarkräfte zum Einsturz. Die Beton und Stahlträger begruben die Kreaturen unter sich. Igni hatte wiederum eine Begegnung mit der gleichen Wesensform, die er und Kakama das erste mal in der Roboter Manufaktur bekämpft hatten. Im freien war es noch gefährlicher als in dem geschlossenem Raum. Das Wesen stürzte aus der Luft auf ihn zu. Wenn dieser Hieb misslang bin ich erledigt, dachte er bei sich. Kakama schrie entsetzt auf. Die geflügelte Monströsität hatte Igni voll erwischt. Für sie schien die Zeit stehen zu bleiben. Ein lauter knall holte sie in die Realität zurück. Von einem leuchtent blauen Schimmer begleitet wurde die Kreatur nach hinten geworfen. Aus ihrem stählernden Torso schoss ein tief bläuliche Stichflamme.


In der zwischen Zeit hatten Takafu und Levihka in die Straßenschlachten eingegriffen. Takafu schoss die Viecher vom Himmel und Levihka gab ihnen auf dem Boden den Rest. Igni kniete auf dem Boden der Verkehrsinsel. Diese Attacke hatte ihm sehr viel Kraft gekostet. Er sah die Kreaturen auf sich zu laufen. Als sie ihn umzingelt hatten setzte er noch einmal eine Druckwelle ab und brach zusammen. Kakamas Herz schlug wie verrückt, ihrer Hoffnung Igni zu erreichen trieb sie wie ein Klingensturm durch die Gegnermassen. Sie erreichte die Verkehrsinsel und den am Boden liegenden Igni. „Ich hatte keine andere Wahl.“ keuchte Igni erschöpft. „Ich weiß.“ schluchzte Kakama während sie die Monsterwesen abwehrte. Nach fast 6 Stunden brutaler Straßenkämpfe war der Gegner geschlagen. Takafu trug Igni über der Schulter zum Lagerhaus. Levihka stützte Kakama da auch deren Kräfte auf äußerste Gelitten hatten. Im Lagerhaus waren die Arbeiten an dem Transporter soweit abgeschlossen. Dennoch weigerte sich der junge Toa der Luft seine Kanohi zu Verfügung zu stellen.


Alle Versuche Kailanis ihn zu überzeugen scheiterten. Erst nach dem Takafu und Levihka mit dem bewusstlosen Igni und der stark geschwächten Kakama auftauchten änderte der junge Toa seine Meinung. Die Opferbereitschaft der beiden Toa des Stein berührten ihn so das er sich entschloss seine Kanohi Miru her zu geben. Schwerfällig aber sicher setzte sich der Transporter in Bewegung. Kakama und Igni kamen wieder zu Kräften. „Warum setzt ihr beiden nicht eure Aura Steine ein!“ brummelte Takafu während er sich um die beiden kümmerte, „Du bist Igni, nicht die Maske des Lebens.“ „Nur die Maske des Lebens hat so viel Kraft, so einen Angriff ohne fremde Unterstützung zu überstehen.“ fuhr der Toa des Eises fort. Der Transporter erreichte die Position die das Strömungsokular angezeigt hatte. Doch die Straßenschlacht hatte soviel Lärm und Krach verursacht dass die Makuta auf sie aufmerksam geworden waren. Levihka trat in den Wagen, „Makutas, sie sind vor uns am Zielpunkt.“ „Setze den den verdammten Aura Stein ein!“ sprach Takafu. „Igni spürte wie eine neue unbekannte Energie durch ihn hindurch fuhr! Alles war so als wäre er nie entkräftet gewesen. Auch Kakama hatte die wahre Macht der Aura Steine erkannt. „ Ich habe es gewusst,“ erklärte Levihka, „die Aura Steine wirken nur wenn man sie wirklich braucht.“


