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Rache! Cover

Prolog

Der Sicherheitsoffizier in der blauen Rüstung lief den Gang entlang. Vor ein paar Sekunden war der Strom ausgefallen, und als erstes war es die Aufgabe der Sicherheitsoffiziere, nachzuprüfen, was geschehen ist. Also rannte er, seine Waffe mit beiden Waffen festhaltend, Richtung Reaktorraum. Ihm folgten noch zwei weitere in blauen Rüstungen gekleidete Offiziere. Sie waren allerdings langsamer als er.
Sie bremsten vor dem Reaktorraum. Das Schloss war aufgebrochen. Er drückte ein wenig dagegen, aber nichts geschah. Die Tür schien von innen verbarrikadiert worden zu sein. Also trat er dagegen. Aber die Blockade war zu stark. So half nurnoch eins: Er musste die Tür heraussprengen. Da er selber nicht über die Fähigkeit verfügte, Sprengladungen zu legen, befahl er seinem Begleiter, dies zu tun. Dieser nahm aus seinem Rucksack eine Art kleinen Computer, den er an die Tür hielt. Durch eine besondere Funktion dieses Computers bleib er an der Tür haften. nun tippte er irgendetwas ein. Zehn Sekunden danach scheuchte er den Unbekannten und seinen Begleiter weg. Sie versteckten sich hinter einer Ecke. Der Sprengmeister selber folgte ihnen.
Es wurde noch kurz gewartet, dann kab es einen Ohrenbetäubenen Knall. Alle drei liefen wieder zum Eingang. Die Explosion hatte ein großes Loch in das Metall gerissen, die Ränder waren schwarz und dampften noch. Als sie hindurchsahen, wurden sie Zeugen eines unglaublichen Kampfes...

Gefahr aus dem Nebel

Die Gruppe kletterte nun schon eine Stunde an dem Stalaktiten hoch. Obwohl das klettern muskelzerreißend war, gab niemand auf. Aus über 100 Metern herunterfallen wollte keiner.
Certavus hatte alle zehn Meter einen Sprengkopf an dem Stein angesetzt. Da er als letzter kletterte, bemerkte niemand sein handeln. Die Sprengköpfe mochten zwar klein sein, zerschlugen aber mit einer gewaltigen Exolosionskraft selbst die härtesten Gegenstände. Doch nun hatt er nurnoch einen. Er sparte ihn sich auf; Man musste zum Notfall immernoch etwas in Reserve halten. Die Wucht der Explosion würde dafür sorgen, das der Stalatit abknickt und die ganze verfluchte Basis im Sumpf versengte.
Seinen Beutel ließ er nun fallen. Er brauchte ihn nicht mehr, es war nur unnötiger Ballast. Langsam flatterte der Stoff außerhalb seiner Sichtweite.
Da er nun nichts mehr zu verheimlichen hatte, kletterte er schneller. So kam es, dass er die anderen überholte und die Führung übernahm.

Der Offizier, mann nannte ihn auch Ethan Falls, blieb für die ersten Sekunden stehen und beobachtete den Kampf. Doch nach nur wenigen Sekunden sprang er durch das Loch in der Tür und griff in den Kampf ein.
Vorzufinden waren Greg Duster und zwei Matoranische Wesen, die sich bekämpften. Doch ihr Mann, Greg, hatte kaum eine Chance. Er verfügte nur über eine Ganzarm-Waffe, und die anderen Beiden waren mit Klinge ausgestattet. Eine davon, wie Ethan sah, war garantiert von der Hero Factory. Sie war einfach zu sauber verarbeitet. Die dunkelroten Spitzen waren mit sehr viel Mühe an der Waffe angebracht worden, da die Teile sehr dünn waren. Daraus folgerte er, dass sie einem höher Gestellten Mitglied gehörte, da nur diese solche Waffen bekamen. Also mischte er sich in die Kampfmenge, um seinem Verbündeten zu helfen.

