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Die Rückkehr des Schattens ist eine Geschichte die zu den Eara-Legenden gehört und in Nuva Nui spielt.

Kapitel 1: Der Beginn der Dunkelheit

Golyo lief über die Bauplätze von Po-Nuva ohne zu wissen wohin er wollte.
Dennoch hielt er zielstrebig Richtung Küste. Auf einmal wurde alles schwarz.
In der Dunkelheit sah er eine Maske, er wusste nicht wessen Maske es war aber er kannte sie.
Die Kanohi schien zu ihm zu sprechen, doch er verstand kein Wort.
Dann war er wieder auf seinem Weg in Richtung Küste von Nuva Nui.
Nun schien die Maske ihm den Weg zu weisen, während sie weiter auf ihn einredete.
An der Küste war ein Boot, Golyo konnte sich nicht erinnern, dass es schon dort stand als er das letzte Mal dort war, doch er stieg ein und ruderte einfach der mysteriösen Kanohi hinterher...
Schließlich kam er zu einer sehr kleinen Insel gerade einmal so groß wie der Turm der darauf stand.
Der Po-Matoraner stieg aus dem Boot und betrat den Turm.
Jetzt erst merkte er, dass die Maske der er gefolgt war verschwunden war.
Ohne sich darüber Gedanken zu machen sah er sich in dem kleinen Raum um.
Er war beleuchtet, zwei geschlossene Türen führten anderswo hin und sonst war er vollkommen leer.
In der Mitte des Raumes stand direkt vor Golyo ein Turaga der genau diese Kanohi aufhatte.
Golyo kannte den Turaga nicht, der nun zu sprechen begann: "
Golyo, du bist auserwählt! Rette Nuva Nui vor..."
Mehr verstand er nicht, denn ein gelber Strahl traf den Turaga und nach einer Explosion war alles Dunkel...

Kapitel 2: Toa

Golyo hatte die Augen noch geschlossen, als ihm klar wurde, dass dies nur ein Traum gewesen war. Schon war er mit seinen Gedanken beim heutigen Kohlihspiel. Es war das Finalspiel zwischen Po- und Onu-Nuva und könnte Po-Nuva den 3. Sieg in Folge einbringen. Jetzt hatte er den mysteriösen Traum schon fast wieder vergessen, denn Golyo war Angreifer und einer der besten Spieler auf Nuva Nui.
Ohne ihn hätte seine Mannschaft keine Chance gegen die diese Saison besonders guten Onu-Matoran.
Als er dann aufstand blieb ihm fast das Herz stehen.
Er war nicht an dem Ort an dem er eigentlich geschlafen hatte, sondern in einem kleinen Raum und zwar in dem den er in seinem Traum betreten hatte.
In der Hoffnung er träume immer noch schlug er sich verzweifelt gegen den Arm.
Das musste ein Traum sein wie kam er nur hierher?
Doch es war real!
Langsam erinnerte sich der Kohlihspieler wieder an die Worte des Turaga.
Was hatte das alles zu bedeuten?
Sofort war er hellwach. Er ging durch eine Tür, eine Treppe hinauf und wieder durch eine Tür.
Dabei dachte er über all das nach was passiert war und versuchte sich an Einzelheiten aus seinem Traum zu erinnern, deshalb sah er auch nicht, dass er mit jemandem zusammenstieß.
Erschöpft rappelte er sich auf. Vor ihm stand eine Toa des Wassers, die in erstaunt musterte.
Golyo kannte sie nicht.
"Wer bist du?", fragte sie.
"Wer bist du?", fragte Golyo.
"Ich bin Golyo, Kohlihspieler aus Po-Nuva."
"Ein Matoran?", wunderte sich die Toa, "du siehst mir eher nach einem Toa aus, ich bin übrigens Visola"
"Toa, ich bin doch kein Toa?! Du bist hier die Toa", entgegnete Golyo verwirrt.
Er sah verwundert an sich herab und erschrak bei dem was er sah.
Er war wirklich ein Toa!