Gegen die Makuta

Der Transporter kam zum Stehen. Alle 9 Toa traten dem Steg hinunter und blickten auf die Makuta. Die Matoraner verließen das Fahrzeug auf der anderen Seite und schlichen in das Gebäude neben dem Teleporterknoten. „Naja!“ knurrte Igni, „Wenns den sein muss.“ Die Situation spitzte sich zu. Nicht nur die Maktuta waren durch die letzte große Aktivität angelockt worden. Auch eine noch größerer Schwarm an Bestien näherte sich. „Für die Freundschaft, das Leben und den großen Geist!“ riefen alle 6 Toa Inika. Die 3 jungen Toa hatten sich schweigend in Position gebracht. Ein ungeheures Dröhnen baute sich auf als Spinax und Kreaturen auf den Toa Kreis zu donnerten. Doch zum Vorteil der Toa kämpften die Kreaturen so wohl gegen sie als auch die Makuta. Das Gefecht verwandelte sich in ein wüstes Durcheinander aus Makuta, Spinax und Monstern. Und mitten drin ein Kreis von 9 Toa. Die Cordak Blaster luden Salven für Salven in die Gegnerflut.


Langsam aber sicher kämpften sich die Toa in Richtung Teleporterknoten. „Geht in die Mitte!“ schrie Igni, „lassen wir es krachen süße!“ Kakama nickte. Beide Toa sprangen hoch in die Luft und setzten mit den Spitzen ihrer Klingen wieder auf. Die Druckwelle war so gewaltig das alle Gegner um sie herum zu Boden gingen. Alle jene die nahe dran waren wurden davon geschleudert. Als nächstes entfesselten die beiden Toa des Eises einen Eissturm von eben so fantastischem Ausmaß. Der Teleporterknoten aktivierte sich. Die Matoran nutzten die Gunst der Stunde und rannten los. Bald waren alle 40 in dem hell bläulich schimmerndem Lichtball verschwunden. „Geht ihr 3,“ lachte Kakama, „Ihr habt bewiesen das auch ihr echte Toa seit!“ Die 3 jungen Toa bewegten sich auf den Lichtball zu. „ Geht schon!“ rief Takafu. Der Lichtball verschwand. „Geben wir ihnen den Rest!“ lachte Kantai laut. Ein Cordak Blaster nach dem anderen schwieg bald. Die Toa setzten zum Nahkampf über. Ein Makuta Maxilos drosch wütend in die Monster Horden. Die kleinen Kreaturen konnten im nichts anhaben. Plötzlich hört er ein widerliches Quietschen. Er blickte nach rechts.


Der an der Schulter befestigte Cordak Blaster viel scheppernd zu Boden. Verdammte Maskenfähigkeit Tarnung dachte er. Die darauf folgende Explosion des zuvor noch frisch geladenen Cordaks zerriss die Kreaturen um ihn herum in Stahlfetzen und brachte ihn zu Fall. Für die 6 Toa zeigte sich eine klare Wende in der Schlacht ab. Die Monster hatten bereits schwere Verluste erlitten und würden den kürzeren ziehen. Auch in der Luft setzte sich das verschrotten fort. Die geflügelten Makuta und Bestien lieferten sich heftige Gemenge. Auf dem Boden hatten die Spinaxhorden die Oberhand gewonnen. Die Kreaturen versuchten zu fliehen doch kamen sie nicht weit. Die nun unsichtbaren Toa und Spinax setzten ihnen nach. Eines der geflügelten Bestien setzte auf den Anführer der Makuta zu. Igni und Kakama sahen eine blendende Gelegenheit. Beide Fronten hatten sich noch einmal zu einem letzten Angriff neu formiert. Beide Toa liefen in die Häuser neben der Straße und positionierten sich direkt gegenüber. Per Funk hatten sie ihre Freunde gewarnt in Deckung zu gehen. Wieder schien die Zeit still zu stehen. Sowohl das geflügelte Monster als auch der Makuta hatten die beiden Plasmakerne gesehen, welche sich von links und rechts näherten. Beide Geschosse trafen genau zwischen dem Maxilos und der Kreatur zusammen.

