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Takanuvas Blog II

Takanuvas Blog II ist die Fortsetzung von Takanuvas Blog aus der 1. Idekria-Story, findet allerdings nach dem offiziellen Blog von Takanuva statt. In diesem wird erzählt wie der Takanuva aus der originalstory zurückkommt um zu sehen was mit Takua passiert ist.

Takanuva Blog
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Eintrag 1

Mein Name ist Takanuva, Toa des Lichts. Mein Universum ist fern von diesem Platz, auf einer ganz anderen Welt. Aber dennoch zieht mich das Schicksal, das jedermanns Lebensweg bestimmt, wieder zu diesem Ort, dem ich einst den Namen "Idekria" gab. ...Ja, ich war schon mal hier, und das nicht zu kurz, im Gegenteil fast zu lang. Als ich wieder in mein Universum kam war es schon fast zu spät um meine Mission zu erfüllen. Doch jetzt ist meine Zeit gekommen, wieder in dieses Universum zu kehren. Ob ich zu Besuch komme? Nein, das ist es nun wirklich nicht, ich habe eine Mission. Takua, so lautet der Plan. Mein Universum wurde von einem mächtigen Bösewicht erobert, wir letzten Toa sind nun auf der Suche nach einer Lösung Teridax zu besiegen ohne unser Universum zu zerstören. Deshalb ging ich nach Destral, dort fand ich eine Maschiene, die ähnlich wie eine Olmak funktioniert. So werde ich in das Idekria-Universum zurückkehren. Jetzt ist es wieder soweit, ich sehe das Licht in der Ferne, ein Zeichen dafür, dass meine Reise beendet ist. Das warten hat ein Ende, ich laufe auf das Licht zu und falle und falle.

Ich habe die Augen geschlossen, doch jetzt öffne ich sie, gerade um zu sehen wie sich das Dimensionsloch über mir schließt. Ich bin angekommen - zumindest hoffe ich das. Ich sehe mich um, überall Wüste. Wo bin ich hier? Ich erkenne einen Turm wieder, er sieht aus wie der Turm, in dem das Große Teleskop steht. Bin ich etwa auf der Insel Mata Nui? Ich habe keine Zeit nachzudenken, denn genau das fehlte mir - Zeit. Ich mache mich auf den Weg, doch wohin dieser führt... das werde ich wohl erst später erfahren.

Eintrag 2

Diesen Ort kenne ich, Metru Nui - Stadt der Legenden - so wurde sie einst vom Schattigen bezeichnet. Seltsam, dem Universum scheint es gut zu gehen, die Technologie ist höher entwickelt als jede, die ich kenne. Überall flitzen Fahrzeuge in der Luft herum, Le-Matoraner stehen auf Säulen herum und spielen Ampelmännchen, was bei ihrer Farbe ja verständlich ist... entschuldigung, aber das konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Ich suche nach einem bekannten Gesicht, was allerdings gar nicht so einfach ist... diese Matoraner lebten niemals auf Mata Nui, wurden nie in Matoraner-Kapseln gesteckt und waren deshalb noch so wie sie einst in meinem Universum waren. Ich sehe eine Karavane Matoraner herumflitzen und laufe auf sie zu, meine goldene Rüstung schimmert in der... erst jetzt fällt es mir auf... künstliche Beleuchtung... die Sonnen... sie waren nicht da... irgendetwas schlimmes ist passiert!

"Beeilt euch, wir müssen sofort nach Ga-Metru mit dieser Ladung!" schreit ein Po-Matoraner, dessen Stimme mir bekannt vorkommt, bei dieser Stimme fährt es mir nämlich immer wieder kalt den Rücken runter, Ahkmou der verräterische Matoraner!

"Ahkmou, noch bin ich derjenige, der die Befehle gibt... jedenfalls solange bis die Toa Metru wieder auftauchen!" schreit ein weiterer Po-Matoraner, seine Stimme erinnert entfernt an die des Turaga Onewa... moment mal. Könnte es sein, dass das Onewa ist? Durch nachdenken komme ich in dieser Situation nicht weiter, also laufe ich auf die beiden Sandbraunen Wesen zu.

Eintrag 3

"Bei Mata Nui! Ein Toa!" schreit der vermeindliche Onewa lauthals und rennt auf mich zu, als er mich sieht. "Wir warten schon einige Tage auf die Rückkehr der Toa, aber wer bist du?" fragt der Po-Matoraner ununterbrochen weiter, mit der Sprechgeschwindigkeit einer Kanohi Kakama auf der Überholspur. "Sag Toa, bist du ein gesandter der Helden, die unsere Insel beschützen?"

