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Siehe auch:
"Im Schatten der Apokalypse"

Autor:Jadekaiser

Inhalt: " Im Schatten der Apokalypse " ist eine Nebenhandlung der Bionicle Hauptgeschichte und findete findet im geheimen statt, so das diese Ereignisse vor den Augen des Ordens von Mata Nui verborgen bleiben. Das Geschehen in " Die Prophezeiung" findet paralel zu der Rückkehr nach Metru Nui und den Ereignissen in Voya Nui statt.

Bionicle: Im Schatten der Apokalypse

Kapitel II "Die Prophezeiung"

Rätselhafte Unfälle

Beißender Qualm stieg aus dem Schacht. Die Po Matoraner rannten hastig umher. Immer wieder mussten die Hilfsmaßnahmen abgebrochen werden als weitere Stollen einbrachen. Die Turaga Whenua und Onewa versuchten den Matoranern in dieser schlimmen Zeit bei zu stehen. Auch in Ko Metru sah es nicht besser aus. Innerhalb einer Woche waren 3 Matoraner durch Stürze aus den Türmen des Wissens ums Leben gekommen. Auch hier herrschte tiefe Bedrückung und Ratlosigkeit. Das bei Reparaturarbeiten Unglücke passieren konnte war eine andere Sache, aber die Matoraner schienen nicht an diese Erklärung zu glauben. Der Tat Hergang schien einfach dagegen zu sprechen. Unter den Bauleitern machten sich Gerüchte breit, das irgend wer versuchte den Wiederaufbau der Metrus zu sabotieren. Aber ohne einen triftigen Beweis konnten die Turaga keine der zahlreichen Spekulationen näher untersuchen. Takafu behielt sich vor, erst einmal im Tarnmodus zu bleiben während er durch die Großbaustelle Ko Metru bewegte. Im großen und ganzen machten sich die Aufbau Arbeiten sichtbar dennoch waren die Spuren des großen Erdbebens mehr als deutlich. Der Toa musste immer wieder an die Stadt der Geister denken, sie war dem Metru noch immer sehr ähnlich.


Eine Kolonne von Matoranern huschte an ihm vorbei und begann sich einem Haufen Schutt und Dreck an zu nehmen. Takafu hob den Tarnmodus auf und ging auf einen der Türme des Wissens zu. Es war keine Woche nach dem letzten Matoraner Absturz vergangen. Warum gerade dieser Turm fragte er sich. War es nur eine Zufall oder steckte wirklich mehr dahinter. Diese Frage konnte ihm niemand beantworten. Takafu öffnete die Tür und stieg die Stufen hinauf in den obersten Raum des Turms. Sorgfälltig suchte er nach sichtbaren Hinweisen auf einen Kampf, aber da waren keine. Das auf einfachen Hilfsmitteln aufgestellte Teleskop stand noch unverändert an seinem Platz. Der oder die Täter schienen wohl keiner leih Interesse an dem Gerät gehabt zu haben. Die Nacht trat herein. „Was machst du denn hier?“ fragte Takafu den Matoraner lächelnd, „Lange nicht mehr gesehen!“. Ahokii grinste breit. „Sind die Opfer aus eurer Gemeinde?“ schob er nach. „Nein,“ antwortete Ahokii knapp. Der Matoraner sah durch das Teleskop und schrieb etwas in sein Notizbuch.


Wir ermitteln ebenfalls in diesem Fall.“ erklärte Ahokii, „und waren etwas erleichtert das keines der Opfer aus unsere Gemeinde stammte.“ „Habt ihr etwas brauchbares heraus finden können?“ fragte der Toa. „Bisher nicht.“ sprach Ahokii. Abermals blickte der Matoraner durch das Teleskop. Das ist aber interessant, dachte Ahokii. Er griff zu seinem Notizbuch und schrieb abermals etwas auf. „Ihr habt auch überall eure Finger drin!“ lachte Takafu. „Klar doch!“ grinste Ahokii, „die Gemeinde ist auch nicht untätig geblieben.“ „Besuche uns morgen in unserem Gemeindehaus!“ sprach Ahokii, „Da gibt es doch etwas merkwürdiges, was ihr wissen solltet.“ Ahokii gab Takafu eine Visitenkarte und verschwand. Der Toa konnte seinen kleinen Freund gut verstehen, die Dunkelheit war für die Matoraner wieder eine Gefahr geworden. Takfu schritt die Treppe hinunter und ging auf die Stelle zu wo der letzte der 3 Opfer gefunden wurde. Der Toa kam zu einer tragischen Feststellung. Zu mindest der letzte der 3 wurde aus dem Turm geworfen. Um soweit vom Turm entfernt aufzuschlagen brauchte ein Matoraner Anlauf um weit genug zu springen. Doch im Turm war dafür nicht genug Platz.