Kapitel 3: Ehrye

Eine halbe Ewigkeit standen die beiden geschockt und überrascht da.
Visola schien wohl auch erst jetzt gemerkt zu haben was passiert war.
Endlich fiel die Tür auf und drei weitere Toa kamen herein.
"Wer sind die beiden denn und was ist denen über den Weg gelaufen?" fragte der Linke, ein Toa des Feuers.
"Verschwindet ihr bösen Makuta, ich bin nämlich ein Toa!", brüllte der Toa der Luft und rannte auf Golyo zu. Aber der Mittlere hielt ihn zurück:"Orkahm, das sind keine Makuta das sind Toa genau wie wir!"
"Tehutti?", murmelte Visola erstaunt.
"Richtig Visola und das sind Orkahm und Nuhrii. Wer bist du, Toa des Steins?"
Golyo brauchte eine Weile bis er reagierte er war mit seinen Gedanken bei dem Traum gewesen.
"Golyo", antwortete er knapp.
"Wie seid ihr hier hergekommen? Hattet ihr auch diesen Traum?", ihm lief ein Schauder über den Rücken als er an die Prophezeiung dachte.
"Ja", entgegneten alle anderen im Chor.
"Rettet Nuva Nui vor was?", Nuhrii hatte sich in die Mitte gestellt und musterte die anderen Toa.
"Fehlt da nicht jemand?", wechselte er das Thema.
Alle sahen sich an. Golyo fing an zu zählen als eine kühle Stimme ertönte:"Genau!"
An der Tür stand der sechste Toa, der Toa des Eises.
"Du hast uns belauscht!", rief Golyo.
"Ihr ward nicht zu überhören", er warf einen kühlen Blick auf Orkahm, der tollkühn zurückstarrte,"Ich bin Ehrye", antwortete er nun etwas freundlicher.

Kapitel 4: Toa Java

"Nun sind wir ja vollständig, aber was sollen wir als Toa? Die Makuta sind doch besiegt!"
Nuhrii sprach nun endlich das aus was alle dachten.
"Erst einmal müssen wir von dieser Insel wieder nach Metru Nui zurück. Wir sollten das Boot benutzen", schlug Visola vor.
Die sechs Toa verließen den Turm, stiegen in das Boot ein und verließen die Insel.
Auf einmal wurde Golyo klar, dass sie gar keine Waffen hatten, aber er wagte es nicht den Gedanken auszusprechen.
Tehutti blickte in den Himmel:"Es wird bald einen Sturm geben. Wir sollten vorsichtig sein, das Boot bietet gerade mal genug Platz für uns sechs"
"Ein wahrer Toa kennt keine Angst", konterte Orkahm.
"Und du bist wohl ein wahrer Toa", scherzte Nuhrii.
Golyo saß hinten im Boot. Er machte sich Gedanken darüber was ihre Bestimmung war und was passieren würde. Was ist wenn sie nicht stark genug waren?
Eine laute Stimme riss ihn aus seinen Gedanken:"Toa! Toa Java! Ihr seid verbunden in Einigkeit, Treuepflicht und Bestimmung!"
Keiner wusste von wem die Stimme kam, bis ein Lichtstrahl vom Himmel herunter schoss und die Toa traf.
Golyo spürte wie sich neue Kraft in ihm ausbreitete! Das Licht blendete ihn und er sah seine Freunde nicht.
So schnell es begonnen hatte hörte es auch schon wieder auf. Keuchend fielen alle zu Boden, bis Orkahm schrie:"Was sind das nur für tolle Waffen!"
Vor ihnen lagen ihre Toa Waffen. Orkahm bestaunte zwei Diskwerfer, Ehrye einen Speer und einen Diskwerfer und Nuhrii ein Schwert und ebenfalls einen Diskwerfer.
Visola testete ihre beiden neuen Klingen und Tehutti hatte zwei Schlagketten und einen Diskwerfer auf der Schulter.
Golyo blickte vor sich auf den Boden: Ein Kohlih-Schläger und ein Schild!
Er nahm den Schläger in die Hand und probierte ein paar Techniken aus.
Der Schläger funktionierte perfekt, warum dann nicht auch im Kampf?
Doch schon kam die nächste Überraschung.
"Seht euch das "Boot" an", staunte Tehutti.
Es war ein riesiges Schiff geworden, mit einem Segel, Kanonen und allem was sie brauchten.
Übermütig setzte sich Orkahm ans Steuer:"Damit sind wir dem Sturm gewappnet!"

