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Siehe auch:
Die Rebellion

Das Tagebuch von Takanuva zur selben Zeit wie Die Rebellion.

Eintrag 1

Ich, Takanuva, Toa des Lichts, war auf dem Weg nach Daxia, einer Festung, die einst dem Orden von Mata Nui gehört hatte. Ich, Nathanael und Jadekaiser hatten in Metru Nui ein paar Vorkehrungen getroffen, dann hatten sich die beiden aufgemacht in die Provinz Antroz, in der wir die Bruderschaft Herrschaft beenden wollten. Also schlichen sie sich auf Stelt ein, während ich nach Daxia teleportiert wurde, wo bereits Brutaka, Axonn, Trinuma , Miserix, Lhikan und ein paar Matoraner warteten. Hinter mir kam noch Helryx aus dem Teleporter.

Eintrag 2

"Alsdann", fing Helryx an. Alle hörten gebannt zu, die Matoraner stiegen aus ihren Matarmo.
"Beginnen wir mit der Revolution, ihr kennt den Plan.
Axonn, geh mit deinen Leuten in die Provinz Spiriah.
Brutaka, du gehst zu Gorast.
Ich gehe zu Kojol und Vamprah.
Trinuma, du gehst zu Icarax und Krika.
Takanuva, du kümmerst dich um Antroz.
Lhikan und Miserix, ihr bleibt mit euren Matoranern hier und stabilisiert die Lage hier bei Mutran, Bitil und Chirox. Nach getaner Arbeit treffen wir uns hier wieder und greifen Metru Nui an."
So verschwanden wir im Teleporter, einer nach dem anderen. Ich war auf dem Weg nach Stelt, wo Nathanael und Jadekaiser hoffentlich schon warteten.

Eintrag 3

Doch als ich aus dem Teleporter kam, sah meine Umgebung nicht nach Stelt aus, und Nathanael und der Jadekaiser waren auch nicht zu sehen. Stattdessen kamen zwei Toa auf mich zu ... ein Toa der Erde und eine Toa der Elektrizität.

"Mein Name ist Bima, und das ist Kailani. Wir sind Toa. Und ... was bist du? Wir haben dich im Dimensiontor gesehen.", sagte der Toa der Erde.
"Ich auch" , antwortete ich, "aber ich bin aus einer anderen Dimension, wo es euch nicht ... gibt."
"Und wieso bist du hier?", fragte Kailani.
"Anscheinend ein Fehler am Teleporter", sagte ich, "Ich muss irgendetwas finden, was mich zurückbringt..."
"Hmm..." überlegte Bima
"Jemand mit einer Kanohi Olmak ... gibt es bei euch einen Brutaka?"
"Ja, natürlich! Er wohnt hier um die Ecke!" erwiederte Kailani, "Komm mit, ich zeige es dir!" Also rannte ich hierher und sah, dass hinter dem Hügel, an dessen Fuße wir gestanden hatten, eine riesige Stadt lag.

Eintrag 4

Brutaka machte keine Anstalten und erschuf ein Dimensionstor. Ich verabschiedete mich von Bima und Kailani und wollte es gerade durchschreiten, als es auf einmal größer wurde und Bima verschluckte. Kailani und ich wollten ihn festhalten, wurden aber mit hineingezogen. Dann schloss sich das Portal hinter uns. Damit wir nicht in verschiedene Dimensionen trieben, hielten wir uns fest ... und purzelten dann mitten auf Stelt aus einem Portal. Vor uns standen Nathanael und Jadekaiser.

"Wer sind die beiden?", fragte Jadekaiser mich verwundert.
"Das", erwiederte ich, "sind Kailani und Bima. Sie kommen aus einer anderen Dimension und sind aufgrund eines Versehens hier."
Kailani und Bima wollten natürlich zurück, aber ich musste ihnen sagen, dass wir im Moment zu viel zu tun hatten ... wir konnten uns um sie nicht kümmern.
"Dann helfen wir euch.", erwiederte Bima, und Kailani stimmte zu. Ich nickte, und wir riefen die Rebellen zusammen.

