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TdL-Cover-S1

Intro

Weit,weit weg von jeder matoranischen Zivilisation entfernt,in den Unweiten des Universums verloren.Ein düsterer Ort ohne Leben und Licht.Hier beginnt unsere Reise.Auf einem Weg ohne Ziel sieht man viel:Zahlreiche Welten,die nur darauf warten entdeckt zu werden.Manche von ihnen sind reine Pflanzenplaneten,die nur so von Leben sprießen,andere sind öde und gleichen einer Steinwüste.

In der Ferne schwebt ein Planet,klein und unbedeutent sieht er aus.Nur ein kleines Meer und sonst fast nur karg.Aber halt!Da ist ein Fluss,er windet sich wie eine Schlange und mündet unscheinbar in dem Meer.An seinen Rändern wachsen Pflanzen auf dem kargen Boden und man sieht einige Rahi über den Boden laufen,andere fliegen oder klettern in dem Geäst.Dieser Planet ist so unscheinbar zwischen Milliarden anderer und doch was ganz Besonderes.

Da ein Kometenschauer ,strahlend und wunderschön!Aber was ist das ?!Ein großer Feuerball mit direktem Kurs auf den Planeten. So groß und prächtig,und doch so gefährlich und zerstörerisch.

Von einem Augenblick zum anderen war alles vorbei.Da wo vorher noch der Planet zu sehen war ist nun eine große Staubwolke zu erkennen.Langsam lichtet sich der Nebel und man erkennt den Planeten.Sein  jetziges Aussehen gleicht  kaum noch dem Früheren.Das Meer um einiges geweitet,die Landmassen zerfurcht,neue Berge und Inseln sind entstanden.

Aber eine Insel sieht aus,wie nicht von dieser Welt.An einigen Stellen scheint sie zu glänzen.

Warum ist die Insel hier?Was beherbergt sie.Wahrlich wird sie uns einige Fragen stellen.

Hier endet unsere Reise.

Ein düsteres Kapitel des Lebens schließt sich und ein neues erblüht.Ein neues Abenteuer beginnt:Urba Nui!

Kapitel 1:Angeln mit Hindernissen 

'Ein großer Sturm kam auf,halb Urba Nui war schon vollkommen zerstört,sämtliche Urbaner waren bereits tot als...."Matu,kommst du endlich!" Der grüne Dschungelurbaner saß an einem Schreibtisch in einem kleinen Palmwedelhaus."Ich komm ja sofort.Also wo war ich stehengeblieben?" "Nein,du kommst jetzt!" "Ich komm ja schon",  entgegnete Matu mit einer leicht gereizten Stimme.Draußen vor seinem Haus stand ein roter Feuer-Urbaner,die Rüstung rotgefärbt,für die Erkennung seinens Stammes:"Hast du etwa unsere Verabredung vergessen?Wir wollten heute doch fischen gehen." "Ich wollte grad nur noch meinen Traum aufschreiben und deuten,vielleicht finden wir dadurch was von unserer Vergangenheit raus." "Diese schönen großen Fische,och das wird ein Festmahl!" "Hallo,hörst du mir überhaupt zu?" "Ähhhh,was hast du grad gesagt?",fragte Marduck ihn leicht verdutzt."Ich sagte,dass...,ach vergiss es einfach,komm wir gehn zur Küste."