Kapitel 5: Rückkehr

Endlich war das Schiff der Toa im Hafen von Ga-Metru angekommen.
Sofort merkten die Helden, dass etwas nicht stimmte.
"Wo sind denn alle hin?", wollte Orkahm wissen. "Alles ist zerstört! Etwas schreckliches muss passiert sein!", traurig blickte Visola auf ihre zerstörte Heimat.
Plötzlich hörte Golyo ein Geräusch. "Shsh", flüsterte er, "ich hab da was gehört. Versteckt euch!"
Orkahm wollte protestieren doch Tehutti schlug ihm heftig gegen den Arm, sodass er verstummte.
Die Toa suchten hinter einer zerstörten Hütte Schutz.
Da waren sie! Drei Dunkle Jäger!
Der eine vierbeinig und halb Rahi, der zweite war im Wasser kaum zu erkennen und der Dritte mit einem Umhang und einem Stab in der Hand.
"Die haben Nuva Nui zerstört. Wir Toa werden uns dafür rächen!", Orkahm rannte wild auf die Dunklen Jäger zu und feuerte ziellos mit seinen Diskwerfern.
Die Dunklen Jäger mussten sich nicht einmal die Mühe machen aus zu weichen.
Der, mit dem Umhang, drehte sich um. Breit grinsend hob er seinen Stab in der rechten Hand.
Orkahm wurde in die Luft gehoben, konnte sich nicht wehren und wurde deshalb gegen eine Mauer geschleudert.
"Telekinese", zischte Nuhrii.

Kapitel 6: Verfolgung

Bewusstlos glitt der Toa der Luft zu Boden.
Der Dunkle Jäger hob erneut seinen Stab und feuerte einen Strahl gegen einen Metallturm, der nun auf Orkahm zu stürzen drohte.
Festentschlossen sprang Nuhrii aus dem Versteck hervor und blickte wütend auf das Geschehen. Seine Maske begann zu leuchten. Der Metallturm änderte seine Fallrichtung abrupt und fiel auf die Dunklen Jäger nieder. Überrascht über das was er gerade getan hatte keuchte Nuhrii:"Die Kanohi der Eisenkontrolle."
Dann nahmen die Toa den bewusstlosen Orkahm mit und rannten so schnell sie konnten davon.
Die Dunklen Jäger nahmen die Verfolgung auf. "Nicht schlecht, Nuhrii, aber was machen wir jetzt", Tehutti trug Orkahm auf den Schultern. Die Dunklen Jäger kamen immer näher.
"Da ist eine Transportröhre!", brüllte Golyo.
Es gelang den Helden in die Röhre zu gelangen wo sie trotzdem weiter verfolgt wurden. Golyo vesuchte auf ein Fahrzeug zu gelangen, während sie von hinten beschossen wurden. Er konnte an eines gelangen und zog sich hoch. Dann sah er Visola hilflos an sich vorbeikommen. Golyo streckte seinen Kohlihschläger nach ihr aus und konnte sie mit Mühe hochziehen.
"Danke", murmelte sie. Die Feinde kamen immer näher und die Toa mussten weiterhin deren Strahlen ausweichen. Golyo blickte sich um. Jetzt hatte jeder der Toa ein Fahrzeug außer Ehrye. Wo war Ehrye?
Vor Angst wurde Golyo schwindelig. Was war mit dem Toa des Eises passiert?
Dann sah er ihn. Er war in eine andere Transportröhre gesprungen. Goyo wollte das seinen Toa Freunden mitteilen, doch es war zu spät!
In diesem Augenblick wurde Golyo von einem Strahl am Rücken getroffen und ihm wurde schwarz vor Augen!

