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The Nether World 2 ist die Fortsetzung von Dark Mirror. In dieser Geschichte geht es darum, dass die Toa Inara die Unterwelt zerstören wollen, um die Erweckung von Mata Nui möglich zu machen.

Prolog

Auf Vohon Nui wurden die sechs Toa Inara von den Toa des Suchtrupps an land gespült. Sie hatten veränderte Fähigkeiten und waren nicht mehr die Toa Mata, die sie einmal waren. Deshalb half ihnen Takua sich selbst wieder zu finden und brachte sie zu Keetongu. Dieser verwandelte sie zurück und sie gingen nach Metru Nui. In der Stadt der Schatten fanden sie Nuju und Dume. Dume erzählte den Toa von der Quelle der Makuta, woraufhin Teridax auftauchte. Er bekämpfte sie kurz und zwei neue Gestalten, aus einer anderen Dimension tauchten auf. Dume schloss sich Teridax an, da er keinerlei Hoffnung mehr sah. Die zwei neulinge, Lewa, Pohatu und Onua folgten den beiden nach Olda Nui, während Nuju, Takua, Gali und Kopaka auf Metru Nui blieben. Auf Olda Nui wurden Lewa und Tahu in Halb-Makuta verwandelt und Pohatu und Onua schlossen einen Teil der Antidermis, aus der Teridax besteht in einem Glas ein. Dann übergaben sie dieses den Toa Zokah und gingen zurück nach Metru Nui. Sie schafften es die Insel von dem Schatten zu befreien und sind nun auf ihrer vorletzten Etappe, zur Erweckung des Großen Geistes:

Sie wagen das unmögliche... sie wollen die Unterwelt zerstören!

Kapitel 1: Wie kommt man in die Unterwelt?

Die Toa Inara waren nun schon Tage lang unterwegs. Sie wanderten durch Wüste, Dschungel, Eis und Erde. Aber einen Zugang zu der Unterwelt fanden sie nicht. Momentan befanden sie sich auf einem, ihnen unbekannten Land, westlich von Daxia. "Wie kommt man in die Unterwelt?" Fragte Tahu schließlich und stellte somit die Frage, die alle anderen auch beschäftigte.

"Ich habe keine Ahnung, vielleicht sollten wir jemanden fragen, der schon mal dort war." Erwiederte Pohatu.

"Ok, aber kennst du jemanden, der schon mal in einem Reich war, in dem die Toten leben, und wieder zurück in das Reich der Lebenden kam? Ich denke nicht, denn wer tot ist, der ist Tot!" Antwortete Tahu.

"Das muss nicht unbedingt stimmen, mein Feuriger Bruder." sagte Gali, "anscheinend ist die Unterwelt eine Zwischenstufe, zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten. Wir müssen dort irgendwie hingelangen!" Weiter konnten sie nicht diskutieren, denn auf einem Hügel sahen sie eine gewaltige Festung.

"Wow... wer hier wohnt hat´s anscheinend nicht schlecht getroffen!" Sagte Lewa und rief seinen Mira-Vogel zu sich. "Mira, du weißt was zu tun ist..." Der Vogel flog los und kam einige Sekunden später wieder. "Er berichtet nichts gutes. Anscheinend ist das hier das Reich der Umaka. Sie sehen nicht gerne Besucher und werden nicht gerne gesehen. Tahu, wir sollten vorausgehen." Tahu, der Mira-Vogel und Lewa gingen voraus und liesen vier Toa mit fragenden blicken, und einen Toa, der ihnen in seinen Gedanken glück wünschte, zurück.

"Ich hoffe nur, sie haben erfolg!" Sagte Takua letztlich.

"Wer sind Umaka? Den Namen habe ich noch nie gehört, aber er hört sich sehr bekannt an." Sagte Kopaka.

"Umaka, das sind gefährliche Rahi, sie sind äußerst intelligent. Sie wurden nicht von der Bruderschaft geschaffen, aber von den Großen Wesen auch nicht. Gerüchte besagen, dass es jene Wesen sind, die über unsere Gedanken besitz ergreifen können. Wenn es ein Umaka auch nur für eine hundertstel-Sekunde schaffen sollte in den Geist eines anderen einzudringen, kann er auch nie wieder entfernt werden, deshalb verbannte eine Gruppe, großartiger Helden, genannt Toa Jahon, die Umaka in dieses Reich, mitten im Herzen des Nördlichen Kontinents. Dabei verlor Jovan allerdings mehr als die Hälfte seines Teams an die Umaka, es heißt sie würden heute selbst als Umaka in ihrer Festung leben." Erklärte Takua und sah den beiden Toa und ihrem Vogel beängstigt nach.