Die Küste war nicht weit entfernt von dem Dorf des Dschungelstamms.Auf dem Weg dorthin war aber Matu noch mehr genervt als vorhin,was daran liegen konnte,dass Marduk anfing zu singen:"Fische,Fische,Fische,leckere,leckere Fische, fangen wir heut!Fische Fische...." Währendessen sagte Matu zu sich selbst:"Wenn er nicht sofort aufhört zu singen,dreh ich ihm die Gurgel um!"Schließlich kamen sie endlich an die Küste ."Endlich sind wir da!.ENDLICH!",rief Matu erleichtert."Warum bist du so froh darüber?",fragte Marduck leicht verwirrt."Weil man beim Fischen die Klappe halten muss!",antwortete Matu mit froher Stimme. "Ja und?Weiß ich doch." "Ach komm,vergiss was ich dir gesagt hab.Pack deine Angelruten aus und fang an zu fischen."Ohne viel über das Gesagte nachzudenken nahm Marduck die Ruten und fing direkt an zu angeln.Stunden der Ruhe vergingen."Ich hab einen!",rief Marduck und die Ruhe wurde jäh zerissen von seinem Geschrei."Ja,das war dein erster und letzter.Die anderen Fische sind jetzt vor deinem Geschrei geflohen!",sagte Matu,während er zusah,wie die Fische das Weite suchten."Boah,das ist aber ein großer!"Die Angel bog sich schon unter dem ernormen Gewicht."Warte ich helf dir!" Matu kam zu Marduck und zog ihn kräftig an seinen Schultern.Plötzlich zog eine ernorme Kraft von unterhalb des Meeresspiegels,sodass Matu Marduck nicht mehr halten konnte und dieser in das tiefblaue Wasser gezogen wurde.

"Marduck,NEIN!",rief Matu aus Leibeskräften.

Unterhalb des Wasserspiegels wurde Marduck langsam bewusstlos,da ihm der Sauerstoff ausging.Er schaute in eine teuflische Fratze einer grässlichen Kreatur,mit Tentakeln,die ihn festhielten und einem Maul,gespickt mit Zähnen,um ihm tödliche Wunden beizubringen.In der Ferne sah Marduck eine vertraute Gestalt.Sie kam rasendschnell angeschwommen. Nun zog sie eine Waffe:Es sah aus wie ein großer Haken.Die Gestalt fing an mit der Wasserbestie zu kämpfen,das Wasser war nach kurzer Zeit rotgefärbt von Blut.War es das Blut der Verbündeten oder das der Bestie.Das war das letzte,was Marduck noch wahrnahm,bevor er das Bewusstsein verlor.

Nach einer Weile öffnete Marduck die Augen.Alles war verschwommen.Er fühlte den feuchten Sand unter seinem Körper.Wahrscheinlich lag er am Strand.Marduck war halb benommen als er aufwachte und sein Kopf brummte stark:"Ouh,Fühlt sich so der Tod an?",murmelte er leise vor sich hin."Er wacht auf,er wacht auf!" Eine blaue Gestalt kniete sich über ihn.Er konnte sie nicht richtig erkennen,da er immer noch alles verschwommen sah,merkte aber,dass sie es war,die gegen die Bestie gekämpt hatte."Bist du auch tot?",fragte er,worauf sie sich sichtbar ein Lachen verkneifen musste.Marduck sah sie aber nur verdutzt an.In diesem Moment kam Matu und beugte sich über ihn:"Du kannst froh sein,dass Kari dich gerettet hat!" "Also bin ich noch nicht tot,oder?" "Nein",antwortete Kari sanft:"Wie fühlst du dich?" "Naja,es gab schon Tage,da fühlte ich mich schon besser.Was ist mit dem Vieh passiert?" "Viel wichtiger ist es doch,woher es kommt!",entgegnete ihm Matu."Dieser Krake ist hier.Er ist tot." Dann können wir ihn ja doch grillen",sprach Marduck mit einem leicht sarkastischen Grinsen,wobei er besonders Matu ansah."Ja,aber erst bringen wir dich in mein Dorf.Dort gibt es Medizin,die dir helfen wird,um deine Wunden zu mindern."

So machten sie sich auf zu dem nahegelegenem Dorf.