Aus weiter Entfernung sah der Anführer der Makuta Nachhut die Explosion. Eine Explosion dieser Art und Größe hatte er noch nie Gesehen. Die Gesamte Nachhut ging in Deckung. Der Explosion folgte eine mehre 100 Grad heiße Staub und Druckwelle. Die nur kurz vor dem Anführer in sich zusammen viel.


Die Nachhut erreichte das Schlachtfeld. Alles war Kaputt. Die Makuta und Spinax, die Monster und alle Gebäude im direkten Umkreis. Nur die geflügelten Makuta hatten überlebt. Nur sie? Ein Makuta der Nachhut deutete die Straße hinab. Fern ab der Makuta auf einem der Dächer saß Shadow und blickte auf das verwüstet Stadtviertel. Sturk und Farus liefen ungeduldig auf und ab. „Wir müssen uns verdammt noch mal beeilen!“ brummte Farus verärgert, „wir dürfen Mutter nicht enttäuschen!“ „Immer mit der Ruhe.“ sprach Shadow sachte und gelassen, „ wir finden den Kanohidrachen noch früh genug.“ „Um den Drachen mache ich mir am wenigsten sorge.“ antwortete Farus, „ wenn einer von uns den Löffel ab gibt, dann können wir Mutters Ziel vergessen.“ Shadow trat neben seinem Kumpanen und legt ihm den Arm auf die Schultern, „Du hast so gesehen recht!“ Er fuhr fort, „Ephisos und seine Leute nehmen das alles zu locker, sie unterschätzen die Situation.“ Igni und die anderen 5 Phanika erreichten das Gewerbegebiet im Osten der Stadt. Jenen Teil den die Makuta auch den Delta Komplex nannten. Im Vergleich mit den anderen Gebieten die, die Toa erforscht und von Monstern gesäubert hatten, war der Delta Komplex relativ unbeschädigt. Auch wimmelte es hier nicht von dem mutierten Boden Grobzeug. Das gesamte Gewerbegebiet war groß und weitläufig, um alles zu durchsuchen musste sich die Gruppe wohl wieder mal auf teilen. Die 6 Fluggeräte landeten auf einem der freien Plätze. Shadow untersuchte das Gelände auf dem ersten Blick auf Aktivitäten der Makutas. Monster und andere kleine Kreaturen hatte er in den letzten Tagen keine mehr gesehen.


Alte Freunde neue Feinde

Was meinst du?“ fragte Sturk, ;ob unsere ehemaligen Brüder und Schwester hier sind?“ „Möglich!“ antwortete Shadow, „aber denke nicht daran das sie die Vergangenheit vergessen haben.“ „Mit Sicherheit nicht,“ konterte Farus zornig, „wir haben den Verrat gegen Mutter auch nicht vergessen.“ „Ob sie schon wieder vollzählig sind?“ hackte Shaimaki hinter her. „Ganz ganz sicher,“ sprach Shadow, „es sind immer hin 3.200 Jahre vergangen, genug zeit um Nachfolger zu finden und auszubilden.“ Die Gruppe löste sich auf und jeder der 6 dunklen Toa begann mit der Suche. Gebäude gab es mehr als genug. Shaimaki entfernte sich als erste und steuerte auf eines der Verwaltungsgebäude zu. Der große Saal war prächtig und gespenstisch zu gleich. Shaimaki trieb eine Neugier voran, sie blickte sich um und steuerte auf das verlassen Empfang spult zu. Die verrotteten Blätter und Listen derer die hier einst ein und aus gingen waren stumme Zeugen einer belebten Vergangenheit. Sie ging die Treppe hinauf in den Konferenzsaal. Im Mittelpunkt des Raumes befand sich ein rundes Podest. Links und Rechts standen verzierte Säulen. Schöne Steinmetz Arbeit dachte Shaimaki.