"Hoffentlich enden unsere Freunde nicht wie die Mitglieder der Toa Jahon!" Sagte Pohatu.

"Das liegt nicht an ihnen, sondern an uns! Wir müssen ihnen folgen, wir werden nicht denselben Fehler begehen, wir werden unsere Freunde nicht an diese Geisesfressenden Wesen verlieren!" Sagte Gali und bereitete sich darauf vor, in die Festung zu gehen.

"Das ist nich so leicht wie ihr denkt! Die Umaka ernähren sich zwar von dem Geist von anderen, aber was noch schlimmer ist, ist dass sie selbst Geister sind!" Erwiederte Takua.

Kapitel 2: Im Reich der Umaka

Tahu sah dem Mira-Vogel zu. Gerade war er noch frei wie, eben ein Vogel, durch die Lüfte geflogen, im nächsten moment war er gestorben. "Umaka!" Sprach er aus und erinnerte sich an die Ausbildung bei Hydraxon zurück.

Erinnerung

Tahu stand in der Gegend, er wusste nicht, was auf ihn zukommen sollte. Hydraxon öffnete eine Tür und sah sich zu ihm um. "Egal was jetzt passiert, es ist zu deinem besten, auch wenn es so ausschaut als wollte ich dich töten! Glaub mir, das brauchst du einmal!" Sagte er und verschwand, "Denk an meine Worte, um ein Toa-Held zu sein, musst du erst mal die Bestie in dir bezwingen!" Tahu wusste nicht was auf ihn zukam. Die Tür, und die einzige Lichtquelle in dem Raum, wurde geschlossen. Tahu lief ein kalter Schauder über den Rücken, was hatte Hyrdaxon vor? Plötzlich erschienen drei Lichtsteine, die die Kammer ein bisschen beleuchten und Hydraxons Stimme erklang durch einen Lautsprecher. "Du kannst entweder fliehen, oder das tun, was ein Toa-Held in einer solchen Situation macht... Kämpfen"

"Aber gegen was soll ich denn Kämp..."

"HHHHHHHHHHHHHHHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!..." Ertönte es. Es hörte sich beides, nah und fern, an. Tahu sah sich um. Dieser Schrei war das unheimlichste, das er jemals gehört hatte. Er drehte sich langsam im Kreis und sah einen Weißen Schatten, der für eine Sekunde vorbeiflog. Dann drehte er sich wieder um.

"AAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHH!" Schrie er, als er ein Wesen, einen Geist?, auf sich zufliegen sah. Ehe Tahu etwas unternehmen konnte, wurde er von dem Wesen beherrscht. "Bring mich nach Odalia!" Sagte das Wesen in Tahus Gedanken. "Bring mich dort hin! Ich habe noch eine Rechung zu begleichen!" Tahu setzte sich in bewegung, als Hydraxons Stimmer abermals auftauchte.

"Ich hätte mehr von dir erwartet, Tahu." Diese Worte liesen Tahu, wenn auch nur für eine Sekunde, wieder die Kontrolle über seinen Körper zurückerlangen. Das Wesen erschrak, noch nie hatte es jemand geschafft einem Umaka zu wiederstehen, doch wenn es einer schafft, schaffen es womöglich alle. Tahu spührte wie der Umaka versuchte seine Gedankengänge zu zerstören, und ihn somit seiner Personalität zu berauben.

"Ich... muss... verhindern...!" Dachte Tahu und wog sich in Krämpfen, bis er auf den Boden fiel. Und bewusstlos zusammenbrach. Hydraxon kam in die Kammer und berührte Tahu´s Stirn, sofort flog der Umaka hinaus und verschwand...

***

Heute

Tahu sah das Wesen auf sich zufliegen. "Du hast den Mira-Vogel meines Freundes getötet! Das wirst du bereuen!" Sagte Tahu und lies zu, dass der Umaka sich in seine Gedanken pflanzte. "Beim Training, hast du mich besiegt, doch diesmal werde ich triumpfieren!" Sagte Tahu und benutzte eine seiner Makuta-Kräfte, Gedankenkontrolle. Bevor Tahu irgendetwas machen konnte spührte er einen Schmerz in seiner Brust, und die Risse in seiner Rüstung glätteten und schlossen sich wieder.

