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The Minotaur

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The Minotaur ist ein Epos von Bioniclemaster724, in dem beschrieben wird, wie der Minotaur nach Metru Nui kommt und die Stadt der Legenden bedroht, doch die Toa Metru stellen sich ihm wagemutig in den Weg, es kommt zu einer gewaltigen Konfrontation.

Prolog

Seit anbeginn der Zeit gab es Wesen im Universum, die nicht zu bändigen waren, diese Kreaturen nannte man schließlich "Antike Wesen", und da sie nicht zu kontrollieren waren beschloss die Bruderschaft der Makuta die Wesen einzufangen und unter ihrer Insel für immer zu verstecken. Die Bruderschaft tat dies im geheimen, sodass niemand wusste wohin die Wesen verschwunden waren, doch dann wurde die Bruderschaft zerschlagen und konnte den Wesen keine Nahrung mehr bringen, aus diesem Grund begaben sie sich selbstständig auf die Nahrunssuche und da kamen ihnen sieben Toa (siehe: Banish Teridax) genau recht, aber die Toa konnten sie vorerst zurückschlagen, doch die Monster sind entkommen und irren jetzt im Universum herum.

Kapitel 1: Alles wie gehabt

Eine Woche war seit der Abreise der Toa jetzt schon vergangen. Auf Metru Nui war wieder Normalität eingekehrt, soweit es jedenfalls möglich war, denn Metru Nui hatte bekanntlich eine schlimme Vergangenheit. Es gab neue Herrscher, die Turaga Tuyet und Lhikan, unter deren Kommando die Toa Metru standen, Midak, Matak, Hafu, Jaller, Nuju und Nokama, die Toa Metru. Jene Toa waren zurzeit damit beschäftigt die Schäden, die während dem letzten Kampf gegen die Bruderschaft (Darkness Rises Again) entstanden waren, zu reparieren. Es wurde nämlich weit mehr als nur der Hafen zerstört.

***

Der Matoraner rang nach Luft, die Kammer füllte sich mit flüssiger Protodermis und der Onu-Matoraner hatte alle Mühe sich über Wasser zu halten. "Ich hätte Mackus Schwimmweste doch annehmen sollen!" sagte der Matoraner zu sich selbst, nun schoss ihm das Wasser ins Gesicht und er ließ seine Zange fallen.

"Ich versuch sie zu finden." sagte die Matoranerin und tauchte unter, die Matoranerin hieß Vhisola und tauchte einige Sekunden später mit der Zange wieder hoch. "Wir sollten hier jetzt verschwinden, sonst überleben wir hier das nicht, wir sollten Nokama um Hilfe bitten!"

"Nein, bisher musste mir nie ein Toa helfen, ich schaffe das auch allein!"

"Nuparu, sieh es ein, wir können das nicht schaffen, du bist ein guter Techniker, das weiß jeder von uns, aber du willst doch noch lange einer bleiben, oder?" fragte Vhisola. Sie sah Nuparu kurz an, der Matoraner rührte sich nicht, und so beschloss Vhisola zum Ausgang zu schwimmen. Nuparu rang mit sich, sollte er Vhisola folgen und den Toa die Aufgabe überlassen? Er entschied sich dafür, denn sein Leben war ihm schon ziemlich lieb, und Vhisola erst, wenn er sterben würde, würde er nie die Chance haben sie auf ein Rendevouz einzuladen.

"Hast du dich doch noch für die Vernunft entschieden?" fragte Vhisola lachend, als sie Nuparu zu ihr schwimmen sah.

"Das war leichtsinnig die undichte Stelle zu verlassen, beeilen wir uns einen Toa zu finden, aber nicht Nokama. So eine sache ist... Männersache!" sagte Nuparu und kletterte auf einen Balken. Vhisola verdrehte nur genervt die Augen, sie würde zu Nokama gehen, egal was Nuparu davon hält.

Nokama besprach sich gerade mit Marka, wegen den Bauarbeiten zum neuen Hafen. Es war beschlossen, die Turaga von Metru Nui wollten nicht, dass der alte Hafen wiederaufgebaut wurde, sie wollten den zerstörten Hafen als Denkmal an die Ehre der Toa, ihre Hingabe zu den drei Tugenden und den Großen Geist beibehalten. Nun plante Marka den Bau eines neuen Hafens und unterbreitete Nokama ihre Vorschläge, als Vhisola angerannt kam. "Schnell Nokama, Nuparu und ich haben ein Loch in den Archiven gefunden, die Hälfte des Archivs ist Überflutet!"

"Was? Wie konnte das passieren? Das ist doch unmöglich!" sagte Nokama schockiert und machte sich auf den Weg richtung Archive.