"Ich bin ein gesandter, aber nicht von denen, die du suchst. Mein Name ist Takanuva, aber das ist nicht wichtig, du sprachst von Toa Metru? Wer sind sie?" frage ich den Matoraner, ich bin neugierig, in meinem Universum war Onewa selbst ein Mitglied der Toa Metru, doch hier anscheinend nicht, hatte Teridax´ Plan funktioniert? Waren wirklich die falschen Matoraner zu Toa geworden?

"Die Toa Metru? Das sind Midak, Matak, Hafu, Jaller, Nuju und Nokama. Wieso interessiert dich das?"

"Und wer bist du?"

"Mein Name ist Onewa, ich bin ein Bildhauer, der beste von ganz Po-Metru." erwiederte der Po-Matoraner. Ich spühre wie mein Blick sich weitet. Irgendetwas war hier gewaltig schief gelaufen... oder vielleicht doch nicht? War mein Universum außer Kontrolle geraten? Ich weiß es nicht, aber ich... dann blitzen mir auf ein mal zwei Wörter vor den Augen

DEVLA DONJA

Eintrag 4

Als die Wörter wieder verschwinden finde ich mich in einer Illusion, ich befinde mich in dieser Illusion in dem Metru Nui dieses Universums, vor mir ist das Kolosseum, nein ich bin im Kolosseum, starre nur auf ein Bild des Kolosseums, auf ein mal dreht sich das Bild nach unten und gibt einen Knopf frei, ich drücke den Knopf und ein Eingang öffnet sich, eine dunkle Treppe führt an einen Ort, den ich nicht kenne. Ich leuchte mir den Weg mit meinen Lichtkräften. War das der Ort, den die Toa Hagah in meinem Universum beschrieben hatten? Ich laufe und laufe, auf ein mal sehe ich einen Toa vor mir.

"Helf uns! Du bist es uns schuldig! Toa! Licht! Schatten! Tod!" spricht der Toa, von einem Moment auf den anderen verwest er in Sekundenschnelle, bis er nurnoch Staub ist. Die Vision endet, und ich erwische mich dabei immer die Worte des toten Toa zu wiederholen.

"Was soll das?" fragt mich Onewa, der mich verwirrt anstarrt.

"Ähm... nichts... bitte Matoraner, sag mir wo sich die Toa aufhalten, und ist ein Toa mit schwarz-roter Rüstung unter ihnen, der eine Kanohi in der Form einer Arthron trägt?" frage ich den verwirrten Steinmetz, dieser starrt mich an und überlegt.

"Arthron? Du könntest Jaller meinen, ich weiß nicht wo sie sich aufhalten, alle Matoraner suchen nach ihnen, aber vielleicht kann dir ja Turaga Tuyet weiterhelfen." sagt der Matoraner und zeigt auf das Kolosseum. Turaga Tuyet? Ich will nicht fragen und mache mich stillschweigend auf den Weg.

Eintrag 5

Ich kenne das Kolosseum schon fast in und auswendig, deshalb finde ich schnell die Kammer, in der sich die Turaga höchst wahrscheinlich aufhält. Ich klopfe an die schwere Tür, die eine Sekunde später von einer aufgebrachten Turaga aufgerissen wird. Als sie mich sieht verdunkelt sich ihr Blick. "Ich schließe aus eurem Blick, dass Ihr jemand anders erwartet hattet, edle Turaga." sagte ich, denn ich bin mir nicht sicher ob wirklich Tuyet vor mir steht.

"Was willst du Toa." spricht die Turaga niedergeschlagen.

"Bitte erzähl mir was los ist." sage ich und setze mich zu der Turaga an den Tisch.

"Toa, willst du dir das wirklich anhören?" fragt sie mich. Ich nicke, in der Hoffnung etwas über den Verlauf dieses Universums zu erfahren nachdem ich es verlassen hatte. "Gut Toa... mein lieber Ehemann, Turaga Lhikan... er hat sich in den Kopf gesetzt ein Abenteuer erleben zu müssen und deshalb ging er in einen unterirdischen Tunnel, dessen Eingang ich nicht kenne... und nun ist er seit fast zwei Monaten spurlos verschwunden, ebenso wie die Toa." erklärt die Turaga.

"Ich werde mich darum kümmern, ich habe so eine Vermutung zu wissen wo sich dieser Raum befindet!" sage ich entschlossen.

"Das ist sehr edel von dir, Toa. Kann es sein, dass ich dich kenne? Deine Stimme klingt vertraut." sagt die Turaga. Ich lächle ohne es sie sehen zu lassen und mache mich auf den Weg aus dem Zimmer. Auf meinem Weg drehe ich mich noch ein mal um.

