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Unterirdisch II ist ein Epos der Eara-Legenden und spielt nach der Handlung von Unterirdisch.

Kapitel 1

Ein Geräusch ließ Golyo aufschrecken. Es war die zweite Nacht nach Tehuttis Rede und der Toa befand sich wieder im Dorf der Würmer. Sie hatten schon viel zu viel Zeit für ihre Aufgabe verloren, aber Golyo wusste, dass sie die Rahi jetzt nicht im Stich lassen konnten. Er stand auf und schlich nach draußen. Dort blickte er sich um. Da war etwas. Ein fremder Umriss, schwer zu erkennen in der Nacht. Aber Golyo wusste, dass es eine Spur sein könnte. Der Schatten verblasste. Er rannte weg! Golyo rannte ohne zu zögern hinterher. Dann stieß er gegen etwas und fiel zu Boden.
"Verdammt", fluchte jemand. "Orkahm?", fragte Golyo, der die Stimme erkannte. "Wegen dir habe ich seine Spur verloren", schimpfte Golyo,"was machst du hier?"
"Keine Sorge er kommt wieder", meinte der Toa der Luft, worauf der andere Toa fragte:"Hast du ihn genau erkannt?"
"Nein, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es der Reiter war den wir bei unserer Ankunft hier getroffen haben."
"Hhm", erwiderte Golyo.

Kapitel 2

"Ich sollte wieder zurück." "Du hast recht, Orkahm, ich auch."
Golyo stand auf und verabschiedete sich von seinem Toa-Bruder. Dann machte er sich auf den Weg zurück zum Dorf. Obwohl es Nacht war, sah er dort viele Rahi die besorgt miteinander redeten. Lumbric begrüßte ihn. "Er war wieder da!"
"Ich weiß", entgegnete Golyo. "Ich hätte ihn fassen sollen. Aber ich bin mir sicher, dass Tehutti recht hatte. Es ist keiner der anderen Völker."
Der Wurm nickte nur. "Wir sechs Anführer der Stämme galten immer als die mächtigsten Wesen hier unter der Erde. Jedoch waren wir so mächtig um unsere Dörfer zu beschützen. Für mich ist der Gedanke beunruhigend, dass es Wesen gibt die mächtiger sind als wir alle."
"Wir werden ihn gemeinsam schnappen. Das Problem ist, er hat uns gesehen." "Das ist tatsächlich ein Problem, Golyo. Du solltest vorsichtiger sein."
"Das werde ich."
Golyo befand sich in Po-Nuva. Alles war wieder so wie es vor der Zerstörung war. Vor ihm standen zwei Turaga. Sie kamen ihm bekannt vor, aber er hatte sie noch nie gesehen. Einer machte einen Schritt auf den Toa des Steins zu. Nun erkannte er ihn. Es war der Turaga, den er auf Darus traf, als er ein Toa wurde. Gleichzeitig sprachen beide:

Kapitel 3

Schrei rissen Golyo aus seinem Traum.
Sofort rannte er aus der Höhle hinaus. Er schnappte sich seinen Dreizack und sah sich um. Da war er. Er sah ihn ebenfalls. Der Feind rannte davon und der Toa hinterher. Ein Erdstoß kam von rechts auf den Fliehenden zu. Dieser sprang hoch und entkam so nur knapp. Tehutti nickte Golyo zu und gemeinsam verfolgten sie den Feind weiter. Sie kamen ihm näher und näher. Nun war er gut zu erkennen. Er war etwa so groß wie ein Toa, hatte eine rote Rüstung und trug einen Rotuka-Rotor auf dem Rücken. Der Unbekannte floh in eine Höhle, wohin die beiden Toa ihm folgten. Zu spät erkannten sie, dass es ein Fehler war, denn hinter ihnen wurde der Eingang plötzlich von Felsbrocken verschüttet. Tehutti blieb keuchend stehen. "Wir finden ihn dort nie", sagte er,"er ist zu tief in der Höhle." "Wir sollten warten", entgegnete Golyo,"er wird wiederkommen!"