Certavus hatte endlich den oberen rand des Stalaktiten erreicht. Er packte die künstlich angebrachte Leitplanke und zog sich an ihr hoch. Danach setzte er sich mit dem Rücken zu dem Abgrund hin. Das Klettern war ziemlich anstrengend gewesen, und hatte selbst einem kräftigen Glatorianer wie ihm große Kraft gekostet. Doch nun mussten sie weiter. Er steckte die beiden Spitzhacken in seinen Gürtel und wartete auf die anderen. Als sie den Rand erreichten, zog er einen nach dem anderen hoch. Nach einiger Zeit waren sie endlich alle oben. Nun sprach Certavus:
"Wir sind hergekommen, um diese Basis zurückzuerobern. Damit sie keinen Notruf an eine andere senden können, müssen wir zunächst die Funkantenne zerstören. Doch wenn wir einfach so in das Gebäude rennen und nach oben vordringen, werden wir sicherlich von ihren Soldaten aufgehalten. Also teilen wir uns in zwei Teams auf. Das eine kommt mit mir; wir werden die Antenne abschalten. Die anderen werden unten warten und isch im Gebäude verstecken. Wir werden sie per Funk unterrichten, wenn wir Erfolg haben. Vorher wird niemand auch nur irgendeine Aktion starten, ist das klar?"
Ein allgemeines Nicken folgte. Die Gruppen teilten sich so ein, dass mit Certavus Krakua, Vezok, Tarduk, Kiina, Kongu und Jaller kamen, und die anderen, darunter Toa Bomonga, sich versteckten.
Noch war ihnen niemand entgegen gekommen. Allerings waren sie noch nichteinmal im Gebäudekomplex, sie schritten erst durch die kleine Stadt. Certavus sah an einem Haus ein Terassenfenster eingeschlagen; wohlmöglich das Werk von seinen eigenen Leuten. Es war nachts, und die Roboter waren nicht aktiv. Das war ein guter Zeitpunkt. Die leute in dem Hero Factory-Außenposten würden bestimmt schlafen und nur ein paar müde Sicherheitsoffiziere würden ihnen im Weg stehen. Doch natürlich kam es anders. überall hörte man Leute herumlaufen. Wäre der Strom noch dagewesen, hätte man Alarmsirenen gehört und überall Licht gesehen. Doch das war zum Glück nicht so. Denn Béryl hatte gute Arbeit geleistet.
Die zweite Gruppe, die sich zuerst verstecken sollte, ging ein paar Meter hinter ihnen her. Sie schlichen an den Haupteingang. Niemand war zu sehen. Leise gingen sie in das Gebäude hinein. Certavus lief vor, und seine Gruppe ihm hinterher. Bis sie plötzlich angegriffen worden. Blau uniformierte Soldaten hatten sich in den Seitengängen versteckt und ihnen aufgelauert. Leider verschwächte das dunkle Certavus' Sichtstärke und erschwerte den Kampf beachtlich. Ihre beiden Gruppen wurden getrennt. und letztendlich war es Thok, der ihnen den Plan rettete: Mit seiner Eiskanone erschif er eine meterdicke Wand aus Eis, die sie von den Angreifern schützten. Doch leider betraf dies nicht Bomongas Truppe. Sie musste sich alleine gegen die gegnerischen Truppen verteidigen. Alleridngs konnten sie das Glück erzielen, dass mehrere Soldaten im Eis gefangen wurden. So entkamen Certavus und seine Begleiter.