In den Flügeln rechts und links befanden sich Bänke und Tische aus Holz. Der Staub der auf den Möbeln lag verlieh dem Raum eine trügerische Stille. Sie bemerkte den Schatten neben einer der Säulen. „Lange nicht gesehen,“ sprach der Schatten, „ 3.200 Jahre sind eine lange Zeit!“ Shaimaki zog ihr Schwert, „Kantai, weißt du noch wer ich bin?“ Kantai trat aus dem Schatten auf die Toa zu, „wie sollte ich dich vergessen!“ „Zeit meinen Meister zu Rächen!“ fuhr der Toa fort. „Du mich Töten!“ lachte Shaimaki, „Damals hast du es nicht gekonnt und heute wirst du es auch nicht können!“ Kantai trat vor die Toa des Wassers. Shaimaki lies Wasserstrahlen auf auf Kantai los. Dieser wich den Stahlen aus vereiste sie. Immer und immer versuchte Shaimaki den Toa zu treffen. Nach etlichen Versuchen gab sie auf und ging in den Nahkampf über. Die Toa traten und schlugen auf einander ein. Kantai schaffte es zwar die meisten Schläge ab zu blocken doch ohne eine Chance zum Gegenschalg. Shaimaki trieb ihren Gegner vor sich her bis zwischen die Säulen. Immer wieder schleuderten die Toa sich herum. Dabei gingen Bänke und Tische zu Bruch. Irgend wie schien Shaimaki zu merken, dass Kantai nur auf den richtigen Moment zu warten schien.


Wieder hatte sie Kantai zu Boden geworfen und drückte ihn mit einem Tritt im Sprung nochmals auf den Boden. Doch sie schaffte den Abstoß nicht. Kantai packte die Tao am Fuß und drehte sich. Dabei zerlegte er mit der schreienden Shaimaki die restlichen Möbel bevor er los ließ. Die Toa flog weit durch den Raum und prallte genau in eines der Wandbilder. Schmerz verzerrt sprang sie auf und stürmte auf Kantai zu. Dieser Packte sie, drehte sich und schlug Shaimaki mit ihrer eigenden Wucht gegen die Säule. Staub und kleine Teile derer rieselten zu Boden. Die dunle Toa torkelte und schwankte auf den Beinen. Kantai versetzte ihr einen derben Tritt der sie durch den Raum beförderte und in das Podest krachen ließ. Die Toa verlor für einen Moment das Bewusstsein. Als sie wieder zu sich kam kniete Kantai vor ihr.Mit leichtigkeit hob er die Toa hoch und schlug sie gegen eine andere Säule. Er drückte sie fest gegen diese. Shaimaki spürte das Kantai ihr etwas gegen die Brust drückte. „Mit den beiden Schlagdornen konntest du mich damals nicht vernichten!“ hustete sie. „Du verwechseltes mich mit meinem Meister.“ kicherte Kantai, ein leises zischen erklang. Die dunkle Toa spürte einen stechenden Schmerz. Ihr Gegner ließ von ihr ab. Sie tastet nach der Stelle und fühlte die 3 Einstiche. „Du legst es echt drauf an!“ sprach Kantai als Shaimaki noch einmal auf ihn zu sprang.


Rasch wich er aus und griff nach dem Bein. Der Boden zitterte als Shaimakis Körper aufschlug. Sie rollte sich auf den Rücken und versuchte zu Kräften zukommen. Der Toa des Eises kniet wieder über ihr. Die merkwürdige Verformung auf seiner Hand zeigte auf ihre rechte Brust. „Grüße Mutter von mir,“ sprach Kantai, „Verrat recht sich immer!“ Ein eiskalter Schmerz ließ den Körper der dunklen Toa noch einmal erzittern. Auch Farus hatte sich vorgenommen das Verwaltungsgebäude an zu schauen. Im Empfangsraum fand er nichts was für ihn interessant war.Shadow ging ungeduldig die Straße entlang zum Lagerhaus. Das eingebaute Funkgerät ertönte. „Was gibt es, Farus?“ fragte er. „Es hat Shaimaki erwischt!“ erklang es aus dem Lautsprecher. „Was!“ erwiderte Shadow. „Ich habe ihren leblosen Körper im Verwaltungsgebäude gefunden.“ Shadow war alles andere als Begeistert. Für eine erfolgreiche Erweckung brauchte man alle 6 Elemente. Er legte an Tempo zu, er musste den Kanohidrachen vor den Gegnern finden. Aber wo in dieser verdammten Stadt der Geister befand sich der Schlafende. Stillschweigend hoffte er das Ephisos die tote Shaimaki nicht fand. Die Wut und Trauer Schrei ertönten im ganzen Raum. Ephisos hielt die leblose Shaimaki in den Armen und erzürnte. Seine Trauer verwandelte sich in Zorn, Zorn den der nächts Feind spüren sollte.


