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Origin of Good

The Origin of Good ist eine Kurzgeschichte der Story "A Universe in Danger" von Bioniclemaster724, in der beschrieben wird, wie die Toa Resera auf die Planetenreihe Donja gelangen um ihre Mission zu erfüllen die Planetenreihen von Devla und Donja zu vereinen, was sie nicht wissen ist, dass ihnen die größte Aufgabe noch bevorsteht, denn die Vereinigung der Planeten ist eigentlich nur die Vorbereitung für ihre eigene Mission.


Knüpft direkt an das Ende von The Origin of Bad an!

Jovan wagte es nicht seine Augen zu öffnen, zu sehr fürchtete er sich davor einen Devjanischen Krieger vor sich zu sehen. Jovan hielt sich an seinen Schultern fest und kauerte auf dem Boden als er einen Lufthauch spührte und durch seine Augenlieder sah, dass sich das Licht legte. Minuten lang saß er auf dem Boden, bis er eine Berührung auf seiner Schulter spührte. "Es ist alles in Ordnung." sagte die vertraute Stimme von Lawora. Jovan öffnete die Augen und sah sein Team vor sich. Auf dem Boden lag die legendäre Maske, deren Kraft nun mehr oder weniger bekannt war.

"Ich dachte sie wäre nur eine Legende." sagte Wegarik als er die Maske aufhob. "Aber es ist wahr, die Maske der Verschmelzung existiert."

"Was ist passiert?" fragte Jovan sein Team. Jovan sah sich um, er befand sich nicht mehr in der Schatzkammer am obersten Ende des Turmes und sah die Statue nicht mehr. Nein jetzt stand das Team auf einer verdorrten Wiese, auf der die überreste toter Bäume standen und durch das Gras verkommene Pflastersteine zu sehen waren.

"Wir wissen es nicht genau, aber ich schätze, dass wir unsere Mission auf den Devla-Planeten beendet haben und nun stehen uns wohl die Donja Planeten bevor. Die Maske der Verschmelzung muss uns wohl hierher gebracht haben." erklärte Wegarik.

"Aber wie? Es ist doch keine Maske der Teleportation." sagte Jovan.

"Nein ist es nicht, da hast du Recht, aber vielleicht... sieh mal, es ist eine legendäre Maske und legendäre Masken tendieren dazu einen eigenen Geist zu besitzen, zumindest ist das bei der Ignika so. Was ist wenn diese Maske gleichzeitig zu unserer Bestimmung leitet? Ich meine, sie hat uns hier hergebracht, weil es unsere Bestimmung ist, so wie sie uns von dem Idekria-Universum nach Devla Krana brachte." erklärte Lawora.

"Vielleicht hast du recht, aber es ist jetzt nicht die Zeit darüber nachzudenken wie wir hierher kamen." sagte Jovan und ging ein paar Schritte auf dem zugewachsenen Weg. In der Nähe stand ein Schild in der Form eines Pfeiles auf dem schwach das Wort "Atorika" stand, allerdings auf sechs weitere Sprachen übersetzt. "Atorika? Situationsveränderung?" fragte Jovan nachdenklich.

"Ich frage mich eher wieso es auf Matoranisch dasteht." sagte Molastra leise. Die Toa Resera sahen sich um, sie merkten, dass etwas in der Nähe war, doch es war zu spät. Das letzte was sie spührten war ein stechender Schmerz, bevor die Betäubung wirkte.

***

"Seit ihr gesandte von Kyoshi?" fragte eine Gestalt in dunkelroter Rüstung. Lawora musste sich die Augen reiben um die Gestalt wahrzunehmen. "Sagt mir, seid ihr die Hilfe, die Kyoshi uns vor tausenden Jahren versprochen hat?" fragte der gerüstete Krieger.

"Kyoshi?" fragte Lawora müde. "Wer ist Kyoshi?"

"Dann seid ihr es nicht. Tausende Jahre warten wir schon, unsere Zeit läuft ab. Nächsten Sommer wird alles zu spät sein, wir werden alle sterben und mit uns alles gute in diesem Universum... und in jedem anderen Universum." sagte die Gestalt und verließ die Kammer.

"Warte! Was ist los? Wieso jedes Universum? Rede mit mir!" schrie Lawora und sprang auf um der Gestalt nachzurennen, da bemerkte sie, dass sie mit metallenen Fesseln an die Wand gebunden war und stolperte über diese, sie schlug mit dem Kopf auf und fiel in Ohnmacht, während immer mehr Blut aus der Wunde in ihrem Kopf floss.