Kapitel 4

Vorsichtig ging Golyo ein Wenig tiefer in die Höhle. Ein kaltes Lachen brachte ihn zum Stehen. "Zeig dich!", brüllte Tehutti. "Nein", war die leise Antwort.
Golyo fasste all seinen Mut zusammen und fragte:"Wer bist du?"
"Das wüsstest du gerne, Toa", antwortete der fremde verächtlich. "Es ist zuspät, Toa. Ihr habt bereits verloren."
"Zeig dich", schrie der Toa des Steins. "Warum kämpfen, wenn der Kampf bereits verloren ist. Die Völker werden untergehen. Erfüllt eure Aufgabe, Toa."
"Eure Bestimmung", zischte er. Dann trat er aus dem Schatten. Die beiden Toa schlugen auf ihn ein, doch der Fremde wich lachend aus. Ein lautes Grollen erklang. Darauf erneut. Der fremde wandte sich ab und verschwand. "Was ist das", fragte Golyo. "Die Höhle stürzt ein, wir müssen hier raus", war die Antwort. Tehutti nutzte seine Elementarkräfte um die Steine vom Eingang zu entfernent und die Toa flohen ins freie. Nach einem weiteren Grollen fiel die komplette Höhle ein. "Wir sollten zurück zu den Dörfen. Ich weiß nicht was er vorhat."

Kapitel 5

Die Wege der Toa trennten sich und Golyo rannte zurück zum Dorf. Schon bevor er ankam hörte er Schreie. Weshalb er sich anschickte noch schneller zu rennen. Er packte seinen Dreizack und betrat das Dorf. Es war komplett zerstört, die Würmer rannten verzweifelt umher. Sie flohen vor einem riesigen Rahi, eine Mischung aus Drache und Schlange, das alles zerstörte. Die anderen Toa kamen durch den Südeingang ebenfalls ins Dorf und hielten ihre Werkzeuge bereit. Sie halfen den verbliebenen Bewohnern, unter ihnen auch Lumbric, zu fliehen.
Golyo sprang hinüber zu ihnen. "Wir kämpfen gemeinsam", erklärte Visola. Doch es sollte zu keinem Kampf kommen, denn in diesem Augenblick wandte sich der Rahi ab und verließ das Dorf in Richtung des Waldes.
"Hinterher", befahl Nuhrii. Durch seine Größe war es leicht ihn zu verfolgen. Die Toa rannte durch das Unterholz auf den Drachen zu, der sich schließlich umdrehte und sie anbrüllte. Auf seinem Rücken saß der Fremde Feind.

Kapitel 6

Der Reiter schlug seinen Klauen zusammen und erzeugte einen flammenden Ball. Golyo und Ehrye wichen dem Geschoss aus, während der Drache mit den Füßen auf die Toa einschlug. Plötzlich spuckte er einen Feuerstrahl auf Golyo, der von der Attacke völlig überrascht war. Visola hielt das Feuer mit ihren Wasserkräften auf, sodass der Toa des Steins wegsprinten konnte. Weitere Feuerstrahlen prasselten auf die Toa nieder. Orkahm warf eine Luftkugel zum Reiter, der durch einen Sprung entkam und mit einem Feuerball konterte. Dieser traf den Toa und ließ ihn niedersinken. "Wir müssen hoch zu dem Reiter", rief Tehutti.
Die Toa versuchten über die beide des Rahi auf dessen Rücken zu kommen, was der Reiter zu verhindern versuchte. Einer seiner Feuerbälle traf auch Tehutti der ebenfalls bewusstlos wurde. Den restlichen vier Toa gelang es sich an den Beinen festzukrallen. Golyo versuchte mühevoll sich hochzuziehen, doch der Drache stieg plötzlich in die Luft um die Toa abzuschütteln. Während er sich mühte sich festzuhalten, sah Golyo, dass es Ehrye gelungen war zum Reiter zu gelangen. Die beiden lieferten sich ein Duell auf dem Rücken des Drachen. Der Feind trat gegen die Maske, wodurch der Toa das Gleichgewicht verlor und vom Rücken fiel. In letzter Sekunde hielt er sich fest und sprang auf den Rücken. Sein Kontrahent packte ihn nun mit den Armen und warf ihn in die Tiefe. Ehrye blieb hartnäckig. Er hielt sich mit aller Kraft an den Armen seines Gegners fest und zog ihn so mit sich nach unten.