Für Levihka war es ein leichtes Spiel, sie verfolgte den Zorn gesteuerten Ephisos im Tarnmodus. Sie hatte nicht vor so eine Show wie Kantai ab zu ziehen. Ich werde ihn schnell und unspektakulär um die Ecke bringen. Ephisos hatte seinen Fluggleiter erreicht und Zog ein Schwert aus einer der vielen Fächer. Er drehte sich um und blickte aus der Gasse. Im Eingang stand eine Toa des Wassers, er griff zum Schwert und rannte los. Die Cordak Rakete traf und riß ihn mit sich nach hinten zurück. Eine Flammenwalze folgte der Explosion und schoß aus der Gasse. Nach dem sich Asche und Qualm gelegt hatte warf Levihka einen Blick zurück und verschwand. Shadow hatte sich beeilt um den Ort des Feuers zu erreichen, doch alles was er vor fand waren die Trümmer von Ephisos und dessen Fluggerät. Jetzt fehlen schon 2 Elemente fluchte er laut. Igni machte sich Gedanken warum es einst zum Streit zwischen Mutter und Vater gekommen war. Mutter war der Spitzname eines Untergruppe des Rates gewesen und Vater der des Rates, eines Tages wollten sie den Rat stürzen doch scheiterten sie. Bei der Aktion kamen 2 Mitglieder aus Ignis Team ums Leben. Seit diesem Tage an suchten sie ein Wesen das der Rat vor langer Zeit in einem Tiefen Schlaf versetzt und verbannt hatte. Doch dies geschah zu der Zeit als er und sein Team noch nicht zum Rat gehörten.


Shadow setze seinen Weg ungehindert fort. Seine unheilige Treuepflicht trieb ihn voran. Farus setzte mit seinem Fahrzeug zur Landung an und trat in die Maschinen Halle. Die Gerüste und Kräne waren zwar stark verrostet aber nicht beschädigt. Einige unfertige Objekte legten es nahe das hier Luftschiffe gebaut wurden. In einer Ecke lag ein Haufen Schrott in der anderen standen verstaubte, noch ungeöffnete Kisten. Alles deutete darauf hin, dass die Matoraner die hier gearbeitet hatten rechtzeitig den Ort des grauen verlassen konnten. Doch auch hier war der Kanohi Drache nicht. Er hörte die Tür zu knallen und drehte sich um. Eine Toa des Wassers schritt auf ihn zu. Ohne Vorwarnung deckte er die Toa mit Feuerbällen ein. Die Kabalisten Kralle umzog sich mit blauen Blitzen. Farus stockte der Atem als die Toa die Bälle mit der Innenkralle auffing und zu ihm zurück schleuderte. Als nächstes versuchte er es mit einem Flammen Strahl. Doch die Toa lenkte diesen von sich weg. Mit Elementar Kräften war nichts zu machen. Hass erfüllt durch seine Machtlosigkeit zog er seine Schwerter.