Der restlich Weg war still. Niemand kam ihnen entgegen. Doch leider war der Plan nicht richtig geglückt. Der Überraschungsangriff der anderen Gruppe würde nicht mehr glücken. Wahrscheinlich würden sie bald eine andere Basis benachrichtigen und sie würden Verstärkung schicken. Also rannte sein gesamtes Team. Endlich kamen sie an der Funkstelle an. Die Tür war verschlossen. Natürlich. Allerdings trat nun Kongu hervor und gab den anderen ein Zeichen, zurück zu gehen. Er steckte seine Kurzschwerter weg und nahm seine beiden Cordak-Blaster in die Hand. Sie fingen an, sich zu drehen, und schon bald schossen hochexplosive Pfeile aus ihnen heraus. Rauchwolken umhüllten die Tür. Was dann von ihr übrig blieb, waren ein paar verschmorte Ränder. Die gesamte Gruppe sprang in den Raum.
Es saßen ein paar Leute an den Computern, die sie neugierig anstarrten. Einer hatte einen Blaster in der Hand, die Öffnung auf sie gerichtet. Doch er kam nie zum Abdrücken. Certavus schwang sein Schwert und zerteilte den Roboter in zwei Hälften. Damit entbrannte der Kampf.
Zuerst versuchten drei Leute, mithilfe der Anlage die anderen Außenposten zu warnen. Doch es glückte nicht. Vezok streckte alle drei kaltherzig nieder. Wieder ein anderer versuchte, sich über seinen Computer mit anderen in Verbindung zu setzten. Doch Kiinas Dreizak durchbohrte ihn und stach mit den Spitzen in das Gerät, sodass rotes Blut an den Bildschrim spritzte, bevor dieser erlosch. Die anderen wurden entweder durch Schwerter, Klauen oder anderes umgebracht. Von ihnen kam niemand zu Schaden, da ihre Gegner unbewaffnet waren. Letztendlich lagen 15 tote Roboter im Raum, und überall war Blut. Nun schritt Krakua auf die Antenne, die eigentlich eine große Maschine war, zu. Seinen Schallstab hielt er in den Händen. Die anderen zogen sich aus dem raum zurück und hielten sich die Ohren zu. Die Schallwelle, die gleich erfolgte, würde die taub machen. Nur der Toa des Schalls war dagegen immun. Nun hob er seinen Stab, beschwor eine gigantische Schallwelle hervor und ließ sie auf die Maschine zurasen. Der gewaltige Druck riss sie in Stücke. Übrig blieb nur ein kleiner Schroothaufen auf dem Kontrolltisch, der ebenfalls gegen die Wand gesprengt wurde.
Certavus griff nach seinem Funkgerät. Er musste Bomonga bescheid geben. Doch er meldete sich nicht. Konnte es sein, dass er getötet wurde? Nein. Nein, dass durfte einfach nicht wahr sein!

Vergessen

Bomonga spürte nichts. Es gab nichts mehr. Er schwebte in einer Finsternis, ohne jede Orientierung. War er tot? Er wusste es nicht. Aber er wollte auch nicht erwachen. Hier war er frei von Schmerz. Alles fühlte sich wohl an. Hier war Wärme. Doch plötzlich hörte er ein Geräusch. Es kam irgendwo her, er wusste allerdings nicht, woher. Und langsam kehrten seine Gefühle wieder zurück. Er versuchte sich dagegen zu wehren, doch nichts half. Er wurde wieder ins Leben zurück gesogen.
Blut lief über sein Gesicht, und einige seiner Knochen waren gebrochen. Seine Rüstung war ebenfalls blutig, jedoch weniger sein eigenes, als das seiner Gegner oder Verbündeten. Sie waren von der Hauptgruppe getrennt worden. Thok hatte sie von ihnen abgeschnitten, damit die anderen ihre Mission meistern konnten. Nun lag er hier, auf einem Leichenhaufen mit den anderen. Unter schlimmen versuchte er aufzustehen. Doch es ging nicht. Man hatte ihn unter all die anderen leichen getan. Doch er musste raus. Mühsam versuchte er, sich aus dem Haufen heraus zu ziehen. Doch er hatte keinen halt.
Nach einigem Überlegen hatte er dann eine Idee: Er packte eine Waffen, die einer seiner Verbündeten noch an der Rücken geschnallt hatte, und stach diese in den Boden. Zwar konnte er aufgrund seiner Verletzungen nur wenig Kraft aufbringen, aber es reichte, um die Waffe ein Stück in den Boden zu schlagen. An ihr festhaltend konnte er sich endlich aus dem Haufen ziehen. Überanstrengt durch den für ihn riesigen Kraftaufwand lag er eine Zeit lang auf dem Boden.
Irgendwann fiel ihm dann ein, dass er noch ein Medpack bei sich hatte. Er zog es aus seiner Tasche, öffnete es und aß den Inhalt begierig auf. Schon fühlte er sich besser. Er stand auf, nahm die Waffe, die er in den Boden gerammt hatte, und ging zu dem Leichenhaufen. Er untersuchte sie; doch fand niemand überlebenden. Auch Thok, einen seiner besten Krieger, hatten sie getötet. Die Einschlagslöcher von schweren Waffen zeigten dies Eindeutig. Also ging Bomonga seinen Weg ohne Begleiter, um an den Robotern rache zu nehmen.