"Ich glaube das sind noch die Nachwirkungen des Krieges gegen die Bruderschaft, es muss während dem Krieg passiert sein!" antwortete Vhisola und begann zu rennen. Nokama überholte sie schnell und war in Sekundenschnelle bei dem Ga-Metru Eingang zu den Archiven.

"Das kann nicht sein, jemand musste doch innerhalb des einen Jahres, seit dem der Krieg vorbei ist in die Archive gegangen sein!" stotterte Nokama.

"Nein, wir haben das Archiv gesperrt, und daran hat sich zum glück jemand nicht gehalten!" sagte Midak und sah Nuparu stolz an.

Kapitel 2: Der dunkle Tunnel

Schnaufen war in der Dunkelheit zu hören. In dem fahlen Licht einer ausgehenden, an der Wand hängenden, Fackel sah man atem in der kalten Luft aufsteigen. Nun hörte man klappern auf dem steinigen Boden und ein schleifendes Geräusch, so als ob jemand einen metallenen Gegenstand hinter sich herziehen würde. Das Wesen kannte sich gut in den unterirdischen Gängen aus, doch seltsamerweise kannte er diesen einen Gang nicht und sah deshalb nicht was auf ihn zukam, eine Wurzel. Das Wesen stolperte und krachte Kopf vorraus gegen eine Steinmauer. Das Wesen war etwas, das man unter den Makuta nur als ein "antikes Wesen" kannte und es hatte zwei gewaltige Hörner auf dem Kopf, welche die Steinwand zerschmetterten. Dahinter war ein dunkler Gang. Wieder hörte man das Schnaufen und wie sich eine Kreatur abmühte aufzustehen. Nun hörte man das Geklapper der Hufen des Antiken Wesens, am anderen Ende des ganges roch er etwas... flüssige Protodermis.

***

Midak und Nokama kämpften gegen die Stromschnellen der flüssigen Protodermis an. Midak hatte große Mühe Nokama zu folgen. "Ich hasse den Gestank von flüssiger Protodermis, das riecht so bitter, da würde ich ja lieber an Hafus Sandfüßen riechen als hier noch länger rumzutreiben!" sagte Midak.

"Wir haben eine Verpflichtung gegenüber den Matoranern!" sagte Nokama und schwamm zurück zu Midak. Sie hielt ihn an einem Arm fest und zusammen schwammen sie zu dem Loch in der Archivwand. "So, ich versuche die Protodermis etwas ruhiger zu kriegen und du machst das Loch zu!" schrie Nokama.

"Alles klar!" erwiederte Midak und holte sein Werkzeug aus seiner Umschnalltasche, mit der er aussah wie ein echter Bauarbeiter, fehlte nurnoch der Hut mit einer Lampe daran. "Dieses Loch ist über einem der Lüftungsschächte, da komm ich nicht so einfach ran!"

Währenddessen war das geklapper von Hufen verstummt und einem plätschern bei jedem Schritt gewichen. Das antike Wesen, auch als Minotaur bekannt, begann zu knurren. Es hatte von Anbeginn der Zeit keine Flüssigkeit wie diese gesehen und hatte etwas Respekt vor dem unbekannten. Aber nun konnte er etwas durch den Gestank von flüssiger Protodermis riechen - Leben.

"Hast du es dann bald? Wir wollen doch nicht das ganze Archiv unter Wasser setzen!" sagte Nokama.

"Ja, ist ja schon gut!" erwiederte Midak und kletterte in etwas, das aussah wie ein Lüftungsschacht. "Seltsam, der Schacht nimmt gar kein Ende. Ich... aaaahhh...!" schrie Midak, danach hörte Nokama nichts mehr. Sie begann sich sorgen zu machen und leitete die flüssige Protodermis in eine Sektion des Archives, in dem Meerestiere lebten, dann kletterte sie selbst in den Schacht. Wenig später fiel sie neben Midak auf den Boden.

"Was ist passiert?" fragte Nokama, weil Midak sich den Kopf hielt.

"Na was wohl, ich bin durch diesen hässlichen Schacht geklettert und kopfüber auf den Steinboden geknallt! Wer war der Architekt der Archive? Der gehört verklagt!" schrie Midak und zerstörte den Stein mit Hilfe seiner Elementarkräfte.

"Du, Midak... es kann ja sein, dass ich mich irre, aber ich glaube das hier gehört gar nicht zu den Archiven!" sagte Nokama und stand auf. "Hier an der Wand sind schriftzeichen, aber ich kann sie nicht sehen, vielleicht kann ich spüren was dort steht." sagte Nokama.

"Ja, versuch dein Glück, während ich versuche den Eingang zu dem Schacht zu finden."