"Ich hab ihn absorbiert?" Fragte er sich und sah Lewa an.

Kapitel 3: Geschichte oder Wahrheit

Es gibt eine Geschichte über einen Toa, der es geschafft hatte herauszufinden, wo Mata Nui gebaut wurde, und wurde dort hingeschickt. Dieser Toa war Jovan. Er fand heraus, dass es noch andere Universen gab, und dass in einem der berühmte Große Geist geschaffen wurde. Doch anscheinend sei dieser Platz ein gefährlicher Ort, voller heimtückischer Wesen und sogar einiger Mörder. Die Geschichte besagt, dass jener Jovan in dieses Universum reiste um dort ein wichtiges Artefakt zu holen, den Schlüsselstein. Mit ihm konnte der Große Geist erweckt werden. Doch der Schlüsselstein wurde von ihm in sechs Teile geteilt und auf der ganzen Welt zerstreut. Der Geschichte nach, sollten drei Teile des Steins in der Unterwelt liegen.

***

Jovan sah in einer Steinhöle. Durch seinen Aufenthalt in dem Universum, in dem Mata Nui geschaffen wurde, wurde er verrückt. Er hat dort etwas gesehen, das seinen Verstand zerfetzte, doch er vergas nie seine Aufgabe... die Erweckung Mata Nuis.

***

Tahu hatte weitere der Umaka absorbiert und Lewa tat ihm das gleich. Plötzlich stürmten die anderen Toa Inara hinein und feuerten Elementarstrahlen auf die Umaka. "Ah, hallo Brüder, die werden dafür bezahlen, meinen Mira-Vogel umgebracht zu haben!" Sagte Lewa und durch diesen Satz kam Takua die Erkenntnis.

"Sterben!" schrie Takua. "Wir müssen Sterben um in die Unterwelt zu gelangen!" Die Toa folgten ihrem Bruder blindlinks und sahen die dämonischen Fratzen der Umaka auf sich zufliegen, Tahu verspührte Angst als die Wesen auf ihn zuflogen, doch er wusste für wen er dies Tat, für Mata Nui.

***

Jovan hatte alles aus seiner Höhle aus beobachtet. Schon Tage lang hatte er die Toa Inara durch die Kugel von Artakha beobachtet. "Findet ihr das erste Stückt, so kehrt meine Erinnerung zurück hihi!" Sagte Jovan vor sich hin und lachte. Das traumatische Erlebnis kam ihm wie gestern vor, und auf einmal hörte er wieder diese Stimme in seinem Kopf.

"Die Schlüsselsteine! Gib sie mir! Du musst sie mir geben! Sag wo sie versteckt sind! Muhahahaha! Ich werde dich töten, so oder so, solltest du mir die Steine nicht geben, werde ich sie mit Gewalt an mich nehmen! Doch nicht gegen dich, sondern gegen alle Toa dieses Universums, und du weißt was das bedeutet!"

"Ich... ich weiß was... was das bedeutet!" Sagte Jovan ängstlich. Schon seitdem er die Schlüsselsteine verteilt hatte hörte er diese Stimme, tat sie aber jedesmal als Wahnsinn ab, doch hätte er sein Gedächtnis wieder, hätte er gewusst, dass es Teridax war, der zu ihm sprach. Jovan sah nun wieder durch die Kugel von Artakha.

"Beeilt euch Brüder, sonst wird er euch finden, und wir wissen, dass Atakus keine Gnade kennt. Sonst wäre ich nicht hier!" Sagte Jovan und legte sich auf den Boden. Über ihm sah er die Decke der Höhle und die Blutigen Kratzabdrücke von Fingernägeln, die vor über hunderttausend Jahren versucht hatten aus diesem Ort zu flüchten.

Kapitel 4: Blick in die Vergangenheit

Für einen kurzen Moment hatte Jovan wieder den Durchblick. Die Toa waren nah genug an einem der Schlüsselsteine, sodass ein Teil seiner Erinnerung zurückkehrte. Er sah alles ganz deutlich vor sich. Seine Ankunft auf Artakha, Wegarik, der sich von ihm verabschiedete, und seine anderen Freunde. Artakha wandte sich zu ihm.