Certavus heilt sein Funkgerät noch in der Hand. Er wusste, dass es schwachsinnig war, nach den toten zu suchen. Sie würden ihnen im Kampf auch nicht helfen. Statdessen gab er erneut einen Code ein; Diesmal, um Verstärkung anzufordern. Er meldete sich:
"Hier ist Certavus. Wir haben die Antenne zerstört und alle, die im Kontrollraum saßen, sind nun tot. Doch wir wurden von einem Teil unserer Gruppe getrennt. Vamprah, wir brauchen nun eure Verstärkung aus der Luft."
"Die verstärkung kommt sofort. Ich habe hier ein paar Rahi, die auf mein Zeichen reagieren, außerdem ein paar Av-Matoraner und Dunkle Jäger mit Flugausrüstung. Ich komme natürlich auch mit. Wir sehen uns. Ende."
Ohne einen weiteren Kommentar steckte er das Funkgerät weg. Er stand auf, zog sein Schwert, und machte sich in Richtung Bauzentrum auf. Er wusste, wann Vamprah eintreffen würde, und dies würde eine Menge zerstörung geben. Letztendlich würde diese verfluchte Basis selbst im Sumpf versinken. Doch davor musste er ein paar technische Geräte holen. Die Hero Factory war ihnen weit voraus, aber mithilfe von Waffen und Rüstungen könnten sie ihnen bald ebenbürtig sein. Technologie nachzubauen, war keine Schwierigkeit.
Er trat die Tür auf und überraschte damit ein paar Arbeiter, die in der Nähe standen. Jedoch blieb ihnen nicht einmal mehr die Möglichkeit, zu schreien. Mit einer gezielten Bewegung hatte er mit seinem Schwert allen vier die Kehle aufgeschnitten. Was folgte, was ein ersticktes Gurgeln und Blut, das auf den blanken Boden spritzte. Doch leider wahren auch Soldaten im Raum. Sie hatten die Eindringlinge jetzt bemerkt und schossen auf sie.
Die Toa und Glatorianer kämpften hervorragend. Sie schwangen elegant ihre Waffen und töteten einem nach dem anderen. Am Schluss blieb nurnoch Tarduk übrig, der wie wild mit seinen Krallen auf das Gesicht eines Soldaten, der ihn festhielt, einschlug. Nach kurzem ließ dieser los und fiel um. Tarduk landete sicher auf den Füßen. Jedoch war sein rostiges grün noch weniger zu erkennen als vorher. Rotes Blut bedeckte seine Krallen, sein Gesicht und den Oberkörper. Gleichzeitig tropfte es auf den Boden. Sein Blick war wild und verrückt.
Certavus schritt nun auf den toten vor ihm zu, und konnte sofort verstehen, wieso Tarduk so blutig war. Denn das gesicht war nicht mehr zu erkennen. Hastig, ohne einen weiteren Blick darauf zu werfen, wandte sich Certavus von dem ekelerregenden Anblick ab und schritt auf die Waffenkammer zu.
Er und die anderen stopften sich alle Taschen mit Waffen, Granaten und anderem, was im Raum vorzufinden war, voll. Am Schluss blieb von den vielen Materialien nurnoch eine geringe Anzahl übrig. Nun machten sie sich wieder auf den Weg, um einen sicheren Weg aus der Anlage zu finden.