"Ähm... Midak, ist es normal neben einer Wand kalten Atem zu spüren und eine kalte, feuchte Schnauze zu berühren?" fragte Nokama mit sehr viel Unsicherheit in der Stimme.

Kapitel 3: Schreckliche Begegnung

Marka war nun schon seit einer Halben Stunde unterwegs. Bevor die beiden Toa Metru in den unterirdischen Tunnel gestiegen waren, hatten sie den Matoranern die Aufgabe gegeben die anderen Toa zur Hilfe zu holen. Nuparu, Marka und Vhisola entschieden sich, dass Marka gehen sollte, da die Toa Metru wahrscheinlich bei Tuyet und Lhikan im Kolosseum waren um weitere Bauvorhaben mit ihnen zu besprechen. Nun sahen Nuparu und Vhisola, wie vier Toa und eine kleine Matoranerin über einen Hügel kamen. "Da bist du ja Marka, wieso hat das so lange gedauert?" fragte Nuparu vorwurfsvoll.

"Kleiner Matoraner, wenn du gewollt hättest, dass wir schneller hier sind hättest du uns vielleicht selber holen sollen und jetzt nicht Marka die verantwortung dafür zuspielen-geben." sagte Matak lachend und den Zeigefinger in die Höhe streckend. Nuparu sah verlegen zu Boden.

"Ist ja jetzt auch egal, wo sind denn die beiden genau?" fragte Jaller Marka.

"Ich weiß es nicht, Vhisola und Nuparu haben das Loch entdeckt." erwiederte Marka.

"Ok, dann führt uns mal dort hin." sagte Hafu. Nuparu und Vhisola nickten und führten die vier Toa in die Archive. Marka ging zurück nach Ga-Metru. "Ich kann schon das plätschern der flüssigen Protodermis hören, wir müssen ganz in der Nähe sein!" sagte Hafu.

"Genau, dort hinter der Ecke ist ein großer Raum, der schon fast überflutet sein müsste, dort ist das Loch. Sollen wir euch begleiten?" fragte Nuparu.

"Das ist nicht nötig, wir sind Toa-Helden... Toa-Helden, die ein bisschen aus der Übung gekommen sind. Das ist das ideale Training für uns." sagte Nuju und machte eine Handbewegung, die den beiden Matoranern verständlich machte wieder an die Oberfläche zu gehen. Als sie gegangen waren wagten die Toa einen Blick in die Kammer, sie war wirklich fast überschwemmt. "Ich und Hafu versuchen das Wasser davon abzuhalten in wichtige Kammern zu laufen, ihr sucht Midak und Nokama." sagte Nuju. Jaller und Matak nickten.

***

Nokama wich aus und der Minotaur schoss einen Energieblitz auf die Stelle, an der er Nokama verutete. Für eine Sekunde war der Raum komplett erleuchtet. "Nokama, er soll weiterschießen, seine Blitze sind hell genug, sodass ich sehen kann wo der Ausgang ist!" schrie Midak.

"Klar, ich könnte ja nur sterben, aber egal!" sagte Nokama und sprang durch die Gegend, nun schoss der Minotaur wieder. Nokama sah wo die Bestie stand und schleuderte einen Wasserstrahl auf den Minotaur, dieser knurrte vor Wut nachdem er getroffen wurde.

"Ich hab den Ausgang gefunden!" schrie Midak. Der Minotaur warf seine Axt in die Richtung, aus der die Schreie von Midak kamen. Die Axt bohrte sich in die Wand und klemmte Midak ein, er konnte nicht mal mehr richtig atmen. "Helf mir!" schrie Midak.

Jaller und Matak schwammen durch die flüssige Protodermis als Matak auf einmal aufhorchte. "Halt Jaller, hast du das gehört?"

"Nein, was denn Matak?" fragte Jaller.

"Es hörte sich an wie Midak, und er hat nach Hilfe gerufen!" sagte Matak. Alarmiert schwommen die beiden in die Richtung, aus der die Flüssige Protodermis in den Saal drang.

Kapitel 4: Kampf dem Minotauren

Nokama wurde an die Wand geschleudert und blieb regungslos liegen. Midak wusste, dass er jetzt keinen Laut von sich geben durfte, es entschied über sein Leben und seinen Tod, doch dann konnte er es nicht mehr zurückhalten - ein nießen. Mit einem lauten Knurren ging der Minotaur auf Midak zu.

***

"Mitarma hat mir eine Nachricht geschrieben... es ist schrecklich..." sagte Tuyet und legte Lhikan eine Steintafel vor. Lhikan las vor.

"Ein unterirdischer Gang unter dem Kolosseum von Metru Nui löst alle Rätsel."