Die Schüsse der Laser Harpune waren schnell und gleichmäßig. Die Schwerter glühten bei dem Abwehren der Laser Strahlen. Ein Schuss traf die Schulter und riß Farus nach rechts. Er drehte sich zurück und suchte die Gegnerin. Ein weiterer Laser traf von hinten in den Oberschenkel. Der Toa ging in die Knie und hielt seine Hand über das Einschuss Loch. Auf einmal war die Toa des Wassers direkt vor ihm. Die Klinge ihres Schwertes blitze schnell auf. Farus fiel kopflos zu Boden. Shadow befahl den letzten 2 Toa seines Teams bei ihm zu bleiben. Das innerhalb eines Tages 3 seiner dunklen Toa gefallen waren gab ihm zu denken. Die Mission stand auf Messers Schneide. Die 3 dunklen Toa erreichten das Lagerhaus. Endlich dachte Shadow und betrachtete den schlafenden Kanohi Drachen. Aus weiter Entfernung sahen Igni und sein Team die Fenster des Lagerhauses. Lichter und Blitze zuckten aus ihnen. Auf einmal erklang ein Ohren beteubender Schrei. Alle 6 wussten das der Drache erwacht war.


Der Kanohi Drachen

Kailani, Levihka und Kantai,“ sprach Igni, „Ihr kümmert eich um den Drachen.“ „Wir knöpfen uns die letzten 3 Verräter vor,“ fuhr Igni fort, „Passt auf euch auf!“ Kaum hatte er zu ende gesprochen, da brach das biomechanische Untier aus dem Hallendach. Es erspähte Kailani, Levihka und Kantai , da diese sich nicht unsichtbar gemacht hatten und griff an. In der nun Dach losen Halle stießen die Toa auf die dunklen Toa. Heftige Schwertkämpfe brachen aus. Shadow schlug mit seinen 2 Schwertern nach Igni, welcher diese mit seinem Säbel parierte. Durch eine schnelle Kampf führung sorgte Igni immer wieder dafür das Shadow Elementarangriffe abbrechen musste. In der zwischen Zeit hatte Kakama die Oberhand in ihrem Duell mit Lexarus gewonnen. Da beide Toa des Steins waren hoben sich Elementar Attacken gegenseitig auf. Lediglich Takafu hielt den Rekord.



Sturk hatte versucht einen Sturm auf den Toa des Eises abzulegen bitter bereut. Während er die Bewegungen für die Beschwörung abhielt gab er seine Hüfte ungeschützt und frei. Takafu nutzte dies natürlich aus und schleuderte eines seiner Wurfmesser in die Schachstelle. Dadurch entlud sich der Sturm auf Sturk selbst und schlug in so hart auf den Hallenboden das er den Schäden erlag. Die anderen Toa hatten den Drachen dazu gebracht sie im Tiefflug zu attackieren. Dabei gelang es ihnen dem Wesen erste Verletzungen bei zu bringen. In der Halle stemmte Kakama ihren Säbelknauf in die Lexarus Hüfte, dieser knickte darauf hin weg und verlor das Gleichgewicht. Er rollte sich weg und sprang auf die wieder auf die Beine. Da bei schaffte er es aber nicht Kakamas Säbel weit genug weg zu drücken. Die Klinge bohrte sich tief in die Metallplatten unter der linken Brust. Unter einem lauten Schmerzensschrei erstarrte der Körper. Kakama und Takafu rannten aus der Halle um ihre Brüder und Schwestern gegen den Drachen zu unterstützen.


In waghalsigen Schwerttänzen im Sprung oder im Boden hieben Igni und Shadow zu. Ignis setze auf dem Boden auf und täuschte eine Verletzung durch Aufschlagen vor. Shadow schritt hinter Igni und lachte, „Nun geht also der letzte des 6.000 jährigen Rates!“ „Mutter wird stolz auf mich sein.“ prahlte er. „Das glaube ich nicht!“ konterte Igni und fuhr hoch. „Neiiiinnnnn.......!“ schrie Shadow als der Toa des Steins im seine Klinge in den metallenden Torso stieß. Mit einem Ruck zog er das Schwert zurück und drehte sich um. Der Protostahlkopf des Verräters flog durch die Luft und schlug blechernd in der Ecke der Halle auf.