Eintrag 5

So rannten sie alle auf die Festung von Stelt zu, wo die Rahkshi schon warteten ... Nathanael, Jadekaiser, Bima, Kailani und die Matoraner in ihren Matoarmo-Rüstungen. Und ich stand oben auf einem Hügel und sah mir alles von dort an. Jetzt kamen auch die Einheimischen dazu und halfen mit, die Festung zu zerstören, denn auch sie waren von den Makuta unterjocht und getötet worden. Doch dann ... sah ich, dass einer der Rahkshi einen Speer hielt, mit dem er am laufenden Band unsere Leute in zwei Gestalten unterteilte ... der Speer der Fusion. Und Nathanael stürmte direkt auf ihn zu ...

Eintrag 6

Nathanael verschmolz mit seinen Gegnern ... seinen Freunden und Verbündeten ... insgesamt mit etwa 20 Wesen zu einem. Ich lief sofort zu ihm hin, um ihn herum gab es keine Kämpfe mehr. Das riesige Wesen, dass aus den Wesen entstanden war, hatte einen ähnlichen Kopf wie mein alter Freund.
"Nathanael!", rief ich, "bist du noch da?"
Der Kopf des Wesens schlug die Augen auf und blinzelte.
"Was ist ... was ist passiert?", fragte er, zu meiner Erleichterung mit Nathanaels Stimme.
"Du wurdest fusioniert, Nathanael. Mit einigen Rahkshi und ein paar Einheimischen"
Der Riese Nathanael richtete sich auf. Er war etwa fünf Meter groß.
"Oh nein!", schrie er.

Eintrag 7

Nathanel, Jadekaiser und ich standen vor der riesigen Festung, die nun von unseren Truppen umzingelt war.
"Antroz!", schrie ich, "Makuta Antroz! Komm aus deinem Versteck"
In diesem Moment lief mir ein Schauer über den Rücken ... als wäre ein Schattenwesen in der Nähe... "Takanuva!", meldete sich plötzlich eine bekannte Stimme hinter mir, "wie schön, dich unverletzt zu sehen!"
Ich drehte mich um und erblickte Toa Pohatu. "Was machst du denn hier, Pohatu?", fragte ich ihn.
"Ich überbringe eine schlechte Botschaft: Die Truppe von Axonn wurde - bis auf mich - von den Makuta getötet oder gefangen!"

Eintrag 8

Ich überließ den anderen das besiegen von Antroz und rannte Pohatu hinterher; in die berge hinein, wo das lager unserer Rebellen war.
"los!", rief Pohatu, "schmeiß den Teleporter an!"
Ich nickte und stellte den Teleport auf Karda Nui ein. Dann gingen wir in den Teleporter und kamen Sekunden später in einem Matoraner-Dorf wieder heraus. Sofort eilten mir einige meiner Av-Matoraner-Freunde entgegen. "Takua!", rief Solek, mein bester Freund, "Axonn und die anderen wurden im Codrex eingesperrt!"
Ich sah hinunter in den Sumpf und konnte ungefähr ausmachen, wo sich der Codrex befand. Dann kletterte Solek auf meinen Rücken, und wir flogen gemeinsam mit Pohatu auf den Sumpf zu.

Eintrag 9

Sie waren im Codrex eingesperrt und wir kamen nicht herein, also mussten wir vom Karda-Nui-Verwaltungslager der Makuta die Schlüsselsteine stehlen. Bald hatten wir die Hauptstadt Karda Nuis, Metru-Spiriah, was übersetzt "Spiriahs Stadt" bedeutete. Diese Stadt war sehr groß und vielbevölkert. Die Rebellion hatte hier noch nicht zugeschlagen, denn Axonn und seine Begleiter hatten eigentlich geplant, erst den Sumpf und die kleinen Dörfer am Rand der Höhle zu befreien und sich dann der Stadt, die sich nur wenige Meter über den Sümpfen auf einer riesigen Plattform befand, zuwenden. Damit wir nicht erkannt wurden, setzte ich ein paar Rahi-Teile auf meine Rüstung, sodass ich wie ein dunkler Schatten-Toa aussah. Pohatu verwendete eine Kanohi Mahiki, die er dabei gehabt hatte, und Solek ging in die Stdt, wie er war, denn Ko-Matoraner waren hier nicht unüblich ... obwohl es gefährlich war, als Lichtwesen DIESE Stadt zu betreten ...