"Mein Name ist Takanuva." sind die letzten Worte, die ich sage bevor sich die Tür schließt. Auf der anderen Seite sitzt eine Turaga, deren Hoffnung ich neu geweckt habe... und lächelt, zum ersten mal seit zwei Monaten - schätze ich.

Eintrag 6

Ich finde das Bild, das mir in meiner Vision gezeigt wurde. Es befindet sich unter einer Treppe, die gut in den Schatten versteckt ist. Ich drehe das Bild und sehe den Knopf, auf der dünnen Staubschicht ist ein Fingerabrduck zu erkennen. "Das müssen Lhikans Fingerabdrücke sein..." sage ich leise zu mir. Ich drücke den Knopf, doch dann fällt mir etwas ein.

"Ich habe eine Mission... ich muss Takua finden und nun lasse ich mich mit Aufgaben belasten?" frage ich mich leise. Ich entschließe mich in den Gang zu gehen. Ich gab Tuyet mein Wort, und das halte ich auch. Bei Mata Nui!" Ich laufe einen dunklen Gang entlang, meine goldene Maske des Lichts leuchtet mir den Weg.

"Sieht nicht so aus als wären diese Gänge aus Stein oder Erde, sondern aus Protostahl oder sowas ähnlichem..." ich weiß, dass ich selbstgespräche führe, aber das ist eben meine Art an Makutas Versteck vorbeizuflüstern - das ist eine Matoranische Redewendung, die von den Onu-Matoranern erfunden wurde, ich weiß... aber zum Glück hilft sie wirklich was.

***

Ich weiß nicht mehr wie viele Tage ich schon unterwegs bin, sind es überhaupt Tage? Es kommt mir jedenfalls so vor. Ich leuchte auf meine Sonnenuhr und sie zeigt an, dass ich gerade mal zwei Tage in dem Labyrinth umherirrte. "Wieso lasse ich mich nur immer wieder auf soetwas ein?" frage ich mich leise. Während ich weiterlaufe achte ich nicht auf den Boden, was ich lieber hätte tun sollen, den schon bald fand ich mich am Grund einer Falltür wieder.

Eintrag 7

Würde das mein Ende sein? Sollte mein Leben jetzt an mir vorbeiziehen? Nein, das tat es nicht! Ich bin fest davon entschlossen in meinem Universum zu sterben, und nirgendwo sonst. Ich würde im Kampf sterben, im Kampf für das gute, für Mata Nui... und ich würde siegen! Das sind die Gedanken, die mich am Leben halten. Nicht mal das Licht kann mir den Weg aus dieser Falle ebnen. "Ist da jemand?" fragt eine Stimme, die ich bisher noch nie gehört hatte.

"Ja, hier unten... am Ende des Lochs!" schreie ich wie verrückt. Ich aktiviere meine Maske und sehe eine Maske auf mich herunterblicken.

"Ein Toa?" fragt der Träger dieser Maske verwundert und reicht mir einen langen Steinstab, an dem ich mich aus der Falle ziehen kann. "Wie kommst du denn hier runter und wie hast du diese Kammer zum leuchten gebracht?" fragt mich der Toa, seine Stimme überschlägt sich fast. Erst jetzt bemerke ich den zweiten Toa, der hinter ihm steht.

"Mein Name ist Takanuva. Turaga Tuyet hat mich hierhergeschickt um Lhikan zu finden." erkläre ich.

"Na dann, willkommen im Club." sagt der Toa der Erde, der bisher teilnahmslos im Hintergrund stand.

"Wieso? Wer seid ihr überhaupt?"

"Ich bin Toa Midak und mein, dir helfender Freund, heißt Toa Hafu. Wir sind die Beschützer von Metru Nui... jedenfalls waren wir das, bevor wir vor zwei Monaten in dieses Tunnelwirrwar gerieten." erklärt mir der Toa der Erde. Erst jetzt fällt mir die Kälte in diesen Räumen auf und ich reibe meine Hände aneinander.

Eintrag 8

Ich sehe die Hoffnungslosen Gesichter der Toa. "Was ist mit euch los? Wieso sehe ich keine Hoffnung in euren Augen?" fragte ich die beiden. Diese blicken mich nur starr an. Midak beginnt zu lächeln, es ist kein lächeln der Freude, sondern ein ironisches Lächeln.

"Tu nicht so, du hast das Beben doch mitbekommen... es kann nur eines bedeuten... Mata Nui ist tot!" Bei diesen Worten weiten sich meine Augen, Mata Nui ist tot? Ich kann es nicht fassen und stehe einen Augenblick nur regungslos in der Gegend herum.

