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Nuva Nui-Legenden 2: Die Rückkehr des Schattens II

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Die Rückkehr des Schattens II ist ein Epos der Eara Legenden und die Fortsetzung von Die Rückkehr des Schattens.

Kapitel 1: Nach der Flucht

Golyo und die anderen Toa Java trotteten über die Wege von Po-Nuva. Sie redeten über ihr knappes Entkommen vor zwei Tagen. Von Ko-Nuva waren sie weiter bis nach Po-Nuva gereist, wo sie nun eine Rast machten.
"Was werden wir nun tun", fragte Visola besorgt. "Keine Ahnung", gab Tehutti zu, worauf Schweigen eintrat.
"Die Rebellen", unterbrach Golyo dieses,"die Turaga und die letzten freien Matoran. Wir müssen sie finden. Wir könnten uns mit ihnen verbünden."
"Ja, aber wie sollen wir sie finden", warf Nuhrii ein.
Darauf schwieg Golyo und war froh, dass Orkahm antwortete:"Jedenfall nicht indem wir hier rumsitzen."
Zustimmend murmelten die Toa und machten sich wieder auf den Weg. Auf dem Weg hielt sich Golyo hinten und wartete auf eine Gelegenheit mit Ehrye zu sprechen. "Was meinst du?", fragte er ihn. "Wie...", antwortete Ehrye verblüfft,"wie meinst du das?"
"Wie es weitergehen soll. Wir können die Matoran nicht retten."
"Ich muss zugeben", sprach Ehrye leise,"ich weiß es nicht."

Kapitel 2: Verloren

Die Toa kamen schließlich zu einer Schlucht.
Kurz davor befand sich ein Tunnel und ein Schild auf dem Tehutii "Onu-Nuva" vorlaß. "Hört sich gut an", murmelte Ehrye,"möglich, dass sich jemand dort verstecken könnte." "Gut um sich zu verlaufen", entgegnete Visola bitter, aber Tehutti beruhigte die Toa:"Keine Sorge ich kenne die Gänge gut. Folgt mir!"
Hinter Tehutti betraten die anderen Toa den Tunnel. Zuletzt Nuhrii, der befahl:"Bleibt zusammen!"

Es war dunkel und dauerte einige Zeit, bis sich Golyo daran gewöhnt hatte. Nachdem alle Toa bereit waren, sich gesammelt hatten und Orkahm sich über die Dunkelheit beschwert hatte, liefen sie weiter immer tiefer in das Höhlenlabyrinth. Auf dem Weg redeten die Toa miteinander.
"Das endet doch nie!", beschwerte sich Orkahm, als die Toa gerade wieder zwischen zwei Abzweigungen entscheiden mussten. "Wie sollen wir nur wieder zurückfinden", fragte die Toa des Wassers. "Keine Ahnung", gab Golyo zu.
"Ich habe immer ein Toa sein wollen", erzählte er ihr und blickte zu Boden,"Pohatu und Hewkii habe ich immer bewundert. Jetzt bin ich einer. Jetzt weiß ich wie schwer es ist ein Toa zu sein. Die Verantwortung, die Aufgaben, die...Bestimmung. Was hältst du davon?"
Keine Antwort.
"Visola!", er blickte auf,"Visola!" Entsetzt sah Golyo sich um. Visola war nicht zu sehen und von den anderen auch keine Spur.
Er war allein.

Kapitel 3: Eigene Wege

Wütend auf sich selbst, weil er nicht aufgepasst hatte, rannte Golyo den Weg zurück, doch es waren so viele Abzweigungen, dass er sich nur noch weiter verlief. Erst als er nicht mehr konnte blieb er keuchend stehen und versuchte sich zu beruhigen. Golyo war an einer Sackgasse stehengeblieben und von einem Loch an der Decke schien Licht herein. Mit einem leichten Sprung klammerte sich der Toa des Steins an der Öffnung fest und zog sich hoch.
Zuerst war das Licht blendend, aber nach kurzer Zeit hatte er sich wieder daran gewöhnt und fand sich in Po-Nuva wieder. Er sah sich um. Dies war ein ganz anderer Ort, als der an dem die Toa waren bevor sie den Tunnel betraten.
Es war ein abgelegener und nicht sonderlich bewohnter Ort, das wusste der einstige Po-Matoran, eher wurde hier gearbeitet, weshalb man überall große Steinskulpturen sah.
Auch merkte Golyo, dass es schon sehr dunkel war. Er beschloss sich, erst einmal, auszuruhen und am nächsten Tag weiterzugehen.
Der einsame Toa musste seine Freunde wieder finden, hielt es jedoch für sinnvoller die Rebellen aufzusuchen, in der Hoffnung die anderen würden sie auch finden.