Denzel und Pekka saßen im Zelt neben dem Schacht Eingang. Beide studierten noch einmal die Karte auf den alle Schächte eingezeichnet waren. Neben der Karte lag der aktuelle Bericht über den Unfall. „3 Matoraner sind vermisst!“ murmelte Denzel, „Wir müssen sie finden, Tot oder Lebendig.“ Pekka nickte. Sie beide wussten, dass sie dies auf eigene Faust tun mussten. Denzel steckte die Karte ein. Die Matoraner standen vor dem Schacht Eingang. Die Turaga hatten sie mit Warnband versehen und versiegelt. Pekka riss das Band weg und ging mit Denzel in den Schacht hinein.


Mit äußerster Vorsicht bewegten sich die Matoraner vorwärts. Sie erreichten die Kreuzung wo sich der Schacht in drei Schächte aufteilte. „Wir müssen uns links halten!“ erklärte Denzel, der die Karte in das Licht der Grubenlampe hielt. Nach 800 Metern kamen sie an eine Stelle wo sich der Schacht nochmals teilte. Die Matoraner gingen nach links in den geschlossenen Stollen. „Müssen wir darein?“ jammerte der Toa des Feuers. „Ja!“ grummelte sein Begleiter. Beide Toa blickten in den Schacht. „Irgend wer ist schon da drin!“ fuhr er fort, „wir müssen die Körper finden, ehe es die anderen tun!“ Die Toa konnten ohne Probleme in den Schacht, da dieser hoch genug war. Vor der Kreuzung machten sie halt. „Wenn wir gerade aus gehen kommen wir an den eingestürzten Schacht und müssen den Weg frei räumen.“ sprach der Toa des Feuers. „Das muss nicht sein!“ maulte der andere.


Am nächsten Morgen herrschte erneut Unruhe in Po Metru. Die Turaga hatten entsetzt festgestellt, dass das Siegel gebrochen war und sich jemand im Schacht befinden könnte. In all der Aufbauphase so eine Katastrophe, dass musste nun wirklich nicht sein. Die Turag schickten einen Bergungstrupp in den Schacht der die 3 Vermissten suchen und raus holen sollte. Am Nachmittag kehrten die Bergungskräfte aus dem Schacht zurück. „Keine Spur der Vermissten!“ erklärte der Führer der Bergungsleute. Vakama und Onewa verstanden nicht warum jemand die Körper der Unfallopfer stehlen sollte. War es doch kein Unfall? Im Gemeindehaus war es ruhig. Im großen Keller lagen die 3 Körper auf einem Tisch. Denzel und Pekka untersuchten sie. Dabei wurden sie von Marlene unterstützt. „Die sind nicht bei dem Einsturz umgekommen.“ fuhr es aus ihr heraus, „ Die waren schon Tot als man sie in den Schacht gebracht hat!“


Denzel und Pekka blickten Marlene fragend an. Marlene verwies die beiden auf einige kleinere Verletzungen an der rechten Seite unter der Schulter. Pekka und Denzel erkannten diese deutlich als Stich Verletzungen. Diese 3 wurden ermordet und dann in den Schacht gebracht. Damit man die Körper nicht finden könne, ließen der oder die Täter den betreffenden Schacht gezielt einstürzen. Warum geschah das ganze fragten sich Denzel, Marlene und Pekka. Vor allem warum ganz normale Matoraner die keine besonderen Aufgaben hatten. Eine Sabotage des Wiederaufbaus von Metru Nui war also auszuschließen. Tuyet (Kailani) beobachtete wie Kantai u Takafu die Aufzeichnungen der Sternenbilder untersuchten. Ahokii hatte diese Takafu gegeben. Die Auswertung ergab das sich ein ganz bestimmtes Sternenbild immer zu einer bestimmten Zeit wiederholte. War das der Grund warum die 3 Matoraner dafür mit dem Leben bezahlen mussten? Was machte dieses Sternenbild so interessant?