"Genau." sagte Tuyet.

"Ein unterirdischer Tunnel? Unter dem Kolosseum? Welche Rätsel? Das ist aber eine ziemlich kurze Nachricht, und ich weiß nicht was sie uns mitteien will, ich verstehe Mitarma einfach nicht, im Krieg konnte sie noch klare Anweisungen geben, aber das hat sie wohl verlernt!" schimpfte Lhikan.

"Beruhige dich wieder, du verhälst dich ja wie Kailani." sagte Tuyet lachend.

"Manchmal bereue ich meine Entscheidung ein Turaga geworden zu sein, ich weiß es war die richtige Entscheidung aber warum macht sie mich nicht glücklich?" fragte Lhikan. Tuyet ging auf ihn zu und umarmte ihn und tröstete ihn.

"Nun mal ehrlich Liebling, auch wenn du noch ein Toa wärst, alleine würdest du doch wohl nicht in diesen Unterirdischen Gang gehen, oder?"

"Traust du es mir nicht zu?" fragte Lhikan.

"Ich bin mir nicht sicher, du hast schon einiges alleine bestanden, doch wissentlich in ein völlig unbekanntes Terrain zu gehen, das traue ich dir wirklich nicht zu, so leid es mir auch tut." sagte Tuyet und küsste Lhikan auf die Wange, dieser stieß sie weg und stand auf. Er ging zur Tür.

"Ich habe mehr erlebt als du dir vorstellen kannst, ich habe eine Ära miterlebt, in der dieses Universum für kurze Zeit nicht existierte und ich habe gegen das Leben selbst geklämpft und gewonnen!" schrie Lhikan und knallte die Tür hinter sich zu.

***

Midak konnte den Atem des Minotauren auf seiner Maske spüren. Er stank nach verwesung. Midak war kein Angsthase, aber nicht zu wissen was jetzt passieren würde machte ihn einfach Wahnsinnig. "Muhahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaaaa!" lachte der Minotaur, er zog seine Axt aus der Wand. Midak fiel auf den Boden und der Minotaur holte mit seiner Axt aus.

"Nicht solange wir hier sind!" schrie Jaller und sprang auf den Minotauren.

Kapitel 5: Die Archive

Matak erschuf einen mächtigen Zyklon und Midak verankerte die Beine der Toa im Boden, sodass sie nicht von dem Zyklon mitgerissen werden konnten. Der Wirbelsturm schleuderte den Minotauren an die Wand, sodass er mit seinen Hörnern darin stecken blieb. Midak löste die Beine der Toa und Jaller leuchtete ihnen den Weg nach draußen. "Beeilt euch, dieses Wesen wird nicht lange aufgehalten sein!" schrie Jaller.

"Aber das Loch in den Archiven, wir müssen es noch abdichten, lange können Nuju und Hafu die Protodermis nicht zurückhalten!" sagte Midak. Jaller überlegte. Nach kurzem nachdenken hatte er eine Idee. Die Toa mussten sich aufteilen.

"Gut. Wir teilen uns auf, Matak, Midak und ich lenken den Minotauren ab, Nokama, Nuju und Hafu werden das Loch schließen!" in diesem Moment hörten die Toa das wütende Geschrei des Minotauren, der ihnen nun auf den Fersen war. Die Toa nickten sich zu und teilten sich auf. Jaller fand Hafu und Nuju schnell und schickte Hafu und Nuju zu Nokama.

"Führt den Minotauren weg, ich versuche die Protodermis abzuhalten noch weiter zu fließen!" schrie Matak. Midak und Jaller nickten und sprangen über einen Vorsprung, Matak erhob sich in die Luft. Der Minotaur kam schon bald aus dem Ausgang der Kammer und lief unter Matak vorbei an eine Schlucht. Matak lächelte kurz und schubste den Minotauren dann mit einem mächtigen Windstrahl in den Abgrund.

***

Hafu hatte schwierigkeiten zu atmen, überall um ihn herum war flüssige Protodermis. Nokama hatte kein Problem durch die Wellen zu reiten kehrte aber immer wieder um, um ihren beiden Brüdern zu helfen. "Hinter diesem Schacht muss das Loch sein!" sagte Midak. Hafu erschuf mit aller Kraft eine Steinsäule, die die Toa zu dem Lüftungsschacht trug.

"Beeil dich, so wie das da rausschießt wird der ganze Raum innerhalb von drei Minuten mit Protodermis gefüllt sein!" schrie Nokama um gegen die lauten Strömungen von flüssiger Protodermis anzukommen. Midak und Hafu machten sich an die Arbeit, es war schwer den Lüftungsschacht zu lockern, geschweige denn ganz zu entfernen, damit die beiden an das Loch kamen.