Nach kurzer Zeit, als sie sich wieder in der Stadt befanden, erfolgte Vamprahs angriff. Steine regneten vom Himmel auf das Gebäude herab und schlugen Löcher hinein. Überall entstanden Brände. Certavus betrachtete genussvoll diesen Untergang des Außenpostens. Doch bald war es auch ihre Aufgabe, zu handeln. Sobald die verschreckten Söldner und techniker aus dem Gebäude strömten, würden sie zuschlagen. Waffen hatten sie ja genug. So postierten sie sich im Schatten der großen Treppe und warteten. Dann wurde auch schon die riesige Tür aufgeschlagen, und verängstigte, zum Großteil unbewaffnete Roboter stürmten heraus. Certavus und die anderen schwangen sich über den Treppenrand und schlugen zu.

Der Anfang des Untergangs

Lauren lag noch immer am Boden, als ihre Chef Scott Blast an ihr rüttelte.
"Aufwachen!" schrie er sie schon fast an. "Das ganze Gebäude stürzt ein, wir müssen hier weg!"
Zuerst sah sie sich um, und ihre Sehkraft kam langsam wieder zurück. Sie lag immernoch da, wo die Agori sie bewusstlos geschlagen hatte. Alles war in ein düsteres Licht getaucht, die sonst weißen Wände hatten einen starken grauton. Unverkennlich war es das Licht der Notbeleuchtung. Sie stand schnell auf.
"Los, hol schnell deine Rüstung. Das hier könnte selbst für uns hart werden!" befahl er ihr harsch.
Ohne weiter Fragen zu stellen lief sie los. Warum muss mein Zimmer nur soweit oben liegen? dachte sie. Sie hörte immer wieder ein Knallen. Und plötzlich auch entferntes schreien, das nur von schlimmer Qual herrühren konnte. Die Schreie vermischten sich zusätzlich mit dem Geräusch von Metall auf Metall, wie etwa Schwerter, und Blasterschüsse. Außerhalb musste ein großes Chaos herrschen. Trotzdem rannte sie die Stufen hinauf. Auch der kurze abgesperrte Bereich interessierte sie diesmal nicht, sie sprang einfach über die Absperrung und rannte weiter. Einige male wäre sie Beinahe ausgerutscht und hingefallen, da die Stufen teils kaputt waren und Werkzeuge überall verteilt lagen.
Endlich erreichte sie ihr Zimmer. Mit einem kleinen Sprung trat sie die Tür ein, da das heraussuchen ihres Schlüssels in ihrer Situation einfach zu lange gedauert hätte. Sie packte den Brustpanzer, Armschoner, Beinschoner und Waffe, nahm sie die gepanzerten Handschuhe und zog sich alles über. Sie zog die Schnallen, die alles festhielten, stramm zu und blickte sich dann um. Was sollte sie retten? Zuerst dachte sie an ihre Tagebücher, in denen ihr