"Nein, nicht schon wieder..." murmle ich vor mich her, ich weiß dass uns nurnoch wenig Zeit bleibt. "Wann ist er gestorben?" frage ich.

"Vor einigen Stunden, aber wie sollen wir den Ausgang finden um die anderen zu warnen?" fragt Midak und setzt sich verzweifelt auf den Boden aus gehärtetem Protostahl. In all meiner Verzweiflung, verzweiflung nicht hier zu sterben, rufe ich die Kraft meiner Maske herauf und finde eine Kraft, versteckt in den tiefen der Maske, die mir den Weg weist.

"Wir folgen dem Licht, dann werden wir den Ausgang finden!" sage ich. Die beiden Toa sehen mich unglaubwürdig an, doch was sollten sie tun? Hier zu warten würde sie nicht weiterbringen und die Maske des Lichts war vielleicht eine Hilfe.

Stundenlang sind wir unterwegs. Doch schließlich erreichen wir eine Treppe. In der Ferne höre ich Stimmen, die immer näher kommen, doch es sind nicht die Stimmen von Midak und Hafu. Bereit zum Kampf zücke ich meine Powerlanze.

Eintrag 9

"Keine Sorge, pack deine Waffe weg, du Toa! Wir haben schlimmere Sorgen!" sagt ein Turaga, der eine Gruppe von vier Toa anführt. Ich kenne den Turaga nicht, doch es kann nur Lhikan sein! "Lass mich durch... danke dass deine Maske uns den Weg gewiesen hat, einem Licht in der Dunkelheit zu folgen macht alles doch ein bisschen einfacher..." Sagt der Turaga und drängt sich an mir vorbei. Wir erreichen das Ende der Treppe und platzen in ein Kolhii-Turnier im Kolosseum, während der Himmel immer dunkler wird.

"Beendet das Spiel!" schreit Jaller, doch durch das Geschrei hören ihn die Matoraner nicht.

"Ich denke das fordert drastischere Maßnahmen!" sagt Hafu und erstellt eine Steinsäule, auf der er über das Feld der Ehre saust. "Hört alle zu, ihr Matoraner! Mein Team, Lhikan und ich waren in einer Kammer unter Metru Nui, und wir haben erschreckende Botschaften, wir müssen sofort handeln!"

"Runter vom Feld!" schreit ein Po-Matoraner. Hafu zeigt in den Himmel, der sich langsam aber deutlich verdunkelt. Nun bemerken es auch die anderen Matoraner und beginnen in Panik auszubrechen.

"Es ist wahr! Mata Nui ist tot, wir müssen sofort einen Weg finden uns zu retten!" schreit Jaller.

Eintrag 10

"Aber wie sollen wir für ein ganzes Universum einen Zufluchtsort finden?" fragt eine Matoranerin aus der Menge. Die Toa sehen sich ratlos an.

"Ich denke ich kenne die richtige Anlaufstelle!" sagt Turaga Tuyet, die auf einer Plattform über dem Kolosseum steht.

"Ich bitte um euer aller Ohr. Ich war schon ein mal in einem Universum, in dem Mata Nui gestorben war. Ich kenne eine Lösung... eine Insel über Metru Nui... die Insel des Großen Geistes, die Insel MATA NUI!" sage ich und unterbreche die Überlegungen der anderen. "Doch ein ganzes Universum zu verfrachten, dabei brauchen wir hilfe... starke hilfe, mächtige Hilfe."

"Und da kommen meine Bekanntschaften ins Spiel!" ergänzt Tuyet. "Der Bund des Lebens!"

"Dann auf nach Daxia!" sagt Hafu lachend, mit Hoffnung in der Stimme, die in solchen Tagen selten war.

Eintrag 11

Wir eilen zu einem Hafen, doch dieser sieht eher aus wie ein Schlachtfeld, als hätten tausende von Kämpfen den Hafen zu den Ruinen gemacht, die sie jetzt waren. "Was bei allen Großen Wesen ist hier passiert?" frage ich die Turaga des Wassers.

"Das sind die Überreste eines Kampfes, bei dem ca. 3.000 Toa starben." antwortet die Turaga. Ich kann das nicht glauben, meine Gedankengänge brodeln... so ein gewaltier Kampf mit so vielen Opfern? Ich stelle die Turaga zur Rede, ich mache ihnen Vorwürfe, doch dann erzählt mir Tuyet was hier vorgefallen war.