"Setzen wir dem ein Ende!" sagte Hafu, er machte einen Schritt zurück und griff dann zu seinen Waffen, mit einem kurzen Schlag zerstörte er den Lüftungsschacht. "Der lässt sich leichter reparieren als das gesamte Archiv!" rechtfertigte er sich.

"Ich halte die Protodermis zurück, aber beeil dich gegen so gewaltige Massen kann ich nicht lange etwas ausrichten!"

"Gut Nokama, eins... zwei... los!"

***

Jaller wurde durch die Luft geschleudert, aus dem Augenwinkel sah er Nuju, der sich hinter einer Art Metallwand versteckte. Der Minotaur schoss einen Blitz auf diese Wand und verbog sie so stark, dass Nuju wegkatapultiert wurde und, kopf vorraus, gegen eine Wand prallte. "Hey, das war hoffentlich keine Absicht!" schrie Jaller. Der Minotaur starrte ihn mit seinen roten Augen an und brüllte wie ein verrückter, dann rannte er auf Jaller los.

"Groooooaaarrr!"

"Du bist eine Mischung aus Stier und normalem Lebewesen, mal sehen ob du auch die Eigenschaften eines Stiers hast!" schrie Jaller. Kurz bevor der Minotaur ihn erwischt hätte machte er einen Schritt zur Seite, was den Minotauren noch saurer machte. Nun veranstaltete Jaller einen kleinen Stierkampf mit dem Minotauren.

Kapitel 6: Problem bei der Lösung

Nokama tat ihr bestes die Wassermassen zurückzuhalten, doch sie stauten sich immer höher und höher. "Der Schacht wird platzen!" schrie Hafu. Nokama drückte so fest sie konnte, doch auf einmal spürte sie einen starken Schmerz in ihrem Kopf. Sie fiel bewusstlos um. Hafu hatte eine Millisekunde um zu sehen was passiert war, bevor er sah wie ein gewaltiger Wasserstrahl auf ihn zuflog und ihm die Maske vom Kopf schlug, er fiel bewusstlos um.

"Das ist nicht gut!" sagte Hafu besorgt als er sah wie schnell der Protodermisspiegel in der Kammer zunahm. Er musste handeln. Er stürzte sich in die fluten, keine guten vorraussetzungen für einen Toa, der nicht gut schwimmen konnte.

***

Es gab einen gewaltigen Knall, bevor Jaller sich umsehen konnte wurde er auf die Hörner des Minotauren genommen und in der Gegend herumgeschleudert, er fand sich auf dem kalten Protodermisboden wieder. "KRRRRRRRR! Komm raus Toa!" sagte der Minotaur. Im ersten Moment war Jaller ziemlich erschrocken, dieses Wesen konnte ihre Sprache sprechen, das hätte er nie gedacht.

***

Matak schleuderte Windböhen gegen die Massen von flüssiger Protodermis und hinderte sie somit daran in weitere Teile der Archive hervorzudringen, dies zeigte allerdings weniger wirkung als die Massen immer größer wurden. "Beeilt euch!" sagte er leise zu sich.

***

Es war ein dunkler Gang. Es roch vermodert und die Schritte des Turaga hallten wie ein unverhofftes Echo durch die Dunkelheit. Wie 10 000 Mann hörte es sich an, wenn der Turaga einen Schritt machte. Lhikan wusste, dass er manchmal ein ziemlich großer Dickkopf war, Tuyet hatte doch recht gehabt, wieso musste er sich denn unbedingt beweisen, und vor allem wem? Seine Toa-Brüder - oder eher Ex-Brüder - konnten ihn nicht sehen. "Ich schätze mal, ich sollte wie..." Was war das? Er hatte etwas gehört, ganz eindeutig.

"Lhikan, was machst du hier denn so verschollen, und ganz allein?" fragte eine unbekannte Stimme.

"Komm raus, wer auch immer du bist!" schrie Lhikan.

"Lhikan vertrau mir, es ist besser wenn du gehst. Böses braut sich zusammen und die Bewohner Metru Nuis brauchen deinen Rat." Lhikan kannte die Stimme nicht, aber irgendetwas in ihr bewegte ihn dazu der Stimme zu vertrauen, ja sie hörte sich so vertraut an, als ob er jahrelang mit ihr verbunden war. Dann durchzuckte ihn die Erkenntnisse wie ein Blitz an einem Stürmischen Herbsttag.

"Das kann nicht sein..."

"Doch Lhikan, es ist wahr..."

"Mata Nui?"