besonderes Geheimnis stand, von dem diese dumme Matoranerin jetzt wusste. Doch das konnte ruhig kaputt gehen, es war ja nur ein Nachteil, es zu behalten. Es könnte den falschen Leuten in die Hände fallen. Dann erblickte sie den Gegenstand, den sie auf jeden Fall retten musste: Es war eine kleine Statue, gefertigt aus dem Holz eines großen Baumes. Sie war weiß, und zeigte eine Toa mit einem schönen Gesicht, die mit Tüchern tanzte. Sie hatte ein schönes Kleid an und öffene Haare, in der eine Blume steckte. Es musste schon ein sehr begabter Künstler gewesen sein, der dieses Wunderwerk erschuf. Sie hatte die Figur einst auf einem Schlachtfeld gefunden, in einer halb verbrannten Hütte. Sie schritt nun auf die Figur zu, als es geschah.
Die Decke riss auf, und ein brennender Fels krachte vor ihr auf den Boden. Sie kreischt und sprang zurück. Oben an dem Loch der Decke klammerte sich ein grünes Wesen, mit riesigen Farcettenaugen und krallen an den Händen. Es hatte drei riesige Zähne, an der ein seltsamer Schleim herunterlief. Als sie es genauer betrachtete, erkannte sie die Form einer Art überdimensionierten Hornisse. Immer noch verschreckt, riss sie ihren Waffenarm hoch und schoss blaue Blitze auf das Monster. Es kreischte in einem Ohrenbetäubenen, krächzenden Ton, spritze Schleim in den Raum und gurgelte, wobei dieses Zeug auch aus den WUnden spritzte. Es ließ den frisch zerschlagenen Rand loß und fiel außerhalb das Dach herunter.
Lauren aktivierte die kleinen Antriebe, die unterhalb ihrer Panzerschuhe angebracht waren, und flog langsamn hoch. Sie erreichte den Rand, und hielt sich daran fest. Die Mini-Jetpacks deaktivierte sie darauf. Und es war ein unglaublicher Anblick von dem, was sie sah: Unten, am großen Haupttor, war ein großes Gemetzel, im wahrsten Sinne des Wortes. Große Teile der Treppe waren rot gefärbt, das sah man selbst aus so einer großen Höhe. Überall am Eingang kämpften Soldaten gegen die Toa und Glatorianer. Und ihre Leute waren ganz klar im Nachteil. Außerdem brannte das Hauptgebäude an vielen Stellen, und überall waren Löcher zu sehen. Denn die geflügelten Wesen, die auch noch in schwarz und orange vorzufinden waren, warfen brennende Felsen gegen die Fassade. Sie konnte sogar sehen, wie die "Hornisse", die sie erledigt hatte, an der dem Gebäude nach unten fiel. Und erst jetzt merkte sie, dass der Stein, der ihr Quartier getroffen hatte, sein Feuer ausgebreitet hatte und alles brannte!

