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BETWEEN THE WORLDS

“Zwischen den Welten“

Vorwort;

Als Spherus Magna zerbrach und in drei Planeten zerfiel, war dies nicht nur das Ende eines erbitterten Konfliktes, der als Kernkrieg in die Geschichte eingehen sollte. Es war auch die Geburtsstunde eines neuen Planeten Systems. Bota Magna, Aqua Magna und Bara Magna sowie der rote Stern. Auf allen drei Planeten begann sich nun eine eigene Zivilisation zu entwickeln. Zwei davon trugen nur noch Fragmente der alten Welt in sich, während die eine sich ganz nach den alten Regeln Entwickelte. Schließlich entfremdeten sich die Zivilisationen auf Bota Magna und Bara Magna völlig von dem alten Kult um die großen Wesen. Nun vergingen fast 10.000 Jahre voller kleiner und größerer neuen Konflikte. Ein Kommen und Gehen das viele, wenn nicht unzählige Leben einforderte, doch am Ende zwei starke Kulturen auf zwei Planeten hervor brachte. Technisch und auf medizinischer Ebene weit fortgeschritten unter einer demokratischen Grundordnung. In der für tiefe spirituelle Strukturen und jene die sich an die spärlichen Reste vergangener Tage hielten, kein Platz mehr war. Dinge die vor 10.000 Jahren noch als wertvolle Gaben gehandelt wurden, galten jetzt als verpönt oder gefürchtet. Dies auch aus einem guten Grund. Denn die Zivilisation beider Planeten war nur nach außen hin eine heile Welt. Hinter der Fassade zersplitterte sich das Bild in drei Welten, welche einander nach wie vor bekämpften. Eine war das System das sich gegen eine Rebellenbewegung und einer fanatischen Sekte, die zweite Welt, zu Wehr setzte. Die dritte Welt war ein düsteres Erbe aus den Zeiten des großen Zerbrechens. Einige der frei gesetzten Energien hatten sich in etwas manifestiert, dass man die Anderswelt nannte. Ein düsteres Ebenbild der realen Welt, in dem sich alles nach den Alpträumen der Schicksalsbehafteten immer wieder neu erschuf. Ein grausamer Ort, der jene anzog und verschlang, die vom Schicksal der Vergangenheit heimgesucht wurden.

Um den Konflikten Herr zu werden errichtete der Senat beider Planeten einen Apparat aus Polizei, Militär und einem Geheimdienst. Um die Wurzeln der neuen Zivilisation zu bewahren und die Bewohner Bara Magnas und Bota Magnas zu schützen. Gegen die Feinde der realen Welt und die Gefahren aus der Anderswelt.

Vom Söldnerhaufen zum Geheimdienst, „SPECTRA“;

Da der Senat nicht alle Aufgaben zu Sicherung der öffentlichen Ordnung der Polizei und dem Militär überlassen wollte, kam schon früh in der Gründungsphase des demokratisch aufgebauten Senats, der Gedanke eines Geheimdienstes auf. In der 10.000 jährigen Entwicklung Bara Magnas von einem verdorrten Wüstenplaneten zu einer blühenden Landschaft, wechselten die Senatsformen immer wieder. Somit auch der Apparat zur Staatssicherheit. Mehrere Epochen lag sie in den Händen des Militärs, dann wieder in denen der Polizei. Ein Hin und Her was viele Gegner geschickt auszunutzen wussten. An die Anderswelt dachte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ihre erschreckende Existenz würde erst viel später ans Tageslicht kommen. Aus diesen Wirren heraus kam es beinahe zu einer Rätediktatur. Gerade noch rechtzeitig konnte diese durch das beherzte Eingreifen zweier mutiger und zugleich tief entschlossener Agori verhindert werden. Diese waren die Anführer zwei Söldnertrupps, die sich Treu dem demokratischen Senatoren verpflichtet fühlten. Der eine war Jason Spector und der andere Isaak Travis. Als Lohn für ihre anstandslose Treue wurde ihnen die Ehre zu teil, ihre Söldnertruppe zu einem der ersten Geheimdienste um zu formen. Was die beiden Agori auch taten. Sie fasten ihre Söldnerhaufen zusammen und arbeiteten an einer neuen inneren Struktur. Doch das fertige Ergebnis erlebten sie nicht mehr. Es dauerte weitere 2.500 Jahre bis der demokratische Senat, wie er heute Bara Magna regiert, völlig gefestigt war. Somit auch seine Polizei, das Militär und der Geheimdienst.