Kapitel 7: Erkenntniss der Wahrheit

Langsam öffnete Golyo die Augen. Ihm war schwindelig und er wusste nicht wo er war. Dann kam Nuhrii zu ihm. Nach und nach erinnerte er sich wieder an alles. "Was ist passiert? Sind wir sicher? Wo sind wir?"
Er setzte sich auf und blickte sich um. Es war kalt, sie wären auf einer hohen Ebene und es fiel Schnee: Ko-Metru
Nuhrii antwortete:"Wir sind entkommen! Orkahm geht es auch schon wieder besser. Ruhe dich noch etwas aus! Bald können wir wieder aufbrechen!"
Am nächsten Tag gingen die sechs Toa weiter. "Wo sollen wir hin", fragte Orkahm.
"Wir sollten herausfinden wo die Matoran sind", Ehrye kannte sich aus deshalb lief er vorne, "wartet ich hab etwas gehört! Dort! Seht!"
So viele Matoran hatte man selten an einem Ort gesehen. Sie liefen zielstrebig alle in dieselbe Richtung. In die Richtung einer Großen Fabrik.
"Was ist das für ein Gebäude, Ehrye?", wollte Visola wissen.
"Ich weiß es nicht, aber ich habe kein gutes Gefühl."

Kapitel 8: Dunkle Wahrheit

"Seht da ist Kapura. Gehen wir zu ihm!", Nuhrii war aufgeregt einen seiner Freunde wieder zu sehen. "Kapura, Kapura!", schrie Nuhrii und rannte voraus. Die anderen rannten hinterher.
Als sie bei dem Ta-Matoran ankamen schien dieser Nuhriis Worte garnicht zu hören.
Er nahm gar keine Notiz von den sechs Toa, sondern lief einfach auf die Fabrik zu. Die anderen Matoran ebenfalls.
"Sie werden von irgendeiner Kraft kontrolliert", stellte Tehutti fest, "Wir müssen in das Gebäude!"
In der Fabrik machten die Toa eine schreckliche Entdeckung.
Alle Matoran wurden mit Waffen ausgerüstet und dann zu Truppen zusammengestellt.
"Sie werden gezwungen für die Dunklen Jäger zu kämpfen. Das dürfen wir nicht zulassen!"
Visola war entsetzt. Golyo entgegnete:"Was sollen wir tun?"
Festentschlossen ging Nuhrii in die Richtung einer mysteriösen Tür:"Mal schauen was wir dahinter finden."
Er öffnete die Tür einen Spalt breit, sodass alle hinein schauen konnten, aber sodass sie nicht gesehen wurden. Der Raum war dunkel. Das einzige Licht gab eine verschwommene Illusion eines Dunklen Jägers, wie Golyo vermutete.
Vor der Illusion stand eine reale Person. Es war der Anführer der Gruppe, die die Toa verfolgte, als sie auf Nuva Nui ankamen.
"Herr, die Matoran sind eingetroffen. Wir werden sie zu einer mächtigen Armee machen", sagte derjenige der vor der Illusion stand.
Nun sprach die Illusion:"Sehr gut, Sanguinus, nun sind die Matoran unter m...", er räusperte sich, "unserer Kontrolle", er blickte auf einen Stein den er in der Hand hielt, "mit dieser Armee werden wir die letzten freien Turaga und die freien Matoran auch noch unterwerfen und, dann gehört das Universum bald schon uns!"