Nach einer Weile kamen sie in das Dorf des Wasserstamms.Es lag an einer herrlichen Lagune und die hier lebenden Urbaner hatten ein sichtbar schönes Leben."Ich glaub,hier könnt ich länger bleiben",und sah Matu mit dem gleichen Blick wieder an."Wir bringen dich ersmal zu unserer Heilerin",sagte Kari:"sie hat wirklich viel Wissen."Kari brachte die beiden zu einer kleinen Hütte:"Hier wohnt sie"Die drei traten ein."Kommt näher,kommt näher"sprach die alte Urbanerin:"Ich werde euch schon nicht fressen!" "Meinst du,sie sagt die Wahrheit?"flüsterte Marduck zu Matu.Die Frage war berechtigt.Überall hinge und lagen Knochen und Gedärme von Rahi und Rahi selbst.Manche sahen so aus,als ob sie noch leben würden!"Oh Weise Heilerin,wir brauchen eine Medizin für Marduck,einem Urbaner aus dem Dorf des Feuerstamms.Können sie ihm helfen?" "Ich denke schon",antwortete die Heilerin.Dafür brauch ich ein paar Kräuter und.... ach so,die Kröte da im Regal.Hol sie mir bitte, Dschungelurbaner."Matu ging zum Regal und nahm die reglose Kröte.Auf einmal bewegte sich die Kröte jedoch und Matu ließ sie fallen und fing an zu Brüllen:"Ahhhhhhhhhhhhh!Die lebt noch!Ich hasse Kröten!" schnell suchte er sich einen Stuhl und stellte sich darauf.Vor lauter Aufregung räumte er dabei das halbe Regal ab.Kari versuchte ihn zu beruhigen,jedoch ohne Erfolg.Mittlerweile war der Tumult außerhalb der Hütte zu hören und die Urbanerinnen blieben fraglos stehen.Endlich hatte Marduck die Kröte gefangen und Matu beruhigte sich wieder.Er übergab der Heilerin die Kröte.Nun fing sie an die Medizin zu zubereiten.Dabei  schnitt sie der Kröte den Kopf ab und mischte das Blut mit den Kräutern."Hier drink das!",befahl die alte Urbanerin dem jungen Feuerurbaner.Als er es drank musste er es sich verkneifen es wieder hochzuwürgen.Nach etwa zehn Minuten hatte sein Magen aufgegeben sich zu wehren."Es wird in einer halben Stunde wirken",sagte die Heilerin. "Wie hast du das eigentlich geschafft,dir so viele Wunden zuzufügen?"fragte sie."Ein riesiges Meeres Rahi",antwortete Marduck schlicht." "Ein riesiges Meeresrahi sagst du?",überlegte die Alte:"Wenn sie es schaffen,schon durch die Tore der Hoffnungslosigkeit zu kommen,haben wir ein Problem.Am Besten wärs,wenn der große Rat der alten Weisen sich zusammenfinden würde.um die Situation zu besprechen.Urba Nui könnte in großer Gefahr sein!"

Als die drei wieder aus der Hütte kamen,besprachen sie die Lage:"Oh oh,das kann nicht gut gehen mit dem großen Rat",sagte Marduck."Warum denn nicht",fragte Kari:"Sie sind weiße und alt." "Ein bisschen zu alt,wenn ihr mich fragt!",antwortete Marduck."Dich fragt aber keiner",entgegnete ihm Matu."Was machen eigentlich die anderen da?"unterbrach Marduck."Sie bereiten das Fest vor,weil ich dich gerettet habe",sprach Kari:"ihr feiert doch mit,oder?"In ihrem Ton lag eher ein Befehl,als eine Bitte.Daraufhin sagte ihr Matu:"Es tut uns ja sehr Leid,aber wir..." "..Kommen natürlich!",unterbrach ihn Marduck..Gut dann kann ich euch noch das Dorf und die Gegend zeigen.

Am Abend fing das Fest an.Es wurde gesungen,getanzt und gelacht.Ein großes Feuer wurde entzündet auf dem das Krakenmonster gegrillt wurde.Kari lud die beiden zum Tanzen ein.Mittlerweile hatte sich das ganze Dorf um das Feuer gescharrt und tanzten im Kreis drumherum.Endlich wurde auch das große Festmahl eröffnet.Marduck,erst skeptisch, probierte ein kleines Stück,merkte aber bald,dass es ihm besser schmeckte als Fisch!"Matu,das musst du probieren!Das schmeckt!" "Ne,lieber nicht.Da sind mir zu viele Arme dran." "Na gut,gehen wir wieder morgen fischen?" "Mal sehen,ich glaub aber nicht."