Eintrag 10

Es war nicht schwer, durch die Stadt bis zu Spiriahs Palast zu kommen. Jetzt mussten wir uns nur noch ins Lager neben den Regierungsgebäuden schleichen ... was wir nicht lange durchhielten. Sehr bald erwischten uns ein paar wachende Vahki, von der es in der Stadt tausende gab, und es entbrannte ein Kampf. Es dauerte nicht lange, bis wir eingekreist waren und eingesperrt wurden. Das seltsamste war jedoch, dass Pohatu woanders hingesperrt wurde als ich und Solek.

So saßen wir nun dort - ich war mit einem Elementarkraftbändiger gefesselt - und warteten ...

Eintrag 11

Auf einmal sah ich durch das GGS-Gerät in meinem Kopf vor geistigem Auge die anderen fünf rebellen-Kriegsherren. "Takanuva?", fragte Miserix, "Was gibt es bei Antroz?" "Stelt wurde perfekt erobert. Ich habe allerdings von einem Problem von Axonn mitbekommen und bin dadurch nach Karda Nui gereist. Momentan bin ich in Spiriahs Festung eingesperrt", antwortete ich. "Wir werden Hilfe senden. Axonn?"
"Wie Takanuva schon sagte: wir wurden durch eine hinterlist im Codrex eingesperrt und konnten hier Bewaffnung finden, unter anderem drei riesige Fluggeräte. aber wir kommen nicht raus."
"Wir werden wohl viele Truppen nach Karda Nui senden müssen ..."

Eintrag 12

"Wie läuft es bei dir, Trinuma?"

... "Olda Nui und die ganze Provinz ist unter Kontrolle. Keine Probleme."

"Gut. Dann lass die Hälfte deiner Leute da und kommm mit dem Rest hierher nach Daxia. Brutaka?"

... "Oh, keine Sorge. Mahri Nui und die anderen Gebiete wurden erobert, keine Probleme. wir haben sogar noch Unterstützung."

"Dann gilt für euch dasselbe wie für Trinuma. Bleibt nocht Helryx..."

Eintrag 13

... "Ich habe eine interressante Liste entdeckt, von der ich Lhikan und Miserix auch schon berichtet habe; Trinuma und Brutaka wissen es ebenfalls. Wir haben Hinweise auf eine Verschwörung gefunden und Hydraxon als Verschwörer eingesperrt."

"Miserix, Helryx, Takanuva und ich werden darüber noch einmal eine Sonderkonferenz halten. hat noch jemand Bemerkungen oder Anmerkungen? Ja, Helryx?"

... "Ich habe euch sofort etwas zu sagen: Auch Axonn gehört zu den Verschwörern. Takanuva, du darfst ihn nicht befreien."

..."WAS? Helryx, das ist unmöglich!"

"Wir erklären die Sitzung für geschlossen! Nein, Axonn, keine Einsprüche!", rief Lhikan und brach die GGS ab. Ich saß wie versteinert da. War alles eine Falle gewesen?

Eintrag 14

Die nächste Nacht diskutierte ich mit Helryx und Lhikan, und am nächsten Morgen wurde die Zellentür aufgestoßen und zwei Lehrahk sahen auf die uns hinab. Hinter den beiden kam ein Matoraner hervor.