"So... ihr beide habt die Ehre nach Bara Magna zu reisen, um dort einen Gegenstand zu holen." Sagte Artakha.

"Ich bin bereit! Wie stehts mit dir Torak?" Fragte Jovan.

"Aber immer doch Bruder! Ich wünschte nur, dass wir genauere Anweisungen bekommen hätten!" Erwiederte Torak.

"Wir können nichts dafür, die Überlieferungen, die wir unter dem Kolosseum von Metru Nui gefunden hatten erzählten nur von einem Ort, an dem alles Begann. Bara Magna. Mehr konnte Kojol nicht übersetzen. Naja danach wurde er böse und ihr kennt ja die Geschichte. Ihr seid jetzt unsere einzige Chance! Holt ihn zurück!" Sagte Artakha.

"Wir werden es schaffen, Artakha. Auch wenn ich dabei meinen Verstand verliere!" Sagte Jovan und die beiden wurden von Artakha zu einem Gold-Blauen Titanen geführt. Vor ihnen öffnete sich ein Dimensionstor.

***

Tahu öffnete seine Augen, etwas helles hatte ihn geweckt. Die Sonne war es allerdings nicht. Eine helle Linie erleuchtete die Wüstenlandschaft. Er drehte seinen Kopf und sah neben sich Gali und Takua. Zu seiner Linken waren die anderen vier Toa Inara. Erst jetzt bemerkte er das Wesen, das sich über ihn gebäugt hatte.

"Wie gefällt es dir im Reich der Toten?" Fragte der Toa.

"Wer bist du?" Fragte Tahu.

"Seltsam, dass du mich nicht kennst. Immerhin hast du von uns deine Waffen bekommen, die... wie ich sehe, nicht mehr vorhanden sind!" Sagte der Toa des Feuers und reibte sich am Kinn.

"Meine Waffen, von euch? Ich wurde von Artakha erschaffen!" Erwiederte Tahu frech.

"Und wir haben Artakha mit Waffen versorgt! Mein Name ist Toa Kava, ich bin Herrscher der Insel Kanoya, und der, der sich da im Sand vergraben hat ist Kanoya, auch ein Herrscher der Insel Kanoya." Sagte Kava und sah fragend in die Ferne.

"Das sind zu viele Informationen auf einmal, und ich..."

"Kava?!" Schrie Takua und unterbrach Tahu dadurch.

Kapitel 5: Die Schlüsselsteine

Kava hatte keine Zeit sich von Takua begrüßen zu lassen, denn plötzlich kam Kanoya aus dem Sand hervor. "Ich sehe ihn! Ich sehe ihn! Der Augenblick ist gekommen! Wir werden Mata Nui für immer erwecken!" Schrie er.

"Wovon redest du?" Fragte Kava erstaunt.

"Jovan, du weißt, ich habe den Toa des Magnetismus unter unserer Festung eingeschlossen, zu seinem Schutz und dem Schutz des Universums. Ich wusste dass dieser Tag einmal kommen musste. Jovan ist unsere Rettung und er sagt mir ich müsse alle sechs Schlüsselsteine Finden. Dadurch könnte ich erfahren wie man Mata Nui erwecken kann!" Sagte Kanoya begeistert.

"Ist das wirklich wahr?" Fragte Tahu. Und sah Kanoya an, der nun wie in Trance versunken zu sein schien. Als er sich wieder bewegte schrie er weiter.

"Das ist unser Glückstag! Jovan sagt, drei der Schlüsselsteine wären hier und drei wären in... das weiß er nicht mehr, aber je mehr Schlüsselsteine wir finden, desto mehr kann er uns erzählen. Also los auf die Suche!" Sagte er und weckte die anderen Toa.

***

Jovan hatte das Mentale Gespräch mit Kanoya nicht länger halten können. Er schaltete nun wieder die Kugel von Artakha an und sah hinein. Diesmal sah er die Maske der Situationenveränderungen vor sich. Als er sie sah, erinnerte er sich daran, warum er so verrückt geworden war. Es war in Bara Magna. Er sah es deutlich vor sich... die Zukunft... was passieren würde... wie die Toa Zokah versagen würden.

"Es läuft wie vorhergesagt... es ist nichts zu retten... Mata Nui ist verloren..."