Der aktuelle Minister zur Inneren Sicherheit bestätigte schließlich die letzte Form dessen, was mit Jason Spector und Isaak Travis begonnen hatte. Er nannte den Geheimdienst Bara Magnas nach den Gründervätern, ohne deren Bemühen es nie den Grundstein für diese Institution gegeben hätte. „SPEC“ aus Jason Spector und „TRA“ aus Isaak Travis. Aus zwei Söldnerhaufen war nun der Geheimdienst „SPECTRA“ geworden.

“Rebellen, Sektenanhänger und Dämonen“ Feinde gibt es viele;

In den ersten Phasen nach der Anerkennung und endgültigen Festigung konzentrierten sich die Agenten SPECTRA´s hauptsächlich auf die Rebellenbewegung und die fanatische Nui Sekte. Dass es noch einen dritten Feind gab, wussten sie bis dahin noch nicht. Die grausamen Ereignisse wurden die ersten Jahre zu Unrecht der verhassten Nui Sekte zu geschoben. Einige weniger bestialischen auch der Rebellenbewegung. Das es noch ein Fragment der Zeiten gab, als energetische Protodermis durch den Planeten floss, darauf kam zunächst niemand. In der Verfolgung der Rebellen und der Sektenanhänger erwies sich der Geheimdienst als sehr effektiv. Beide Feindgruppen wurden nie wirklich ausgelöscht, was trotz aller Feindschaft den Grundsetzen des Senats wiedersprach. SPECTRA sorgte aber dafür, dass beide Fraktionen nie an bedrohliche Stärke gewinnen konnte. Erst vor 15 Jahren stieß man durch einen besonders grausamen aber auch tragischen Fall auf das, was man von da an als Anderswelt bezeichnete. Das Schicksal einer ganzen Stadt hatte auf bestialische Weise für Aufsehen gesorgt. Viele Bewohner waren auf unerklärliche und grausamste Art ums Leben gekommen. Die meisten verschwanden spurlos und nur sehr wenige tauchten vereinzelt wieder irgendwo in Bara Magna auf. Jetzt wurde dem Geheimdienst klar, diese Verbrechen wurden nicht von der Nui Sekte begangen. Hier waren andere, gefährlichere Kräfte am Werk. SPECTRA gelang es schließlich dem schrecklichen Ereignissen ein Ende zu setzen. Dies bewies etwas, dass niemandem gefiel, es gab immer noch Rückstände energetischer Protodermis auf Bara Magna. Wenn auch nur in einigen wenigen Gebieten. Doch ging von ihr dennoch eine nicht ganz unbedenkliche Gefahr aus. Da die Zahl der Opfer, diese bezeichnete man als Schicksal behaftet, sehr gering war. Wenn man sie mit dem Wirken der Rebellenbewegung und der übrigen Kriminalität verglich. Die Wahre Bedrohung der Anderswelt ging nicht einmal von ihr selbst aus, denn sie stellte für die große Masse der Bevölkerung keine Gefahr da. Auch wenn dies für die Hinterbliebenen der Opfer wohl anders aussah.

Die größte Gefahr bestand jetzt in dem potenziellen Risiko, dass sich die Nui Sekte die Ereignisse um die Anderswelt zu nutzen machen konnte. Es hätte keinen besseren Nährboden für die fanatischen Nui Anhänger gegeben. Unerklärliche Ereignisse die Opfer unter den Ungläubigen forderten. In der richtigen Verbindung mit den öffentlichen Medien würde es zu einer tatsächlichen Bedrohung werden. Diese würde dann ganz Bara Magna in Mitleidenschaft ziehen.