***

Jovan sah sich um, der Raum in dem er sich befand war karg eingerichtet, das einzige was sich darin befand waren zwei Sühle und ein Tisch. Die Kerze, die auf dem Tisch stand beleuchtete den Raum nicht wirklich und brannte langsam aus, sodass es für Jovan noch schwerer wurde seinen Gegenüber zu sehen. Nun stand die Gestalt auf und nahm ihm den Knebel ab. Jovan war an einen der beiden Stühle gefesselt, sodass er seine Elementarkräfte nicht benutzen konnte. "Diese Art von Kraft haben wir bisher nur bei einem einzigen Wesen gesehen..." sagte sein Verhörer.

"Und das wäre?" fragte Jovan wütend.

"Kyoshi. Eine Gestalt, die sich selbst Toa nennt. Sie kam vor über 100.000 Jahren nach Devla Donja und brachte uns ihre Sprache bei. Sie versprach uns im Kampf gegen Terzan beizustehen... uns Hilfe zu bringen und am nächsten Morgen war sie verschwunden und wir waren dem Kampf ausgesetzt, wir drohten zu verlieren, doch dann wendeten wir das Prinzip an, das sie uns beigebracht hat!" sagte der gerüstete Krieger mit immer wütender werdender Stimme.

"Prinzip?" fragte Jovan neugierig.

"Einigkeit!" schrie der Krieger und sprang auf. "Sie erzählte uns etwas von Einigkeit, Treuepflicht und Bestimmung. Wir hielten uns an diese Prinzipien, doch was tat sie? Als wir sie am meisten brauchten verletzte sie unsere Einigkeit, vernachlässigte ihre Treuepflicht und zerstörte unser aller Bestimmung!" schrie der Krieger wütend.

"Was hat das mit mir zu tun, oder meinen Freunden?" fragte Jovan.

"Ihr seid die Verstärkung, die sie versprochen hat... naja! Ihr kommt genau 100.000 Jahre zu spät! Unser gesamter Planet ist zerstört!"

"Wieso? Was ist in diesem Krieg passiert?" fragte Jovan aufgeregt.

"Was passiert ist? Wir sahen uns klar in der Überzahl, wir spührten die Vibration im Boden als der Feind auf uns zurannte. Es war ein Kampf mit der Wahrscheinlichkeit von 1:200 für uns zu gewinnen. Wir sahen nur eine Möglichkeit - Einigkeit. Und so stellten wir uns in einer Reihe auf und rammten unsere Waffen in den Boden, uns war ja nicht klar was wir da anstellten." sagte der Krieger.

"Wieso? Was ist passiert?" fragte Jovan angespannt.

"Glaubst du Devla Donja ist durch Zufall in acht Planeten aufgeteilt?" fragte der Krieger mit ironischer Stimme. "Was? Durch eure Einigkeit habt ihr einen ganzen Planeten geteilt?" fragte Jovan neugierig. Der Krieger würdigte ihm keines Blickes und setzte sich wieder. "Dann hat Kyoshi euch doch etwas beigebracht. Ihr hättet den Planeten nicht spalten müssen, eure Einigkeit hätte euch zum Sieg geführt."

"Das ist jetzt zu spät, Devla Donja ist zerstört und nichts wird daran etwas ändern können." sagte der Krieger.

"Doch! Und genau deshalb sind wir hier. Wir kommen von einer fernen Welt, in der es Kräfte gibt, die ihr hier überhaupt nicht kennt. Unsere Aufgabe ist es Devla Donja wieder zu vereinen um das Gleichgewicht in unserer Welt wieder herzustellen. Wir waren auf der Planetenkette Devla und haben die vier Planeten vereint, dasselbe können wir hier tun!" sagte Jovan.

"Ihr habt Devla wieder vereint? Und jetzt wollt ihr Donja wieder vereinen? Und danach wollt ihr Devla mit Donja verbinden? Damit der Krieg dort weitergeht wo er beendet wurde?" fragte der Krieger lachend, er konnte den Vorschlag nicht gutheißen, denn er wusste was daraus folgen würde.

"Ja! Und ihr werdet gewinnen, ihr tragt das Licht in euren Herzen und das ist stärker als jeder Schatten, der euch bedrohen könnte." sagte Jovan.

"Dann beeilt euch lieber..." erwiederte der Krieger und schob die Maske der Verschmelzung über den Tisch, hinüber zu Jovan.

"Wieso?" fragte Jovan überrascht.

"Das 100.000. Jahr nach der Spaltung steht kurz bevor." sagte der Krieger und stand auf um den Raum zu verlassen.

"Und das heißt?" fragte Jovan. Der Krieger hielt inne und drehte sich wieder zu Jovan um.

"Nach der Spaltung bildeten die acht Planeten eine eigene Umlaufbahn. Die Planeten von Devla umkreisen diese Umlaufbahn im Uhrzeigersinn, die Donja Planeten umkriesen die Umflaufbahn gegen den Uhrzeigersinn. Wir haben alles berechnet. Wir haben noch ca. eine Woche Zeit, bevor die Planeten zusammenprallen..." sagte der Krieger und verließ den Raum.

Hier gehts weiter: The great Crash


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