Der Kanohidrache war den anderen Toa gefolgt und raste ihnen im schnellsten Flug hinter her. Kakama hatte eine gute Strategie entwickelt. Das Untier jagte ihnen nach. Alle 5 Toa rannten in die noch unversehrte Fabrik in der Farus gefallen war. Die Wand gab unter der Kraft des Monsters nach, doch die Gerüste verlangsamten es zusehens bis es sich in den Kränen verfangen hatte. Auch Igni hatte die Fabrik erreicht und schloss seinen Brüdern und Schwestern auf. 24 Cordak Raketen suchten und fanden ihr Ziel. Die Flammen stießen Meter weit aus den Fenstern. Die Toa flogen durch den Druck aus der Tür ins Freie. Noch in Flammen stehend jagte die Bestie in die Höhe und setzte zu einem letzten Sturzflug an. Kantai und Kailani legten ihre Waffen an. Die Laser Strahlen schossen davon. Die spezial Beschichtung des Augenglases überstand das Feuer aber die Laserstrahlen nicht. Geblendet und ohne Orientierungshilfe kam das biomechanische Monster vom Kurs ab und stürzte in das Lagerhaus. Die gewaltige Explosion verschlang das Lagerhaus. Nach dem das Feuer erloschen war barg Kakama die wahren Augen der Kreatur. Die Kristalle hatten alles unbeschadet überstanden. Lediglich die Schutzverglassung und die Augenelektronic war zerstört worden. Alle 6 Verräter und die Geheimwaffe von Mutter war vernichtet.


Es ist Zeit diesen Ort des Grauens zu verlassen,“ sprach Igni zufrieden, „wir haben uns hier schon viel zu lange aufgehalten.“ Die 6 Toa schritten davon und verschwanden in einer der Seitenstraßen. „Wir sind zu späht angekommen!“ sprach ein Späher der Makuta, „Was sollen wir tun!“ „Wir werden sie nicht verfolgen!“ sprach der höchste von Ihnen, „wir setzen das fort was hier begonnen wurde und beseitigen diese Misere hier, dann ziehen wir uns zurück.“ „Es ist für uns vorteilhafter,“ fuhr der Makuta fort, „wenn dieser Ort samt den Fehlern, die hier in der Vergangenheit gemacht wurden, vom Erdboden getilgt wird.!“


Prolog:

Die Mission war ein voller Erfolg. Der Kanohi Drachen, sowohl die letzten Mitglieder der verräterischen Untergruppe „Mutter“ wurden vernichtet und die Augenkristalle zu dem Ort ihrer Bestimmung gebracht. Des weiteren konnten 40 Matoraner aus der Stadt der Geister gerettet und die Aufzeichnungen über die Vergangenheit der Stadt geborgen werden. Obwohl die Mission erfolgreich war hat sie einen Namen losen Schrecken zu Tage geführt welcher in 2 Büchern nur wage aufgezeichnet worden war.


Die Genauen Auswertungen beider Bücher aus der Bibliothek ergaben das die Makuta in der Stadt der Geister Forschungen für eine neue Waffe betrieben hatten. Die bizarren Lebensformen waren katastrophale Nebenwirkungen dieser Forschungen.


Ein Teil jener Waffe war die Antiedermis, welche auf Voya Nui zum Einsatz kam. Wie die 6 Piraka in die Stadt gelangen konnten und wie sie diese mit der Antiedermis auch wieder verlassen konnten, bleibt ein Geheimnis. Ebenso wie der Verbleib und das Einsatz Gebiet der fertigen Waffe.


Auch geht nur schwach heraus um was für eine Waffe es sich handeln könnte. Aus den groben Aufzeichnungen lässt sich nur vermuten, dass die Waffe die Betroffenen kontrollierbar mache aber mit leichten Mutationen zu rechnen ist.


Eine genaue Feststellung wie viele Matoraner und andere unschuldige Wesen für diese Experimente zu Schaden kamen kann nur spekuliert werden. Man muss von einer unaussprechlichen Gräueltat sprechen, wenn nur 40 Matoraner aus diesem namenlosen Schreckens gerettet werden konnten.


Kapitel I Ende

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