Auf den Südlichen Inseln...

Der Rest der Toa Zokah hatte das Glas mit der Antidermis unter der Hauptfestung der Inseln in eine uneindringliche Kammer gesperrt. Sie hatten Janda dafür verantwortlich gemacht. Als er in der Nacht schlafen ging, hörte sie ihre Makuta-Seite zu ihr reden.

"Werde unsterblich! Seite an Seite mit Teridax... befreie mich und du wirst siegen!" Ohne sich dessen bewusst zu sein ging Janda zurück in die Kammer.

"Ich befreie dich, Meister. Dann werden wir die Inseln, nein das Universum regieren!" Sagte sie und öffnete das Glas. Sofort versammelte sich Teridax´ gesamte Antidermis in dem Raum.

"Wir?" Fragte er sauer "ihr wart es die mich eingesperrt haben!" Innerhalb von wenigen Sekunden war Janda nurnoch ein Metallwürfel.

Kapitel 6: Der Weg zu den Schlüsselsteinen

Die Toa suchten in jeder Region der Unterwelt, doch sie fanden keinen Schlüsselstein. "Wir können aufgeben, wir haben alles durchsucht, wir finden die Steine niemals!" Sagte Tahu und setzte sich auf den Sandigen Boden.

"Es gibt einen Ort, an dem wir noch nicht gesucht haben!" Erwiederte Takua.

"Und der wäre?" Fragte Gali entmutigt.

"Der Cardax!" Sagte Kanoya geheimnissvoll.

"Eine gewaltige Kuppel im innersten Herzen der Unterwelt", fügte Kava hinzu. "Viele kennen ihre Geschichte nicht. Artakha und Karzahni machten einen Wettstreit um die Maske der Kreationen. Beide erschufen gewaltige Kuppeln. Artakha den Codrex und Karzahni den Cardax. Artakha gewann, und Karzahni verlor. Daraufhin baute er den Cardax um und brachte ihn hier her, in die Unterwelt. Von dort aus werden alle Handlungen des Totenreichs kontrolliert, also auch wer rein und wer raus kommt. Falls es irgendwo den Schlüssel zur Erweckung Mata Nuis gibt, dann nur in diesen Kuppeln!" Erklärte Kava.

"Und wie gelangen wir in die Cardax-Kugel?" Fragte Lewa.

"Die Cardax-Kugel ist nur von Makuta passierbar..." erwiederte Kava betrübt.

"Dann ist es ja gut, dass zwei Halb-Makuta hier sind. Lewa und Tahu. Sie werden uns den Weg in die Cardax-Kuppel leiten!" Sagte Takua. Die Toa fanden die runde Kuppel und konnten sich nicht vorstellen, dass sie von einem einzigen Wesen geschaffen wurde. Tahu und Lewa verschmolzen zu einem Toa-Kaita und verschwanden im Cardax. Wenige sekunden später öffnete sich ein kleines Loch.

"Wir müssen uns beeilen, denn Atakus ist sehr wachsam!" Sagte Kanoya und bedeutete den Toa schnell in die Kuppel zu steigen.

"Wir werden nicht lange unbemerkt bleiben, Atakus hat uns..."

"schon entdeckt!" Beendete Atakus den Satz von Takua. Die Toa griffen zu ihren Waffen. "Ihr könnt sie wieder wegstecken, Toa. Wisst ihr was mich an Toa-Helden stört?" Fragte Atakus, "Sie sind so naiv!" Sagte er und erstellte einen Schattenkäfig. "Er grenzte schon an ein Wunder, wenn ihr euch befreien könntet!"

"Kein Wunder, Zufall!" Sagte Toa Kaita Zotah, und ging durch den Käfig.

"Das kann nicht sein, außer ihr seid..."

"Toa Inara!" Sagte Takua und tat es dem Toa Kaita nach. Wenige sekunden später rief Atakus ein paar Umaka zu sich.

"Ihr hattet gedacht, es sei das schwierigste das Totenreich zu finden. Dazu brauchtet ihr meine Freunde, doch ihr werdet bald merken, dass es das schwierigste es, dieses Reich wieder zu verlassen, Toa Inara!" Sagte Atakus und wenige sekunden später fanden sich die Toa in einem Kampf mit Umaka wieder.