„SPECTRA“ Agenten, IT´s und die Reaper;

Das Herz von “SPECTRA” ist die Kombination aus Agenten und It´s. Der Hauptsitzt ist der Spectra Tower im Zentrum von Atero. Dort finden die wichtigsten Beschlüsse und Entscheidungen statt. Dort befindet sich auch das planetare Netzwerk des Geheimdienstes. Dieses Zentrale wird als die Leitstelle bezeichnet und ist der Arbeitsplatz vieler Informationstechniker und Navigatoren, sie alle werden aber unter It´s zusammengefasst. Die Agenten können von allen erdenklichen Orten Bara Magnas auf die Leitstelle zugreifen um ihre Einsätze zu koordinieren oder Informationen ab zu fragen. Auch befinden sich die Büros der wichtigsten Agenten im Spectra Tower. Den Agenten und It´s steht die modernste Technik zu Verfügung und der Geheimdienst macht davon auch regen Gebrauch. Besonders die Überwachung der Sekte beansprucht höchste technische Ansprüche, da die fanatischen Nui Anhänger ernst zu nehmende Gegner darstellen. Auch wenn die Rebellenbewegung nach außen hin stellen weise ungeordnet wirkt, ist sie nicht zu unterschätzen. Die Zahl der regulären Staatsfeinde ist nicht gerade klein. Auf der Fahndungsliste stehen hervorragende Häcker, Reporter und auch der ein oder andere Staranwalt. Sie alle werden bestmöglich überwacht und sobald sie einen Fehler gemacht haben, lässt der Geheimdienst sie festnehmen oder von der Bildfläche verschwinden. Wenn das nicht schon alles wäre, da gibt es jetzt auch noch die Sache mit der Anderswelt. Die Aufklärung und Erforschung dieses Mysteriums ist eine Sache für sich. Dazu hat sich der Geheimdienst eine eigene wissenschaftliche Abteilung zugelegt. Hier kommt eine teilweise noch verbesserte Technik zum Einsatz und vor allem eine neue Art von Agenten.

Diese Agenten werden „Reaper“ genannt und verfügen über bestimmte Besonderheiten, welche für den Einsatz in der Anderswelt stark von Vorteil sind. Diese Agenten sind entweder Mischlinge aus Agori und Matoraner oder aber Schicksal behaftete, die sich aus eigener Kraft aus dem Bann der Anderswelt befreien konnten. Auch werden besonders fähige Agenten zu Reapern weiter gebildet. Die sogenannten Reaper sind daher nicht sehr zahlreich. Da es nur verhältnismäßig wenig Schicksal behaftete gibt und noch weniger von diesen sich aus eigener Kraft befreien konnten. Von diesen Wenigen besteht auch wieder nur eine geringe Zahl die Ausbildung zu einem „Reaper“. Die Aufgabe der Reaper besteht darin, in die Anderswelt ein zu dringen um dort nach jenen armen Seelen zu suchen, die man wieder in die reale Welt zurückholen kann. Dies funktioniert auch nur in einer Kombination aus Wissenschaft, Medizin und den Reapern.

Codex;

Da Spectra besondere Befugnisse zustehen, zum Beispiel das ausklinken des juristischen Weges in besonderen Fällen, gibt es innerhalb des Geheimdienstes klare Regeln. Denn nichts wäre schlimmer, als der Missbrauch von Sondervollmachten. Der Spectra Codex dient dazu, den Umgang mit den Sondervollmachten zu reglementieren. Zum einen legt er feste unter welchen Umständen man den juristischen Weg ausklammern kann und unter welchen nicht. Zum anderen regelt er auch den Umgang unter den Agenten und It´s. Im Codex ist die Form der Ausbildung fest gehalten und auch die Grundlagen, die ein Rekrut / eine Rekrutin erfüllen muss. Der aktuelle Codex beinhaltete daher Elemente aus der frühen Gründerzeit bis zum aktuellen Zeitalter. Manche Punkte wurden immer wieder aktualisiert, andere wiederum bestanden weiter. Eines dieser Relikte aus den Gründertagen ist der Tatbestand, dass ein Agent / eine Agentin nur dann eine Bindung mit jemandem anderen eingehen darf, wenn dies ihren Verpflichtungen nicht im Wege steht. Denn die Folgen einer Widerhandlung in so einem Fall können fatal sein. So kam es dreimal vor, dass Agenten ihre Privilegien dazu missbrauchten, Personen die ihnen nahe standen zu Unterstützen. Diese Zuwiderhandlungen lösten beinahe ein politisches Desaster aus. Auch kam es dazu, dass ein Agent seine Position ausnutzte, um sich eine Frau zu angeln. Er nutze die Befugnisse um seine Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Als dies am Ende doch an Licht kam, konnte ein Skandal nach außen, so gerade noch verhindert werden. In diesem Jahr sollte eigentlich jener Codex Punkt abgeschafft werden. Doch die vier Fälle brachten das Vorhaben zu Fall und sorgten nur dafür, dass die alte Reglung noch mehr Gewicht bekam. Dennoch erfuhr auch diese Reglung eine Aktualisierung;