Die Nacht kam und das Fest neigte sich dem Ende zu.

Friedlich schlummerte Matu in seinem Strohbett.Nach den Ereignissen des letzten Tages hatte er es sich redlich verdient.Aber seine Ruhe wurde jäh durch einen Ruf zerrissen:"Matu,kommst du!Wir wollten doch fischen gehen!" "Was ist denn jetzt schon wieder?Wer weckt mich denn?"Halb benommen vom Schlafen stützte er sich auf und ging zur Tür.Draußen stand Marduck:"Wir wollten doch angeln gehen." "Aber doch nicht..."Weiter kam er nicht,da Marduck ihn heraus zog."Komm bitte Matu",flehte ihn Marduck an."Na gut" "JUHHUUUUU!",jauchzte Marduck.Sie machten sich auf den Weg zur Küste.Während sie gingen,fing Marduck wieder an zu singen:Kraken,Kraken,schmecken wunderbar!Kraken,Kraken,esse ich gern..." Dabei trafen sie auf Kari,die ebenfalls angeln wollte.Sie stimmte mit Marduck ein und sangen bis zu ihrem Ziel:"Kraken.Kraken,sind so wunderbar!Kraken,Kraken,esse ich gern..."

Und Matu dachte sich nur :"Womit habe ich das nur verdient?!"

Kapitel 2:Der Stein

Kirin und ich,Kep, waren schon seit zwei Tagen auf dem "Großen Schutz",eine Bergkette,die Ganz Urba Nui umschließt und so vor Angreifern und starken Böen schützt.Wir waren hier oben,weil Kirin gesagt hatte,hier würde was besonderes sein.Wenn wir es finden würden,dürfte ich,als Händler, es verkaufen.Er will es nur untersuchen.

Kirin und Kep hatten ein Zelt aufgeschlagen,in den eisigen Höhen der Berge.Ein Schneesturm tobte, durch das Zelt waren sie aber geschützt.Die Kälte drang jedoch hinein."Wenn das Wetter weiterhin so schlecht bleibt,müssen wir die Suche abbrechen",sagte der Eis-Urbaner namens Kirin. "Um die Suche mach ich mir keine Sorgen,eher um meine Gesundheit.Das ist einfach zu kalt für so einen Urbaner,wie mich." "Es ist nicht mehr weit.Höchstens zwei Stunden Fußmarsch,aber wenn dieser Schneesturm nicht bald aufhört,sitzen wir fest.Und unsere Vorräte gehen auch langsam zur Neige",sagte Kirin besorgt.

Am nächsten Morgen wachte ich auf.Mir war kalt,da ich sonst an warme Orte gewöhnt war.Kirin war bereits auf.

