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The Origin of Bad

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The Origin of Bad ist eine Kurzgeschichte der Story A Universe in Danger in der es darum geht, wie die Toa Resera auf die Planetenkette Devla gelangen und dort die Informationen erhalten, die sie brauchen um ihre Mission zu erfüllen - die Planetenkette Devla mit der Planetenkette Donja zu vereinen.


(spielt nach dem 9. Kapitel von Stolen Ignika)

Wie ein wilder rannte Wegarik durch das dichte Pflanzenleben und ließ dabei alle Verfolger hinter sich. Nun drehte er sich während dem Sprung um und erstellte eine gewaltige Feuerwelle, die nun auf seine Verfolger zuflog. "Habt ihr jetzt genug?!" schrie Wegarik wütend und blieb stehen. Dann hörte er auf ein mal etwas in der Luft, als würde etwas mit hoher Geschwindigkeit durch die Luft fliegen, eine Sekunde später sah er einen spitzen Dolch, der sich in einen Baum gebohrt hatte. "Anscheinend nicht!" schrie Wegarik und griff zu seinen Waffen, während er sah wie sich die Büsche bewegten.

"Lasst den Donjanen nicht fliehen!" schrie eine dämonische Stimme.

"Donjaner? Wenn ich wüsste was das ist wüsste ich auch wieso ihr mich verfolgt!" sagte Wegarik und wirbelte seinen Speer in der Luft, bis er wie eine brennende Scheibe schien, damit fing er nun die, auf ihn zufliegenden, Speere und Dolche ab und verschoss gleichzeitig Bälle aus Feuer.

"Wer hat dich geschickt!" schrie die Stimme erneut, bevor Wegarik antworten konnte ging die Sonne auf, wie durch Zauberhand waren seine Verfolger verschwunden. Wegarik wirbelte seinen Speer noch einige Minuten, bis er sich sicher war allein zu sein. Dann sah er sich um, er hatte komplett die Orientierung verloren.

"Anscheinend mögen sie das Licht nicht..." sagte Wegarik und suchte irgendeinen Fleck in der Landschaft, der ihn auf seinen Weg zurückführen könnte, doch er fand keinen. In diesem Moment fiel ihm ein was Trineo ihm einst beigebracht hatte, er musste die Sterne beobachten, der Nordstern würde ihn nach Norden führen und Wegarik wusste, dass im Norden seine Freunde warteten. Er erinnerte sich gerne an seinen toten Freund zurück und hoffte eines Tages ein ebenso großer Held zu sein wie er.

***

Torak, Molastra, Lawora und Jovan saßen in einer dunklen Höhle und versuchten sich an einem Feuer zu wärmen als Wegarik die Höhle betrat. "Das hat jetzt aber länger als eine halbe Stunde gedauert." bemerkte Torak spitzfindig. Wegarik warf ihm einen bitteren Blick zu.

"Anscheinend hatte der Bund des Lebens recht, natürlich hatten wir das Glück auf einem Planeten der Devla-Kette zu landen." sagte Wegarik.

"Woher willst du das wissen?" fragte Molastra mit Hoffnung in ihrer Stimme.

"Ich wurde von einem Dutzend Kriegern verfolgt, die mich als Donjaner beschimpft haben, daraus schloss ich, dass meine Verfolger demnach Devjaner waren, also... sind wir hier auf einem Devla-Planeten." sagte Wegarik und warf das Feuerholz in das Lagerfeuer, weshalb er überhaupt aus der Höhle gegangen war.

"Das fängt ja gut an, wir sollen einen Planeten vereinen, den wir nicht kennen und von dem alles böse in unserem Universum seinen Ursprung hat." sagte Lawora mit gespielter Begeisterung. "Was sollen wir jetzt tun? Wir haben keine Chance gegen das pure Böse."

"Das mag vielleicht stimmen, aber wir haben etwas, das sie nicht haben. Eine Maske." sagte Jovan.

"Toll, wenn irgendjemand von uns herausfinden würde wie diese Maske benutzt wird. Sie ist keine gewöhnliche Kanohi-Maske, sonst hätte sie bei unserem ersten Versuch gleich funktioniert und Torak nicht fast umgebracht." sagte Wegarik entmutigt. Seit einer Woche befanden sich die Toa Resera nun schon auf Devla Krana und hatten bisher noch keinen Vortschritt gemacht.

"Vielleicht soll diese Maske nicht von einem Toa getragen werden..." sagte Torak.

"Aber von wem dann? Wieso hat der Bund denn dann ausgerechnet Toa losgeschickt um die Planeten zu vereinen und uns eine Maske mitgegeben, die uns dabei helfen soll, ohne dass wir sie benutzen können." sagte Jovan wütend.