"Ihr seid Takanuva?", fragte er. "Ja", antwortete ich. "Element ... Licht?", brachte der Matoraner mit spürbarem Ekel das letzte Wort heraus. "Ja", antwortete ich noch einmal. "Spezies Toa?" "Ja..." "Toaverwandlungsursache: Aufsetzen einer Maske der Macht?" "Ja..." "Wohnhaft in Ta-Metru?" "Ja..." Ich konnte mich noch gut an die zeit in Ta-Metru erinnern, damals vor dem großen Krieg. "Dann wurdet ihr verurteilt zu Maskenentzug bis zum Tode." "Maskenentzug? Ihr nehmt mit die Maske ab und wartet, bis ich sterbe? Das kann Tage dauern!" "In der Tat. Das Urteil wird morgen vollstreckt. Einen schönen Tag noch.", schloss er und wandte sich ab. Ich sank an der Wand herunter. Hoffentlich kam rechtzeitig die Verstärkung.

Eintrag 15

Nur wenige Stunden nachdem ich das gedacht hatte, brach die Wand, gegen die ich mich gelehnt hatte, in tausende von kleinen Stückchen, und ich viel Kopfüber- oder besser Rückenüber - hinab, landete aber in Nathanaels riesigen Armen.

Der Riese grinste und setzte mich auf dem Boden ab. Dann drehte ich mich um zu dem Palast von Spiriah, der gerade von tausenden Rahkshi, Matoarmo-Truppen und einigen Toa angegriffen wurde. Einer der Rahkshi, scheinbar ihr Kommandant, nahm vor mir Stellung auf.
"Toa Takanuva, wir sind froh, dass sie heil davongekommen sind.", sprach er mit einer metallenen Stimme, die ein wenig an die von Miserix erinnerte
"Gut", antwortete ich ihm, "aber Pohatu und Solek sind noch da drinnen!"
"Toa Pohatu ist bereits gerettet worden, aber nach Sir Solek müssen wir noch suchen, er ist scheinbar gerade ins Innere des Gebäudes geflohen."
"Dann holen wir ihn raus", entschloss ich und ging auf die umkämpfte Eingangstür zu. Hinter mir verlor mein Kommandant gerade seinen Kopf.

Eintrag 16

Die Schlacht ging weiter. Aber schon im Eingangsbereich wurde ich von hinten k.o. geschlagen. Als ich wieder aufwachte, befand ich mich in einem Pflegeraum und hatte irgendwie das gefühl, etwas vergessen zu haben.

Ich holte mein Tagebuch heraus, das ich immer dabei habe und in das ich per Gedankenverbindung schreibe, und entdeckte, dass jemand mein Gedächtnis gelöscht haben musste, denn nur Informationen über eine "Verschwörung" waren verschwunden, an der auch ein paar (angebliche) Freunde scheinbar beteiligt sind. Ich hielt es für besser, Helryx und Lhikan nicht zu kontaktieren, da ihnen wahrscheinlich auch das Gedächtnis gelöscht worden war...

Ich blätterte im Tagebuch herum ... da, Axonn war einer der Verschwörer! Ich dachte zuerst, ich sollte ihn mir mal vorknöpfen, doch dann erinnerte ich mich, wie einfach sie mein Gedächtnis gelöscht hatten ... das musste bis zum ende der Rebellion warten.

Eintrag 17

Doch da stürmte Toa Nathanael herein - Toa Nathanel, wieder auf normale Größe und halbwegs normales Aussehen geschrumpft. Er erzählte sofort, wer mich niedergeschlagen hatte: Pohatu!

Ich war überrascht. "Pohatu? Dann muss er einer der Verschwörer sein"
"Was für Verschwörer?"
"Ich weiß auch nur von drei Mitgliedern einer verschwörung - wahrscheinlich um die Herrschaft zu übernehmen. allerdings haben sie wahrscheinlich diese ganze Rebellion irgendwie unter Kontrolle - wir müssen etwas tun!"
Nathanael kam eine Idee. "wie wäre es, wenn wir zurück in die Vergangenheit reisen und das Ganze verhindern würden?"
"Das ist unmöglich."
"Hast du schon einmal vom Codrex gehört?"
"Das Gebäude in dem Axonn eingesperrt war?"
"Es soll darin den sogenannten Stein der Zeit geben, mit dem man kontrolliert durch Dimensionen und Zeit reisen kann - aber nur zweimal; hin und zurück."
"Dann, Nathanael ... wirst du zu diesem Codrex gehen. Meine Abwesenheit fällt zu stark auf. Und ... du nimmst Solek und den Jadekaiser mit."
"Gut."
Nathanael wollte schon gehen, als Takanuva ihn noch einmal aufhielt.
"Warum hast du wieder normale Größe?"
"Wir haben einen neuen Verbündeten. Ich glaube sein Name ist Keetongu."