"Guten Morgen",sagte Kirin ohne irgendeiner Gemütslage."Guten Morgen,wie sehen unsere Chancen für den heutigen Tag aus?",fragte Kep besorgt."Wir können weiterziehen",meinte er ernst:"jedoch müssen wir sehr schnell ins Tal zurück,da der kommende Schneesturm kräftig sein wird.Am Besten ist,wenn wir sofort aufbrechen."Mit diesen Worten verschwand Kirin aus dem Zelt.Kep bereitete sich auf den langen und gefährlichen Fußmarsch vor,nahm seinen Mogenstern und Wurfbänder und ging ebenfalls aus dem Zelt um Kirin bei dem Abbau zu helfen.Nach ca. einer halben Stunde waren sie bereit loszugehen."Wir müssen aufpassen wo wir hintreten,viele Gletscher sind mit Schneewehen bedeckt und ein Fall in solche Dinger würden für uns mit dem sicheren Tod enden",sagte Kirin mit eiskalter Mine,die Kep erschaudern ließ.Er wusste,dass Kirin fast sein ganzes Leben hier draußen verbrachte,weit abseits von jedem Dorf. Er kannte die Gefahren hier draußen und wusste,sie enden meist tödlich.Er mied die meisten Urbaner,da sie ihm zu weichlich waren,Kep war einer seiner wenigen Freunde.Während Kep so darüber nachdachte,merkte er nicht,dass unter seinen Füßen ein leises Knirschen zu hören war.Er wurde aber direkt von Kirin aus seinen Gedanken gerissen:"Bleib stehen!",schrie Kirin.Kep blieb wie angewurzelt stehen."Was ist?",fragte er verwundert."Wir sind auf einer Eisplattform,wenn wir uns jetzt bewegen stürzen wir ein und sind sofort tot!"Kirin ließ sich sanft hinunter und legte sich auf den Bauch.Das Eis knirschte bedrohlich.Der Schock saß Kep tief in jedem einzelnen Knochen.Schweißperlen standen auf seinem Gesicht,während er es Kirin gleich tat und auch auf dem Bauch liegend langsam nach vorne zu kriechen.Man sah Kep die Angst in den Augen.Werden sie es überleben?Was ist wenn er stürzt?Was wär wenn Kirin einstürzen würde?Kirins Augen hingegen waren schwarz,kalt und leer.Keine Anzeichen von Angst oder Furcht,aber auch keine sonstigen Gefühle.Sie robbten langsam,aber sicher an das andere Ende,wo wieder nackter Stein unter dem Schnee war.Doch plötzlich gab das Eis unter Kirin nach und er stürzte in sein Verderben.Ein Schrei war das letzte was Kep von seinem Freund hörte,welcher sofort wieder verstummte.Totenstille lag in der Luft.Man hörte nur das Pfeifen des Windes und das Knirchen des Eises,was einen verschlingen wollte.Abermals hörte man ein Klopfen,sollte das Eis auch unter Kep zerbrechen und auch er in einen elenden Tod erleiden?Kep versuchte an nichts zu denken und wartete auf seinen blutrünstigen Tod."Kannste mir zur Hand gehen,Freund",drang eine erschöpfte Stimme aus dem Abgrund.Keps Muskeln waren angespannt für eine Bewegung,jedoch lag er wie gelähmt noch da.War es wirklick sein Freund?Konnte es möglich sein, dass sein Kirin noch am leben war?Kep kriechte langsam vorwärts,obwohl sich in seinem Kopf ein unvorstellbarer Schmerz ausbreitete,der den Willen hatte stehen zu bleiben,gegen den sich Kep jedoch auflehnte.Lamgsam nährte er sich der Einsturzstelle.Er erschrak mit einem lauten Schrei als er hinuntersah.Dort war sein Freund,aber lebend!Er hing an seinem Eispickel an einer Gletscherwand und erwartete von Kep,dass dieser ihn hochziehen würde.Als Kep sich beruhigt hatte fasste er Mut und streckte Kirin die Hand entgegen.Nachdem er hochgezogen wurde sagte Kirin leicht verärgert:"Wurde auch Zeit!Wir müssen uns jetzt beeilen,das hat uns eine Stunde gekostet.Du willst doch bestimmt lebend wieder unten ankommen,oder?"

Kep und Kirin waren eine halbe Stunde unterwegs,als Kirin mit hohler Stimme fragte:"Hörst du das?" "Was?Ich höre nichts!",antwortete Kep unwohl."Das ist ja das Problem!" sprach Kirin,während er wie ein Raubtier die Umgebung absuchte:"Auch wenn hier oben in den eisigen Höhen kaum was los ist,so ruhig ist es hier nie,außer....."Weiter kam er nicht.Ein riesiger Rahi,schneeleopardenähnlich und mächtig,sprang hinter einer Schneewehe hervor  und warf Kirin um.Dieser hatte alle Mühe sich aus der riesigen Pranke des Ungeheuers zu befreien,jedoch vergeblich."Ein Kitarko!",schrie Kep vor entsetzen.Das mächtige Tier war dreimal so groß wie ein Urbaner.Seine grau weise Mähne aus Eisen fiel über seine geschützten Schulterplatten.An weiteren Stellen war sein Körper durch eine graue metallene Rüstung ebenfalls geschützt.Sein löwenähnlicher Kopf war groß und mächtig.Seine Kiefer waren mit langen, dolchartigen Zähnen gespickt und seine Augen verrieten einen Blick,der bedeutet:Ich bin der qualvolle Tod!