Die Entführung

Die Pausenglocke erklang und die Schüler liefen in die Aula oder den Schulhof. Kadi packte ihre Tasche und ging ins Lehrerzimmer. Eine andere junge Lehrerin saß an dem Tisch und Trank ein Becher Tee. Kadi setzte den Weg ins Nebenzimmer fort und schloss die Tür. Die andere Lehrerin hatte sich gerade den Becher aufgefüllt als ein lauter Schrei aus dem Nebenzimmer erklang. Vor Schreck ließ sie den Becher fallen. Der Schweiß lief ihr über die Kanohi als sich die Schritte dem Schrank näherten. Die junge Lehrerin beruhigte sich als die Schritte sich wieder entfernten. Ein Klirren und dumpfes Aufschlagen ließ sie abermals aufschrecken, Ohnmächtig sackte sie zusammen. Nokama war über die Entführung der Lehrerin Kadi bestürzt. Die folgenden Suchaktionen blieben ohne Erfolg. War es ein Rahi, fragte sich die Turaga. Tuyet beobachtete die junge Lehrerin den ganzen Tag. Dabei verzichtete sie auf den Tarnmodus. Den Matoranern auf der Baustelle war die Anwesenheit der Toa egal und sie schenkten dieser keine besondere Beachtung. Die junge Lehrerin lief unruhig hin und her und schien zu kränkeln. Für Tuyet war dies nicht unverständlich denn der Schock der Entführung lag erst kurze Zeit zurück. Die Toa des Wassers blieb der Lehrerin weiter auf den Fersen, eine Gruppe Ko Matoraner ebenfalls. Auf einmal begann die junge Ga Matoranerrin zu schreien und tänzelte herum. Jeder im Umfeld und auch Tuyet hatten sehen können das niemand der Matoranerin was getan hatte.


Die Lehrerin warf sich auf den Boden und zuckte heftig. Die Szenerie lockte immer merh Zuschauer an. Tuyet schmerzte der Anblick der Leidenden doch hielt sie der Gedanke an die eigene Vergangenheit zurück. Sollte der Matoranerin etwas zustoßen und Tuyet würde ihr nahe sein könnte man sie erneut des Mordes an einem Matoraner verdächtigen. Die junge Lehrerin hat sich auf den Bauch gerollt und gab nur ein gequältes Röcheln von sich. Auf einmal schossen Funken durch den Rücken der Matoranerin. Zu größten Überraschung nicht von oben. Nein, die Schüsse kamen aus dem Boden. Alle Matoraner duckten sich. Weitere Schüsse ertönten. Im Hauptquartier hatte sich Levihka in einem der Bücher eingegraben, die Ahokii und Marlene aus dem noch im Wiederaufbau befindlichem Archiv ungefragt ausgeliehen hatten. Die Ruhe im Raum fand ein jehes Ende als Tuyet in den Raum viel. Igni und Kakama stockte der Atem! „Nein, ich habe sie nicht ermordet!“ sprach Tuyet betroffen, „irgend etwas anderes hat es getan!“ Stotternd und besorgt beschrieb die Toa des Wassers was sich auf der Baustelle zugetragen hatte. Die beiden Toa des Steine waren sprachlos. Kakama erkannte sofort das Tuyet die Wahrheit gesagt hatte. „Wie kann so etwas geschen?“ fragte Igni nun ebenfalls besorgt. Tuyet schüttelte den Kopf, „Ich kann das was ich gesehen habe auch nicht begreifen und auch keine Erklärung dafür finden.“


Marlene und Ahokii hielten sich weiter geduckt im Gebüsch auf und hofften das die 2 Toa sie nicht enteckten. Beide hielten die Hände um die Griffe ihrer Schwerter gespannt. Die beiden Matoraner hatten in der Vergangenheit vieles gesehen, aber eine so brutale Exekution gehörte nicht dazu. Was hatte die arme Ga Matoranerin getan, damit sie durch 4 Schüsse in die Brust getötet wurde. Die beiden Toa sahen verächtlich auf den leblosen Körper. „So, jetzt gibt es auch keine Zeugen!“ sprach der eine. Der andere schob die tote Matoranerin mit dem Fuß vom Steg. Der Körper platschte ins Wasser und sank langsam auf Grund. „Aber eines muss ich dennoch sagen,“ grummelte der andere, „Wir hätten uns einen besseren Zeitpunkt aussuchen sollen.“ „Ok!, eine Exekution am helllichtem Tage war keine so gute Idee!“ antwortete der andere. Beide Toa steckten ihre Hydro Blade Rifle eine und verschwanden. Ahokii und Marlene warteten eine ganze Stunde bis sie sich aus ihrem Versteck heraus wagten. Unter dessen hatten Takafu und Kantai die drei Leichen, die die Gemeinde aus der Mine geborgen hatte ins Hauptquartier gebracht. Lumi und Amaya schoben die Schubkarren mit Geröll zur Halde als sie sich wunderten. Im Hause neben der Halde lag jemand in der Ecke. Durch das Fenster war nicht genau zu erkennen wer aber es handelte sich um einen Ko Matoraner. Beide stellten ihre Schubkarren ab und versuchten die Tür zu öffnen. Doch diese war verschlossen. So knackte Lumi das Schloß um den Matoraner im Haus zu helfen. Doch dieser war tot. „Irgend was ist hier faul!“ sprach Lumi, „Die Türe von innen abgeschlossen!“ Amaya stimmte seinem Kumpel zu, „ Mit diesen Verletzungen kann er niemals in das Haus gelaufen sein und die Tür abschließen.“


