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Die Suche beginnt ist ein Epos der Eara-Legenden.

Prolog

Der Le-Matoran ging die Straße entlang. Fröhlich vor sich hin pfeifend. Seine Arbeit hatte er für heute getan, er freute sich darauf den Rest des Tages mit seinen Freunden zu verbringen. Er kam an einer Kreuzung vorbei. Natürlich wusste er den Weg. Er ging ihn schließlich fast jeden Tag. So bog er rechts ab. Es war später Nachmittag und wie gewöhnlich viel los in seinem Dorf. Viele bekannte Gesichter, die ihn grüßten. Er grüßte zurück. Dann war er beim Haus seiner Freunde angelangt. Er klopfte und betrat das Haus dann. "Hey, Aimao", wurde er freundlich begrüßt als er sich zu ihnen an den Tisch setzte. Sie tauschten sich über alles mögliche aus, so wie sie es täglich taten. "Was ist das?", fragte Aimao schließlich und deutete auf ein seltsames Teil, das auf dem Tisch lag. "Ach das", erwiderte einer seiner Freunde,"das wollte ich noch nach Ga-Metru bringen. Ich sollte es dem Schiffbauer bringen."
Der Schiffbauer war ein alter Freund von Aimao, weshalb er anbot:"Ich kann das für dich machen."
"Wirklich?", war die Antwort, worauf Aimao wiederum mit "Na, klar", antwortete.
"Danke" Der Kollege reichte ihm das Teil und Aimao stand auf. "Dann mach ich mich mal nochmal auf den Weg. Ich werde in einer Stunde wieder da sein!", sagte er und verließ das Haus auch schon wieder und machte sich auf den Weg Richtung Ga-Metru. Dabei sah er sich das Teil genauer an. Er konnte nicht wirklich etwas damit anfangen, vermutlich würde er es für ein Schiff gebrauchen. Aimao kam zurück zur Kreuzung und schlug diesmal den anderen Weg ein. Er führt Richtung Ga-Metru. Er war schon lange nicht mehr dort gewesen und freute sich seinen Freund wieder zu sehen. Schon bald war er bei seinem Haus angekommen. Aimao klopfte. Niemand öffnete. Er klopfte erneut und versuchte dann die Tür zu öffnen. Sie war verschlossen. Vielleicht war er noch am Arbeiten, dachte sich der Le-Matoran und ging zum Hafen. Er wusste nicht wo genau er suchen sollte, aber das erübrigte sich schon bald. "Aimao", ertönte ein Ruf. Rayi, der Schiffbauer kam auf ihn zu. "Hey, alter Freund, ich bin hier um dir ein Teil zu bringen." Er zeigte ihm das Teil. Rayi beäugte es und sagte dann:"Super, danke. Ich kann es gleich gebrauchen für mein neues Motorboot. Willst du es sehen?"
Aimao nickte und folgte seinem Freund zu einer Stelle etwas abgelegen vom Haupthafen. "Da." Rayi deutete stolz auf ein Motorboot. "Es wird das schnellste sein, das ich jemals gebaut hab. Es ist eigentlich schon fertig aber ich werde noch einige Verbesserungen machen."
"Sieht klasse aus", staunte Aimao. "Vielleicht können wir bald mal damit fahren. Morgen werde ich es wohl fertig bauen. Lass uns jetzt nach Hause gehen", meinte Rayi und lief los. Aimao sah sich um. Inzwischen war es ziemlich dunkel geworden. Alle Arbeiter waren bereits nach Hause gegangen. Der Hafen machte einen bedrohlichen Eindruck in dieser Dunkelheit. "Hey Rayi", fragte Aimao,"willst du nicht mit zu uns kommen?"
Keine Antwort. Aimoa sah sich um. Er konnte den Ga-Matoran nicht sehen. War er schon los gelaufen? Er beeilte sich, doch er fand ihn nirgends. "Rayi", rief er immer wieder. Plötzlich stieß er gegen etwas und viel mit einem dumpfen Schlag auf den Sandboden. Er blickte nach oben und sah einen Toa vor sich stehen. Er trug einen grüne Rüstung, die seltsam schimmerte und hielt ein Päckchen in der Hand, das er Aimao reichte. "Nimm das", sagte er,"bring es in Sicherheit, weg von der Insel." Der Toa verschwand.
Aimoa wusste was er zu tun hatte. Ohne an etwas anderes zu denken rannte er. Er rannte zurück zum Hafen und sprang in ein Motorboot. Er war schon oft früher mit seinem Freund in solch einem gefahren und wusste deshalb genau wie man es bediente. Sofort fuhr los, aufs Meer. Er hatte keine Ahnung wohin er fuhr. Er hatte nur das Verlangen das Päckchen, das ihm der unbekannte Toa gab in Sicherheit zu bringen. Auf dem Radar sah er schon bald eine Insel. Er versuchte genauere Informationen über diese zu erhalten und erfuhr, dass es sich um eine kleine, unbewohnte Insel handelte. Also steuerte der darauf zu. Er kam an und stieg aus dem Boot aus. Die Hände fest um das Päckchen geklammert und rannte zum Inneren der Insel. Da standen sie vor ihm. Zwei Kreaturen, die als Rahkshi bekannte waren. Aimao zuckte zusammen und rannte mit pochendem Herz zurück. Er sprang ins Boot und versuchte verzweifelt panisch so schnell wie möglich zu starten. Doch er war zu langsam die Rahkshi sprangen mit einem Zischen zu ihm auf das Boot. Entschlossen packte Aimao das Päckchen so fest er konnte. Er hatte keine Angst. Dann sprang er ins Meer. Tiefer, immer tiefer. Der Matoran wollte nur eines und das zwar das Päckchen vor den Rahkshi zu schützen. Doch seine Kräfte ließen nach und er wurde schwächer und schwächer. Er schwamm immer weiter und tiefer während er immer weniger Luft bekam. Er könnte sich an die Oberfläche retten, doch er wusste, dass die Rahkshi dort auf ihn warteten. So schwamm er tiefer bis er keine Luft mehr bekam. Ein letztes Mal blickte er auf das kleine Päckchen. Dann ertrank er.