Kaptiel 7: Im Kampf

Du hast auch etwas vergessen, Atakus!" Erwiederte Takua, "in einem Spalt zwischen Leben und Tod, kann man nicht sterben!" Sagte er Mutig zu dem Makuta.

"Du kennst die Umaka, sie haben es nicht nötig euch körperlich zu besiegen, sie werden in eure Geister eindringen!" Erklärte Atakus. In diesem Moment wurde er von Pohatu angegriffen, der sich aus Sand eine gewaltige Hand geschaffen hat.

"Der Vorteil davon ein Toa Inara zu sein, ist anscheinden, dass man selbst hier noch Kontrolle ueber seine Elementarkräfte hat!" Sagte Pohatu, "oder liegt es vielleicht an dem Cardax?" Fragte er.

"Du bist hier an der falschen Adresse um Fragen zu stellen!" Sagte Atakus.

"Ich stelle keine Fragen, ich stelle fest!" Erwiederte Pohatu und wurde in diesem Moment von Atakus´ Schattenhand gepackt und in einen Haufen Metall geworfen.

"Pass auf!" Schrie Takua und streckte seine Arme aus, um einen Lichtstrahl auf die Umaka zu lenken, die Kopaka angriffen, doch aus seinen Armen kam kein Licht, in diesem Moment fiel Kopaka regungslos zu Boden.

***

Jovan sah dem treiben zwischen den Welten gespannt zu und fieberte mit, sein Verstand war schon fast ganz zuruekgekehrt, obwohl die Toa erst die Hälfte der Schluesselsteine hatte. Er beobachtete vor allem Pohatu, denn der Toa des Steins war der Lösung des Problems schon auf der richtigen Spur.

***

Pohatu hatte den Kampf wieder aufgenommen und griff Atakus mit seinen geballten Elementarkräften an. "Wie willst du aus diesem Todessumpf entkommen?" Fragte Atakus Pohatu.

"Wenns sein muss, gehe ich mit diesem Ort unter, doch das wird nicht geschehen, denn ich kenne die Welt und ich kenne die Geschichte des Cardax! Die erbauung zweier Kuppeln war die Aufgabe, die Karzahni und Artakha gestellt wurden um die Maske der Erschaffung zu bekommen! Zwei Kuppeln, die zusammen einen Kreis ergeben! Wir befinden uns mitten unter Karda Nui!" Erwiederte Pohatu.

"Woher bei dem Vermächtnis des Grossen Geistes weisst du davon?" Fragte Atakus.

"Ich danke meinem Ausbilder! Wenn wir nur tief genug graben, dann werden wir mitten im Codrex landen!" Sagte Pohatu.

"Ihr werdet es niemals schaffen!" Sagte Atakus, "ich habe gerade die Energiestuerme aktiviert, fuer mich gibt es keine Chance, wieso sollte ich euch verschonen?" Fragte Atakus und wandte sich ab, anscheinend hatte er sich mit seinem Tod schon längst abgefunden.

Kaptiel 8: In Eile!

Pohatu war schockiert, er beobachtete, wie sich Atakus lachend in die rotierenden Maschienen warf und zerfetzt wurde. Er hätte ihn retten können, doch nun musste er sich auf seine eigene Rettung konzentrieren. "Onua, Kanoya, Tahu, Gali, Kava und ihr anderen, uns bleibt nicht mehr viel Zeit!"

"Er hat die Maschiene, die Teleportationsröhre, zerstört, wie sollen wir entkommen?" Fragte Kopaka.

"Kava, Gali, Kanoya und Onua, ihr grabt uns den Weg durch die Erde, hoch nach Karda Nui!" Sagte Pohatu.

"Ich denke ich bin der Anfuehrer!" Sagte Tahu verwundert.

"Du kennst dich mit Steinen und Erde nicht so gut aus wie ich oder Onua! Wir brauchen dich und Lewa, ihr muesst nach einer Möglichkeit suchen die Unterwelt zu zerstören, bevor wir es werden!" Sagte Pohatu. Mit Zorn in den Augen drehte sich Tahu um und gab Lewa ein Zeichen ihm zu folgen.

"Was sollen wir tun?" Fragte Takua, der Kopaka hinter sich hatte.

"Wir befreien so viele Matoraner und Toa wie möglich und schaffen sie von hier weg!"

"Das schaffen wir niemals rechtzeitig!" Sagte Kopaka und zeigte auf den sich entwickelten Sturm. Pohatu kniff seine Augen zusammen.