Kapitel 4: Kanohi Kräfte

Die fünf toa liefen durch Gänge und Abzweigungen, bis Orkahm Tehutii genervt fragte:"Bist du dir immernoch sicher, dass du den Weg kennst?"
"Wenn du meinst kannst du es ja besser machen!", brüllte Tehutti als Antwort. "Halt", unterbrach Nuhrii ihn,"Streit ist keine Lösung."
"Und was dann? Ich bin mir sicher, dass wir hier schon einmal waren." Es war eine von vielen großen Kammern durch die die Toa gereist waren.
"Was macht dich so sicher?", fragte Ehrye, doch die Antwort konnte man Tehutti an der Maske ablesen. "Sie leuchtet", rief Orkahm und deutete auf die Kanohi.
"Memia, die Große Maske der Erinnerung."
Die Toa redeten wild durcheinander, aber schließlich unterbrach Nuhrii sie:"Wo ist Golyo?" Verwirrt sahen sich die Toa um, aber der Toa des Steins war nirgends zu sehen. Orkahm wollte durch eine der vielen Türen hinausrennen und Golyo suchen, doch zum Entsetzen aller Toa schlossen sich in diesem Augenblick alle Türen.
Sie waren in der Kammer eingeschlossen.
Wütend feuerte Orkahm Disks auf die Wände, aber vergebens. Eine Stimme in ihrem Geist erklang:"Ruhe, beruhigt euch!" Verwirrt sahen sich die Toa in der Kammer um. Ihr blick fiel auf Visola, deren Maske ebenfalls leuchtete. Wieder per Telepathie erklärte sie:"Die Kanohi Xenatu, die Maske der Telepathie."

Kapitel 5: Seltsamer Fremder

Ehrye war überrascht über Visolas Kraft, denn jetzt waren er und Golyo die einzigen die die Kraft ihrer Maske noch nicht kannten. Golyo war aber verschwunden. Mühsam versuchte sich Ehrye in der dunklen Kammer umzusehen, aber er sah nichts als Umrisse. Kurze Zeit später zischte Tehutti eine Warnung und darauf trat eine Gestalt aus dem Schatten.
"Wer seid ihr?", fragte Visola verwirrt.
Der fremde sah einem Bohrok ähnlich, nur war er größer und wirkte kräftiger. Außerdem trug er eine verrostete Kanohi und in der Hand einen seltsamen Stab, der auf irgendeine Weiße anziehend wirkte.
Er sagte:"Ich bin Nupor, wer seid ihr?" Die Toa zögerten einen Augenblick, dann sagte Nuhrii:"Wir sind die Toa Java."
Nupor antwortete langsam, kalt und gelassen:"Fehlt euch nicht einer?" "Ja", erklärte Nuhrii,"wir haben ihn verloren."
"Ah", murmelte Nupor zufrieden und Ehrye lief ein Schauder über den Rücken.