Kapitel 7: Flut

Jaller kroch auf allen Vieren durch die Archive. Er kroch an einer Wand entlang und schlich um die Ecke, doch dann sah er die stählernen Hufe des Minotaur direkt vor sich. Langsam sah er hoch, nur um zu sehen wie eine kalte Schnautze über ihm war. Der Minotaur streckte seine Klaue nach Jaller aus, packte ihn an der Brust und hob ihn hoch. "Dummer Toa, dachtest wirklich, dass du dich vor mir verstecken kannst!"

"Ich muss mich nicht verstecken, ich bin ein Toa!" schrie Jaller.

"Toa? Du bist ein nichts, du bist eine Beleidigung für alle Toa, die leben, gelebt haben und noch leben werden! Du kannst mich nicht besiegen, ich bin unsterblich!" schrie der Minotaur und schleuderte Jaller gegen eine Wand. Der Toa des Feuers blieb reglos liegen.

***

Hafu musste all seine Kraft aufbringen um am Grund etwas sehen zu könnten, doch dann entdeckte er sie, die Kanohi von Midak. Er hob sie auf, als ihm langsam die Luft ausging. Er beeilte sich so schnell wie möglich an die Oberfläche zu kommen. Er erreichte die Oberfläche in letzter Sekunde und atmete so tief ein wie noch nie. Dann schwamm er wieder auf die kleine Säule, die schon bald überflutet werden würde. "Wach auf!" sagte er und setzte Midak die Maske wieder auf.

"W... was?" sagte Midak leise und sah in Hafus Gesicht.

"Wir müssen uns beeilen, sonst ertrinken wir hier!" sagte Hafu.

"Ich versuche das Loch zu stopfen, weck du Nokama. Wenn das hier nicht klappt ist sie unsere einzige Hoffnung!" sagte Midak. Hafu nickte ihm zu und beugte sich zu Nokama. Er versuchte sie mit aller Kraft zu wecken, aber es schien Hoffnungslos.

"Sie wacht einfach nicht auf!" schrie Hafu.

"Du musst sie wecken!" erwiederte Midak, während er gegen den Wasserfall ankämpfte. All seine Elementarkräfte würden nicht ausreichen um das Loch zu füllen, das durch den Krieg gegen die Makuta entstanden war. Würde das sein Ende sein?

***

"Aber wieso?" fragte Lhikan leise.

"Ich bin wach, ihr habt mich gerettet. Aber diesen Zustand werde ich nicht lange haben, es geht mir von Tag zu Tag schlechter! Das Böse versammelt sich erneut, und wenn es so weitergeht waren die Makuta nur eine Aufwärmung für das, was uns allen bevorsteht!"

"Aber Mata Nui, soll das heißen eine Bedrohung, größer als die Bruderschaft, wird sich gegen uns stellen?"

"Nein Lhikan, sie sind schon dabei... sie planen dieses Universum zu erobern, und das wird zur Folge haben, dass ich sterbe!"

Kapitel 8: Der Minotaur

Matak kämpfte wie Wild damit die Protodermismassen zurückzuhalten, langsam ging ihm die Kraft aus neue Luftströme zu erschaffen. "Es ist unmöglich!" schrie Matak, jetzt spürte er, wie ihn die Kraft verließ. Mit der letzten Kraft, die er aufbringen konnte hielt er sich an der Decke des Raumes fest, bevor Tonnen von flüssiger Protodermis in die Dunkelheit der Archive strömte.

***

Nokama öffnete die Augen und sah in die dunkelorangenen Augen von Hafu, sie sah alles verschwommen und hörte fast nichts, erst da bemerkte sie, dass die Plattform schon fast unter Protodermis stand. Sofort richtete sie sich auf. "Ich schaff es nicht!" schrie Midak.

"Du hast recht, du kannst es nicht schaffen!" erwiederte Nokama.

"Danke, das ist nicht sehr aufbauend!" sagte Midak, ließ sich aber nicht davon abbringen zu versuchen das Loch zu stopfen.

"Nein, du verstehst das nicht! Alleine sind wir machtlos, aber zusammen haben wir eine Chance! Hafu, du und Midak, ihr erstellt eine Plattform, die in das Loch passt. Ich werde die Protodermis aufhalten, allerdings sind die Massen so groß, dass ich es nicht lange durchhalten werde, ihr steckt dann die Plattform in das Loch und versiegelt sie mit Matsch, ich entzieh dem Matsch dann die Protodermis, und so basteln wir uns Zement!"

"Na dann los!" schrie Hafu, alles klappte wie am schnürchen und schon bald war das Loch versiegelt.

"Und jetzt helfen wir unseren Brüdern!" schrie Nokama und schwamm aus dem Raum, Hafu und Midak dicht hinter sich.