Der mächtige Rahi hob seine eine Pranke zum tödlichen Schlag aus,während er mit der anderen Kirin festhiel.Dieser versuchte sich gar nicht mehr zu befreien,sondern wartete auf sein unabwendbares Schicksal.Auf einmal war ein Surren in der  Luft zu hören und ehe sich Kirin versah,waren die Vordebeine der Bestie von einem Band zusammengeschnürt.Ein weiters Surren war zu hören und auch die Hinterbeine waren gefesselt.Der Rahi hatte keinen Halt mehr und stürtzte schmerzvoll zu Boden.Kirin guckte sich verwundert um und sah Kep,der Werfer von den Wurfbändern.Kep kam angerannt und wollte den Kitarko mit seinem Morgenstern erschlagen."Nicht!",schrie Kirin:"Das Wesen ist nur seinen Instinkten gefolgt.Willst du wirklich so ein prächtiges Tier töten?"Der Rahi blickte mit hilflosen Augen Kep an,der sich selbst dafür auf einmal hasste,ein unschuldigen Rahi zu töten,welcher nur seinen Instinkten folgt."Schau ihn dir an!",sprach Kirin: "Er sieht anders aus als die anderen.Er hat mehr Panzerung und scheint an einigen Stellen komplett mechanisch zu sein!"   "Ja du hast recht",antwortete Kep verblüfft. Darauf hin sagte Kirin:"Ich glaub ich werd ihn reiten." "Was?Du willst ihn jetzt reiten?Das Vieh ist doch gefährlich!",entgegnete Kep ihm empört."Ja.Du weißt doch,dass Rahi nicht gefährlich oder böse sind,sondern ein anderes Wesen haben als wir.Man muss nur eine Paralelle von unserem Wesen zu ihren finden!Das hab ich dir doch schon erklärt.",sagte Kirin kühl zu Kep.In der Tat hatte Kirin schon öfters ihn darauf aufmerksam gemacht.Kep kann sich erinnern,wie Kirin schon viele Rahi geritten hat.Man könnte ihn auch als Rahiflüsterer bezeichnen.Kirin nahm einen seiner Dolche und schnitt die Bänder durch.Er entfernte sich etwas,verschrenkte die Arme hinter dem Rücken und hockte sich hin.Dann wartete er bis der Rahi aufgestanden war ging zu ihm mit ausgestreckter Hand und berührte ihn vorsichtig.Als Belohnung gab er ihm ein Stück Fleisch."Hey das waren unsere letzten Vorräte",schimpfte Kep."Pssst!",fauchte ihn Kirin an.Nachdem der Rahi die Berührungen gewöhnt war,setzte sich Kirin auf ihn.Er schnaufte und wollte Kirin von seinem Rücken werfen,jedoch beruhigte Kirin ihn und gab ihm das letzte Stück Fleisch."Komm spring auf,Kep",befahl Kirin.Kep zögerte erst,hatte aber keine andere Wahl.Nachdem Kep auch auf dem  Kitarko saß,ritten sie los.Trotz der Größe war er schnell und wendig,aber ebenso auch stark.Er weichte allen Hindernissen geschickt aus."So sparen wir viel Zeit.",bemerkte Kirin