Kapitel 9: Sanguinus` Trio

"Aber was ist mit den Toa!?", Sanguinus wirkte vorsichtig und zugleich ängstlich.
"Welche Toa?", grollte der Herrscher.
"Er meint uns!", festentschlossen kam Nuhrii, dicht gefolgt von seinen Freunden, aus dem Versteck heraus.
"Vernichte sie!", danach verblasste die Illusion.
"Ihr habt ihn gehört! Vernichten wir sie!", Sanguinus winkte seine Gefährten zu sich, deren Anwesenheit Golyo erst jetzt bemerkte.
Nun begann Golyo die drei zu mustern.
Sanguinus war klein, in einen Umhang gehüllt und blickte kalt auf die Toa.
Er hielt seinen Stab der Psionik in den Händen und hatte einen Rotuka-Rotor auf dem Rücken.
Rechts von ihm stand ein spinnenartiger Dunkler Jäger, der in der rechten eine Klinge und in der linken Hand einen Stab hielt.
Der linke erinnerte an einen Meeresrahi, der mit einen Dreizack in den Krallen bewaffnet war, den er jedoch nicht zu benötigen schien, da seine Zähne und Klauen furchteinflößend genug waren.
Golyo malte sich ihre Chancen aus.
Sie waren zu sechst und ihre Gegner nur zu dritt. Mit etwas Glück könnten die Toa gewinnen.
Aber würden sie dies auch haben? Wird Mata Nui ihnen beistehen?

Kapitel 10: Aussichtslos

"Nun werden wir euch auch unterwerfen", drohte Sanguinus.
Er feuerte seinen Rotuka-Rotor auf Golyo ab. Der Schuss kam zu überraschend als dass Golyo etwas anderes hätte machen können als einfach seinen Schild dagegen zu halten.
Durch den Druck wurde er gegen die Wand geschleudert und nur mühsam rappelte er sich wieder auf.
Nun begannen die Toa ihre Kanoka-Disks auf Sanguinus abzufeuern, doch mit nur einer Stabbewegung Sanguinus` blieben die Geschosse der Toa stehen und wurden auf sie zurückgefeuert.
Die Toa versuchten auszuweichen. Als aber Ehrye einer Disk ausweichen wollte wurde er von einer weiteren frontal getroffen und fiel zu Boden.
Tehutti eilte herbei um den Toa des Eises vor weiterem Schaden zu beschützen, aber auch er wurde getroffen.
Während die vier verbleibenden Toa sich erschöpft um die beiden stellten hob das Spinnenwesen seine Waffe.
Aus dem Nichts erschienen Ranken, die versuchten sich um die Toa zu schlingen.
Golyo wich einer aus, als plötzlich eine weitere über ihm zu sehen war. Er schlug mit dem Kohlihschläger gegen die Ranke, was sie zerstörte.
Aber schon kamen zwei neue auf den Toa zu. Durch einen geschickten Sprung wich er aus, sah dabei aber nicht die Ranke hinter ihm, die ihn traf und zu Boden schleuderte.
Verzweifelt lag er auf dem Boden, während Ranken über ihm erschienen, um ihn gefangen zu nehmen oder zu töten.
Plötzlich erschien ein Feuer Nuhriis, das alle Ranken verbrannte. Sofort rannte Golyo vor dem Feuer weg, bis ein Wasserstrahl dieses löschte.
Der Toa des Steins bemerkte Visola die keuchend neben ihm stand. Auch er war erschöpft. Erschrocken sah er Nuhrii und Orkahm, die jetzt auch bewusstlos zu Boden fielen, nachdem sie von Sanguinus getroffen wurden.
Sanguinus lachte und feuerte weitere Strahlen auf die beiden übrigen Toa ab.
Während er und Visola auswichen wurde Golyo klar, dass sie das nicht ewig durchhalten würden. Schon wurde Visola getroffen.
Und in diesem Moment zögerte Golyo nur eine Sekunde, weshalb Sanguinus auch ihn traf.