Im Hauptquartier des Rates hatten die Toa ein weiteres Arbeitszimmer eingerichtet. Auf dem Tisch lagen die 4 toten Matoraner. „Schon komisch!“ murmelte Tuyet, „Je zwei Paar Tote Matoraner mit identischen Verletzungen.“ Levihka trat in den Raum hinein, „Ich habe noch etwas heraus Gefunden.“ Die anderen Toa und die sechs Matoraner blickten sie fragend an. „Die Toten sind jeweils die gleichen Matoraner!“ erklärte sie. „Nur mit 30 Jahren Altersunterschied.“ Kakama und Tuyet blickten sich lange in die Augen bevor die Toa des Steins die Frage stellte. „Und wer wurde zu erst getötet?“ Levihka schritt auf den Tisch zu und zog eines ihrer Messer aus der Halterung. Sie zog die Spitze über die Kanohi der älteren Version der Lehrerin. Ausser dem Kratzer geschah nichts außer gewöhnliches. Dann wand sie sich dem jüngeren Körper zu und hob des Hand hoch. Vor den Augen der anderen trennte sie den Zeigefinger der linken Hand ab. Nun hob sie die linke Hand des älteren Körpers an. Dort viel der Zeigefinger auf den Tisch. Kantai wiederholte das gleiche bei den toten Ko Matoranern. Auch bei ihnen wiederholte sich das gleiche Phänomen. „Was geschieht hier?“ fragte Igni in einem Tonfall der sich zwischen Beunruhigt und Neugierig einordnen ließ. Niemand im Raum wusste eine Antwort.

Die Höhle

Ahokii, Marlene und Denzel waren wieder gegangen. Für sie gab es andere Dinge zu tun. Die 3 Mineralien Sucher standen vor dem Boot und packten einige Gerätschaften hinein. Bei dem ersten Besuch der Höhle, an dem Tage wo sie das Buch fanden, hatte Marlene ungewöhnlich hohe Messungen gemacht. In der Höhle musste es von dem Mineral, welches die Drei Substanz nannten eine große Menge geben. „Wenn wir schon einmal da oben suchen, sollten wir auch das Buch mit und die ganzen Kanohi mitnehmen.“ schlug Denzel vor. „Gute Idee!“ riefen Marlene unf Ahokii. Das Boot setzte sich in Bewegung. Langsam tuckerte es über das Wasser bis es die andere Seite erreicht hatte. Marlene stand am Bug des Bootes und passte auf das es die Felsen die unter Wasser waren nicht berührte. Die Drei kannten diese Gewässer gut. Langsam wurde es Hell und die in das Gestein der Felswand gehauen Treppe wurde sichtbar. Vorsichtig befestigte Marlene das Boot an dem improvisierten Steg. Der Zustand des Stegs verriet das die jene welche die Höhle angelegt hatten von Stein Handwerk sehr viel Ahnung hatten, aber vom Bau eines Steges nicht. Die Matoraner streiften die Rucksäcke über und kletterten vorsichtig die Stufen nach oben.