"Moment... vielleicht sind es ja nicht wir Toa, die diese Maske tragen müssen, sondern... die Devjaner..." sagte Torak. Die Augen seiner Toa-Geschwister öffneten sich. Was Torak da von sich gab konnte tatsächlich stimmen, nach allem was sie über den Bund des Lebens wussten vertrauten sie auf die spitzfindigkeit der Toa und stellten ihnen die merkwürdigsten Rätsel, nur aus welchem Grund?

***

Bis zum Anbruch der Dunkelheit warteten die Toa Resera bevor sie ihren Plan in die Tat umsetzten. Einen ganzen Tag hatte die Gruppe an einem Plan getüftelt wie sie die Siedlung der Devjaner stürmen konnten. Jovan war derjenige, der die Festung ausspioniert hatte nachdem Molastras Maske der Ortung ihm offenbarte wo die Festung lag. Torak nickte Wegarik zu, welcher daraufhin den Rest der Toa Resera mit sich nahm. Torak packte Wegarik am Arm und zog ihn zurück. "Überlebe!" befahl Torak. Wegarik lächelte und nickte.

"Welche Felsengruppe hast du gemeint, Jovan?" fragte Lawora. Jovan zeigte lautlos auf die Felsengruppe, die sich zwischen zwei Bergen aus der Erde erhob. Dieser Platz wurde von den Devjanern als "Felsen der Folter" bezeichnet und die Toa Resera würden bald erfahren wieso.

Torak schlich durch das Gebüsch und versuchte dabei so lautlos wie möglich zu sein. Nun griff er zu seiner Steinschleudert und griff nach einem Stein, den er mit zusätzlicher Elementarer Energie auflud. Dann schoss er den Stein auf die Mauer, die von einigen Devjanischen Wachen bewacht wurde. Sofort waren diese Wachen alarmiert. Die schwarz gerüsteten Gestalten begaben sich in Kampfstellung.

"Verdammt das klappt nicht." sagte Jovan leise. Wenige Meter trennten die vier Toa Resera von ihrem Toa-Bruder Torak, der nicht sah, dass seine Toa-Geschwister wilde Gesten machten um ihn auf sich aufmerksam zu machen. Erst als Jovan einen kleinen Stein nach ihm warf konnte er erkennen, dass Wegarik ihm das Zeichen für Plan B gab.

"Plan B also? Na hoffentlich geht das gut." sagte Torak leise und aktivierte seine Maske. Die Maske der Verstärkung hatte die Fähigkeit die Elementarkräfte des Trägers auf das maximum zu erhöhen, sodass der Benutzer eine Nova-Explosion erstellen konnte ohne seine Elementarkräfte überhaupt anzustrengen, doch das war es nicht was Torak vorhatte.

"Irgendetwas stimmt hier nicht..." sagte eine der Devjanischen Wachen mit Bedacht. Torak ließ einen Felsen, der Tief unter der Erde lag, an die Oberfläche schießen, als die Devjanischen Wachen das sahen dies und begaben sich sofort in Kampfstellung. "Die Donjaner sind also wieder da..."

"Sieh mal nach wer das dort getan hat!" keifte eine Wache eine weitere Wache an. Der Wächter lief langsam auf den Felsen zu, bis er weit genug von den anderen Wachen entfernt war. Dies war der Zeitpunkt auf den Torak gewartet hatte. Durch die Kraft seiner Maske öffnete er blitzschnell ein Loch im Boden unter der Wache, die vorrausgeschickt wurde und ließ sie somit vom Erdboden verschwinden.

"Zauberei! Die Donjaner sind Hexer!" schrie ein Wächter. Sofort zogen sich die Wachen zurück um das Tor zu der Festung zu bewachen. Die Festung namens "Krana" war von einem großen Felsentrichter umgeben, dessen einziger Zugang durch eine Mauer blockiert war, die ständig bewacht wurde. In dieser Mauer befand sich ein großer Torbogen auf dem deutlich auf Devla Donischen Schrift das Wort "Schrecken" zu lesen war. Die Festung Krana befand sich in der Mitte einer kleinen Siedlung, die schon seit Jahrunderten wie ausgestorben schien.

"Jetzt reichts aber wirklich!" sagte Torak und schlug mit einer Faust in den Boden, sofort erhob sich vor den Wächtern eine Steinmauer, die schnell auf sie zuraste. Die Wächter kannten keine Angst, sie waren Devjaner. Sie zogen ihre Speere und begaben sich in Verteidigungsposition, wurden jedoch von der Steinmauer gegen die Mauer gepresst, die Krana beschützte. Mit lautem Knall zerbarste Toraks Steinwall an der Schutzmauer.