"Du denkst ich spreche so aus reiner Gleichgültigkeit gegenüber den Geschehnissen der Vergangenheit? Wie Naiv bist du Takanuva? Ich habe gesehen wie meiner Toa-Schwester von einem Makuta der Arm abgesrissen wurde, und wie sie daraufhin in die Wellen stürzte, nur um nie wieder aufzutauchen! Ich habe den Gesichtsausrdruck in meinem Toa-Bruder gesehen, dessen feste Freundin in diesem Moment starb, ich habe überall die toten Körper meiner gleichgesinnten gesehen, und ich habe gesehen wie sich die Luft in Feuer verwandelte, und ich habe gesehen wie wir gesiegt haben! Ich sah wie wir die Bruderschaft zerstörten, ich sah das alles und du glaubst es lässt mich kalt? Dieser Kampf forderte Opfer, doch wir haben gesiegt!" antwortet Tuyet außer sich. Ich entschuldige mich für mein Verhalten, während mir einfällt weshalb ich in diesem Universum bin und mir klar wird, dass ich gehen muss. Es ist ein kurzer Abschied, aber es muss sein. Die Toa Nuva waren mein Ziel, nicht dieses Universum zu retten.

Eintrag 12

Ein halber Tag ist vergangen. Meine suche nach den Toa Nuva wurde noch nicht von Erfolg gekrönt. Wenn diese Insel hier denselben Namen hat wie in meinem Universum, dann befinde ich mich jetzt auf Xia. Natürlich bin ich unerkannt. Ich bin ein Toa des Lichts, also habe ich die Fähigkeit die Farbe meiner Rüstung zu ändern, was ich auch getan habe. Pech schwarz, so sehe ich nun aus.

"Entschuldigung, wie komme ich zum Hafen?" frage ich einen Vortixx, der durch die Gassen huscht. Es ist erneut Abend geworden, doch der Vortixx gibt mir keine Antwort sondern sieht mich nur mit verschrockener Miene an. Dann rennt er weiter.

"Mata Nui ist tot! Die Toa sind unsere einzige Hoffnung!" schreit der Vortixx. Ich sehe ihm hinterher und schüttle den Kopf, doch auf ein mal wird er durch einen Kopfschuss getötet. Ich presse mich gegen eine Wand und versuche nicht aufzufallen. Der tote Körper wird von einem Wesen untersucht, das in meinem Universum als Sidorak bekannt ist... naja, war - er ist tot.

"Ich habe den falschen erwischt." sagte Sidorak mit kalter Stimme. So kannte man ihn in meinem Universum nicht, es schien fast so als ob er kein Herz hatte, während er in meinem Universum der reinste Feigling war. Egal was hier los ist, ich werde mich nicht einmischen, denn ich habe eine Mission. Und bei Mata Nui ich werde sie erfüllen!

Eintrag 13

Ich weiß nicht wieso aber ein Bewohner der Insel Xia hatte erkannt, dass ich ein Toa war. Dieses Universum gleicht wirklich nicht dem meinen. Ha! In meinem Universum hätte mir ein Xianer nicht geholfen, doch nun sitze ich in einem Boot, der Xianer an meiner Seite und segle in Richtung Metru Nui zurück. "Wieso warst du überhaupt auf Xia?" fragt mich mein Begleiter.

"Ich... dachte hier würden meine Toa-Geschwister sein - und die Toa Hagah, aber da war ich anscheinend einer Fehlinformation unterlegen." antworte ich. Der Xianer schüttelt lachend den Kopf. "Was hat Sidorak dort eigentlich zu suchen?" frage ich.

"Er ist auf Rache aus, Roodaka hatte versucht ihn umzubringen, in dem damaligen Visorak-Krieg. Lariska hatte ihn gerettet aber seitdem kann er nurnoch an Rache denken. Das war wohl der falsche Zeitpunkt für Roodaka von der Maske des Lebens verflucht zu werden." erwiedert der Xianer. Ich spühre wie es anfängt zu regnen und wische meine Kanohi-Maske ab, doch das ist kein gewöhnlicher Regen.

"Xianer... ich hoffe doch, dass diese klebrige schwarze Masse ein Produkt deiner Insel ist." sagte ich und aktivierte meine Kanohi Avohkii, damit mein Begleiter die Substanz sieht, die ich ihm unter die Nase reibe. Nachdenklich sieht sich dieser die Masse an.

"Das sieht nicht aus wie irgendetwas, das ich je gesehen habe." erwiedert der Xianer, während der Regen stärker wird. Ich spühre, wie ich durch jeden Tropfen angegriffen werden und das kann nur eines bedeuten: Dieser Regen besteht aus Schatten.

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