Eintrag 18

Bald sah ich Pohatu, wie er Nathanael, Solek und Jadekaiser folgte - Ich musste auch hinterher!

"Was hast du getan?", hörte ich Solek verwundert fragen, "du hast ihr Reiseziel vollkommen verdreht!"
"Ja, und das ist auch gut so", antwortete der Toa des Steins grimmig und wollte den Stein einstecken, als mein heller Schein den Raum erhellte und Pohatu ihn fallen ließ.

Ich nahm den Stein und wandte mich Pohatu zu.
"Wo sind sie?", fragte ich ihn.
"In einer anderen Welt. Sie werden unsere Pläne nicht durchkreuzen. Und eure Erinnerungen" - er zeigte auf Solek - "werden sofort wieder gelöscht."

Eintrag 19

"Das hättest du wohl gerne, Pohatu. Jetzt kontaktiere erst einmal Antroz.", antwortete ich, "Und du sagst ihm -"
Pohatu begann zu lächeln und verwandlte sich.
"Ich bin Antroz.", grinste er - und verschwand.

Wenig später waren wir wieder bei Spiriahs von der Schlacht ausgebrannten Palast. Kailani trat auf ihn zu, neben ihr stand Bima.
"In Metru Nui wurde der Kampf bereits eröffnet. Kommen wir nach?"
"Ja.", sagte ich und sah zurück zum Codrex.
"Wo sind Nathanael und Jadeakaiser?", fragte Bima.
Ich sah ihm in die Augen. "Wenn ich das nur wüsste."

Eintrag 20

Ja, was soll ich sagen... Man begrüßte und knapp und schickte uns dann alle in den Kampf... der scheinbar schon ein bis zwei Stunden am Laufen war. Ich kämpfte mich mit Bima und Kailani nach Ga-Metru durch und griff zusammen mit ihnen und einigen Toa aus Po-Metru - irgendwie scheinen alle Matoraner in der Stadt zu Toa geworden zu sein - die verteidignung der Rahkshi an, was schnell erledigt waren. Als wir uns dann nach Ta-Metru begeben wollten, sahen wir, dass bis auf wenige Türme und Balken nichts mehr übrig war, nur kochend heiße Protodermis... das war nicht gut. Wenn man Metru Nui zerstörte, würde man den Großen Geist damit zum Sterben bringen... was für unsere Welt extrem schlecht wäre.

Eintrag 21

Wir trafen bald auf Lhikan, der uns eine Toa namens Tuyet vorstellte. Ich wiederum stellte ihr Kailani und Bima vor. Als wir dann aber alle gemeinsam wieder in den Kampf hatten ziehen wollen, waren die Toa des Feuers, des Wassers und des Steines um uns herum wieder Matoraner - und ihre Kraft flog zum Kolosseum. Das war das Zeichen, das Miserix es nun mit Teridax aufnehmen würde.

Ich schlich mich von den anderen vier Weg, während sie den Kampf auf Bildschirmen verfolgten, und machte mich auf die Suche nach Nathanael, den ich vor dem eingang zum Kolosseum von Ga-Metru aus traf.

Eintrag 22

Nein ... er hatte die verschwörung nicht verhindern können! Er und Jadekaiser waren in einer verrückten Parallelwelt gelandet, in der Teridax versucht hatte, die Sonne zu zerstören und somit zu herrschen.

