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Sanguinus` Verrat ist eine Kurzgeschichte der Eara-Legenden. Sie berichtet das Geschehen zwischen Die Rückkehr des Schattens II und Unterirdisch aus der Sicht des Dunklen Jägers Sanguinus.

Kapitel 1

Zufrieden sah Sanguinus dem Einsturz des Großen Tempels zu. Urakrahk und Gollank machten sich Sorgen um Vakka, aber Sanguinus teilte ihre Sorge nur bedingt. Es würde sowieso niemand diesen Einsturz überleben. Weder die Toa noch Vakka. Sanguinus hatte Vakka schon immer gehasst und wartete lange Zeit auf seinen Tod. Nun würde er Vakka endlich als Stellvertreter Ahkmous folgen. "Wir gehen, das hat nieman überlebt."

Ahkmou starrte aus dem Schatten auf Sanguinus Trio. Aus irgendeinem Grund verärgerten ihn die Neuigkeiten. Keinesfalls wegen Vakka, er wusste bereits wer ihm folgen würde, nein, wegen der Toa. Sie wären gute Schatten-Toa gewesen. Wütend warf er einen Stein auf dem Boden gegen die Wand und berief kurzerhand eine Versammlung ein. Sanguinus war bereits anwesend und bald folgten weitere Dunkle Jäger. Sobald alle eingetroffen waren sprach Ahkmou:"Ich werde nun einen neuen zweiten Anführer wählen".
Einige waren entsetzt und überrascht über Vakkas Tod, andere, wie Sanguinus, schien dies egal. Sie warteten nur auf das Ergebniss.
"Es wird...", Ahkmou ließ sich Zeit,"Nupor sein."

Kapitel 2

Wut und blanker Hass kamen in Sanguinus hoch. Am liebsten würde er jeden zerfetzen, der in seiner Nähe war. Vor allem Nupor. Dieser sah gelassen, aber dennoch erfreut aus und Sanguinus schwor, dass einst der Tag kommen würde an dem er Nupor eigenhändig vernichten würde. Die Versammlung wurde von Ahkmou aufgelöst.
Sanguinus begab sich zu seinen Gefährten. Auf dem Weg kamen ihm drei Matoran entgegen. Sie wollten ihm wohl etwas sagen, doch in seinem Zorn tötete Sanguinus den einen sofort mit seiner Klinge. Dann nutzte er seine Psionik-Kräfte und ließ die anderen beiden ebenfalls sterben.

Tamaru und Kopeke betraten das neue Versteck der Rebellen. Es waren wenige. Lediglich die Turaga und einige Matoran und die Chronisten hatten schlechte Neuigkeiten. Nachdem sie vom Tod der Toa Java gehört hatten, hatten die Matoran-Rebellen alle Hoffnung aufgegeben. Sie versteckten sich nun solange es ging, wussten jedoch, dass man sie finden würde.
"Man hat uns entdeckt", berichtete Kopeke,"sie kommen. Es sind viel zu viele. Wir haben keine Chance."
Entsetzen breitete sich unter den Matoran aus. Einer rief:"Wir werden kämpfen für den Großen Geist, bis wir untergehen." Die anderen stimmten ihm jubelnd zu.

Sanguinus lachte. Diese lächerliche Truppe hatte nicht die geringste Chance gegen die Dunklen Jäger. Zusätzlich waren mehr als doppelt so viele Matoran auf der Seite der Jäger. Die Rebellen machten sich zum Kampf bereit und Nupor gab seinen Truppen auch ein Zeichen. Sanguinus hasste ihn und wollte seine Befehle nicht befolgen, aber er sah noch keine andere Möglichkeit.

Kapitel 3

Sanguinus zerschlug Matoran für Matoran. Manche griff er mit seinem Stab an, andere tötete er mit seinen Elementarkräften, aber meist benutzte er seinen Rotuka Rotor. Er besaß die Kraft die Matoran zu unterwerfen, sodass sie Ahkmou gehorchen müssen. Eine Kraft auf die er besonders stolz war, denn er war einer der wenigen, die sie von Ahmou bekamen. Außer ihm besaßen nur Gollnak, Urakrahk und Nupor diese Kraft.
Während Sanguinus sich durch das Gedränge schlug, hielt er Ausschau nach Nupor. Er entdeckte ihn an einer Höhle, den Turaga gegenüberstehend. Sanguinus ging etwas näher heran und erblickte das Geschehen. Nupor versuchte seine Hypnosekräfte zu nutzen, was nichts gegen die Turaga brachte. Nokama schleuderte Wasserkugeln auf Nupor, doch dieser wich mit Leichtigkeit aus und warf die Turaga des Wassers in die Höhle. Whenua traf Nupor und dieser stürzte auf den Boden der Höhle. Die Turaga stellten sich um den, hilflos auf dem Boden liegenden Dunklen Jäger. In diesem Augenblick sah er Sanguinus. Nupor blickte ihn flehend an. Aber Sanguinus blickte nur hasserfüllt zurück und feuerte einen Strahl auf die Höhle, sodass diese einstürzte. Die fünf Turaga entkamen dem Einsturz knapp, während die Steine auf den Dunklen Jäger niederfielen.
Sanguinus lachte. Dann lud er seinen Rotuka Rotor auf und unterwarf jeden der Turaga. Bevor er zuletzt Vakama traf rief dieser:"Der Große Geist lebt! Die Toa werden zurückkehren!"


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