***

Der Minotaur stiefelte langsam auf Jaller zu. Das Klappern seiner Hufe wich einem plätschern, da sich auch dieser Raum nun mit flüssiger Protodermis füllte. Langsam öffnete Jaller seine Augen und starrte in die roten Augen des Minotauren. Sollte das wirklich das letzte gewesen sein, das er sah? Er spürte, wie der Wasserpegel immer höher stieg. "Es bringt nichts, er ist unsterblich!" sagte Jaller fassungslos zu sich selbst.

"Niemand hat es geschafft mich zu besiegen! Niemand konnte mich endlos festhalten!" schrie der Minotaur. Nun ertönte die Stimme von Nuju.

"Aber festhalten konnte man dich!" schrie er. Er nickte Jaller zu, dieser sprang in die Luft, genauso wie Nuju. Innerhalb von einer Millisekunde war die gesamte Protodermis vereist... mitsamt dem Minotauren. Jaller und Nuju landeten hart auf der Eisschicht.

"Danke Bruder... wo bringen wir ihn jetzt hin?" fragte Jaller.

"Dort wo alles unwichtige Getier hinkommt, hier in die Archive!"

Kapitel 9: Vereint

Nokama, Hafu und Midak stießen auf Matak, der sich immernoch mit aller Kraft an der Decke festhielt, solange bis die Protodermis nicht mehr in einem Wasserfall in die Tiefen des Archives stürzten. "Ich habe versagt!" sagte er als er seine Toa-Geschwister sah.

"Nein Matak, du hast alles gegeben, und das war schon mehr als genug!" sagte Nokama leise. In Mataks Gesicht zeichnete sich ein kleiner Funken von Freude ab. Er flog zu seinen Freunden und zusammen machten sie sich auf die Suche nach ihren anderen zwei Brüdern.

***

Jaller verschweißte die Metallene Tür, dann sah er Nuju zufrieden an und klopfte ihm auf die Schulter. "Ohne dich Bruder, wäre ich jetzt tot!" sagte Jaller leise. Nuju nickte ihm zu und umarmte ihn. Dann sah er ihn lachend an.

"Einigkeit!" sagte er freudestrahlend, als auch schon die anderen Toa kamen.

"Was ist Brüder? Habt ihr ihn besiegt?" fragte Hafu und machte dabei die Gesten, die ein Boxer während eines Kampfes machte. Nuju und Jaller sahen Hafu mit großem Fragezeichen im Gesicht an und lachten, während sie ihren Brüdern zunickten.

"Ab jetzt können wir stoltz von uns behaupten, dass wir wahre Toa sind!" sagte Midak und legte seine Arme um die Schultern von Hafu und Matak. So verließen sie die Archive, jedoch hatten Hafu und Midak zuvor eine "Schlucht" erstellt, durch die die Protodermis abfließen konnte. Bald schon waren sie wieder an der Oberfläche, und wurden von Marka, Nuparu und Vhisola erwartet.

"Was ist los?" fragte Marka.

"Keine Sorge, die Archive sind gerettet... und wir auch!" sagte Matak lachend. Die drei Matoraner sahen die Toa fragend an, doch diese schüttelten nur ihre Köpfe und gingen, der einzige, der zurückblieb war Nuju. Er bückte sich zu den Matoranern.

"Macht euch keine Sorgen, irgendwann sind wir Turaga, und dann werden wir es euch erzählen, so wie es bei uns Toa brauch ist!" sagte Nuju und ging lachend Richtung Ko-Metru. Während er lief starrte er glücklich in den Himmel, als er es sah. Eine Sternschnuppe teilte sich in sechs und diese sechs Sternschnuppen verteilten sich über den Himmel und wurden zu sternen.

"Wir sind wahre Toa!" dachte sich Nuju und ging zufrieden in sein Haus.

***

Tuyet ging in ihrer Kammer auf und ab, es war schon Nacht und Lhikan war nicht zurück. So kannte ihn als Turaga gar nicht, hoffentlich hatte er nichts dummes angestellt. Tuyet ging zum Fenster und starrte in den Nachthimmel, irgendetwas stimmte nicht. Erst jetzt bemerkte sie es, das letzte Mal als sie sich den Himmel so genau angesehen hatte war nach dem Krieg gewesen, vor einem Jahr. Aber der Unterschied war deutlich zu erkennen. Der Himmel war so dunkel, wie ihn Tuyet noch nie gesehen hatte.

Kapitel 10: Der dunkle Gang

Lhikan war schockiert, was sollte er jetzt tun? Egal. Eines wusste er, er musste sofort wieder an die Oberfläche und die anderen warnen! Er begann so schnell zu rennen, wie er konnte. Er stolperte hier und da gegen eine herausragende Wurzel in dem dichten dunkel des geheimnisvollen Ganges.