Kapitel 7

Golyo mühte sich auf den Rücken des Drachen, wo es ihm leichter fiel sich zu halten. Er sah nach unten und erkannte Orkahm, Tehutti und Ehrye die den Reiter gemeinsam in die Flucht schlugen. Dieser rannte tiefer in den Wald davon. Sofort begann der Rahi wild um sich zu schlagen und brüllte laut. Golyo stürzte vom seinem Rücken, hielt sich aber gerade noch am Bein fest. Er sah Nuhrii neben sich in die Tiefe stürzen. Visola die versuchte den Kopf des Rahi zu erreichen schrie ihm etwas zu doch er konnte sie nicht verstehen. Auch er kletterte in diese Richtung. Visola wurde von den Klauen des Rahi getroffen und sah ihre Waffen nach unten fallen. Sie hielt sich jedoch an den Krallen fest. Der Schlangendrache schüttelte sich stärker, wodurch Golyo seinen Dreizack aus den Händen verlor. Er sprang vom Drachen ab packte sich entschlossen den fallenden Dreizack in der Luft und warf ihn Visola zu, bevor er in die Tiefe fiel. Die Toa des Wassers ließ den Arm des Monsters los und packte Golyos Waffe in der Luft. Sie warf sie gezielt in das Auge des Rahi und fiel danach ebenfalls. Der Drache brüllte unendlich lang, dann kam Golyo mit einem dumpfen Schlag am Boden auf.

Kapitel 8

"Die sechs Völker schulden euch ewigen Dank, Toa!", sprach Lumbric. Die sechs Toa Java verbeugten sich. "Geht nun, auf Wiedersehen. Erfüllt euren Auftrag", sagte Ergas. "Danke", entgegnete Nuhrii, während die Toa sich auf den Weg machten und die sechs Stämme hinter sich ließen.

"Golyo komm wir müssen weiter, schneller wir haben genug Zeit verloren", rief Orkahm dem Toa zu der völlig in Gedanken verloren am Ende der Gruppe trottete. Der Turaga. Plötzlich hatte er seinen Traum wieder vor Augen. "Ich weiß genau wo wir hin müssen", erklärte er.

"Was werden wir dort erwarten", fragte Tehutti als die Toa vor einem Eisernen Tor standen. Visola murmelte:"Wie sollen wir vorgehen?" "Ganz einfach", meinte Orkahm und trat die Tür ein,"wir gehen rein befreien die Matoran besiegen Ahkmou und gehen wieder raus."
Die Toa befanden sich in einer Großen Halle, in der tausende Matoran vor einem Podest standen. Sie redeten laut, doch dann trat Sanguinus` Trio gefolgt von Ahkmou auf das Podest wodurch sie verstummten. Ahkmou trug einen Rüstung und wirkte wesentlich größer als ein Matoran.
"Liebes Volk", verkündete er,"wir sind hier versammelt um eure Befreiung zu feiern. Ihr könnt euch an nichts mehr erinnern. Die Toa sind Verräter, aber seid unbesorgt. Doch wir haben sie bezwunge und jetzt seid ihr wieder frei!"
"Wir müssen den Stein zerstören", murmelte Nuhrii,"er manipuliert die Matoran sodass sie Ahkmou folgen."
"Geht nun in diese Kammer und folgt dem Weg. Er führt euch nach Nuva Nui!", sprach Ahkmou weiter. Die Matoran taten dies. Golyo warf einen Stein auf das Podest, auf dem Ahkmou stand. Nuhrii rief:"Du irrst dich. Wir sind nicht tot. Wir sind hier um die Matoran zu befreien."