Obwohl keine bekannten Anzeichen der Substanz vorhanden schossen die Skalen der Parameter nur so in die höhe. Erst Denzel erkannte was genau die Apparate anzeigten. „Alle Kanohi hier in der Höhle sind nicht aus Kanoka Disks gefertigt,“ erklärte der emlige Maskenschmied, „sie alle sind aus purer Substanz geformt.“ Die Parameter bestätigten die Aussage. „Warum stellt jemand Kanohi Masken aus purer Substanz her?“ fragten Marlene und Denzel. „Substanz ist ein mächtiges an Elementen reiches Material, aber es ist auch sehr weich.“ antwortete Ahokii, „sollten diese Maske nur dem vorübergehenden Zeitraums zum Beispiel eines Heilungsprozesses getragen werden, machte es Sinn, darüber hinaus nicht.“ Die beiden widersprachen Ahokii nicht, denn sie wussten das er Mineralien und Edelsteinkunde studiert hatte. Die 3 Matoraner begannen die Kanohi zu sammeln und vorsichtig zu Bündeln zusammen zu binden. Im Hauptquartier des Rates waren nun alle in der Vergangenheit getöteten Matoraner. Wenn das Muster sich auch auf die anderen Übertragen ließe, müsste es noch 5 weitere Tote geben, je Element 2.


Dieser Prozess, der erst in 30 Jahren statt finden wird, erscheint mir nach genauerer Überlegung zweitrangig.“ murmelte Tuyet, „Da steckt doch wesentlich mehr hinter!“ „Und was?“ fragte Kakama. Tuyet schüttelte den Kopf, „Das wüsste ich auch gerne.“ Kakama schritt vor das Regal und nahm ein Buch daraus. Tuyet sah ihr über die Schultern. Kakama schlug eine der Seiten auf. Sie las die Seite welche sich über ein Mineral handelte welches Tuyet und Kakama nicht kannten. „Ahokii nennt dieses Mineral Substanz.“ Sprach sie neben bei. „Er, Denzel und Marlene suchen diese Substanz überall in Metru Nui!“ fuhr sie fort. „Was wollen sie damit?“ fragte Tuyet. Kakama schüttelte den Kopf, „Keine Ahnung was sie damit wollen.“ Takafu und Kantai waren überrascht, das Lagerhaus wurde von Toa bewacht. Unsichtbar schlichen sie an das Gebäude heran. Da ist was drin was keiner haben soll, dachte Takafu. Er gab Kantai ein kurzes Zeichen.


Der Toa des Eises zog den Wachen um die Ecke und prüfte ob er zum Orden gehörte. Diese Toa gehörten nicht zum Orden, ein schneller Schnitt und der Wache schwieg für immer. Beide Toa des Eises öffneten die Tür und betraten die Lagerhalle. In einer der Kisten lagen 2 Bündel in Größe von Matoranern. „Das sind die 2 Gegenstücke derer aus dem Schacht.“ flüsterte Takafu. Beide nahmen sich ein Bündel und verließen die Lagerhalle. Irgend wo in Metru Nui, Kadi saß auf einem Stuhl und blickte auf eine schmutzige und rissige Wand. „Was weißt du über die Höhle?“ fragte eine Stimme hinter ihr. „Ich habe sie nie betreten.“ antwortete Kadi mit schlecht gespielter ruhe. Es kostete ihr viel Kraft nicht in Panik zu geraten. „Du hast aber die Karte gesehen!“ dröhnte die Stimme nun direkt hinter ihr. Ihre Angst wurde größer, „Ja, auf die Karte habe ich gesehen;“ stotterte sie, „aber, aber in der Höhle war ich nicht.“ „Wer wusste noch von der Karte?“ fuhr die Stimme fort. „Warum?“ wagte Kadi zu fragen. „Die Karte wurde gestohlen!“ fauchte die Stimme zornig.


Ahokii trat als letzter in das kleine Boot und stieß es ab. Die Mineralien Sucher ruderten leise in die Dunkelheit hinein. Auf halben Weg donnerte ein Motorboot an Ihnen vorbei. Das Ruderboot jedoch wackelte nur leicht. Denzel warf einen kurzen Blick zurück und sah das das Motorboot auch an dem Steg angelegt hatte. „Das ist die Höhle auf der Karte!“ tönte die Stimme. Kadi blickte beunruhigt um sich. „Was war hier drin?“ fragte sie verängstigt. „Das möchten wir von die wissen!“ brummte die Stimme. „Wenn ich die andere Lehrerin richtig verstanden habe, sollte sich in der Höhle ein Buch befinden.“ „Nur ein Buch?“ sprach die Stimme jetzt ruhiger. „Nein, neben dem Buch auch spezielle Kanohi Masken.“ stammelte Kadi. „Aber mehr hatte sie nicht erwähnt.“ Das Motorboot hielt am Ufer ohne richtig anzulegen. „Geh, du bist frei!“ sagte die Stimme. Die Ga Matoranerin rannte davon. „Sollen wir sie!“ sprach einer der Toa. Der andere unterbrach ihn, „Nein, sie hat uns nicht gesehen und unsere Stimmen waren verzerrt.“ „Von Ihr geht keine Gefahr aus!“ schob er hinter her, „Ihr werdet sie in Ruhe lassen.“ Der Toa nickte.