"So geht es, so können wir den Strum kontrollieren!" Sagte Pohatu, "wir muessen nur..." er rannte weg. "Kopaka halte diesen Hebel so fest du kannst!" Sagte der Toa des Steins und zeigte auf einen Knueppel, der sich langsam nach unten bewegte.

"Ich habe bessere Methoden!" Sagte Kopaka und fror den Hebel ein. Pohatu war in der Zwischenzeit verschwunden, tauchte nun aber wieder auf, mit einem Seil in der Hand.

"Takua, du bist unsere letzte Hoffung! Im Auge des Strums befindet sich eine Schattenquelle, du bist zwar nur zur Hälfte ein Schatten-Toa, aber du musst es versuchen!" Sagte Pohatu und band Takua das Seil um die Hueften.

"Ich werde euch nicht enttäuschen!" Sagte Takua zu den beiden Toa.

"Das wissen wir!" Erwiederte Kopaka und sah Takua kurz an, dann sprang dieser in den Sturm.

"Kopaka, Pohatu, helft uns, wir schaffen es nicht schnell genug!" Sagte Gali, die hinter den beiden aufgetaucht war.

"Was ist mit den Matoranern?" Fragte Pohatu.

"Sie sind eigentlich schon tot, aber uns braucht das Universum noch!" Sagte Gali, woraufhin die beiden Toa ihr folgten.

Kapitel 9: Auf der richtigen Spur!

Takua war inmitten des Sturms, in dessen Herzen und versuchte mit aller Kraft ihn zu kontrollieren. Er merkte, wie der Sturm fast seine ganze Kraft verbrauchte "Beeilt euch!" Schrie er laut.

Gali und die anderen waren schon fast zur Hälfte durch die Bodenschicht. "War das nicht Takua?" Fragte Gali, "wo ist er?"

"Er kontrolliert den Sturm und wird mit seiner Kraft die Unterwelt zerstören!" Antwortete Pohatu.

"Wenn das so ist, warum haben wir dann Tahu und Lewa losgeschickt?" Fragte Kopaka. Pohatu sah ihn schockiert an.

"Gali, Kopaka holt die beiden zurueck, so wie es aussieht kann Takua den Sturm nicht länger kontrollieren! Wir muessen so schnell machen wie wir können!" Gali und Kopaka taten wie ihnen befohlen wurde.

"Aus dem Weg!" Schrie Onua und ging auf die Seite.

"Was hast du vor?" Schrien Kava und Pohatu wie aus einem Munde.

"Eine Nova-Blast, was sonst!"

"Du bist verrueckt!" Erwiederte Kava, "das wird niemals funktionieren!"

"Und wieso nicht?" Fragte Pohatu.

"Weil das keine gewöhnliche Erde ist, wir muessen unsere Kräfte vereinen und daraus einen Strahl machen, der die Erde wegsprengt!" Antwortete Kava. Onua sah sich um.

"Vielleicht ist das gar nicht nötig! Pohatu hilf mir!" Sagte er und gab ihm ein Handzeichen, das auf eine Metallwand zeigte. "Deine Hilfe brauche ich auch Kava!"

"Onua was hast du vor?" Fragte Kava.

"Ich bringe uns hier raus! Kava erhitze die Wand, ich und Pohatu werden sie kontrollieren und zu einem spitzen Kegel formen!" Sagte Onua.

"Wie soll das gehen?" Fragte Pohatu.

"Metall ist nichts anderes als behandelte Erde und Stein, denk an Takua, er kann uns nicht länger beschuetzen!"

Also los!" Schrie Kava.

Kapitel 10: Flucht nach Karda Nui

Gali und Kopaka waren schon weit vorangekommen. Sie waren direkt vor der Cardax-Kuppel und fanden dort Lewa und Tahu, die sich erneut zu einem Toa Kaita vereint hatten. Nun versuchten sie mit all ihrer Kraft einen gewaltigen Schattenstrum zu erschaffen.

"Tahu, Lewa kommt sofort!" Schrie Gali den beiden zu.

"Was?" Erwiederte Tahu.

"Pohatu und die anderen haben einen Weg gefunden aus der Unterwelt zu entkommen!" Erwiederte Gali.