Nun machten sie sich auf,in westliche Richtung zu reiten,um an das Ziel,eine Kiste mit einem sonderbaren Stein,zu kommen"Da Vorne muss es sein!"Beide Urbaner sprangen ab und gingen das kleine Stück zu Fuß zu gehen.Am Ende der Klippe sollte der Stein sein.Vor lauter Aufregung fing Kep an zu laufen,um schneller am gesuchten Ort zu sein.Auf einmal gab der Boden unter ihm nach und er stürzte.Er stürzte 2000 Meter in seinen Tod.Kirin zögerte nicht und sprang Kep hinterher.Während seinem Flug fing er Kep auf und nahm seinen Eispickel aus dem Rückenbehälter und schlug ihn in den  Felsen."Jetzt sind wir quitt",scherzte Kirin.Sie blieben abprubt stehen und hangen nun in 800 Metern Tiefe.Nun fingen sie an zu klettern.Nach einer Viertel Stunde waren sie berits oben.Endlich waren sie am gesuchten Ort."Wo ist er",fragte sich Kep:"sind wir am falschen Ort?" "Das kann sein",überlegte Kirin:"vielleicht,....genau!Ja!Es schneit doch hier,du musst graben!Im Schnee!"Nach etlichem Suchen und graben fanden sie keine Kiste mit dem Stein."Ach,das bringt doch nichts",meinte Kep und setzte sich vor lauter Verzweiflung auf eine Schneewehe."Kep ich weiß wo er ist!" "Wo denn?" "Du sitzt drauf"freute sich Kirin über die gelungene Schatzsuche.Kep nahm den Stein aus der Kiste und betrachtete ihn genauer.Er sah aus wie ein  grauer Kristall und glitzerte in der Sonne"Das ist er!",rief Kep."Aber schnell jetzt,wir müssen zur Geschichtenerzählung der Ältesten.Der Stein könnte von großer Bedeutung sein!",meinte Kirin.Schnell sprangen sie auf den Kitarko und ritten talwärts zu dem Ort wo die Ältesten die Besprechung abhielten.

Sie wussten nicht,dass sie die Rettung für die Insel brachten

Kapitel 3:Die Legenden

Alle Urbaner waren hierhergekommen um an den Geschichten und Sagen teilzunehmen,die die Weißen Alten erzählten,so wie es die Tradition es verlangte. Oft handelten sie um den letzten Antikra,von dem nur noch was die Alten wissen,oder um die Rettung der Urbaner von den "Großen Mächten".Diese Geschichten wurden von Generation zu Generation weitergegeben.Auch einige Urbaner mussten Erlebnisse erzählen,die einen Zusammenhang mit den Legenden aufwiesen oder neue Gefahren für die Urbaner darstellten.Deshalb waren auch Matu,Kari und Marduck hier.

"Wir sind heute hier zusammengekommen,um über das Problem von den Rahi zu sprechen und wie wir mit ihnen friedlich zusammenleben können.",sprach der Dorfälteste der Feuer-Urbaner:"Wir haben herausgefunden,dass viele gefährliche Rahi in unsere Insel hineinkönnen und uns bedrohen.Des weiteren hat man herausgefunden,dass bestimmte Rahi von einem Virus befallen sind,die sie zu stärkeren,wilderen und tödlicheren Wesen macht,die biomechanisch sind!"

Nun mischte sich eine blaue Urbanerin ein.Es war die Heilerin,die Matu,Kari und Marduck vor ein paar Tagen begegnet sind:"Aber bevor wir über die jetzigen Probleme sorgen machen,werden wir erst die Alten Geschichtren erzählen.Es ist diesmal die Geschichte von dem Großen Fallen." Nun nahm der rote Urbaner wieder das Wort und fing an zu erzählen.Mitten im erzählen sprang ein riesiger Rahi in die Menge hinein.Angsterfüllt schriehen die Urbaner während sie panisch umherrannten.Jedoch beruhigte sich die Menge schnell wieder,als sie sahen,dass die Reiter Kirin und Kep waren.Der alte Feuer-Urbaner fing an erzürnt zu fluchen:"Was soll das denn Kirin!Bist du noch ganz bei Verstand oder hat dir der eisige Wind da oben denn letzten Verstand ausgepustet?Was fällt dir ein diese Bestie an diesen Ort zu bringen,und dann auch noch eine biomeschaniche.Als Anführer musst du ein Vorbild sein und nicht irgendein verhunzter Blecheimerreiter!"Kirin stieg ohne eine Wimper zu zucken von dem Rahi und ging stumm auf den Urbaner zu.Dabei hielt er die Kiste mit dem ovalen Kristall darin.Als der junge Urbaner vor dem alten und zerbrechlichen Alten stand gab er ihm die Kiste unachtungsvoll und sagte nur:"Hier!"Als der Feuer-Urbaner die Kiste öffnete und den Stein sah durchzog eine ungewollte Kraft durch ihn und seine Augen fingen an aufzuglühen.Ehrfurchtvoll gingen die Urbaner ein paar Schritte zurück.Außer Kirin.Er wusste was mit dem Urbaner passierte.Er kannte das selber.Zwar gehörte Kirin nicht zu den Alten,jedoch verbot das nicht seine Kräfte.