Kapitel 6: Die Gefahren Po-Nuvas

Golyo wachte auf.
Er war überrascht, dass er normal aufstand ohne von einem Angriff oder Erdbeben geweckt zu werden. Er ging etwas auf und ab und plötzlich fiel ihm auf, dass der Ort ganz anders aussah. Golyo befand sich auf einer kleinen Plattform und zu allen Seiten ging es weit in die Tiefe. Außer hinter ihm, wo weitere Plattformen zu sehen waren, die steil nach oben verliefen. Verwirrt starrte Golyo hinauf. In diesem Augenblick bewegte sich die Platte, auf der er stand und Golyo drohte zu fallen. Die Platte richtete sich komplett senkrecht nach unten und der Toa des Steins konnte sich gerade noch mit dem Kohlihschläger festhalten.
Als er in diesem Moment nach oben sah, wurde ihm klar, dass dies keine einfachen Steine waren, sondern ein riesiges Steinmonster. Das Monster war wohl gerade aus einem langen Schlaf geweckt worden und nun wütend darüber. Mit einem tollkühnen Sprung sprang Golyo von der Steinplatte, die wie er feststellen musste, gerademal ein Finger des riesigen Wesens war. Sofort rannte er davon, doch jeder einzige Schritt des Steinwesen glich ungefähr hunderten von Golyo und so kam ihm das Monster immer näher und näher...

Kapitel 7: Hilflos und allein

Das Monster hinter ihm hielt an und so versuchte Golyo seinen Vorsprung zu vergrößern. In diesem Moment spürte er, obwohl er nicht nach hinten sah, etwas auf ihn zufliegen und sprang zur Seite. Ein Steinblock fiel neben ihm zu Boden und zersprang. Golyo fragte sich wie er das nur gespürt hatte, aber dafür blieb keine Zeit, denn das Ungeheuer schleuderte weitere Steine nach dem Toa. Durch seine neuen Aurafähigkeiten gelang es Golyo jedoch diesen auszuweichen.
Seine Maske! Endlich hatte er die Kraft seiner Maske herausgefunden und mit dieser Kraft war er sehr zufrieden, denn er trug die Kanohi Lucra die Maske der Aura.
Mühsam versuchte der Toa weiterzurennen, aber irgendwie kam er nicht voran. Golyo starrte zu Boden: Treibsand! Er stand mitten in einem Treibsandloch in desen Mitte das Steinwesen stand. Golyo vermutete, dass dieses den Sandsog erzeugt hatte. Nun hatte er zwei Probleme: Die Wurfgeschosse des fremden Wesens und den Sand. Während er seine Aurakräfte nutzen konnte um den Steinen auszuweichen, wurde er doch hilflos immer weiter in das Loch gezogen, an dem das Steinwesen stand.

Kapitel 8: Wie beim Kohlih

Hilflos wurde Golyo in das Loch eingezogen. Seine Beine waren bereits darin, als er den verzweifelten Versuch machte sich mit seiner Toa-Waffe am Steinwesen festzuhalten. Wieder und wieder versuchte er das Bein des Wesens zu erreichen, während er immer weiter eingezogen wurde. Als er schon die Hoffnung aufgegeben hatte, gelang es ihm den Stein zu berühren. Er grub den Schläger tiefer hinein und versuchte so einen Halt zu bekommen. Dann zog er sich mühevoll, gegen den Sog ankämpfend, hoch.
Endlich stand er sicher auf dem Fuß des Steinmonsters, welches dies wohl nun auch bemerkt hatte, denn es versuchte nun den Toa abzuschütteln. Golyo schlug wieder den Schläger in das Bein und kletterte mit Schläger und Schild dieses hinauf. Als er am Körper ankam wurde das Monster noch wütender und schlug mit einem Arm nach Golyo. Dieser wich etwas zur Seite und suchte sich dort wieder Halt, wodurch die Hand das Wesen selbst traf.
Es brüllte. Dann erneut, bevor es zusammenbrach. Golyo brachte sich in Sicherheit indem er absprang.
Im Flug erzeugte er einen Stein von der Größe eines Cometen im Kohlihschläger. Diesen schleuderte er auf die nächstgelegene Steinskulptur. Nachdem er unsanft gelandet war bracht er sich in Sicherheit und sah in sicherem Abstand zu wie die riesige Skulptur auf das hilflose Steinmonster niederfiel.