Kapitel 1

Helryx betrat den Strandboden von Nuva-Nui. Es war das erste mal seit der Befreiung durch die Toa Java, das sie nach Nuva Nui kam. Es nieselte leicht. Die Anführerin des Ordens von Mata Nui sah sich im Hafen von Ga-Metru um. Alles wirkte normal. Die Matoran waren konzentriert bei der Arbeit. Die Toa warf einen Blick zurück auf ihr Boot, mit dem sie von der Basis des Ordens auf Deyxa zur Insel der Matoran kam. Dann machte sie sich auf den Weg. Sie war hergekommen, weil Turaga Dume ihre Anwesenheit bei einer Besprechung erwünschte. Helryx kannte Dume lange und wollte natürlich anwesend sein. Sie war alleine gereist, um kein Aufsehen zu erregen. Trotzdem fühlte sie sich etwas unwohl.
Mit der Zeit kam sie zur Hauptstadt Ga-Metrus, wo sie auf einen Pfad, der zum Koloseum führte abbog. Inzwischen hatte es aufgehört zu nieseln. Viele Matoran waren auf den Straßen unterwegs. Einige erkannten die Toa und begrüßten sie. Es wirkte alles wieder normal. Alles schien sich inzwischen von den Ereignissen vor einigen Wochen erholt zu haben. Bevor die Toa Java Ahkmou bezwangen.
Den Matoran hatte man zwar erzählt er sei tot, doch Helryx war sich sicher, dass das nicht der Wahrheit entsprach. Sie spürte, dass er noch lebte. Genau deshalb mussten die Toa und der Orden von Mata Nui wachsam sein.
Helryx stand nun vor dem Koloseum. Das größte Gebäude Nuva-Nuis, das weit in den Himmel ragte. Es wurde genau nach dem Muster des alten Koloseum auf Metru Nui wiedererbaut. Am Eingang standen zwei Matoran, die sofort beiseite traten. "Toa Helryx", sagte der eine.
Helryx nickte. "Turaga Dume erwartet euch bereits. Folgt mir!"
Der Matoran betrat das Gebäude und stieg in einen Aufzug der sich im inneren befand. Helryx folgte ihm. Schweigend, fast ehrfüchtig, verließ der Matoran den Aufzug und zeigte ihr den weiteren Weg.
"Dort drin, sie warten bereits", er deutete auf eine mit Gold verzierte Tür. Die Toa nickte und öffnete diese vorsichtig. Sie betrat einen mittelgroßen Saal in dem neun Stühle standen. "Toa Helryx", begrüßte sie Dume, der auf einem der Stühle saß und deutete mit dem Hand auf den letzten unbesetzten Stuhl.
"Turaga", antwortete Helryx, setzte sich und sah sich in der Runde um. Sie sah die sechs anderen Turaga von Nuva-Nui, sowie Toku, einen Turaga von Eara Magna.
Dume begann zu sprechen:"Wie ihr wisst besiegten die Toa Ahkmou und befreiten uns Bewohner von seinem Schatten. Es heißt sie hätten ihn getötet, aber ich bin mir sicher, dass dies nicht der Fall ist." "Wo ist er? Wir sollten ihn suchen", wandte Matau ein, worauf Helryx prompt antwortete. "Nein, er wird kommen. Wir sollten warten. Ich bin mir sicher, dass er kommt."
"Dem stimme ich zu", meinte Dume und fügte hinzu:"wir müssen für den Moment gewappnet sein. Wir sollten in der Lage sein uns zu verteidigen."
"Wie", wollte Toku wissen. "Die Toa", erklärte Helryx,"auf Nuva-Nui befinden sich aktuell vier Toa Teams. Die Toa Java könnten mit euch nach Eara Magna kommen." Toku wirkte zufrieden und Dume murmelte:"Gut"
"Dann werden die Toa Java dich zurück begleiten, während die Toa Hagah Helryx begleiten."
Die Anführerin des Ordens von Mata Nui zuckte zusammen. "Wie?"
"Der Orden kann sich selbst verteidigen, wir brauchen die Toa nicht." "Gewiss", Dume blieb ruhig,"aber wir sollten einfach sicher gehen."
"Was ist mit den Dunklen Jägern", beendete Whenua das Thema,"man hört sie haben sich mit Ahkmou verbündet."
"Das stimmt nicht ganz", erklärte Vakama,"es gibt dort wohl interne Konflikte. Nur Teile der Organisation sind für das Bündnis gewesen. Ich denke sie werden uns nicht unbedingt Probleme bereiten."
"Wir sollten trotzdem vorsichtig sein",entgegnete Helryx. Die Versammelten nickten.
"Gut, dann haben wir das geregelt", Turaga Dume stand auf,"die beiden Toa Teams werden umgehend nach Deyxa beziehungsweise Eara Magna reisen."
"Seid vorsichtig und haltet euch stehts im Licht!", fügte er hinzu während die Turga nacheinander den Raum verließen. Helryx wartete einen Moment und ging nochmal auf Dume zu. "Lasst die Toa Hagah ohne wie reisen, ich werde noch ein Wenig hier bleiben, wenn das in Ordnung ist."

Kapitel 2


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