"Und was wird aus der Unterwelt? Wir müssen sie zerstören!" Entgegnete Lewa, er musste seine Stimme erheben um die Geräusche des, sich nähernden, Sturms zu übertönen.

"Takua kontrolliert den Sturm, und jetzt los!" Schrie Kopaka, woraufhin die vier Toa zurück in den Cardax stürmten, als Kopaka sich noch ein letztes mal umdrehte erblickte er einen Anblick des schreckens, zehntausende von Matoranern, Toa und anderen Wesen, die teilweise noch schwer verwundet waren und bluteten bewegten sich langsam auf den Cardax zu.

"Lasst uns nicht hier zurück!" Sagte eines der Wesen.

"Hydraxon!?" Schrie Kopaka und rannte auf seinen ehemaligen Trainer zu. Als Tahu dies merkte zog er ihn mit einer Schattenkette wieder zu sich und den anderen zurück, ihm tat es für Hydraxon genauso leid wie Kopaka, doch er musste ihm helfen.

"Was machst du da, Tahu? Wir können ihn retten!" Sagte Kopaka.

"Nein, Kopaka! Wir sind nicht tot! Eine Berührung dieser Wesen und wir werden sterben, und nicht mehr in der Lage sein uns selbst zu retten, du weißt wir werden noch gebraucht!" Schrie Tahu wütend. Kopaka sah es ein und folgte seinen Toa-Geschwistern.

Im inneren angekommen sahen sie einen großen Spiralförmigen Bohrer aus Metall und Kava schoss Feuer in das Loch im Boden. Tahu sah nicht zu er half dem Toa des Feuers.

"Beeilt euch!" Schrie Takua aus dem Mittelpunkt des Sturmes raus. Nun merkten die Toa den Strum schon im Cardax und wussten jetzt handelte es sich um Sekunden.

"Drei... zwei... eins...!" Schrie Pohatu und Onua und er schleuderten den Zylinder in das Loch, wenige Sekunden später konnten sie klaren Blauen Himmel durch das Loch sehen.

"Wir haben keine Zeit!" Sagte Tahu, "ab durch das Loch!"

"Wir müssen das Loch später noch verschließen, sonst wird auch Karda Nui betroffen sein!" Sagte Onua, während alle in das Loch sprangen. Wenige Augenblicke später waren sie in Karda Nui. Lewa sah seine Freunde an und begann zu lachen.

"Hahahahaha... wir haben es geschafft!" Sagte er.

"Noch nicht ganz!" Erwiederte Kanoya und zog an der Leine, die er in seiner Hand hatte, wenige Sekunden später stand Takua wieder vor ihnen. "Und jetzt haben wir den Sturm nicht mehr unter Kontrolle!" Sagte er, während blitze durch das Loch schossen.

Epilog

In diesem Moment gab es einen gewaltigen Blitz und als sich das Licht wieder gelegt hatte, war alles wie ungeschehen, das Loch war nicht da und die Unterwelt unversehrt. Doch ein Matoraner lief an der Stelle vorbei, an der vor wenigen Sekunden noch die Toa Inara, Kanoya und Kava standen.

"Beeilt euch! Sie greifen wieder an!" Sagte Solek und begab sich zu einem der Lichtgeschütze.

"Wir können ihnen nicht mehr lange stand halten!" Sagte Tanma. "Wo sind deine Toa Mata wenn man sie braucht?" Fragte er.

"Sie warten!" Sagte Solek.

"Warten? Worauf?" Fragte Kirop, der neben Tanma auf einem Geschütz saß.

"Darauf, dass man sie findet!" Erwiederte Solek kurz danach wurde er von einem Feuerstrahl getroffen und landete auf dem Sandigen Boden von Karda Nui, Kirop folgte ihm.

"Wo kann man sie finden?" Fragte er. In diesem Moment spührte er wie Soleks Leben aus ihm wich. Doch er öffnete seine Augen, sie waren total weiß, keine Pupille, oder sonst etwas. Bei diesem Anblick bekam Kirop angst, doch bevor er wegrennen konnte begann der Tote Solek mit einer anderen Stimme zu reden.

"Man kann sie nur in der Vergangenheit finden! Reise nach Bara Magna und finde die Maske der Zeitreise! Zerstöre die Kanohi Atorika!" Sagte der vermeindliche Solek und starb erneut, für immer.

Erfahre wie es weitergeht in: Bara Magna!

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