In Ga Metru hatte sich alles wieder normalisiert. Die Schule und Nokama waren froh das die vermisste Matoranerin unbeschadet wieder zurück gekehrt war. Auch im Rat war die Information eingegangen. Die Toa hatten suchten immer noch nach einem toten Matoraner. Auch machte man sich um Ahokii, Denzel und Marlene sorgen. Da sie lange zeit nicht mehr zu Besuch gekommen waren und auch sonst kein Lebenszeichen von sich gaben. „Die 3 sind bestimmt wieder irgend wo in den Bergen und suchen Höhlen nach Mineralien ab.!“ sprach Levihka. Kantai und Igni unterbrachen die Diskussion, „Wir haben den letzten Toten gefunden.“ „Verdammt, dass passt alles !“ erklärte Kakama. „Was ist aus den Portal Schlüsseln geworden?“ fragte Tuyet. „Sie haben sich ohne die Schlüssel teleportiert!“ fuhr die Toa des Steins fort, „Ich habe an den Körpern Spuren gefunden, die nur bei einer technischen Teleportation entstehen. Die 6 Morde an 12 Matoranern war der eindeutige Beweis das sich etwas aktiviert hatte was ihre Vorgänger als „Die Provezeihung“ bezeichnete. Es näherte sich der Tag an dem sich auch ihnen ihre wahre Bestimmung offenbaren würde.


Der Gezeichnete und Ta Metru

Ein nebeliger Dunst lag in der Luft als der Vahki Transporter an der Rampe hielt. Es herrschte eine gewisse Unruhe. Die 32 Toa, die einen Teil der Masken Manufaktur in stand gebracht hatten versuchten alles um dies vor den Turaga geheim zu halten. Dies war ihnen bisher auch gelungen, auch wenn die Masken Produktion dafür alles andere als zügig verlief. Während etwas 40 verschleppte Matoraner unter Zwang Masken produzierten achteten die Toa lediglich darauf das die Gebäude und Maschinen nur so notdürftig wie möglich repariert wurden. Ein altes zerfallenes Gemäuer was vielleicht sogar Einsturz gefährdet war schreckte viele ungebetene Besucher ab. Auch die Rahi mieden die Manufaktur. „Wir haben jetzt 60 Masken!“ sprach ein Toa. „ Sie sind minderer Qualität aber brauchbar.“ antwortete der Gezeichnete, „ Aber für unsere Zwecke reichen sie.“ Er hielt eine der Kanohi in der Hand und musterte sie. „Wenn wir die Hochöfen nur ein wenig verbessern,“ sagte der andere Toa, „könnten wir mehr Masken und besser Qualität liefern!“ Der Gezeichnete drehte sich um, „Muss ich mich wiederholen?“ Der andere Toa schüttelte den Kopf und folgte seinem Herrn. In einem aufgeräumten und schlicht ausgestattetem Büro endete der Gang. Der Toa hob einige Ordner auf den einfachen Schreibtisch und schlug einen von Ihnen auf.


Was wollt ihr eigendlich noch?“ murmelte der Gezeichnete, „Eure Produktion ist doch echt erfreulich.“ „Allerdings gibt es da dennoch ein Problem!“ schob er nach, „Das woraus wir die Maskenkräfte formen wollten ist vor uns geborgen worden!“ Der Toa blickte seinen Herrn an, „Von wem?“ Der Gezeichnete schüttelte den Kopf, „das Wissen wir nicht!“ Beide Toa verließen das Büro und gingen zu einem der Becken mit geschmolzenem Protostahl. Von den 8 Becken hatten sie nur 2 in Betrieb genommen. Eines der leeren Becken diente zur Zeit als Lager. Ein Berg aus Kanohi Masken häufte sich. Sie waren noch nicht sortiert. „Es wäre ein Jammer, wenn all diese Arbeit um- sonst gewesen wäre!“ sprach der Gezeichnete. Dann verließ er die Manufaktur.