Sie sprang trotzdem hinab, einen kleinen Strahl aus Eis abfeuernd, da sie sich nicht verbrennen wollte. Sie griff nach der hölzernen Figur; Sie war bereits ein wenig schwarz geworden. Trotzdem steckte sie sie in ihre Seitentasche und bahnte sich, Eisstrahlen schiessend, einen Weg durch das Feuer. Sie hechtete aus dem Raum. Und es ging wieder die Treppe herunter. Das was jetzt geschah, passierte wie Automatisch. Sie handelte nurnoch nach ihren Instinkten. Zusammen mit Scott lief sie nach draußen. Alle ging so schnell. Und schon wieder musste sie kämpfen.

Ein Schlachtfeld

Ethan keuchte, musste aber sofort wieder reagieren und sprang zur Seite. Die Strahlen der geklauten Hero-Factory Waffe hatten bereits seine Leute getötet. Er musste nun alleine mit Greg die Stellung halten und diese beiden aufhalten. Doch etwas beunruhigte ihn: Seit mehreren Minuten waren andauernd Erschütterungen durch die Festung gegangen. Außerdem schien Greg langsam den Verstand zu verlieren: Seine Schüsse waren unkontrolliert und landeten keine Treffer mehr. Er war wild geworden. Stimmte etwa etwas mit seinem Kern nicht? Es blieb keine Zeit zum Nachfragen. Dies wurde zu einem Kampf ums Überleben.
Nun musste er aber endlich handeln. Er machte einen Satz und warf sich auf die weiße Matoranerin. Er warf sie auf den Boden und beide schlitterten hinter ein regal. Er hob seine Hand, und ließ sie auf das Gesicht seiner Gegnerin zurasen. Sie hatte keine Zeit um es zu blocken, und wurde getroffen. Daraufhin spritze Blut aus ihrem Mund auf Ethans Rüstung. Doch außer einem kurzen Aufschrei zeigte sie keine Reaktion. Sie packte ih jetzt am Hals, und warf ihn von sich weg. Sie stand auf, packte ihn wieder und schlug ihn mit dem Kopf gegen die schweren Maschinen. Bewusstlos sank er zu Boden. Erwachen sollte er für die nächste Zeit nicht mehr.
Fhekia rannte nun wieder zu Béryl, die sichtliche Probleme mit dem Aufhalten des Heroes hatte. Er wurde wirklich verrückt. Jetzt nahm er sogar schon sein schwere Ganzarm-Waffe, um nach ihr zu schlagen. Fhekia lief in kleinen Sprüngen zu ihm hin, duckte sich unter der Waffe durch versuchte ihn mit ihrem Schwert in die Seite zu stechen. Doch in einem wilden Kontern wurde sie von der schweren Waffe in den Bauch getroffen und fiel längswärts hin. Der Hero wandte sich Béryl zu.
Sie musste nun wieder seinen Schüssen ausweichen. Zum Glück war die Waffe, die sie dem einen abgenommen hatte, resistent gegen die Strahlen. Es musste irgendeine Schwachstelle geben. Er war so wild und unkonzentriert. Wie konnte seine Deckung nur so perfekt sein? Außerdem wurde der andere immer wilder. Bald würde er vor Wut irgendwas dummes tun. Dann könnte sie ihn erwischen. Denn so zog sich der Kampf ins unendliche hin.
Schließlich war es Fhekia, die das Fass zum Überlaufen brachte. Sie stach ihm, weil er nicht auf seine Rückdeckung hatte, das Schwert in die Seite, genau da, wo sie ihn vorhin hatte treffen wollen. Er packte, nun mir rot glühenden Augen, die arme Matoranerin am Hals und warf sie hoch in die Luft. Vorraussehend, was gleich sicher geschehen würde, warf sich Béryl seitlich auf den Boden und schlitterte unter sie, und fing sie auf. So lagen sie beide da, als der Roboter gänzlich den Verstand verlor.
Er richtete seine Waffe auf sie. Doch es kamen keine Laser. Kleine Löcher klappten an dem Rand des großen, runden Kanonenrohres auf. Dann fing sich die Rohrspitze an, sich zu drehen. Und sie wurde immer schneller. Bald konnte man die Löcher nicht mehr erkennen, es war nurnoch ein schwarzer Kreis, so schnell drehte die Kanone sich. Und dann passierte das unglaubliche:

Sand schoss aus den Löchern. Und das die ganze Zeit. Mit der Drehbewegung der Waffe wurde er überall verteilt. Nicht damit Rechnend, flog viel davon in die Augen der beiden Matoraner. Geblendet warteten sie auf ihren Untergang.
Der Sand, der vorher noch großräumig verteilt wurde, wurde durch die Schnellere drehung zu einem kleinen, aber eher zentrierten Wirbelsturm. Und es flog direkt auf sie zu. Aus reinem Instinkt, der Béryl plötzlich überkam, sprang sie zur Seite und zog Fhekia mit sich. Der Tornado krachte in ein Regal, und riss es komplett ein. Teile flogen überall herum. Da der Sturm allerdings andauerte, traf er auch die Wand. Und so riss er das erste Loch hinein. Der restliche Sand schoss ins freie. Von Außen sah man nun ein Loch in dem Gebäude.
Nicht auf die Zerstörung achtend, die er anrichtete, hob er seine Waffe. Dabei schlug er entlang der Linie, die er dafür zurücklegte, einen großen Riss in die Fassade. Und er ließ den Strahl auf die beiden herunterrasen. Der Untergang war nahe.
Gleich gehts weiter...

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