Da wir beide wussten, dass die Verschwörer vielleicht den kampf beeinflussen konnten, beschlossen wir, entgegen allen Befehlen von Miserix, der lieber sterben würde als Teridax' Tötung jemand anderem zu überlassen.

Eintrag 23

Als wir ankamen, stand Teridax vor einem Geröllhaufen und absorbierte einen Stein nach dem anderen, sodass die Reste seines Feindes darunter hervorkamen - und wie sich herausstellte, lebte Miserix noch, er war nur so zusammengequetscht, dass seine Antidermis nicht entkommen konnte.

"Makuta!", rief ich da, "es gibt noch mehr von uns!" T(e)ridax drehte sich um und sah einen Toa des Lichts und einen Halbmakuta vor sich stehen. "Nun denn", grinste er, "Wenn dies die finale Schlacht ist, dann soll es eine werden, an die sich noch in Jahren alle erinnern können!"

Damit stieß er den armen Miserix vom Kolosseum.

Eintrag 24

Ich, Teridax, Nathanael, Lhikan, Tuyet ... wir alle spürten, wie eine Mächtige Energiewelle durch das Universum zog und Mata Nui heilte...

Nun wandte ich mich wieder Teridax zu. "Zurück zu uns ..." Und ehe der Makuta reagieren konnte, hatte ich einen hochkonzentrierten Lichtstrahl - also einen Laserstrahl - abgeschickt und damit die Rüstung seines Feindes in Brand gesetzt. Er begann zu schreien, und seine Schattenhand packte mich und warf ihn kurzerhand über den Rand des Kolosseums.

Eintrag 25

Ich fiel und fiel ... die Lichter in der Stadt leuchteten und erloschen ... ja, dies ist mein letzter Beitrag in dieses Buch, denn gleich bin ich tot.

Eintrag 26

WAS? Es funktioniert immer noch? Ja, auf jeden Fall, sonst würde ich es nicht spüren. Bima, du hast doch mein Buch in der Tasche! Bima, ich kann hier auch als Geist hereinschreiben! Ja, ich bin ein Geist! Ich werde bald schreiben was genau passiert ist!

Eintrag 27

Also, ich schwebte nach meinem Tod hoch zum Kolosseum. Nun schwebte ich vor einem anderen Geist, der die Form einer mir unbekannten Kanohi hatte, aber ich wusste, wer es war ... Tridax. Ja. Ich hatte nicht Teridax, sondern Tridax verbrannt. Deshalb hatte er bei seinem Tod auch immerzu "Nimm das 'e' weg" geschrien.

"Tridax, wo ist dein Meister?", fragte ich ihn. Die Maske sah zu mir auf. "Er hat diesen Teil seines Plans erfolgreich ausgeführt ... ich hätte wissen müssen, dass mein Tod da mit eingeschlossen war." Wir schwebten gemeinsam weiter, hoch über der Stadt, wo sich auch viele andere Geister tummelten. "Bitte, Tridax, erzähl mir den Plan ... den ganzen.", forderte ich ihn auf.

Eintrag 28

Tja ... sieht so aus, als würde er Teridax auch nachdem dieser ihn umgebracht hat noch treu sein ... aber egal. Ich rief alle Geister zusammen und wir feierten gemeinsam mit den Lebenden, die uns natürlich nicht sehen konnnten, den Sieg über die Makuta. Lhikan und Tuyet hatten ihre Bestimmungen erfüllt und gaben ihre Toa-Kräfte feierlich an 12 Matoraner weiter, wobei sie dann selbst zu Turaga wurden. Diese Toa, so bemerkte ich, glichen manchmal eher Lhikan, manchmal eher Nathanael und manchmal eher mir -- so wie sie sich einen Toa vorstellten.

Eintrag 29

Auf der Feier traf ich auch auf den Geist eines Matoraners, von dem ich aber wusste, dass er Nidhiki hieß ... offenbar weiß man hier in der Geisterwelt immer genau, wer gerade vor einem steht ... praktisch. Das seltsame ist nur, dass sich hier gar nicht so viele Geister herumtreiben, wie ich es erwartet hatte - es gab hier nur welche, die höchstens 30.000 Jahre alt waren - seit Mata Nui eingeschläfert wurde ...