Die 3 Matoraner hielten einen Moment inne. Der umgebaute Vahki Transporter hielt hinter einer Ruine im sicheren Abstand. Ahokii war als erste aus dem Fahrzeug gehüpft und kletterte auf einen Vorsprung. Durch ein Fernglas sah er 3 Toa die an dem Eingang zu einem der Lagerräume hin und her gingen. Das wohl auffälligste Merkmal der 3 waren ihre Kanohi Masken. Ihre Masken waren auf dieser Entfernung schon deutlich als mindere Qualität zu erkennen. Der Matoraner fragte sich ob dies Kampf Spuren waren oder einfach Masken welche unter schlechten Bedingungen und aus miserablen Kanoka Disks geformt wurden. Eine weitere Frage war zu wem diese Toa gehörten. Zum Rat gehörten sie nicht, denn Ahokii kannte alle Rats Toa. Genau so wenig dürften sie zum Orden gehören, denn dann würden sie ja den Wiederaufbau von Ta Metru voran treiben, was sie dem Anschein nach auch nicht taten. Die 3 Matoran packten die notwendigen Dinge in die Rucksäcke und schlichen zwischen den Ruinen am Lagerhaus vorbei. In den Trümmern von Ta Metru gab es immer noch so einiges zu Finden. Während ihrer Sucher- und Klettereien stieß Marlene auf einige grobschlächtig zusammen geschusterte Hütten. Dies primitiven Behausungen dienten nicht als Wohnraum mussten die 3 feststellen. In den Hütten waren Lebensmittel gelagert.


Takafu hatte seiner Seits wieder Ko Metru aufgesucht. Aus irgend einem Grund ließ ihn das Sternen Bild keine Ruhe. Da er früher selbst ein Gelehrter war wusste er genau was wichtig oder weniger wichtig war. Das einzige was ihn erfreute war das die Matoraner weiter Fortschritte beim wieder aufbauen des Metrus machten. Auch wenn dies nicht Aufgabe des Rates war, hielten er und die anderen 5 es immer noch als Wichtig. Das Sternen Bild glich einem kleinen Universum. Ins gesamt umfing es 12 Sterne. Jeweils 3 die sich um den 4 Stern drehten. Igni hatte sich im Karten Raum in die Aufzeichnungen aller Teleportationen gegraben. Der Rat hatte vor 7.500 Jahren damit begonnen alle Teleportationen und ähnliche Aktivitäten auf zu zeichnen. Wie so, dass wusste er nicht. Sein und die Vorgänger seiner Toa Brüder hatten keine Hinweise dafür zurückgelassen. Manch mal hegte er selbst den Gedanken, dass der alte Rat etwas heraus gefunden hatte, das sehr gefährlich war. So gefährlich das es niemand weiteres erfahren durfte. Irgend wie musste es aber mit einem hoch präzisen Verfahren des Voraus Sagen der Zukunft oder dem Springen durch Zeit und Raum zu tun haben. Das ein reisen in die Vergangenheit Möglich war bewiesen 6 Matoraner. Nach Kakmas Theorie waren die Sterne so eine Art Karte. Sollte seine Schwester recht behalten, war das Sternen Bild vielleicht die Koordinaten um zwischen 2 bestimmten Zeiträumen hin und her zu springen.


Wenn dies zu traf, dachte der Toa des Stein, musste es doch etwas gravierendes sein damit sich ein solch aufwendiges und nicht ganz ungefährliches Unterfangen auch wirklich lohnte. Aber um dies heraus zu finden müssten sie das 2 Buch der Prozess Akte finden. Dieses befand sich entweder noch an einem Versteck irgend wo in Metru Nui oder Denzel und Co schleppten es mit sich herum. Tuyet hatte sich des Nachts nach Ga Metru begeben. Das Haus der jungen Lehrerin stand leer. Obwohl bewohnbare Häuser rar waren mieden die Ga Matoraner das Haus. Tuyet betrat es im Tarnmodus. Die Schränke waren sauber eingeräumt und ausser Staub erinnerte nichts daran das, dass Haus schon so lange leer stand. Unter dem Bett fand die Toa des Wassers ein weiteres Buch. Der Inhalt des Buches erschlug sie innerlich. Es war ein Zeugnis eines weiteren Verrates. Einem Verrat der dem der Makuta in allen Punkten ebenbürtig war. Jedoch würde dieser weitere Verrat erst in 30 Jahren geschehen und konnte somit noch verhindert werden. Aber wie? Des weiteren deuteten sich auch Zeichen an, dass einer unter ihnen seiner eigenen Prophezeiung entgegen treten und sich dem Schicksal stellen musste. Aber wer von seinen Freunden? Tuyet, Kakama oder er vielleicht sogar selbst? Für die Toa des Rates war es ein schwer Schlag. Der große Geist und der Orden um ihn war zu bedauern. Ein Verrat der das Schaffen des großes Geistes in den Grundfesten erschütterte, als zweites ein Namenloser Toa der mit Hilfe einer Toa Armee die Macht ebenfalls an sich reißen wollte. Jener Toa musste in der Zeit an immenser Macht gelangt sein, um sich den Makuta in so einer dreisten Art engegen zu treten.