Kapitel 9: Klare Gedanken

"Was willst du hier?", fragte Nuhrii kühl. Nupor lächelte und hob seinen seltsamen Stab. Wie gebannt mussten alle Toa auf den Stab starren den Nupor auf und ab bewegte.
Ehrye kam das seltsam vor und er wollte wegsehen, schaffte es aber nicht. Dann durchströmte ihn ein Geistesblitz. Er schüttelte sich und vermiet es den Stab wieder anzusehen.
Die anderen vier Toa starrten immernoch auf Nupors Waffe und Ehrye wusste, dass er dem Hypnosetrick nur auf Grund seiner Maske entgangen war.
Wütend, denn es bestand kein Zweifel mehr, dass Nupor ein Feind war, feuerte Ehrye eine Disk auf ihn ab. Doch die Disk prallte an dem Hypnosestab ab und gegen die Wand, die dadurch zerstört wurde.
Ehrye gab jedoch nicht auf. Er rannte auf Nupor zu und stieß seinen Speer gegen ihn. Da dieser Stich tödlich gewesen wäre, musste Nupor ihn mit seinem Stab abwehren, was die Hypnose löste. Nach einigen weiteren Stichen, gelang es dem Toa des Eises, Nupor zu entwaffnen.
Er wollte erneut tödlich auf ihn einstechen, aber Nuhrii hielt ihn auf:"Halt!"
Nuhrii hob den Hypnosestab und versetzte Nupor in Hypnose. Dann befahl er ihm den Toa den Weg durch die nun offene Mauer nach Onu-Nuva zu zeigen.
Als sie im zerstörten Onu-Nuva ankamen liesen sie Nupor in der Höhle zurück und Tehutti verschloss den Ausgang. Den Stab behielt Nuhrii.

Kapitel 10: Die Rebellen

Golyo kam schonbald nach Le-Nuva. Er hasste diesen Ort, aus vielen Gründen, aber hier konnte etwas zu finden sein. Schließlich entdeckte er zwei Matoran, die geduckt hinter drei Tonnen standen. Er schreckte zurück, entschloss sich aber dann zu ihnen zu gehen, da zwei Matoran wohl keine Gefahr darstellen würden
Golyo überraschte die Matoran, die in panischer Angst wie angewurzelt stehen blieben. Deshalb sah er, dass ihr Blick zwar voller Angst, aber nicht so star und leblos war, weshalb sie noch ihren eigenen Willen haben mussten.
"T,Toa", stotterte der eine, ein Ta-Matoran. "Seid ihr Rebellen?", fragte Golyo verwundert.
"Ja... wer bist du?", fragte der Onu-Matoran. Golyo war froh sie endlich gefunden zu haben und antwortete:"Ich bin Golyo. Könnt ihr mich zu den Turaga bringen?"
"Golyo,...", wollte der Onu-Matoran fragen, aber Golyo machte eine Handbewegung und fragte erneut:"Könnt ihr mich zu den Turaga bringen?"
"Ja", antwortete der Ta-Matoran mutig,"folge mir!"

Die Rebellen waren überglücklich ihn zu sehen und überhäuften ihn mit Fragen, aber Golyo ignorierte sie und lief zielstrebig auf das Zelt zu, von dem der Onu-Matoran, der Unuok hieß, gesagt hatte, dass es Dume gehörte. Neben Dume saßen Vakama und Whenua. Golyo setzte sich und begann zu erzählen.

Kapitel 11: Blut

Als Golyo geendet hatte, schwiegen die drei Turaga. Schließlich begann Dume zu erzählen:
Als ihr auf Darus, das ist der Name der Insel, ward, in dieser Nacht, zeigten mir die Toa Nuva eine Tafel und ihre Aufgabe war es an einen Ort im Hohen Norden zu reisen. Sie brache gemeinsam mit Takanuva auf und kehrten bis heute nicht zurück. Wir vermuten, dass es eine Falle war, denn am Tag darauf ward ihr verschwunden und wieder einen Tag später wurden wir angegriffen.
Hilflos, wie wir ohne die Toa waren, wurden fast alle Matoran Nuva Nuis unterworfen. Wir, die letzten Freien, zogen uns hierher zurück. Dies war einmal eine alte Luftröhrenstation und eignet sich gut als versteck..."
In diesem Moment platzte ein ängstlicher Matoran herein und Whenua fragte gereizt:"Was ist denn so wichtig?"
"S...Sie kommen", brachte der Matoran nurnoch hervor, dann stach ihn eine Klinge von hinten nieder. Golyo sprang auf und blickte in Sanguinus` Gesicht, der vor der Leiche stand.
Im ganzen Lager herrschte Aufruhr, denn die Matoran versuchten sich vor den Angriffen Urakrahks und Gollnaks zu verteidigen. Hinter Golyo verschwanden die Turaga, um den Matoran zu helfen und Golyo stand Sanguinus allein gegenüber.
"Toa", zischte er kalt,"heute wirst du sterben, aber warum denn die Eile. Erzähl mir etwas über dich."
"Das werde ich nicht", rief Golyo entschlossen und sprang auf den Dunklen Jäger. Sie kämpften kurze Zeit und Golyo musste feststellen, dass Sanguinus sowohl schneller, wie stärker als Golyo war.
Schon bald lag Golyo auf dem Boden und Sanguinus richtete kalt lächelnd seine Klinge auf ihn.
In diesem Moment ertönte ein Ruf:"Sanguinus!"