Kapitel 11: Gefangene

Golyo öffnete die Augen.
Er war ganz benommen und wusste nicht wo er war, weshalb er sich umsah.
Er fand sich in einer Gefängniszelle wieder. Plötzlich erinnerte sich der Toa wieder an das was passiert war. Die Matoran!
Die Tür öffnete sich und herein kamen drei Ga-Matoran und ein Ko-Matoran, die Golyo noch nie gesehen hatte.
Sie blickten seltsam leer und Golyo wusste, dass sie kontrolliert wurden.
"Wer seid ihr? Was soll das?"
Ohne auf seine Schrei zu hören nahmen die Ga-Matoran ihn mit. Draußen standen die anderen Toa und einige bewaffnete Matoran.
Man stellte Golyo dazu.
Dann lief ein Ta-Matoran nachdenklich schweigend vor ihnen auf und ab, bevor er ein Kommando erteilte worauf die sechs Toa weggebracht wurden.
"Was machen die mit uns", flüsterte Golyo.
"Ich weiß es nicht", entgegnete Visola besorgt. Auf einmal zischte Orkahm:"Wo sind unsere Waffen? Die könnten wir jetzt sehr gut gebrauchen."
Nuhrii gestikulierte einen flüchtigen Blick zu einem Ko-Matoran ganz hinten. Der Ko-Matoran trug die Waffen der Toa.

Die Toa wurden in eine große Arena gebracht und an Pfähle gekettet.
Die Matoran verließen die Arena wieder, sodass die Toa allein waren. Golyo sah sich entsetzt um. Überall auf den Tribünen saßen unterworfene Matoran aus ganz Metru Nui. Sie jubelten und blickten erwartungsvoll auf ein Podest.
Dann verstummten sie, als Sanguinus auf dieses Podest trat und zu sprechen begann:

Kapitel 12: In den Tod

"Liebes Volk von Nuva Nui! Endlich, nach langer Suche, haben wir die Toa gefangen genommen. Diese Verräter die sich gegen den Willen Mata Nuis wandten. Für ein ruhmvolles, sicheres und langes Leben auf der schönen Insel Nuva Nui, werden wir sie nun vernichten!"
Golyo zuckte zusammen, die Matoran jubelten und das erste Tor öffnete sich. Heraus kam ein Nui Rama.
Die Menge jubelte weiter, als sich nun auch das zweite Tor öffnete und ein Nui Jaga erschien. Als sich das dritte Toa offen war sah Golyo zuerst das Rahi nicht, aber dann erkannte er das zweite Nui Jaga, das sich in den Boden eingegraben hatte.
Aus dem vierten und fünften Tor erschienen ein Kane-Ra und ein Muaka.
Nun öffnete sich das letzte Tor, aus dem ein Tarakava kam. Agressiv schlug es gleich auf die mutigen Ta-Matoran ein, die das Tor geöffnet hatten.
Sie waren sofort tot.
Alle Tore wurden geschlossen und die Rahi kamen bedrohlich näher. Golyo schluckte.
"Kommt das können wir schaffen", sagte Orkahm mit einem schwachen lachen. Golyo wusste, dass er sich nur selbst überzeugen wollte.
"Nicht gut, nicht gut!", zischte Tehutti. Erwartungsvoll sahen alle Nuhrii an. Als Anführer erwarteten sie nun von ihm eine Lösung.
Nuhrii lächelte bloß.