Seit dem Abend als Tuyet das Buch um den Prozess mit gebracht hatte konnte Kantai nicht mehr schlafen. Seine Träume rissen ihn immer wieder aus dem Schlaf. Manche Träume waren so deutlich als wären Aufzeichnungen einer Überwachungsfunktionen, andere so verschwommen und unklar wie die Wolken am Himmel. Doch mit jedem Traum verdeutlichte sich das es für ihn seine vielleicht letzte Schlacht sein würde. In einem der Träume erschien ihm ein Toa den er nicht kannte zumindest nicht als Toa. Was hatte dies alles mit dem Tod der anderen Matoraner und dem Ereignis aus der Prozess Aufzeichnung zu tun. Waren die Kräfte des Guten und Bösen wirklich so außer Kontrolle geraten, das sich die Gegenwart und die Zukunft auf einer dimensionalen Linie bewegte.


Die Toa Arme aus der Zukunft könnte eine schlimmere Bedrohung werden als alles davor. Er musste Igni über alle Inhalte dieser Träume informieren. Nur Igni war im Stande dazu etwas zu tun was nur all zu selten geschah. Sein Teamleader musste alle Toa des Rates zusammen rufen, damit sie die Toa Armee besiegen konnten. Dies musste zu dem auch an einem anderen Ort geschehen. Allein das zu erklären stellte sich für Kantai als deutlich schwieriger heraus als er es erwartet hatte. Der Toa des Eises sammelt seine verbliebene Ruhe und sammelte im Kopf die Worte.


Was gibt es?“ fragte Igni, „Was es unter 4 Augen zu besprechen gilt!“ „Es geht um den Anführer der Toa Armee.“ erklärte Kantai. „Hast du seinen Ego aus dieser Zeit gefunden?“ fuhr Igni fort. „Nein! Das nicht.“ sprach der Toa des Eises, „Aber einen anderen Weg ihn zu vernichten.“ Ignis Augen weiteten sich, „Wie bitte!“ „Ihr müsst mit allen Toa des Rates die Toa Armee bekämpfen,“ sprach Kantai, „ich, nur ich allein muss mich dem Gezeichneten stellen.“ Igni wusste nicht was er dazu sagen sollte. „Wir sind ein Team,“ schluckte Igni, „ich, wir, der Rat! Keiner könnte dich alleine kämpfen lassen!“ „Ihr müsst!“ weinte Kantai, „Es gibt nur eine elementare Attacke, welche den Gezeichneten auslöschen kann, ohne sein unschuldiges Ego aus dieser Zeit zu schonen.“ Igni verstand die klaren Worte seines Freundes, „Was kann ich für dich als letztes tun?“ „Sage Tuyet, dass sie sich um mich keine Sorge machen soll!“ weinte Kantai, dann verließ er den Raum.


In den folgenden 3 Wochen teleportierte sich Igni quer durch alle Inseln wo der Rat geheime Basen unterhielt und trug vor was Kantai ihm gesagt hatte. Bald hatten alle Toa des Rates erkannt, wie Brisant die Situation war. Nach und nach reisten 1.200 Toa nach Metru Nui. Nicht nur die kurze Reise Zeit war eine strategische Leistung, auch das keiner von ihnen von den Augen des Ordens entdeckt wurden. Die 33 mächtigsten Toa des Rates zu denen sich auch Igni zählen durfte wählten die direkten Angriff auf das noch immer im wieder Aufbau befindlichen Ta Metrus. Dort hatten sie die ca. 3.000 Toa des Gezeichneten ausfindig gemacht. Der Gezeichnete selbst war Kantai gefolgt, der ihm durch eine List nach Ko Metru gelockt hatte. Kantai hatte alle notwendigen Maßnahmen selbst eingeleitet, so das ganz Ko Metru evakuiert war.


Es würde ein kurzer Kampf sein, das wusste er. Einen Ordo Domitatus auszuführen kostete sehr viel Kraft und Energie. Sollte er ihn Überleben würde er zu den großen Toa des Rates zählen. Das aber war dem Toa des Eises nicht von größerer Bedeutung.

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