Eintrag 30

Bima! Ja, ich stehe vor dir.
Ja.
Genau, es funktioniert noch.
Nein, normalerweise kann man keine Geister sehen.
Nidhiki hat gesagt, dass es für eine Erweckung 10 Toa braucht.
Nein, nicht nur Toa, sondern jeder der Toa muss ein eigenes Element haben.
Nicht zwei dasselbe.
Genau.
Als Körper bräuchte ich einen Toa des Lichts.
Ja.
Ja, tu das. Ich komme mit.

Eintrag 31

Nathanael trat vor den versammelten Rat von Metru Nui und blickte hinauf zum Voritzenden, Turaga Lhikan. "Turaga", sprach er, "ich habe einen Weg gefunden, wie Takanuva wiederbelebt werden kann."

Lhikan sah verwirrt auf den Toa hinunter. "Und wie soll das funktionieren?" Nun trat Bima vor. "Sein Tagebuch.", begann er, "er schreibt mit Gedankenkraft immer noch hinein. Und er hat uns einen Weg beschrieben, wie er sich mithilfe des Tagebuches wiederbeleben könnte."

Nun erhob Senator Dekar seine Stimme. "Warum belebt er sich dann nicht einfach wieder?" Auch Jadekaiser krabbelte jetzt vor den Senat (seit er ein Halbmakuta war, ging er auf vier Spinnenbeinen). "Er braucht Hilfe."

Eintrag 32

"Und wie soll diese Hilfe aussehen?", fragte Turaga Tuyet, sichtlich nicht überzeugt von den vieren. "Wir brauchen 10 Toa mit verschiedenen Elementen. Wir haben bereits" - Jadekaiser zeigte auf die neben ihm stehenden - "Erde, Elektrizität und eine Art Joker." Kailani fuhr fort. "Diese 10 Toa müssen sich um das Tagebuch herum versammeln und ihre Kräfte wirken ... welche dann in einen leblosen Körper übertragen werden müssen."

"Und ihr seid euch sicher, dass das Funktioniert?", fragte Senator Onepu, "was muss denn das für ein Körper sein?" "Der Körper muss ein toter Toa des Lichts sein." Jetzt übernahm wieder Turaga Lhikan das Wort. "Nun gut, tut das. Wir werden die Toa der Stadt zusammenrufen ... morgen nachmittag. Den toten Toa des Lichts müsst ihr selber finden."

Damit verließen Bima, Nathanael, Kailani und Jadekaiser den Raum, und mein Geist, den niemand sehen konnte, schwebte ihnen nach.

Eintrag 33

Nun, ich bin ihnen nicht lange gefolgt, da ich ja noch bis morgen warten musste. Also suchte ich wieder nach dem Geist von Toa Nidhiki, der mir das alles ja mitgeteilt hatte.

Nidhiki hielt sich mit Tridax und ein paar anderen Geistern in Ga-Metru auf, wo sie sich besprachen. Als Nidhiki mich sah, nahm er die Gestalt eines Le-Matoraners an und schwebt auf mich zu.

"Ein Toa-Team, die Toa Zokah, sind momentan auf der Suche nach einer gewissen Maske, der Kanohi Zoka. Das erzählen jedenfalls meine Freunde hier." teilte er mir mit und wies dabei auf die Toa-Geister neben ihm. Mich interessierte das nicht wirklich...

Eintrag 34

Nun, scheinbar war es von enormer Wichtigkeit, wie mir die Toa zu erklären versuchten, diese Maske würde viele Streitigkeiten für immer beenden, und es gäbe eine Möglichkeit, dass im Prinzip jeder einen neuen Matoraner "erschaffen" könnte ... außerdem wurden mir solche Begriffe wie "Eltern", "Kinder", "Töchter", "Söhne", und so weiter beigebracht.

Ich weiß nicht ... wäre so etwas für uns wirklich gut?


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