Kapitel 9

Ahmou lachte, holte eine Klinge hervor und begann Strahlen auf die Toa zu feuern. Diese wichen aus und zerstreuten sich im ganzen Raum. Golyo rannte während die Angriffe ihn immer knapper verfehlten. Doch er war zu langsam und fiel zu Boden. Sofort rappelte er sich wieder auf. Ahkmou hatte sich bereits Visola und Ehrye zugewandt. Golyo erzeugte mit seinem Dreizack einen Stein und schleuderte ihn gezielt auf den Kopf des einstigen Matoran von Metru Nui. Dieser drehte sich abrupt um und hielt ihn mit der Hand fest. Er warf ihn auf Tehutti, aber Golyo schleuderte einen weiteren Stein. Die Flugbahnen der beiden kreuzten sich und sie zersplitterten zu Staub. Ahkmou schoss weitere Schattenstrahlen, wogegen die Toa machtlos waren. Einer nach dem anderen wurde getroffen. Orkahm sprang Ahkmou von hinten an und schlug mit den Klauen auf ihn ein. Dieser versuchte den Toa von sich zu schütteln. Da warf Golyo einen weiteren Stein auf den Gegner. Dieser drehte sich rechtzeitig so, dass der Stein Orkahm traf. Der Toa der Luft wurde vom Rücken geworfen. Ahkmou feuerte einen Strahl auf Golyo, der einen Augenblick unaufmerksam war und getroffen wurde. Nun standen sich Nuhrii und Ahkmou allein gegenüber. Der Makuta packte den Toa mit bloßer Hand und hielt ihn fest. Nuhrii versuchte vergebens sich aus dem Griff zu befreien. Ahkmou hob seine Klinge.

Kapitel 10

In diesem Augenblick passierten mehrere Dinge gleichzeitig.
Ein donnerndes Geräusch ertönte, Ahkmou schlug auf Nuhrii ein, welcher sich ein letztes mal aus dem Griff des Makutas zu befreien versuchte. Doch der Hieb sollte den Toa niemals erreichen. Ein käferähnlicher weißer Rahi mit einem riesigen Schild flog vor die Klinge und wehrte den Schlag ab. Während Ahkmou wütend aufschrie kamen Radik und Nuirek von hinten auf ihn zu. Ahkmou drehte sich um und ließ so von Nuhrii und Atrex ab. Nuirek Radik und Ahmou lieferten sich einen kurzen Kampf mit den Klingen, bevor ein hellblauer Strahl auf Ahkmou zuflog. Ahkmou wich der Attacke Spikrars aus. Doch dann er zeugte Lumbric mit seinen Werzeugen einen Spalt in der Erde, der den Makuta festsetzte. So war es ihm unmöglich dem zweiten Strahl auszuweichen. Er wurde in einem blaues Spinnennetz gefangen und konnte sich nicht mehr wehren als er Ergas über sich an der Decke hängen sah. Rechtzeitig sprang der Maulwurf weg und brachte sich in Sicherheit, bevor die Decke an dieser Stelle herabstürzte und Ahkmou unter sich begrub.

Kapitel 11

"Dies war unser Dank für eure Rettung. Dank euch sind wir wieder sechs Stämme die in Frieden leben!"
Ergas sprach zu den Toa. "Wir werden euch immer in unseren Legenden halten!"
"Wir haben euch zu danken. Nuva Nui schuldet euch viel", entgegnete Ehrye.
"Geht nun und beendet eure Aufgabe!"

Sechs gebündelte Elementarkräfte, vereint wurden sie Protodermis. Der Stein wehrte sich, doch die Toa waren stärker. Schließlich zersprang er in tausende Teile. "Sucht den rechten Weg! Aber bedenkt, dass die bestimmung nicht offensichtlich sein muss", wiederholte Golyo Kions Worte ehrfürchtig.

Die sechs Toa führten die Matoran wieder an die Oberfläche, nach Nuva Nui. Sie befreiten die gefangenen Toa und bauten Nuva Nui wieder auf.


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