"Wir haben nicht viel Zeit!" Schrie Jovan und sprang aus seinem Versteck heraus. Die anderen Toa Resera folgten ihm. Torak war schon vorrausgerannt und befand sich nun vor dem gewaltigen Tor. Er hatte bereits einen Steinkegel erstellt, den er nun gegen das Tor rammte und es somit zerstörte. Im inneren der Siedlung begannen nun die Lichter aufzuleuchten und die Toa hörten das Trampeln von hunderten Wachen, die auf die Toa Resera zurannten. "Na klasse, dagegen waren die Wachen ja das reinste Kinderspiel!" sagte Jovan verzweifelt. Die Toa Resera rannten ziellos auf ihre Gegner zu und zogen ihre Waffen. Torak schaltete einige der Krieger mit seiner Steinschleuder aus, doch das würde niemals reichen.

"Jetzt wird dieser Planet mal erfahren was eine Elementare Kraft ist!" schrie Molastra und schuf eine Welle aus Wasser, auf der sie nun auf die Krieger zuritt. Jovan magnetisierte die Rüstungen der Krieger und sorgte somit dafür, dass diese aneinandergezogen werden. Wegarik hatte eine Trennwand aus Feuer geschaffen und Torak schoss Steinbälle auf die Krieger.

"Lange werden wir sie nicht aufhalten können, egal was passiert wir müssen die Maske auf den Turm bringen!" schrie Wegarik.

"Aber wie? Wir können ja nicht hinschweben..." sagte Torak und richtete seinen Blick auf Jovan. Der Toa des Magnetismus erwiederte Toraks Blick und nickte ihm entschlossen zu. "Wegarik! Gib Jovan die Maske er wird zum Turm fliegen!" schrie Torak.

"Liebend gern!" sagte Wegarik und warf Jovan die Maske zu. Entschlossen aktivierte Jovan die Kanohi-Maske des Fluges und hob in die Lüfte ab. Nun schossen die Krieger mit ihren Katapulten auf Jovan, doch dieser wich den Geschossen aus, bis er an ein Fenster im Turm gelangte. Ein Alarmsignal ertönte, das sich anhörte als würde jemand durch ein gewaltiges Horn blasen. Jovan sah sich um, nun machte die Armee der Siedlung "Krana" kehrt und rannte auf den Turm zu.

"Irgendwo hier muss etwas sein, das die Devjaner verehren. Und genau das ist es wohl, was ich suchen muss!" sagte Jovan zu sich selbst und rannte eine Wendeltreppe hinauf. Wenn irgendetwas wichtiges in diesem Turm versteckt war, dann nur dort wo es am schwersten zu erreichen war. Nun hörte Jovan wie die Tür des Turmes aufgebrochen wurde und hunderte wütende Krieger die Treppe hochrannten.

"Fasst den Donjaner und bringt ihn zu unserem Anführer - lebendig!" schrie einer der Krieger, der eine außergewöhnlich dunkle Stimme hatte. Nun hetzte Jovan die Treppen hoch. Als er am Fuß der Treppe angekommen war zerstörte er diese mit seinem Magnetblitzwerfer, doch das würde die Krieger wohl nicht aufhalten, es waren so viele, dass sie wahrscheinlich sich selbst auf den Boden legen würden um den anderen Kriegern eine Treppe zu bauen. Nun hatte Jovan den obersten Raum erreicht, welcher durch eine große Metalltür verschlossen war.

"Sag auf wiedersehen!" sagte Jovan und konzentrierte seine Elementarkräfte. Er lud die Pluspole beider Türen auf, wodurch sie sich blitzartig abstießen und somit den Eingang freigaben. Dahinter war eine gewaltige Schatzkammer, in deren Mitte eine Skulptur stand. "Ein Toa?" fragte Jovan als er die Skulptur näher betrachtete. Auf ein mal spührte er wie der Turm anfing zu wackeln. "Wir sind zu schwer..." sagte Jovan schockiert, er wusste dass der Turm unter dem Gewicht der hunderten Krieger sehr bald einstürzen würde also setzte er der Skulptur einfach die Maske auf.

Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde wurde ganz Devla Krana von einem gewaltigen Lichtblitz überzogen. Jovan schloss währenddessen die Augen, bis er spührte, dass das Licht schwächer wurde. Dann spührte er eine gewaltige Erschütterung, als ob sich der gesamte Planet bewegen würde. Er sah zu der Maske und bemerkte, dass ein Strahl von ihr ausging, der aus dem Fenster flog. Jovan rannte zu dem Fenster und sah etwas unglaubliches. Der Lichtstrahl hatte sich an einem anderen Planeten verankert und zog Devla Krana nun zu diesem Planeten, dasselbe tat die Maske noch zwei mal - die Planetenreihe "Devla" war wieder vereint.

Dann gab es erneut einen hellen Lichtblitz. Als Jovan die Augen öffnete konnte er nicht fassen was er sah.

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