Kapitel 13: Wahre Toa

Plötzlich lösten sich die Ketten und die Toa waren frei.
"Wie", der Rest der Frage erübrigte sich auf Grund von Nuhriis leuchtender Maske. "Gut, jetzt kann es losgehen!"
Mit seinen elementaren Kräften erschuf Golyo einen Stein und kickte ihn in Richtung Muaka. Dieses wich jedoch aus, sodass der Stein sinnlos gegen die Wand flog. "Wir brauchen unsere Toa-Waffen!"
"Die sind dort drin", Ehrye zeigte auf eines der Tore. "Dann gehen wir eben dort rein", brüllte Orkahm und rannte an Nui Jaga vorbei auf das Tor zu.
"Manchmal ist er echt mutig", lobte Tehutti. Nui Rama kam auf Orkahm zugeflogen und feuerte Strahlen auf den Toa der Luft ab.
"Aber meist einfach nur dumm."
Ohne darüber nachzudenken, handelte Golyo. Er rannte zu Orkahm und sprang mit dem Sprung eines Kohlihmeisters auf den Rücken des Nui Rama. Dieses war von Orkahm abgelenkt und so konnte er weiter Richtung Tor.
Zuerst musste Golyo sich mit Mühe auf dem Rücken festhalten und drohte ständig abzustürzen, aber dann hatte er es endlich geschafft und ritt auf dem Rahi. Gleichzeitig war es Orkahm gelungen zum Tor zu kommen, doch er konnte es nicht öffnen.
Da kam Golyo eine verrückte Idee, die er jedoch sofort wieder verwarf. Als ihm sonst aber nichts einfiel tat er es. Etwas Unüberlegtes, Mutiges. Er lenkte das Nui Rama auf das Tor zu. Immer näher kam das Rahi mit dem Toa auf dem Rücken. Als sie fast das Tor berührten, sprang Golyo ab. Nui Rama konnte sich nichtmehr halten und krachte gegen das Tor. Durch den Aufprall wurde dieses zerstört und Nui Rama besiegt. Die Toa rannten in die Kammer und sahen sofort ihre Waffe, die sie zu sich nahmen. Es fühlte sich gut an wieder den Kohlihschläger zu tragen. Orkahm rief Golyo ein kurzes "Danke" zu und zum ersten Mal fühlte sich Golyo wie ein richtiger Toa. Als die sechs Helden sich umdrehten standen die restlichen Rahi am Tor, doch mit den Waffen war das nun kein Problem mehr.
Tehutti zerstörte Kane-Ra und Nuhrii feuerte einen Flammenblitz auf Muaka wodurch dieses bewusstlos wurde. Golyo erzeugte einen Felsen von der Größe eines Cometen und schleuderte ihn gegen Nui Jaga. Das andere Nui Jaga wurde von Ehrye eingefroren. Danach rannten sie so schnell sie konnten auf den Ausgang zu. Doch den Toa wurde schmerzlich bewusst, dass sie ein Rahi vergessen hatten, das nun vor ihnen stand: Tarakava!

Kapitel 14: Ungewissheiten

Das Tarakava schlug mit der Faust heftig auf den Boden direkt vor Orkahm. Zwar wurde Orkahm nicht getroffen, aber das war auch nicht beabsichtigt, denn die Wucht des Schlages schleuderte Orkahm davon. Im Flug drohte er auf deine der Säulen zu stürzen, doch statt auf die Säule aufzuprallen, fiel er hindurch. Das gab Orkahm Zeit seine elementaren Luftkräfte einzusetzen und die Landung abzufedern.
Orkahm schien begeistert darüber die Kraft seiner Maske herausgefunden zu haben, denn während er zu den anderen zurück lief, ging er direkt durch die Säulen. Tarakava boxte immer weiter auf die Toa ein und Golyo wehrte die Schläge mit dem Schild ab. Er wurde bei jedem Mal heftig zurückgestoßen. Neben sich sah der Toa des Steins Tehutti, der seine Seismoketten so heftig schleuderte, dass sie einen undurchdringbaren Schild bildeten.
Gerade als Tehutti einen Schlag erfolgreich pariert hatte, schlug er mit der anderen Kette gezielt auf die Maske Tarakavas. Im selben Moment hörte Golyo einen entsetzten Schrei Sanguinus` und sah wie tausende Wächter-Matoran auf die Toa zustürmten. Golyo und seine Freunde rannten so schnell sie konnten durch das Tor aus der Arena und hielten erst an, sobald sie ihre Verfolger nichtmehr sahen.

"Wir sollten hier unser Lager aufschlagen, bald wird es dunkel", schlug einer der Toa vor und Golyo war überrascht, dass es Orkahm war.
Alle waren einverstanden, denn es war ein sicherer Ort.
Golyo war in Gedanken ganz wo anders, als er Visola zu sich kommen sah. "Was bedrückt dich?"
"Ich weiß nicht. Wir haben keine Chance gegen all die Matoran und wir können sie nicht befreien."
"Erst einmal müssen wir die letzten Freien und die Turaga finden", sagte Nuhrii der zu ihnen kam.
"Jaah", murmelte Golyo nicht überzeugt.



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