Nun fing der Alte an zu sprechen.Nein,irgendetwas sprach durch ihn:"Findet die mächtigen Antikra.Sie sind eure letzte Hoffnung jemals zurückzukommen.Findet alle sechs,oder euer Schicksal ist besiegelt!"Mit diesen Worten sackte der alte Urbaner zu sammen.Das Glühen in seinen Augen erlosch und er verlor das Bewusstsein. Die wurde die Sitzung unterbrochen. Nachdem der Alte Weiße wieder zu sich kam und halbwegs auf den Beinen stehen konnte,wurde die Sitzung weitergeführt."Die Antikra",fing der Alte mit zittriger Stimme an:"Sie sind die Beschützer unseres Volkes.Sie werden uns helfen und uns zu unseren Vätern zurückbringen.Wir,die Sternenweltler und Kinder der Hohen Mächte,werden wieder nach Hause gehen!"Die Urbaner fingen an zu jubeln,wurden dan aber wieder durch eine Handgeste von einem schwarzen Urbaner beruhigt:"Wir müssen alle sechs Steine finden um die Antikra zu erwecken." "Warum benutzen wir nicht schonmal den Stein den wir gefunden haben?";fragte Kirin ihn skeptisch "Weil dieser nicht mehr die Energie des Antikras hat.Entweder ist er schon benutzt worden,di Energie war zu lange darin,sodass sie aufgehört hat zu exestieren oder man hat sie absichtlich entweichen lassen,sodass der Antikra starb.",antwortete ihm der schwarze Urbaner.

"Also.Wir müssen jetzt erstmal die Urbaner aussuchen,die die Antikra-Steine finden sollen.",sprach die alte Heilerin."Ich auf jeden Fall",rief Kirin in die Menge hinein:"und auch Kep wird mich begleiten.Außerdem können wir noch so einen kleinen Wissenschaftler wie dich brauchen"sagte Kirin und sah Traku,den schwarzen Urbaner,an.Dieser guckte ganz verlegen und antwortete:"Ja,doch.Mein Gebieter" "Du brauchst mich nicht Gebieter nennen.Es reicht schon,wenn du meine Waffen und Rüstungen polierst.",sagte Kirin mit einem kleinen und schadenfrohen Lächeln auf dem Lippen."Dürfen wir dann auch nach den Steinen Suchen?Also ich,Kari und Marduck" "Hey,der Brakka-Esel nennt sich immer zuerst!", unterbrach ihn Marduck und fing an zu kichern."Du willst mit dem da(!) nach den Steinen suchen?",fragte ihn der grüne und alte Urbaner,während er sichtlich verwirrt dreinguckte."Em,ja",sagte Matu:"Manchmal weiß er einfach nicht was er da sagt",versuchte er zu erklären,jedoch mit wenig Erfolg.Sofort nahm der Alte Feuer-Urbaner das Wort:"Gut.Dann fangt mal an die Steine zu suchen und nehmt euch in Acht vor den Gefahren,die dort auf euch lauern werden!"

Mit diese Worten zogen die sechs Urbaner von dannen,um die mächtigen Antikra zu erwecken und so das Heil für die Insel zu bringen......

Die Antikra- Saga
Saga 1: Urba Nui-Ein neuer Anfang | Die Suche nach den legendären Antikra-Steinen | Die Erweckung der Antikra
Saga 2: Alte Legenden neu erwacht | Die Bedrohung | Der letzte Antikra
Saga 3: Aufbruch in eine neue Welt

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