Kapitel 12: Ein kühner Plan

Golyo und Sanguinus starrten gleichzeitig in die Richtung aus der die Stimme kam. Dort stand zu Golyos Überraschung Nuhrii mit einem Stab in der Hand. Dicht hinter Nuhrii standen die anderen Toa Java. Nuhrii flüsterte etwas und Sanguinus, der gebannt auf seinen Stab starrte, kam zu ihm.
Vorsichtig stand Golyo auf und ging zu den Toa. Sie waren alle froh sich wieder zu sehen. Kurz darauf kamen auch Urakrahk und Gollnak zu Nuhrii und starrten mit leerem Blick auf den Stab in dessen Hand.
"Hypnose", erklärte Tehutti. Die sechs Toa stiegen, gefolgt von den Dunklen Jägern, auf ein Podest in der Mitte und sofort versammelten sich die ganzen Rebellen.
"Keine Angst wir werden euch nichts tun", sagte Tehutii lächelnd. "Wir werden sofort aufbrechen", erklärte Nuhrii,"sie werden uns zu ihrem Anführer bringen, denn nicht sie kontrollieren die Matoran, sondern er, ihr Anführer. Wir werden kämpfen und werden siegen in Einigkeit, Treuepflich und Bestimmung!"
Alle jubelten und wiederholten seine Worte. Dann richtete Nuhrii seinen Blick auf Sanguinus` Trio und befahl:"Bringt mich zu eurem Anführer!"

Sie reisten einige Tage und kamen schließlich nach Ta-Nuva. Dort lag hinter einem Lavafall ein riesiger Turm. Staunend starrten die Toa auf das Gebäude, in dem sie gleich den Kampf bestreiten würden, der über das Schicksal von ganz Nuva Nui entscheiden wird.

Kapitel 13: Schreckliche Gewissheit

Entschlossen betraten die Toa den Turm. Sie liefen bis zum höchsten Geschoss, wo sie in einer Halle voller Säulen waren. Niemand war zu sehen. Dann ertönte eine Stimme:"Sanguinus du bist ein Versager. Ihr Toa ward schlauer.
Auf alles vorbereitet holten die Toa ihre Waffen hervor. "Ah, Nupors Stab", die Waffe entzog sich Nuhriis Hand und flog an einen Ort irgendwo zwischen den Säulen,"er wird ihn bestimmt schon vermissen. Sanguinus, Gollnak, Urakrahk verlasst den Raum! Sofort!"
Sanguinus Trio gehorchte. "Und wartet auf eure Bestrafung", fügte der Anführer kalt hinzu. "Nun zu euch Toa."
Aus dem Schatten trat eine Gestalt. Er sah aus wie ein Vahki, seine Rüstung war rot und er sagte:"Ich bin Vakka." Mutig erwiderte Nuhrii:"Wir sind hier um dich zu vernichten, Vakka, Anführer."
Vakka lachte, ein metallisches, schreckliches Lachen und erwiderte:"Mich vernichten?"
"Ich bin hier nicht der Anführer, nein, ich bin nur sein Stellvertreter, seht!" Eine riesige schwarze Wolke verdunkelte den Raum. Dann erschien ein violettes Licht und in dem Licht stand ein Toa. Er sprach mit tiefer, gelassener Stimme:"Ich bin Ahkmou."