Ursprüngliche Version;

„Einem Mitglied der „Spectra“ Organisation ist es untersagt eine Bindung mit einer anderen Person ein zugehen. Da dies Emotionen hervor rufen kann, die dem Agenten / der Agentin oder dem Informationstechniker / der Informationstechnikerin in der Erfüllung seiner / ihrer Pflichten nachteilig beeinflussen können. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass die zugestandenen Privilegien missbraucht werden können, um Freunde und Nahestehende zu unterstützen. Dies darf in keinem Fall geschehen, denn die zugestandenen Privilegien dienen einzig und allein dem Erhalt der inneren Sicherheit.“

Überarbeitete und aktualisierte Version;

„Einem Mitglied der „Spectra“ Organisation ist es gestattet eine Bindung mit einer anderen Person ein zugehen, wenn er / sie im Stande ist seine / ihre Emotionen so weit zu kontrollieren das sie ihm / ihr an der Ausübung seiner / ihrer Pflichten nicht hindern oder zum Missbrauch der Sondervollmachten verleiten. Dazu wird dem / der Agori eine psychologische Untersuchung zugrunde gelegt. Das Gutachten entscheidet schließlich, wie weit der / Agori eine Bindung mit anderen Personen eingehen darf. Aus organisatorischen Gründen wird diese Untersuchung direkt im Zuge des Eignungstestes ausgeführt.

Wenn er / sie die Untersuchung erfolgreich abschließt, darf der / die Agori eine Bindung mit anderen eingehen wie jeder andere zivile Agori auch. Dies bezieht das Gründen einer Familie mit ein. Fällt die Untersuchung negativ aus, darf der / die Agori keine Bindung mit anderen Personen außerhalb eingehen.

Diese Maßnahme ist Notwendig, da unkontrollierte Emotionen dem Agenten / der Agentin oder dem Informationstechniker / der Informationstechnikerin in der Erfüllung seiner / ihrer Pflichten nachteilig beeinflussen können. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass die zugestandenen Privilegien missbraucht werden können, um Freunde und Nahestehende zu unterstützen. Dies darf in keinem Fall geschehen, denn die zugestandenen Privilegien dienen einzig und allein dem Erhalt der inneren Sicherheit.“

Namhafte Agenten und Reaper;

Reaper
Agenten

Schlußwort;

Den Agenten des Geheimdienst stehen nicht nur die besten und modernsten Waffen-, Rüstungs- und Kommunikationssysteme zu Verfügung. Ihre Ausbildung macht sie zu Experten im Nah und Fernkampf. Jede Form des Sabotierens, Infiltrierens und das Knacken von Sicherheitssystemen wurde ihnen in ihrer Ausbildung eingebläut. Sie sind im Alleingang bereits gefährliche Gegner und im Team nahezu unbezwingbar bar. Dazu werden ihnen Befugnisse zugesprochen, die sie unter Umständen dazu bemächtig, den üblichen Weg der Justiz auszuklinken. Besonders im Kampf gegen die Sekte wird sehr oft von diesem Mittel Gebrauch gemacht.

Der breiten Masse bleibt das Wirken des Geheimdienstes jedoch verborgen. Da dieser sich weit gehend nur um die sehr speziellen Fälle kümmert. Die nicht in den Akten der Gerichte, Polizei oder dem Militär zu finden sind.

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