***

Es war wieder morgen. Tuyet hatte kein Auge zugemacht und suchte sofort Nokama auf. Sie fand die Toa des Wassers schnell, da diese wie jeden Morgen eine Runde schwimmen ging um richtig aufzuwachen. Von der Bucht aus rief sie die Toa des Wassers zu sich. "Was ist denn Tuyet?"

"Ich mache mir sorgen, ich habe Lhikan seit gestern Mittag nicht gesehen." sagte Tuyet verzweifelt.

"Was? Hat er nicht im Kolosseum geschlafen?"

"Soweit ich weiß nicht, ich habe angst, dass ihm was passiert sein könnte. Ich hab ihn gestern ausgelacht, weil ich nicht geglaubt habe, dass er sich trauen würde den geheimnisvollen Gang unter dem Kolosseum zu betreten!" jammerte Tuyet.

"Was? Welcher geheime Gang?"

"Wir haben eine Botschaft bekommen, auf der etwas von einem geheimen Gang stand, der unter dem Kolosseum sein sollte. Ich habe gesagt, dass Lhikan sich das nie trauen würde dort alleine hinunter zu gehen, und ich habe die Befürchtung, dass er mir beweisen wollte, dass er sich das doch traute."

"Keine Sorge Tuyet, wir Toa werden ihn finden!" sagte Nokama und verschwand.

***

Die anderen Toa Metru waren schnell zusammengetrommelt und zusammen standen sie nun in der Mitte des Feldes der Ehre. "Okay, und wo soll sich dieser Eingang zu einem vermeindlich geheimen Tunnel jetzt befinden?" fragte Jaller, nicht glaubend, dass sich dort wirklich ein Gang befand.

"Das werden wir bald herausfinden!" sagte Hafu und legte sich mit einem Ohr an den Boden hin. Er klopfte auf den Stein, stand auf und zeigte dann in eine bestimmte Richtung. "Dort ist der Eingang, und es hat sich so angehört als wäre er frisch verschlossen!"

"Dann los!" sagte Midak und die Toa rannten los. Hafu zeigte seinen Toa-Geschwistern die Stelle, an der sich der Eingang befand. Midak und Hafu öffneten ein Loch im Boden und die Toa sprangen hinein, sofort schlossen sie das Loch wieder, sodass das Fundament des Kolosseums keinen Schaden nahm. Jaller leuchtete den anderen den Weg.

"Wir sollten den Gang erst mal untersuchen." sagte Nuju.

"Nein! Lhikan ist ein Turaga des Feuers, er lässt sich von seinem Instinkt führen, so wie ich!" sagte Jaller und stiefelte in eine bestimmte Richtung. "Wenn ihr mir folgt haben wir ihn im nu gefunden." sagte Jaller. Die anderen sahen sich nur nickend an, da sie keinen anderen Vorschlag hatten.

Epilog

Jaller lief voran, auf ein mal stach es ihn in der Seite, aber er tat so als ob nichts passiert wäre. Er lief weiter, doch irgendwann wurden die Schmerzen unterträglich. "Wartet, ich muss mich hinsetzen, ich habe schmerzen, aber ich weiß nicht woher sie kommen!" sagte Jaller und setzte sich auf den Boden. Nokama setzte sich neben ihn und untersuchte ihn kurz.

"Heute ist die Wintersonnenwende..." sagte Nuju zu Midak.

"Das ist das erste mal seit Jahren, wo ich sie nicht beobachten kann." erwiederte Midak enttäuscht, auch wenn er nicht viel von den Sterneforschern von Ko-Metru hielt fand er die Wintersonnenwende doch ziemlich beeindruckend.

"Hallo ist da jemand?" fragte die unverkennbare Stimme von Lhikan. Die Toa drehten sich freudig zu ihm um.

"Da bist du ja Lhikan, wir dachten schon wir würden dich gar nicht mehr finden!" sagte Hafu überglücklich und nahm den Weisen in den Arm. Auf ein mal begann er vor Schmerzu zu schreien. "Tut mir leid, hab ich dich zu fest gedrückt? Ich bin ein Toa des Steins und kenne..."

"H... Hilfe..." sagte Lhikan und fiel in Ohnmacht. Nokama sprang zu ihm, doch im selben Moment fiel auch Jaller in ein Tiefes Koma. Die Toa Metru waren in dem dunklen Tunnellabyrinth gefangen, rund um sie waren nur zwei bewusstlose Toa, und nichts, das ihnen den Weg weisen könnte.

Charaktere

Toa Metru

Matoraner

Turaga



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