Kapitel 14: Das Finale

Beim Klang dieses Namens zuckte Golyo zusammen.
Ahkmou war ein Matoran gewesen, der Mata Nui verraten hatte und sich der Bruderschaft der Makuta anschloss.
"Nachdem die Bruderschaft der Makuta, bis auf Miserix, zerstört war, versteckte ich mich und schmiedete Pläne", berichtete Ahkmou,"ich erschuf, nach dem Vorbild des Avka Steins, den Krahkon Stein, einen Stein, in dem man unmengen von Energie speichern und kontrollieren kann. Somit kann ich das Leben der Matoran in diesem speichern und kontrollieren. Ihr könnt euch mir freiwillig unterwerfen oder ich zwinge euch dazu und achte nicht auf versehentliche Tote. Ich gebe euch die Wahl, Toa."
"Niemals", stieß Golyo hervor. "Genau", schlossen sich ihm seine Freunde an,"denn wir sind ein Team. Wir werden zusammen kämpfen!"
"Dann tut es mir leid. Vakka!"
Die Illusion verschwand und sie standen wieder dem Vahki-Wesen gegenüber.
"Gemeinsam können wir ihn besiegen. Einigkeit, Treuepflicht, Bestimmung!"
Vakka holte ein Zangenartiges Werkzeug und einen Schild hervor und lud eine Kanoka Disk in seinem Mund. Die Toa standen ihm gegenüber. Bereit für den alles entscheidenden Kampf.

Kapitel 15: Ende

Vakka machte eine kurze Bewegung, worauf die Säulen im Umkreis einiger Meter verschwanden, dann richtete er die Zange auf die Toa. Er feuerte eine Kanoka-Disk aus seinem Mund ab. Die Toa sprangen beiseite und entkamen dem Schuss. Visola rannte auf Vakka zu und wollte mit den Schwertern auf ihn einschlagen, doch Vakka erzeugte eine Metallsäule gegen die Visoa prallte und zu Boden flog.
"Eisen", sagte Nuhrii lächelnd und erzeugte einen Feuerball. Durch eine Eisenmauer blockte Vakka diesen. Nun feuerte Vakka Eisenkugeln und Disks auf die Toa ab, die mühevoll auswichen.
Golyo rannte, zusammen mit Orkahm, vor einer, auf sie zukommenden, Metallsäule weg. Jedoch waren sie nicht schnell genug. Im letzten Augenblick änderte der Block seine Richtung und zersprang an einer anderen Säule. Durch Nuhriis Hilfe fühlten die beiden sich wieder sicher, doch schon kamen zwei Disks von Vakka auf sie zu. Orkahm feuerte ebenfalls zwei dagegen, sodass sie explodierten.
Tehutii, der mit seinen Ketten an der Decke hing, wich einigen Disks aus und sprang dann entschlossen auf Vakka herab. Um sich zu schützen erzeugte dieser eine Metallmauer, aber Nuhrii vernichtete diese mit der Maske sofort. So gelang es Tehutti den Dunklen Jäger wegzuschleudern.
Visola erzeugte darauf Wasser und Ehrye kombinierte es mit Eis, sodass Vakka einfror. Golyo dachte schon sie hätten gesiegt, da zerbarst das Eis und Vakka stand wieder auf.
Wütend feuerte er Eisenkugeln auf die Toa. Orkahm wehrte zwei ab, wurde aber dann getroffen und schwer am Arm verletzt. Tehutti eilte herbei um ihn zu beschützen.
Visola gelang es fast, sich bis zu Vakka vor zu kämpfen. Kurz vor sich feuerte er seine Disk ab und schleuderte die Toa des Wassers mehrere Meter zurück. Bewusstlos lag sie dort, während Vakka eine tödliche Metallkugel auf sie abfeuerte. Entschlossen sprang Golyo herbei. Wie beim Kohlih schnappte er die Kugel kurz vor Visola und warf sie auf Vakka zurück. Dieser flog durch mehrer Eisensäulen hindurch, aus dem Turm und starb.
Golyo sah seine Freunde an. Der Turm stürzte jetzt ein und sie hatten keine Chance mehr zu entkommen. Er wusste: Dies war das Ende.


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